August 13, 2025

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August 13, 2025

Spirit Airlines am Abgrund: Fluggesellschaft droht erneut das Geld auszugehen

Die amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit Airlines hat ihre Investoren vor einer existenzbedrohenden Lage gewarnt. In einem am 11. August 2025 bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eingereichten Bericht teilte das Unternehmen mit, daß ihm ohne eine signifikante Auffüllung der Barmittel „innerhalb der nächsten 12 Monate“ das Geld ausgehen könnte. Der Warnung zufolge könnte die Fluggesellschaft nicht mehr „als fortführbares Unternehmen“ existieren. Diese düstere Prognose kommt nur wenige Monate, nachdem die Airline erfolgreich ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 abgeschlossen hatte, mit dem Ziel, im hart umkämpften US-amerikanischen Markt zu überleben. Die Warnung verdeutlicht die immensen Herausforderungen, denen sich die Fluggesellschaft in einem von Unsicherheit geprägten Umfeld gegenübersieht, das von nachlassender Reiselust und einem Wandel im Konsumentenverhalten geprägt ist. Ein Teufelskreis: Mangelnde Liquidität und verfehlte Strategie Die Warnung von Spirit Airlines ist eindeutig und scharf. Die Fluggesellschaft ist offenbar nicht in der Lage, genug Einnahmen zu erzielen, um ihre täglichen Betriebskosten zu decken. Laut der Mitteilung an die SEC könnte ein Versäumnis, die erforderlichen liquiden Mittel aufzubringen, dazu führen, daß die Kreditgeber die Kreditverträge kündigen und damit eine Reihe von Kreditausfällen auslösen, die die Zukunft des Unternehmens gefährden könnten. Die Airline sieht sich in einem Teufelskreis gefangen. Im März 2025 war Spirit Airlines aus dem Insolvenzverfahren nach Chapter 11 hervorgegangen. Durch eine umfangreiche Umschuldung von rund 795 Millionen US-Dollar hatte das Unternehmen gehofft, einen Weg in eine stabilere Zukunft zu finden. Doch die Hoffnungen auf eine Erholung haben sich zerschlagen. Seit der Neugründung mußte die Fluggesellschaft bereits Piloten freistellen und Flugzeuge verkaufen, um Kosten zu

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Deutscher Luftverkehrsstandort in der Krise

Die deutschen Flughäfen haben im ersten Halbjahr 2025 insgesamt 99,4 Millionen Passagiere abgefertigt, was einem Rückgang von 15,8 Prozent im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 entspricht. Das Wachstum im Passagierverkehr verlangsamte sich laut dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) deutlich auf 2,8 Prozent, nach zehn Prozent im Vorjahr. BDL-Präsident Jens Bischof macht dafür vor allem hohe staatlich veranlaßte Kosten verantwortlich. Diese steigen in diesem Jahr um rund 1,1 Milliarden Euro auf insgesamt 4,4 Milliarden Euro, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts beeinträchtigt werde. Die hohen Kosten führen laut BDL dazu, daß Fluggesellschaften ihre Flotten aus Deutschland abziehen und in Ländern stationieren, in denen die Betriebsbedingungen günstiger sind. Seit 2019 sank die Zahl der in Deutschland stationierten Flugzeuge von europäischen Punkt-zu-Punkt-Airlines von 190 auf 130. Der BDL schätzt, daß dadurch mehr als 10.000 Arbeitsplätze und über vier Milliarden Euro an Wirtschaftskraft verlorengegangen sind. Die geringere internationale Anbindung wirke sich zudem negativ auf den Tourismus, die Gastronomie und die deutsche Wirtschaft aus. Das Angebot an Flugverbindungen und Frequenzen schrumpft ebenfalls. Die Anzahl der Flüge zwischen Deutschland und anderen europäischen Ländern liegt noch 20 Prozent unter dem Wert von 2019. Der innerdeutsche Flugverkehr stagniert bei nur 49 Prozent des Vorkrisenniveaus. Bischof wies darauf hin, daß die staatlichen Kosten bei Inlandsflügen doppelt anfielen, was den wirtschaftlichen Betrieb weiter erschwere. Der BDL fordert eine Entlastung, um den Standort zu stärken, und schlägt vor, die staatliche Belastung pro Passagier von derzeit 35 Euro auf etwa 17 Euro zu halbieren. Eine Rücknahme der jüngsten Erhöhung der Luftverkehrsteuer hätte

