September 11, 2025

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September 11, 2025

Weltkriegsbombe am Frankfurter Flughafen gefunden

Bei Bauarbeiten an einem Parkplatz im südlichen Bereich des Flughafens Frankfurt ist am Dienstag eine Weltkriegsbombe entdeckt worden. Der Fund führte zur Einrichtung eines Sperrradius von 500 Metern und zur Evakuierung eines nahegelegenen Hotels sowie der Baustelle. Die Berufsfeuerwehr und der Kampfmittelräumdienst wurden unverzüglich zum Fundort beordert. Die Entschärfung des Blindgängers ist für spätabends geplant. Aufgrund des Nachtflugverbotes am Frankfurter Flughafen wird der Flugbetrieb durch die Sicherungsmaßnahmen nicht beeinträchtigt. Die Autobahn A5 wird jedoch für die Dauer der Entschärfung vollständig gesperrt werden. Derartige Bombenfunde sind in Deutschland, insbesondere in Städten, die während des Zweiten Weltkrieges stark bombardiert wurden, keine Seltenheit. Solche Entdeckungen bei Bauarbeiten erfordern stets umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen, um die Bevölkerung vor den Gefahren der Blindgänger zu schützen.

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Deutschland startet stufenweise das neue EU-Einreisesystem

Deutschland wird das europäische Ein- und Ausreisesystem (EES) ab dem 12. Oktober 2025 schrittweise in Betrieb nehmen. Der Start beginnt am Flughafen Düsseldorf, bevor die Flughäfen in Frankfurt und München folgen. Die Einführung wird danach sukzessive auf alle weiteren Flughäfen und Häfen ausgeweitet. Das EES ist ein Schengen-weites System, das die Ein- und Ausreise von Drittstaatangehörigen digital erfasst. Es soll die bisherige analoge Abstempelung von Reisedokumenten durch die Speicherung von biometrischen Daten wie Fingerabdrücken und Gesichtsbildern ersetzen. Das Ziel ist, die Sicherheit an den Außengrenzen zu verbessern und unerlaubte Aufenthaltsverlängerungen besser zu erkennen. Der ursprünglich für November 2024 geplante Start des Systems mußte aufgrund technischer Schwierigkeiten verschoben werden. Die nunmehr schrittweise Einführung soll gemäß Angaben des Bundesinnenministeriums sicherstellen, daß mögliche Probleme im Echtbetrieb frühzeitig erkannt und lange Wartezeiten an den Grenzen vermieden werden. Für Bürger der Europäischen Union ändert sich durch die Einführung nichts.

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Sundair startet neue Flugroute von Nürnberg nach Beirut

Die deutsche Fluggesellschaft Sundair wird ihren kommenden Winterflugplan ab dem Flughafen Nürnberg um eine neue Strecke erweitern. Flugplandaten zufolge soll die Airline ab dem 27. Oktober 2025 eine Direktverbindung in die libanesische Hauptstadt Beirut anbieten. Für den Flug soll ein Flugzeug des Typs Airbus A320 eingesetzt werden. Die Verbindung wird einmal wöchentlich durchgeführt. Die Maschine soll jeweils montags aus Nürnberg starten und dienstags nach Deutschland zurückkehren. Die neue Route ist ein ungewöhnlicher Zusatz für eine Freizeit-Fluggesellschaft wie Sundair, die sich zumeist auf klassische Ferienziele konzentriert. Die Strecke zielt damit vermutlich auf den Reiseverkehr von Personen ab, die Freunde und Verwandte besuchen. Die neue Flugverbindung ist ein bedeutender Zuwachs für den regionalen Verkehrsknotenpunkt in Nürnberg, da sie eine neue Direktverbindung in den Nahen Osten herstellt. Die Fluggesellschaft hat bereits ihren Flugplan angepasst, um die neue Strecke zu integrieren.

