Oktober 2025

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Oktober 2025

Paderborn/Lippstadt rechnet mit 60.000 Fluggästen in den Herbstferien

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt (PAD) erwartet für die anstehenden Herbstferien in Nordrhein-Westfalen rund 60.000 Fluggäste. Das Passagieraufkommen stabilisiert sich damit auf einem hohen Niveau, liegt jedoch unter dem Spitzenwert des Vorjahres, als 65.819 Reisende gezählt wurden. Die höchsten Kapazitäten im Flugplan sind den klassischen Baderegionen gewidmet: Antalya in der Türkei und Palma de Mallorca in Spanien. Die Betreiber des Regionalflughafens weisen darauf hin, dass die Vergleichbarkeit mit dem Passagierergebnis von 2024 eingeschränkt ist. Damals trug die mittlerweile eingestellte Lufthansa-Verbindung nach München in ihrem „eingeschwungenen Zustand“ noch maßgeblich zu den Zahlen bei. Nach dem Wegfall dieser wichtigen Anbindung im Mai 2025 wurde die Strecke in einem einmaligen regionalen Kraftakt durch die Initiative Skyhub PAD wieder aufgenommen. Die von Unternehmern und Privatpersonen gegründete Gesellschaft Skyhub PAD betreibt die Verbindung nach München seit dem 1. September 2025 in Zusammenarbeit mit der dänischen DAT (Danish Air Transport) mit einer ATR 72. Im ersten Monat verzeichnete der neue Dienst 4.297 Passagiere und schloss kurz nach dem Start ein Interline-Abkommen mit fünf Airlines der Lufthansa Group ab, was internationale Weiterflüge über das Drehkreuz München wieder ermöglicht. Derzeit befindet sich das Angebot jedoch noch im Aufbau. Im direkten Vergleich mit den großen nordrhein-westfälischen Drehkreuzen fällt die Passagierprognose am PAD erwartungsgemäß kleiner aus. Der Flughafen Köln/Bonn prognostiziert für die Herbstferien einen Andrang von rund 650.000 Reisenden. Die beliebtesten Ziele sind auch hier Antalya und Palma de Mallorca, aber auch Griechenland verzeichnet einen deutlichen Zuwachs. Der Düsseldorfer Airport rechnet mit der höchsten Passagierzahl: Bis zu 1,3 Millionen Fluggäste werden vom

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Krisentreffen bei Lufthansa: Spitzengespräch soll Pilotenstreik abwenden

Im festgefahrenen Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und ihrer Stammpiloten ist kurzfristig Bewegung eingetreten: An diesem Donnerstag treffen sich Vertreter des Managements und der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) zu einem Spitzengespräch. Ziel des hochrangigen Treffens ist es, einen drohenden Streik abzuwenden, nachdem die Verhandlungen über die betriebliche Altersversorgung für die rund 4800 Piloten der Lufthansa Kerngesellschaft und der Lufthansa Cargo in sieben Runden gescheitert waren. Die Piloten sind seit der vergangenen Woche nach einer erfolgreichen Urabstimmung formell streikbereit. Die VC hatte die Urabstimmung Mitte September eingeleitet, nachdem die Fluggesellschaft laut Gewerkschaft kein „verhandlungsfähiges Angebot“ zur Altersvorsorge vorgelegt hatte. Die Gewerkschaft, deren Mitglieder mit deutlicher Mehrheit für einen möglichen Arbeitskampf stimmten, fordert eine angemessene Absicherung und kritisiert, dass ein seitens des Arbeitgebers eingeführtes kapitalmarktfinanziertes Modell das frühere Niveau deutlich verfehle. Die Altersvorsorge gilt als zentraler Baustein der Lebensplanung der Piloten. Die Erwartungshaltung der Arbeitnehmerseite ist klar: „Unsere klare Erwartung ist, dass Lufthansa ein neues, aber vor allem verhandlungsfähiges Angebot zur betrieblichen Altersversorgung vorlegt“, betonte VC-Präsident Andreas Pinheiro. Die Lufthansa selbst lehnte eine Stellungnahme zum aktuellen Vorgang ab. Personalvorstand Michael Niggemann hatte in den vergangenen Wochen mehrfach darauf verwiesen, dass der finanzielle Spielraum der derzeit defizitären Airline begrenzt sei. Der Konflikt steht somit zwischen der Forderung der Piloten nach einer adäquaten Absicherung und dem Sanierungskurs des Lufthansa-Konzerns, der unter anderem auch den Abbau von Verwaltungspersonal und die Verlagerung von Kurz- und Mittelstreckenflügen auf konzerneigene Töchter wie Discover und City Airlines vorsieht. Angesichts der Herbstferien in vielen Bundesländern könnten Streiks an den Drehkreuzen Frankfurt

