Dezember 9, 2025

Weitere Artikel aus der Rubrik

Dezember 9, 2025

Flughafen Zürich startet Umrüstung der Sicherheitskontrolle auf CT-Technologie

Der Flughafen Zürich hat mit der umfassenden Modernisierung seiner Sicherheitskontrolle im Sicherheitskontrollgebäude (SKG) begonnen und nimmt die ersten Anlagen mit Computertomographie (CT)-Technologie in Betrieb. Am Montag, dem 8. Dezember, startete das erste von insgesamt vier Geschossen mit sieben neuen Geräten den Betrieb. Ziel der Maßnahme ist es, den Komfort für Fluggäste zu erhöhen, die Prozesseffizienz zu steigern und gleichzeitig die hohen Sicherheitsstandards aufrechtzuerhalten. Die vollständige Umrüstung aller 26 Kontrolllinien auf die neue Technologie soll bis Sommer 2026 abgeschlossen sein. Das Kernstück der neuen Anlagen sind moderne CT-Scanner für das Handgepäck. Diese ermöglichen eine dreidimensionale Analyse des Gepäckinhalts. Ein wesentlicher Vorteil für Passagiere ist, dass Flüssigkeiten und elektronische Geräte, wie Laptops und Tablets, künftig im Handgepäck verbleiben können. Dies beschleunigt den Kontrollablauf erheblich und führt zu einer deutlichen Steigerung des Passagierkomforts. Die neuen CT-Scanner sind zudem zertifiziert, Flüssigkeitsbehälter mit einem Fassungsvermögen von bis zu zwei Litern zu überprüfen. Dies ist ein entscheidender Schritt in Richtung einer möglichen Aufhebung der seit 2006 geltenden Beschränkung von 100 Millilitern. Obwohl die neuen Scanner technisch in der Lage sind, größere Flüssigkeitsmengen zu kontrollieren, bleibt die 100-Milliliter-Flüssigkeitsregel am Flughafen Zürich vorerst in Kraft. Grund dafür ist, dass nicht alle 26 Kontrolllinien zeitgleich umgestellt werden. Solange der Umbau im Gange ist, können Fluggäste nicht garantieren, dass sie an einer der neuen, umgerüsteten Linien kontrolliert werden. Die Passagiere werden je nach aktueller Verkehrslage und Verfügbarkeit der Anlagen den Kontrolllinien zugewiesen. Die Anpassung der Flüssigkeitsobergrenze ist am Flughafen Zürich spätestens mit dem vollständigen Abschluss der Umrüstung auf die CT-Technologie

weiterlesen »

Leav Aviation erweitert Flotte und startet Design-Wettbewerb für zusätzlichen Airbus

Die in Köln ansässige Fluggesellschaft Leav Aviation hat ihre Flotte um einen weiteren Airbus A320-200 erweitert. Der Neuzugang ist mit 180 Sitzplätzen ausgestattet und trägt künftig die Registrierung D-ADDY. Nach den bereits in Betrieb genommenen Flugzeugen mit den Kennzeichen D-ANNE und D-ANDI setzt die junge Airline ihre Wachstumsstrategie fort. Um den neuesten Jet optisch in Szene zu setzen, hat Leav Aviation einen öffentlichen Wettbewerb ins Leben gerufen und überlässt die Gestaltung der Lackierung der Gemeinschaft. Die Airline ruft Reisende und Fans dazu auf, kreative Vorschläge für das Design des Airbus A320-200 (D-ADDY) einzureichen. Die Frist für die Einreichungen ist bis Mitte Januar 2026 angesetzt. Die Fluggesellschaft verfolgt damit einen ungewöhnlichen Ansatz im Marketing und der Kundenbindung, indem sie die Öffentlichkeit direkt in die Markenpräsentation einbezieht. Der Wettbewerb ist nicht nur eine Marketingaktion, sondern bietet dem Gewinner auch einen substanziellen Preis: Das siegreiche Design wird tatsächlich auf dem Flugzeug umgesetzt und die entwerfende Person erhält als Hauptgewinn ein Jahr lang die Möglichkeit, kostenlos mit Leav Aviation zu fliegen. Solche Aktionen zur Gestaltung von Flugzeuglackierungen, die sogenannte Livery, sind in der Luftfahrtbranche zwar nicht alltäglich, aber werden gelegentlich von Airlines genutzt, um Aufmerksamkeit zu generieren und die Verbundenheit zur Basisregion oder bestimmten Zielgruppen zu demonstrieren. Leav Aviation ist als relativ neue deutsche Fluggesellschaft am Markt tätig und konzentriert sich auf das Segment des Ad-hoc-Charterverkehrs sowie des Wet-Lease, bei dem Flugzeuge inklusive Besatzung an andere Airlines vermietet werden. Die nunmehr dritte Maschine des Typs A320-200 festigt die Position der Airline und ermöglicht die

weiterlesen »

