Oktober 23, 2025

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Oktober 23, 2025

Neue Ski-Destination und stabile Anbindung: Winterflugplan an mitteldeutschen Flughäfen

An den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden gilt ab Sonntag, dem 26. Oktober, der neue Winterflugplan. Dieser ist bis zum 28. März 2026 gültig und kombiniert wichtige Verbindungen zu internationalen Drehkreuzen mit zahlreichen direkten Flugzielen zu Warmwasser- und Atlantikregionen. Der Flughafen Leipzig/Halle bietet in der kommenden Wintersaison Flüge zu bis zu 14 Zielen in acht Ländern an, bedient von 13 Fluggesellschaften. Mit bis zu 28 wöchentlichen Abflügen zu sieben Zielen nimmt Marabu Airlines die Spitzenposition unter den Ferienfluggesellschaften ein. Zu den beliebtesten Urlaubszielen zählen Antalya, Hurghada und Gran Canaria. Die wichtige Anbindung an internationale Umsteigemöglichkeiten wird durch die Frequenzen der Linienfluggesellschaften gewährleistet: Lufthansa fliegt das Drehkreuz Frankfurt bis zu fünfmal täglich an. Zudem bietet Austrian Airlines täglich (außer samstags) Verbindungen nach Wien. Turkish Airlines fliegt ihr Drehkreuz Istanbul fünfmal pro Woche an, was Passagieren Zugang zum weitreichenden globalen Netzwerk der Airline verschafft. Am Flughafen Dresden stehen im Winterflugplan Verbindungen zu bis zu 10 Zielen in sieben Ländern zur Verfügung, die von neun Airlines bedient werden. Als meistgeflogenes Urlaubsziel an der türkischen Riviera bleibt Antalya bestehen, mit SunExpress, die bis zu sieben Flüge pro Woche anbieten. Eine bemerkenswerte Ergänzung im Flugplan ist die neue Verbindung nach Südtirol: Ab dem 10. Dezember nimmt die südtirolerische Fluggesellschaft SkyAlps zweimal wöchentlich Flüge nach Bozen auf, der Hauptstadt Südtirols. Die Flüge werden mittwochs und sonntags mit Turboprop-Maschinen vom Typ Dash 8-Q400 durchgeführt und haben eine Flugzeit von etwa 90 Minuten. Dies bietet eine direkte Anreisemöglichkeit in die umliegenden Wintersportgebiete. Die Anbindung an die internationalen Luftverkehrsknotenpunkte wird

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Kritische Entscheidung in Extremer Höhe: Pilotenmanöver rettet A330 aus Turbulenzlage

Ein aktueller Untersuchungsbericht aus Südafrika beleuchtet einen schwerwiegenden Zwischenfall an Bord eines Airbus A330-300 der South African Airways auf dem Flug von Kapstadt nach Johannesburg am 27. Oktober 2024. Das Flugzeug, das mit 211 Passagieren und zwölf Besatzungsmitgliedern besetzt war, geriet in seiner maximal zulässigen Reiseflughöhe von 41.000 Fuß (Flight Level 410, kurz FL410) in starke Klarluftturbulenzen. Der Bericht schildert, wie die Maschine intensiv auf- und abschwang und drohte, in einen sogenannten Overspeed-Bereich zu geraten, was einer potenziellen Überschreitung der maximal zulässigen Fluggeschwindigkeit gleichkommt. Die kritische Situation zwang den verantwortlichen Piloten zu einer ungewöhnlichen Reaktion: der manuellen Deaktivierung des Autopiloten, ein Manöver, das den expliziten Anweisungen des Airbus-Bedienhandbuchs widersprach. Diese Entscheidung führte jedoch in der Folge zur Stabilisierung des Flugzeugs und zur sicheren Fortsetzung des Fluges, wenn auch vier Kabinenbesatzungsmitglieder leichte Verletzungen erlitten. Die Untersuchung der südafrikanischen Behörden zielt darauf ab, die Umstände und die korrekte Handhabung solcher Situationen in extremen Flughöhen zu bewerten. Dramatischer Zwischenfall in der Stratosphäre Die Situation an Bord der A330 mit dem Kennzeichen ZS-SXJ entwickelte sich in einer Höhe, die als „coffin corner“ (Sargnagel-Ecke) bekannt ist. In der maximalen Reiseflughöhe nähert sich die wahre Fluggeschwindigkeit des Flugzeugs sehr stark sowohl der minimal zulässigen Geschwindigkeit (Stall Speed) als auch der maximal zulässigen Höchstgeschwindigkeit (Overspeed). Der Abstand zwischen diesen beiden kritischen Geschwindigkeiten, der sogenannte „Flight Envelope“, ist hier nur sehr gering. Turbulenzen, insbesondere die schwer vorhersehbaren Klarluftturbulenzen (Clear-Air Turbulence, CAT), können ein Flugzeug in dieser Höhe schnell in einen gefährlichen Geschwindigkeitsbereich drücken. Der Untersuchungsbericht hält fest, dass

