Dezember 9, 2025

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Dezember 9, 2025

Tallinn Airport startet historische Terminalerweiterung für 75 Millionen Euro

Der Flughafen Tallinn (TLL) steht vor der größten Umgestaltung seiner Geschichte. Das estnische Hauptportal hat Pläne für eine umfassende Terminalerweiterung im Wert von 75 Millionen Euro vorgestellt. Das auf sechs Jahre angelegte Projekt zielt darauf ab, das Terminal auf das stark gestiegene Passagieraufkommen vorzubereiten. Die jährlichen Passagierzahlen nähern sich der Fünf-Millionen-Grenze, was die ursprüngliche Kapazität des Terminals von 2,8 Millionen deutlich übersteigt. Die Baumaßnahmen werden in fünf Phasen durchgeführt, um den Flugbetrieb während der gesamten Bauzeit aufrechtzuerhalten. Die erste Phase des Großprojekts, die bereits begonnen hat, konzentriert sich auf die Renovierung der Check-in-Halle und die Installation von Selbstbedienungssystemen der neuesten Generation. Riivo Tuvike, Vorsitzender der Geschäftsleitung, betonte die Notwendigkeit der Expansion, um die charakteristische Mischung aus Effizienz und Gastfreundschaft des Flughafens zu bewahren. Er räumte ein, dass es zuletzt zu Engpässen, längeren Gepäckausgabezeiten und Warteschlangen bei der Grenzkontrolle gekommen sei – Probleme, die durch die umfassende Neugestaltung behoben werden sollen. Die Erweiterung, die vom Architekten Jaan Kuusemets (Dagopen) entworfen wurde, sieht den Anbau eines Nordflügels und mehrerer kleinerer Strukturen vor, die eine einheitliche Bandfassade entlang des bestehenden Terminals bilden. Das Design setzt auf Holz, großflächige Verglasungen und Ausblicke auf die Stadt und das Flugfeld, um eine nordische und ruhige Atmosphäre zu schaffen. Das Projekt umfasst die Neuschaffung von rund 16.500 $\text{m}^2$ neuer Fläche sowie die Renovierung von über 18.000 $\text{m}^2$ bestehender Fläche. Zu den kommenden Phasen gehören eine neue Ankunftshalle, ein modernes Gepäckabfertigungssystem, zwei neue Gates, erweiterte Bereiche für die Grenzkontrolle und kommerzielle Flächen sowie eine vergrößerte Sicherheitskontrollzone. Eine der

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Flydubai Flugzeug in Malé bei Bodenereignis beschädigt

Die Fluggesellschaft Flydubai hat bestätigt, dass eines ihrer Flugzeuge am 4. Dezember auf dem Velana International Airport (MLE) in Malé, Malediven, in einen Bodenunfall verwickelt war. Die Fluggesellschaft berichtete, dass alle Passagiere und Besatzungsmitglieder sicher in das Terminal gebracht wurden und keine Verletzungen gemeldet wurden. Flydubai reagierte umgehend, um die Beeinträchtigungen für die betroffenen Reisenden zu minimieren, indem diese auf die nächsten verfügbaren Flüge umgebucht wurden, während das beschädigte Flugzeug einer gründlichen Inspektion unterzogen wird. Obwohl die Fluggesellschaft zunächst keine Details zum Flugzeugtyp oder zur Art des Bodenereignisses bekannt gab, deuten externe Quellen und Berichte in sozialen Medien auf einen Zusammenstoß mit einem Tanklastwagen hin. Recherchen von Flugverfolgungsdiensten legen nahe, dass es sich bei der involvierten Maschine um eine Boeing 737 MAX 8 mit der Registrierung A6-FMM handelte, die den Flug FZ1025 bediente. Sichtbare Schäden am Flügelbereich des Jets bestätigen die Notwendigkeit einer umfassenden Begutachtung und Reparatur durch Ingenieure. Als direkte Folge des Vorfalls musste der Weiterflug der Maschine nach Colombo gestrichen werden. Der Vorfall auf dem Rollfeld des Velana International Airport in Malé, einem wichtigen Drehkreuz für den Urlaubsverkehr von Flydubai, unterstreicht die Notwendigkeit strikter Sicherheitsprotokolle im Bodenbetrieb. Flydubai betonte, dass die Sicherheit ihrer Passagiere und Besatzung jederzeit oberste Priorität habe. Die Fluggesellschaft unterhält eine wachsende Flotte der Boeing 737 MAX, deren Zuverlässigkeit und Effizienz vom CEO Ghaith Al Ghaith erst kürzlich hervorgehoben wurde. Der Flughafen Malé, als wichtigster internationaler Zugangspunkt zu den Malediven, hat in der Vergangenheit bereits ähnliche Bodenereignisse erlebt, was die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Stärkung der