Flyone tritt Wizz-Nachfolge an: Eriwan-Wien angekündigt

Die moldawische Fluggesellschaft Flyone erweitert ihr Streckennetz und startet ab April 2026 eine neue Nonstopverbindung zwischen dem Flughafen Wien und Eriwan, der Hauptstadt Armeniens. Der Konkurrenz Wizz Air stellt diese Route ein bzw. bietet sie künftig ab Bratislava an. Der Flugbetrieb startet am 3. April zunächst mit einem wöchentlichen Umlauf. Bereits am 13. April wird die Frequenz auf zwei wöchentliche Flüge erhöht, bevor ab dem 1. Juni dreimal pro Woche zwischen Wien und Eriwan geflogen wird. Die Flugzeiten sehen einen Abflug in Eriwan (Armenien) um 15:40 Uhr und die Ankunft in Wien um 17:30 Uhr vor. Der Rückflug von Wien startet um 18:30 Uhr und erreicht Eriwan um 23:50 Uhr. Flyone setzt auf dieser Strecke voraussichtlich Flugzeuge des Typs Airbus A320 oder A321 ein, welche die Hauptbestandteile ihrer Flotte bilden. Flyone, gegründet im Jahr 2015 mit Hauptsitz am Flughafen Chișinău in Moldawien, bedient sowohl Linien- als auch Charterflüge. Die neue Verbindung nach Wien stärkt die Präsenz der Airline auf dem europäischen Markt und eröffnet Reisenden eine neue Option für Direktflüge in die Kaukasusregion. Eriwan, als wichtiges kulturelles und wirtschaftliches Zentrum Armeniens, wird durch die neue Route besser an Westeuropa angebunden. Bemerkenswert ist der Umstand, dass Flyone mit Flyone Armenia über einen lokalen Ableger verfügt, der jedoch selbst nicht in die Europäische Union fliegen darf. Hintergrund ist, dass dieser Carrier auf der berühmt-berüchtigten schwarzen Liste der EU zu finden ist. Das hängt damit zusammen, dass seit dem Jahr 2010 sämtliche Airlines mit Zertifikaten, die von der Zivilluftfahrtbehörde Armeniens ausgestattet sind, gebannt

weiterlesen »

Flughafen Budapest fertigt erstmals 19 Millionen Passagiere ab

Der internationale Flughafen Ferenc Liszt in Budapest hat noch vor Jahresende einen historischen Meilenstein erreicht: Am 9. Dezember wurde der 19-millionste Passagier des Jahres abgefertigt. Dies markiert einen neuen Rekord in der 75-jährigen Geschichte des Flughafens und unterstreicht seine Position als einer der dynamischsten Verkehrsknotenpunkte in der Region. Im Vorjahr lag das Passagieraufkommen noch bei 17,6 Millionen Reisenden. Das Wachstum war im gesamten Jahresverlauf stark, wobei der Flughafen seit April durchgehend über 1,5 Millionen Passagiere pro Monat zählte und einen besonders starken Herbst mit durchschnittlich 1,8 Millionen Reisenden verzeichnete. Der 19-millionste Gast landete an Bord eines Fluges der Scandinavian Airlines (SAS) und wurde von Vertretern des Flughafens, der Fluggesellschaft und der ungarischen Tourismusorganisation Visit Hungary feierlich begrüßt. Der Flughafen Budapest gehört zum globalen Netzwerk von VINCI Airports, was nach Angaben des Betreibers wesentlich zur dynamischen Entwicklung beiträgt. François Berisot, CEO des Flughafens Budapest, betonte, dass die wachsende Attraktivität Ungarns als Reiseziel, die Strategie zur Diversifizierung der Fluggesellschaften und das Partnernetzwerk von VINCI Airports die Haupttreiber des Wachstums seien. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Flughafeninfrastruktur sei notwendig, um die Kapazität an das steigende Passagieraufkommen anzupassen und ein optimales Reiseerlebnis zu sichern. Olivér Csendes, CEO von Visit Hungary, sah in den Rekordzahlen eine Bestätigung für die erfolgreichen, datengestützten Kampagnen zur Steigerung der internationalen Attraktivität Ungarns. Auch die Partnerfluggesellschaft SAS wertete das Wachstum positiv. Henrik Winell, Vice President Network bei SAS Scandinavian Airlines, hob das Vertrauen der ungarischen Reisenden hervor und verwies auf die verstärkte Präsenz der Fluglinie in Budapest. SAS erhöht die Verbindung

weiterlesen »

