Oktober 2025

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Oktober 2025

ÖBB stellen Nachtzüge von Berlin und Wien nach Frankreich ein

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sehen sich gezwungen, die erst vor kurzem etablierten Nachtzugverbindungen zwischen Deutschland und Österreich nach Paris mit dem kommenden Fahrplanwechsel im Dezember einzustellen. Als entscheidenden Grund für diesen Betriebsstopp nannte das Unternehmen die Streichung französischer Subventionen, welche die Rentabilität der grenzüberschreitenden Nightjet-Strecken sicherstellten. Betroffen sind die Verbindungen Berlin-Paris und Wien-Paris (über München), welche beide erst in den Jahren 2021 und 2023 in Betrieb genommen worden waren. Der Wegfall der Finanzhilfen ist eine direkte Konsequenz der Sparmaßnahmen im französischen Staatshaushalt, der unter erheblichem Konsolidierungsdruck steht. Französische Finanzhilfen als Grundpfeiler des Betriebs Die Nachtzugverbindungen der ÖBB nach Paris waren stark von staatlichen Leistungsbestellungen durch das französische Verkehrsministerium abhängig. Diese Subventionen beliefen sich nach französischen Angaben auf rund zehn Millionen Euro jährlich. Die ÖBB teilten mit, daß das Verkehrsministerium in Paris entschieden habe, diese Finanzhilfen für das kommende Jahr nicht fortzuführen. Dieser Entscheid ist der direkte Auslöser für die Einstellung der Züge. Der Nightjet von Berlin nach Paris wurde erst vor zwei Jahren in Betrieb genommen, während die Verbindung Wien-Paris (mit Halt in München) bereits 2021 aufgenommen wurde. Beide Strecken verkehrten jeweils dreimal wöchentlich. Die kurze Betriebszeit dieser Verbindungen deutet darauf hin, daß die wirtschaftliche Tragfähigkeit ohne die französische Finanzierung nicht gegeben ist. Nachtzugbetriebe sind im allgemeinen kapitalintensiv und erfordern oft eine staatliche Anschubfinanzierung oder Unterstützung, um im Wettbewerb mit dem Flugverkehr oder dem Hochgeschwindigkeitsverkehr bestehen zu können. Die ÖBB bedauerten in ihrer Stellungnahme die Einstellung der beiden Nightjet-Verbindungen. Gleichzeitig betonten die Österreichischen Bundesbahnen, daß die Nachtzugstrecke zwischen Wien und

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Österreichs Qualitätshotellerie setzt auf Digitalisierung und KI

Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) sieht in der konsequenten Digitalisierung einen Schlüssel zur Steigerung der Wertschöpfung in der heimischen Hotellerie. Eine aktuelle Technologieumfrage unter 249 Qualitätshotels in ganz Österreich zeichnet das Bild einer dynamischen Branche, welche neue digitale Lösungen testet und implementiert. Praktisch alle befragten Hotels setzen auf Property Management Systeme, und 84 Prozent nutzen Channel Manager für die Vertriebssteuerung. Besonders auffällig ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI): Bereits 63 Prozent der Top-Hotels nutzen KI in verschiedenen Ausprägungen, am häufigsten für die Texterstellung, die automatisierte Beantwortung von Gästeanfragen und die Datenanalyse. Laut ÖHV-Generalsekretär Dr. Markus Gratzer fungieren die Qualitätshotels als „Labors und Leuchttürme“ für einen Innovationsschub in der gesamten Tourismusbranche. Die gesammelten Erfahrungen sollen als Best Practices in die breite Masse der kleinen und mittleren Tourismusbetriebe (KMU) getragen werden. Die Investitionsbereitschaft für digitale Lösungen ist hoch: 69 Prozent der Hotels investieren jährlich bis zu 50.000 Euro, wobei 12 Prozent sogar mehr als 100.000 Euro pro Jahr aufwenden. Die Hälfte der Betriebe plant, diese Summen künftig noch zu erhöhen. Die ÖHV sieht direkte und meßbare Effekte der Investitionen, darunter eine höhere Effizienz in Reservierung und Rezeption, mehr Direktbuchungen und verbesserte Wettbewerbsvorteile durch datenbasierte Entscheidungen. Die ÖHV fordert die Politik auf, die Rahmenbedingungen zu verbessern, etwa durch steuerliche Anreize für Digitalisierungsinvestitionen und eine Digitale Bildungsoffensive, um Innovation breiter in die gesamte Wirtschaft zu tragen und damit Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit in Österreich zu sichern.

