Oktober 15, 2025

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Oktober 15, 2025

Wahrzeichen kehrt zurück: Leuchtschrift „Berlin – Tempelhof“ wieder auf dem Dach

Nach einjähriger Abwesenheit kehrt der ikonische Leuchtschriftzug „Berlin – Tempelhof“ auf das Dach des ehemaligen Berliner Stadtflughafens zurück. Die großen, blauen Buchstaben wurden im Zuge der umfassenden Dachsanierung, die im Oktober des vergangenen Jahres begann, demontiert und in einer Werkstatt restauriert. Die denkmalgerechte Aufarbeitung des Schriftzugs erfolgte in Hoppegarten und umfasste das Ersetzen durchgerosteter Blechteile sowie die Erneuerung des verwitterten Anstrichs. Die Sanierungskosten für den 42 Meter langen und zwei Meter hohen Schriftzug mit seinen 213 Neonröhren beliefen sich auf 210.000 Euro. Die Leuchtschrift, die vermutlich seit 1973 das Dach des Flughafengebäudes ziert, wird nun wieder montiert und elektrisch angeschlossen. Die Wiederanbringung der Buchstaben ist ein sichtbarer Fortschritt im Rahmen der weitreichenden Gebäudesanierung. Die Tempelhof Projekt GmbH ist für die Maßnahmen verantwortlich und gab bekannt, dass die gesamte Dachsanierung voraussichtlich bis Ende 2026 oder 2027 andauern wird. Die geschätzten Kosten für die Arbeiten am Dach und der Betondeckensanierung der Vorfeldüberdachung belaufen sich auf rund 32 bis 34 Millionen Euro. Diese Maßnahmen sind dringend notwendig, um die Tragfähigkeit und Betriebssicherheit des historischen, denkmalgeschützten Gebäudes langfristig zu gewährleisten und die Flächen für zukünftige Nutzungen vorzubereiten. Der Flughafen Tempelhof, dessen Gesamtkomplex zwischen 1935 und 1941 errichtet wurde, ist ein bedeutendes Baudenkmal. Die laufenden Sanierungen sind Teil eines langfristigen Gesamtprojekts zur Bewahrung und Entwicklung des ehemaligen Flughafens, der als wichtiges Stück Berliner Geschichte gilt.

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Rauch in der Kabine: Ryanair-Maschine in Krakau über Notrutschen evakuiert

Am Sonntag musste eine Boeing 737 MAX 8200 der Fluggesellschaft Ryanair vor dem Start am Flughafen Krakau evakuiert werden. Ursache war nach Angaben des Unternehmens eine Rauchentwicklung in der hinteren Bordküche. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder verliessen das Flugzeug über die Notrutschen und Notausgänge an den Tragflächen. Bei dem betroffenen Flugzeug handelt es sich um eine besonders junge Maschine mit der Kennung EI-ILN. Ryanair hatte das Flugzeug, eine Variante der 737 MAX 8, die speziell für Billigfluggesellschaften wie Ryanair mit erhöhter Sitzplatzkapazität ausgelegt ist, erst Ende September vom Hersteller Boeing übernommen. Der Vorfall ereignete sich, als die Maschine für den Umlauf zwischen Bristol und Krakau auf der Parkposition stand. Die Evakuierung erfolgte routinemäßig über die Notrutschen, um die Sicherheit an Bord schnellstmöglich zu gewährleisten. Berichten zufolge kam es jedoch bei solchen Evakuierungen in der Vergangenheit, auch bei Ryanair, vereinzelt zu leichten Verletzungen bei Passagieren. Unbestätigte Berichte über diesen Vorfall erwähnten ebenfalls Verletzungen, da einige Passagiere offenbar direkt von der Tragfläche auf den Boden sprangen. Die schnelle Reaktion der Crew und die eingeleitete Evakuierung standen im Vordergrund, um der gemeldeten Rauchentwicklung entgegenzuwirken. Die Untersuchung des genauen technischen Defekts, der zur Rauchentwicklung in der Bordküche führte, wird nun anlaufen. Die Boeing 737 MAX steht seit ihrer Wiederzulassung nach den Abstürzen in den Jahren 2018 und 2019 unter besonderer Beobachtung. Ryanair ist einer der größten Abnehmer dieses Flugzeugtyps und setzt diesen intensiv in ihrem europäischen Streckennetz ein.

