Oktober 13, 2025

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Oktober 13, 2025

Ryanair kündigt neue Salzburg-Route an: Birmingham

Die irische Fluggesellschaft Ryanair nimmt im Winterflugplan 2025 eine neue Verbindung vom Salzburger Flughafen nach Birmingham in Großbritannien auf. Ab dem 6. Dezember 2025 wird die Strecke einmal pro Woche bedient. Die Ankündigung ist Teil des erweiterten Winterprogramms der Airline für Österreich. Neben der neuen Destination Birmingham bietet Ryanair vom Salzburger Airport bereits Verbindungen nach Alicante, Dublin, Manchester und London Stansted an. Unmittelbar verbunden mit der Vorstellung der neuen Route ist die erneute und scharfe Kritik von Ryanair an der österreichischen Regierung. Der Billigflieger forderte die Abschaffung der Luftverkehrssteuer in Höhe von 12 Euro pro Passagier. Laut Unternehmensangaben bremsen diese „übermäßig hohen und nicht wettbewerbsfähigen Zugangskosten“ die Erholung des österreichischen Luftverkehrs, der im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern das Passagieraufkommen von vor der Coronakrise noch nicht wieder erreicht habe. Die Forderung reiht sich in eine Reihe ähnlicher Appelle von Ryanair und anderen Fluggesellschaften ein. Erst kürzlich hatte Ryanair bekanntgegeben, als Reaktion auf die hohen Steuern und Flughafengebühren in Wien drei Flugzeuge aus der österreichischen Hauptstadt abzuziehen und drei dortige Routen für den Winterflugplan 2025 zu streichen. Der Konkurrent Wizz Air hatte zuvor sogar die Schließung seiner Basis in Wien angekündigt und ebenfalls gestiegene Kosten als Begründung genannt. Das österreichische Verkehrsministerium betont in diesem Zusammenhang, dass Gebühren und Abgaben im Rahmen der EU-Regularien festgelegt seien. Trotz der angespannten Situation bekräftigte Ryanair sein Engagement für die österreichischen Regionalflughäfen. Man sei bereit, das jährliche Passagieraufkommen in Österreich von derzeit sieben Millionen auf zwölf Millionen Fluggäste bis zum Jahr 2030 zu steigern. Diese Wachstumsprognose

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Kenia setzt auf qualifiziertes Handwerk: Tourismusbranche reagiert auf Fachkräftelücke mit dualer Ausbildung

Der boomende Tourismussektor an Kenias Küste sieht sich mit einer wachsenden Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften in den technischen Bereichen konfrontiert. Fernab der direkten Gästebetreuung in der Hotellerie – an Rezeptionen oder in Restaurants – ist die einwandfreie Funktion der Infrastruktur für den Erfolg der Branche essenziell. Wartungsabteilungen in Hotels benötigen spezialisiertes Personal, das in der Lage ist, Lecks zu beheben, Sanitäranlagen zu reparieren und elektrische Systeme instand zu halten. Um diese Fachkräftelücke zu schließen und gleichzeitig jungen, benachteiligten Menschen Perspektiven zu eröffnen, hat die Tui Academy in Zusammenarbeit mit dem Severin Craftsman Training Center in Mombasa ein dreijähriges Ausbildungsprogramm ins Leben gerufen. Das Programm, das sich an 90 junge Erwachsene richtet, bietet Ausbildungen in gefragten Handwerksberufen wie Klempner, Elektriker, Maurer und Metallbauer an und orientiert sich dabei am praxisnahen deutschen Modell. Die Initiative reagiert auf eine hohe Jugendarbeitslosigkeit in den Küstengemeinden Kenias und zielt darauf ab, die lokale Wirtschaft durch die Schaffung von qualifizierten Arbeitskräften zu stärken. Gezielte Qualifizierung für den Hotelbetrieb Die Tui Academy in Kenia, eine von insgesamt zwölf weltweiten Akademien der Tui Care Foundation, konzentriert sich auf die praktische und theoriebegleitete Ausbildung von Handwerkern, deren Kompetenzen direkt in der Tourismus- und Gastgewerbebranche benötigt werden. Die Ausbildung orientiert sich explizit am dualen System nach deutschem Vorbild, bei dem die Verbindung von Theorie und praktischer Anwendung im Vordergrund steht. Die Auszubildenden werden nicht nur im Severin Craftsman Training Center unterrichtet, sondern sammeln auch Berufserfahrung direkt in den Wartungsabteilungen der Hotels. Diese betriebsnahe Praxis ist entscheidend, um die vielseitigen und