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Eurowings strafft Winterflugplan ab Prag: Zahlreiche Strecken gestrichen

Die Lufthansa-Tochter Eurowings nimmt eine deutliche Straffung ihres Flugplans vom Prager Václav-Havel-Flughafen für den Winter 2025/2026 vor. Wie aus Branchenkreisen bekannt wurde, streicht die Fluggesellschaft mehrere Verbindungen zu populären Zielen und zieht sich von bereits angekündigten Neustrecken zurück. Die Anpassungen betreffen sowohl Hauptreiserouten als auch kanarische Inseln. Von den Streichungen betroffen sind vor allem Verbindungen nach Südeuropa und Skandinavien. Die Barcelona-Route wird demnach bereits zum 4. November 2025 eingestellt. Die Rom-Fiumicino-Verbindung entfällt fast über den gesamten Winterflugplan, vom 3. November 2025 bis zum 28. März 2026. Auch Flüge zu Warmwasserzielen werden saisonal pausiert oder gestrichen: Funchal (Madeira) entfällt in zwei Zeitfenstern zwischen Ende November und Ende Januar 2026, Málaga im Januar 2026 und Teneriffa Süd für einen Zeitraum Mitte Januar bis Anfang Februar 2026. Die Verbindung nach Stockholm-Arlanda wird ebenfalls von Januar bis Februar 2026 ausgesetzt. Besonders auffällig ist der Rückzug bei den ursprünglich geplanten Kanaren-Strecken: Die angekündigten wöchentlichen Direktflüge von Prag nach Gran Canaria/Las Palmas (geplanter Start 30. Oktober 2025) und nach Lanzarote (geplanter Start 28. Oktober 2025) wurden vor der Aufnahme gestrichen. Parallel zu diesen Kürzungen hält Eurowings jedoch an mehreren kürzlich veröffentlichten neuen Routen fest, die das Angebot ab Prag in andere Regionen erweitern. Dazu zählen neue Verbindungen nach Beirut und Marrakesch, welche die Airline zweimal wöchentlich anfliegen will, sowie Charterflüge nach beliebten Zielen am Roten Meer und auf den Kanaren wie Fuerteventura, Hurghada und Marsa Alam. Die Konzentration auf das verbleibende Streckennetz und die neu eingeführten Routen nach Nordafrika und in den Nahen Osten deutet auf

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Saudische Airline Riyadh Air startet Betrieb mit London-Flug

Die saudi-arabische Fluggesellschaft Riyadh Air hat ihren operativen Start für den 26. Oktober 2025 bestätigt. Der Erstflug der neuen staatlichen Airline wird von Riad zum Londoner Flughafen Heathrow führen. Mit diesem Debüt hält das Unternehmen seine Ankündigung ein, den Betrieb noch im Jahr 2025 aufzunehmen, obwohl es im Vorfeld zu Verzögerungen bei der Auslieferung der bestellten Boeing 787-9 Dreamliner kam. Die Airline, die sich vollständig im Besitz des saudi-arabischen Staatsfonds Public Investment Fund (PIF) befindet, verfolgt einen ungewöhnlichen Startansatz. Der Flugbetrieb wird zunächst in einem sogenannten Soft Launch aufgenommen, um Abläufe, Besatzungen und Serviceprozeduren unter realen Bedingungen zu testen. Daher werden Tickets für die täglichen Flüge nach London Heathrow zunächst exklusiv an Mitarbeiter und ausgewählte Passagiergruppen verkauft. Der öffentliche Ticketverkauf soll erst nach Auslieferung der ersten eigenen Flugzeuge und der Aufnahme des Dienstes nach Dubai International (DXB) folgen, was voraussichtlich Ende 2025 oder Anfang 2026 der Fall sein wird. Geleitet wird das 2023 gegründete Unternehmen von CEO Tony Douglas. Die ambitionierten Pläne sehen vor, dass Riyadh Air bis zum Jahr 2030 über 100 internationale Ziele anfliegen soll. Dies ist ein zentraler Bestandteil der saudischen Vision 2030 zur Diversifizierung der Wirtschaft. Die Flottenstrategie des Unternehmens ist breit angelegt: Neben der Erstbestellung von 39 Boeing 787-9 und Optionen für 33 weitere Maschinen, umfasst sie feste Bestellungen über 60 Airbus A321neo sowie bis zu 50 Airbus A350-1000 für die Langstrecke. Die Airline zielt darauf ab, als digitale Premium-Fluggesellschaft am Golf zu konkurrieren, und hat bereits Kooperationsvereinbarungen mit Gesellschaften wie Singapore Airlines, EgyptAir und

