Dezember 23, 2025

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Dezember 23, 2025

Lufthansa übernimmt Jubiläumsflugzeug mit Sonderlackierung am Frankfurter Flughafen

Ein besonderer Moment für die Lufthansa-Geschichte ereignete sich am heutigen Dienstag auf dem Flughafen Frankfurt am Main. Mit der Landung einer fabrikneuen Boeing 787-9 leitete die Lufthansa offiziell die Feierlichkeiten zu ihrem einhundertjährigen Gründungsjubiläum ein. Das Flugzeug, das eine auffällige und eigens für diesen Anlass entworfene Sonderlackierung trägt, traf nach einem mehrstündigen Überführungsflug direkt aus dem Boeing-Werk in Everett, Washington, ein. Es markiert den Auftakt für eine umfassende Jubiläumskampagne, in deren Rahmen die Fluggesellschaft auf ihre Wurzeln zurückblickt, die bis in das Jahr 1926 reichen. Die Ankunft des sogenannten Dreamliners stieß auf breites öffentliches Interesse und wurde von Unternehmensvertretern sowie Luftfahrtbegeisterten gleichermaßen gewürdigt. Die feierliche Einflottung dieses speziellen Fluggeräts steht in engem Zusammenhang mit einem bedeutenden historischen Datum. Am 6. Januar 1926 wurde durch den Zusammenschluss der beiden Fluggesellschaften Deutscher Aero Lloyd und Junkers Luftverkehr die erste Deutsche Luft Hansa Aktiengesellschaft ins Leben gerufen. Nur wenige Monate später, am 6. April 1926, nahm das Unternehmen mit einem Erstflug den regulären Betrieb auf. Obwohl die heutige Lufthansa nach dem Zweiten Weltkrieg rechtlich neu gegründet wurde, beruft sie sich in ihrer Traditionspflege auf die Pionierleistungen und den technologischen Fortschritt jener frühen Jahre der zivilen Luftfahrt. Das nun eingetroffene Flugzeug soll als fliegender Botschafter diese Brücke zwischen den Jahrzehnten schlagen. Designmerkmale der Jubiläumslackierung Die Optik der Boeing 787-9 mit der Kennung D-ABPU unterscheidet sich grundlegend vom Standarddesign der Lufthansa-Flotte. Der hintere Teil des Rumpfes ist in einem kräftigen Blau gehalten, das als Hintergrund für einen überdimensionalen, weißen Kranich dient. Das Markenzeichen der Airline

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Verzögerungen bei der Zertifizierung: Lufthansa verschiebt Vollvermarktung der Allegris-Kabine in der Boeing 787-9

Die Einführung des neuen Kabinenprodukts Allegris bleibt für die Deutsche Lufthansa AG eine logistische und regulatorische Herausforderung. Wie Konzernchef Carsten Spohr im Rahmen einer internen Mitarbeiterversammlung bekannt gab, rechnet das Unternehmen erst im April 2026 mit der vollständigen behördlichen Genehmigung für den Verkauf aller Business-Class-Sitze in den neu ausgelieferten Flugzeugen des Typs Boeing 787-9. Grund für die Verzögerung ist das noch ausstehende Zertifizierungsverfahren durch die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA für das innovative Sitzkonzept. Aktuell unterliegt der Betrieb der fünf betroffenen Maschinen massiven Kapazitätsbeschränkungen: Von den insgesamt 28 installierten Sitzen der Business Class dürfen derzeit lediglich vier Einheiten an Passagiere verkauft werden. Diese geringe Anzahl erklärt sich durch eine abweichende Konfiguration dieser spezifischen Plätze, die bereits eine gültige Zulassung erhalten haben. Die restlichen 24 Sitze müssen trotz ihrer physischen Präsenz an Bord aus Sicherheits- und Haftungsgründen bis zur finalen Abnahme durch die Behörden unbesetzt bleiben oder dürfen nur eingeschränkt genutzt werden. Dieser Umstand belastet die Wirtschaftlichkeit der betroffenen Strecken erheblich, während die Lufthansa gleichzeitig versucht, die Flottenmodernisierung trotz Lieferkettenproblemen und bürokratischer Hürden voranzutreiben. Hintergründe der Zertifizierungsproblematik bei der FAA Die FAA legt bei der Zulassung neuer Kabineneinrichtungen strengste Maßstäbe an, insbesondere wenn es sich um technologisch komplexe Neuentwicklungen handelt. Das Allegris-Konzept der Lufthansa umfasst verschiedene Sitzvarianten innerhalb einer Klasse, darunter Suiten mit brusthohen Wänden und Türen sowie Plätze mit integrierter Heiz- und Kühlfunktion. Diese Individualisierung führt dazu, dass jeder einzelne Sitztyp umfangreichen Belastungstests und Evakuierungssimulationen unterzogen werden muss. Ein kritischer Punkt bei der Zertifizierung sind oft die sogenannten 16g-Tests, bei denen nachgewiesen

