Oktober 2025

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Oktober 2025

Zwischenfall in Heathrow: DHL-Frachter erleidet Heckkollision bei Landeversuch

Ein Airbus A300-600F der DHL hat am Sonntagabend auf dem Londoner Flughafen Heathrow (LHR) bei einem turbulenten Landeversuch einen sogenannten „Tail Strike“ erlitten. Die Maschine mit dem Kennzeichen D-AEAG, die als Flug QY2212 aus Leipzig kommend ankam, schlug auf der Landebahn 09L mit dem Heck auf. Die britische Flugunfalluntersuchungsbehörde AAIB hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Videoaufnahmen des Vorfalls zeigen, wie der Frachter, der von der DHL-Tochter European Air Transport Leipzig betrieben wird, kurz vor dem Durchstarten mehrmals hart auf der Piste aufsetzte. Während dieses Manövers berührte das Heck des Flugzeugs die Landebahn, und das Fahrwerk schlug kurzzeitig auf, bevor die Piloten die Kontrolle zurückgewannen und einen Go-Around einleiteten. Rund 20 Minuten später gelang der Crew eine sichere Landung auf der parallelen Landebahn 09R. Es gab keine Verletzten, die betroffene Piste 09L musste jedoch zwischenzeitlich für eine Inspektion gesperrt werden. Erste Analysen deuten darauf hin, dass eine plötzliche Seitenwindböe das Flugzeug in etwa zwölf Metern Höhe destabilisiert haben könnte. Augenzeugen und Experten vermuten, dass die Piloten nach der Reduzierung des Schubs und dem Ausfahren der Spoiler das Cockpit ungewöhnlich stark nach oben zogen, um einen zu harten Aufprall des Bugfahrwerks zu vermeiden. Dieses Gegensteuern resultierte Berichten zufolge in der Kollision des hinteren Rumpfteils mit der Piste. Das Wetter am Flughafen Heathrow wurde zu diesem Zeitpunkt mit guter Sicht und variablen Windverhältnissen angegeben. Der Airbus A300, der vor 34 Jahren als Passagierflugzeug gebaut und später zum Frachter umgerüstet wurde, ist Teil einer Flotte, die in der Vergangenheit bereits ähnliche Vorfälle verzeichnete.

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United Airlines baut internationales Streckennetz aus

United Airlines setzt ihren Expansionskurs fort und kündigt für den Sommer 2026 eine signifikante Erweiterung ihres internationalen Streckennetzes an. Im Fokus stehen dabei vor allem Europa und Asien. Die Fluggesellschaft stärkt damit ihre Position als US-Carrier mit den meisten Zielen über den Atlantik, dessen Gesamtangebot auf 46 Städte anwächst. Vom Drehkreuz Newark/New York (EWR) aus werden vier neue europäische Destinationen saisonal angeflogen. Neu im Programm sind ab Ende April/Anfang Mai 2026 Split in Kroatien (dreimal wöchentlich), Bari in Italien (viermal wöchentlich), Glasgow in Schottland (täglich) und Santiago de Compostela in Spanien (dreimal wöchentlich). United Airlines wird damit der einzige US-Carrier mit Nonstop-Verbindungen nach Split und Santiago de Compostela sein. Die neue Route nach Bari ergänzt das Italien-Angebot, das im Sommer auf bis zu 15 tägliche Flüge zu sechs Zielen erweitert wird. Die Anbindung nach Glasgow wird nach 2019 wieder aufgenommen und ergänzt die ganzjährige Verbindung nach Edinburgh. Zusätzlich wird ab dem Drehkreuz Washington-Dulles (IAD) eine tägliche Nonstop-Verbindung nach Reykjavik in Island aufgenommen. Auch interkontinental wird das Angebot erweitert. Ab September 2026 wird eine tägliche Nonstop-Verbindung zwischen Newark/New York und Seoul in Südkorea mit einem Boeing 787-9 Dreamliner eingerichtet. Diese ergänzt die bereits zweimal täglich ab San Francisco angebotenen Flüge nach Südkorea. Darüber hinaus erhöht United die Frequenz auf der Strecke Newark/New York nach Tel Aviv in Israel. Ab März 2026 wird die bisher zweimal tägliche Frequenz um einen dritten, viermal wöchentlichen Flug erweitert, wodurch die Gesamtzahl der wöchentlichen Flüge auf dieser Strecke auf bis zu 18 steigt. Mit diesen neuen

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Zürich: Anhaltendes Passagierwachstum im September – Frachtvolumen geht zurück