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Hohe Nachfrage, steigende Preise: Gansl-Saison in Wien beginnt mit höheren Kosten

Die Martinigansl-Saison startet in Wien traditionell mit hohem Interesse bei Gästen und Wirten, steht jedoch in diesem Jahr unter dem Zeichen steigender Preise. Wie eine Umfrage der Wirtschaftskammer Wien belegt, ist das Gansl-Essen für 42 Prozent der Befragten im Herbst unverzichtbar. Dies spiegelt sich im Vorjahreskonsum wider: Über 40 Prozent der Wiener genossen das Martinigansl sogar mehrmals pro Saison. Die klassische Zubereitung von der Einmachsuppe bis zur Gänseleberterrine erfreut sich dabei der größten Beliebtheit. Trotz guter Reservierungszahlen sehen sich viele Wiener Gastronomen gezwungen, die Preise für eine Portion Martinigansl anzuheben. Die Ursache liegt in den massiv gestiegenen Betriebskosten. Neben erhöhten Pacht-, Gehalts- und Personalkosten schlagen auch die höheren Einkaufspreise für Gänse zu Buche. Branchenvertreter der Wirtschaftskammer rechnen damit, dass etwa die Hälfte der Betriebe die Portionspreise um zwei bis vier Euro erhöhen wird. Nur rund 20 Prozent versuchen, Preissteigerungen zu vermeiden. Die Kalkulation ist ohnehin knapp: Selbst bei vollständiger Verwertung der Gansl ist die Marge gering, wodurch die Wirte maßgeblich auf Einnahmen aus Beilagen und Getränken angewiesen sind. Für 85 Prozent der Wiener Gasthäuser ist die Ganslzeit von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Die Saison, die oft schon Mitte Oktober beginnt und typischerweise bis Ende November, teilweise auch länger, läuft, wird als ein wichtiger Zeitraum für Umsatz und Geschäft betrachtet. Ein Blick auf die aktuellen Preise in verschiedenen Wiener Lokalen bestätigt die Preisanstiege und die Bandbreite des Angebots für 2025. Das Viertel Martinigansl wird in der Gastronomie in Wien aktuell zwischen 34 Euro und 37,50 Euro angeboten, wobei einzelne Gerichte mit spezifischen

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Royal Jordanian nimmt München-Flüge wieder auf und forciert Europa-Expansion

