Oktober 20, 2025

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Oktober 20, 2025

Swan Hellenic erschließt Südpazifik und Südostasien mit neuen Expeditionsrouten

Die Reederei Swan Hellenic erweitert ihr Fahrtgebiet und steuert im Frühjahr 2026 erstmals neue, abgelegene Ziele im Südpazifik und in Südostasien an. Das Expeditionsschiff Minerva, das maximal 152 Passagiere fasst, wird auf vier aufeinanderfolgenden Routen eingesetzt. Diese Touren haben eine Dauer von zehn bis 14 Tagen und können zu einer 55-tägigen „Grand Cruise“ kombiniert werden, wobei keine Destination doppelt angelaufen wird. Die Reisen sind ab sofort buchbar. Die erste Etappe der Schiffsreise, betitelt „Wildes Paradies Papua-Neuguinea“, beginnt am 5. April 2026 und führt von den Salomonen über Melanesien bis nach Polynesien. Es folgt die Route „Geheimnisse des Korallen-Dreiecks: West-Papua und Raja Ampat“ (18. bis 28. April), welche die Gäste in die artenreichen Gewässer Indonesiens bringt. Die dritte Reise, „Das letzte Paradies auf Erden“ (28. April bis 9. Mai), startet in Raja Ampat und führt auf die Philippinen bis nach Manila. Die vierte Tour, „Kulturelle Entdeckungen auf den Philippinen und in Japan“ (9. bis 20. Mai), schließt das Programm ab und beinhaltet den Besuch von Vigan, einer als Unesco-Welterbe gelisteten spanischen Kolonialstadt, sowie Stopps auf tropischen Inseln Japans wie Okinawa und in Hiroshima. Um die Anreise zu den entlegenen Startpunkten der ersten drei Expeditionskreuzfahrten zu vereinfachen, bietet Swan Hellenic die sogenannte „Cruise Plus Formula“ an. Dieses Gesamtpaket beinhaltet neben der eigentlichen Schiffsreise zusätzliche Leistungen wie Hotelübernachtungen, Charter-Flüge und erforderliche Transfers. Dies gewährleistet eine reibungslose Logistik für die Reisenden, die die oft schwer erreichbaren Abfahrtshäfen ansteuern. Das kleine Schiffsvolumen der SH Minerva ermöglicht dabei das Anfahren von Orten, die für größere Kreuzfahrtschiffe

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Abra Group erweitert Flotte: Über 230 Flugzeuge für Lateinamerika geordert

Die Abra Group, zu der unter anderem die Fluggesellschaften Avianca aus Kolumbien und GOL aus Brasilien gehören, beschleunigt ihre Flottenstrategie mit einer signifikanten Aufstockung des Auftragsbuchs. Das Unternehmen gab die Festbestellung von 50 zusätzlichen Airbus A320neo Schmalrumpfflugzeugen sowie Vereinbarungen für bis zu sieben Airbus A330neo Großraumflugzeuge bekannt. Dies festigt die Position der Abra Group als Flugkonzern mit dem größten und modernsten Auftragsbestand in Lateinamerika. Mit dem jüngsten Zuwachs erhöht sich der Gesamtauftrag der Abra Group für den A320neo auf 138 Flugzeuge, die bis zum Jahr 2032 ausgeliefert werden sollen. Die erste A320neo mit der modernen Airspace-Kabine wird noch in diesem Jahr bei Avianca in Dienst gestellt. Diese Maschinen werden unter anderem über größere XL-Gepäckfächer, eine spezielle LED-Beleuchtung und eine exklusive Dreireihen-Premium-Sitzkonfiguration des Herstellers Recaro verfügen, was auf eine deutliche Aufwertung des Passagiererlebnisses abzielt. Die Flottenstrategie der Gruppe stützt sich auf eine breite Basis an Neubestellungen. Neben den Airbus-Jets umfasst das Auftragsbuch bereits 96 fest bestellte Boeing 737 MAX Schmalrumpfflugzeuge, die bis 2030 ausgeliefert werden sollen. Daraus ergibt sich für die Abra Group ein Gesamtbestand von 234 bestellten Schmalrumpfflugzeugen. CEO Adrian Neuhauser betonte, dass die Bestellungen die Flottenerneuerung und die Wachstumsstrategie der Gruppe vorantreiben sollen. Die Langstreckenflotte wird durch die A330neo-Vereinbarungen gestärkt, welche die bestehende A330-Flotte ergänzen sollen. Ergänzend dazu hatte die Abra Group bereits im Jahr 2024 fünf Airbus A350-900 bestellt, die in den kommenden Jahren als Flaggschiff für die Langstreckenverbindungen fungieren sollen. Diese Flottenausweitung soll die Konnektivität zwischen den Amerikas und Europa effizient verbessern.

