2025

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Ticketsteuer im Zentrum der politischen Debatte: FPÖ fordert Abschaffung – Ryanair verstärkt Druck auf die Regierung

Die österreichische Luftverkehrssteuer wird zum zentralen Streitpunkt in der nationalen Wirtschaftspolitik. Die Oppositionspartei FPÖ hat einen Antrag zur sofortigen Abschaffung der Abgabe eingebracht, der von der Fluggesellschaft Ryanair vehement unterstützt wird. Der Billigflieger droht erneut mit dem weiteren Abzug von Kapazitäten und verknüpft einen milliardenschweren Investitionsplan mit der Aufhebung der Steuer, die als wesentlicher Faktor für den Rückstand Österreichs im europäischen Luftverkehr gesehen wird. Die Diskussion um die Wettbewerbsfähigkeit des österreichischen Luftverkehrsstandortes hat eine neue politische Dimension erreicht. Am Dienstag, dem 11. November 2025, begrüßte Ryanair den parlamentarischen Antrag der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), die geltende Luftverkehrssteuer bis zum 31. Dezember 2025 vollständig abzuschaffen. Dieser politische Vorstoß belebt die seit Monaten geführte Debatte über die hohen Standortkosten, die Fluggesellschaften und Tourismusverbände für die derzeitige Stagnation im österreichischen Luftverkehr verantwortlich machen. Ryanair, Europas größter Billigflieger, nutzt den parlamentarischen Antrag der FPÖ, um den Druck auf die österreichische Bundesregierung, insbesondere auf Bundeskanzler Stocker und Infrastrukturminister Hanke, massiv zu erhöhen. Die Airline argumentiert, dass die Steuer, die pro Passagier 12 Euro beträgt, Österreich zu einem der teuersten Luftverkehrsmärkte Europas gemacht habe. Dies habe zur Folge, dass Flüge, Strecken und Arbeitsplätze in kostengünstigere Nachbarländer abwanderten. Ryanair bekräftigte, dass die Steuer, die weniger als 160 Millionen Euro pro Jahr in den Staatshaushalt einbringe, den nationalen Luftverkehr und Tourismus um Milliardenhöhe schwäche. Geringer fiskalischer Nutzen trifft auf hohe Kosten für die Wirtschaft Die Luftverkehrssteuer wird von der Branche als eine kontraproduktive Maßnahme kritisiert. Ryanair und andere Fluggesellschaften weisen darauf hin, dass die jährlichen Einnahmen von unter

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Alliance Airlines vor strategischer Neuausrichtung

Die australische Fluggesellschaft Alliance Airlines, ein wichtiger Akteur im Regional- und Charterflugverkehr, sieht sich gezwungen, ihre Gewinnerwartungen für das laufende Geschäftsjahr signifikant nach unten zu korrigieren. In einer Mitteilung an die australische Börse vom 7. November 2025 warnte das Unternehmen, dass das erwartete jährliche Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) für das am 30. Juni 2026 endende Geschäftsjahr voraussichtlich zwischen 190 und 210 Millionen australischen Dollar liegen wird. Diese revidierte Prognose liegt deutlich unter den Konsenserwartungen von über 250 Millionen australischen Dollar. Die unerwartete Entwicklung hat das Unternehmen dazu veranlasst, eine umfassende Überprüfung seiner Geschäftsmodelle, insbesondere der Wet-Lease-Verträge, einzuleiten und ein strenges Kostensenkungsprogramm zu implementieren. Die Geschäftsführung von Alliance Airlines führt die Reduktion der Ertragserwartungen auf eine Kumulation von Faktoren zurück, die überwiegend mit den Kosten für den Erwerb und die Instandhaltung ihrer Flotte in Verbindung stehen. Das Unternehmen, das eine Flotte von E190-, F100- und F70-Flugzeugen betreibt, sieht sich mit einer deutlichen Erhöhung der Betriebsausgaben konfrontiert. Dieser Trend ist in der gesamten Luftfahrtbranche zu beobachten, da der globale Markt für Ersatzteile und qualifiziertes Wartungspersonal unter Druck steht. Das Unternehmen betonte zwar, weiterhin profitabel zu sein und über einen starken Cashflow zu verfügen, jedoch erfordert die aktuelle Kostenstruktur sofortige Maßnahmen, um die finanzielle Stabilität langfristig zu gewährleisten und die Erwartungen der Investoren zu erfüllen. Steigende Ausgaben in den Kernbereichen Der Haupttreiber für die revidierte Prognose sind die unerwartet gestiegenen Kosten im Zusammenhang mit der Flotte von Alliance Airlines. Konkret nannte die Fluggesellschaft drei zentrale finanzielle Belastungen. Erstens belasten höhere

