November 11, 2025

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November 11, 2025

Bundeswehr beschafft weitere 20 Airbus H145M Hubschrauber

Die deutsche Bundeswehr verstärkt ihre Hubschrauberflotte signifikant und schöpft einen bestehenden Rahmenvertrag mit Airbus Helicopters vollständig aus. Die Bundesregierung plant, für die Beschaffung von 20 zusätzlichen Hubschraubern des Typs Airbus H145M fast eine Milliarde Euro im Bundeshaushalt bereitzustellen. Wie aus einer Beschlussvorlage an den Bundestag hervorging, meldete das Verteidigungsministerium einen Finanzbedarf von 931 Millionen Euro an. Mit der Bestellung der 20 weiteren H145M-Maschinen wird der im Jahr 2023 geschlossene Rahmenvertrag über insgesamt 82 Hubschrauber dieses Typs komplett genutzt. Die Bundeswehr hatte ursprünglich 62 Maschinen bestellt, deren Auslieferung seit Ende 2024 läuft. Die zusätzlichen Helikopter sind Teil einer umfassenden Modernisierungsstrategie der Heeresflieger. Die H145M ist die militärische Ausführung des leichten Mehrzweckhubschraubers von Airbus. Sie wird bei der Bundeswehr unter anderem als Leichter Kampfhubschrauber (LKH) eingesetzt. Mit ihrer Flexibilität und geringeren Größe soll die H145M perspektivisch den deutlich schwereren und in der Wartung anspruchsvolleren Kampfhubschrauber Tiger ersetzen, dessen Zukunft in der Bundeswehr aufgrund technischer Probleme und hoher Betriebskosten ungewiss ist. Die Auslieferung der 20 neuen Maschinen ist für den Zeitraum von 2027 bis 2029 vorgesehen. Von den zusätzlichen Helikoptern sind 15 Maschinen für den Kampfeinsatz vorgesehen, während fünf Fluggeräte als Trainingshubschrauber die Ausbildungskapazitäten der Bundeswehr erweitern sollen. Die H145M-Flotte gilt als modern und vielseitig einsetzbar. Ihre Beschaffung dient der Sicherstellung der Einsatzbereitschaft und der Erfüllung von Verpflichtungen im Rahmen der NATO. Die Investition von fast einer Milliarde Euro unterstreicht die Priorität, die dem schnellen Aufbau von verfügbaren und modernen Luftfahrtsystemen in der Bundeswehr beigemessen wird.

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Hamburg weitet Nachtbusnetz deutlich aus: Fast doppelt so viele Linien fahren rund um die Uhr

Hamburg erweitert sein Nachtbusangebot grundlegend. Ab dem 14. Dezember wird die Anzahl der Buslinien, die im Stadtgebiet rund um die Uhr verkehren, von bislang elf auf nunmehr 19 erhöht. Dies teilte die Hamburger Verkehrsbehörde mit. Ziel der Maßnahme ist es, das Angebot für Nachtschwärmer, Schichtarbeiter und Frühpendler deutlich attraktiver und verlässlicher zu gestalten. Ein zentrales Element der Netzerweiterung ist die Verbesserung der Anbindung wichtiger Verkehrsknotenpunkte und zentraler Ziele. Insbesondere der Hamburger Flughafen soll künftig besser in das 24-Stunden-Netz integriert werden, was für Reisende und Flughafenpersonal gleichermaßen relevant ist. Zusätzlich zur Erhöhung der Linienzahl wird das Konzept der übergeordneten Umsteigeknotenpunkte deutlich gestärkt. Deren Zahl wird von fünf auf neun Knoten angehoben. Diese befinden sich an den Bahnhöfen Altona, Feldstraße, Eppendorfer Marktplatz, Hauptbahnhof, Harburg, Barmbek, Wandsbek Markt, Billstedt und Bergedorf. Diese neuen Hauptknoten sollen die Umsteigemöglichkeiten und die Verlässlichkeit des Nachtnetzes merklich erhöhen. Das stadtweite Nachtbusangebot existiert in Hamburg bereits seit 1970. Verkehrssenator Anjes Tjarks (Bündnis 90/Die Grünen) hob hervor, dass das Nachtnetz seit Jahrzehnten keiner grundlegenden Überarbeitung unterzogen wurde. Die jetzt beschlossene Ausweitung markiere daher einen wichtigen Schritt hin zu einem modernen und nutzerorientierten Nahverkehr. Die Fahrpläne des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) sehen vor, dass die wichtigsten Verbindungen, ähnlich wie in anderen Großstädten wie Berlin oder München, auch nachts in dichter Taktung bedient werden. Die Ausweitung der durchgehenden Linien reagiert auf die steigende Nachfrage nach Mobilität zu allen Tages- und Nachtzeiten, insbesondere im Hinblick auf die weiter wachsende Metropole Hamburg.

