August 13, 2025

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August 13, 2025

Ende einer Ära: QantasLink verabschiedet sich von seiner Dash-8 300-Flotte

Die australische Regionalfluggesellschaft QantasLink hat sich von ihrer langjährigen Flugzeugflotte des Typs De Havilland Canada Dash-8 Q300 verabschiedet. Nach mehr als 25 Dienstjahren beendete das Turboprop-Flugzeug am 8. August 2025 mit einem letzten Flug von Tamworth nach Sydney seine Karriere. Der Ausstieg aus der Q300-Flotte und der kleineren Q200-Variante ist Teil einer umfassenden Modernisierungsstrategie, bei der die Fluggesellschaft ihre gesamte Turboprop-Flotte auf ein einziges Modell, die Dash-8-400 (Q400), umstellt. Mit dieser Entscheidung will QantasLink die betriebliche Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit verbessern und gleichzeitig die Anbindung ländlicher Gemeinden in Australien sicherstellen. Die Modernisierungsstrategie: Eine einheitliche Flotte für mehr Effizienz Im Juni 2024 kündigte QantasLink an, seine Turboprop-Flotte zu modernisieren, um die kleineren Dash-8-Varianten durch 14 zusätzliche Q400-Flugzeuge zu ersetzen. Die ersten dieser Flugzeuge stießen bereits Ende 2024 zur Flotte. Die Q400-Maschinen sind ein entscheidender Baustein dieser Strategie: Sie sind mehr als 30 Prozent schneller als die kleineren Q200 und Q300, was den Kunden Reisezeit spart und die betriebliche Zuverlässigkeit verbessert. Die Konsolidierung der Flotte auf die Q400-Variante bringt zahlreiche Vorteile mit sich: Nachdem die kleineren Q200-Maschinen bereits Anfang 2025 an die Fluggesellschaft Skytrans (die nun als SmartLynx Australia firmiert) übergeben wurden, die nun die Pendlerdienste zur Lord-Howe-Insel betreibt, war der Abschied von den Q300 der nächste logische Schritt. Ein letzter Flug und eine reiche Geschichte Der letzte Flug mit einer Dash-8 Q300, registriert als VH-SBV, fand am 8. August 2025 statt und führte unter der Flugnummer QF2003 von Tamworth nach Sydney. Das 50-sitzige Turboprop-Flugzeug war im Jahr 2000 zur Flotte der Tochtergesellschaft

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Wasserbüffel pflegen Wiesen am Nürnberger Flughafen

Am Nürnberger Flughafen sind auch in diesem Jahr wieder Wasserbüffel im Einsatz, um die Grünflächen des Bucher Landgrabens zu pflegen. Fünf der robusten Tiere übernehmen für mehrere Wochen die Beweidung der feuchten Wiesen. Diese Methode dient der effektiven Pflege von schwer zugänglichen Arealen. Die Wasserbüffel ersetzen dabei den Einsatz von Maschinen, was in der Fachwelt als „ökologisch sinnvoll“ erachtet wird. Das Projekt wurde von der Umweltabteilung des Flughafens ins Leben gerufen, die intern von „Alma & the Gang“ spricht, da „Alma“ der Leitbüffel ist. Die Tiere mit einem Durchschnittsgewicht von je rund 600 Kilo sind für die Beweidung sensibler Biotope besonders geeignet. Die feuchten Wiesen entlang des Bucher Landgrabens bieten den Tieren ideale Bedingungen, um Gras und Pflanzen aufzunehmen. Solche Beweidungsprojekte mit Großtieren werden in Deutschland auch an anderen Orten eingesetzt, um Naturschutzgebiete zu erhalten oder die Pflege von Flächen zu vereinfachen, die für Maschinen unzugänglich sind. Die natürliche Lebensweise der Tiere ist dabei ein entscheidender Faktor. Besucher können die Wasserbüffel vom Rand der Weideflächen aus beobachten. Dabei wird gebeten, die Absperrungen zu respektieren und die Tiere nicht zu füttern, um ihre Gesundheit zu schützen. Das ungewöhnliche Projekt erfreut sich großer Beliebtheit und hat bereits überregionale Aufmerksamkeit erhalten. Die Nürnberger Wasserbüffel schafften es sogar in das Fernsehquiz „Quizduell“, wo sie als eine von drei Antworten für ein Pilotprojekt an einem deutschen Flughafen zur Auswahl standen.