Die jordanische Nationalfluggesellschaft Royal Jordanian Airlines (RJ) setzt ihre Wachstumsstrategie auf dem europäischen Markt fort und kehrt nach einer mehrjährigen Unterbrechung nach München zurück. Ab dem 27. März 2026 soll die Nonstop-Verbindung zwischen der bayerischen Landeshauptstadt und der jordanischen Metropole Amman, dem Drehkreuz der Airline, wieder ganzjährig angeboten werden. Die Route, die zuletzt im Jahr 2020 bedient wurde, ist zunächst mit drei wöchentlichen Umläufen jeweils mittwochs, freitags und sonntags geplant. Mit der Wiederaufnahme der München-Flüge ergänzt Royal Jordanian ihr bereits bestehendes deutsches Streckennetz, das die wichtigen Wirtschaftsstandorte Berlin, Düsseldorf und Frankfurt umfasst, um einen weiteren zentralen Hub. Dieser Schritt unterstreicht die ambitionierte Strategie von Royal Jordanian, Jordanien als vielseitiges und modernes Reiseziel für den deutschen Markt zu positionieren und gleichzeitig die Rolle Ammans als wichtiges regionales Bindeglied zwischen Europa, dem Nahen Osten, dem Golf und Asien zu stärken. Flottenmodernisierung als Basis der Expansion Die strategische Neuausrichtung von Royal Jordanian stützt sich maßgeblich auf eine umfangreiche Modernisierung der Flotte. Bis zum Jahr 2028 plant die Fluggesellschaft, ihre Gesamtflotte von aktuell 24 auf über 40 Flugzeuge zu erweitern. Im Mittelpunkt dieser Erneuerung steht die schrittweise Einführung der Airbus A320neo-Familie, welche die älteren A320ceo-Modelle ablösen soll. Auf der neuen München-Route wird der moderne Airbus A320neo zum Einsatz kommen. Dieses Flugzeugmuster, das für seine technischen Vorteile und den Passagierkomfort bekannt ist, spielt eine Schlüsselrolle in der Expansion der Airline auf Kurz- und Mittelstrecken. Das Kabinendesign des A320neo, zu dem WLAN an Bord und die innovative Airspace-Kabine gehören, ist auf ein verbessertes Reiseerlebnis ausgelegt. Die

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Herbstsaison an der Großglockner Hochalpenstraße verlängert

Die Großglockner Hochalpenstraße bleibt auch im Herbst 2025 – voraussichtlich bis Anfang November – für den Verkehr geöffnet, um Besuchern die Fahrt durch das Hochgebirge der Hohen Tauern zu ermöglichen. Die Saison wird traditionell über den österreichischen Nationalfeiertag hinaus verlängert und bietet Fahrgästen die Gelegenheit, die alpine Landschaft in der Spätherbstphase zu erleben. Die Wintersperre der Panoramastraße ist abhängig von den Witterungsverhältnissen und wird erst bei Einbruch des Winters endgültig verhängt. Um den Besuch in dieser Zeit attraktiver zu gestalten, werden ermäßigte Herbsttarife für die Benutzung der Mautstraße eingeführt. Diese Preisreduktion tritt am Samstag, den 11. Oktober 2025, in Kraft. Für PKW sinkt der Preis der Tageskarte von 45,00 Euro auf 35,00 Euro, während Motorradfahrer statt 35,00 Euro nur noch 28,50 Euro entrichten müssen. Auch für Busse gilt eine Ermäßigung auf 5,40 Euro pro Person. Diese vergünstigten Tarife gelten bis zum Ende der Saison. Die Öffnungszeiten der Großglockner Hochalpenstraße werden mit Fortschreiten der Jahreszeit angepasst. Bis zum 26. Oktober 2025 ist die Straße täglich von 6:00 bis 19:30 Uhr befahrbar, wobei die letzte Einfahrt um 18:45 Uhr möglich ist. Ab dem 27. Oktober 2025 gelten verkürzte Zeiten von 8:00 bis 17:00 Uhr, mit der letzten Einfahrt um 16:15 Uhr. Entlang der 48 Kilometer langen Strecke, die Österreichs höchsten Berg, den Großglockner, erschließt, können Besucher weiterhin ausgewählte Ausstellungen und Gastronomiebetriebe nutzen, deren aktuelle Verfügbarkeit an den Kassenstellen in Fusch und Heiligenblut erfragt werden kann. Die Großglockner Hochalpenstraße ist eines der wichtigsten Ausflugsziele in Österreich und verbindet die Regionen Salzburg und Kärnten

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Tourismusregion im Fokus: Die Toskana als bevorzugtes Ziel für Familienreisen