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Boeings Übernahme von Spirit AeroSystems verzögert sich durch Europäische Prüfungen

Die geplante Übernahme des wichtigen Zulieferers Spirit AeroSystems durch den Flugzeugbauer Boeing läuft hinter dem ursprünglichen Zeitplan her. Das im Sommer 2024 angekündigte Megadeal, welches ursprünglich bereits im Juli 2025 abgeschlossen sein sollte, steht noch immer unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission und die US Federal Trade Commission (FTC). Die größten Verzögerungen sind derzeit in Europa zu verzeichnen, da die Europäische Kommission die wettbewerbsrechtliche Unbedenklichkeit der Transaktion prüft. Die komplexe Struktur des Geschäfts, die eine parallele Übernahme von Airbus-relevanten Anlagen durch den europäischen Konkurrenten vorsieht, soll jedoch sicherstellen, daß die Konsolidierung keine Marktbeherrschung zur Folge hat und die Fertigung beider Großflugzeugbauer gewährleistet bleibt. Ein Abschluß wird nun frühestens Ende 2025 erwartet. Die Hürden der Kartellrechtlichen Prüfung Die Übernahme von Spirit AeroSystems durch Boeing ist eine der bedeutendsten Konsolidierungen in der Luftfahrtindustrie seit Jahrzehnten und ist von Notwendigkeit, aber auch von Risiken geprägt. Boeing erwarb Spirit im Rahmen einer Aktientransaktion mit einem Eigenkapitalwert von etwa 4,7 Milliarden US-Dollar, um die Kontrolle über seine kritischsten Lieferketten – insbesondere die Rümpfe der 737 MAX und 787 – zurückzuerlangen. Die Verzögerung resultiert in erster Linie aus dem Erfordernis der Regulierungsbehörden, die wettbewerbsrechtlichen Auswirkungen des Deals umfassend zu prüfen. Da Spirit AeroSystems nicht nur ein Hauptzulieferer von Boeing, sondern auch für Airbus ist (unter anderem für A220-Flügel und A350-Rumpfteile), ist die Europäische Kommission besonders wachsam. Die Kommission und die britische Competition and Markets Authority (CMA) untersuchen, ob die Übernahme eine erhebliche Beeinträchtigung des Wettbewerbs im Luftfahrtsektor darstellen könnte. Die CMA hat

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IATA-Daten: Globaler Reiseverkehr erreicht Rekordniveau im August 2025