Der Flughafen Zürich verzeichnete im September 2025 ein anhaltendes Wachstum im Passagierverkehr. Insgesamt flogen in diesem Monat 3.047.028 Reisende über den größten Flughafen der Schweiz, was einem Zuwachs von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Diese Entwicklung setzt den Aufwärtstrend des Jahres 2025 fort, in dem die Passagierzahlen in jedem Monat über dem Vorjahresniveau lagen. Das Wachstum im Passagiersegment wurde primär von den Lokalpassagieren getragen, deren Zahl überproportional zunahm. Die Reisenden, die ihre Reise in Zürich begannen oder beendeten, stellten mit 2.201.675 Personen die größte Gruppe dar. Der Anteil der Umsteigepassagiere am Gesamtverkehr lag bei 27,6 Prozent (840.224 Passagiere). Trotz des gesteigerten Aufkommens sank die Sitzplatzauslastung im Berichtsmonat leicht um 0,5 Prozentpunkte auf 83,1 Prozent. Die durchschnittliche Anzahl der Fluggäste pro Flug stieg indes moderat um 0,7 Prozent auf 142,4. Parallel zur erhöhten Passagierfrequenz stieg auch die Zahl der Flugbewegungen leicht an. Mit 24.401 Starts und Landungen wurde ein Plus von 2,6 Prozent im Vergleich zum September des Vorjahres registriert. Diese Steigerung der Flugbewegungen auf Monats- und Jahressicht ist ein weiterer Indikator für die Erholung und Expansion des Flugverkehrs am Standort Zürich, die laut aktuellen Analysen auf einen neuen Jahresrekord zusteuert. Im Gegensatz zum Passagierverkehr verzeichnete das Frachtgeschäft einen Rückgang. Im September wurden am Flughafen Zürich 34.764 Tonnen Fracht abgewickelt, was einer Abnahme von 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Dieser Wert spiegelt eine leichte Konsolidierung im globalen Logistikmarkt wider und stellt eine gedämpftere Entwicklung im Vergleich zu den ansonsten positiven Aviation-Kennzahlen des Flughafens dar.

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Crystal Cruises: Luxusreederei startet Neubauprojekt mit Fincantieri

Die Luxuskreuzfahrtreederei Crystal Cruises läutet unter der Eigentümerschaft der Abercrombie & Kent Travel Group (A&K) eine neue Ära ein. Das Unternehmen hat den Zeitplan für den Bau eines hochmodernen Luxusschiffs bekannt gegeben, das im Mai 2028 in Dienst gestellt werden soll. Bei dem Vorhaben handelt es sich um den ersten Neubau der Marke seit 25 Jahren. Als Partner für das Bauprojekt konnte die italienische Werft Fincantieri gewonnen werden, die als Spezialist für den Bau anspruchsvoller Kreuzfahrtschiffe gilt. Der offizielle Startschuss für die Produktion ist für Mai 2026 mit der sogenannten „Steel Cutting“-Zeremonie angesetzt, gefolgt von der Kiellegung im Dezember desselben Jahres. Cristina Levis, CEO der A&K Travel Group, betonte das hohe Engagement der Teams und die ambitionierte Zielsetzung, gemeinsam mit Fincantieri ein Schiff mit außergewöhnlicher Liebe zum Detail und technischer Innovation zu realisieren. Beobachter der Branche sehen den Neubau als klares Bekenntnis der Eigentümer zur weiteren Expansion im Segment der Ultraluxuskreuzfahrten. Der Neuzugang soll die bestehende, erst kürzlich umfassend renovierte Flotte ergänzen, welche die Schiffe Crystal Serenity und Crystal Symphony umfasst. Die Schiffe sind für ihr hohes Niveau an Service und Ausstattung bekannt, darunter ein nahezu 1:1 Verhältnis von Gästen zu Besatzung, großzügige Außensuiten, von denen der Großteil über einen privaten Balkon verfügt, sowie eine als anspruchsvoll geltende Gastronomie. Die Flotte bedient eine internationale Kundschaft, die Wert auf exzellente Kulinarik und gehobene Bordunterhaltung legt. Das neue Schiff ist Teil einer umfassenderen Strategie: Berichten zufolge plant Crystal Cruises derzeit den Bau von insgesamt drei Neubauten, die zwischen 2028 und 2032 ausgeliefert

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Hamburg: Herbstferien bringen Passagierandrang auf Sommerniveau