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Österreichische Hotellerie fordert steuerliche Anreize für Vollzeitarbeit

Die österreichische Hotellerie fordert von der Politik steuerliche Anreize, um die Vollzeitarbeit attraktiver zu gestalten. Anstatt neuer Gesetze und politischer Symbolik, plädiert die Branche für echte Entlastungen, so Walter Veit, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Bereits seit 2024 sei im Kollektivvertrag der Branche verankert, daß Beschäftigte unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Erhöhung ihrer wöchentlichen Normalarbeitszeit haben. Laut Veit war die Hotellerie bei der Umsetzung der Arbeitszeitflexibilität schneller als der Gesetzgeber. Die bestehende kollektivvertragliche Regelung erlaube es Mitarbeitern, ihre Arbeitszeit zu erhöhen, sofern die betrieblichen Gegebenheiten dies zulassen. Der ÖHV-Präsident betont, daß diese Lösung den Bedürfnissen der Arbeitnehmer sowie der betrieblichen Realität gerecht werde. Er mahnt zu mehr Sachlichkeit in der Debatte und warnt davor, Teilzeitbeschäftigte in eine negative Ecke zu stellen. Die Forderungen der ÖHV an die Politik umfassen neben der steuerlichen Entlastung für Vollzeitbeschäftigte auch die Senkung der Lohnnebenkosten, um Arbeitsplätze für Unternehmen attraktiver zu machen. Darüber hinaus fordert der Verband den Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten im ländlichen Raum und einen Bürokratieabbau bei der Personalplanung. Die Hotellerie sei ein personalintensiver Sektor, der aufgrund saisonaler Schwankungen auf Flexibilität angewiesen sei. Mit ihren Forderungen schließt sich die ÖHV ähnlichen Forderungen anderer Branchen an, die sich ebenfalls für eine steuerliche Entlastung von Arbeitnehmern aussprechen. Die Diskussion um die Attraktivität von Vollzeitarbeit und die Senkung von Lohnnebenkosten ist in Österreich ein wiederkehrendes Thema. Die ÖHV sieht in der bereits bestehenden kollektivvertraglichen Regelung eine praxistaugliche Lösung und erwartet nun, daß die Politik die entsprechenden Rahmenbedingungen schafft.

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Grünes Licht für TAP-Privatisierung: Portugals Regierung treibt Verkauf voran

Die portugiesische Regierung hat einen entscheidenden Schritt zur Privatisierung der nationalen Fluggesellschaft TAP Air Portugal getan. Präsident Marcelo Rebelo de Sousa unterzeichnete ein Dekret, das den Weg für den Verkauf von 49,9 Prozent der Anteile frei macht. Die Regierung beabsichtigt, 44,9 Prozent an einen oder mehrere strategische Investoren zu veräußern, während die restlichen fünf Prozent den Angestellten der Fluggesellschaft angeboten werden sollen. Mit diesem Schritt hofft Portugal, seine Investitionen aus der Coronazeit, die sich auf rund 3,2 Milliarden Euro beliefen, zumindest teilweise wieder hereinzuholen. Das offizielle Verkaufsverfahren, das nun eingeleitet wird, gibt potenziellen Käufern 60 Tage Zeit, um ihr Interesse zu bekunden. Die Entscheidung markiert einen Wendepunkt in der Zukunft der Fluggesellschaft, die sich zu einem der begehrtesten Übernahmeziele Europas entwickelt hat. Ein langer Prozeß nimmt Fahrt auf: Die Hintergründe der Privatisierung Die Pläne zur Privatisierung von TAP Air Portugal reichen bis ins Jahr 2023 zurück, wurden jedoch im März dieses Jahres durch den Kollaps der damaligen Minderheitsregierung unterbrochen. Die im Mai neu ins Amt gekommene Koalitionsregierung hat den Verkauf der Fluggesellschaft zur Priorität erklärt. Das nun unterzeichnete Dekret ist das Ergebnis eines Ministerratsbeschlusses vom Juli 2025 und bildet die rechtliche Grundlage für den formellen Verkaufsprozeß. Die Regierung hofft, den Prozeß bis Mitte 2026 abschließen zu können. Das Land hat genaue Vorstellungen davon, was es von einem strategischen Partner erwartet. Die Regierung ist zuversichtlich, daß es eine Vielzahl von Interessenten geben wird, darunter auch Fluggesellschaften, die nicht aus der Europäischen Union stammen. Präsident Rebelo de Sousa zeigte sich erfreut über