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Swiss Air Rail erweitert Netz um St. Gallen, Locarno und Konstanz

Die Fluggesellschaft Swiss und die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) bauen ihr kombiniertes Reiseangebot „Swiss Air Rail“ weiter aus. Ab dem 27. Oktober 2025 werden St. Gallen, Locarno und Konstanz neu in das intermodale Netzwerk aufgenommen. Alle drei Destinationen sind direkt mit dem Zug an den Flughafen Zürich angebunden. Mit der Erweiterung wächst das Swiss Air Rail Netz auf insgesamt 24 Punkte in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Die neuen Verbindungen stärken die Anbindung wichtiger Wirtschafts-, Kultur- und Tourismusregionen an das internationale Flugnetz. St. Gallen wird als Hochschul- und Wirtschaftsstandort eingebunden, Locarno als bekanntes Tourismuszentrum und Konstanz als wichtiger Knotenpunkt in der Bodenseeregion in Deutschland. Heike Birlenbach, Chief Commercial Officer von Swiss, hob hervor, dass diese Erweiterung das Ziel einer nahtlosen und kundenfreundlichen Mobilität unterstreiche. Tickets für die zusätzlichen Strecken sind seit dem 16. Oktober 2025 über die Swiss-Webseite und in Reisebüros buchbar. Das Swiss Air Rail Angebot ermöglicht Reisenden die Buchung von Bahn- und Flugreise in einem einzigen Vorgang und mit nur einer Bordkarte. Zu den Vorteilen zählen flexible Reisedaten für die Bahnfahrt im Umfeld des Fluges sowie eine garantierte Weiterreise im Falle von Zug- oder Flugverspätungen. Darüber hinaus sammeln Reisende bei Nutzung des Dienstes Meilen im Vielfliegerprogramm Miles & More. Passagiere der Swiss Business und First Class profitieren zudem von der Fahrt in der ersten Klasse der SBB-Züge, was den Reisekomfort erhöht. Véronique Stephan, Leiterin Markt Personenverkehr der SBB, betonte, dass die Kooperation mit Swiss den Kunden eine reibungslose Kombination von Zug- und Flugreisen ermögliche. Das kontinuierliche Wachstum des Air

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Tierische Passagiere: EuGH stuft verlorene Haustiere im Luftverkehr als „Reisegepäck“ ein