Flughafen Berlin Brandenburg spendet 10.000 Euro an lokale Vereine

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) hat in der Vorweihnachtszeit insgesamt 10.000 Euro an gemeinnützige Organisationen und Vereine in der Nachbarschaft des Flughafens BER gespendet. Die Mittel sollen es den lokalen Initiativen ermöglichen, konkrete Projekte umzusetzen, die das Leben in der Region bereichern. Die symbolischen Schecks wurden am 8. Dezember von FBB-CEO Aletta von Massenbach und dem Umlandbeauftragten Christian Franzke übergeben. Die Spendenaktion, die unter dem Motto „Gemeinsam Gutes tun“ stand, richtete sich an Vereine und Organisationen im Umland, die sich mit ihren Weihnachtswünschen bewerben konnten. Die Resonanz auf den Aufruf war groß: Bis zum Teilnahmeschluss gingen mehr als 120 Bewerbungen ein, welche die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements in der Region widerspiegelten. Per Losverfahren wurden zehn Organisationen ausgewählt, die jeweils 1.000 Euro erhielten. Unter den Begünstigten finden sich Initiativen aus dem Sport-, Bildungs- und sozialen Bereich. Die Spenden ermöglichen beispielsweise dem Förderverein der Wilhelm-Busch-Grundschule den Kauf mobiler Fußballwände und dem Löschzug Mittenwalde-Mark die Anschaffung von Allwetterjacken für die Jugendfeuerwehr. Auch Vereine wie der SV Lokomotive Rangsdorf (Handball-Jugend) und der VfL Lichtenrade (Turnerinnen) sowie Kitas und Abenteuerspielplätze profitieren von der finanziellen Unterstützung. Aletta von Massenbach betonte, die Spenden seien ein Dank an die vielen ehrenamtlich engagierten Menschen und Teil des umfassenden Engagements der Flughafengesellschaft in der Region. Die FBB engagiert sich im Rahmen ihrer Umlandarbeit seit vielen Jahren aktiv in der Förderung von Vereinen, Schulen, Kitas und sozialen Projekten im Umfeld des Flughafens. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Bildung, Soziales, Kultur und

weiterlesen »

Icelandair meldet Rekordmonat im November 2025

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair hat im November 2025 ein signifikantes Wachstum verzeichnet und ihren besten Novembermonat in der Unternehmensgeschichte erzielt. Insgesamt beförderte die Airline 347.000 Passagiere, was einer Steigerung von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Besonders dynamisch entwickelte sich der Verkehr ab Island mit einem Plus von 25 Prozent sowie der Transitverkehr über Island, der um 18 Prozent zunahm. Die gestiegene Nachfrage führte zu einer Rekordauslastung für diesen Monat, die bei 83,5 Prozent lag und damit den Anstieg der verfügbaren Kapazitäten übertraf. Präsident und CEO Bogi Nils Bogason führte das starke Ergebnis auf den Fokus des Unternehmens zur Verringerung der saisonalen Abhängigkeit und zur Steigerung der Nachfrage außerhalb der Hauptreisezeit zurück, insbesondere angesichts der Einführung von fünf neuen Zielen im laufenden Winterflugplan. Seit Jahresbeginn beförderte Icelandair insgesamt 4,7 Millionen Passagiere, was einem Zuwachs von acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Darüber hinaus hob die Fluggesellschaft ihre operative Zuverlässigkeit hervor. Die Pünktlichkeit lag im November bei 88,8 Prozent, eine Verbesserung um 4,1 Prozentpunkte gegenüber 2024. Laut Cirium Analytics wurde Icelandair im Berichtsmonat als pünktlichste Fluggesellschaft in Europa ausgezeichnet – diese Anerkennung erhielt das Unternehmen bereits zum fünften Mal im Jahr 2025. Solche Ergebnisse unterstreichen die Stärke des Streckennetzes und das Engagement der Mitarbeiter. Abseits des Passagiergeschäfts zeigten sich jedoch Rückgänge in anderen Segmenten. Das Leasinggeschäft verzeichnete einen Rückgang der verkauften Blockstunden um drei Prozent. Auch der Frachttransport, gemessen in Frachttonnenkilometern, reduzierte sich um zehn Prozent, was auf eine geringere Menge an Fischexporten zurückgeführt wurde. Icelandair konzentriert sich stark auf

weiterlesen »