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Längster US-Regierungsstillstand: Delta Air Lines beziffert den Schaden auf 200 Millionen US-Dollar

Der längste Regierungsstillstand (Government Shutdown) in der Geschichte der Vereinigten Staaten hat zu einem massiven Einnahmeausfall in der US-amerikanischen Luftfahrtindustrie geführt. Als eines der ersten großen Luftfahrtunternehmen bezifferte Delta Air Lines den voraussichtlichen Schaden: Das Unternehmen rechnet mit einem Verlust von 200 Millionen US-Dollar vor Steuern im vierten Quartal infolge der 43-tägigen Haushaltsblockade. Die politische Auseinandersetzung im Kongress hatte Tausende von Bundesangestellten, darunter essenzielles Personal der Flugsicherung, gezwungen, ohne sofortige Bezahlung zu arbeiten. Der daraus resultierende Mangel an Fluglotsen und die behördlich angeordneten Kapazitätskürzungen in wichtigen Drehkreuzen führten zu einem weitreichenden Chaos im Flugbetrieb, das die ohnehin geringen Gewinnmargen der Fluggesellschaften empfindlich traf. Der Stillstand der Regierungsgeschäfte, der am 1. Oktober 2025 begann und erst Mitte November endete, führte zu einer beispiellosen Störung des Luftverkehrs. Das Zusammenspiel aus reduzierten Flugplänen, einem deutlichen Rückgang der Buchungszahlen aufgrund allgemeiner Verunsicherung sowie stark erhöhten Rückerstattungen an Kunden summierte sich zu dem beträchtlichen finanziellen Schaden, den Delta Air Lines nun in ihrer Bilanz ausweisen muss. Obwohl sich das Flugnetz noch vor den verkehrsreichsten Feiertagen wieder stabilisierte, war der Schock für die Branche erheblich. Kapazitätskürzungen und Fluglotsenmangel als operativer Engpass Der direkte und unmittelbarste Einfluss des Shutdowns auf den Flugbetrieb resultierte aus dem Personalmangel in kritischen Bundesbehörden. Tausende von Fluglotsen und Mitarbeitern der Transportsicherheitsbehörde (TSA) waren gezwungen, ohne Bezahlung zu arbeiten. Angesichts der hohen Verantwortung und des enormen Stressniveaus in diesen Bereichen meldeten sich viele unbezahlte Fluglotsen aus Protest oder gesundheitsbedingten Gründen krank, was zu einer akuten Unterbesetzung in den Kontrollzentren führte. Als Reaktion auf

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Swiss prüft Abschaffung der Deutschpflicht für Flugpersonal