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in einem viel beachteten Urteil entschieden, dass für den Verlust eines Haustiers während eines internationalen Fluges die Haftungsregeln für verlorenes Reisegepäck gelten. Konkret urteilten die Richter in Luxemburg, dass die Hündin einer Klägerin, die vor dem Verladen in den Frachtraum eines Flugzeugs entlaufen und nicht wieder aufgefunden werden konnte, rechtlich als ein verlorenes Gepäckstück zu behandeln ist. Die Entscheidung (Rechtssache C-218/24) begrenzt damit den möglichen Schadensersatz für Tierhalter auf den Höchstbetrag, den internationale Abkommen für den Verlust von Koffern vorsehen. Dies betrifft alle Tiere, die aufgrund ihrer Größe oder ihres Gewichts nicht in der Flugkabine mitreisen dürfen und stattdessen von der Fluggesellschaft zur Beförderung im Frachtraum übergeben werden. Der Präzedenzfall und die Klageforderung Dem Urteil des EuGH lag der Fall einer Frau zugrunde, die im Jahr 2019 gemeinsam mit ihrer Hündin einen Flug von Buenos Aires nach Barcelona gebucht hatte. Da das Tier die zulässigen Maße für die Kabine überschritt, übergab die Halterin ihre Hündin samt Transportbox dem Bodenpersonal der Fluggesellschaft, damit diese im Frachtraum befördert werden konnte. Auf dem Weg zum Flugzeug gelang es der Hündin jedoch, sich aus dem Transportbehälter zu befreien, wonach sie spurlos verschwand. Die Hundehalterin forderte daraufhin von der Airline einen Schadensersatz in Höhe von 5.000 Euro. Die Fluggesellschaft wies diese Forderung als überzogen zurück. Sie argumentierte, dass die Haftung für den Verlust eines Tieres, das wie Fracht behandelt wird, durch das maßgebliche internationale Abkommen begrenzt sei. Die Airline verwies auf das sogenannte Montrealer Übereinkommen zur Vereinheitlichung bestimmter Vorschriften über

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Flughafen Brüssel präsentiert erweiterten Winterflugplan 2025 mit 135 Direktzielen

Der Flughafen Brüssel hat seinen Winterflugplan für die kommende Saison vorgestellt, der insgesamt 135 Direktverbindungen umfasst. Das Angebot wird durch zwei neue Strecken nach Sälen in Schweden und Chongqing in China ergänzt. Darüber hinaus verzeichnet der Flughafen mit Smartwings eine neue Fluggesellschaft, die ab dem 26. Oktober 2025 zwölf wöchentliche Flüge nach Prag aufnehmen wird. Die neuen Destinationen sind Teil der strategischen Erweiterung des Netzwerks in wichtigen Märkten. Insbesondere die Konnektivität nach Asien erfährt eine weitere Stärkung. Die chinesische Fluggesellschaft Hainan Airlines beginnt ab dem 22. November 2025 mit drei wöchentlichen Flügen nach Chongqing. Diese Stadt im Südwesten Chinas ist damit das achte direkte asiatische Ziel, das von Brüssel aus angeflogen wird. Hainan Airlines bedient bereits Flüge nach Peking, Shanghai und Shenzhen. Das China-Angebot wird ergänzt durch die bestehende Verbindung von Cathay Pacific nach Hongkong, was die Rolle des Brussels Airport als europäisches Tor zu China unterstreicht. Der Winterflugplan berücksichtigt sowohl die Nachfrage nach Zielen in Schneegebieten als auch in warmen Regionen. Die Fluggesellschaft TUI fly wird ab dem 20. Dezember einen wöchentlichen Service zum Scandinavian Mountains Airport in Sälen, einem Skigebiet nahe der norwegischen Grenze, anbieten. Zusätzlich sind ab dem 19. Dezember zwei wöchentliche Flüge nach Innsbruck geplant. Die Nachfrage für beliebte „Winter-Sonnen“-Ziele, darunter Spanien, Marokko und Südostasien, bleibt stark. Hier stockt unter anderem Transavia das Angebot mit drei wöchentlichen Flügen nach Agadir ab dem 3. November auf. Mit Blick auf die bevorstehenden Herbstferien erwartet der Brussels Airport eine hohe Passagierfrequenz von über 1,2 Millionen Reisenden, was einem Zuwachs

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Konfrontationskurs in der Luftfahrt: Ryanair kürzt massiv in Deutschland und kritisiert Steuerpolitik