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Tui Airways nimmt Salzburg in den Winterflugplan ab Dublin auf

Die britische Fluggesellschaft Tui Airways hat ihren Winterflugplan 2025/2026 ab Dublin angepaßt. Wie aus Branchenkreisen bekannt wurde, wird der Ferienflieger ab dem 20. Dezember 2025 eine neue wöchentliche Verbindung nach Salzburg aufnehmen. Die Flüge sollen jeweils samstags durchgeführt werden. Auf der Strecke wird voraussichtlich eine Boeing 737-800 oder eine 737 Max 8 eingesetzt. Die neue Route ist eine gezielte Ergänzung des Angebots für skibegeisterte Touristen aus Irland, die die österreichischen Alpen ansteuern möchten. Der Flughafen Salzburg dient als wichtiges Einfallstor zu den Wintersportorten in den Regionen Salzburger Land und Bayern. Der Start der Verbindung kurz vor Weihnachten ist strategisch gewählt, um von der hohen Nachfrage in der Hauptferienzeit zu profitieren. Die Boeing 737-800 ist ein gängiges Muster für Mittelstreckenflüge und wird von vielen Fluggesellschaften weltweit eingesetzt. Die modernere Version, die Boeing 737 Max 8, bietet zusätzliche Effizienz und hat sich nach anfänglichen Sicherheitsbedenken wieder im Flugverkehr etabliert. Der Einsatz dieser Flugzeugtypen ermöglicht es Tui Airways, das touristische Angebot rentabel zu gestalten. Die irische Hauptstadt Dublin gewinnt als Ausgangspunkt für Reisen nach Mitteleuropa an Bedeutung. Die neue Verbindung von Tui Airways unterstreicht die wachsende Nachfrage nach Direktflügen in alpine Regionen während der Wintersaison. Dies könnte auch den Tourismussektor in der Region Salzburg weiter stärken.

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DRF Luftrettung erhält Zuschlag für neue Station in Lahr

Die DRF Luftrettung hat im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag für den Betrieb einer neuen Luftrettungsstation in Lahr im Ortenaukreis erhalten. Ab dem 1. Juli 2026 wird die Station am Airport Lahr den Betrieb aufnehmen und mit einem leistungsstarken Hubschrauber des Typs H145 ausgestattet. Der neue Helikopter, der unter dem Funkrufnamen „Christoph Ortenau“ fliegen wird, soll die Notfallversorgung in der Region sicherstellen. Der neue H145-Hubschrauber verfügt über einen Fünfblattrotor und ist mit modernster Technik ausgestattet, darunter ein Glascockpit, ein Vier-Achsen-Autopilot und ein Anti-Kollisions-System. Die medizinische Ausstattung ist für anspruchsvolle Einsätze ausgelegt. Bis zur Fertigstellung des geplanten Neubaus am Flughafen wird eine provisorische Infrastruktur eingerichtet, um einen reibungslosen Start des Betriebs zu gewährleisten. Der Betrieb der Station ist durch einen 15-jährigen Vertrag langfristig gesichert. Die neue Station in Lahr wird im sogenannten Dual-Use-Betrieb eingesetzt, was bedeutet, daß der Hubschrauber sowohl für die primäre Notfallrettung als auch für sekundäre Verlegungs- und Intensivtransporte zwischen Kliniken zur Verfügung steht. Durch diese vielseitige Einsatzmöglichkeit soll eine hohe Verfügbarkeit und eine optimale medizinische Versorgung im größten Landkreis Baden-Württembergs sichergestellt werden. Der Hubschrauber wird täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang plus 30 Minuten einsatzbereit sein. Die DRF Luftrettung, eine der größten Luftrettungsorganisationen in Europa, leistete im Jahr 2024 insgesamt 35.850 Einsätze. Mit der neuen Station in Lahr, die eine von insgesamt 33 Stationen in Deutschland sein wird, verstärkt die Organisation ihre Präsenz in Baden-Württemberg. Dr. Krystian Pracz, Vorsitzender der Geschäftsführung der DRF Luftrettung, bedankte sich für das in die Organisation gesetzte Vertrauen und betonte, daß man den