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines, eine Tochter der Lufthansa Group, zieht in Erwägung, eine ihrer langjährigen Einstellungsanforderungen zu lockern: die Pflicht für Piloten und Kabinenpersonal, Deutschkenntnisse auf mindestens B2-Niveau nachweisen zu müssen. Diese Regelung, die neben der zwingend erforderlichen englischen Sprache eine zusätzliche Fremdsprache verlangt, hat insbesondere in den französisch- und italienischsprachigen Regionen der Schweiz, der Romandie und im Tessin, wiederholt für Kritik gesorgt. Wie die Aargauer Zeitung berichtete, zeigte sich Swiss-Chef Jens Fehlinger offen für eine Überprüfung dieser Vorgabe. Er äußerte sich dahingehend, dass die Deutschpflicht in den kommenden Jahren „kritisch überprüft“ werden sollte. Der dringende Handlungsbedarf leitet sich aus dem gravierenden Personalmangel im Cockpit ab. Erst kürzlich konnten von 32 ausgeschriebenen Pilotenstellen lediglich sechs besetzt werden. Solche Personalengpässe führten bereits im Sommer zu massiven Einschränkungen im Flugbetrieb und zur Streichung von rund 1.400 Flügen, was die operative Stabilität der Airline stark beeinträchtigte. Eine Lockerung oder gar die Abschaffung der Deutschpflicht könnte den Pool potenzieller Bewerber, insbesondere in den nicht-deutschsprachigen Kantonen und im europäischen Ausland, erheblich vergrößern. Die Fähigkeit, neben Englisch eine weitere Amtssprache der Schweiz zu sprechen, galt lange Zeit als wichtiger Bestandteil der Servicequalität und der nationalen Identität der Swiss. Angesichts der akuten Personalnot und des verschärften Wettbewerbs um qualifiziertes Personal in der europäischen Luftfahrtindustrie könnte jedoch die Priorität nun auf der Sicherstellung des Flugbetriebs liegen. Branchenexperten sehen in der möglichen Anpassung der Sprachvorgaben einen pragmatischen Schritt, um dem Druck auf den Flugbetrieb entgegenzuwirken. Die Deutsche Sprache ist eine von vier Landessprachen und galt stets

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Wiederaufnahme der Rückführungsflüge zwischen Venezuela und den USA: Diplomatische Wende im Migrationsstreit

Das Regime von Nicolás Maduro in Venezuela hat die Wiederaufnahme der umstrittenen Migranten-Rückführungsflüge aus den Vereinigten Staaten genehmigt. Diese Entscheidung, die nur Tage nach der faktischen Aussetzung des Programms erfolgte, markiert eine bemerkenswerte diplomatische Wende inmitten erhöhter geopolitischer Spannungen zwischen Caracas und Washington. Die Flüge werden von der Fluggesellschaft Eastern Airlines mit einer Boeing 777-200ER durchgeführt und sollen die Route zwischen Phoenix Sky Harbor und Caracas Simón Bolivar zweimal wöchentlich bedienen. Die Genehmigung zur Wiederaufnahme des Programms erfolgte auf Grundlage eines formellen Antrags zur Wiederaufnahme des Flugbetriebs, wie das venezolanische Verkehrsministerium mitteilte. Die kurzzeitige Aussetzung der Flüge war eine Reaktion auf eskalierende Rhetorik, insbesondere auf Äußerungen des damaligen US-Präsidenten Donald Trump, der einseitig erklärte, der venezolanische Luftraum müsse „in seiner Gesamtheit als geschlossen“ betrachtet werden. Solche direkten Konfrontationen verdeutlichen die fragile Natur der Vereinbarungen, die den Flugbetrieb erst ermöglichen, und ihre unmittelbare Anfälligkeit für politische Meinungsverschiedenheiten und Konflikte auf höchster Regierungsebene. Trotz der tief verwurzelten ideologischen Differenzen und der anhaltenden US-Sanktionen gegen Venezuela zeigt die Wiederaufnahme der Flüge eine pragmatische Notwendigkeit auf beiden Seiten, die Migrationsfrage zu adressieren. Der Hintergrund der Aussetzung und die politische Eskalation Die Migranten-Rückführungsflüge waren ursprünglich als Teil einer umfassenderen Vereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und Venezuela ins Leben gerufen worden. Diese Vereinbarungen dienten dazu, die steigende Zahl von Venezolanern zu bewältigen, die über die südliche US-Grenze ins Land kommen. Angesichts der anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Krise in Venezuela suchten Millionen von Bürgern in den letzten Jahren Zuflucht im Ausland, was die USA, Kolumbien, Peru und