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Turkish Airlines sichert sich Beteiligung an Air Europa

Die türkische Nationalfluggesellschaft Turkish Airlines wird der spanischen Air Europa ein Darlehen in Höhe von 275 Millionen Euro gewähren. Dies meldete die Nachrichtenagentur EFE. Sobald die notwendigen Genehmigungen vorliegen, soll das Darlehen in einen Anteil von 26 bis 27 Prozent an der spanischen Airline umgewandelt werden. Beide Unternehmen wollen in Kürze eine verbindliche Vereinbarung unterzeichnen. Mit dieser Partnerschaft kann Air Europa die Rückzahlung der staatlichen Kredite vorantreiben, die während der Pandemie gewährt wurden. Der Präsident von Air Europa, Juan José Hidalgo, äußerte sich zufrieden mit der Übereinkunft. Er betonte, die Vereinbarung gebe ihm die Sicherheit, daß die Fluggesellschaft fortbestehen werde. Mit den Mitteln aus dem Darlehen und den vorhandenen Barmitteln plant Hidalgo, den noch offenen Staatskredit über 475 Millionen Euro der spanischen Beteiligungsgesellschaft Sepi vollständig zurückzuzahlen. Im Mai hatte Air Europa bereits einen 150-Millionen-Euro-Kredit des staatlichen Förderinstituts ICO getilgt. Die Entscheidung von Turkish Airlines, in Air Europa zu investieren, kommt, nachdem andere europäische Luftfahrtgruppen wie die Lufthansa und Air France-KLM ihre Übernahmepläne für die spanische Airline aufgegeben hatten. Damit bleibt Turkish Airlines der einzige bekannte Bieter für eine Beteiligung an Air Europa. Die spanische Fluggesellschaft ist für internationale Airlines wegen ihres Streckennetzes, insbesondere der starken Präsenz in Lateinamerika und auf der iberischen Halbinsel, attraktiv. Mit der angestrebten Beteiligung von Turkish Airlines und dem bereits bestehenden Anteil von 20 Prozent der IAG (International Airlines Group) wird die Eigentümerstruktur von Air Europa diversifiziert. Juan José Hidalgo rechnet damit, daß die erforderlichen Genehmigungen für die Transaktion zwischen September und November 2025 vorliegen werden.

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London-Stansted erlebt Rekordsommer