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Mit vielen Grüßen

Wenn man heute verreist, beglückt man die Daheimgebliebenen mit Unmengen von Fotos via Whats App oder Instagramm. Personenbezogene Bilder sind dabei stark in der Überzahl, Landschaft interessiert kaum noch jemanden… Noch vor einigen Jahrzehnten war die Ansichtskarte das Hauptkommunikationsmittel zwischen Reisenden und der Verwandtschaft oder Freunden. Heute ist ihre Zeit vorbei. Es gibt zwar noch einige zu kaufen, Marken dazu gibt es noch seltener. Ansichtskarten waren für Verlage eine Goldgrube, für Touristenorte ein beliebtes Mittel der Selbstdarstellung und Werbung, für die Post eine willkommene Zusatzeinnahme und für die Touristen eine einfache Möglichkeit, mit wenigen, meist nichtssagenden Worten soziale Kontakte aufrecht zu halten und auch ein bisschen angeben zu können. Die große Zeit der Ansichtskarten begann im 19. Jahrhundert, als mit dem Bahnbau auch der Tourismus boomte. Kaum bekannt ist, dass einer der Pioniere der Ansichtskartenproduktion aus Österreich-Ungarn stammt: Max Fruchtermann (1852 in Lviv/Lemberg geboren) wanderte nach Konstantinopel aus und erkannte, dass es den Reisenden des Orient-Express und anderen Gästen ein großes Bedürfnis war, den Menschen zu Hause mitzuteilen, wo sie sich befanden und wie exklusiv der Aufenthalt in der Türkei für sie war. Ab 1890 verkaufte er massenweise selbst produzierte Ansichtskarten, die nicht gerade billig waren, aber egal, sein Geschäft lief prächtig. Als er 1918 starb, hinterließ er über 600.000 Karten, die er wegen des Krieges und fehlender Touristen nicht verkaufen konnte. Noch heute werden in Antiquariaten in Istanbul Reste aus seiner Sammlung angeboten. Gehen wir noch ein paar Jahre zurück: Um 1850, in den Anfangszeiten der Fotografie, hatten sich

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TAAG Angola Airlines schließt Umzug an neuen Luanda-Flughafen ab

Die angolanische Nationalfluggesellschaft TAAG Angola Airlines wird ihren gestaffelten Umzug in den neuen Dr. António Agostinho Neto International Airport (AIAAN) in Luanda am 19. Oktober abschließen. An diesem Tag verlegt die Airline alle verbleibenden internationalen Flugoperationen vom bisherigen Flughafen 4 de Fevereiro an den neuen Standort. Die endgültige Verlagerung erfolgt damit etwa einen Monat später als ursprünglich im Juni geplant, nachdem es im September zu einer kurzfristigen Verschiebung aufgrund der notwendigen Optimierung betrieblicher Bedingungen am neuen Airport gekommen war. Der neue Flughafen, offiziell im November 2023 eröffnet und benannt nach dem ersten Präsidenten Angolas, ist ein zentrales Infrastrukturprojekt der Regierung. Er liegt im Stadtbezirk Icolo e Bengo, rund 40 Kilometer südöstlich der Hauptstadt. Mit dem Umzug bündelt TAAG sämtliche Flugaktivitäten unter einem Dach, nachdem bereits seit November 2024 Inlands- und Regionalflüge, etwa nach Brazzaville und Kinshasa, vom AIAAN aus abgewickelt werden. Die neue Anlage, die schätzungsweise 3,8 Milliarden US-Dollar kostete, ist konzipiert für jährlich 15 Millionen Passagiere, wovon 10 Millionen auf internationalen Verkehr entfallen sollen. Die Verlegung der gesamten internationalen Flotte auf den AIAAN, der über zwei parallele Start- und Landebahnen verfügt, soll die betriebliche Effizienz der Nationalairline deutlich erhöhen und das Flottenmanagement sowie das Passagiererlebnis verbessern. Zu den Langstreckenzielen, die ab dem 19. Oktober ausschließlich vom neuen Airport angeflogen werden, zählen europäische und globale Metropolen wie Lissabon, São Paulo und Havanna sowie afrikanische Destinationen wie Johannesburg, Kapstadt, Lagos, Windhoek, São Tomé und Nairobi. Um Passagieren von Partner-Airlines, die ihren Betrieb noch nicht verlagert haben, den Übergang zu erleichtern, bietet