Die Toskana, mit ihren weltbekannten Kunststädten, den sanften, von Zypressen gesäumten Hügeln und einer reichhaltigen kulinarischen Tradition, festigt zunehmend ihren Ruf als erstklassiges Ziel für Familienreisen. Die Region, die in der Gesamtzahl der Übernachtungen in Italien eine Spitzenposition einnimmt und über 97 Millionen jährliche Übernachtungen verzeichnet, hat den Familientourismus als wichtigen strategischen Pfeiler erkannt. Aktuelle Daten belegen, dass bereits etwa 20 Prozent des gesamten Tourismusaufkommens in der Toskana auf Familienurlaube entfallen – ein Anteil, der durch gezielte Maßnahmen weiter gesteigert werden soll. Die Attraktivität der Region speist sich aus der Kombination von kulturellem Reichtum, einem breiten Angebot an Outdoor-Aktivitäten und einer tief verwurzelten kinderfreundlichen Gastkultur, die Reisenden ein Gefühl des Willkommenseins vermittelt, das über die bloße Bereitstellung von Unterkünften hinausgeht. Die offizielle Tourismusagentur hat diese Entwicklung durch die Einführung einer Wertecharta für den Familientourismus untermauert, um die hohen Ansprüche von Eltern und Kindern gleichermaßen zu erfüllen und die Toskana als vielseitigen Erlebnisraum für alle Altersgruppen zu positionieren. Gezielte Angebote für junge Entdecker: Wenn Legenden lebendig werden Um den Urlaub für Kinder so abwechslungsreich und spannend wie möglich zu gestalten, setzt die Toskana auf Attraktionen, die Geschichte, Kunst und Fantasie auf einzigartige Weise verknüpfen. Auf den Spuren Pinocchios: Collodi als kultureller Anziehungspunkt Eine der bekanntesten familienorientierten Sehenswürdigkeiten ist der Pinocchio-Park in Collodi. Der Park würdigt das literarische Erbe des Autors Carlo Lorenzini, dessen Pseudonym „Carlo Collodi“ auf den Ort seiner Kindheit verweist. Die Anlage ist mehr als ein gewöhnlicher Freizeitpark; sie ist ein künstlerisch gestalteter Themenpark, der die weltberühmte Geschichte der

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Erfolgreicher Abschluss der Vollmund-Kulinarikserie 2025 in Graz

Die Veranstaltungsreihe Vollmund der Erlebnisregion Graz beendete ihre Saison 2025 mit zwei Abendveranstaltungen in der Kanonenbastei auf dem Grazer Schlossberg. Die Kulinarik-Serie, die von Juni bis Oktober stattfand, etablierte sich laut den Verantwortlichen als neues kulinarisches Leitprodukt der Region. Sie vereinte die Gastronomie auf hohem Niveau mit wechselnden, außergewöhnlichen Schauplätzen, um die Vielfalt der Region Graz in den Vordergrund zu stellen. Insgesamt umfasste die Vollmund-Serie 2025 zehn Termine an fünf ausgewählten Orten, die jeweils an zwei aufeinanderfolgenden Abenden unter dem Zeichen des Vollmonds stattfanden. Die Reise für die Gäste führte vom Hüblerhof in Semriach, über den Packer Stausee und Frohnleiten bis hin zum Graz Airport. Den Abschluss bildete die Kanonenbastei auf dem Grazer Schlossberg, wo die Besucher ein Fünf-Gänge-Menü inklusive Weinbegleitung genießen konnten. Pro Abend war die Teilnehmerzahl auf 50 Personen limitiert, und die Kosten für ein Ticket beliefen sich auf 169,00 Euro. Jede Veranstaltung wurde von steirischen Top-Köchen gestaltet, die ihre Menüs von der jeweiligen Topographie des Veranstaltungsortes inspirieren ließen. Zu den beteiligten Spitzenköchen zählten unter anderem Christof Widakovich vom Restaurant Schlossberg, der den Abschluss am Schlossberg kochte, sowie Johann Lafer am Graz Airport und Reinhard Rois in Frohnleiten. Ziel der Eventreihe ist es, die regionale Wertschöpfung zu steigern, Betriebe und Produzenten der Steiermark zu vernetzen und ein „Wir-Gefühl“ für das lokale Angebot zu schaffen. Durch die Einbeziehung regionaler Unternehmen für alle Aufträge, von der Logistik bis zur Technik, wurden die kurzen Wege bewusst gefördert. Nach dem erfolgreichen Verlauf der Saison 2025 kündigt die Erlebnisregion Graz bereits eine Neuauflage

