November 16, 2025

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November 16, 2025

Aena-Flughäfen verzeichnen Rekordmonat im Oktober 2025

Die zur Aena Group gehörenden Flughäfen haben ihren Aufwärtstrend im Oktober 2025 fortgesetzt und einen der stärksten Monate ihrer Geschichte verzeichnet. Insgesamt wurden 35,1 Millionen Passagiere abgefertigt, was einem Anstieg von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 4,3 Prozent auf nahezu 296.000, während das Frachtvolumen mit 150.175 Tonnen sogar um 9,3 Prozent zunahm. In der Periode von Januar bis Oktober 2025 zählten die Aena-Flughäfen insgesamt 329,2 Millionen Reisende. Besonders stark war das Wachstum in Spanien, wo die Aena-Flughäfen 29,5 Millionen Passagiere begrüßten (+4,4 Prozent). Bemerkenswert ist, dass 21 spanische Flughäfen im Oktober neue Monatsrekorde beim Passagieraufkommen erzielten. Den Spitzenwert erreichte der Flughafen Madrid-Barajas (MAD) mit 6,03 Millionen Passagieren (+6,3 Prozent), gefolgt von Barcelona-El Prat (BCN) mit 5,24 Millionen. Auch der Frachtverkehr in Spanien boomte, wobei Madrid-Barajas mit 80.497 Tonnen und einem Zuwachs von 10,7 Prozent ein historisches Hoch für das gesamte Netzwerk verbuchte. Auch die internationalen Beteiligungen der Aena Group trugen zum positiven Gesamtergebnis bei. Die 17 Flughäfen von Aena Brasil verzeichneten 4,04 Millionen Passagiere (+4,7 Prozent), obwohl die Zahl der Flugbewegungen um 5,1 Prozent sank. Das Frachtvolumen in Brasilien stieg mit 18,1 Prozent signifikant. Ebenfalls positive Entwicklungen meldete der London Luton Airport (LTN), der im Oktober 1,57 Millionen Passagiere abfertigte, was einem Anstieg von 5,7 Prozent entspricht. Der Cargo-Bereich in Luton hingegen verzeichnete einen leichten Rückgang.

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Empörung über Ryanair-Verhalten nach Messerangriff: Held von Cambridgeshire erhält Ersatzreise von British Airways

Der 61-jährige Stephen Crean, der Anfang November 2025 in Cambridgeshire als Held gefeiert wurde, weil er einen Messerangreifer in einem Zug konfrontierte und dabei selbst multiple Stichverletzungen erlitt, hat die Billigfluggesellschaft Ryanair scharf kritisiert. Ryanair hatte sich geweigert, Crean die Kosten für einen Flug nach Österreich zu erstatten, den er aufgrund seiner schweren Verletzungen nicht antreten konnte. Der Vorfall löste in der Öffentlichkeit und insbesondere unter den Fans seines Lieblingsfußballvereins Nottingham Forest eine Welle der Empörung über die vermeintlich starre Kulanzpolitik des Carriers aus. Die Verweigerung einer Rückerstattung für den Flug, der am 5. November 2025 planmäßig stattfand, begründete Ryanair mit der allgemeinen Regelung, dass Flugtickets nicht erstattungsfähig sind, wenn der Flug wie vorgesehen durchgeführt wird. Crean, der Verletzungen an Hand, Rücken, Kopf und Hüfte davontrug, bezeichnete die Haltung der Fluggesellschaft als „traurig und kindisch“. Nur einen Tag nachdem die Geschichte öffentlich bekannt wurde, trat die Konkurrenzfluggesellschaft British Airways auf den Plan: Sie bot Crean eine komplette Ersatzreise an, einschließlich zweier Tickets in der Club Europe-Klasse nach Porto sowie einem zweitägigen Aufenthalt in einem Fünf-Sterne-Hotel, gesponsert von British Airways Holidays. Die notwendigen Eintrittskarten für das Fußballspiel werden vom Nottingham Forest Football Club bereitgestellt. Starre Tarifpolitik kontra außergewöhnliche Umstände Stephen Crean war eigentlich auf dem Weg nach Österreich, um dort ein Spiel seines Vereins Nottingham Forest in der Europa League zu besuchen. Der Messerangriff, bei dem Crean am 1. November heldenhaft eingriff, machte die Reise jedoch unmöglich. Crean musste sich von schweren Stichverletzungen erholen, die eine Flugreise ausschlossen. Freunde versuchten, im

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Fußballfans in Malta verhaftet: Störung und Ordnungsverstöße auf LOT-Flug überschatten WM-Qualifikation