Flughafen Wien erreicht hohes Niveau in internationaler Kundenorientierung

Der Flughafen Wien wurde vom globalen Flughafenverband Airports Council International (ACI) World mit dem Level 4 der Airport Customer Experience Accreditation ausgezeichnet. Diese Zertifizierung bestätigt die strategische und strukturelle Verankerung von Kundenorientierung und Qualitätsmanagement im gesamten Unternehmensbetrieb. Der Flughafen Wien gehört damit zu einer kleinen, exklusiven Gruppe von Flughäfen in Europa, welche diesen hohen internationalen Standard erreicht haben. Die ACI Customer Experience Accreditation ist ein weltweit anerkanntes Programm, das die Kundenorientierung von Flughäfen in fünf Entwicklungsstufen bewertet, von ersten Initiativen bis zur vollständigen Integration. Mit Level 4 beweist der Flughafen Wien, dass Kundenorientierung nicht nur eine Absichtserklärung ist, sondern in allen Bereichen strukturell umgesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt wird. In Europa haben aktuell nur der Flughafen Istanbul (mit dem höchsten Level 5) und der Malta International Airport (ebenfalls Level 4) eine vergleichbare oder höhere Stufe erreicht. Wien ist damit der einzige Flughafen seiner Größenordnung auf dem Kontinent, der dieses Level 4 trägt. Vorstand Mag. Julian Jäger von der Flughafen Wien AG hob die Auszeichnung als ein Signal für die weltweit hohen Qualitätsstandards des Standorts hervor und dankte den Mitarbeitern als Rückgrat der Servicekultur. Grundlage für die Zertifizierung sind zahlreiche Maßnahmen entlang der gesamten Reisekette: Dazu gehören die systematische Auswertung von Kundenfeedback, Prozessanalysen, gezielte Schulungen der Mitarbeiter und Terminalbegehungen, um ein einheitliches Serviceverständnis bei allen am Flughafen tätigen Partnerunternehmen zu fördern. Diese kontinuierlichen Verbesserungsprozesse sichern das Erreichen und Halten des Top-Niveaus. Die strategische Weiterentwicklung des Passagiererlebnisses wird durch hohe Investitionen unterstützt. Die aktuell laufende Süderweiterung des Terminal 3 ist hierbei ein zentrales

weiterlesen »

Billa eröffnet vollautomatisierten Markt am Salzburger Flughafen

Die Handelskette Billa hat am Salzburger Flughafen W. A. Mozart eine neue, vollautomatisierte Selbstbedienungsfiliale unter dem Namen Billa Box in Betrieb genommen. Auf einer Verkaufsfläche von knapp 60 Quadratmetern bietet der Markt über 1.100 verschiedene Artikel an, darunter Fertiggerichte, Snacks und Produkte des täglichen Bedarfs. Die Billa Box ist täglich von 06:00 bis 23:00 Uhr geöffnet und passt ihre Betriebszeiten an jene des Flughafens an, was auch den Einkauf an Sonn- und Feiertagen ermöglicht. Das innovative Konzept ist ein weiterer Schritt des REWE-Konzerns, zu dem Billa gehört, in Richtung moderner und flexibler Nahversorgung. Der Zutritt zum Markt erfolgt ausschließlich mittels Bankomatkarte, die am Eingang gescannt wird. Der Bezahlvorgang wird über Self-Checkout-Kassen abgewickelt, an denen die Kunden ihre Waren selbst scannen und anschließend bargeldlos per Bankomat- oder Kreditkarte bezahlen. Billa reagiert damit auf den Trend zu kompakten, personalunabhängigen Verkaufsstellen, die insbesondere an stark frequentierten Verkehrsknotenpunkten oder in urbanen Gebieten außerhalb der üblichen Ladenöffnungszeiten eine Versorgungslücke schließen sollen. Vergleichbare Konzepte gibt es auch von anderen Handelsketten und im Ausland. Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer hob bei der Eröffnung die Bedeutung der neuen Einrichtung für Passagiere, Flughafenmitarbeiter und Anwohner hervor. Die Billa Box ergänze das bestehende Angebot am Standort perfekt, insbesondere durch die erweiterten Öffnungszeiten. Auch für Kunden, die nur schnell eine Besorgung erledigen möchten, stehen drei Kurzzeitparkplätze mit 30 Minuten kostenloser Parkdauer direkt vor dem Markt zur Verfügung. Die Eröffnung wurde von den Salzburger Brauchtumsperchten begleitet, die zu den ersten Besuchern der neuen Filiale zählten. Die neue Billa Box am Salzburg Airport unterstreicht die

weiterlesen »

