Oktober 9, 2025

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Oktober 9, 2025

Verspätungen im Sommer 2025 trotz wachsenden Verkehrs reduziert – Strukturelle Probleme bleiben bestehen

Der europäische Luftverkehr hat im Sommer 2025 eine verbesserte Leistung bei der Pünktlichkeit gezeigt. Laut der europäischen Organisation zur Sicherung der Luftfahrt, Eurocontrol, ist die Zahl der Streckenverspätungen von Juni bis September um 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken, obwohl das Verkehrsaufkommen um 3,3 Prozent zugenommen hat. Die Ankunftspünktlichkeit stieg auf 71,6 Prozent, was einer Verbesserung um 6,4 Prozentpunkte entspricht. Trotz dieser Fortschritte spricht Eurocontrol von einem weiterhin unzureichenden Ergebnis. Strukturelle Engpässe wie der anhaltende Mangel an Fluglotsen, eine veraltete Luftraumstruktur und häufige Streiks, insbesondere in Frankreich, stellen weiterhin eine erhebliche Belastung für das gesamteuropäische System dar und führen dazu, dass die angestrebten Pünktlichkeitsziele der Europäischen Union verfehlt werden. Die europäische Luftfahrt blickt auf einen Sommer 2025 zurück, der zwar besser verlief, als von vielen Experten befürchtet, aber immer noch weit von einer stabilen Betriebslage entfernt ist. Die Anstrengungen von Eurocontrol und den nationalen Flugsicherungsdienstleistern zur Verbesserung der Netzwerkkoordination haben messbare Ergebnisse gezeigt: Die Minuten an Flugverkehrsmanagement (ATFM) bedingten Verspätungen pro Flug sanken im Juli 2025 im Vergleich zum Juli 2024 um 25 Prozent, wie aus Eurocontrol-Daten hervorgeht. Die Gesamtpünktlichkeit bei der Ankunft (Flüge, die innerhalb von 15 Minuten nach der planmäßigen Zeit landen) verbesserte sich im Juni bis August auf 71 Prozent, ein Anstieg von 6,5 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Der anhaltende Engpass: Personal und Struktur Trotz der erfolgreichen Reduzierung der Gesamtverspätungsminuten liegt die Hauptursache für die anhaltenden Probleme in strukturellen Defiziten des europäischen Flugverkehrsmanagementsystems. Der Mangel an qualifizierten Fluglotsen bleibt in vielen europäischen Ländern eine chronische Herausforderung. Bereits

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„Cross Country Ski Holidays“ startet mit neuem Katalog

Die Spezialisten-Plattform Cross Country Ski Holidays hat rechtzeitig vor dem Start der kommenden Wintersaison ihren neuen Katalog 2025/26 vorgestellt und gleichzeitig ihre Website umfassend überarbeitet. Das Netzwerk, das sich auf Langlauf- und Skitourenurlaub in den Alpen fokussiert, will damit die Planung für Reisende vereinfachen, die ihre Ferien abseits der alpinen Skipisten verbringen möchten. Die Organisation setzt auf eine Bündelung von Fachwissen und qualitätsgeprüften Angeboten. Das neue, 76 Seiten starke Print-Verzeichnis sowie die runderneuerte Online-Plattform präsentieren die spezialisierten Angebote der angeschlossenen Betriebe. Aktuell umfasst das Netzwerk rund 38 Hotels und 24 Destinationen in vier Ländern des Alpenraums – namentlich Österreich, Italien, Slowenien und Deutschland. Die Mitgliedsbetriebe, die sich auf nordischen Wintersport spezialisiert haben, unterliegen dabei festgelegten Qualitätskriterien. Dazu gehören oft ein Loipeneinstieg in unmittelbarer Nähe zum Hotel, ein Langlauf-Info-Corner mit aktuellen Berichten zum Loipenzustand sowie spezielle Serviceleistungen wie ein Wachsbereich für die Skiausrüstung. Ziel der Neuausrichtung ist es, die Expertise und das Serviceangebot für die Gäste zu unterstreichen. Laut Obmann Enrico Comini steigen Urlauber bei Spezialisten ab, die ihre Leidenschaft für den Langlauf teilen. Die Qualität der Angebote sei durch die langjährige Erfahrung des Netzwerks als führende Plattform im nordischen Wintertourismus in den Alpen gesichert. Die neue digitale Präsenz ergänzt den Katalog durch praktische Funktionen wie einen Urlaubsfinder und die Bereitstellung von tagesaktuellen Loipenberichten. Damit will Cross Country Ski Holidays seinen Kunden eine zentrale Anlaufstelle für die Suche und Organisation ihres Langlauf- oder Skitourenurlaubs bieten. Zu den Partnerregionen des Verbunds zählen renommierte Gebiete wie die Olympiaregion Seefeld und die Ramsau am