Mit dem Start der Herbstferien in Hamburg und Schleswig-Holstein erwartet der Hamburger Flughafen in den kommenden Wochen ein Passagieraufkommen, das mit dem der Sommerferien vergleichbar ist. An den Spitzentagen werden über 55.000 an- und abreisende Reisende erwartet, wobei bis zu 380 Starts und Landungen pro Tag auf dem Plan stehen. Die parallelen Ferientermine in beiden Bundesländern führen traditionell zu einer Ballung der Reiseaktivitäten. Die Präferenz der norddeutschen Urlauber liegt klar auf warmen Zielen im Süden. Angeführt wird die Liste der beliebtesten Destinationen in diesem Herbst von der Türkei, insbesondere dem Urlaubsort Antalya, der mit über 193 Flügen während des gesamten Ferienzeitraums (17. Oktober bis 2. November) das meistfrequentierte Ziel ist. Dicht dahinter folgt Palma de Mallorca mit 183 geplanten Flügen. Die weiteren Top-Ziele umfassen die Kanarischen Inseln (88 Flüge), das ägyptische Hurghada (57 Flüge), Barcelona (56 Flüge) sowie die griechische Insel Kreta (54 Flüge). Insgesamt stehen den Reisenden ab Hamburg rund 120 Direktziele in 40 Ländern zur Auswahl. Um den zu erwartenden Andrang zu bewältigen und den Ablauf zu beschleunigen, setzt der Flughafen auf eine Reihe von Services. Dazu gehören flexibel nutzbare Gepäck- und Bordkartenautomaten sowie der kostenlose „Slot & Fly“-Service, der die Reservierung eines Zeitfensters für die Sicherheitskontrolle ermöglicht. Zahlreiche Fluggesellschaften wie Lufthansa, Eurowings, Condor und Swiss bieten zudem den Vorabend-Check-in mit Gepäckabgabe an. Um einen reibungslosen Start zu gewährleisten, öffnen die Terminals noch bis Ende Oktober bereits um 3:15 Uhr, die Sicherheitskontrolle ist ab 3:30 Uhr besetzt, wobei die Nutzung von „Slot & Fly“ ab diesem Zeitpunkt möglich

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Salzburg: Neuer Winterflugplan verbindet Alpenraum mit sonnigen Zielen und Metropolen

Der Flughafen Salzburg präsentiert für die kommende Wintersaison ein erweitertes und diversifiziertes Flugprogramm, das die traditionelle Rolle des Standorts als Tor zu den Alpen mit einem wachsenden Angebot an internationalen Destinationen verknüpft. Angesichts des anhaltenden Wunsches vieler Reisender aus Österreich und dem süddeutschen Raum, der kalten Jahreszeit in Richtung Sonne oder für Städtetrips zu entfliehen, wurde der Flugplan strategisch ausgebaut. Besonders hervorzuheben ist die Einführung neuer Direktverbindungen und die Stärkung bestehender Routen zu beliebten Warmwasserzielen sowie europäischen Hauptstädten. Das abwechslungsreiche Portfolio bedient sowohl den stark nachfragenden touristischen Markt für Sonnen- und Fernreisen als auch die Segmente Städtereisen und Umsteigeverbindungen in alle Welt. Flucht vor dem Winter: Die warmen Destinationen im Fokus Die Nachfrage nach Flügen in warme Regionen während der Wintermonate ist ein stabiler Faktor im Fluggeschäft. Der Salzburger Flughafen reagiert hierauf mit einem starken Angebot an Warmwasserzielen. Ein Schwerpunkt liegt auf den Kanarischen Inseln, die aufgrund ihres ganzjährig milden Klimas bei Reisenden aus dem Alpenraum hoch im Kurs stehen. Die Fluggesellschaft Eurowings bedient hier die beliebten Inseln Gran Canaria und Teneriffa mit Direktverbindungen. Auch Nordafrika und der Nahe Osten gewinnen an Bedeutung. Neben der etablierten Ganzjahresverbindung ins ägyptische Hurghada wird bis Anfang Mai auch Marsa Alam angeflogen. Als Neuerung in diesem Winterflugplan sorgt die Direktverbindung nach Marrakesch in Marokko für zusätzliche Attraktivität im Portfolio der Fernziele. Eurowings bietet diese Route ab Anfang November zweimal wöchentlich an. Eine weitere neue Verbindung führt einmal wöchentlich nach Beirut im Libanon. Die ganzjährige Anbindung an Dubai dient den Passagieren nicht nur als Ziel

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Intralogistik-Premiere für Flugzeugproduktion in Leipzig