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Entwicklungen und wirtschaftliche Kennzahlen im österreichischen Tourismussektor zum Jahresabschluss 2025

Der österreichische Tourismus verzeichnet zum Ende des Kalenderjahres 2025 eine differenzierte, aber insgesamt positive Bilanz. Aktuelle Daten von Statistik Austria belegen einen dynamischen Start in die Wintersaison 2025/26, der maßgeblich durch eine gesteigerte Nachfrage aus dem Ausland getragen wird. Während die internationalen Gästeankünfte neue Höchststände erreichen, zeigt sich im Inlandsegment eine defensive Konsumhaltung. Parallel dazu dokumentiert das Wirtschaftsministerium ein Rekordniveau bei den gewerblichen Investitionen, das durch Neuausrichtungen in der Förderlandschaft und gezielte Maßnahmen zur Fachkräftesicherung flankiert wird. Die Branche steht damit an einem Wendepunkt zwischen statistischem Wachstum und der Herausforderung, die betriebliche Rentabilität angesichts steigender Fixkosten zu sichern. Wachstumsdynamik durch internationale Gäste im Winterauftakt Der November 2025 markiert als traditioneller Auftaktmonat der Wintersaison einen deutlichen Aufwärtstrend. Mit insgesamt 5,73 Millionen Nächtigungen in den heimischen Beherbergungsbetrieben konnte das Ergebnis des Vorjahresmonats um 3,4 Prozent übertroffen werden. Besonders markant ist hierbei die Rolle der ausländischen Gäste: Ein Zuwachs von 9,0 Prozent auf 3,50 Millionen Übernachtungen unterstreicht die ungebrochene Attraktivität Österreichs auf den globalen Reisemärkten. Im Gegensatz dazu mussten die Betriebe bei den Inlandsnächtigungen einen Rückgang hinnehmen. Mit 2,23 Millionen Übernachtungen lag dieser Wert um 4,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Diese Divergenz wird von Experten und der Politik gleichermaßen beobachtet. Staatssekretärin Elisabeth Zehetner weist darauf hin, dass die Inflation und die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit dazu führen, dass die einheimische Bevölkerung bei Urlaubsreisen vorsichtiger kalkuliert. Dennoch sichert das Gesamtvolumen der Ankünfte, das im November um 4,0 Prozent auf 2,33 Millionen stieg, die Wertschöpfung in den touristischen Kernregionen. Die Auslastung reicht dabei von den urbanen

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Positive Umsatz- und Nächtigungsbilanz für den Wiener Tourismussektor