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Wizz Air nimmt neue Route zwischen Breslau und Dortmund in den Winterflugplan auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air erweitert ihr Streckennetz zwischen Polen und Deutschland. Zum Start des Winterflugplans 2026/2027, genauer ab dem 25. Oktober 2026, nimmt der Carrier die Verbindung zwischen dem Nikolaus-Kopernikus-Flughafen in Breslau (Wroclaw) und dem Dortmund Airport neu in das Programm auf. Breslau ist damit eine weitere wichtige polnische Destination, die von Dortmund aus bedient wird. Die Strecke soll viermal wöchentlich bedient werden, was die Attraktivität der Verbindung für Geschäfts- und Privatreisende steigert. Reisende können die rund 90-minütige Flugzeit an den Wochentagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag nutzen. Auf dieser Route setzt Wizz Air den Airbus A321neo ein. Dieser Flugzeugtyp, von dem Wizz Air der größte Betreiber in Europa ist, wird in der Regel in einer hochdichten Einklassenkonfiguration mit bis zu 239 Sitzplätzen betrieben. Der Einsatz des A321neo unterstreicht die Strategie des Low-Cost-Carriers, auf stark nachgefragten Routen Flugzeuge mit hoher Kapazität und niedrigen Betriebskosten einzusetzen. Der Dortmund Airport legt traditionell einen Fokus auf Verbindungen nach Osteuropa und Polen. Breslau, die viertgrößte Stadt Polens und ein bedeutender Wirtschafts- und Kulturstandort, ergänzt die bereits etablierten Flugziele Kattowitz und Danzig, die sich seit Jahren unter den beliebtesten Zielen ab Dortmund befinden. Die Wiederaufnahme der Breslau-Route, die in der Vergangenheit bereits von anderen Carriern bedient wurde, unterstreicht die wachsende Bedeutung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und Polen. Dortmund hatte zuletzt bereits die Verbindungen nach Warschau und Olsztyn-Mazury wieder in das Streckennetz aufgenommen. Die neue Route soll somit zur weiteren Stärkung der Luftverkehrsanbindung ins Nachbarland beitragen.

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Eurowings bringt eigenen Adventskalender in limitierter Auflage auf den Markt