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Boeing vor Übernahme von Spirit AeroSystems und tiefgreifender Umstrukturierung der Lieferkette

Der US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing steht Berichten zufolge unmittelbar vor der kartellrechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission für die Übernahme seines ehemaligen Tochterunternehmens Spirit AeroSystems für 4,7 Milliarden US-Dollar. Diese Rückführung des wichtigsten Zulieferers soll Boeings Strategie zur Bewältigung einer anhaltenden Produktions- und Sicherheitskrise maßgeblich unterstützen, indem sie eine engere Kontrolle über die 737-Produktionslinie ermöglicht. Um Wettbewerbsbedenken auszuräumen, ist der Deal an die Bedingung geknüpft, dass Spirit jene Betriebsteile an Airbus und Dritte verkauft, die wichtige Komponenten für Konkurrenzmodelle herstellen. Der geplante Rückkauf von Spirit AeroSystems durch Boeing markiert einen Wendepunkt in der globalen Luftfahrtindustrie. Spirit, das 2005 im Rahmen von Kostensenkungsmaßnahmen ausgegliedert wurde, stellt etwa 70 Prozent der Struktur des 737-Rumpfes her und ist damit Boeings größter Lieferant nach Umsatz. Die Übernahme, die im Juli 2024 angekündigt wurde, zielt darauf ab, die Qualitätskontrolle zu verbessern und die Produktion zu stabilisieren, nachdem eine Reihe von Produktions– und Qualitätsproblemen bei Spirit die Auslieferungen des 737 MAX stark behindert hatten. Die Europäische Kommission soll ihre Entscheidung bis zum 14. Oktober bekannt geben, wobei eine Zustimmung unter Auflagen als wahrscheinlich gilt. Auflagen zur Sicherung des fairen Wettbewerbs Der Deal beinhaltet eine komplexe Neustrukturierung der globalen Lieferkette, um kartellrechtlichen Bedenken entgegenzuwirken, insbesondere jenen, die sich aus Spirits Rolle als wichtiger Zulieferer für Boeings Erzrivalen Airbus ergeben. Um eine faire Marktposition für andere Flugzeughersteller zu gewährleisten, haben Boeing und Spirit bereits vorgeschlagen, Geschäftseinheiten zu veräußern, die zentrale Airbus-Programme bedienen. Konkret sollen Standorte in Prestwick, Schottland, und Subang, Malaysia, die Airbus beliefern, sowie Nicht-Airbus-Aktivitäten in Belfast, Nordirland,

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Flughafen Weeze rechnet mit Passagierwachstum in den Herbstferien