Der Wiener Tourismus verzeichnete im Spätherbst 2025 eine deutliche Aufwärtsbewegung bei den Gästezahlen und den erwirtschafteten Umsätzen. Laut aktuellen Daten des WienTourismus schloss die Bundeshauptstadt den November mit insgesamt 1.691.000 Übernachtungen ab, was einer Steigerung von 9 % gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Besonders hervorzuheben ist dabei die Entwicklung des Netto-Nächtigungsumsatzes, der allein im Monat Oktober bei rund 130,6 Millionen Euro lag. In der kumulierten Betrachtung der ersten zehn Monate des Jahres erwirtschafteten die Beherbergungsbetriebe bereits einen Gesamtumsatz von rund 1,12 Milliarden Euro, was ein moderates Plus von 3 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Deutschland festigt seine Position als wichtigster Herkunftsmarkt für die Wiener Hotellerie mit 272.000 Übernachtungen im November, was einem Zuwachs von 14 % entspricht. Dahinter folgt der Inlandsmarkt Österreich mit 319.000 Übernachtungen sowie die USA als stärkster Fernmarkt mit 93.000 Buchungen. Auch Märkte wie Polen und Rumänien zeigten mit zweistelligen Zuwachsraten eine hohe Dynamik. Im Gegensatz dazu verzeichnete lediglich der spanische Markt einen leichten Rückgang von einem Prozentpunkt, während Italien stabil auf dem Niveau des Vorjahres blieb. Diese breite Streuung der Herkunftsländer trägt maßgeblich zur Stabilität des Standorts bei. Die Kapazitäten in der Wiener Hotellerie wurden im vergangenen Jahr konsequent erweitert. Im November standen rund 82.800 Hotelbetten zur Verfügung, ein Zuwachs von 4,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieses erhöhten Angebots stieg die durchschnittliche Zimmerauslastung im November auf rund 73 %. Marktbeobachtungen bestätigen, dass vor allem die gehobene Hotellerie im ersten Bezirk sowie moderne Konzepte in den Außenbezirken von der hohen Nachfrage während der Vorweihnachtszeit und

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Deutsche Gastronomie: Dauerhafte Rückkehr zum ermäßigten Mehrwertsteuersatz ab Januar 2026

Die deutsche Gastronomielandschaft steht vor einer bedeutenden finanziellen Entlastung. Mit Beginn des Jahres 2026 wird die Mehrwertsteuer auf Speisen in Restaurants, Cafés und bei Catering-Dienstleistungen dauerhaft auf sieben Prozent gesenkt. Nachdem der Deutsche Bundestag die entsprechende Vorlage bereits verabschiedet hatte, passierte das Steueränderungsgesetz am vergangenen Freitag nun auch den Bundesrat. Damit endet eine Phase der Unsicherheit, die seit dem Auslaufen der temporären Krisenmaßnahmen zu Beginn des Jahres 2024 herrschte. Die Neuregelung zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit klassischer Gastronomiebetriebe gegenüber dem Einzelhandel und reinen Lieferdiensten zu stärken, die bereits seit langer Zeit von dem ermäßigten Steuersatz profitieren. Branchenvertreter sehen in dieser Maßnahme einen entscheidenden Schritt zur Sicherung von Arbeitsplätzen und zur Erhaltung der Attraktivität von Innenstädten sowie ländlichen Räumen. Die Entscheidung wird zudem als notwendige Reaktion auf die gestiegenen Betriebskosten in der Branche gewertet, die durch höhere Lohnkosten und gestiegene Einkaufspreise unter erheblichem Druck steht. Wiederherstellung der Steuergerechtigkeit im Wettbewerb Ein zentrales Argument in der Debatte um die Mehrwertsteuer war über Jahre hinweg die empfundene Ungleichbehandlung verschiedener Verkaufsformen von Lebensmitteln. Während für Speisen, die im Supermarkt gekauft oder über Lieferdienste nach Hause bestellt wurden, konsequent der ermäßigte Steuersatz von sieben Prozent galt, mussten stationäre Gastronomen für den Verzehr im Haus zeitweise wieder den Regelsatz von 19 Prozent abführen. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband betont, dass mit der nun beschlossenen Neuregelung eine längst überfällige Steuergerechtigkeit hergestellt wird. Die unterschiedlichen Steuersätze hatten in der Vergangenheit zu Verzerrungen im Wettbewerb geführt, da Gastronomen ihre Preise aufgrund der höheren Steuerlast kalkulatorisch schwerer stabil halten konnten