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ÖBB und SBB starten Nightjet-Generation auf Strecke Zürich–Hamburg

Die SBB und die ÖBB leiten am 4. Dezember 2025 eine neue Ära im europäischen Nachtzugverkehr ein. An diesem Tag nehmen die beiden Bahngesellschaften die erste Garnitur ihrer neuen Nightjet-Züge auf der wichtigen Verbindung zwischen Zürich und Hamburg in Betrieb. Die rollende Unterkunft wurde konzipiert, um Reisenden ein deutlich verbessertes Niveau an Komfort, Privatsphäre und moderner Ausstattung zu bieten. Im Verlauf des Jahres 2026 soll die Einführung der neuen Generation auch auf den Nightjet-Strecken Zürich–Wien und Zürich–Amsterdam folgen. Zur feierlichen Lancierung tauften Vertreter der SBB und der ÖBB gemeinsam mit dem Zürcher Stadtrat Andreas Hauri den ersten Zug auf den Namen „City of Zürich“. Stadtrat Hauri betonte dabei die symbolische Bedeutung des Zuges als Zeichen der Offenheit, der internationalen Anbindung und der klimafreundlichen Mobilität der Stadt Zürich. Sabine Stock, Mitglied des Vorstands der ÖBB Personenverkehr, hob hervor, dass es sich um „die modernsten Nachtzüge, die derzeit in Europa unterwegs sind“, handle. Die Nightjets der nächsten Generation führen eine Reihe von Neuerungen ein, die auf die Bedürfnisse der Reisenden zugeschnitten sind. Zu den Kernmerkmalen zählen feste Betten sowohl in Schlaf- als auch in Liegewagen für einen besseren Schlafkomfort. Für höchste Ansprüche stehen Comfort Plus-Schlafwagenabteile bereit, die über eine eigene Toilette, Dusche und einen dedizierten Sitzbereich verfügen. Eine bedeutende Innovation sind die sogenannten Mini Cabins für Alleinreisende. Diese kompakten Privatbereiche sind mit einem ausklappbaren Frühstückstisch, Spiegel und Leselicht ausgestattet und können über eine Schiebetür auch zu Doppelkabinen verbunden werden. Die Modernität der Züge zeigt sich auch in der technischen Ausstattung: Die Passagiere

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Etihad Airways forciert Wachstum in Europa mit dem Airbus A321LR

Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate mit Sitz in Abu Dhabi, befindet sich in einer Phase massiver Expansion und Positionierung als eine der am schnellsten wachsenden Netz-Airlines weltweit. Allein in diesem Jahr hat das Unternehmen die Aufnahme von über 30 neuen oder wieder aufgenommenen Strecken angekündigt. Diese aggressive Expansion wird nun auch auf Schlüsselmärkte in Europa ausgeweitet, wobei die Fluggesellschaft eine strategische Flottenentscheidung trifft: den Einsatz des Airbus A321LR auf Langstrecken. Dieser schmalrumpfige Langstreckenjet ermöglicht es Etihad, die Frequenz zu erhöhen und die Konnektivität des Hubs in Abu Dhabi zu optimieren. Jüngste Entwicklungen zeigen eine temporäre Verdopplung der Flüge nach Amsterdam sowie eine signifikante Aufstockung der Dienste nach Düsseldorf und München, wobei die Frage nach der langfristigen operativen und finanziellen Tragfähigkeit dieser beispiellosen Wachstumsrate im Vordergrund steht. Die Nutzung des A321LR mit seiner speziellen Premium-Kabinenkonfiguration ist ein entscheidender Schritt, um sowohl Frequenz als auch Produktqualität zu steigern. Die aggressive Expansionsoffensive Die Ankündigung von über 30 neuen Destinationen in so kurzer Zeit unterstreicht den hohen Ehrgeiz von Etihad, seine Position im globalen Luftverkehrsmarkt signifikant auszubauen. Nach einer Phase strategischer Neuausrichtung in den vorangegangenen Jahren kehrt die Fluggesellschaft mit voller Kraft zur Netzwerkerweiterung zurück. Diese Offensive beschränkt sich nicht nur auf das Erschließen neuer Märkte, wie kürzlich mit den LR-betrieben Strecken nach Krabi, Medan und Phnom Penh geschehen, sondern zielt auch auf die Verdichtung bestehender, umsatzstarker Routen. Die Notwendigkeit, schnell auf die Marktbedingungen reagieren zu können und neue sekundäre Städte effizient zu bedienen, hat zur verstärkten Nutzung des A321LR