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Ob Wizz Air will oder nicht: Passagiere haben das Recht auf Ersatzbeförderung

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat am 10. September 2025 ihren vollständigen Rückzug aus Wien angekündigt. Dabei sticht in der Pressemitteilung ins Auge, dass die Airline den betroffenen Passagieren lediglich die Erstattung in Form von Gutscheinen („Wizz Credits“) oder die Umbuchung auf Wizz-Air-Flüge ab Bratislava oder Budapest anbieten möchte. Das müssen sich Reisende nicht gefallen lassen, denn diese haben das gesetzlich verankerte Recht auf eine Ersatzbeförderung von/nach Wien und zwar auch mit einer anderen Fluggesellschaft. Seit dem Eintritt in den österreichischen Markt vor rund sieben Jahren haben Konsumentenschutzorganisationen wie die Arbeiterkammer und der VKI, aber auch die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte ausgesprochen viele Beschwerden von Reisenden, die Probleme mit Wizz Air hatten. Zumeist geht es um verweigerte Entschädigungszahlungen aufgrund von Flugstreichungen und -verspätungen, aber auch um Ersatzbeförderungen, die von Wizz Air verwehrt werden. OGH hat viele Klauseln in den Beförderungsbedingungen gekippt Das Unternehmen beruft sich weiterhin auf eine Klausel in den Beförderungsbedingungen, die kurz gesagt besagt, dass im Falle einer Streichung oder erheblichen Verspätung lediglich Erstattung oder Umbuchung auf einen anderen Wizz-Air-Flug zustehen würden. Bei Beschwerden beim Kundendienst suggeriert dieser, dass wenn das Unternehmen den Flug mehr als 14 Tage vor dem geplanten Abflug abgesagt hätte, dass man keinen Anspruch auf Umbuchung auf eine andere Airline hätte. Diese 14-Tage-Frist hat aber rein gar nichts mit dem gesetzlich verankerten Recht auf Ersatzbeförderung zu tun, sondern lediglich mit der Ausgleichsleistung (Entschädigung) in der Höhe von 250 Euro bis 600 Euro (je nach Distanz). Diese kommt nämlich bei Streichung oder erheblicher Verspätung, die

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Deutschland will kritische Infrastruktur besser schützen

Das Bundeskabinett plant die Verabschiedung eines Entwurfs für ein sogenanntes Kritis-Dachgesetz. Dieses Gesetz soll den Schutz von Einrichtungen der kritischen Infrastruktur vor Sabotage, Terroranschlägen und den Folgen von Naturkatastrophen verbessern. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt betonte, daß das Gesetz die Widerstandsfähigkeit Deutschlands erhöhen werde. Das Gesetz sieht einheitliche Vorgaben für Betreiber kritischer Anlagen vor, die mehr als 500.000 Menschen versorgen. Diese müssen künftig unter anderem einen angemessenen physischen Schutz ihrer Liegenschaften gewährleisten und sind verpflichtet, Störfälle zu melden. Betreiber, die den Vorgaben nicht nachkommen, müssen mit Bußgeldern rechnen. Das Gesetz ist Teil einer Gesamtstrategie, die Deutschland widerstandsfähiger machen soll. Dazu gehört auch die Umsetzung der europäischen NIS-2-Richtlinie, die sich auf den Schutz vor Cyberangriffen konzentriert. Bereits unter der vorausgegangenen Regierung war ein ähnlicher Gesetzesentwurf in Arbeit, fand damals jedoch keine Mehrheit mehr im Bundestag.

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Lufthansa Group wird zu einer integrierten Airline-Gruppe umgebaut

Der Konzernchef Carsten Spohr hat Pläne zur Umstrukturierung der Lufthansa Group bestätigt. Ziel des Vorhabens ist es, die einzelnen Fluggesellschaften, darunter Lufthansa Airlines, Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines, stärker zu integrieren und Prozesse zu vereinfachen. Der Umbau soll zu besseren Angeboten für die Reisenden sowie zu höheren Renditen führen. Unter dem Motto, die Gruppe von „einer Gruppe von Airlines zu einer Airlinegruppe“ umzubauen, sollen zukünftig zentrale Funktionen vereinheitlicht werden. So werden vier sogenannte Group Function Boards die Bereiche Technologie, Personal, Finanzen und die Flughafen-Drehkreuze verantworten. Die Kompetenzen sollen dabei auf die bestehenden Drehkreuze verteilt werden. So wird der Standort in Zürich für Flugplanung und Erlösmanagement zuständig sein, während der Standort Wien sich um die einheitliche IT der Gruppe kümmern soll. Die Angebote an Bord und am Boden hingegen sollen laut Konzernchef weiterhin ihre lokale Vielfalt beibehalten.