Der Airport Weeze am Niederrhein verzeichnet zu Beginn der kommenden Herbstferien 2025 eine deutliche Steigerung der Verkehrszahlen. Nach Angaben des Flughafens werden in der Hauptreisezeit rund 132.000 Passagiere erwartet. Dies entspricht einem Zuwachs von etwa 7.000 Fluggästen im Vergleich zu den Herbstferien des Vorjahres, als noch rund 125.000 Reisende gezählt wurden. Die Zahl der geplanten Flüge steigt auf insgesamt 766, was einer Zunahme von 10,7 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Der Flughafen setzt damit den in diesem Jahr beobachteten Wachstumstrend fort. Bereits im ersten Halbjahr 2025 übertraf der Airport Weeze mit über einer Million Passagieren das Vorjahresergebnis um 18 Prozent und steuert auf ein neues Jahres-Spitzenergebnis von mehr als zwei Millionen Fluggästen zu. Dieser kontinuierliche Anstieg der Passagierzahlen, der sich auch im Herbst bemerkbar macht, bestätigt die positive Entwicklung des Flughafens in der Region. Als beliebteste Destinationen im Herbstflugplan dominieren weiterhin die Mittelmeerziele. Die spanische Insel Mallorca (PMI) führt die Liste mit 38 Abflügen an. Dahinter folgen mit Girona (GRO), Málaga (AGP) und Alicante (ALC) weitere Ziele auf dem spanischen Festland. Auch Edinburgh (Schottland) sowie verschiedene Städte und Regionen an der Adria, in Italien und Marokko verzeichnen eine hohe Nachfrage bei Urlaubern und Besuchern von Freunden und Verwandten. Der Flughafen betont in diesem Zusammenhang seine Position als geschätzter regionaler Anbieter, der Reisenden attraktive Preise, kurze Wege und eine gute Erreichbarkeit bietet. Trotz der guten Vorbereitung des Flughafenpersonals auf den erwarteten Andrang wird Passagieren geraten, zur Vermeidung von Wartezeiten frühzeitig vor dem Abflug am Terminal einzutreffen.

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Tödlicher Zwischenfall auf Qatar Airways Flug führt zu Klage wegen widerrechtlicher Tötung

Der Tod eines 85-jährigen Passagiers an Bord eines Langstreckenfluges von Los Angeles nach Doha wirft ernste Fragen über die Flugsicherheitsprotokolle und die Reaktion der Besatzung auf medizinische Notfälle auf. Die Familie des Verstorbenen hat eine Klage gegen Qatar Airways eingereicht, die Fahrlässigkeit und widerrechtliche Tötung geltend macht. Im Zentrum der Vorwürfe steht die angebliche Verweigerung einer vorbestellten vegetarischen Mahlzeit, die zu einem Erstickungsanfall geführt haben soll, sowie die umstrittene Entscheidung des Kapitäns, das Flugzeug nicht umzuleiten. Der Fall bewegt sich in einer komplexen rechtlichen Grauzone des internationalen Luftrechts und könnte weitreichende Folgen für die Passagierwahrnehmung der Fluggesellschaft haben. Der tragische Tod des südkalifornischen Kardiologen Asoka Jayaweera auf dem Qatar Airways Flug von Los Angeles (LAX) nach Doha (DOH) zieht weitreichende rechtliche und öffentliche Konsequenzen nach sich. Berichten zufolge verstarb der 85-jährige Passagier, nachdem er mutmaßlich eine nicht vegetarische Mahlzeit erhalten hatte, die er vorbestellt hatte. Die Familie hat Klage eingereicht, die sich auf schwerwiegende Anschuldigungen stützt. Das Herzstück der Klage ist die Behauptung, dass Jayaweera die vorbestellte vegetarische Mahlzeit verwehrt wurde und ihm stattdessen angeblich geraten wurde, bei einer regulären Mahlzeit das Fleisch zu umgehen. Daraufhin soll er beim Essen erstickt sein. Die Familie führt in der Klage eine Aspirationspneumonie als letztendliche Todesursache an. Der umstrittene Ablauf an Bord Der Vorfall ereignete sich laut Berichten etwa zweieinhalb Stunden nach dem Start des rund 15,5-stündigen Fluges, als der Mahltzeitservice begann. Als die Besatzung mit der Verteilung der Mahlzeiten begann, eskalierte die Situation. Die Klage behauptet, die Flugbegleiter hätten die Problematik mit