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American Airlines übernimmt ersten A321XLR und definiert Transatlantikflüge neu

Mit der Übernahme ihres ersten Airbus A321XLR läutet American Airlines eine strategische Neuausrichtung ihrer Flotte und ihres Streckennetzes ein. Das neue Langstrecken-Schmalrumpfflugzeug, registriert als n303ny, wurde in Hamburg offiziell an die us-amerikanische Fluggesellschaft übergeben und absolvierte einen elfstündigen Nonstop-Überführungsflug nach Dallas. Der A321XLR, die für „extra lange reichweite“ steht, ist der neueste und reichweitenstärkste Vertreter der a320-familie und ermöglicht es Airlines, bisher dem Großraumflugzeug vorbehaltene Langstreckenverbindungen mit einem einzigen Gang zu bedienen. American Airlines hat insgesamt 50 dieser Flugzeuge bestellt und plant, diese zunächst auf lukrativen transkontinentalen Routen innerhalb der usa einzusetzen, bevor ab März 2026 die Atlantiküberquerung beginnt. Die strategische Konfiguration der Kabine mit einem hohen Anteil an Premium-Sitzplätzen unterstreicht die Absicht des Unternehmens, das Flugzeug primär auf anspruchsvollen Geschäfts- und Premium-Freizeitrouten einzusetzen und dadurch neue Märkte in Europa zu erschließen. Der A321XLR als Langstreckenbrücke Der Airbus A321XLR ist ein Schlüsselwerkzeug für Fluggesellschaften, die ihren Transatlantikbetrieb optimieren oder in sekundäre Märkte expandieren möchten. Mit einer Reichweite von bis zu 8700 Kilometern bietet das Flugzeug die Möglichkeit, von der us-ostküste oder dem mittleren Westen aus zahlreiche europäische Ziele nonstop zu erreichen, die für den Einsatz von Großraumflugzeugen wie der Boeing 777 oder 787 nicht genügend Passagieraufkommen generieren würden. Experten sehen in der A321XLR das Potenzial, die etablierte Dynamik zwischen den kontinentalen Drehkreuzen zu verändern, indem kleinere, aber hochfrequente Verbindungen zwischen Metropolen ermöglicht werden. American Airlines plant den Start des Transatlantikbetriebs ab März 2026 von New York (vermutlich jfk). Als mögliche europäische Zieldestinationen werden in der Fachwelt unter anderem sekundäre Städte

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Winterflugplan: Der Münchner Flughafen baut Interkontinental- und Kurzstrecken aus

Mit dem Beginn des Winterflugplans am 26. Oktober 2025 stellt der Flughafen München seine strategische Ausrichtung als europäisches Luftverkehrsdrehkreuz erneut unter Beweis. Der bis zum 28. März 2026 gültige Plan umfasst ein Gesamtangebot von 184 Zielen in 68 Ländern, bedient von 81 Fluggesellschaften. Die Aufteilung in elf Inlandsziele, 119 Mittelstrecken- und 54 Fernstreckenverbindungen unterstreicht die ausgewogene Struktur des Münchner Netzwerks. Trotz der Herausforderungen, denen sich der globale Luftverkehrssektor gegenübersieht, zeigt der Airport ein anhaltendes Wachstum, insbesondere im Langstreckenbereich, der im ersten Halbjahr 2025 bereits einen Zuwachs von knapp neun Prozent verzeichnete. Die nun beginnende Winterperiode fokussiert auf die Reaktivierung wichtiger Interkontinentalrouten und die Erschließung neuer, attraktiver Urlaubs- und Geschäftsreiseziele auf der Mittelstrecke. Lufthansa Group verstärkt Langstreckenangebot Im Interkontinentalverkehr setzt die Lufthansa als Hauptakteurin am Drehkreuz München auf eine strategische Verdichtung und Reaktivierung von Verbindungen. Ein zentraler Neuzugang ist die Wiederaufnahme der Nonstop-Flüge in die saudische Hauptstadt Riad. Ab dem 26. Oktober 2025 wird die Verbindung dreimal wöchentlich mit einem Airbus A350-900 bedient. Diese Route, die bereits 2017 im Streckennetz der Lufthansa enthalten war, kehrt in einem Kontext zurück, in dem Saudi-Arabien verstärkt in seine wirtschaftliche und kulturelle Öffnung investiert. Für Geschäftsreisende sind die Flugzeiten so gelegt, dass sie eine gute Anbindung an das Lufthansa-Netzwerk ermöglichen. Die Wiederaufnahme der Verbindung fällt in das Jahr des 65-jährigen Jubiläums des Erstfluges von Lufthansa nach Saudi-Arabien, womit die Region ihre anhaltende Bedeutung für die Airline unterstreicht. Die Lufthansa Group, zu der auch andere Airlines wie Eurowings und ITA Airways gehören, steuert neben Riad auch

