Oktober 9, 2025

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Oktober 9, 2025

BER sucht Nachwuchs: Ausbildungstag am BER öffnet Türen für 2026

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) veranstaltet am Samstag, dem 11. Oktober 2025, den BERzubi Ausbildungstag. Zwischen 10 und 16 Uhr sind Interessierte eingeladen, sich im Berlin Brandenburg Airport Center (BBAC), direkt vor Terminal 1, über Berufs- und Studienmöglichkeiten am Hauptstadtflughafen zu informieren. Ziel ist die Gewinnung von Nachwuchskräften für den Ausbildungsjahrgang 2026. Die FBB hat für den Ausbildungsstart am 1. September 2026 insgesamt 40 Plätze für Auszubildende und dual Studierende ausgeschrieben, verteilt auf 17 verschiedene Berufe und Studiengänge. Der Fokus liegt auf der Besetzung von technischen und operativen Positionen, aber auch kaufmännische Laufbahnen werden angeboten. Zu den gesuchten Profilen gehören unter anderem Werkfeuerwehrleute, Elektroniker für Informations- und Systemtechnik, Fachinformatiker für Systemintegration und Daten- und Prozessanalyse, Mechatroniker sowie Luftverkehrskaufleute. Die FBB betont, dass Berufsanfänger bereits im ersten Ausbildungsjahr eine attraktive Vergütung erhalten. Der Ausbildungstag soll den Besuchern die Möglichkeit geben, die vielfältige Arbeitswelt am Flughafen kennenzulernen, da vielen die Vorstellungskraft fehle, wie der Berufsalltag am BER aussehe, so Juliane Reffert, Leiterin Personal & Organisation der FBB. Vor Ort stehen Ausbilder und aktuelle Auszubildende aus Schlüsselbereichen wie IT, Facility Management, Aviation, Flughafenfeuerwehr und Flughafensicherheit für persönliche Gespräche bereit. Zusätzlich zu den Informationsständen wird ein abwechslungsreiches Programm geboten. Auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem BBAC können Besucher spezielle Flughafen-Einsatzfahrzeuge der Flughafenfeuerwehr und der Sicherheit besichtigen, darunter auch einen Steiger, der einen ungewöhnlichen Blick über das Gelände ermöglichen soll. Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Tombola und weitere Aktivitäten. Das BBAC ist verkehrsgünstig gelegen und sowohl über den ÖPNV als auch per Pkw erreichbar;

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Die anhaltende Triebwerkskrise: Wizz Air kämpft um die Wiederinbetriebnahme seiner gegroundeten Flotte

Die europäische Billigfluggesellschaft Wizz Air sieht sich weiterhin mit erheblichen betrieblichen und finanziellen Herausforderungen konfrontiert, die aus den weitreichenden Problemen mit den Geared Turbofan (GTF)-Triebwerken von Pratt & Whitney resultieren. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die Groundings der betroffenen Airbus-Flugzeuge bis zum Ende des Kalenderjahres 2027 vollständig zu beenden, wie Finanzvorstand Ian Malin kürzlich auf der International Society of Transport Aircraft Trading (ISTAT)-Konferenz in Prag mitteilte. Trotz dieses ehrgeizigen Ziels betonte Malin, dass noch keine substantielle Verbesserung der Lieferkettenprobleme bei Pratt & Whitney festzustellen sei, die für die langen Wartungs- und Inspektionszeiten der Triebwerke verantwortlich sind. Diese Situation hat die Finanzergebnisse der Airline massiv beeinträchtigt und erfordert eine fortlaufende strategische Neuausrichtung. Finanzielle Belastung durch Flugzeug-Groundings Die Auswirkungen der Triebwerksprobleme auf Wizz Air sind in den jüngsten Finanzergebnissen des Unternehmens deutlich sichtbar. Für das Geschäftsjahr 2025, das am 31. März 2025 endete, meldete Wizz Air einen Rückgang des Betriebsgewinns um 61,7 Prozent auf 167,5 Millionen Euro, verglichen mit 437,9 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2024. Das Unternehmen führte diesen starken Einbruch auf „erhebliche Herausforderungen“ und eine „langsamer als erwartete Erholung aufgrund der hohen Anzahl an Groundings durch das GTF-Triebwerksproblem“ zurück. Die Groundings, die auf einen Materialfehler – genauer gesagt auf Verunreinigungen im Pulvermetall – in den PW1100G-Triebwerken der Airbus A320neo-Familie zurückzuführen sind, erforderten beschleunigte und außerplanmäßige Inspektionen und Reparaturen. Obwohl die Anzahl der gegroundeten Flugzeuge von einem Höchststand von fast 60 auf 38 zurückgegangen ist (Stand der Konferenzäußerungen), liegt diese Zahl im Kontext der Gesamtflotte von Wizz Air, die im