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IndiGo-Tochtergesellschaft Interglobe Aviation Financial Services mit hoher Steuerstrafe belegt

Die Interglobe Aviation Financial Services (IFSC), eine Tochtergesellschaft der führenden indischen Fluggesellschaft IndiGo Airlines (InterGlobe Aviation Ltd.), wurde von der indischen Steuerbehörde mit einer erheblichen Geldstrafe belegt. Die Kochi-Niederlassung des Joint Commissioner of Central Tax and Central Excise erließ am 1. Dezember 2025 einen Strafbescheid über 1,18 Milliarden indische Rupien, was umgerechnet etwa 13,1 Millionen US-Dollar entspricht. Grund für die hohe Forderung ist die Nichtanerkennung von Vorsteuerabzügen (Input Tax Credits, ITCs), die das Unternehmen für die Geschäftsjahre 2019 und 2022 geltend gemacht hatte. IndiGo kündigte umgehend an, den Bescheid anzufechten, und erklärte, er sei nach Rücksprache mit Steuerberatern als „fehlerhaft“ einzustufen. Die Fluggesellschaft sieht in der Sache gute Erfolgsaussichten und betont, dass die Forderung keine signifikanten Auswirkungen auf die finanzielle Lage, den Betrieb oder andere Aktivitäten des Unternehmens habe. Dieser aktuelle Steuerstreit ist symptomatisch für die komplexen und oft umstrittenen steuerlichen Rahmenbedingungen, denen Fluggesellschaften in Indien ausgesetzt sind. Die Branche agiert in einem Umfeld, in dem die Interpretation von Steuergesetzen, insbesondere im Zusammenhang mit dem integrierten Güter- und Dienstleistungssteuergesetz (Integrated Goods and Services Tax, IGST) und dem Vorsteuerabzug, regelmäßig zu rechtlichen Auseinandersetzungen führt. Die komplexe Welt des Vorsteuerabzugs Der Vorsteuerabzug (ITC) ist ein grundlegendes Konzept im indischen Güter- und Dienstleistungssteuersystem (GST). Er erlaubt es Unternehmen, die beim Kauf von Waren oder Dienstleistungen an Zulieferer gezahlte Steuer (die sogenannte Vorsteuer) von der Steuer abzuziehen, die sie selbst auf ihre Verkäufe oder erbrachten Dienstleistungen erheben (der sogenannte Output Tax). Ziel ist es, eine Kaskadenbesteuerung zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Steuerlast nur

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Pilatus eröffnet neue Flugzeugteile-Produktion in Spanien