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KLM beginnt A350-Pilotenschulung trotz verzögerter Auslieferung

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat mit der Schulung ihrer ersten Piloten für den Airbus A350 begonnen. Dieser Schritt erfolgt, obwohl die erwartete Erstauslieferung des Langstreckenmodells A350-900 durch den Hersteller Airbus auf Ende 2026 verschoben wurde. Die Schulungen finden im hauseigenen Trainingszentrum am Drehkreuz Amsterdam-Schiphol statt, wo die Airline einen eigenen CAE-Simulator für das A350-Cockpit in Betrieb genommen hat. Die Einführung des A350 ist Teil einer umfassenden Flottenmodernisierung der Air France-KLM Gruppe auf der Interkontinentalstrecke. Die neuen A350-900 sind vorgesehen, um die in die Jahre gekommenen Teilflotten der Airbus A330-200 und der Boeing 777-200 ab 2026 abzulösen. Die Gesamtbestellung der Gruppe umfasst bis zu 90 Flugzeuge, wovon 40 Optionen sind. Vor dem Hintergrund des Flottenwechsels hat Air France-KLM im August eine Anpassung ihrer Bestellung vorgenommen. Die Order wurde von ursprünglich 39 A350-900 und elf der größeren A350-1000 umstrukturiert. Sie umfasst nun 47 A350-900 und nur noch drei A350-1000. Diese Verschiebung hin zur kleineren Variante soll dem aktuellen Bedarf der Airline-Gruppe an Flugzeugen mit geringerer Kapazität, aber großer Reichweite, entgegenkommen. Des Weiteren wird Air France-KLM zu einem der Erstbetreiber des neuen Frachtflugzeugs Airbus A350F. Die Gruppe erwartet insgesamt sechs dieser Vollfrachter, von denen je drei an die Drehkreuze Paris-CDG und Amsterdam-Schiphol geliefert werden sollen. Die Ankunft der ersten A350F am Standort Amsterdam wird für das Jahr 2027 erwartet. Mit der A350-Familie setzt die Allianz auf eine Standardisierung in ihrer Langstreckenflotte und bereitet ihre Besatzungen trotz der Lieferverzögerungen frühzeitig auf den neuen Flugzeugtyp vor.

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Air Serbia nimmt nach über 30 Jahren Direktflug nach Toronto auf

Die serbische Fluggesellschaft Air Serbia erweitert ihr interkontinentales Streckennetz und kündigt die Aufnahme einer Direktverbindung zwischen Belgrad und Toronto an. Der Erstflug zum Toronto Pearson International Airport (YYZ) ist für den 23. Mai 2026 geplant. Damit stellt die Airline nach über drei Jahrzehnten die unterbrochene Luftbrücke wieder her, die zuletzt im Mai 1992 unter dem Vorgängerunternehmen JAT betrieben wurde. Die neue Transatlantik-Route wird zweimal wöchentlich, jeweils am Mittwoch und Samstag, mit einem Airbus A330-200 bedient. Toronto wird damit zur dritten nordamerikanischen Destination von Air Serbia, zusätzlich zu den bereits bestehenden Verbindungen nach New York und Chicago. Tickets für die Flüge sollen ab dem 16. Oktober 2025 über die üblichen Vertriebskanäle der Fluggesellschaft erhältlich sein. Die Aufnahme der neuen Route ist ein signifikanter Schritt in der Expansionsstrategie der serbischen Airline, die seit der Wiederaufnahme der Langstreckenflüge in den letzten Jahren ihre Flotte und ihr Angebot kontinuierlich ausbaut. Der Vorstandsvorsitzende der Air Serbia, Jiří Marek, bezeichnete die Einführung des Dienstes als „neues Kapitel“ für das Unternehmen und als wichtigen Beitrag zur Positionierung Belgrads als zentraler europäisch-nordamerikanischer Verkehrsknotenpunkt. Die Route hat laut Marek eine hohe Bedeutung für den Tourismus, den Handel und insbesondere für die große serbische Diaspora in Kanada. Durch die neue Verbindung sollen die kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern gestärkt und das Reisen für Familien vereinfacht werden. Reisenden aus Toronto bietet sich mit dem Stopp in Belgrad die Möglichkeit bequemer Weiterflüge zu zahlreichen europäischen und regionalen Zielen, darunter Athen, Istanbul, Wien, Prag, Zürich und Zagreb. Die Entscheidung, nach

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Heathrow meldet verkehrsreichsten September und investiert in Infrastruktur