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Ungeklärte Luftraumverletzungen: Polen schließt Flughäfen nach Drohnenabschüssen

Polen hat in einem beispiellosen Schritt vier seiner Flughäfen, darunter das internationale Drehkreuz in der Hauptstadt Warschau, vorübergehend geschlossen. Der Grund dafür waren mehrfache Luftraumverletzungen durch „drohnenartige Objekte“, die die polnische Luftwaffe nach offiziellen Angaben abgeschossen hat. Die Regierung reagierte damit auf eine anhaltende Bedrohung, die bereits in den vergangenen Wochen zu mehreren Vorfällen geführt hatte. Der Vorfall unterstreicht die angespannte geopolitische Lage in der Region und die wachsende Besorgnis über die Souveränität des polnischen Luftraums, der auch als wichtige logistische Drehscheibe für die Militärhilfe für die Ukraine dient. Während die Flughäfen im Laufe des Vormittags schrittweise wieder den Betrieb aufnehmen konnten, dauert die Suche nach den abgeschossenen Flugobjekten noch an. Luftraumverteidigung und Logistische Drehscheibe Der Vorfall begann, als Berichte über den Anflug „russischer Drohnen“ bekannt wurden. Die polnischen Behörden reagierten umgehend und verhängten eine Flugverbotszone über vier Flughäfen: Warschau-Chopin, Warschau-Modlin sowie die Flughäfen in Lublin und Rzeszow. In einer NOTAM (Notice to Airmen) wurde der Luftraum über dem Flughafen Warschau-Chopin als „aufgrund ungeplanter militärischer Aktivitäten im Zusammenhang mit der Gewährleistung der staatlichen Sicherheit“ nicht verfügbar erklärt. Diese Maßnahme führte zu erheblichen Störungen im Flugverkehr, mit zahlreichen umgeleiteten und verspäteten Flügen. Der Zwischenfall ist vor dem Hintergrund der angespannten Beziehungen zwischen Polen und Rußland zu sehen. Polen, das sowohl Mitglied der Europäischen Union als auch der NATO ist, hat seine militärische Zusammenarbeit mit den westlichen Partnern verstärkt und gilt als einer der wichtigsten Verbündeten der Ukraine. Das Land spielt eine zentrale Rolle als logistische Drehscheibe für die westliche Militärhilfe an

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Flughafen Wien verzeichnet den passagierstärksten Monat seiner Geschichte

Der Flughafen Wien hat im August 2025 einen historischen Meilenstein erreicht. Mit 3.407.359 Reisenden verzeichnete der Airport den passagierstärksten Monat seit seiner Gründung. Dieser Rekord übertrifft nicht nur das Vorjahresergebnis um 2,3%, sondern unterstreicht auch die anhaltende Erholung und Stärkung des Luftverkehrs in der Region. Die gesamte Flughafen-Wien-Gruppe, zu der auch die Flughäfen in Malta und Kosice gehören, verzeichnete mit 4.606.219 Passagieren ein solides Plus von 3,7% gegenüber August 2024. Die positiven Zahlen spiegeln sich auch in der Fracht- und der Flugbewegungsentwicklung wider. Während der inner-europäische Verkehr auf hohem Niveau stagniert, gewinnt der interkontinentale Verkehr, insbesondere nach Fernost und in den Nahen Osten, deutlich an Fahrt. Rekordwerte in Wien: Lokale Reisende als Wachstumsmotor Die Zahlen des August 2025 am Flughafen Wien (VIE) sind bemerkenswert. Der Anstieg des Passagieraufkommens um 2,3% auf über 3,4 Millionen Reisende wurde hauptsächlich durch die Lokalpassagiere getragen. Mit 2.625.316 Reisenden verzeichnete dieses Segment ein Wachstum von 1,9% im Vergleich zum Vorjahr. Die Transferpassagiere trugen ebenfalls zum Wachstum bei, wenn auch mit einem bescheideneren Zuwachs von 1,1% auf 755.154 Reisende. Diese Entwicklung zeigt, daß die Nachfrage nach Direktflügen ab Wien anhaltend hoch ist. Am 3. August 2025 erreichte der Flughafen mit 121.905 Fluggästen sogar einen neuen Tageshöchstwert. Parallel zum Passagierwachstum stieg auch die Zahl der Flugbewegungen (Starts und Landungen) um 1,9% auf 23.227. Dies unterstreicht die hohe Auslastung der Flugverbindungen und die Effizienz des Flughafenbetriebs. Auch der Frachtbereich verzeichnete ein starkes Wachstum von 5,6% auf 25.402 Tonnen, was auf eine weiterhin robuste Handelsaktivität hinweist. Die kumulierten Zahlen