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Airline-Verband fordert Entlastung: Hohe Standortkosten gefährden Luftverkehr in Deutschland

Der internationale Airline-Verband BARIG (Board of Airline Representatives in Germany) hat die Bundesregierung in Berlin erneut eindringlich zur Senkung der staatlich verursachten Kosten im Luftverkehr aufgefordert. Nach Ansicht des Verbands, der über 100 internationale Fluggesellschaften vertritt, schaden die überhöhten Standortkosten der deutschen Wirtschaft und führen zu einer Verlagerung des Flugverkehrs ins Ausland. BARIG-Chef Michael Hoppe kritisiert, dass sich Deutschland durch die aktuelle Politik selbst Wettbewerbsnachteile schaffe, was die globale Anbindung des Landes massiv schwäche. Die staatlich induzierten Kosten, darunter Gebühren und die Luftverkehrsteuer, sollen sich in Deutschland seit dem Jahr 2019 nahezu verdoppelt haben und beliefen sich inzwischen auf insgesamt 4,4 Milliarden Euro pro Jahr. Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) und weitere Branchenverbände teilen diese Kritik und warnen davor, dass die Belastung des Luftverkehrs im Jahr 2025 einen neuen Höchststand erreiche. Sie weisen darauf hin, dass die Luftverkehrsteuer in dieser Form nur in wenigen europäischen Ländern existiere und in Deutschland im Vergleich am höchsten sei. Die Folge: Deutschland liegt bei der Erholung des Luftverkehrs im europäischen Vergleich weit zurück. Die hohen Belastungen führen laut BARIG und dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) zu gravierenden Konsequenzen für den Wirtschaftsstandort. Aus Deutschland wurden demnach bereits 60 von ehemals 190 dort stationierten Flugzeugen abgezogen und ins Ausland verlagert. Dies betreffe vor allem den wichtigen Mittelstreckenverkehr. Mit jedem abgezogenen Jet verliere Deutschland eine Wertschöpfung von 70 Millionen Euro pro Jahr, und die Konnektivität zu wichtigen Handels- und Wirtschaftszentren verschlechtere sich kontinuierlich. Während in anderen europäischen Ländern das Passagieraufkommen bereits wieder das Vorkrisenniveau von

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Dubais Winterattraktion: Die Metropole öffnet sich mit Preisanreizen für eine breitere Zielgruppe