Die Fluggesellschaft Eurowings hat in diesem Jahr erstmals einen eigenen Adventskalender für ihre Kunden vorgestellt. Der Kalender, der rund einen Meter hoch ist, enthält 24 Überraschungen und soll die Wartezeit bis Weihnachten verkürzen. Die Aktion ist Teil der Marketingstrategie der Airline, die neben dem Kerngeschäft verstärkt auf Merchandise-Artikel und Kundenbindung setzt. Der Adventskalender von Eurowings ist gefüllt mit einer Mischung aus verschiedenen Produkten, darunter Merchandise-Artikel der Fluggesellschaft sowie Gutscheine und Geschenke. Die Fluggesellschaft, die zur Lufthansa Group gehört, stellt das Angebot als ein besonderes Sammlerstück vor. Allerdings handelt es sich um eine stark limitierte Edition. Es wurden lediglich 1.000 Stück des Kalenders produziert. Interessenten können den Adventskalender ab sofort über den offiziellen Fanshop von Eurowings bestellen. Der Verkaufspreis wurde auf 99 Euro festgelegt. Mit diesem Angebot folgt Eurowings einem Trend im Luftfahrtsektor, bei dem Fluggesellschaften zunehmend eigene Lifestyle- und Markenartikel anbieten, um die Kundenbeziehung zu vertiefen. Auch andere große Airlines, wie beispielsweise British Airways, bieten in ihren Shops neben klassischen Artikeln vermehrt limitierte Editionen oder spezielle Produkte wie Accessoires und Geschenke an. Solche Aktionen dienen der Stärkung der Markenidentität und der Generierung zusätzlicher Einnahmen abseits des Flugbetriebs. Der Kalender soll vor allem Fans der Marke ansprechen und stellt ein ungewöhnliches Produkt im Portfolio des Unternehmens dar. Die Fluggesellschaft wird im deutschsprachigen Raum weiterhin als einer der größten Anbieter im Segment der Punkt-zu-Punkt-Verbindungen agieren, während sie mit solchen Marketingmaßnahmen versucht, eine emotionale Bindung zur Kundschaft aufzubauen.

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Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten: Österreichs Reiselust für Sommer 2026 ungebrochen

Die österreichische Tourismusbranche blickt optimistisch auf die Sommersaison 2026. Trotz anhaltender wirtschaftlicher Herausforderungen und Inflation bleibt die Reiselust der Österreicherinnen und Österreicher auf einem konstant hohen Niveau, was die zentrale Bedeutung von Urlaub und Erholung im persönlichen Lebensentwurf unterstreicht. Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag von Tui Österreich zeigt, dass drei Viertel der Befragten (76 Prozent) mindestens eine Urlaubsreise für den kommenden Sommer planen. Dieses starke Signal wird von den Reiseveranstaltern mit einer strategischen Expansion des Angebots und gezielten Maßnahmen zur Kostenkontrolle auf Kundenseite beantwortet. Tui Österreich, unter anderem, startet mit einem erweiterten Flugprogramm, neuen Hotelkapazitäten unter den Marken Tui Blue und Tui Kids Club sowie der neuen Plattform Tui Tours für Rundreisen in die Hochsaison. Gottfried Math, Geschäftsführer von Tui Österreich, betonte im Rahmen einer Pressekonferenz in Zypern, dass die Umfrageergebnisse die Wichtigkeit von Urlaub für alle Altersgruppen und Regionen bestätigen. Ähnliche Ergebnisse anderer Branchenstudien, wie etwa der Dertour Familienreise-Studie für 2026, unterstützen diesen Befund der ungebrochenen Reisebereitschaft. Die Österreicher, insbesondere Familien, legen demnach großen Wert auf Verlässlichkeit und faire Angebote, wobei das Auto als bevorzugtes Verkehrsmittel für Reisen in die Nähe, aber auch das Flugzeug weiterhin eine dominierende Rolle spielt. Die Branche reagiert auf diese Nachfrage mit einem vielfältigen Portfolio, das sowohl die Sehnsucht nach klassischen Destinationen als auch den Wunsch nach individuellen Erlebnissen abdeckt. Klassische Reiseformen im Fokus Der traditionelle Badeurlaub am Meer hält seine Spitzenposition als beliebteste Urlaubsform. Laut der YouGov-Umfrage bevorzugt die Hälfte der Befragten (50 Prozent) den Strandurlaub, wobei dieser Wunsch bei den 25- bis

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Wizz Air verschiebt Airbus-Auslieferungen und reduziert Langstreckenbestellungen

