
Spirit Airlines am Abgrund: Fluggesellschaft droht erneut das Geld auszugehen
Die amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit Airlines hat ihre Investoren vor einer existenzbedrohenden Lage gewarnt. In einem am 11. August 2025 bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eingereichten Bericht teilte das Unternehmen mit, daß ihm ohne eine signifikante Auffüllung der Barmittel „innerhalb der nächsten 12 Monate“ das Geld ausgehen könnte. Der Warnung zufolge könnte die Fluggesellschaft nicht mehr „als fortführbares Unternehmen“ existieren. Diese düstere Prognose kommt nur wenige Monate, nachdem die Airline erfolgreich ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 abgeschlossen hatte, mit dem Ziel, im hart umkämpften US-amerikanischen Markt zu überleben. Die Warnung verdeutlicht die immensen Herausforderungen, denen sich die Fluggesellschaft in einem von Unsicherheit geprägten Umfeld gegenübersieht, das von nachlassender Reiselust und einem Wandel im Konsumentenverhalten geprägt ist. Ein Teufelskreis: Mangelnde Liquidität und verfehlte Strategie Die Warnung von Spirit Airlines ist eindeutig und scharf. Die Fluggesellschaft ist offenbar nicht in der Lage, genug Einnahmen zu erzielen, um ihre täglichen Betriebskosten zu decken. Laut der Mitteilung an die SEC könnte ein Versäumnis, die erforderlichen liquiden Mittel aufzubringen, dazu führen, daß die Kreditgeber die Kreditverträge kündigen und damit eine Reihe von Kreditausfällen auslösen, die die Zukunft des Unternehmens gefährden könnten. Die Airline sieht sich in einem Teufelskreis gefangen. Im März 2025 war Spirit Airlines aus dem Insolvenzverfahren nach Chapter 11 hervorgegangen. Durch eine umfangreiche Umschuldung von rund 795 Millionen US-Dollar hatte das Unternehmen gehofft, einen Weg in eine stabilere Zukunft zu finden. Doch die Hoffnungen auf eine Erholung haben sich zerschlagen. Seit der Neugründung mußte die Fluggesellschaft bereits Piloten freistellen und Flugzeuge verkaufen, um Kosten zu