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Materialverlust bei Frachtflieger zwingt zur Landung: Einblicke in die Belastung der globalen Expresslogistik

Der internationale Luftfrachtverkehr operiert seit Jahren unter Hochdruck, angetrieben durch eine ständig wachsende Nachfrage im globalen Handel und insbesondere durch den explosionsartigen Anstieg des elektronischen Handels. Dieser anhaltende Boom stellt die Logistikunternehmen und ihre eingesetzten Flugzeugflotten vor immense betriebliche Herausforderungen. Ein jüngster Vorfall am Flughafen Köln/Bonn (CGN), einem der wichtigsten europäischen Frachtdrehkreuze, rückt die Belastung und das Alter der hier eingesetzten Flugzeuge in den Fokus. In den frühen Morgenstunden meldete die Besatzung des UPS Airlines Fluges 5X259 beim Anflug auf den Flughafen Köln/Bonn Probleme mit den sogenannten Slats. Diese an den Vorderkanten der Tragflächen montierten Auftriebshilfen sind entscheidend für langsame Flugphasen wie die Landung. Obwohl die Piloten die Maschine sicher auf die Piste brachten, zeigte sich nach der Landung das Ausmaß der technischen Störung: Zwei metallische Legierungsplatten hatten sich während des Fluges oder der Annäherung vom Flugzeug gelöst. Beinahe-Zwischenfall bei der Landung in Köln/Bonn Der Frachtflug 5X259, der von Venedig (VCE) nach Köln führte, musste aufgrund der Fehlfunktion der Slats mit einer überdurchschnittlich hohen Geschwindigkeit landen, da der volle Ausschlag der Auftriebshilfen nicht möglich war. Dies erforderte eine angepasste und sorgfältige Flugführung durch die Piloten. Die verlorenen Teile – mutmaßlich Abdeckungen oder Strukturkomponenten im Bereich der Slats – wurden in einem Umkreis von etwa 16 Kilometern um den Flughafen vermutet. Das Fehlen der Teile ist nicht nur ein potenzielles Risiko für den Flugbetrieb selbst, sondern stellt auch eine Gefahr für Dritte dar, sollten die Metallplatten auf bewohntem Gebiet niedergegangen sein. Glücklicherweise wurde kein Sach- oder Personenschaden außerhalb des Flugzeugs gemeldet.

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Corendon baut Winterflugplan ab Brüssel und Amsterdam aus

Der Reiseveranstalter Corendon erweitert sein Angebot für die kommende Wintersaison durch die Einführung neuer Flugrouten ab dem Flughafen Brüssel und dem Flughafen Amsterdam Schiphol. Die strategische Erweiterung konzentriert sich auf die Bedienung populärer Winterdestinationen, um das Streckennetz auf der Kurz- und Langstrecke zu diversifizieren. Corendon setzt dabei auf eine Kooperation mit verschiedenen Fluggesellschaften, um die angebotenen Routen zu bedienen. Ab Brüssel werden drei neue Ziele in den Flugplan aufgenommen. Dazu gehört Marrakesch in Marokko, das ab November mit Transavia bis zu sechs Mal wöchentlich angeflogen wird. Ebenfalls neu ist Madeira (Funchal) in Portugal, das einmal wöchentlich in Kooperation mit Brussels Airlines bedient wird. Die dritte Ergänzung ist die Algarve mit vier Flügen pro Woche nach Faro, die ebenfalls von Transavia durchgeführt werden. Corendon bietet zu allen neuen Zielen Pauschalreisen mit verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten an. Das Programm ab Brüssel beinhaltet zudem weiterhin die beliebten und hochfrequentierten Direktflüge zu den Kanarischen Inseln (Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura), der türkischen Riviera (Antalya), dem Roten Meer (Hurghada) und der spanischen Küste (Malaga). Auch der Flughafen Amsterdam Schiphol wird durch Corendon mit einem neuen Langstreckenziel gestärkt. Corendon nimmt die Insel Sal auf den Kapverden mit drei wöchentlichen Flügen in sein Programm auf. Diese Verbindung erweitert das bereits bestehende Langstreckenangebot ab Amsterdam, zu dem in der Wintersaison die karibischen Inseln Curaçao und Bonaire gehören. Hinzu kommen Routen nach Gambia und Dubai. Die Flüge ab den Niederlanden werden hauptsächlich von Corendon Dutch Airlines oder Transavia durchgeführt. Mit der Fokussierung auf diese Zielgebiete festigt Corendon seine Marktposition im Segment