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat eine drastische Reduzierung ihres Flugangebots in Deutschland für die kommende Wintersaison 2025/2026 angekündigt. Diese Entscheidung, die die Streichung von 24 Routen und eine Kapazitätskürzung von etwa 800.000 Sitzplätzen umfasst, ist nach Angaben des Unternehmens nicht primär auf mangelnde Passagiernachfrage zurückzuführen. Vielmehr stellt sie eine direkte Reaktion auf die jüngsten Erhöhungen der deutschen Luftverkehrsteuer und die generellen hohen Betriebskosten am Standort Deutschland dar. Die Maßnahme ist eine der signifikantesten Kürzungen Ryanairs im deutschen Markt der letzten Jahre und verdeutlicht die anhaltenden Spannungen zwischen der Billigfluglinie und den deutschen Luftfahrtbehörden und der Politik. Der Schritt wird voraussichtlich nicht nur Reisende betreffen, sondern auch die regionale Anbindung und den Tourismussektor an den betroffenen Flughäfen empfindlich treffen. Umfang der Streichungen und betroffene Standorte Ryanair kündigte an, Flüge an insgesamt neun deutschen Flughäfen zu reduzieren, die das Unternehmen als „kostenintensiv“ einstuft. Zu den betroffenen Standorten gehören große Drehkreuze wie Berlin-Brandenburg und Hamburg, aber auch kleinere Regionalflughäfen wie Memmingen und Frankfurt-Hahn. Die Streichung der 24 Routen und die Reduktion von 800.000 Sitzen werden das Kapazitätsniveau von Ryanair in Deutschland deutlich unter das Niveau des Winters 2024 drücken. Einzelne Flughäfen, wie beispielsweise Memmingen, sollen sogar ein Viertel ihres Winterprogramms von Ryanair verlieren. Auch Standorte wie Köln/Bonn sind von empfindlichen Einschnitten betroffen, und im Januar droht eine Reduzierung der Verbindungen um bis zu 30 Prozent an einzelnen Basen. Diese Reduzierung steht im klaren Gegensatz zur generellen Erholung der Luftfahrtmärkte in anderen europäischen Ländern. Während das Sitzplatzangebot von Punkt-zu-Punkt-Airlines (wie Ryanair) im europäischen Durchschnitt

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Skyexpress startet Dienst zwischen Berlin und Athen

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress hat eine neue Nonstop-Verbindung zwischen dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) und Athen aufgenommen. Die Route wird ab sofort viermal wöchentlich bedient und soll sowohl Geschäfts- als auch Urlaubsreisenden zusätzliche Reisemöglichkeiten in die griechische Hauptstadt und darüber hinaus bieten. Zum Einsatz kommen auf dieser Strecke moderne Flugzeuge des Typs Airbus A320neo. Die Flüge werden montags, donnerstags, freitags und sonntags durchgeführt, wobei der Abflug in Berlin jeweils um 14.40 Uhr erfolgt und die Ankunft in Athen (Ortszeit) für 18.25 Uhr geplant ist. Die Flugzeit beträgt dabei rund 2 Stunden und 45 Minuten. Die Flugzeiten sind laut Angaben der Airline auf die Bedürfnisse der verschiedenen Passagiergruppen zugeschnitten. Für Reisende aus Deutschland eröffnet die neue Verbindung in Athen den Zugang zum umfangreichen Inlandsnetz von Skyexpress, das nach eigenen Angaben das größte in Griechenland ist. Die Airline bedient von Athen aus 33 griechische Ziele, was nahtlose Weiterflugmöglichkeiten sowohl zum Festland als auch zu einer Vielzahl der beliebten griechischen Inseln ermöglicht. Dies macht die Route auch in der Herbst- und Wintersaison attraktiv für Reisende, die kürzere Städtetrips oder längere Aufenthalte im Mittelmeerraum planen. Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung des Flughafens Berlin Brandenburg, begrüßte die neue Airline und die Erweiterung des Angebots nach Griechenland. Gerasimos Skaltsas, Chief Commercial Officer von Skyexpress, betonte seinerseits, dass die Aufnahme Berlins in das Streckennetz ein wichtiger Schritt für das Wachstum der Fluggesellschaft in Europa sei und das Engagement unterstreiche, die Anbindung Griechenlands an den deutschen Markt zu stärken. Die griechische Airline setzt auf eine Flotte, die