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KitzSki startet Wintersaison mit Schneegarantie und KI-gestütztem Preissystem

Die Wintersportsaison in der Region Kitzbühel hat offiziell begonnen. Am 7. November 2025 öffnete KitzSki, Betreiber des Skigebiets Kitzbühel–Kirchberg–Jochberg–Pass Thurn, die ersten Pisten auf dem Resterkogel. Der Saisonauftakt erfolgte auf konserviertem Altschnee. Bei einer Veranstaltung in München gab das Unternehmen zudem einen Ausblick auf die kommenden Monate und präsentierte eine Premiere für Nicht-Gletscherskigebiete in den Alpen: eine Schneegarantie für die Hauptsaison. Die neu eingeführte KitzSki-Schneegarantie sichert Skifahrern im Premium-Zeitraum vom 21. Dezember 2025 bis zum 14. März 2026 zu, dass Skibetrieb möglich ist. Bei unzureichendem Schnee während dieser Zeit, der das Skifahren über die gesamte Skipassdauer verhindert, wird der Kaufpreis anteilig rückerstattet. Dieses Versprechen gilt für Skipässe mit einer Gültigkeit von bis zu 14 Tagen, die bis zum 20. Dezember 2025 online erworben werden. Basis für dieses Versprechen ist das umfangreiche technische System des Gebiets, welches eines der modernsten Beschneiungssysteme der Alpen umfasst. Das Gebiet verfügt über 1.260 Schneeerzeuger, die von zehn Speicherseen versorgt werden. Zudem investiert KitzSki zwischen 2022 und 2026 rund 30 Millionen Euro in den Ausbau und die Effizienzsteigerung der Beschneiungsanlagen, inklusive eines neuen Speichersees mit 85.000 Kubikmetern Fassungsvermögen. Eine weitere Neuerung ist das intelligente Preis- und Buchungssystem, das gemeinsam mit dem Know Center Graz entwickelt wurde und mit dem renommierten Ailevator Award 2025 ausgezeichnet wurde. Dieses KI-basierte System analysiert Buchungsverhalten und Nachfrage, um variable Skipasspreise zu ermöglichen. Online-Käufer können dadurch bis zu 20 Prozent Frühbucher-Rabatt auf Mehrtageskarten erhalten. Der Vorstandsvorsitzende der Bergbahn Kitzbühel, Mag. Anton Bodner, betonte, dass der technologische Einsatz der besseren Kundenorientierung und Effizienz

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Politischer Stillstand im Luftverkehr: Ryanair verschärft Ton gegen österreichische Regierung