Die International Air Transport Association (IATA) hat die Daten zur globalen Passagiernachfrage für den Monat August 2025 veröffentlicht, welche einen neuen Höchststand der Spitzenreisesaison im nördlichen Sommer bestätigen. Die Gesamtnachfrage, gemessen in Passagierkilometern (RPK), stieg im Vergleich zum August 2024 um 4,6 Prozent. Die gesamte Kapazität (ASK) erhöhte sich um 4,5 Prozent. Der Sitzladefaktor (PLF) erreichte mit 86,0 Prozent einen Rekordwert für diesen Monat. Besonders die internationale Nachfrage trieb das Wachstum an und war für 87 Prozent des Nettoanstiegs der globalen RPK im August verantwortlich. Die internationale Nachfrage stieg um 6,6 Prozent. Regionale Fluggesellschaften im asiatisch-pazifischen Raum verzeichneten mit einem Anstieg der Nachfrage um 9,8 Prozent das stärkste Wachstum, angetrieben durch eine robuste Nachfrage aus China und Japan. Auch Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten (Middle Eastern carriers) verzeichneten einen Anstieg der Nachfrage um 8,2 Prozent. Demgegenüber stieg die Inlandsnachfrage (Domestic demand) weltweit nur um 1,5 Prozent, wobei die US-Inlandsflüge sogar einen Rückgang des Sitzladefaktors verzeichneten. Willie Walsh, der Generaldirektor der IATA, betonte, daß das globale Wachstum trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und geopolitischer Spannungen keine Anzeichen einer Abschwächung zeige. Für die kommenden Monate seien Flugpläne mit einer um 3,4 Prozent höheren Kapazität geplant. Angesichts der Effizienzmaximierung bei den Fluggesellschaften sei es umso wichtiger, daß der Flugzeugbau die aktuellen Herausforderungen in der Lieferkette löse. Der hohe Sitzladefaktor von 86,0 Prozent belege, daß die Flugzeuge effizienter als je zuvor ausgelastet waren.

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Flughafen Schiphol erwägt Verzicht auf geplante Gebührenerhöhung

Der Flughafen Amsterdam Schiphol plant, die für das Jahr 2026 vorgesehene Erhöhung der Flughafengebühren um fünf Prozent auszusetzen. Die Maßnahme soll dazu beitragen, die Kosten für Fluggesellschaften und Passagiere stabil zu halten. Die Entscheidung folgt auf eine bereits erfolgte, signifikante Anhebung der Gebühren um 41 Prozent im Jahr 2025. Diese kräftige Erhöhung wurde ursprünglich zur Finanzierung von Qualitätsverbesserungen und Modernisierungsmaßnahmen am Flughafen eingeführt. Der Flughafen begründet den nunmehr vorgeschlagenen Verzicht auf die weitere Erhöhung mit seiner starken finanziellen Leistung und dem Rücklauf der Fluggesellschaften. Das Management des Amsterdam Schiphol Airports hat vorgeschlagen, einen freiwilligen Beitrag aus eigenen Mitteln zu leisten, um die geplante Gebührensteigerung zu kompensieren. Mit diesem Schritt soll ein Gleichgewicht zwischen den notwendigen Investitionen in die Infrastruktur des Flughafens und der Beibehaltung der Kostenwettbewerbsfähigkeit erzielt werden. Die niederländische Regierung gilt als Mehrheitseigentümer des Flughafens. Derzeit führt der Flughafen Konsultationen mit den Fluggesellschaften, um eine abschließende Einigung zu erzielen. Eine endgültige Entscheidung über die Flughafengebühren für das Jahr 2026 wird bis Ende Oktober erwartet. Die Gebührenstruktur von Schiphol ist ein wichtiger Faktor für die am Flughafen operierenden Airlines, wie etwa die KLM Royal Dutch Airlines, welche Amsterdam als ihr Hauptdrehkreuz nutzt. Die Erhöhung im Jahr 2025 hatte zuvor bei den Fluggesellschaften, die am drittgrößten Frachtflughafen Europas operieren, für Kritik gesorgt.

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British Airways erweitert Golf-Angebot ab Großbritannien stark