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British Airways-Langstreckenflug landet nach Notfallmeldung in Doha

Ein British Airways Airbus A350-1000 hat am 11. August 2025 einen ungeplanten Zwischenstopp in Doha eingelegt, nachdem die Piloten einen Notfall an Bord gemeldet hatten. Das Flugzeug, das als Flug BA198 von Mumbai nach London Heathrow unterwegs war, landete sicher auf dem internationalen Flughafen Hamad International Airport in Katar. Die Ursache für den Notfall ist noch nicht bekannt. Nach einem vierstündigen Aufenthalt setzte das Flugzeug seine Reise fort und traf mit erheblicher Verspätung in London ein. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Notfallverfahren in der Luftfahrt und die immer wieder vorkommenden, unvorhergesehenen Zwischenfälle im Flugbetrieb. Der Hergang des Zwischenfalls: Notfallmeldung über dem Persischen Golf Der Langstreckenflug BA198 wurde am Montag von einem Airbus A350-1000 mit der Registrierung G-XWBE durchgeführt. Der Flug startete mit einer leichten Verspätung um 13:42 Uhr Ortszeit am Flughafen Chhatrapati Shivaji Maharaj International Airport in Mumbai. Normalerweise dauert die Reise von Mumbai nach London fast zehn Stunden. Laut Flugdaten von Flightradar24 meldeten die Piloten nur knapp drei Stunden nach dem Start einen allgemeinen Notfall, indem sie den Transponder-Code 7700 sendeten, als sich das Flugzeug über dem Persischen Golf in der Nähe von Katar befand. Als Reaktion auf die Notfallmeldung wurde das Flugzeug nach Doha umgeleitet, wo es um 14:00 Uhr Ortszeit sicher landete. Die Passagiere und die Besatzung verbrachten anschließend fast vier Stunden am Boden, bevor der Flug um 18:05 Uhr seine Reise in Richtung London fortsetzte. Das Flugzeug wurde schließlich mit einer Verspätung von mehreren Stunden in London erwartet. British Airways hat sich noch nicht

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Neues Innovationsquartier am Flughafen München nimmt Gestalt an

Mit der Veröffentlichung neuer Entwürfe des Architekturbüros KCAP Architects & Planners wird die Vision für das „Pioneer Quarter“ am LabCampus am Flughafen München greifbar. Das Quartier, das als erstes von insgesamt vier geplanten Arealen entwickelt wird, soll sechs neue Gebäude mit großzügigen öffentlichen Bereichen wie dem „Pioneer Square“ umfassen. Die Visualisierungen geben einen umfassenden Einblick in die geplante Gestaltung und unterstreichen den Übergang zu einer identitätsstiftenden Phase des Campus. Das Pioneer Quarter richtet sich an zukunftsorientierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die geplanten Gebäude mit den Bezeichnungen LAB 47 bis LAB 60 bieten die Möglichkeit, flexible Büroflächen zu mieten oder ein Gebäude als individuelles Headquarter zu nutzen. Die verschiedenen Raumangebote, darunter Showrooms, Eventflächen und Gastronomie, sollen den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen internationalen Konzernen, Start-ups und Wissenschaft fördern. Mit der beinahe vollständigen Vermietung der bestehenden Gebäude LAB 48 und LAB 52 sowie dem Einzug der Technischen Universität München (TUM) Anfang 2026, entwickelt sich das erste Quartier zu einem lebendigen Standort. Die Entwicklung des LabCampus wird als wichtiger Beitrag zur Innovationsstrategie der Stadt München betrachtet, die in der „Innovationsagenda 2030“ formuliert ist. Ziel der Agenda ist es, München als führenden Standort für KI und skalierbare Innovationen in Europa zu etablieren. Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, und Dr. Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Stadt, sehen in dem Projekt einen wichtigen Katalysator für die Innovationsziele der Region. Neben den baulichen Maßnahmen wird auch das Campus-Leben gefördert. Ende 2025 sollen mit dem „Daily Bistro forty8“ und der „Cafébar nosh“

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Air Asia X kündigt Europareturn an: Mit neuem Drehkreuz und moderner Flotte nach Istanbul