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Staatsholding Danantara stützt Garuda Indonesia mit Millionen-Darlehen

Die indonesische staatliche Fluggesellschaft Garuda Indonesia (Persero) Tbk (GIAA) hat eine wichtige finanzielle Unterstützung vom staatlichen Fonds Danantara Indonesia erhalten. Über ihren Vermögensverwaltungsarm PT Danantara Asset Management (Persero) stellte die Holding dem Flag-Carrier ein Aktionärsdarlehen in Höhe von 6,65 Billionen indonesischen Rupiah zur Verfügung. Dies entspricht einem Betrag von rund 405 Millionen US-Dollar. Die Kapitalspritze, die im Juni 2025 bekannt gegeben wurde, markiert einen entscheidenden Schritt in der umfassenden Restrukturierung der finanziell angeschlagenen Fluggesellschaft. Die Gelder sind primär für die dringend benötigte Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) der Flugzeugflotte von Garuda Indonesia und ihrer Low-Cost-Tochter Citilink vorgesehen. Die Finanzierung ist Teil eines größeren, in Aussicht gestellten Gesamtpakets von Danantara im Wert von schätzungsweise einer Milliarde US-Dollar (etwa 16,3 Billionen Rupiah). Die Bereitstellung der Mittel ist eng an eine Transformation des Airline-Managements geknüpft. Vertreter von Danantara betonten, dass es sich nicht nur um eine reine Finanzierung handele. Als Großaktionär mit einem klaren Mandat wird Danantara den Prozess durch periodische Evaluierungen und eine strenge Überwachung der Geschäftsstrategie und operativen Kennzahlen begleiten. Das Ziel ist eine umfassende Neuausrichtung zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Trotz einer bereits genehmigten Restrukturierung und einer Steigerung des Charter-Fluggeschäfts, insbesondere im Hadsch- und Umrah-Sektor, verzeichnete Garuda Indonesia zuletzt noch immer Verluste. Die Kapitalzufuhr durch den Staatsfonds soll die Voraussetzung dafür schaffen, die operative Flotte zu stärken und die angestrebte Flottenerweiterung auf rund 120 Flugzeuge bis zum Jahr 2030 zu ermöglichen. Zudem diskutiert Danantara derzeit eine mögliche Fusion von Garuda Indonesia mit der ebenfalls staatlichen Pelita Air.

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KLM feiert 106. Geburtstag mit historischem Gebäude in Leiden

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines hat anlässlich ihres 106. Jahrestages am 7. Oktober 2025 ihr neues, 106. Delfter Blaues Haus vorgestellt. Bei dem Miniaturmodell handelt es sich um die Villa Rameau in der Stadt Leiden, welche sich direkt neben der Pieterskerk befindet. Die Wahl dieses historischen Gebäudes unterstreicht die tiefe historische Verbindung der Niederlande zu den Vereinigten Staaten. Die Villa Rameau, die heute das Leiden American Pilgrim Museum beherbergt, war im frühen 17. Jahrhundert die Wohnstätte der Pilgerväter (Pilgrim Fathers). Die Gruppe englischer Puritaner verbrachte dort etwa zwölf Jahre im Exil, nachdem sie 1609 aus England geflohen waren, bevor sie 1620 mit dem Schiff „Mayflower“ nach Amerika aufbrachen und dort die Plymouth Colony gründeten. Historiker führen auch die Tradition des amerikanischen Thanksgiving auf das erste Erntedankfest der Pilgerväter in Leiden zurück. Die heutige KLM feiert mit der Auswahl des Hauses eine 106-jährige transatlantische Verbindung, die sie als älteste noch unter ihrem ursprünglichen Namen operierende Fluggesellschaft der Welt pflegt. Die Tradition der Delfter Blauen Häuser besteht seit den 1950er Jahren. Jedes Jahr am 7. Oktober, dem Gründungstag der KLM (7. Oktober 1919), wird ein neues Modell vorgestellt, dessen Nummer dem Alter der Fluggesellschaft entspricht – in diesem Fall das 106. Haus. Die mit holländischem Genever gefüllten Miniaturen werden exklusiv an World Business Class-Passagiere auf Interkontinentalflügen verschenkt. Die Villa Rameau ist zudem das fünfte Delfter Blau Haus, das ein Bauwerk aus Leiden abbildet. KLM-CEO Marjan Rintel betonte bei der Vorstellung, dass das Haus neben der transatlantischen Verbindung auch die Werte