Die britische Fluggesellschaft British Airways (BA) baut ihr Flugangebot zwischen Großbritannien und der Region des Persischen Golfes deutlich aus. Mit Beginn des Winterflugplanes 2025/26 und dem darauffolgenden Sommerflugplan erhöht die Airline die Frequenzen zu mehreren wichtigen Destinationen, um der steigenden Nachfrage in dieser Region gerecht zu werden. Besonders die Anbindung an die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien wird verstärkt. Die Verbindung in die Hauptstadt Abu Dhabi wird ab dem Winter 2025 täglich bedient. Die Flüge nach Bahrain werden ebenfalls ab dem 27. Oktober auf eine tägliche Frequenz aufgestockt, womit sich die wöchentliche Zahl der Flüge mehr als verdoppelt. Im Königreich Saudi-Arabien erhöht British Airways die Frequenz in die Hauptstadt Riyadh auf zwölf wöchentliche Flüge im Winter 2025/26 und auf vierzehn im Sommer 2026. Jeddah erhält ab Sommer 2026 eine zusätzliche wöchentliche Verbindung und wird künftig fünfmal pro Woche angeflogen. Die zusätzlichen Kapazitäten unterstreichen die strategische Bedeutung der Golfregion für British Airways. Die Fluggesellschaft reagiert mit der Frequenzerhöhung auf das starke Wachstum im Geschäftsreiseverkehr und im Tourismus zwischen Europa und dem Golf von Persien. Die arabischen Staaten investieren massiv in ihre Infrastruktur und ihre touristischen Angebote, was zu einem gesteigerten Reisebedarf führt. Die erhöhten Frequenzen dienen dazu, die Position der BA auf diesen lukrativen Langstreckenmärkten zu festigen.

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Cyberangriff behindert weiterhin den Flugbetrieb am BER

Der Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) leidet auch zu Beginn der neuen Woche massiv unter den Nachwirkungen eines vor etwa eineinhalb Wochen erfolgten Cyberangriffes. Der Angriff traf einen zentralen IT-Dienstleister, dessen Ausfall weiterhin die Abfertigungsprozesse am Hauptstadtflughafen beeinträchtigt. Fluggäste müssen am BER weiterhin mit Verzögerungen und Verspätungen rechnen. Am Montag, den 29. September 2025, erwartete der Flughafen in Schönefeld rund 86.000 Passagiere auf etwas mehr als 600 Flügen. Bereits am Morgen mußten infolge der Störung vier geplante Starts und vier Ankünfte abgesagt werden. Der Hackerangriff hatte elektronische Systeme des IT-Dienstleisters Collins Aerospace lahmgelegt, welche essentiell für die Passagier- und Gepäckabfertigung sind. Es sind Berichten zufolge auch mehrere andere Flughäfen in Europa betroffen. Zur Bewältigung der Beeinträchtigungen wurden am BER mehrere Maßnahmen ergriffen. Der Check-in verläuft bei einigen Fluggesellschaften weiterhin manuell. Allerdings setzen einige Airlines inzwischen eigenes Equipment wie Computer, Tablets oder Bordkartendrucker vor Ort ein. Zudem wurde ein Übergangssystem für die Gepäcksortierung installiert, an das die ersten Fluggesellschaften bereits angeschlossen sind. Der Flughafen arbeitet mit Hochdruck daran, weitere Airlines in dieses System zu integrieren, um eine weitere Stabilisierung des Betriebes zu erreichen.

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Genfer Flughafen ernennt neuen Generaldirektor

Der Verwaltungsrat des Westschweizer Flughafens Genf (Aéroport International de Genève) hat Jean-François de Saussure zum neuen Generaldirektor ernannt. Der 59jährige übernimmt das Amt zum 1. November 2025 von seinem Vorgänger Gilles Rufenacht. Mit der Besetzung der Spitzenposition setzt die Flughafenleitung auf einen erfahrenen Manager mit breiter Führungserfahrung außerhalb der Luftfahrtindustrie. Jean-François de Saussure bringt langjährige Führungskompetenz aus verschiedenen Industriezweigen mit. Er war unter anderem in leitender Funktion bei den Unternehmen SGS und Sicpa tätig. Von 2012 bis 2021 amtierte er zudem als Chef der bekannten Schweizer Traditionsfirma Caran d’Ache, welche Schreibgeräte herstellt. Seine Expertise im Bereich Unternehmensführung unterstreicht er durch seine Tätigkeit als unabhängiger Berater und als Mitglied im Verwaltungsrat der International Organization for Standardization (ISO). Der Ökonom und diplomierte Governance-Experte tritt seine neue Position in einer Phase an, in der der Flughafen Genf als wichtiges internationales Drehkreuz der Westschweiz seine Stellung festigen will. Genf gilt als wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Geschäftsreisende und internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen. Mit Jean-François de Saussure an der Spitze soll die Position des Flughafens als multimodale Mobilitätsplattform weiterentwickelt werden, welche die verschiedenen Verkehrsträger effizient miteinander verbindet.