Die europäische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat eine strategische Neuausrichtung ihrer Flottenplanung bekannt gegeben. Um Kosten zu senken und die Profitabilität zu steigern, hat das Unternehmen mit Airbus eine Verschiebung der Auslieferung von 88 bestellten Flugzeugen vom Geschäftsjahr 2030 auf 2033 vereinbart. Gleichzeitig reduziert Wizz Air sein Engagement im Langstreckensegment durch eine Umwandlung von Bestellungen. Im Zentrum der Anpassungen steht die Reduzierung der Langstreckenflotte. Wizz Air hat die Bestellung von 36 Flugzeugen des Typs Airbus A321XLR in das Standardmodell Airbus A321neo umgewandelt. Die Gesamtzahl der bestellten A321XLR-Maschinen reduziert sich damit von ursprünglich 47 auf nur noch elf Flugzeuge. Die Entscheidung für das kleinere und flexiblere Modell des A321neo soll die Sitzplatzkapazität begrenzen und dabei helfen, die Betriebskosten besser zu kontrollieren. Wizz Air kommentierte die überarbeitete Vereinbarung als Anpassung des Lieferplans an eine „nachhaltigere und profitablere Wachstumsstrategie“. Die Gesamtzahl des gesamten Auftragsvolumens bei Airbus bleibt mit 273 Flugzeugen unverändert, lediglich der Zeitplan und die Zusammensetzung der Modelle wurden angepasst. Der Low-Cost-Carrier steht unter erheblichem Druck, seine Margen zu verbessern, nachdem das vergangene Jahr durch Gewinneinbußen turbulent verlief. Das Unternehmen zog sich bereits aus unrentablen Märkten wie Abu Dhabi und Wien zurück. Die Profitabilität litt zudem massiv unter den weitreichenden Inspektionen der Getriebefan-Triebwerke (GTF) von Pratt & Whitney, einer Tochtergesellschaft von RTX. Zum Stichtag 30. Juni waren demnach 41 Flugzeuge von Wizz Air wegen notwendiger Prüfungen oder Defekten an den GTF-Triebwerken weltweit am Boden geblieben. Solche Stilllegungen führen zu erheblichen Kapazitätseinschränkungen und beeinträchtigen die operative Leistung. Mit der Flottenanpassung hält Wizz Air an

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Grünes Licht aus Brüssel: Oberösterreich startet Ausschreibung für subventionierte Flugroute Linz–Frankfurt

Die Europäische Kommission in Brüssel hat am 7. November 2025 grünes Licht für die geplante Verpflichtung zur Erbringung öffentlicher Dienstleistungen (Public Service Obligation, PSO) auf der Flugstrecke Linz–Frankfurt erteilt. Damit ist eine entscheidende Hürde für die Wiederaufnahme dieser für das Bundesland Oberösterreich als essenziell erachteten Verbindung zum globalen Luftverkehrsnetz gefallen. Die Zustimmung aus Brüssel ermöglicht es dem Land Oberösterreich nun, die europaweite Ausschreibung für den Betrieb der Route offiziell zu starten. Ziel ist es, ein Luftfahrtunternehmen zu finden, das die Strecke wieder regelmäßig und zuverlässig bedient und damit die Anbindung des führenden Industrie- und Exportbundeslandes Österreichs an das internationale Drehkreuz Frankfurt am Main sichert. Die Wiederherstellung der Flugverbindung nach Frankfurt wird in Oberösterreich parteiübergreifend als ein Akt von höchster wirtschaftspolitischer Priorität betrachtet. Die Unterbrechung dieser Route hatte in den letzten Jahren erhebliche logistische und zeitliche Herausforderungen für die exportorientierte Wirtschaft des Bundeslandes mit sich gebracht. Die Genehmigung der PSO durch die EU-Kommission ist ein formaler, aber fundamental wichtiger Schritt, der es staatlichen Stellen unter klar definierten Auflagen erlaubt, einen Betriebszuschuss zu gewähren, um eine wirtschaftlich nicht ausreichend rentable, aber gesellschaftlich und volkswirtschaftlich notwendige Verkehrsleistung sicherzustellen. Die Fluggesellschaft, die den Zuschlag erhält, muss die Frequenz und Qualität der Verbindung gemäß den Ausschreibungsbestimmungen erbringen. Frankfurt als Tor zur Welt – Regionale Wettbewerbsfähigkeit im Fokus Die Bedeutung der Flugverbindung Linz–Frankfurt geht weit über den reinen Personenverkehr hinaus. Frankfurt am Main ist eines der größten und wichtigsten internationalen Luftverkehrsdrehkreuze Europas und dient als essenzieller Knotenpunkt für Geschäftsreisen, den weltweiten Warentransport sowie für interkontinentale Passagierflüge.