Die Metropole Dubai etabliert sich zunehmend als zentrales Winterreiseziel für Reisende aus Europa und anderen Regionen. Während die Stadt traditionell für Luxusreisen und opulente Architektur bekannt ist, zeigen aktuelle Entwicklungen in der Tourismusbranche eine strategische Neuausrichtung, um auch preisbewusste Gäste stärker anzusprechen. Spezielle Flug- und Unterkunftspakete sowie direkte Flugverbindungen aus Mitteleuropa zu konkurrenzfähigen Preisen tragen dazu bei, die Stadt der Superlative von Dezember bis in das Frühjahr für eine breitere Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen. andauert und durch angenehme Temperaturen zwischen und Grad Celsius charakterisiert ist – eine deutliche Erholung von der extremen Sommerhitze. Die Kombination aus milden Wetterbedingungen, der Vielfalt an Attraktionen und günstigeren Reiseoptionen führt zu einer anhaltend hohen Beliebtheit Dubais als Winterflucht. Die Erschließung neuer Kapazitäten und die Verbesserung der Erreichbarkeit sind Schlüsselelemente dieser touristischen Offensive, die darauf abzielt, die dynamische Entwicklung der Region weiter zu forcieren. Preisoffensive und Flugkapazitäten: Der „Dubai Deal“ aus Wien Ein wesentlicher Faktor für die gesteigerte Attraktivität Dubais für preisbewusste europäische Reisende ist die Ausweitung des Flugangebots. Speziell aus Wien wird der Direktflugmarkt gestärkt. Austrian Airlines bietet von Dezember 2025 bis März 2026 eine neue, saisonale Verbindung in die Vereinigten Arabischen Emirate an. Diese Route wird fünfmal wöchentlich durchgeführt und nutzt anstelle von Langstreckenflugzeugen den Airbus A320neo. Dieses Vorgehen wird von der Fluggesellschaft selbst als „Dubai Deal“ oder „Winter-Experiment“ bezeichnet, da die Strecke mit einem Schmalrumpfflugzeug bedient wird, was in der Regel zu geringeren Betriebskosten führt und es ermöglicht, niedrigere Ticketpreise anzubieten. Die günstigsten Tarife für den Hin- und Rückflug beginnen dabei schon

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Hohe Störungsquote im Luftverkehr während des Oktoberfests 2025

Die Flugreisen im süddeutschen Raum waren während des diesjährigen Oktoberfests von einer erhöhten Zahl an Störungen betroffen. Eine Analyse des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp zeigt, dass mehr als ein Drittel – konkret 36,3 Prozent – der über drei Millionen Passagiere, die an den Flughäfen München, Stuttgart, Nürnberg und Memmingen starteten oder landeten, von Verspätungen oder Ausfällen betroffen waren. Damit stieg die Störungsquote im Vergleich zum Vorjahr (34,9 Prozent) erneut an. Der Flughafen München blieb das wichtigste Drehkreuz für Wiesnbesucher. Rund 1,14 Millionen Fluggäste trafen dort im Oktoberfestzeitraum ein, was einem Anteil von 21,1 Prozent aller Deutschland-Reisenden entsprach – ein leichter Zuwachs gegenüber den 1,10 Millionen Fluggästen im Vorjahr. Der Flughafen meldete zudem, dass er während der gesamten Wiesnzeit mehr als 16.000 Starts und Landungen erwartete. Trotz der höchsten Passagierzahlen schnitt München im regionalen Vergleich der Störungsquote noch am besten ab, mit 35,4 Prozent betroffenen Reisenden (rund 404.200 Fluggäste). Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 34,5 Prozent. Die Zahl der vollständig gestrichenen Flüge in München stieg von 1,4 Prozent auf 3,8 Prozent der betroffenen Passagiere. Die massiven Flugunterbrechungen am Münchner Airport wurden vor allem durch mehrere Drohnensichtungen ausgelöst, die eine Sperrung der Start- und Landebahnen durch die Flugsicherung nötig machten. Mehrere tausend Passagiere waren von den dadurch bedingten 17 Flugausfällen sowie 32 Flugunterbrechungen betroffen, wobei 15 Maschinen umgeleitet werden mussten. Reisende berichteten von überlangen Wartezeiten und notwendigen Übernachtungen auf Feldbetten in den Terminals. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen des Verdachts auf Spionage ein. Parallel dazu wurde ein 44-jähriger Georgier angezeigt, der eine

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Emirates: Acht-Millionen-Dollar-Investition in die Elite-Ausbildung des Kabinenpersonals