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China: Strategische Expansion in Schlüsselmärkten treibt weltweite A320-Fertigung

In einer strategischen Weichenstellung zur Erhöhung der weltweiten Produktionskapazitäten hat der europäische Luftfahrzeughersteller Airbus eine zweite Endmontagelinie (final assembly line, fal) für seine A320-Familie in Tianjin, einer bedeutenden Hafenstadt in Nordchina, in Betrieb genommen. Die offizielle Einweihung am 22. Oktober 2025 folgt auf ein hochrangiges Treffen zwischen Airbus-Chef Guillaume Faury und dem chinesischen Handelsminister Wang Wentao in Peking und markiert die zweite solche Produktionsstätte in China sowie im gesamten asiatischen Raum. Diese Entscheidung ist ein klares Signal für die Bedeutung des chinesischen Marktes und die Entschlossenheit von Airbus, seine Präsenz in den global größten Volkswirtschaften auszubauen. Die neue fal in Tianjin soll künftig rund 20 Prozent zur weltweiten A320-Gesamtproduktion des Konzerns beitragen und ist ein zentraler Baustein in der Strategie, die monatliche Fertigungsrate für die A320-Familie bis zum Jahr 2027 auf 75 Flugzeuge zu steigern. Geopolitische Kooperation und Marktzugang in Asien Die Eröffnung der zweiten Montagelinie in Tianjin steht im Kontext einer vertieften wirtschaftlichen und industriellen Zusammenarbeit zwischen China und der europäischen Union. Handelsminister Wang Wentao betonte im Gespräch mit Faury die anhaltende Modernisierung Chinas, die erhebliche Chancen für ausländische Unternehmen wie Airbus biete. China positioniert sich als weltweit zweitgrößter Konsum- und Importmarkt und unterstreicht damit seine Relevanz für globale Akteure. Der Minister äußerte die Erwartung, dass Airbus die neue Produktionsstätte nutzen werde, um die Kooperation mit dem Land zu intensivieren und den Markt mit hochwertigen Luftfahrtprodukten zu versorgen. Airbus-CEO Guillaume Faury bekräftigte seinerseits das Vertrauen in die Robustheit der chinesischen Wirtschaft und das Wachstumspotenzial der zivilen Luftfahrtindustrie des Landes.

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Wien:  Winterflugplan 2025/2026 im Zeichen von Expansion und Diversifikation

Der Flughafen Wien präsentiert mit dem bevorstehenden Winterflugplan 2025/2026, gültig vom 26. Oktober 2025 bis zum 29. März 2026, ein stark erweitertes und neu ausgerichtetes Streckennetz. Charakterisiert durch eine signifikante Zunahme der Langstreckenverbindungen, die Rückkehr etablierter Fluggesellschaften und eine strategische Kapazitätserweiterung auf Kurz- und Mittelstrecken, festigt der Wiener Airport seine Position als zentrales Drehkreuz in Zentraleuropa. Die Reisenden profitieren von einer noch nie dagewesenen Vielfalt: insgesamt stehen 21 Fernreiseziele zur Auswahl, ergänzt durch ein dichtes Netz an Verbindungen in den Süden Europas, den Nahen Osten und den asiatischen Raum. Die positive Entwicklung der Verkehrszahlen am Standort Wien, der im August 2025 den passagierstärksten Monat seiner Geschichte verzeichnete, unterstreicht die Notwendigkeit dieser Expansion. Die strategische Stärkung der internationalen Erreichbarkeit Österreichs durch zuverlässige Airline-Partner ist ein zentrales Element des aktuellen Flugplans. Starke Präsenz von Austrian Airlines und neue Akzente Austrian Airlines (aua), die nationale Fluggesellschaft Österreichs, bildet mit bis zu 101 Destinationen das Rückgrat des Winterflugplans. Die Airline setzt in der kommenden Saison auf eine Kombination aus traditionell starker Fernstrecke und einer gezielten Kapazitätserweiterung im Kurzstreckensegment, insbesondere in den beliebten Sonnenzielen. Zum Start des Flugplans, der mit der Herbstferienwoche zusammenfällt, bietet Austrian Airlines 100 zusätzliche Flüge zu stark nachgefragten Zielen wie Palma de Mallorca, Malaga, Valencia, Ibiza, Porto, Palermo, Lamezia Terme, Larnaca, Split und Dubrovnik an. Diese Fokussierung auf den südeuropäischen Markt dient der Abdeckung der anhaltend hohen Nachfrage nach Urlaubszielen außerhalb der Hauptsaison. Ein bemerkenswertes Comeback feiert Dubai, das Austrian Airlines ab dem 1. Dezember 2025 erstmals seit zehn Jahren wieder