Deutsche Aircraft, Hersteller des neuen Regionalflugzeugs D328eco, setzt am Standort Leipzig/Halle auf ein hochautomatisiertes Logistiksystem des Intralogistikanbieters Jungheinrich. Ziel ist die effiziente und reibungslose Materialversorgung für die Endmontagelinie des 40-sitzigen Turboprop-Flugzeugs. Das Projekt zeichnet sich durch die erstmalige Kombination zweier automatisierter Lagersysteme in einem industriellen Umfeld aus. Kernstück des von Jungheinrich gelieferten Konzepts ist die erstmalige Kombination des platzsparenden Behälter-Kompaktlagers Jungheinrich PowerCube mit einem automatisierten Schmalganglager (AutoVNA) über zwei Gassen. Die Experten von Jungheinrich entwickelten diese Lösung in enger Abstimmung mit Deutsche Aircraft, um einen flexiblen und hocheffizienten Materialfluss in der neuen Fertigungsstätte zu gewährleisten. Deutsche Aircraft erhofft sich dadurch eine hohe Sicherheit und Effizienz in den logistischen Abläufen. Sebastian Böhnl, Standortleiter Leipzig bei Deutsche Aircraft, hob die Vorreiterrolle der Firma durch die Nutzung dieser Systemkombination hervor. Die hochmoderne Endmontagelinie, genannt „Fabrik 4.0“, entsteht auf einem 60.500 großen Gelände am Flughafen Leipzig/Halle und soll bis Ende 2025 fertiggestellt sein. Langfristig ist die Fertigung von bis zu 48 Maschinen des Typs D328eco pro Jahr in einem Zwei-Schicht-Betrieb geplant, mit der Option zur Erweiterung auf einen Dreischichtbetrieb. Die Endmontagelinie wird als vollständig digital und papierlos konzipiert, wobei auch Augmented-Reality-Technologien zum Einsatz kommen sollen. Deutsche Aircraft investiert über 100 Millionen Euro in den Bau der Anlage, deren Fertigungsstart für Anfang 2026 erwartet wird, mit der ersten Auslieferung des Flugzeugs für 2027. Für den Flughafen Leipzig/Halle, der durch seinen 24/7-Betrieb und seine Rolle im Luftfrachtverkehr günstige Rahmenbedingungen bietet, bedeutet das Projekt eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts. Das neue Werk schafft langfristig 250 bis 350 neue

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Aufnahme in den globalen Luftfahrtverband: SkyUp Airlines erreicht IATA-Mitgliedschaft

Die ukrainische Fluggesellschaft SkyUp Airlines hat einen signifikanten Entwicklungsschritt vollzogen: Das Unternehmen ist offiziell in die International Air Transport Association (IATA) aufgenommen worden. Dieser globale Branchenverband vertritt annähernd 350 Fluggesellschaften und deckt damit einen Großteil des weltweiten Luftverkehrs ab. Die Mitgliedschaft gilt in der Branche als wichtige Bestätigung für die Einhaltung internationaler operationeller und sicherheitstechnischer Standards und eröffnet der Fluggesellschaft neue Perspektiven im globalen Markt. Die Aufnahme in die IATA ist somit nicht nur eine formelle Anerkennung, sondern ein wichtiger strategischer Meilenstein, der die internationale Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstumspotenzial von SkyUp Airlines maßgeblich beeinflussen dürfte. Sie markiert den erfolgreichen Abschluss eines Prozesses, der mit der IOSA-Registrierung (IATA Operational Safety Audit) im Jahr 2023 begonnen wurde. Die Bedeutung der IATA-Zugehörigkeit Die IATA ist die zentrale Handelsorganisation der weltweiten Luftverkehrsindustrie. Ihre Hauptaufgabe liegt in der Vertretung, Führung und Betreuung der Mitgliedsfluggesellschaften. Eine IATA-Mitgliedschaft ist dabei an strikte Voraussetzungen geknüpft, zu denen zwingend die erfolgreiche Absolvierung und regelmäßige Erneuerung des IOSA-Audits gehört. Dieses Audit ist ein global anerkannter Standard zur Bewertung der operativen Sicherheit einer Fluggesellschaft. Die erfolgreiche Registrierung im Jahr 2023 durch SkyUp Airlines war somit die notwendige Grundlage für den jetzigen Beitritt zur Organisation. Die Zugehörigkeit zur IATA bringt für Fluggesellschaften weitreichende Vorteile mit sich. Sie ermöglicht SkyUp Airlines den Zugang zu weltweit führenden Märkten und die Anwendung von vereinheitlichten Branchenstandards. Dies ist essenziell für die Zusammenarbeit mit anderen internationalen Fluggesellschaften, beispielsweise im Bereich des Interlinings oder Codesharings. Durch die Standardisierung können Prozesse im internationalen Luftverkehr effizienter gestaltet werden. Darüber hinaus

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Lufthansa bestätigt Umweltmanagement nach EMAS-Standard