Der internationale Flughafen London-Stansted (STN) hat im Juli 2025 einen historischen Meilenstein erreicht. Angetrieben durch den Beginn der Sommerferien in Großbritannien, verzeichnete der Flughafen mit 2,92 Millionen Passagieren seinen verkehrsreichsten Juli seit seiner Eröffnung als ziviler Flughafen im Jahre 1966. Die Passagierzahl übertraf den bisherigen Rekord aus dem Juli 2024 um 0,9 Prozent. Diese herausragenden Zahlen sind das Resultat einer hohen Reisenachfrage sowie der Hinzunahme neuer Fluggesellschaften und Flugverbindungen. Der Flughafen, der sich auf den Höhepunkt der geschäftigsten Sommersaison seiner Geschichte vorbereitet, demonstriert eine bemerkenswerte Erholung des Luftverkehrs nach den Turbulenzen der letzten Jahre. Rekordmonat und Rekordtag: Die Zahlen im Detail Der Juli 2025 markiert einen absoluten Spitzenmonat für London-Stansted. Die Gesamtzahl von über 2,92 Millionen Passagieren ist nicht nur ein neuer Rekord für den Monat, sondern trägt auch dazu bei, daß der Flughafen in den letzten zwölf Monaten insgesamt 29,97 Millionen Passagiere abgefertigt hat. Dies entspricht einer Steigerung von 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Einen weiteren Rekord verzeichnete der Flughafen am 27. Juli 2025, dem geschäftigsten Tag aller Zeiten für abreisende Passagiere. An diesem Tag passierten mehr als 53.000 Reisende das Terminal, um in ihren Urlaub zu starten. Die Gesamtzahl der Passagiere, die an diesem Tag den Flughafen nutzten, erreichte mit 102.000 Reisenden einen neuen Höchstwert. Diese Zahlen unterstreichen die enorme Bedeutung des Flughafens für den Urlaubsverkehr in Großbritannien. Nach Angaben des Betreibers MAG (Manchester Airport Group) waren Spanien, Italien und die Türkei die beliebtesten Reiseziele im Juli. Die Top-3-Destinationen waren Palma de Mallorca (PMI), Dublin (DUB) und

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Gewerkschaft UGT kündigt Streiks des Bodenpersonals an spanischen Flughäfen an

In Spanien droht in den kommenden Monaten eine Welle von Streiks des Bodenpersonals. Die Gewerkschaft UGT hat Arbeitsniederlegungen bei den Dienstleistern Azul Handling und Menzies Aviation Ibérica angekündigt. Die Streiks von Azul Handling, dem Abfertiger von Ryanair, sollen von Mitte August bis zum Jahresende an 27 Flughäfen in Spanien stattfinden. Menzies-Mitarbeiter sind für den 16., 17., 23., 24., 30. und 31. August zu landesweiten 24-stündigen Streiks aufgerufen. Die Arbeitsniederlegungen bei Azul Handling sind an allen spanischen Basen und Arbeitsplätzen geplant. Die Streiks sollen in drei täglichen Zeitfenstern stattfinden und betreffen große Flughäfen wie Madrid, Barcelona, Málaga, Alicante und Palma. Die Gewerkschaft UGT wirft Azul Handling die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, Mißbrauch bei Zusatzstunden und ungerechtfertigte Sanktionen vor. Dies ist nicht der erste Konflikt zwischen der Gewerkschaft und dem Abfertiger, bereits in der Vergangenheit gab es Auseinandersetzungen über die Arbeitsbedingungen. Der zweite Konflikt betrifft Menzies Aviation Ibérica, dessen Personal für zahlreiche Fluggesellschaften wie Emirates, British Airways, American Airlines, Easyjet, Turkish Airlines und Wizz Air tätig ist. Die UGT begründet die Streikaufrufe mit schweren Verstößen gegen Tarifverträge, wie ausstehenden Gehaltszahlungen, fehlerhaften Dienstplänen und einer zu geringen Personaldecke. Die angekündigten Streiks fallen in die Hauptreisezeit und könnten an vielen Flughäfen zu erheblichen Störungen und Verspätungen führen, da das Bodenpersonal für die Gepäckabfertigung, das Catering und andere Dienstleistungen am Boden verantwortlich ist. Die Streiks in Spanien reihen sich in eine Serie von Arbeitskämpfen ein, die in der europäischen Luftfahrtbranche in den letzten Jahren immer wieder aufgetreten sind. Die Fluggesellschaften und Abfertiger stehen unter dem Druck

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Alkoholisierter Pilot sorgt für Eklat: Easyjet-Flugkapitän in Kap Verde suspendiert