Der Londoner Flughafen Heathrow hat mit fast 7,4 Millionen Passagieren den verkehrsreichsten September seiner Geschichte verzeichnet und damit eine rekordverdächtige Sommersaison abgeschlossen. Die aktuellen Zahlen unterstreichen die Stellung Heathrows als wichtigstes internationales Drehkreuz des Vereinigten Königreichs und als einer der effizientesten Großflughäfen in Europa. Trotz einer systemweiten Störung bei Collins Aerospace, die europäische Fluggesellschaften betraf, meldete Heathrow eine stabile Betriebsleistung ohne Flugausfälle. Der Flughafen behauptete erneut seinen Titel als pünktlichster Hub Europas und wurde zum dritten Mal in Folge als bester vernetzter Flughafen der Welt ausgezeichnet. Die Sicherheitskontrollen funktionierten weiterhin reibungslos: 95% der Passagiere passierten die Kontrolle in weniger als fünf Minuten. Diese Leistungsdaten, so die Flughafenleitung, belegen den starken Fokus auf Effizienz und Kundenbetreuung. Heathrow kündigte zudem weitreichende Infrastrukturprojekte an, darunter ein Investitionsplan von 1,3 Milliarden Pfund für das kommende Jahr. Diese Mittel sollen die Servicequalität, die betriebliche Widerstandsfähigkeit und das Wachstumspotenzial für Fluggesellschaften und die Wirtschaft des Vereinigten Königreichs weiter verbessern. Als größter britischer Hafen nach Wert beförderte der Flughafen im vergangenen Jahr Waren im Wert von über 215 Milliarden Pfund. Im Rahmen des Entwicklungsprogramms für die dritte Start- und Landebahn stellte Heathrow Pläne für die vollständig privat finanzierte Verlegung eines Teilstücks der Autobahn M25 vor. Die neue, um 130 Meter nach Westen versetzte Strecke soll die langfristige Robustheit der Straßenanbindung verbessern und Störungen während der Bauphase reduzieren. Vorstandsvorsitzender Thomas Woldbye hob die Bedeutung Heathrows für das Wirtschaftswachstum des Landes hervor und betonte die Notwendigkeit kontinuierlicher Investitionen in das Drehkreuz.

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Todesfall an Bord: LOT-Flug muss in Kopenhagen notlanden

Der Flug LO26 der LOT Polish Airlines von Warschau nach New York (JFK) musste am Samstag aufgrund eines medizinischen Notfalls an Bord in Kopenhagen notlanden. Die Besatzung des Flugzeugs vom Typ Boeing 787-8 Dreamliner (Kennzeichen SP-LRB) leitete die unplanmäßige Landung ein, nachdem ein Passagier etwa zwei Stunden nach dem Start verstarb. LOT bestätigte die unplanmäßige Unterbrechung des Langstreckenfluges, nannte jedoch unter Berufung auf die Privatsphäre keine Details zur Identität oder zur genauen Todesursache des Reisenden. Nach der Landung auf dem Flughafen Kopenhagen-Kastrup wurde das Flugzeug von medizinischen Einsatzkräften in Empfang genommen, wie polnische Medien berichteten. Der Flug wurde in der Folge gestrichen. Die betroffenen Passagiere wurden auf spätere Verbindungen nach New York umgebucht. Die Entscheidung für eine Landung in Kopenhagen, obwohl der Flughafen Oslo geografisch näher lag, führte bei Flugbeobachtern zu Rückfragen. Fachleute der Luftfahrt begründeten die Wahl des Ausweichflughafens mit der hohen Treibstoffladung der Dreamliner zu Beginn des Transatlantikflugs. Aufgrund des hohen Gewichts war eine sichere Landung auf einem kleineren Flughafen nicht möglich. Kopenhagen verfügt demnach über die erforderliche Infrastruktur, um große Langstreckenflugzeuge auch bei überhöhtem Gewicht sicher abzufertigen. Solche unvorhergesehenen medizinischen Ereignisse erfordern oft eine sorgfältige Abwägung zwischen der kürzesten Distanz und der bestmöglichen Landeeinrichtung. Die Notlandung in Kopenhagen, einem Hauptdrehkreuz mit Kapazitäten für schwere Langstreckenjets, war somit eine notwendige Maßnahme zur Gewährleistung der Flugsicherheit und der bestmöglichen medizinischen Versorgung unter den gegebenen Umständen, ungeachtet des tragischen Ausgangs für den Passagier.