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Luftfahrtmuseum Finnland sichert Großprojekt: Finavia, Finnair und Patria sind Hauptpartner

Das geplante neue Finnische Luftfahrtmuseum in Vantaa-Aviapolis hat bedeutende Fortschritte bei der Partnersuche erzielt. Die drei größten Akteure der finnischen Luftfahrtbranche – der Flughafenbetreiber Finavia, die Fluggesellschaft Finnair und der Rüstungs- und Technologiekonzern Patria – haben sich als erste Gründungspartner für das Großprojekt verpflichtet. Ziel der Kooperation ist es, das reiche Erbe der finnischen Luftfahrt zu bewahren und gleichzeitig einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen sowie die Zukunft der Branche zu ermöglichen. Das neue Museum entsteht in direkter Nachbarschaft zum derzeitigen Standort in Aviapolis, einem rasch wachsenden Gewerbegebiet unweit des Flughafens Helsinki-Vantaa. Das ehrgeizige Bauvorhaben, dessen Gesamtbudget auf 25 Millionen Euro veranschlagt ist, soll ein neues, modernes Museumszentrum von internationalem Format schaffen. Das Zentrum wird eine Ausstellungsfläche von 6300 Quadratmetern umfassen und ist darauf ausgelegt, jährlich über 100.000 Besucher anzuziehen, was einer Verdopplung der bisherigen Besucherzahlen entspricht. Die Finnische Luftfahrtmuseumsstiftung, die das Museum betreibt und das Projekt leitet, finanziert das Vorhaben durch eine Mischung aus staatlichen Zuwendungen, Mitteln der Stadt Vantaa sowie privater Finanzierung. Alle drei Hauptpartner sind bereits Gründungsmitglieder der Stiftung. Der Baubeginn für den Neubau ist für das Frühjahr 2026 geplant. Die Eröffnung des neuen Museums ist für den Jahreswechsel 2027/2028 vorgesehen, womit es das jetzige Gebäude, dessen Mietvertrag für das Gelände spätestens 2028 ausläuft und dessen Hallen keine optimalen Bedingungen für Exponate bieten, ersetzen wird. Laut der Stiftung soll das neue Museum nicht nur ein nationales Zentrum für die Bewahrung der Luftfahrtgeschichte sein, sondern auch als Anziehungspunkt und Treffpunkt für die gesamte Luftfahrtgemeinschaft dienen. Neben Ausstellungen sind

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Luftverkehr in Senegal im Umbruch: Flottenerweiterung trifft auf interne Turbulenzen