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Ferruccio Furlanetto wird für Lebenswerk geehrt

Der italienische Opernsänger Ferruccio Furlanetto wird mit dem Sonderpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Die Ehrung findet im Rahmen der Gala des Österreichischen Musiktheaterpreises am 17. September statt und fällt mit dem 50-jährigen Bühnenjubiläum des Künstlers zusammen. Der im Jahre 1949 geborene Furlanetto widmete sich nach einem Studium der Philologie und Naturwissenschaften ab 1972 dem Gesang. Sein internationaler Durchbruch gelang ihm 1986 in der Rolle des Königs Philipp II. in Verdis Oper „Don Carlo“ bei den Salzburger Osterfestspielen. Zuvor hatte er bereits an bedeutenden Opernbühnen wie der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera in New York und der Wiener Staatsoper debütiert. Für sein künstlerisches Schaffen wurde Ferruccio Furlanetto vielfach ausgezeichnet. Zu seinen Ehrungen zählen der „Premio alla Carriera“ sowie die Ernennung zum österreichischen Kammersänger und zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper. Er gilt als eine der prägendsten Baß-Stimmen seiner Generation.

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Europas Flughäfen verzeichnen schwächstes Juli-Wachstum, während kleinere Standorte profitieren

Der europäische Luftverkehr hat im Juli 2025 ein Wachstum verzeichnet, das jedoch hinter den Erwartungen zurückblieb und sich als eine der schwächsten Entwicklungen für diesen Monat seit langem erwies. Laut dem jüngsten vorläufigen Flugverkehrsbericht des europäischen Flughafenverbandes ACI Europe stieg das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahr um lediglich 3,1%. Dieser Wert liegt deutlich unter dem durchschnittlichen Juli-Wachstum im Jahrzehnt vor der COVID-19-Pandemie. Während der internationale Verkehr mit einem Plus von 3,7% die Haupttreibkraft des Aufschwungs war, stagnierte der Inlandsverkehr nahezu. Die Daten zeigen ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, wobei Flughäfen in Süd- und Osteuropa teils zweistellige Wachstumsraten verzeichneten, während in Nordeuropa und Deutschland die Zuwächse verhalten blieben. Insbesondere kleinere und mittelgroße Flughäfen profitierten von der Expansion der Billigfluggesellschaften, während die großen Drehkreuze im oberen Segment des Passagierwachstums stagnierten. Verhaltenes Wachstum in der EU und starkes Plus im Osten Der ACI Europe-Bericht legt eine deutliche Diskrepanz zwischen den Regionen Europas offen. Im sogenannten EU+-Raum, der die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie die Schweiz, Norwegen und Großbritannien umfaßt, blieb das Wachstum mit 2,8% unter dem kontinentalen Durchschnitt. Innerhalb dieser Region gab es erhebliche Leistungsunterschiede. Flughäfen in Polen (+13,9%), Slowenien (+12,2%), Zypern (+10,1%) und Monaco (+10,3%) meldeten die stärksten Zuwächse, was auf eine hohe Nachfrage in diesen Märkten hindeutet. Im Gegensatz dazu verzeichneten Länder wie Lettland (-6,1%), Estland (-6%) und Island (-2,9%) Rückgänge im Passagierverkehr. Besonders auffällig ist, daß die größten Märkte des EU+-Raums, wie Deutschland (+2,3%), Frankreich (+1,2%) und Großbritannien (+1,1%), allesamt hinter dem Durchschnitt zurückblieben. Spaniens Flughäfen verzeichneten einen Anstieg von 2,7%, was

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