Drei polnische Fußballanhänger sind am Sonntag auf dem Malta International Airport von der Flughafenpolizei festgenommen worden, nachdem sie während ihres Fluges aus Warschau mutmaßlich für erhebliche Störungen gesorgt hatten. Nach Berichten des polnischen Fernsehsenders TVP World und Augenzeugenberichten ignorierten die Männer die Anweisungen der Kabinenbesatzung, sorgten durch lautes Geschrei für Unruhe und beeinträchtigten das Wohlbefinden anderer Passagiere. Die Festnahme erfolgte unmittelbar nach der Landung, im Vorfeld des letzten, wenn auch sportlich weitgehend bedeutungslosen, WM-Qualifikationsspiels der polnischen Nationalmannschaft in Malta. Der Vorfall, der sich wahrscheinlich an Bord des LOT Polish Airlines Fluges LO671 von Warschau nach Malta ereignete, lenkt erneut die Aufmerksamkeit auf das Problem ungebührlichen Verhaltens von Passagieren, insbesondere im Kontext von Großveranstaltungen. Bei ihrer Festnahme führten die Anhänger Berichten zufolge noch Alkohol mit sich. Das Verhalten der drei Männer stand im krassen Gegensatz zur Anreise Tausender polnischer Fans, die für das Spiel am Montagabend nach Malta reisten. Obwohl Polen bereits einen Play-off-Platz für die Weltmeisterschaft gesichert hatte und kaum noch Chancen auf den Gruppensieg gegen die Niederlande bestanden, war die Atmosphäre unter den anreisenden Fans angespannt. Der Vorfall an Bord: Schreie und Missachtung von Anweisungen Der Flug, bei dem es sich mutmaßlich um LOT Polish Airlines LO671, durchgeführt mit einer Boeing 737 Max 8 (Registrierung SP-LVP), handelte, wurde durch das Fehlverhalten der drei Anhänger massiv gestört. Zahlreiche Zeugenaussagen, darunter die eines an Bord befindlichen Journalisten des polnischen Kanal Sportowy, bestätigen die Schwere der Störungen. Der Journalist berichtete, das Trio habe während der gesamten Flugdauer „ständig geschrien“ und Anweisungen des

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Wizz Air: Fokus auf osteuropäisches Kerngeschäft mit A321neo

Der europäische Ultra-Low-Cost-Carrier Wizz Air mit Hauptsitz in Budapest, Ungarn, hat eine tiefgreifende Überarbeitung seiner Flotten- und Expansionsstrategie angekündigt. Bis zum Jahr 2033 plant die Fluggesellschaft, eine nahezu homogene Flotte aus 368 Flugzeugen des Typs Airbus A321neo zu betreiben. Dieser strategische Kurswechsel beinhaltet die Reduzierung der Bestellungen für das Langstreckenmodell A321XLR und eine klare geographische Neuausrichtung hin zu den Kernmärkten in Zentral- und Osteuropa sowie im Kaukasus. Im Zuge dieser Konsolidierung zieht sich Wizz Air von Stützpunkten an Hochkostenstandorten wie Wien und Abu Dhabi zurück. Die Entscheidung, die Flotte fast vollständig auf den A321neo umzustellen, zielt auf die Maximierung der Betriebseffizienz ab. Der A321neo, das größte Modell der A320-Familie, ermöglicht Wizz Air die Steigerung der Kapazität pro Flug und die Senkung der Stückkosten. Mit aktuell über 240 Flugzeugen, betrieben unter Gesellschaften wie Wizz Air Malta und Wizz Air UK, bedient der Carrier bereits Ziele in weiten Teilen Europas, Nordafrika, dem Nahen Osten sowie in Süd- und Zentralasien. Die neue Strategie soll das Wachstumspotenzial in den historisch starken Märkten der Airline festigen. Der Fahrplan zur reinen A321neo-Flotte Die geplante Flottenumstellung ist ein mehrstufiger Prozess, der bis zum Beginn des nächsten Jahrzehnts abgeschlossen sein soll. Wie Aviation Week berichtete, sieht der Plan vor, ältere Flugzeuge, darunter einen Großteil der kleineren Airbus A320 sowie ältere A321-Modelle, bis zum Ende des Geschäftsjahres 2029 aus dem aktiven Dienst zu nehmen. Lediglich neuere A320neo und A320 könnten dem überarbeiteten Plan zufolge noch bis 2033 in der Flotte verbleiben. Der Fokus liegt klar auf dem A321neo: Mit

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FAA ordnet sofortige Inspektion der Douglas DC-10 wegen befürchteter Triebwerkspylon-Probleme an

Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat ihre dringende Notfall-Anweisung, die zunächst die Frachtflotte der McDonnell Douglas MD-11F betraf, auf die älteren Douglas DC-10-Varianten ausgeweitet. Dieser Schritt folgt auf den tragischen Absturz von UPS Airlines Flug 2976 in Louisville, bei dem ein Triebwerk und der dazugehörige Pylon kurz nach dem Start vom Flügel der MD-11F abrissen. Die FAA befürchtet nun, dass ähnliche Konstruktionsmerkmale der Triebwerkspylone bei beiden Tri-Jet-Modellen das gleiche Risiko eines katastrophalen Triebwerksverlusts bergen könnten. Die Ausweitung der Notfall-Lufttüchtigkeitsanweisung (Emergency Airworthiness Directive, EAD) auf die DC-10 erfordert von den Betreibern umgehende Inspektionen und gegebenenfalls Korrekturmaßnahmen. Solange diese strengen Prüfungen nicht erfolgreich abgeschlossen sind, gilt für die betroffenen DC-10-Flugzeuge ein Flugverbot. Während die DC-10, ein Flugzeugtyp mit einer bereits historisch belasteten Sicherheitsbilanz, nur noch in geringer Zahl im Einsatz ist, führt die Anweisung bei den verbleibenden Frachtfluggesellschaften zu sofortigen logistischen und operationellen Störungen. Die FAA wählt damit einen vorsorglichen Weg, um die Sicherheit im Flugbetrieb zu gewährleisten, bis die genaue Ursache für das Versagen des Pylons am verunglückten MD-11F-Frachter vollständig geklärt ist. Die Kettenreaktion nach dem Louisville-Absturz Die aktuelle Krise begann mit dem Unfall von UPS Airlines Flug 2976, einem MD-11F-Frachter, der kurz nach dem Start in Louisville ein Triebwerk und den Pylon verlor, was zum Tod der dreiköpfigen Besatzung und mehrerer Personen am Boden führte. Als unmittelbare Folge dieses Unglücks forderte Boeing (als Nachfolger von McDonnell Douglas) die Betreiber der MD-11F-Flotte auf, den Flugbetrieb für eine detaillierte technische Analyse der Triebwerkspylone vorübergehend einzustellen. Die erste Notfall-Lufttüchtigkeitsanweisung der FAA setzte

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Portugiesische Behörden fordern Ryanair zur Akzeptanz von Papier-Bordkarten auf

Der irische Billigflieger Ryanair steht erneut im Fokus der europäischen Aufsichtsbehörden. Seit dem 12. November 2025 hat die Fluggesellschaft eine neue, digital-only Richtlinie für Bordkarten eingeführt, die Passagiere dazu verpflichtet, online einzuchecken und die Ryanair-App für ihre digitale Bordkarte zu nutzen. Obwohl Ryanair beteuert, Ausnahmen für Reisende ohne Smartphone oder mit speziellen Bedürfnissen ohne Zusatzkosten zu gewähren, hat die portugiesische Luftfahrtbehörde ANAC (National Civil Aviation Authority) interveniert. ANAC warnte Ryanair, dass die Verweigerung der Beförderung von Passagieren mit ausgedruckten Bordkarten gegen die grundlegenden EU-Fluggastrechte verstoße. Die Auseinandersetzung beleuchtet die Balance zwischen der von Fluggesellschaften angestrebten Betriebseffizienz und dem Schutz der Verbraucherrechte in einer zunehmend digitalisierten Reisewelt. Die Haltung der portugiesischen Behörde unterstreicht, dass die vertragliche Pflicht einer Fluggesellschaft, einen Passagier mit bestätigtem Ticket zu befördern, nicht an die technologische Ausrüstung oder die bevorzugte Form des Reisedokuments des Kunden gebunden werden darf. Während Ryanair die neue Politik als Erfolg feiert und die Effektivität des digitalen Systems lobt, bleibt die Ungewissheit über die praktische Umsetzung der Ausnahmeregelungen und die potenziellen Hürden für eine Minderheit der Kunden bestehen, was die Aufsichtsbehörden zur anhaltenden Überwachung zwingt. Digitale Transformation und das Streben nach Effizienz Die Einführung der digitalen Bordkartenpolitik durch Ryanair ist der jüngste, entschlossene Schritt in einer umfassenden Strategie zur Optimierung der operativen Abläufe und zur Reduzierung der Infrastrukturkosten an den Flughäfen. Fluggesellschaften weltweit forcieren die Digitalisierung aller Passagierprozesse. Ryanair beziffert die jährlichen Einsparungen durch die flächendeckende Umstellung auf digitale Bordkarten auf bis zu 40 Millionen Pfund (etwa 52,6 Millionen US-Dollar). Der Konzern argumentiert,