Die Fluggesellschaften Lufthansa Airlines (an den Drehkreuzen Frankfurt und München) sowie Lufthansa CityLine haben erneut die Validierung gemäß der strengen europäischen EMAS-Verordnung (Eco-Management and Audit Scheme) erhalten. Das externe Umweltgutachten bestätigt die kontinuierliche Weiterentwicklung und tiefgreifende Implementierung des betrieblichen Umweltmanagementsystems beider Unternehmen. Die Erneuerung der Validierung ist ein wichtiger Schritt in der Unternehmensführung und unterstreicht die Bemühungen, operative und wirtschaftliche Ziele durch optimierte Abläufe und einen effizienteren Ressourceneinsatz voranzubringen. Lufthansa CityLine feiert in diesem Kontext ein Jubiläum: Vor 25 Jahren, im Jahr 2000, erhielt sie als weltweit erste Fluggesellschaft die Validierung nach dem freiwilligen EMAS-Standard der Europäischen Union. Lufthansa Airlines begann am Standort München im Jahr 2018 mit einem zertifizierten Umweltmanagementsystem, welches 2022 mit Lufthansa CityLine zusammengeführt und im Dezember 2023 auf den Standort Frankfurt ausgedehnt wurde. EMAS ist ein von der Europäischen Union entwickeltes und freiwilliges System für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung. Es sieht vor, dass das Umweltmanagementsystem von externen, unabhängigen Umweltgutachtern detailliert überprüft und validiert wird. Die Fortschritte der validierten Unternehmen werden in einer gemeinsamen Umwelterklärung veröffentlicht. Zur Umsetzung des Umweltmanagements sind in den Fachabteilungen von Lufthansa Airlines und Lufthansa CityLine rund 40 Umweltkoordinierende tätig. Die Fluggesellschaft setzt dabei auf digitale Lösungen zur transparenten Erfassung von Betriebswirkungen und zur Steuerung von Abläufen. Als Beispiele für fortgeführte und neue Maßnahmen aus dem Jahr 2024 werden das Abschalten von Triebwerken beim Rollen, ein verbessertes Konzept zur Wiederverwertung und die optimierte Beladung von Getränkereserven genannt, wodurch eine Reduzierung des Bordgewichts erreicht wird. Lufthansa Airlines baut durch die gemeinsame EMAS-Validierung ihre Ausrichtung stetig

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Beinahe-Zwischenfall in Dallas: Unkontrollierte Kerosinspritzer bei Betankung legen Flugbetrieb lahm

Ein routinemäßiger Betankungsvorgang am Dallas/Fort Worth International Airport (DFW) nahm am 11. Oktober 2025 eine unerwartet gefährliche Wendung, als ein Flughafenmitarbeiter die Kontrolle über den Zapfschlauch verlor. Das Ereignis führte dazu, dass große Mengen an Flugzeugtreibstoff über das parkende Flugzeug und die umliegende Abstellfläche versprüht wurden. Der Vorfall, der sich am Terminal E ereignete, während eine American Eagle CRJ-900 für den Abflug vorbereitet wurde, zog einen Großeinsatz der Sicherheits- und Rettungskräfte nach sich, um die drohende Brandgefahr zu bannen. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand, und das Fluggerät konnte nach einer gründlichen Reinigung noch am selben Tag wieder in den regulären Flugbetrieb aufgenommen werden. Das Chaos rund um die Betankungsaktion beleuchtet jedoch erneut die potenziellen Risiken und die Notwendigkeit strikter Sicherheitsprotokolle bei den alltäglichen Bodenoperationen im Luftverkehr. Ablauf des Betankungsvorfalls und die unmittelbare Reaktion Der Vorfall betraf das Flugzeug N593NN, eine CRJ-900, die für American Eagle von der regionalen Fluggesellschaft PSA Airlines betrieben wird. Demnach ereignete sich der Kontrollverlust am frühen Morgen des Samstags, den 11. Oktober. Der beteiligte Bodenmitarbeiter, der für das Vertragsunternehmen Menzies tätig ist, war Berichten zufolge gerade dabei, den Schlauch von dem Flugzeug zu trennen, als das Gerät plötzlich und unkontrolliert unter dem Rumpf der Maschine umherschleuderte. Da der Tankvorgang unter Druck abläuft, sprühte der ausgerissene Schlauch den Jet-Treibstoff unaufhörlich über die Abstellfläche und die Flugzeughülle. Augenzeugen hielten in Videoaufnahmen fest, wie die Treibstofffontäne über das Vorfeld schoss und sich gefährliche Lachen auf dem Boden bildeten. Diese Treibstofflachen stellten eine akute Brand- und Explosionsgefahr dar, da

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