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Zwischenfall in Heathrow: DHL-Frachter erleidet Heckkollision bei Landeversuch

Ein Airbus A300-600F der DHL hat am Sonntagabend auf dem Londoner Flughafen Heathrow (LHR) bei einem turbulenten Landeversuch einen sogenannten „Tail Strike“ erlitten. Die Maschine mit dem Kennzeichen D-AEAG, die als Flug QY2212 aus Leipzig kommend ankam, schlug auf der Landebahn 09L mit dem Heck auf. Die britische Flugunfalluntersuchungsbehörde AAIB hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Videoaufnahmen des Vorfalls zeigen, wie der Frachter, der von der DHL-Tochter European Air Transport Leipzig betrieben wird, kurz vor dem Durchstarten mehrmals hart auf der Piste aufsetzte. Während dieses Manövers berührte das Heck des Flugzeugs die Landebahn, und das Fahrwerk schlug kurzzeitig auf, bevor die Piloten die Kontrolle zurückgewannen und einen Go-Around einleiteten. Rund 20 Minuten später gelang der Crew eine sichere Landung auf der parallelen Landebahn 09R. Es gab keine Verletzten, die betroffene Piste 09L musste jedoch zwischenzeitlich für eine Inspektion gesperrt werden. Erste Analysen deuten darauf hin, dass eine plötzliche Seitenwindböe das Flugzeug in etwa zwölf Metern Höhe destabilisiert haben könnte. Augenzeugen und Experten vermuten, dass die Piloten nach der Reduzierung des Schubs und dem Ausfahren der Spoiler das Cockpit ungewöhnlich stark nach oben zogen, um einen zu harten Aufprall des Bugfahrwerks zu vermeiden. Dieses Gegensteuern resultierte Berichten zufolge in der Kollision des hinteren Rumpfteils mit der Piste. Das Wetter am Flughafen Heathrow wurde zu diesem Zeitpunkt mit guter Sicht und variablen Windverhältnissen angegeben. Der Airbus A300, der vor 34 Jahren als Passagierflugzeug gebaut und später zum Frachter umgerüstet wurde, ist Teil einer Flotte, die in der Vergangenheit bereits ähnliche Vorfälle verzeichnete.

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United Airlines baut internationales Streckennetz aus

United Airlines setzt ihren Expansionskurs fort und kündigt für den Sommer 2026 eine signifikante Erweiterung ihres internationalen Streckennetzes an. Im Fokus stehen dabei vor allem Europa und Asien. Die Fluggesellschaft stärkt damit ihre Position als US-Carrier mit den meisten Zielen über den Atlantik, dessen Gesamtangebot auf 46 Städte anwächst. Vom Drehkreuz Newark/New York (EWR) aus werden vier neue europäische Destinationen saisonal angeflogen. Neu im Programm sind ab Ende April/Anfang Mai 2026 Split in Kroatien (dreimal wöchentlich), Bari in Italien (viermal wöchentlich), Glasgow in Schottland (täglich) und Santiago de Compostela in Spanien (dreimal wöchentlich). United Airlines wird damit der einzige US-Carrier mit Nonstop-Verbindungen nach Split und Santiago de Compostela sein. Die neue Route nach Bari ergänzt das Italien-Angebot, das im Sommer auf bis zu 15 tägliche Flüge zu sechs Zielen erweitert wird. Die Anbindung nach Glasgow wird nach 2019 wieder aufgenommen und ergänzt die ganzjährige Verbindung nach Edinburgh. Zusätzlich wird ab dem Drehkreuz Washington-Dulles (IAD) eine tägliche Nonstop-Verbindung nach Reykjavik in Island aufgenommen. Auch interkontinental wird das Angebot erweitert. Ab September 2026 wird eine tägliche Nonstop-Verbindung zwischen Newark/New York und Seoul in Südkorea mit einem Boeing 787-9 Dreamliner eingerichtet. Diese ergänzt die bereits zweimal täglich ab San Francisco angebotenen Flüge nach Südkorea. Darüber hinaus erhöht United die Frequenz auf der Strecke Newark/New York nach Tel Aviv in Israel. Ab März 2026 wird die bisher zweimal tägliche Frequenz um einen dritten, viermal wöchentlichen Flug erweitert, wodurch die Gesamtzahl der wöchentlichen Flüge auf dieser Strecke auf bis zu 18 steigt. Mit diesen neuen