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IAG steigert Gewinn, aber Schwäche im US-Geschäft lässt Aktie einbrechen

Die International Consolidated Airlines Group (IAG), Muttergesellschaft von British Airways, Iberia, Vueling und Aer Lingus, hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres eine leichte Steigerung des operativen Gewinns erzielt. Der operative Gewinn stieg von Juli bis September um zwei Prozent auf 2,05 Milliarden Euro. Trotz dieses Zugewinns kämpft der Konzern mit einer spürbaren Abschwächung im wichtigen und lukrativen Nordatlantik-Geschäft, was die Anleger beunruhigte. Die Bekanntgabe der Ergebnisse führte zu einem deutlichen Kursrutsch der IAG-Aktie an der Börse, die zeitweise um bis zu 9,8 Prozent einbrach. Dies markierte den größten Tagesverlust seit Anfang 2022 und vernichtete rund 1,9 Milliarden Pfund (etwa 2,2 Milliarden Euro) an Marktwert. Auslöser war die gemeldete Auslastung der Passagierflugzeuge, die in allen Regionen sank, mit dem stärksten Rückgang von 2,4 Prozentpunkten auf den Nordatlantik-Routen. Auch die Einnahmen pro Passagier fielen im dritten Quartal branchenweit, wobei die Nordatlantik-Routen mit einem Minus von 7,1 Prozent besonders betroffen waren. Die IAG bestätigte die erwartete Marktschwäche im Bereich der sogenannten „Economy-Leisure-Buchungen“ aus den USA. Die Entwicklung der IAG steht im Einklang mit Beobachtungen anderer großer europäischer Fluggesellschaften. Bereits Air France-KLM und die Lufthansa Gruppe hatten zuvor auf eine Flaute im Transatlantik-Markt hingewiesen, insbesondere bei den Buchungen aus den Vereinigten Staaten. Experten führen dies unter anderem auf einen Rückgang der touristischen Reisen von Europa in die USA zurück, der sich seit der Amtsübernahme von US-Präsident Donald Trump verstärkt bemerkbar macht. Trotz der aktuellen Sorgen der Anleger zeigte sich IAG-Konzernchef Luis Gallego zuversichtlich. Er verwies darauf, dass das Unternehmen mit einem sehr starken

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Spirit Airlines sichert Finanzierung durch Personalzugeständnisse: Harter Sanierungskurs