Die senegalesische Nationalfluggesellschaft Air Sénégal steht an einem kritischen Punkt ihrer Entwicklung. Während das Unternehmen eine forcierte Flottenerweiterung und die Stärkung seiner regionalen Routen in Westafrika ankündigt, wird seine operative Stabilität von anhaltenden Herausforderungen in der Flottenverwaltung und dem Bekanntwerden massiver Unregelmäßigkeiten bei der Ticketausgabe überschattet. Die Strategie des Unternehmens sieht die kurzfristige Ergänzung von drei Flugzeugen vor, darunter ein dritter Airbus A320-200, um der wachsenden innerafrikanischen Nachfrage gerecht zu werden. Parallel dazu muss sich die Airline mit den Ergebnissen einer internen Revision auseinandersetzen, die weitreichende finanzielle Verluste durch systematischen Ticketbetrug aufdeckte, und mit technischen sowie personellen Problemen bei der Einführung neuer Turboprop-Flugzeuge kämpfen. Expansion durch Leasing: Der Airbus A320-Schwerpunkt Air Sénégal setzt bei ihrer sofortigen Kapazitätserweiterung auf die bewährte Strategie des Wet-Lease (ACMI-Vereinbarung: Flugzeug, Besatzung, Wartung und Versicherung), um schnell auf die steigende Nachfrage reagieren zu können. Die geplante Ankunft eines dritten Airbus A320-200 am 10. Oktober soll die beiden bereits von der litauischen Fluggesellschaft GetJet Airlines geleasten A320 ergänzen. Diese Flugzeuge sind entscheidend, um das regionale Netzwerk zu verdichten und die Verbindungen innerhalb Westafrikas sowie auf mittelstreckigen internationalen Routen zu festigen. Die schnelle Einbindung von Leasingflugzeugen ist für Air Sénégal ein wiederkehrendes Muster. Sie ermöglicht der relativ jungen Fluggesellschaft, ihre Kapazitäten flexibel anzupassen, ohne sofortige, hohe Investitionen in eigene Flugzeuge tätigen zu müssen. Dies ist besonders relevant vor dem Hintergrund früherer Schwierigkeiten, eigene Flugzeuge zu betreiben. In der Vergangenheit hatte Air Sénégal bereits Transatlantikflüge in die Vereinigten Staaten auf Wet-Lease-Basis geplant und betrieben sowie ihren Langstreckenbetrieb nach Paris

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Kusama-Kunst am EuroAirport: Blickfang für Retrospektive in der Fondation Beyeler

Ein weithin sichtbares Kunstwerk der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama ziert seit kurzem den Tower des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg. Das großflächige Banner zeigt eines von Kusamas bekanntesten Motiven, einen leuchtend gelben Kürbis mit charakteristischem Punktmuster, und dient als überregionale Werbung für die bevorstehende Retrospektive der Künstlerin in der Fondation Beyeler im nahegelegenen Riehen. Der EuroAirport nutzt die prominente Fläche des Towers, um ein internationales Publikum auf die kulturelle Vielfalt der trinationalen Region aufmerksam zu machen und die Kunstförderung zu unterstreichen. Die Präsenz des ikonischen Kürbisses, der die unverwechselbare Bildsprache der heute über 90-jährigen Künstlerin beispielhaft verkörpert, schafft eine Verbindung zwischen dem internationalen Verkehrsknotenpunkt und der regionalen Kulturlandschaft. Der Flughafen plant, den Kontrollturm künftig verstärkt für die Bewerbung kultureller Projekte im Dreiländereck einzusetzen. Die von der Fondation Beyeler präsentierte Ausstellung „Yayoi Kusama“ markiert die erste Schweizer Retrospektive der weltweit gefeierten Künstlerin. Sie umfasst einen umfassenden Überblick über Kusamas mehr als sieben Jahrzehnte umspannendes Schaffen, das neben Skulpturen und Installationen auch Malerei, Zeichnungen, Happenings und ihre berühmten „Infinity Mirror Rooms“ einschließt. Kusamas Werk, das sich durch die wiederholte Anwendung von Mustern wie den Polka Dots auszeichnet, hat ihr Kultstatus in der zeitgenössischen Kunstszene eingebracht. Die Schau in Riehen ist vom 12. Oktober 2025 bis zum 25. Januar 2026 zu sehen. Sie ist Teil einer großen Wanderausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin und ihrem Atelier organisiert wurde. Nach ihrer Station in der Schweiz wird die Retrospektive weiter ins Museum Ludwig nach Köln (März bis August 2026) und anschließend ins Stedelijk Museum in Amsterdam

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