Emirates, die in Dubai ansässige internationale Fluggesellschaft, hat mit der Eröffnung des „Emirates Centre of Hospitality Excellence“ einen bedeutenden Schritt zur Intensivierung der Servicequalität an Bord unternommen. Die neue, acht Millionen us-dollar teure Einrichtung ist darauf ausgerichtet, das fast 25.000 Mitglieder zählende Kabinenpersonal in der Kunst der Luxus-Gastfreundschaft zu schulen und zu perfektionieren. Das Zentrum, das über eine Restaurant- und Loungebereich für bis zu 170 Gäste, Präsentationsküchen und moderne Unterrichtsräume verfügt, markiert den Höhepunkt einer langjährigen Strategie, die Serviceerfahrung an Bord auf ein neues Niveau zu heben. Bis zum Ende des Jahres 2025 sollen über 10.000 fliegende Mitarbeiter in dem Komplex eine hochspezialisierte Ausbildung absolvieren. Die Initiative unterstreicht die strategische Bedeutung der Mitarbeiterentwicklung für die Positionierung von Emirates im Premiumsegment der globalen Luftfahrt. Die Architekten der Service-Exzellenz Der Start des neuen Ausbildungszentrums ist das Ergebnis einer umfassenden Neuausrichtung der Servicephilosophie von Emirates, die ihren Ursprung in einer wegweisenden Kooperation hat. Bereits im Jahr 2020 ging die Fluggesellschaft eine Partnerschaft mit der renommierten école hôtelière de lausanne in der Schweiz ein, einer der weltweit führenden Institutionen für Hotelmanagement. Ziel dieser Zusammenarbeit war die Entwicklung eines neuen, gehobenen Gastfreundschafts-Konzepts, das nun in den vier Grundwerten von Emirates kulminiert: Exzellenz, Aufmerksamkeit, Innovation und Leidenschaft. Diese Partnerschaft ermöglichte es Emirates, sein Schulungsprogramm auf Prinzipien zu stützen, die normalerweise der Luxushotellerie und der Sternegastronomie vorbehalten sind. Die Lehrinhalte wurden entwickelt, um nicht nur mechanische Abläufe zu vermitteln, sondern das Personal in die Lage zu versetzen, persönliche und emotionale Verbindungen zu den Fluggästen aufzubauen. Thomas Ney,

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Schloss Niederweiden schließt 2026 für Renovierung

Das Marchfelder Schlösserreich beendet im November die reguläre Saison 2025. Die historischen Anlagen Schloss Niederweiden, Schloss Eckartsau, Schloss Marchegg und Schloss Orth schließen ihre Tore für die Winterpause, wobei Schloss Hof als einziger Standort ganzjährig geöffnet bleibt. Besucher haben in den kommenden Wochen noch die letzte Gelegenheit, die aktuellen Ausstellungen und das herbstliche Ambiente der Schlösser zu erleben, bevor der reguläre Betrieb eingestellt wird. Die offizielle Saison endet in den meisten Häusern um den 1. oder 2. November. Besondere Aufmerksamkeit gilt in diesem Jahr Schloss Niederweiden, das am 3. November in eine außerplanmäßig lange Schließung geht. Das barocke Jagdschloss wird die gesamte Saison 2026 für umfassende Renovierungs- und Erhaltungsarbeiten geschlossen bleiben. Damit bietet der Herbst 2025 die vorerst letzte Gelegenheit, die aktuelle Sonderausstellung „Der Eugen hinter dem Prinzen“ – eine Schau, die das Leben Prinz Eugens von Savoyen beleuchtet und anlässlich des 300-jährigen Jubiläums von Schloss Hof konzipiert wurde – zu besichtigen. Die übrigen Schlösser beenden zwar den regulären Saisonbetrieb, bleiben jedoch mit ausgewählten Advent- und Winterprogrammen für Besucher zugänglich. Schloss Eckartsau, das ehemalige Jagdschloss der Habsburger, plant am 29. und 30. November einen Weihnachtsmarkt. Zusätzlich werden auch im Dezember Sonderführungen angeboten, wobei Gruppen das Schloss nach vorheriger Anmeldung auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten besuchen können. Schloss Orth, das als Nationalpark-Zentrum fungiert, schließt ebenfalls am 1. November, kündigt jedoch für den Dezember einzelne Programmpunkte an. Als zentrale ganzjährige Anlaufstelle dient weiterhin Schloss Hof. Die weitläufige Anlage bleibt bis auf den 24. Dezember täglich geöffnet und bietet mit dem Restaurant „Kräutergarten“

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