Der irische Billigflieger Ryanair attackiert Infrastrukturminister Peter Hanke und die österreichische Bundesregierung scharf wegen der anhaltenden Untätigkeit bezüglich eines vorgeschlagenen milliardenschweren Investitionsplans. Das Unternehmen fordert die sofortige Abschaffung der Luftverkehrsteuer und droht mit einem weiteren Abzug von Flugzeugen, da Österreich im Wettbewerb mit Nachbarländern massiv an Boden verliere. Der Streit zwischen der Billigfluggesellschaft Ryanair und der österreichischen Regierung um die zukünftige Ausrichtung des Luftverkehrsstandorts eskaliert. Am 11. November 2025 reagierte Ryanair öffentlich auf die Äußerungen von Infrastrukturminister Peter Hanke, der sich mehr Zeit für die Prüfung eines von Ryanair vorgelegten Investitionsvorschlags erbeten hatte. Der Vorschlag, der eine Investition in Höhe von einer Milliarde US-Dollar und ein Verkehrswachstum von 70 Prozent vorsieht, wurde dem Minister laut Ryanair-CEO Michael O’Leary bereits am 12. Juni durch den CEO von Lauda Motion übermittelt. Ryanair-Chef Michael O’Leary kritisierte die Verzögerung von fast fünf Monaten und die Nichteinhaltung der eigenen Zusage des Ministers, bis Ende September zu antworten, mit scharfen Worten. Er warf Minister Hanke „Untätigkeit“ und mangelndes Entscheidungsvermögen vor. O’Leary stellte die Rhetorik des Ministers zur Funktionsweise der Politik infrage und betonte, dass eine Politik, die eine Wachstumsinitiative über fünf Monate unbeantwortet lasse, in Österreich nicht funktioniere, was zum Rückstand des Landes im europäischen Luftverkehr beitrage. Luftverkehrsteuer und steigende Flughafengebühren treiben Airlines aus Österreich Im Zentrum des Konflikts steht die in Österreich erhobene Luftverkehrsteuer in Höhe von derzeit 12 Euro pro Passagier. Michael O’Leary argumentiert, dass diese Abgabe – die jährlich weniger als 160 Millionen Euro in den Staatshaushalt einbringe – „untold damage“ anrichte und

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Boeing investiert eine Milliarde Dollar in Ausbau der 787-Produktion in South Carolina

Der Flugzeughersteller Boeing hat den ersten Spatenstich für eine umfassende Erweiterung seines Werks in North Charleston, South Carolina, vollzogen. An dem Standort, der das Endmontagewerk für das Langstreckenflugzeug 787 Dreamliner ist, plant das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren eine Investition von über einer Milliarde US-Dollar. Ziel der Maßnahme ist die deutliche Steigerung der Produktionskapazitäten, um der starken weltweiten Nachfrage nach dem 787-Modell gerecht zu werden. Mit der Expansion will Boeing die Fertigungsrate des 787 Dreamliner bis zum Jahr 2026 auf zehn Flugzeuge pro Monat erhöhen. Die Investition umfasst mehrere Bauprojekte, darunter eine neue Endmontagehalle mit einer Fläche von rund 111.500 Quadratmetern (1,2 Millionen Quadratfuß), zusätzliche Einrichtungen für die Teilevorbereitung, eine Anlage für die Lackierung von Seitenleitwerken sowie Erweiterungen des sogenannten Interiors Responsibility Center, in dem viele Komponenten der Flugzeugkabine hergestellt werden. Die Bauarbeiten, die von einem Joint Venture aus HITT Contracting und BE&K Building Group geleitet werden, sollen mehr als 2.500 Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft schaffen und ein Arbeitsvolumen von 6,2 Millionen Arbeitsstunden umfassen. Die Schaffung von mehr als 1.000 neuen, langfristigen Arbeitsplätzen bei Boeing selbst wird ebenfalls erwartet. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer äußerst robusten Auftragslage. Boeing hat bereits mehr als 1.200 Dreamliner ausgeliefert und verzeichnet einen Auftragsbestand von annähernd 1.000 Flugzeugen. Allein im Jahr 2025 kamen mehr als 300 neue Bestellungen für die 787-Familie hinzu. Das Unternehmen prognostiziert, dass in den nächsten 20 Jahren ein Bedarf von etwa 7.800 neuen Großraumflugzeugen (Widebody Aircraft) bestehen wird. Stephanie Pope, CEO von Boeing Commercial Airplanes, betonte, die Investition