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Passagier greift Flugbegleiter an, Alaska-Flug umgeleitet

Ein Vorfall an Bord von Alaska Airlines Flug 1057 auf dem Weg von Portland nach Dallas-Fort Worth hat die anhaltende Herausforderung im US-Luftverkehr im Umgang mit sogenannten „unruly passengers“ (widerspenstigen Passagieren) erneut in den Fokus gerückt. Das Flugzeug musste am frühen Dienstagmorgen in Boise, Idaho, außerplanmäßig landen, nachdem eine 61-jährige Passagierin aus Washington mutmaßlich zwei Flugbegleiter tätlich angegriffen hatte. Der Vorfall, der von der Fluggesellschaft als Sicherheitsvorfall eingestuft wurde, unterstreicht die Notwendigkeit konsequenter Durchsetzung von Verhaltensrichtlinien und wirksamer Deeskalationsprotokolle in einer Zeit, in der die Zahl der Kabinenstörungen auf einem erhöhten Niveau verharrt. Der Vorfall und die sofortige Reaktion der Besatzung Alaska Airlines Flug 1057, ein regulärer Liniendienst, wurde auf dem Weg zum Zielort Dallas-Fort Worth nach Boise umgeleitet. Die örtliche Polizei identifizierte die Frau als Tracy Brkhimer aus White Salmon, Washington. Den Berichten der Polizei von Boise zufolge zeigte die Passagierin ein erratisches Verhalten an Bord. Als Flugbegleiter versuchten, die Situation zu beruhigen, soll die Frau die Besatzungsmitglieder geschlagen haben. Die Besatzung schritt daraufhin gemäß den Sicherheitsprotokollen ein und fixierte die Passagierin bis zur Landung. Die schnellen und entschlossenen Maßnahmen der Kabinenbesatzung ermöglichten eine geordnete Umleitung und Landung in Boise. Nach der Ankunft erstatteten die Flugbegleiter eine sogenannte „citizen’s arrest“ (Festnahme durch Zivilpersonen), und die Frau wurde umgehend der lokalen Polizei übergeben und in das Ada County Jail gebracht. Sie sieht sich nun mit mehreren Anklagen wegen Körperverletzung (misdemeanor battery counts) konfrontiert und musste eine Kaution hinterlegen. Die Maschine verbrachte lediglich etwa 90 Minuten am Boden. Nach einer kurzen

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Air Astana führt komplexe Großwartungen parallel durch