Ein Vorfall in einem Luxushotel auf den afrikanischen Kapverden hat zu einer disziplinarischen Untersuchung bei der Fluggesellschaft Easyjet geführt. Berichten zufolge soll sich ein Pilot der Airline nach einem Flug von Großbritannien nach Sal in den frühen Morgenstunden des 5. August 2025 in stark angetrunkenem Zustand und unangezogen in der Hotelanlage aufgehalten haben. Augenzeugen, darunter Passagiere, meldeten den Vorfall, woraufhin Easyjet den Piloten umgehend suspendierte. Das Geschehen wirft ein Schlaglicht auf die strengen Verhaltensregeln für Flugpersonal und die branchenweite Problematik von Alkoholkonsum, die in der Vergangenheit bereits zu ähnlichen Zwischenfällen bei anderen Fluggesellschaften geführt hat. Der Vorfall in der Hotelanlage: Eine Nacht endet in der Suspendierung Der Pilot, dessen Identität von der Fluggesellschaft nicht bekanntgegeben wurde, war am Montag, dem 4. August, von Großbritannien auf die Kapverden geflogen. Er sollte am Mittwoch derselben Woche einen Rückflug antreten. Seine Pläne wurden jedoch durch einen Vorfall in der Nacht von Montag auf Dienstag durchkreuzt. Berichten britischer Medien, wie The Independent und The Sun, zufolge hatte der Pilot nach der Ankunft in seiner Unterkunft, dem Melia Dunas Beach Resort and Spa auf der Insel Sal, eine Nacht mit intensivem Alkoholkonsum verbracht. Gegen 02:30 Uhr morgens soll er sich in stark angetrunkenem Zustand ausgezogen und durch die Empfangshalle, den Fitnessraum und den Spa-Bereich der Hotelanlage gewandelt haben. Die Situation nahm eine Wende, als er von Passagieren, die ebenfalls im Hotel untergebracht waren, erkannt wurde. Die Reisenden kontaktierten daraufhin die Fluggesellschaft Easyjet, um den Vorfall zu melden. Easyjet reagierte umgehend und zog den Piloten von

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Flughafen Paris-Charles de Gaulle führt Priority-System für Umsteigepassagiere ein

Die Fluggesellschaft Air France-KLM und die Groupe ADP haben eine neue Initiative am Flughafen Paris-Charles de Gaulle gestartet, um Umsteigepassagieren den Transit zu erleichtern. Unter dem Namen „Short Connection Pass“ wird ein System eingeführt, das Passagiere mit knapper Umsteigezeit automatisch erkennt und ihnen einen Priority-Zugang an den Sicherheits- und Grenzkontrollen ermöglicht. Dies ist die erste konkrete Umsetzung der Partnerschaft „Connect France“, die auf der Pariser Luftfahrtschau im Juni angekündigt wurde. Das System soll bei Flügen mit einer Umsteigezeit unterhalb eines festgelegten Grenzwertes, beispielsweise 45 Minuten, aktiviert werden. Betroffene Passagiere erhalten automatisch eine Benachrichtigung per SMS und E-Mail, die ihnen mitteilt, daß sie den Priority-Zugang nutzen können. Künftig sollen die Benachrichtigungen auch über die Air France Mobile App und WhatsApp versendet werden. Beim Scannen ihrer Bordkarten an den Kontrollstellen werden die Passagiere erkannt und erhalten eine bevorzugte Abfertigung. Das neue System basiert auf einem Echtzeit-Datenaustausch zwischen Air France, der Groupe ADP und deren Dienstleistern. Dabei werden Daten wie die geschätzte Gehzeit durch den Flughafen, die Wartezeiten an den Kontrollen und die aktuelle Abflugzeit des Folgefluges berücksichtigt. Régis Lacote, Direktor des Flughafens Paris-Charles de Gaulle, bezeichnete die Initiative als „echten Fortschritt für ein verbessertes Reiseerlebnis“. Alain-Hervé Bernard, Executive Vice President of Operations and Cargo bei Air France, betonte, daß man damit die Attraktivität des Drehkreuzes weiter stärken wolle. Paris-Charles de Gaulle ist das wichtigste Drehkreuz von Air France und gehört zu den größten Flughäfen Europas. Täglich nutzen bis zu 140.000 Passagiere die Fluggesellschaft, von denen fast die Hälfte umsteigt. Das neue System

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