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Zürich: Anhaltendes Passagierwachstum im September – Frachtvolumen geht zurück

Der Flughafen Zürich verzeichnete im September 2025 ein anhaltendes Wachstum im Passagierverkehr. Insgesamt flogen in diesem Monat 3.047.028 Reisende über den größten Flughafen der Schweiz, was einem Zuwachs von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Diese Entwicklung setzt den Aufwärtstrend des Jahres 2025 fort, in dem die Passagierzahlen in jedem Monat über dem Vorjahresniveau lagen. Das Wachstum im Passagiersegment wurde primär von den Lokalpassagieren getragen, deren Zahl überproportional zunahm. Die Reisenden, die ihre Reise in Zürich begannen oder beendeten, stellten mit 2.201.675 Personen die größte Gruppe dar. Der Anteil der Umsteigepassagiere am Gesamtverkehr lag bei 27,6 Prozent (840.224 Passagiere). Trotz des gesteigerten Aufkommens sank die Sitzplatzauslastung im Berichtsmonat leicht um 0,5 Prozentpunkte auf 83,1 Prozent. Die durchschnittliche Anzahl der Fluggäste pro Flug stieg indes moderat um 0,7 Prozent auf 142,4. Parallel zur erhöhten Passagierfrequenz stieg auch die Zahl der Flugbewegungen leicht an. Mit 24.401 Starts und Landungen wurde ein Plus von 2,6 Prozent im Vergleich zum September des Vorjahres registriert. Diese Steigerung der Flugbewegungen auf Monats- und Jahressicht ist ein weiterer Indikator für die Erholung und Expansion des Flugverkehrs am Standort Zürich, die laut aktuellen Analysen auf einen neuen Jahresrekord zusteuert. Im Gegensatz zum Passagierverkehr verzeichnete das Frachtgeschäft einen Rückgang. Im September wurden am Flughafen Zürich 34.764 Tonnen Fracht abgewickelt, was einer Abnahme von 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Dieser Wert spiegelt eine leichte Konsolidierung im globalen Logistikmarkt wider und stellt eine gedämpftere Entwicklung im Vergleich zu den ansonsten positiven Aviation-Kennzahlen des Flughafens dar.

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Crystal Cruises: Luxusreederei startet Neubauprojekt mit Fincantieri

Die Luxuskreuzfahrtreederei Crystal Cruises läutet unter der Eigentümerschaft der Abercrombie & Kent Travel Group (A&K) eine neue Ära ein. Das Unternehmen hat den Zeitplan für den Bau eines hochmodernen Luxusschiffs bekannt gegeben, das im Mai 2028 in Dienst gestellt werden soll. Bei dem Vorhaben handelt es sich um den ersten Neubau der Marke seit 25 Jahren. Als Partner für das Bauprojekt konnte die italienische Werft Fincantieri gewonnen werden, die als Spezialist für den Bau anspruchsvoller Kreuzfahrtschiffe gilt. Der offizielle Startschuss für die Produktion ist für Mai 2026 mit der sogenannten „Steel Cutting“-Zeremonie angesetzt, gefolgt von der Kiellegung im Dezember desselben Jahres. Cristina Levis, CEO der A&K Travel Group, betonte das hohe Engagement der Teams und die ambitionierte Zielsetzung, gemeinsam mit Fincantieri ein Schiff mit außergewöhnlicher Liebe zum Detail und technischer Innovation zu realisieren. Beobachter der Branche sehen den Neubau als klares Bekenntnis der Eigentümer zur weiteren Expansion im Segment der Ultraluxuskreuzfahrten. Der Neuzugang soll die bestehende, erst kürzlich umfassend renovierte Flotte ergänzen, welche die Schiffe Crystal Serenity und Crystal Symphony umfasst. Die Schiffe sind für ihr hohes Niveau an Service und Ausstattung bekannt, darunter ein nahezu 1:1 Verhältnis von Gästen zu Besatzung, großzügige Außensuiten, von denen der Großteil über einen privaten Balkon verfügt, sowie eine als anspruchsvoll geltende Gastronomie. Die Flotte bedient eine internationale Kundschaft, die Wert auf exzellente Kulinarik und gehobene Bordunterhaltung legt. Das neue Schiff ist Teil einer umfassenderen Strategie: Berichten zufolge plant Crystal Cruises derzeit den Bau von insgesamt drei Neubauten, die zwischen 2028 und 2032 ausgeliefert

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