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LOT Polish Airlines erweitert Zentralasien-Angebot mit neuer Route nach Almaty

LOT Polish Airlines, Mitglied der Star Alliance, nimmt Almaty in Kasachstan in ihr reguläres Streckennetz auf. Die neue ganzjährige Flugverbindung startet am 31. Mai 2026 ab dem Warsaw Chopin Airport (WAW) und ergänzt die bestehende Route in die Hauptstadt Astana. Die polnische Fluggesellschaft bedient die Strecke in die größte Metropole Kasachstans viermal pro Woche, und zwar jeweils dienstags, donnerstags, samstags und sonntags. Im Winterflugplan wird das Angebot auf drei wöchentliche Flüge angepasst. Zum Einsatz kommt eine Boeing 737 MAX 8 mit zwei Serviceklassen an Bord. Der Abflug in Warschau erfolgt um 22:40 Uhr, was aufgrund der späten Startzeit die bequeme Anbindung von Zubringerflügen aus neun Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz ermöglicht. Die Gesamtreisezeit, beispielsweise ab Zürich oder München, beträgt damit zwischen neun und zehneinhalb Stunden. Robert Ludera, Konzernbevollmächtigter und Leiter Netzwerkplanung bei LOT Polish Airlines, unterstreicht die strategische Bedeutung der neuen Route, welche einen weiteren Akzent in Zentralasien setzt. Almaty wird als wichtiges Wirtschaftszentrum, als Tor zur Seidenstraße und als attraktives touristisches Ziel positioniert. Die Stadt am Fuße des Transili-Alatau-Gebirges ist mit rund zwei Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Metropole Kasachstans und beherbergt unter anderem die Kazakhstan Stock Exchange. Über die wirtschaftliche und geschäftliche Relevanz hinaus bietet die frühere Hauptstadt zahlreiche touristische Anziehungspunkte. Dazu gehören der berühmte Grüne Basar und das kürzlich eröffnete Museum of Arts mit Werken zeitgenössischer Kunst. Die umliegenden Berge des Transili-Alatau locken zudem mit dem Wintersportgebiet Shymbulak, dem Großen Almaty-See und der Scharyn-Schlucht, womit das neue Ziel sowohl Geschäftsreisende als auch Urlauber anspricht.

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100 Millionen Passagiere am BER: Wichtiger Meilenstein erreicht

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) hat am 22. Oktober 2025 einen bedeutenden Meilenstein in seiner noch jungen Geschichte erzielt: die Begrüßung des 100-millionsten Fluggastes. Die Jubiläumspassagierin, Jessica Metag, war auf dem Weg nach Paris an Bord eines Fluges von Air France und wurde vor ihrem Abflug überrascht. István Szabó, Chief Operations Officer der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, betonte, dass die Marke von 100 Millionen Passagieren die starke Entwicklung des Flughafens seit seiner Eröffnung im Oktober 2020 verdeutliche. Nach den anfänglichen, von der Corona-Pandemie geprägten Jahren, habe sich der BER zu einer zentralen Verkehrs- und Infrastrukturrolle für die Region Berlin-Brandenburg entwickelt. Air France-KLM Deutschland-Direktor Bas ‚t Hooft hob die Bedeutung des Ereignisses hervor, da der Jubiläumsgast auf einem Flug der Air France reiste. Air France feierte im Januar 2025 ihr 75-jähriges Bestehen der Präsenz in Berlin und verbindet die Hauptstadt aktuell bis zu sechsmal täglich mit Paris. Die Passagierzahlen des BER zeugen von einer stabilen Erholung des Reiseverkehrs. Nach dem langsamen Start stieg das Aufkommen in den Jahren 2021 und 2022 deutlich an. Im Juli 2021 wurde erstmals die Marke von einer Million monatlicher Fluggäste überschritten, gefolgt von der Zwei-Millionen-Grenze im September 2022. Das Jahr 2024 war mit 25,5 Millionen Reisenden das bisher passagierstärkste Jahr. Auch 2025 setzt sich der Aufwärtstrend fort: Der 17. Oktober 2025 wurde mit 101.893 Fluggästen als der bislang verkehrsreichste Tag in der Geschichte des BER registriert.