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KC-390 Millennium: Embraer forciert den Vorstoß in den US-amerikanischen Tanker-Markt

Brasilianischer Hersteller plant US-Montagelinie, um am wettbewerbsintensiven „Next Generation Air Refueling System“ (NGAS)-Programm der USAF teilzunehmen und nationale Beschaffungsrichtlinien zu erfüllen. Das Mehrzweckflugzeug sieht sich dabei einer breiten Konkurrenz gegenüber. Der brasilianische Luftfahrtkonzern Embraer unternimmt einen strategischen Vorstoß, um sich einen Anteil am zukünftigen Tankflugzeuggeschäft der us-amerikanischen Luftstreitkräfte (USAF) zu sichern. Das Unternehmen bereitet die Etablierung einer Montagelinie für sein militärisches Transport– und Tankflugzeug KC-390 Millennium auf us-amerikanischem Boden vor. Dieser Schritt ist eine direkte Reaktion auf die Anforderungen des „Next Generation Air Refueling System“ (NGAS)-Programms der USAF, das eine neue Generation überlebensfähiger Tankflugzeuge für die 2030er Jahre sucht. Die lokale Produktion soll die Einhaltung des „Buy American Act“ gewährleisten, der die inländische Beschaffung durch die us-amerikanische Regierung vorschreibt. Embraer beabsichtigt, bis zum 24. Oktober formell auf die jüngste Informationsanfrage (RFI) der USAF für das NGAS–Programm zu reagieren. Dies unterstreicht das Engagement des drittgrößten Flugzeugherstellers der Welt, sich im hart umkämpften us-amerikanischen Verteidigungsmarkt gegen etablierte inländische und internationale Konkurrenten durchzusetzen. Strategische Neuausrichtung für den US-Markt Die KC-390 wird derzeit in Embraers Industrieanlage in Gavião Peixoto, Brasilien, endmontiert. Obwohl das Flugzeug bereits zu einem erheblichen Teil auf us-amerikanischer Technologie basiert – darunter die Triebwerke des Typs IAE V2500-E5 und Komponenten von Unternehmen wie Collins Aerospace, L3Harris, Raytheon und BAE Systems, die über die Hälfte des verbauten Materials stellen – ist eine US-Montagelinie für die Erfüllung der Beschaffungsvorschriften unerlässlich. Frederico Lemos, Chief Commercial Officer für Defense & Security bei Embraer, bekräftigte die hundertprozentige Absicht des Unternehmens, in den US-Markt zu investieren, und

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Feldbetten-Rückbau nach Drohnen-Chaos am Münchner Flughafen