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OTAs: Ryanair kündigt Berufung gegen Rekordbußgeld der italienischen Wettbewerbsbehörde an

Der europäische Luftverkehrsmarkt steht vor einer rechtlichen Auseinandersetzung, bei der es um die Stellung so genannter OTAs geht. Die italienische Wettbewerbsbehörde Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato (AGCM) hat eine Geldbuße in Höhe von 256 Millionen Euro gegen den irischen Luftfahrtkonzern Ryanair verhängt. Die Behörde wirft dem Unternehmen vor, seine marktbeherrschende Stellung auf dem italienischen Markt auszunutzen, um den direkten Ticketvertrieb über die eigene Webseite zu erzwingen und Drittanbieter systematisch zu benachteiligen. Ryanair reagierte umgehend mit der Ankündigung, rechtliche Schritte gegen diese Entscheidung einzuleiten. Das Unternehmen bezeichnet das Urteil als rechtlich fehlerhaft und sieht darin einen Widerspruch zu früheren gerichtlichen Entscheidungen, insbesondere einem Urteil des Berufungsgerichts in Mailand vom Januar 2024. Die Argumentation der italienischen Wettbewerbshüter Die Untersuchung der AGCM konzentrierte sich auf die Geschäftspraktiken von Ryanair im Zusammenhang mit Online-Reisebüros (OTAs) und traditionellen Reisebüros. Nach Ansicht der Behörde nutzt Ryanair seine Position als größter Anbieter von Flugdienstleistungen in Italien, um den Marktzugang für Vermittler zu erschweren. Dies geschehe unter anderem durch technische Barrieren auf der Webseite und restriktive Vertragsbedingungen, die es Drittanbietern unmöglich machten, Ryanair-Flüge zu denselben Konditionen anzubieten wie die Airline selbst. Die Behörde argumentiert, dass Ryanair durch diese Strategie den Wettbewerb auf dem nachgelagerten Markt für Reisedienstleistungen einschränke. Verbraucher seien dadurch gezwungen, direkt bei der Fluggesellschaft zu buchen, was den Vergleich von Angeboten erschwere. Die Strafhöhe von 256 Millionen Euro reflektiert laut AGCM die Schwere und Dauer des vermeintlichen Wettbewerbsverstoßes auf einem der wichtigsten Märkte der Fluggesellschaft. Ryanair weist Vorwurf der Marktbeherrschung zurück In einer detaillierten

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Hotelbranche in Oberösterreich fordert politische Entlastung

Die aktuelle wirtschaftliche Situation der Hotellerie in Oberösterreich ist von einer zunehmenden Diskrepanz zwischen steigenden Betriebskosten und sinkenden Margen geprägt. Eine Mitgliederbefragung der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV) unterstreicht die angespannte Lage: Während die Buchungslage über die Feiertage stabil erscheint, blicken 44 Prozent der Betriebe mit Sorge auf die kommenden Monate und rechnen mit rückläufigen Ergebnissen. Sophie Schick, ÖHV-Landesvorsitzende und Vizepräsidentin, warnt vor einer gefährlichen Kombination aus Kostendruck und einem veränderten Konsumverhalten der Gäste. Demnach sparen rund 50 Prozent der Urlauber bei der Verpflegung vor Ort, verkürzen ihre Aufenthaltsdauer oder weichen auf günstigere Zimmerkategorien aus. Ein zentraler Kritikpunkt der Branche richtet sich gegen die bürokratischen Hürden und die mangelnde Standortattraktivität. Schick fordert eine umfassende Reform der Genehmigungsverfahren für Betriebsanlagen, um den administrativen Aufwand für die Hotels drastisch zu reduzieren. Zudem wirkt sich die wirtschaftliche Unsicherheit negativ auf die Investitionsbereitschaft aus: Fast die Hälfte der befragten Hotelbetreiber plant, die Investitionen im kommenden Jahr zu senken. Da Hotels laut Wertschöpfungsstudien des Wirtschaftsministeriums einen Großteil ihrer Aufträge im regionalen Umkreis vergeben, droht hier ein negativer Multiplikatoreffekt für die gesamte oberösterreichische Wirtschaft und das lokale Handwerk. Zusätzliche Brisanz erhält die Situation durch die angespannte Lage am Flughafen Linz. Die vorübergehende Streichung der Flugverbindung nach Frankfurt am Main wird von 40 Prozent der Hoteliers als deutliche Belastung wahrgenommen, da insbesondere zahlungskräftige Kongressgäste auf diese Anbindung angewiesen sind. Der aktuelle Bericht des Landesrechnungshofs belegt einen massiven Rückgang der Passagierzahlen von 436.000 im Jahr 2019 auf zuletzt etwa 181.000 Fluggäste. Experten fordern daher eine Neuausrichtung der Flughafenstrategie und eine