Die asiatische Billigfluggesellschaft Air Asia X, der Langstreckenarm der größten Günstigfluggruppe Asiens, kehrt in diesem Jahr nach Europa zurück. Ab dem 17. November 2025 wird die Airline viermal wöchentlich eine Direktverbindung zwischen ihrem Drehkreuz Kuala Lumpur und dem Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen anbieten. Die Entscheidung markiert den ersten Schritt einer neuen, strategischen Expansion nach Europa, die nach den Rückzügen aus London und Paris in der Vergangenheit als Neuanfang zu verstehen ist. Mit dieser neuen Route tritt Air Asia X in direkte Konkurrenz zur etablierten Turkish Airlines, die ebenfalls eine Verbindung in die malaysische Hauptstadt unterhält. Die neue Langstreckenstrategie: Ein regionaler Hub am Golf Die Wiederaufnahme von Europaflügen ist Teil einer umfassenden strategischen Neuausrichtung, die von Air Asia-Chef Tony Fernandes vor kurzem angekündigt wurde. Die Fluggesellschaft plant, ein regionales Drehkreuz in den Golfstaaten aufzubauen. Von dort aus sollen nach und nach weitere Langstreckenverbindungen nach Europa erschlossen werden. Istanbul dient dabei als erste dieser Verbindungen, die den neuen Ansatz der Fluggesellschaft testen soll. Für die neue Route wird ein Airbus A330-300 eingesetzt, ein Flugzeug, das bereits in der Flotte der Air Asia X etabliert ist. Die Flugzeiten und das Buchungssystem der Airline bestätigen den Start der Verbindung für den 17. November. Durch die Wahl von Istanbul-Sabiha Gökçen, dem zweitgrößten Flughafen der türkischen Metropole, positioniert sich die Fluggesellschaft am asiatischen Rand Europas. Die neue Strategie von Air Asia X unterscheidet sich deutlich von früheren Versuchen, sich auf dem europäischen Markt zu etablieren. In der Vergangenheit hatte die Fluggesellschaft bereits Flüge nach London und Paris

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Alltours erweitert Karibikangebot um Jamaika

Der Reiseveranstalter Alltours hat bekanntgegeben, sein Fernreiseprogramm für die Wintersaison 2025/2026 um Jamaika zu erweitern. Damit nimmt die Karibikinsel erstmals als Pauschalreiseziel Einzug in das Alltours-Angebot. Die Verbindungen werden zweimal wöchentlich mit der Fluggesellschaft Condor ab Frankfurt nach Montego Bay angeboten. Mit dieser Neuerung reagiert Alltours auf die wachsende Nachfrage nach Fernreisen in der Karibik. Die Insel Jamaika gilt als ein beliebtes Reiseziel, das sich durch lange Sandstrände, tropische Natur und eine ausgeprägte Kultur auszeichnet. Alltours positioniert die Destination als attraktiv für Paare, Familien und Senioren. Neben den Stränden und dem Klima wird die Insel auch für ihre vielfältigen Freizeitmöglichkeiten, wie etwa Ausflüge in Regenwälder oder zu den Blue Mountains, beworben. Das Hotelangebot von Alltours in Jamaika umfaßt eine Auswahl an Unterkünften, von luxuriösen All-inclusive-Resorts bis hin zu kleineren, familiär geführten Anlagen. Der Reiseveranstalter kooperiert hierfür mit bekannten Hotelmarken wie Iberostar, RIU und Bahia Principe. Als Beispiel für das Angebot wird das RIU Palace Aquarelle genannt, ein modernes All-inclusive-Resort, das erst 2024 eröffnet wurde. Die Aufnahme von Jamaika in das Programm ist Teil einer breit angelegten Strategie, das Fernreisegeschäft auszubauen. Dieses Segment zählt nach Unternehmensangaben zu den am stärksten wachsenden. Ergänzend zu den neuen Zielen, bietet Alltours in der kommenden Wintersaison allen Fernreisebuchern ein kostenloses Rail&Fly-Ticket für die 1. Klasse der Deutschen Bahn an, um die Anreise zum Flughafen komfortabler zu gestalten.