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Beinahe-Kollision am LAX: Flugzeuge mussten nach Start Ausweichmanöver fliegen

Am 31. Oktober 2025 kam es am Los Angeles International Airport (LAX) kurz nach dem Start zu einem schwerwiegenden Zwischenfall, bei dem zwei Passagierjets nur durch rasches Eingreifen der Fluglotsen eine Beinahe-Kollision vermeiden konnten. Beteiligt waren Flug AZ621 der ITA Airways (Airbus A330-900) auf dem Weg nach Rom Fiumicino (FCO) und Flug AA4 von American Airlines (Airbus A321) mit Ziel New York JFK. Der Vorfall ereignete sich, als die ITA-Maschine unmittelbar nach dem Abheben eine unerwartete Linkskurve über den Dockweiler Beach flog. Beobachter beschrieben das Manöver als höchst ungewöhnlich, da es offensichtlich ohne die erforderliche Freigabe der Flugverkehrskontrolle (Air Traffic Control, ATC) erfolgte und direkt in den Flugweg des ebenfalls startenden American Airlines Jets führte. Die Fluglotsen am LAX reagierten unverzüglich und entschieden die Situation durch Ausweichbefehle zu entschärfen. Der ITA-Pilot wurde angewiesen, den Kurs sofort zu korrigieren, während die American Airlines Crew ebenfalls Anweisungen erhielt, den eigenen Kurs zu ändern. Nachdem die Gefahr gebannt war, fragten die Controller die ITA-Besatzung nach der Ursache für die Abweichung, woraufhin der Pilot lediglich mit „Entschuldigung“ antwortete. American Airlines bestätigte den Vorfall, bei dem 90 Passagiere und sieben Crew-Mitglieder an Bord des Fluges AA4 waren. Die Fluggesellschaft dankte der eigenen Besatzung und den Fluglotsen für ihr professionelles Handeln. Auch ITA Airways bestätigte den Vorfall und kündigte an, eine interne Untersuchung gemäß den regulatorischen Verfahren einzuleiten. Die Maschine der ITA landete plangemäß und sogar vor der geplanten Zeit in Rom. Eine detaillierte Stellungnahme der zuständigen US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) steht derzeit noch aus.

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Oberstes Gericht Indiens interveniert: Rufe nach unabhängiger Untersuchung des Air India 787-Absturzes intensivieren sich

Der tödliche Absturz eines Boeing 787 Dreamliner der Air India im Juni 2025, bei dem 260 Menschen ums Leben kamen, beschäftigt nun das Oberste Gericht Indiens. Während die Regierung die laufenden Ermittlungen als sauber und gründlich verteidigt, hat das Gericht klargestellt, dass der vorläufige Untersuchungsbericht keine Schuldzuweisungen gegen den Kapitän des Fluges enthält. Diese Klarstellung kommt inmitten einer Petition, die eine unabhängige Expertenkommission unter der Leitung eines pensionierten Richters fordert, um die Ursachen des Unglücks zu klären. Im Zentrum der Ermittlungen steht eine hochgradig anomale Sequenz kurz nach dem Start: Die Kraftstoffkontrollschalter beider Triebwerke wurden fast gleichzeitig aus der Position „Run“ in die Position „Cutoff“ bewegt. Dieser ungewöhnliche Umstand ist der Dreh- und Angelpunkt der laufenden Kausalitätsanalyse und wirft ernste Fragen bezüglich der Betriebsabläufe, des menschlichen Faktors und potenzieller Designaspekte des Flugzeugmusters auf. Die Entscheidungen des Gerichts und die endgültigen Untersuchungsergebnisse werden weitreichende Konsequenzen für das Ansehen von Air India, die Sicherheitspraktiken der Luftfahrtindustrie und die Abwicklung der Entschädigungsansprüche der Opfer haben. Die gerichtliche Forderung nach Unabhängigkeit in der Luftfahrtaufklärung Die jüngste Intervention des Obersten Gerichts in die Untersuchung des Air India 787-Absturzes vom Juni 2025 unterstreicht die Sensibilität und die hohen Einsätze dieses Unglücks. Die bevorstehende Anhörung der Petition, die vom Vater des Piloten eingereicht wurde und eine unabhängige Expertenuntersuchung fordert, markiert einen ungewöhnlichen Schritt. Das juristische Gremium wird am 10. November über die Forderung nach Einsetzung einer unabhängigen Kommission entscheiden, die von einem pensionierten Richter geleitet werden soll. Die Forderung nach einer unabhängigen Untersuchung durch eine außenstehende Instanz,