Die wiederholten Drohnensichtungen am Flughafen München am Donnerstag, den 2. Oktober, und erneut am Freitag, den 3. Oktober 2025, führten zu einem erheblichen Chaos im Flugverkehr. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) sah sich gezwungen, den Betrieb an Deutschlands zweitgrößtem Flughafen aus Sicherheitsgründen mehrfach vorübergehend einzustellen. Betroffen von den Ausfällen, Streichungen und Umleitungen waren an beiden Abenden zusammen nahezu 10.000 Reisende. Allein in der Nacht auf Freitag mussten rund 3000 Passagiere im Terminal ausharren, in der Nacht auf Samstag waren es sogar 6500 Betroffene, die am Airport strandeten. Für die gestrandeten Passagiere richtete der Flughafen provisorische Notunterkünfte in den Terminals ein. Der Flughafenbetreiber verteilte Decken, Getränke und Snacks. Hunderte Reisende verbrachten die Nacht auf aufgestellten Feldbetten. Um die Versorgung zu gewährleisten, blieben auch einige Geschäfte über Nacht geöffnet. Wie ein Flughafensprecher am Dienstag (7. Oktober) mitteilte, verfügte der Flughafen zwar über eigene Kapazitäten an Feldbetten und Luftmatratzen, erhielt jedoch zusätzliche Unterstützung durch freiwillige Helfer von Maltesern und dem Technischen Hilfswerk (THW). Die Sichtung dieser Betten am Dienstag sei auf den sukzessiven Abbau und die Rückführung des Materials durch diese Hilfsorganisationen zurückzuführen. Die Drohnensichtungen führten in der Nacht auf Freitag zu 17 Flugausfällen und 15 Umleitungen nach Stuttgart, Nürnberg, Wien und Frankfurt. In der Nacht auf Samstag mussten 46 geplante Starts annulliert, 23 ankommende Maschinen umgeleitet und weitere zwölf Flüge gestrichen werden. Der Flugbetrieb konnte am Freitag um 5:00 Uhr und am Samstag mit Verzögerungen schrittweise wieder aufgenommen werden, normalisierte sich aber erst im Laufe des Tages. Die Hintergründe der Drohnenflüge blieben unklar;

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Breeze Airways setzt auf Nischenmärkte: Wachstumskurs durch Kleinraumflugzeuge und internationale Expansion

Die US-Fluggesellschaft Breeze Airways, gegründet vom Branchenveteranen David Neeleman, setzt ihren ambitionierten Expansionskurs konsequent fort. Durch eine klare Strategie, die sich auf unterversorgte, kleinere Märkte und den Einsatz von Kleinraumflugzeugen konzentriert, hat sich der sogenannte Premium-Low-Cost-Carrier (LCC) in der hart umkämpften US-Luftfahrtindustrie eine eigene Nische geschaffen. Die ersten Anzeichen deuten auf einen Erfolg hin: Das Unternehmen meldete für das vierte Quartal 2024 seinen ersten profitablen Quartalsabschluss und plant nun einen weiteren großen Schritt mit der Einführung der ersten internationalen Flüge Anfang 2026. Langfristig sieht CEO Neeleman ein erhebliches Potenzial und zieht den Betrieb einer Flotte von bis zu 400 Flugzeugen in Betracht. Der Geschäftsansatz von Breeze Airways unterscheidet sich bewusst von dem der etablierten US-Fluggesellschaften. Anstatt auf stark frequentierten Hauptstrecken in direkter Konkurrenz zu Branchenriesen wie Delta Air Lines, United, American Airlines oder anderen großen Billigfluggesellschaften zu stehen, zielt Breeze auf direkte Verbindungen zwischen kleineren Städten, die oft nur umständlich über große Drehkreuze erreichbar sind oder deren Direktflüge eingestellt wurden. Laut David Neeleman haben 125 Städte in den Vereinigten Staaten mehr als 25 % ihres Flugangebots verloren. Breeze besetzt diese Lücken. Ein wichtiger Indikator für den Erfolg dieser Strategie ist die niedrige Wettbewerbsdichte. Neeleman zufolge werden etwa 87 % der von Breeze angebotenen Routen ohne direkte Konkurrenz bedient. Mit Stand Mitte 2025 bedient das Streckennetz von Breeze Airways bereits mehr als 300 Routen in 76 Städten und 34 Bundesstaaten. Die Rolle der Kleinraumflugzeuge Der Einsatz von Flugzeugen mit 100 bis 150 Sitzen ist ein zentraler Pfeiler des Geschäftsmodells. Breeze betreibt

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