Spirit Aviation Holdings, die Muttergesellschaft der amerikanischen Ultra-Low-Cost-Fluggesellschaft Spirit Airlines, hat im Rahmen ihres laufenden Sanierungsverfahrens nach Chapter 11 einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das Unternehmen meldete Grundsatzvereinbarungen mit der Pilotengewerkschaft Air Line Pilots Association (ALPA) und der Flugbegleitergewerkschaft Association of Flight Attendants-CWA (AFA). Diese Vereinbarungen sind von entscheidender Bedeutung, da sie eine Schlüsselanforderung für den nächsten Abruf von Betriebsmitteln aus der Schuldner-in-Besitz-Finanzierung (DIP-Finanzierung) des Unternehmens darstellen. Die Einsparungen, die aus den Verhandlungen mit den Gewerkschaften resultieren sollen, werden auf den zur Genehmigung der DIP-Mittel erforderlichen Zielbetrag geschätzt. Lokale Medien berichteten vorab, dass Spirit Einsparungen in Höhe von insgesamt 100 Millionen US-Dollar von den beiden Gruppen anstrebt. Die Einigung mit dem Cockpit- und Kabinenpersonal ist ein Manöver von höchster betriebswirtschaftlicher Notwendigkeit. Das Sanierungsverfahren, welches Spirit Airlines zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres in Anspruch nehmen musste, zielt darauf ab, die Schuldenlast signifikant zu reduzieren und die Kostenstruktur an die anhaltend schwierigen Marktbedingungen anzupassen. Die Drohung, die Arbeitsverträge notfalls über den umstrittenen Paragrafen 1113 des US-Insolvenzrechts einseitig zu ändern oder zu beenden, falls keine einvernehmliche Lösung gefunden würde, hat den Verhandlungsprozess massiv beschleunigt. Als Zeichen des gemeinsamen Engagements zur Rettung des Unternehmens hat sich auch die obere Führungsebene von Spirit Airlines zu Gehaltskürzungen verpflichtet. Der prozentuale Gehaltsverzicht des Führungspersonals soll nach Unternehmensangaben nicht geringer ausfallen als der der Piloten. Entlassungswellen und Rückzug aus wichtigen Märkten zur Flottenoptimierung Die Einsparungen im Personalbereich sind nur ein Teil eines weitreichenden und schmerzhaften Restrukturierungsplans, der auf eine massive Verkleinerung des Flugbetriebs hinausläuft. Die Fluggesellschaft wird sich

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Lufthansa, Ryanair und 19 weitere Airlines stoppen irreführende Klima-Aussagen

Lufthansa, Eurowings, Ryanair und insgesamt 21 europäische Fluggesellschaften haben sich verpflichtet, ihre Werbung und Kommunikation zu ändern, nachdem die EU-Kommission und die nationalen Verbraucherschutzbehörden (CPC-Netzwerk) irreführende Praktiken moniert hatten. Die Airlines verzichten künftig darauf, gegenüber Verbrauchern den Eindruck zu erwecken, dass die CO2-Emissionen eines Fluges durch finanzielle Beiträge zu Klimaschutzprojekten oder durch die Verwendung alternativer Kraftstoffe vollständig neutralisiert, ausgeglichen oder direkt reduziert werden könnten. Die Einigung, die das Ergebnis eines Dialogs mit der EU-Kommission ist, betrifft eine breite Palette von Werbeaussagen, die von Kritikern oft als „Ablasshandel“ oder Greenwashing bezeichnet wurden. Die Fluggesellschaften stellten in der Vergangenheit die Möglichkeit einer Kompensation in den Vordergrund, die durch finanzielle Unterstützung von Projekten wie Aufforstung den Eindruck eines „klimaneutralen Fluges“ erweckte. Tatsächlich aber wird dabei nicht der spezifische CO2-Ausstoß des einzelnen Fluges direkt ausgeglichen. Neben dem Verzicht auf Aussagen zur Neutralisierung von Emissionen haben sich die Airlines auch dazu verpflichtet, die Bezeichnung „nachhaltiger Flugkraftstoff“ (SAF) nur noch mit angemessener Klarstellung zu verwenden und auf vage, allgemein „grüne Sprache“ zu verzichten. Die EU-Kommission hatte die Fluggesellschaften bereits im April 2024 aufgefordert, potenziell irreführende Praktiken einzustellen. Der europäische Verbraucherschutzdachverband BEUC (Bureau Européen des Unions de Consommateurs) begrüßte die Verpflichtung der Airlines ausdrücklich. Generaldirektor Agustín Reyna betonte, es sei höchste Zeit gewesen, dass die Fluggesellschaften aufhören, das Fliegen als eine nachhaltige Option darzustellen. Er stellte klar, dass das Bezahlen von „grünen Tarifen“ zur Finanzierung von Baumpflanzungen keine Garantie dafür biete, dass Flugzeugemissionen tatsächlich aus der Luft entfernt werden. Die betroffenen Airlines, zu denen neben den genannten

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