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Frühzeitige Ferienplanung für den Sommer 2026 dringend empfohlen

Die Organisation der Kinderbetreuung für die Sommerferien 2026 beginnt für viele berufstätige Eltern bereits im November, um Engpässe zu vermeiden. Mit durchschnittlich neun Wochen schulfreier Zeit stehen Eltern vor der Herausforderung, die Betreuungslücke zu schließen, da der eigene Urlaubsanspruch oft nur fünf Wochen beträgt. Eine Erhebung der Arbeiterkammer aus dem Jahr 2024 zeigte, dass sechs von zehn Eltern die Ferienplanung als große Belastung empfinden. Experten raten Eltern, bei der Auswahl von Feriencamps besonderen Wert auf die pädagogische Qualität und ein nachweislich gelebtes Kinderschutzkonzept zu legen. Der österreichische Bildungsminister hat sich in diesem Zusammenhang für einen Ausbau der Betreuungsangebote im Sommer ausgesprochen, um Familien zu entlasten. Da die beliebtesten Ferienplätze schnell vergeben sind, wird eine frühzeitige Buchung empfohlen. Der Ferienhort am Wolfgangsee, der auf eine über 130-jährige Tradition zurückblickt, gilt in Österreich als Vorreiter für sichere und strukturierte Ferienbetreuung. Er bietet unter anderem ein durchdachtes vierwöchiges „Classic-Camp“ an, das einen Großteil der Betreuungszeit im Juli abdeckt. Um die Qualität im Bereich Kinderschutz zu sichern, hat die österreichische Bundesregierung eine Qualitätssicherungsstelle beim Bundeskanzleramt eingerichtet. Diese bietet Organisationen die Möglichkeit, ihre Kinderschutzkonzepte zertifizieren zu lassen. Diese Zertifizierung prüft nicht nur die Existenz des Konzepts, sondern auch dessen aktive Umsetzung in der Praxis. Der Ferienhort am Wolfgangsee befindet sich aktuell im Prozess dieser Zertifizierung, was die Priorität der Sicherheit unterstreicht. Geschäftsführer Jakob Walter betonte die regelmäßige Schulung der Betreuer und die laufende Überprüfung des Konzepts. Die Anmeldung für die Camps des Jahres 2026 läuft bereits.

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Ehemaliger Airbus A320 von Etihad wird zur Ferienunterkunft in Großbritannien