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Delta Air Lines übertrifft Erwartungen im dritten Quartal 2025

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines hat am 9. Oktober 2025 ihre Finanzergebnisse für das dritte Quartal des Fiskaljahres 2025 vorgelegt und dabei mit Einnahmen am „oberen Ende der Erwartungen“ die Marktprognosen erfüllt oder leicht übertroffen. Das Unternehmen meldete einen Gesamtumsatz von 15,2 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 4,1% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese solide Performance wird von der anhaltenden Nachfrage und einem stringenten Kostenmanagement getragen. Die Zahlen unterstreichen die robuste Verfassung der Fluggesellschaft in einem von wirtschaftlicher Unsicherheit und geopolitischen Spannungen geprägten Umfeld und festigen die Position des Unternehmens im globalen Luftverkehr. Begleitet wurden die Finanzergebnisse von Ankündigungen zur Flottenerweiterung und zur strategischen Expansion des Streckennetzes, die den Kurs des Unternehmens für die kommenden Jahre abstecken. Finanzen und operative Margen Die veröffentlichten Quartalszahlen zeigen eine deutliche Rentabilität. Delta Air Lines erzielte im dritten Quartal 2025 ein Betriebsergebnis von 1,7 Milliarden US-Dollar, was einer Betriebsmarge von 11,2% entspricht. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 1,5 Milliarden US-Dollar mit einer Vorsteuermarge von 9,8%. Die Fluggesellschaft meldete zudem einen Gewinn pro Aktie von 1,71 US-Dollar. Analystenschätzungen vor der Veröffentlichung der Zahlen lagen im konsolidierten Durchschnitt bei einem Gewinn pro Aktie von 1,52 US-Dollar bis 1,60 US-Dollar, womit Delta die Erwartungen übertraf. Die Bank of America hatte beispielsweise mit 1,55 US-Dollar gerechnet, was leicht über der Unternehmensprognose lag. Der Präsident der Fluggesellschaft, Glen Hauenstein, hob die Dynamik der jüngsten Geschäftsentwicklung hervor. Er merkte an, dass sich die Verkaufstrends in den letzten sechs Wochen über alle geografischen Regionen und Vorkaufszeiträume hinweg

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Passagierin verstirbt trotz Rettungsversuchen nach medizinischem Notfall an Bord

Am 5. Oktober 2025 musste ein transkontinentaler Flug der KLM Royal Dutch Airlines, die Flugnummer KL601 von Amsterdam nach Los Angeles, eine außerplanmäßige Landung auf dem Yellowknife Airport (YZF) in den kanadischen Northwest Territories durchführen. Grund war ein medizinischer Notfall an Bord: Eine 34-jährige Passagierin war bewusstlos aufgefunden worden. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen durch das Bordpersonal und zufällig anwesendes medizinisches Fachpersonal sowie die schnellstmögliche Verlegung in ein örtliches Krankenhaus, konnte das Leben der Frau nicht gerettet werden. Sie wurde im Krankenhaus von Yellowknife für tot erklärt. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen und die komplexen Abläufe, die mit medizinischen Notfällen im Luftverkehr verbunden sind, insbesondere auf Ultra-Langstreckenflügen. Die Untersuchung zur Todesursache durch den Gerichtsmediziner der Northwest Territories ist eingeleitet. dramatische Szenen über Nordamerika Der Flug KL601, durchgeführt mit einer Boeing 787-8 Dreamliner, Kennzeichen PH-BKG, befand sich über dem Norden Amerikas, als die Besatzung über Funk einen medizinischen Notfall meldete. Die Reaktion der Crew und des Piloten, der umgehend eine sogenannte Diversion, eine außerplanmäßige Umleitung, zum nächstgelegenen geeigneten Flughafen anordnete, war nach Einschätzung von Experten ein Ablauf nach Protokoll. Yellowknife, in der Isolation des hohen Nordens gelegen, diente in dieser kritischen Situation als Rettungshafen. Die Royal Canadian Mounted Police (RCMP) bestätigte später, dass die Notlandung aufgrund des medizinischen Notfalls der 34-jährigen Frau erforderlich wurde, die nicht mehr ansprechbar war. Während der kritischen Zeit bis zur Landung wurden an Bord Reanimationsversuche durchgeführt. Das Kabinenpersonal ist für solche Situationen regelmäßig in Erster Hilfe und der Nutzung der verfügbaren medizinischen Ausrüstung, zu der

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