Die Air Astana Group hat in ihrem Wartungszentrum in Astana einen wichtigen Fortschritt in ihrer technischen Instandhaltung erzielt. Erstmals führte das Unternehmen parallel einen Sechs-Jahres-C-Check und einen Zwölf-Jahres-C-Check an zwei Flugzeugen der Airbus-A320-Familie durch. Diese sogenannten C-Checks zählen zu den aufwendigsten und tiefgreifendsten vorgeschriebenen Wartungsmaßnahmen für Verkehrsflugzeuge und erfordern die komplette Demontage und anschließende gründliche Überprüfung der Maschinen. Bei den nun gewarteten Flugzeugen handelt es sich um einen Airbus A321neo der Air Astana selbst sowie um einen Airbus A320neo der Tochtergesellschaft FlyArystan. Während der Sechs-Jahres-C-Check eine sehr intensive Inspektion darstellt, beinhaltet der Zwölf-Jahres-C-Check zusätzlich eine erweiterte Überprüfung der Flugzeugstrukturen und einzelner Komponenten. Die erfolgreiche Durchführung dieser parallelen Großwartungen demonstriert die gewachsene technische Kompetenz der Air Astana Group in ihren eigenen Wartungsbasen. Die kasachische Fluggesellschaft hat ihre Kapazitäten zur Durchführung solcher sogenannten „Heavy Maintenance“ in den letzten Jahren schrittweise aufgebaut. Seit 2019 wurden in den Wartungsbasen in Astana und Almaty insgesamt 42 C-Checks an Airbus-Maschinen absolviert. Den ersten Sechs-Jahres-C-Check führte Air Astana 2023 durch, gefolgt vom ersten Zwölf-Jahres-C-Check im Jahr 2024. Die Fähigkeit, diese spezialisierten Instandhaltungsmaßnahmen im eigenen Haus vorzunehmen, basiert auf der Qualifizierung des technischen Personals und der Einhaltung strenger internationaler Standards zur Flugsicherheit, was die Position des Unternehmens als regional führender MRO-Anbieter (Maintenance, Repair and Overhaul) stärkt. Nach Abschluss der umfangreichen Arbeiten werden Testflüge zur abschließenden Überprüfung der vollen Betriebsfähigkeit der Flugzeuge durchgeführt. Die interne Durchführung derart komplexer Wartungen trägt dazu bei, die Verfügbarkeit der Flugzeuge zu sichern und die Abhängigkeit von externen Wartungsanbietern zu reduzieren.

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Embraer und Republic Airways verlängern Wartungsvertrag

Der Flugzeughersteller Embraer und die amerikanische Regionalfluggesellschaft Republic Airways haben eine weitreichende Verlängerung ihres langfristigen Wartungsvertrags (maintenance agreement) bekannt gegeben. Die Vereinbarung sichert die fortlaufende Durchführung von sogenannten schweren Wartungsarbeiten (heavy maintenance) für die Flotte von über 240 Regionaljets der Typen E170 und E175 von Republic Airways. Die Vertragsverlängerung ist nicht nur ein bedeutendes Geschäft für Embraer Services & Support, sondern unterstreicht auch die zentrale Rolle des Wartungszentrums in Nashville, Tennessee, für den US-amerikanischen Regionalflugverkehr. Sie garantiert der Fluggesellschaft planbare Kapazitäten und eine anhaltend hohe technische Verfügbarkeit ihrer Flugzeuge, die täglich nahezu 1.000 Flüge für große US-Fluglinien durchführen. Kontinuität und Umfang des Wartungsabkommens Die am 16. Oktober 2025 bestätigte Vertragsverlängerung ist eine Fortführung der langjährigen Zusammenarbeit, die bereits 2011 ihren Anfang nahm. Für Embraer ist die Verpflichtung zur Betreuung der mehr als 240 Flugzeuge ein wichtiges Zeugnis für die Zuverlässigkeit seiner Kundendienstleistungen. Der Vertrag umfasst die zeitaufwendigen und technisch anspruchsvollen „Heavy Maintenance Visits“ (HMV), die in der Regel nach einer bestimmten Anzahl von Flugstunden oder Landungen fällig werden und tiefgreifende Inspektionen sowie die Überholung von Flugzeugkomponenten beinhalten. Die Bedeutung des Abkommens spiegelt sich in den bereits erbrachten Leistungen wider: Seit Beginn der Kooperation hat Republic Airways in den Embraer-Einrichtungen in Nashville mehr als 650 schwere Wartungsbesuche absolviert und dabei über 3,3 Millionen Arbeitsstunden geleistet. Dieser Erfahrungsschatz zwischen Hersteller und Betreiber trägt wesentlich zur Effizienz und Qualität der zukünftigen Wartungsarbeiten bei. Der neue, verlängerte Vertrag sieht die Durchführung von zusätzlichen 225 schweren Wartungsbesuchen vor. Um diese immense Arbeitslast bewältigen zu können

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