Lifecard-Travel-Assistance wählt Ergo Reiseversicherung als neuen Risikoträger

Die Lifecard-Travel-Assistance Gesellschaft für Reiseschutz mbH (LTA) hat eine neue strategische Kooperation bekannt gegeben und arbeitet seit dem 1. Dezember 2025 langfristig mit der Ergo Reiseversicherung AG zusammen. Dieser Schritt bedeutet eine Neuausrichtung der Risikoträgerschaft des Reiseschutzspezialisten. Ziel der Partnerschaft ist es, die Produktpalette weiterzuentwickeln und die Markteinführung von Innovationen zu beschleunigen. Für LTA-Geschäftsführer Dr. Michael Dorka ist die Ergo ein starker Partner, der Wachstum und Serviceorientierung konsequent unterstützen soll. Die LTA sieht sich in der Pflicht, Reisenden regelmäßig verbesserte und zeitgemäße Versicherungsprodukte anzubieten. Torsten Haase, Vorstand Vertrieb & Marketing der Ergo Reiseversicherung, betont die Zuverlässigkeit der LTA als langjähriger Spezialist und zeigt sich überzeugt, dass die Kooperation innovative Lösungen für die zukünftigen Anforderungen des Reisemarktes hervorbringen wird. LTA wird weiterhin die Reiseschutzpakete eigenständig konzipieren, von der Produktgestaltung bis zu den internen Serviceprozessen. Dieses Modell soll kurze Innovationszyklen und eine konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kunden und Vertriebspartner sicherstellen. Mit der Ergo im Rücken strebt LTA den weiteren Ausbau ihrer modernen Produktarchitektur an. Die Ergo Reiseversicherung AG ist ein etablierter und in vielen Bereichen des Touristik- und Vertriebsmarktes breit aufgestellter Versicherer, der bereits zahlreiche Kooperationen mit Reiseveranstaltern und Handelsketten pflegt. Konkret kündigt LTA zum Start der neuen Buchungssaison ein erweitertes Reiseschutz-Paket-Konzept an. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Optimierung der Schadenbearbeitung: LTA plant den Testeinsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), um interne Prozesse zu beschleunigen und Mehrwerte für die Kunden zu generieren. Dieser Fokus auf digitale Lösungen ist ein deutliches Zeichen für die Modernisierung des Geschäftsmodells.

weiterlesen »

Strategische Partnerschaftsvertiefung: Lufthansa und Air Baltic erweitern Codeshare-Abkommen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic und der deutsche Carrier Lufthansa haben eine Erweiterung ihres bestehenden Codeshare-Abkommens bekannt gegeben. Die Vereinbarung betrifft die Verbindung zwischen Riga (Lettland) und Frankfurt (Deutschland) und zielt darauf ab, die Transitverbindungen für Passagiere, die über den Großflughafen Frankfurt reisen, substanziell zu verbessern. Diese strategische Vertiefung der Partnerschaft stärkt nicht nur die globale Anbindung Lettlands, sondern festigt auch die Rolle der baltischen Staaten als wichtiger Markt für das Lufthansa-Netzwerk. Ab dem 17. Dezember 2025 werden beide Fluggesellschaften ihre jeweiligen Airline-Codes auf der gemeinsamen Strecke anwenden. Lufthansa wird ihren LH-Code auf den von Air Baltic durchgeführten Flügen zwischen Riga und Frankfurt platzieren, während Air Baltic ihren BT-Code auf den von Lufthansa auf derselben Route betriebenen Flügen nutzen wird. Das Codeshare-Abkommen ist primär auf Transitflüge über das Drehkreuz Frankfurt ausgerichtet, um Reisenden Zugang zu Lufthansas weitreichendem globalen Streckennetz zu ermöglichen. Ausbau der baltischen Konnektivität Die Codeshare-Kooperation zwischen Air Baltic und Lufthansa besteht bereits seit Dezember 2020. Ursprünglich umfasste die Zusammenarbeit Flüge von den Air Baltic-Basen in Riga, Tallinn (Estland) und Vilnius (Litauen) nach München, was bereits eine erste Stärkung der Konnektivität der baltischen Staaten zu weiteren Zielen über das Lufthansa-Netzwerk in Deutschland bedeutete. Die nun erfolgte Ausweitung auf Frankfurt, einem der führenden Luftverkehrsknotenpunkte Europas, stellt eine signifikante Aufwertung dieser Partnerschaft dar. Mantas Vrubliauskas, Vizepräsident für Netzwerkmanagement bei Air Baltic, hob die Bedeutung dieses Schrittes hervor: „Seit dem Start unserer Codeshare-Kooperation mit Lufthansa im Jahr 2020 haben wir die Möglichkeiten, die sie unseren Passagieren eröffnet, stetig erweitert. Dieser nächste Schritt

weiterlesen »