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Charter für Costa: Austrian Airlines nimmt Wien-Genua auf

Kreuzfahrt- und Reiseliebhaber aus Österreich können ab Mai 2026 die Westrouten des Mittelmeers komfortabler denn je erreichen. Die Reederei Costa Kreuzfahrten hat in einer strategischen Kooperation mit Austrian Airlines ein attraktives „Fly & Cruise“-Paket aufgelegt, das eine direkte Charterverbindung von Wien nach Genua beinhaltet. Dieses exklusive Angebot, das von Anfang Mai bis Mitte Oktober 2026 wöchentlich stattfindet, zielt darauf ab, den österreichischen Markt stärker an das Flaggschiff der Reederei, die Costa Smeralda, anzubinden und ein nahtloses Reiseerlebnis zu gewährleisten. Das neue Angebot stellt eine wesentliche Verbesserung für Reisende dar, indem es den Transferaufwand minimiert und die Reiseplanung vereinfacht. Die Kombination aus Charterflug, Transfers und Kreuzfahrt wird als leicht buchbares und komfortables Paket vermarktet, das sich an Familien, Paare und auch Kreuzfahrt-Neulinge richtet. Andrea Tavella, Regional Director DACH bei Costa Kreuzfahrten, hob hervor, dass diese direkte Anbindung das Reiseerlebnis erheblich aufwertet und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Das Schiff, dessen Name sich von der berühmten Smaragdküste Sardiniens ableitet, bietet eine maritime Hommage an die italienische Lebensart. Die Logistik der exklusiven Luftbrücke Der Kern des neuen Angebots ist die exklusive Charterflugverbindung von Wien (VIE) nach Genua (GOA). Ab dem 2. Mai bis zum 17. Oktober 2026 wird jeden Samstag ein Flug mit Austrian Airlines durchgeführt, um die wöchentliche Abfahrt der Costa Smeralda aus dem nahegelegenen Hafen Savona zu ermöglichen. Die Flugzeiten wurden so konzipiert, dass sie eine bequeme An- und Abreise gewährleisten, ohne lange Wartezeiten am Hafen zu verursachen: Bernhard Bohn, Sales Director Austria bei Costa Kreuzfahrten, betonte die Vorteile dieser angenehmen Flugzeiten

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Österreichische Erstaufführung von Unsuk Chins Alice in Wonderland

Das MusikTheater an der Wien, Teil der Vereinigten Bühnen Wien und der Wien Holding, präsentiert am 17. November 2025 die österreichische Erstaufführung der Oper Alice in Wonderland der renommierten koreanischen Komponistin Unsuk Chin. Das 2007 uraufgeführte Werk, das auf Lewis Carrolls berühmter Erzählung basiert, wird als eine tiefgründige und surreale Reise ins eigene Ich inszeniert. Unsuk Chin, die 2024 mit dem Ernst von Siemens Musikpreis – dem sogenannten „Nobelpreis für Musik“ – ausgezeichnet wurde, gilt als eine der profiliertesten Komponistinnen der Gegenwart und Schülerin von György Ligeti. Die Neuinszenierung am MusikTheater an der Wien steht unter der Regie von Elisabeth Stöppler, die international für ihre Arbeit mit zeitgenössischem Repertoire bekannt ist. Die Titelpartie der Alice übernimmt die isländische Sopranistin Álfheiður Erla Guðmundsdóttir. Für die musikalische Leitung kehrt Stephan Zilias, der am Haus bereits Erfahrung mit modernen Werken sammeln konnte, zurück und dirigiert das ORF Radio-Symphonieorchester Wien. Die Produktion wird ergänzt durch den Arnold Schoenberg Chor unter der Leitung von Erwin Ortner und die Gumpoldskirchner Spatzen unter der Leitung von Katja Kalmar. Mit diesem Werk setzt das MusikTheater an der Wien seine Linie fort, bedeutende zeitgenössische Opernwerke dem österreichischen Publikum zugänglich zu machen. Klang, Licht und Traum: Die musikalische Welt von Unsuk Chin Unsuk Chin, geboren in Seoul, gilt als eine Schlüsselfigur der zeitgenössischen Musikszene. Ihre musikalische Ausbildung führte sie 1988 als Schülerin des einflussreichen Komponisten György Ligeti nach Hamburg, eine Erfahrung, die ihren Stil maßgeblich prägte. Trotz dieser akademischen Prägung entzieht sich Chins Musik bewusst allen starren stilistischen Einordnungen. Sie