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Markteintritt der neuesten ATR-Generation: Transport Canada erteilt Musterzulassung für die 600er-Serie

Die kanadische Luftfahrtbehörde Transport Canada hat offiziell die Musterzulassung für die ATR 600er-Serie erteilt. Mit diesem Schritt wird der Weg für den Einsatz der neuesten Generation der Regional-Turboprops des französisch-italienischen Herstellers ATR in Kanada geebnet. Die Zertifizierung umfasst sowohl die ATR 42-600 als auch die größere ATR 72-600. Diese Flugzeugtypen zeichnen sich durch technologische Modernisierungen aus, die insbesondere für den Betrieb unter anspruchsvollen klimatischen Bedingungen und auf kurzen Startbahnen optimiert wurden. Während in Kanada bereits über 50 Flugzeuge älterer ATR-Generationen, vorwiegend im Frachtbereich, im Einsatz sind, markiert die Zulassung der 600er-Serie einen Wendepunkt für den regionalen Passagier- und Versorgungsverkehr. Mit Rise Air und Hydro-Québec stehen bereits die ersten Erstkunden fest, die ihre Flottenmodernisierung auf Basis dieser neuen Zulassung vorantreiben. Die Entscheidung der Behörde wird als wichtiger Impuls für die Anbindung entlegener Regionen und die Effizienzsteigerung im kanadischen Kurzstreckensegment gewertet. Technische Spezifikationen und Modernisierungen der 600er-Serie Die nun zertifizierte ATR-600er-Serie stellt eine signifikante technologische Weiterentwicklung gegenüber den Vorgängermodellen dar. Im Zentrum der Modernisierung steht das Avionik-System von Thales. Das Cockpit verfügt über ein Glas-Cockpit-Design mit fünf hochauflösenden LCD-Bildschirmen, die die Arbeitsbelastung der Piloten reduzieren und die Präzision der Navigation erhöhen. Diese Systeme sind darauf ausgelegt, auch bei schwierigen Sichtverhältnissen und in geografisch herausfordernden Gebieten, wie sie im Norden Kanadas häufig vorkommen, eine hohe Betriebssicherheit zu gewährleisten. Ein weiteres Kernstück der neuen Serie ist das Triebwerk vom Typ Pratt & Whitney Canada PW127XT-M. Dieses Antriebssystem wurde speziell entwickelt, um die Wartungsintervalle zu verlängern und die Betriebskosten zu senken. Die XT-Serie verspricht eine

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Ryanair erweitert Streckennetz ab Nürnberg um Marokkos Hauptstadt Rabat