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Southwest: Zwei Blinde in New Orleans zurückgelassen

Ein bedauerlicher Vorfall am internationalen Flughafen Louis Armstrong (MSY) in New Orleans hat die amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines in Erklärungsnot gebracht. Zwei blinde Passagiere, Camille Tate und Sherri Brun, wurden am 14. Juli 2025 versehentlich am Flughafen zurückgelassen, nachdem ihr Flug nach Orlando wegen einer fünfstündigen Verspätung und einem unangekündigten Gate-Wechsel verpaßt worden war. Der Vorfall, über den der Sender WSWN berichtete, hat eine Debatte über die Qualität und Verläßlichkeit der Unterstützung für Reisende mit Behinderungen neu entfacht. Die Erfahrungen der beiden Frauen zeigen, wie dringend die Luftfahrtbranche ihre Prozesse für Passagiere, die auf besondere Hilfe angewiesen sind, verbessern muß. Ein Flug, der nie stattfand: Der Hergang der Panne Die beiden Frauen, die nach Orlando fliegen wollten, hatten den Flug WN 2637 von New Orleans zum Orlando International Airport (MCO) gebucht. Der Flug, der ursprünglich für den 14. Juli 2025 angesetzt war, verzögerte sich jedoch um fast fünf Stunden. Die genauen Gründe für die Verspätung wurden nicht bekanntgegeben. Ein Sprecher von Southwest Airlines bestätigte gegenüber FOX 35 Orlando, daß die meisten Passagiere des ursprünglichen Fluges auf eine Ersatzmaschine umgebucht wurden, die von einem benachbarten Gate aus startete. Camille Tate und Sherri Brun wurden jedoch nicht auf diesen Flug umgebucht und erklärten, daß sie keinerlei Kenntnis von dieser Option hatten. Da sie blind sind, waren sie auf die Informationen und die Unterstützung des Flughafen- und Airlinepersonals angewiesen. Offenbar wurden sie jedoch nicht über den Gate-Wechsel oder die Umbuchungsmöglichkeit informiert. Nachdem der Fehler bemerkt wurde, arrangierte Southwest Airlines einen gesonderten Flug für

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Wiener Theatermuseum schließt für Umbau

Das Wiener Theatermuseum im historischen Palais Lobkowitz wird ab dem 17. August 2025 für umfangreiche Umbau- und Modernisierungsarbeiten geschlossen. Die Maßnahmen, die bis Herbst 2026 andauern sollen, zielen auf eine Verbesserung der Infrastruktur und der Barrierefreiheit ab. Zuvor verzeichnete das Museum mit der Sonderausstellung über Johann Strauß mit über 40.000 Besuchern einen der größten Erfolge der letzten Jahre. Der Umbau wird durch die Übernahme der Räumlichkeiten der ehemaligen Galerie Wolfrum ermöglicht, die im vergangenen Jahr stattfand. Die baulichen Maßnahmen sehen eine Neugestaltung des gesamten Erdgeschosses vor. Hier soll ein neuer musealer Rundgang als Erlebnis- und Veranstaltungsraum entstehen. Zu den weiteren geplanten Neuerungen gehören eine modernere Infrastruktur bei Garderoben und Shop, ein zweiter Eingang über die Augustinerstraße sowie die barrierefreie Erschließung aller wichtigen Bereiche. Auch das Kinderatelier und die Infrastruktur für den Wissenschaftsbereich werden modernisiert. Der Generaldirektor des KHM-Museumsverbands, Jonathan Fine, zu dem das Theatermuseum gehört, betonte, daß der Umbau die Funktionalität und den Schutz der Sammlungen verbessern werde. Die Investitionssumme von 5,5 Millionen Euro wird aus Eigenmitteln finanziert und wurde vom Kuratorium freigegeben. Während der reguläre Ausstellungsbetrieb pausiert, ist ein vielfältiges Kulturvermittlungsprogramm geplant, das unter anderem eine Gesprächsreihe mit Theatergrößen und eine Ausstellungskooperation mit dem Burgtheater beinhaltet. Franz Pichorner, der Direktor des Theatermuseums, sieht in dieser Investition eine Chance, das Haus als „lebendigen, inklusiven und zukunftsorientierten Kulturort“ zu positionieren. Die Modernisierung des Palais Lobkowitz markiert einen wichtigen Schritt, um das Museum den heutigen Anforderungen an Besucherservice und Zugänglichkeit anzupassen.

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