Ein ausgemusterter Airbus A320 der Fluggesellschaft Etihad Airways hat eine ungewöhnliche zweite Karriere begonnen: Das britische Unternehmen Apple Camping hat den Passagierjet in eine voll ausgestattete und thematisch gestaltete Ferienunterkunft umgebaut und vermarktet diese unter dem Namen „Apple Air„. Die einzigartige Mieteinheit steht in Redberth, Pembrokeshire, und kann für etwa 250 US-Dollar pro Nacht von bis zu vier Personen gebucht werden. Das Projekt verbindet authentische Elemente der Luftfahrt, wie funktionierende Kabinentüren, originale Service-Trolleys und die ursprüngliche Beleuchtung der Gepäckfächer, mit modernem Wohnkomfort. Der Umbau, der eine voll ausgestattete Küche, WLAN, Heizung und eine Duschkabine umfasst, ist ein markantes Beispiel für den wachsenden Trend, ausrangierte Flugzeugzellen in außergewöhnliche Hotel- oder Mietobjekte zu verwandeln. Neben dem Neuigkeitswert zeigt die Umwidmung alter Flugzeuge in Beherbergungsstätten auch die kreative Nutzung großer, wetterfester Strukturen und deren Potenzial zur Generierung stabiler Einnahmen in der Tourismusbranche. Die Transformation: Ein A320 als glamping-Erlebnis Der Airbus A320, der ursprünglich im Dienste von Etihad Airways stand, wurde von Apple Camping in die Küstenregion von Pembrokeshire, Wales, transportiert und dort zu einem dauerhaften Übernachtungsquartier umgebaut. Die „Apple Air“ bietet Platz für vier Gäste, verteilt auf zwei Einzelbetten und ein umbaubares Sofa. Das Innere des Flugzeugrumpfs wurde sorgfältig überarbeitet, wobei besonderer Wert auf die Beibehaltung des Luftfahrt-Charakters gelegt wurde. Gäste betreten das Quartier durch eine der originalen Kabinentüren und finden sich in einem offenen Wohnbereich wieder. Zahlreiche authentische Details wurden integriert, um das Flair eines Flugzeugs zu erhalten, darunter: Auch die Sanitäranlagen wurden an die Bedürfnisse einer Ferienunterkunft angepasst: Eines der ursprünglichen

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Ryanair-Chef attackiert Österreichs Regierung: Investitionsangebot von Milliarden ignoriert

FPÖ-Generalsekretär und Verkehrssprecher Christian Hafenecker hat die scharfe Kritik von Ryanair-Chef Michael O’Leary an der österreichischen Bundesregierung, bestehend aus ÖVP, SPÖ und NEOS, als „Offenbarungseid“ bezeichnet. O’Leary hatte Kanzler Christian Stocker (ÖVP) und Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) in einem Interview schwere Vorwürfe gemacht. Die irische Airline wirft der Regierung vor, ein umfassendes Investitionsangebot von einer Milliarde Euro zur massiven Stärkung des Standorts Wien durch pure Untätigkeit zu ignorieren. Laut O’Leary, der Kanzler Stocker als „faul“ und Minister Hanke als „Lügner“ bezeichnete, hatte Ryanair der Regierung einen konkreten Wachstumsplan präsentiert. Dieser sah vor, bis zum Jahr 2030 das Passagieraufkommen am Flughafen Wien um 70 Prozent auf zwölf Millionen Reisende pro Jahr zu steigern und dafür zehn neue Boeing 737 am Standort zu stationieren. Trotz eines Treffens mit dem Bundeskanzler und dessen Zusage, bis Ende September 2025 eine Rückmeldung zu geben, sei keine Antwort erfolgt. Der Hauptgrund für die harsche Kritik und die nun von Ryanair angekündigten Kürzungen des Angebots in Wien sind die aus Sicht der Airline überhöhte Luftverkehrssteuer von zwölf Euro sowie hohe Flughafengebühren, die im internationalen Vergleich die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts schmälern. Ryanair hatte bereits Flugzeuge aus Wien abgezogen und weitere Streichungen für den Sommer 2026 angekündigt. Diese Kapazitäten sollen in Länder wie die Slowakei, Italien oder Ungarn verlagert werden, wo die Regierungen Flugabgaben abgeschafft oder gesenkt haben, um den Luftverkehr zu fördern. FPÖ-General Hafenecker wertete die Untätigkeit der Regierung als „wirtschaftsfeindliche Sabotage-Politik“ und als Gefahr für den Wirtschaftsstandort. Er betonte, das verpasste Milliarden-Investitionspaket hätte tausende Arbeitsplätze schaffen und

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