Die irische Fluggesellschaft Ryanair baut ihr Engagement am Flughafen Nürnberg zum Sommerflugplan 2026 weiter aus.  Ab April 2026 wird erstmals eine direkte Nonstop-Verbindung in die marokkanische Hauptstadt Rabat angeboten. Mit dieser neuen Route kehrt Marokko nach einer längeren Unterbrechung als Zielort in den Nürnberger Flugplan zurück. Die Entscheidung für Rabat unterstreicht die Strategie der Airline, neben klassischen Badezielen in Südeuropa verstärkt kulturell und politisch bedeutende Metropolen in Nordafrika anzusteuern. Rabat fungiert als Sitz des marokkanischen Königs sowie der Regierung und bietet durch seine Lage am Atlantik zudem Potenzial für den Städtetourismus. Die Erweiterung erfolgt vor dem Hintergrund einer stabilen Marktposition von Ryanair am Albrecht-Dürer-Flughafen. Seit zwölf Jahren ist der Billigflieger in Franken präsent und hat sich zum größten Anbieter vor Ort entwickelt. Im kommenden Sommer 2026 umfasst das Portfolio ab Nürnberg mehr als 20 Destinationen. Neben der neuen Marokko-Verbindung liegt der Schwerpunkt weiterhin auf Zielen im Mittelmeerraum, darunter zahlreiche Verbindungen nach Griechenland, Italien und Spanien. Auch osteuropäische Hauptstädte wie Sofia und Vilnius sowie die britische Metropole London bleiben fester Bestandteil des Flugprogramms, um sowohl Urlauber als auch Geschäftsreisende zu bedienen. Zusätzliche Branchenanalysen zeigen, dass der Ausbau der Marokko-Routen Teil einer großangelegten Expansion von Ryanair auf dem afrikanischen Kontinent ist. Die Fluggesellschaft hat massiv in ihre Basis in Marokko investiert und verknüpft nun verstärkt europäische Regionalflughäfen mit marokkanischen Wirtschaftszentren. Rabat profitiert dabei von einer modernen Infrastruktur und dem Status als UNESCO-Welterbe, was die Stadt für europäische Kurzzeitbesucher attraktiv macht. Für den Flughafen Nürnberg bedeutet die neue Verbindung eine Stärkung der interkontinentalen

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Ausbau der internationalen Kongresskooperation für den Standort Wien

Die Meeting Destination Vienna und die International Association of Professional Congress Organisers (IAPCO) haben den Abschluss einer zweijährigen Destinationspartnerschaft bekannt gegeben. Die Vereinbarung tritt am 1. Januar 2026 in Kraft und integriert das Vienna Convention Bureau des WienTourismus in die globale IAPCO Destination Partner Community. Ziel dieser strategischen Kooperation ist die engere Vernetzung zwischen der Stadt Wien und weltweit akkreditierten Kongressorganisatoren. Durch den verbesserten Zugang zu Entscheidungsträgern sollen die Effizienz bei der Planung von Großveranstaltungen gesteigert und die Standards in der professionellen Kongressabwicklung weiterentwickelt werden. Im Rahmen der Partnerschaft wird Wien aktiv an Brancheninitiativen mitwirken, darunter die Beteiligung an der Jury des IAPCO Emerging Leader Award zur Förderung von Nachwuchskräften. Zudem ist die Ausrichtung eines IAPCO Advisory Board Meetings in der österreichischen Hauptstadt vorgesehen, um den fachlichen Austausch über Best Practices und innovative Organisationsstrukturen zu intensivieren. Die Stadt Wien verspricht sich von dieser Kooperation eine stärkere Sichtbarkeit bei internationalen Verbänden und Unternehmen, die jährlich tausende Tagungen koordinieren. Branchenanalysen unterstreichen, dass die Einbindung zertifizierter Organisatoren bereits in der Bewerbungsphase die Erfolgsaussichten für den Zuschlag internationaler Kongresse signifikant erhöht. Wien festigt mit diesem Schritt seine Position in einem hochkompetitiven Umfeld. Der wirtschaftliche Einfluss der durch IAPCO-Mitglieder organisierten Veranstaltungen belief sich im Jahr 2024 auf schätzungsweise 17,87 Milliarden Euro weltweit. Die Aufnahme Wiens in den Kreis der nun elf globalen Destinationspartner ermöglicht einen exklusiven Wissensaustausch mit anderen führenden Kongressmetropolen. Die bestehende Infrastruktur der Stadt, die durch drei große Kongresszentren und eine hohe Dichte an Premium-Hotellerie geprägt ist, bildet die Grundlage für die angestrebte

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