Der Schweizer Flugzeughersteller Pilatus hat offiziell seine neue Produktionsstätte im Technologiepark Carmona nahe Sevilla in Spanien eingeweiht. Die Fabrik ist bereits seit Jahresbeginn in Betrieb und dient dem Bau von strukturellen Baugruppen und wichtigen Komponenten für die Flugzeugmodelle des Unternehmens. Mit diesem Schritt reagiert Pilatus auf die anhaltend hohe Nachfrage nach seinen Geschäftsreiseflugzeugen und schafft dringend benötigte zusätzliche Fertigungskapazitäten außerhalb des Schweizer Hauptsitzes. Derzeit beschäftigt die neue Fabrik in Carmona 75 Mitarbeiter. Pilatus plant jedoch einen deutlichen Ausbau der Belegschaft im Jahr 2026. Im Fokus der spanischen Produktion stehen zunächst strukturelle Baugruppen für den beliebten Businessjet Pilatus PC-24, auch bekannt als „Super Versatile Jet“. Darüber hinaus werden in der Anlage Kabelbäume für den Turboprop-Klassiker PC-12 hergestellt. Als nächster Schritt ist vorgesehen, Anfang 2026 auch die komplette strukturelle Fertigung des PC-12 an diesem Standort aufzunehmen. Die Entscheidung für den Standort in der andalusischen Region Sevilla ist strategisch motiviert. Die dortige Luftfahrtindustrie bietet Zugang zu qualifiziertem Fachpersonal und einem etablierten Zulieferernetzwerk in Südeuropa. Die Schaffung dieser zusätzlichen Kapazitäten ist für Pilatus von entscheidender Bedeutung, da der Hauptsitz in Stans in der Schweiz aufgrund räumlicher und logistischer Einschränkungen seine Fertigungsgrenzen erreicht hat. Die Expansion nach Spanien ermöglicht es dem Flugzeugbauer, die Produktionsraten zu erhöhen und die Lieferzeiten für die stark nachgefragten PC-12 und PC-24 zu stabilisieren. Die neue Fertigungsstätte in Carmona stellt eine wichtige Ergänzung im globalen Produktionsnetzwerk von Pilatus dar. Die schrittweise Inbetriebnahme und der geplante Ausbau der Belegschaft in den kommenden Monaten unterstreichen die langfristige Verpflichtung des Schweizer Unternehmens zu diesem

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China Eastern startet längste Passagierflugverbindung der Welt nach Buenos Aires

China Eastern Airlines hat den Betrieb des derzeit längsten kommerziellen Passagierflugs der Welt aufgenommen. Die neue Verbindung zwischen Shanghai und Buenos Aires verkürzt die Reisezeit zwischen China und Südamerika um mehr als vier Stunden im Vergleich zu bestehenden Routen. Die Etablierung dieser Ultra-Langstreckenverbindung ist ein Indikator für die Kapazitäten einer neuen Generation von Langstreckenflugzeugen wie dem Airbus A350, der Boeing 787 und der neuesten Variante der Boeing 777. Solche Flugrouten sprechen Reisende an, die bereit sind, für weniger Zwischenstopps einen Aufpreis zu zahlen, und verändern dadurch die globalen Konnektivitätsmuster. Der neue Rekordflug MU745 von China Eastern startete am Donnerstag um 02:19 Uhr Ortszeit vom Shanghai Pudong Airport (PVG) zu seinem Jungfernflug zum Ministro Pistarini International Airport (EZE) in Buenos Aires. Der Flug, der mit einer Boeing 777-39P durchgeführt wird, beinhaltet einen geplanten technischen Zwischenstopp in Auckland, Neuseeland, für das Auftanken und den Wechsel der Besatzung. Die Gesamtdistanz der Reise beträgt beeindruckende 20.000 Kilometer und die gesamte Reisedauer liegt bei 25 Stunden und 30 Minuten, womit er die bisher längste planmäßige kommerzielle Passagierverbindung darstellt. Mit dieser Verbindung übertrifft China Eastern den bisherigen Rekordhalter, den 19 Stunden und 20 Minuten dauernden Nonstop-Flug von Xiamen Airlines zwischen New York JFK und Fuzhou. Auch andere Ultra-Langstreckenflüge, wie die von Singapore Airlines zwischen Newark/JFK und Singapur, sowie die Route Auckland–JFK von Air New Zealand, rangieren nun hinter dieser neuen Rekordstrecke. Die staatliche chinesische Zeitung Global Times hob hervor, dass frühere Routen zwischen Shanghai und Südamerika, die Umwege über Nordamerika oder Europa nahmen, typischerweise 30 Stunden

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