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Air Arabia nimmt ersten Airbus A320neo in Empfang

Die Fluggesellschaft Air Arabia hat den ersten Airbus A320neo aus ihrer Großbestellung vom Jahre 2019 entgegengenommen. Die Auslieferung markiert den Beginn der Übergabe von insgesamt 120 neuen Flugzeugen der Airbus A320-Familie. Die Bestellung umfaßt 73 A320neo, 27 A321neo und 20 Langstreckenjets des Typs A321XLR, welche die langfristige Wachstumsstrategie des Billigfliegers aus den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützen sollen. Der neue A320neo ist mit CFM LEAP-1A-Triebwerken ausgerüstet, welche für ihre Treibstoffeffizienz bekannt sind. Die Maschine wird bereits am 1. Oktober 2025 ihren ersten kommerziellen Flug antreten und auf der Strecke vom Heimatflughafen Schardscha (Sharjah) nach Bangkok eingesetzt. Die Fluggesellschaft betreibt eine Flotte von aktuell 83 Airbus-Maschinen. Mit der nun beginnenden Auslieferung wird die Flotte von Air Arabia modernisiert und das Wachstum der Multi-Hub-Operationen unterstützt. Die Air Arabia verfolgt mit der Flottenerneuerung das Ziel, die betriebliche Effizienz in ihren Märkten im Nahen Osten, in Nordafrika und in Südasien zu erhöhen. Das Unternehmen erwartet noch weitere Flugzeugauslieferungen bis zum Jahresende. Die konsequente Modernisierung dient der Stärkung des Low-Cost-Carriers und der Ausweitung seines Streckennetzes in der Region. Die Airbus A320neo-Familie ist aktuell eines der meistverkauften Schmalrumpfflugzeuge der Welt.

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Cyberangriff auf kanadische Fluggesellschaft Westjet

Die kanadische Fluggesellschaft Westjet hat einen Cyberangriff bestätigt, bei dem unbefugte Dritte im Juni 2025 Zugriff auf interne Unternehmenssysteme erlangten. Bei dem Angriff wurden personenbezogene Daten von Kunden aus den Vereinigten Staaten von Amerika entwendet. Westjet stellte klar, daß interne Schutzmaßnahmen erfolgreich griffen, so daß keine Kreditkartendaten oder Paßwörter von dem Datendiebstahl betroffen sind. Die erbeuteten Informationen umfassen je nach Person unterschiedliche Details. Zu den abgegriffenen Daten gehören Namen, Kontaktdaten, Informationen aus Reisedokumenten sowie Angaben zur bestehenden Kundenbeziehung mit der Fluggesellschaft. Die Westjet versicherte in ihrer Stellungnahme, daß der reguläre Flugbetrieb durch den Cyberangriff zu keinem Zeitpunkt in seiner Sicherheit oder Durchführung gefährdet gewesen sei. Die kanadische Fluggesellschaft arbeitet eng mit Ermittlungsbehörden zusammen, darunter das amerikanische FBI (Federal Bureau of Investigation) und das Canadian Centre for Cyber Security. Zudem wurden umgehend zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen implementiert, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Allen betroffenen Kunden wird mit Unterstützung des Dienstleisters Cyberscout Hilfe beim Identitätsschutz und bei der Betrugsprävention angeboten. Der Vorfall unterstreicht die anhaltende Bedrohungslage für Großunternehmen durch Cyberkriminalität.

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