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Beond und New Pacific Airlines schmieden Allianz: Neue Marke Beond America zielt auf den US-Markt ab

Die auf Luxusreisen spezialisierte Fluggesellschaft Beond mit Hauptsitz auf den Malediven hat eine strategische Partnerschaft mit der US-amerikanischen New Pacific Airlines geschlossen, um ihre Präsenz auf dem nordamerikanischen Markt auszubauen. Unter der neuen Marke Beond America soll ein Betrieb mit bis zu acht Flugzeugen der Airbus A320-Familie unter dem bestehenden US-Flugbetriebszertifikat (Air Operator’s Certificate, AOC) von New Pacific Airlines etabliert werden. Mit diesem Schritt verfolgt Beond das Ziel, die Vereinigten Staaten als zentralen Pfeiler in ihrem globalen Netzwerk zu etablieren. Die Markteinführung und der geplante Betrieb des Netzwerks stehen noch unter dem Vorbehalt der endgültigen Genehmigung durch die US-Luftfahrtbehörde FAA. Der Vorstoß in den US-Markt ist Teil der aggressiven Expansionsstrategie von Beond, die darauf abzielt, ihre Flotte bis zum Ende des Jahrzehnts auf insgesamt 27 Flugzeuge zu erweitern. Das Konzept von Beond stützt sich auf einen reinen All-Business-Class-Service mit Schmalrumpfflugzeugen, die Malé mit globalen Luxus-Hubs verbinden. Durch die Partnerschaft mit New Pacific Airlines sichert sich Beond die notwendige operative Tiefe und eine etablierte Zertifizierung auf dem komplexen US-amerikanischen Luftfahrtmarkt. Die Allianz signalisiert einen wachsenden Wettbewerb im Segment der Premium-Charterflüge und der Luxus-Schmalrumpf-Langstrecken. Die Struktur der neuen Allianz: Beond America Die strategische Partnerschaft zwischen Beond (Malé, Malediven) und New Pacific Airlines (Anchorage Ted Stevens, USA) zielt auf die Schaffung einer neuen operativen Einheit unter dem Namen Beond America ab. Tero Taskila, CEO von Beond, hob die Bedeutung der Kooperation hervor: „New Pacific als Partner bringt operative Tiefe in den Vereinigten Staaten und stärkt unsere Mehrebenen-Struktur.“ New Pacific Airlines wird im Rahmen

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ITA Airways: Volle Integration in das Transatlantik-Geschäft als nächster Schritt

Der deutsche Luftfahrtkonzern Lufthansa bereitet die nächste Phase der Übernahme der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways vor. Im Sommer 2026 öffnet sich das vertraglich festgelegte Zeitfenster für Lufthansa, um die derzeit auf 41 Prozent begrenzte Beteiligung auf 90 Prozent aufzustocken. Dieser Schritt gilt als zentrale Säule der Expansionsstrategie des Konzerns und soll die volle Integration der italienischen Airline in das globale Netzwerk von Lufthansa gewährleisten. Konzernchef Carsten Spohr hat in Rom jüngst Gespräche mit dem italienischen Wirtschafts- und Finanzminister Giancarlo Giorgetti geführt, um das weitere Vorgehen abzustimmen und die vollständige Übernahme von ITA Airways zu bekräftigen. Die Absicht der Lufthansa, 100 Prozent der Anteile an ITA Airways zu erwerben, war von Anfang an klar kommuniziert worden. Der nächste strategische Meilenstein ist die Einbindung der italienischen Airline in das hochkarätige Transatlantik-Joint-Venture A++, das Lufthansa mit den nordamerikanischen Partnern United Airlines und Air Canada unterhält. Dies ist ein entscheidender Schritt, um ITA Airways unmittelbar im lukrativen und strategisch wichtigen US-Verkehr zu positionieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit signifikant zu steigern. Die gesamte Übernahme, einschließlich der restlichen zehn Prozent, soll spätestens bis zum Jahr 2033 abgeschlossen sein. Der Fahrplan zur 90-Prozent-Beteiligung Die derzeitige Eigentümerstruktur sieht vor, dass Lufthansa 41 Prozent der Anteile an ITA Airways hält, während die übrigen Anteile weiterhin beim italienischen Staat, vertreten durch das Wirtschaftsministerium, verbleiben. Die vertraglichen Vereinbarungen, die mit der italienischen Regierung getroffen wurden, sehen vor, dass Lufthansa im Sommer 2026 die Option ziehen kann, die Beteiligung auf 90 Prozent aufzustocken. Die finanzielle Dimension dieses zweiten Übernahmeschritts ist erheblich. Für den

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