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Ryanair kehrt mit zwei Spanien-Routen an den Bodensee-Airport zurück

Der Bodensee-Airport Friedrichshafen (FDH) nimmt die irische Fluggesellschaft Ryanair wieder in seinen Flugplan auf. Pünktlich zu Beginn der Osterferien 2026 startet Europas größte Fluglinie zwei beliebte spanische Urlaubsziele ab Friedrichshafen. Die Flüge werden zum Beginn des Sommerflugplans am 30. März 2026 aufgenommen. Die Airline bietet zunächst Verbindungen nach Palma de Mallorca (PMI), die dreimal wöchentlich bedient werden, sowie nach Alicante (ALC) an der Costa Blanca, welches zweimal pro Woche angeflogen wird. Für den Flughafen Friedrichshafen, der sich im Vierländereck Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein befindet, stellt die Rückkehr von Ryanair eine wichtige Stärkung der internationalen Anbindung und des Passagieraufkommens dar. Flughafengeschäftsführer Detlef Schäfer äußerte sich erfreut über die Wiederaufnahme der Strecken. Er betonte das Ziel, mit Ryanair eine langfristige Wachstumsperspektive für den Standort zu entwickeln. Die Entscheidung der Fluggesellschaft für Friedrichshafen steht im Kontext der von Ryanair verfolgten Strategie, an Regionalflughäfen mit wettbewerbsfähigen Kosten und schlanken Prozessen zu wachsen. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, die hohen Kosten an großen deutschen Drehkreuzen zu umgehen und damit niedrige Ticketpreise anzubieten. Ryanair bekräftigt mit der Expansion an regionalen Standorten wie Friedrichshafen sein Engagement in Deutschland, auch wenn das Unternehmen sein Gesamtangebot im Winterflugplan 2025 aufgrund der hohen Gebühren, insbesondere der Luftverkehrssteuer, an anderen großen Standorten reduziert hatte. Die neuen Verbindungen nach Alicante und Palma de Mallorca sind auf die Bedürfnisse von Reisenden aus der Bodensee-Region ausgerichtet und erweitern die Auswahl an günstigen Ferienflugangeboten ab dem FDH.

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Drei neue Wizz Air-Ziele im Dortmunder Winterflugplan

Der Flughafen Dortmund leitet am Sonntag, dem 26. Oktober, den Wechsel zum Winterflugplan 2025/2026 ein. Reisende können in den kommenden Monaten aus einem Angebot von 34 Zielen in 17 Ländern wählen. Besonders die Fluggesellschaft Wizz Air erweitert ihr Streckennetz ab Dortmund und nimmt gleich drei zusätzliche Destinationen in den Plan auf, darunter die slowakische Hauptstadt Bratislava. Die erste Ergänzung startet bereits am 28. Oktober mit der Wiederaufnahme der Verbindung ins polnische Olsztyn-Mazury, welches zweimal wöchentlich angeflogen wird und den Zugang zur Masurischen Seenplatte ermöglicht. Im neuen Jahr folgt ab dem 5. Januar die Rückkehr von Niš in Serbien, ebenfalls mit zwei wöchentlichen Flügen. Niš dient als Ausgangspunkt für Reisen in das Wintersportgebiet des Kopaonik-Gebirges in Südosteuropa. Ein weiteres Highlight bildet die Aufnahme der slowakischen Hauptstadt Bratislava ins Programm, die ab dem 17. März 2026 dreimal pro Woche bedient wird und die Slowakei als neues Zielland an den Ruhrgebietsflughafen anbindet. Zusätzlich zu den neuen Zielen bietet der Winterflugplan weiterhin Verbindungen zu beliebten Reisezielen, die sich für Städtereisen zur Weihnachtszeit eignen. Dazu gehört Vilnius, das zur „European Christmas Capital 2025“ gekürt wurde und mit seinen festlich geschmückten Weihnachtsmärkten lockt. Auch die rumänischen Städte Sibiu und Craiova bieten Reisenden traditionelle vorweihnachtliche Stimmung. Als wichtiges Drehkreuz im ganzjährigen Angebot bleibt Istanbul bestehen, das täglich von Pegasus Airlines angeflogen wird und über den Flughafen Sabiha Gökçen Umsteigeverbindungen in den Nahen Osten, nach Asien und Afrika eröffnet.

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