2025

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Turkish Airlines trotzt globalen Krisen: Rekordgewinn im dritten Quartal 2025

Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines meldet für das dritte Quartal 2025 einen beispiellosen Gewinn von 1,1 Milliarden US-Dollar. Trotz anhaltender globaler Unsicherheiten, Engpässen in der Flugzeugversorgung und Herausforderungen mit Triebwerksherstellern verzeichnete der Carrier das stärkste Wachstum seiner Passagierkapazitäten seit der Pandemie. Die Airline nutzt ihre geografische Drehscheibenposition und strategische Partnerschaften, um ihren ambitionierten Plan zur Flottenverdopplung bis 2033 voranzutreiben. In einer Zeit, die von weitreichenden geopolitischen Spannungen und anhaltenden Störungen in den globalen Handels- und Lieferketten geprägt ist, präsentiert sich Turkish Airlines als herausragender Akteur in der internationalen Luftfahrt. Die Fluggesellschaft veröffentlichte kürzlich ihre Finanzergebnisse für das dritte Quartal 2025 und meldete einen Rekordgewinn von 1,1 Milliarden US-Dollar. Dieses Ergebnis unterstreicht die bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit des Unternehmens an ein weltweit volatiles operatives Umfeld. Das Quartal markierte den achtzehnten Wachstumszeitraum in Folge und festigt die Position der Airline als eine der am schnellsten expandierenden Fluggesellschaften weltweit. Die Gesamtpassagierzahl erreichte im Berichtszeitraum Juli bis September 27,2 Millionen, der höchste Wert, den Turkish Airlines jemals in einem dritten Quartal verzeichnete. Trotz globaler Turbulenzen: Kapazitätswachstum übertrifft Vorkrisenniveau Das Fundament des jüngsten Erfolgs liegt in der aggressiven Ausweitung der Kapazitäten und dem strategischen Vorteil des Drehkreuzes in Istanbul. Trotz der weltweiten Herausforderungen im Flugbetrieb, insbesondere der andauernden Schwierigkeiten mit den Triebwerksherstellern Pratt & Whitney und Rolls-Royce, gelang es Turkish Airlines, die Passagierkapazität im Vergleich zum dritten Quartal 2024 um 8,2 Prozent zu steigern. Bemerkenswert ist, dass die Gesamtkapazität der Airline damit beeindruckende 43 Prozent über den Werten liegt, die vor der globalen Krise der Luftfahrt verzeichnet

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Icelandair meldet starkes Passagierwachstum im Oktober 2025

Icelandair hat im Oktober 2025 insgesamt 464.000 Passagiere befördert, was einem signifikanten Anstieg von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Wachstum war besonders stark auf den Märkten, die Island als Ziel- oder Quellort nutzten: Die Zahl der Passagiere nach Island stieg um 20 Prozent, die Abreisen aus Island sogar um 31 Prozent. Der Anteil der Transitreisenden über Island lag im Oktober bei 38 Prozent. Seit Jahresbeginn beförderte Icelandair insgesamt 4,4 Millionen Passagiere, ein Zuwachs von acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Auslastung der Flugzeuge lag im Oktober bei soliden 85 Prozent. Die Pünktlichkeitsrate verzeichnete jedoch einen Rückgang von 3,1 Prozentpunkten auf 81,4 Prozent. Hauptursache hierfür waren starke Schneefälle gegen Ende des Monats am internationalen Flughafen Keflavík, die über zwei Tage hinweg zu Flugausfällen und Verspätungen führten. CEO Bogi Nils Bogason lobte die Anstrengungen der Mitarbeiter unter den „schwierigen und ungewöhnlichen Bedingungen“. Der Airline-Chef betonte, das Wachstum im Oktober entspreche der Unternehmensstrategie, die Saisonalität des Betriebs durch eine Ausweitung des Angebots außerhalb der Hochsaison zu verringern. Dies wurde auch durch die jüngste Ankündigung eines neuen Winterziels unterstrichen: Icelandair nimmt Miami, Florida, in den Flugplan auf, um die Anzahl der Flüge in der Wintersaison weiter zu erhöhen. Während der Passagierverkehr florierte, zeigten sich im Frachtgeschäft gemischte Ergebnisse. Der Güterverkehr, gemessen in Frachttonnenkilometern, ging um 22 Prozent zurück, während die insgesamt beförderten Frachttonnen um 11 Prozent sanken. Dieser Unterschied erklärt sich durch eine Veränderung im Fracht-Marktmix: Das Transportvolumen auf den langen Nordamerika-Strecken nahm ab, während die Importe auf den kürzeren Strecken

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Boeing unterbreitet neues Angebot: Versuch zur Beendigung des monatelangen Streiks in den Rüstungsbetrieben

Der amerikanische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Boeing hat seinen im Großraum St. Louis streikenden Mitarbeitern ein nachgebessertes Vertragsangebot vorgelegt. Die Offerte beinhaltet eine Verdoppelung des Zeichnungsbonus auf 6.000 US-Dollar sowie Lohnerhöhungen von insgesamt 24 Prozent über einen Zeitraum von fünf Jahren. Mit der Abstimmung am 12. November 2025 steht die Beilegung des wochenlangen Arbeitskampfes, der zentrale Rüstungsprogramme lahmlegte, unmittelbar bevor. Das Ergebnis ist von entscheidender Bedeutung für die Stabilisierung der Fertigungslinien in Boeings wichtigstem Zentrum für Kampfflugzeuge. Nach über drei Monaten Arbeitsniederlegung bei den bedeutenden Rüstungsfertigungsstätten von Boeing im US-Bundesstaat Missouri hat das Unternehmen einen neuen Versuch unternommen, den Konflikt mit über 3.200 Mitarbeitern zu beenden. Die in der International Association of Machinists and Aerospace Workers (IAM) Local 837 organisierten Arbeiter hatten ihre Arbeit im August 2025 niedergelegt, nachdem sie eine frühere Vertragsofferte abgelehnt hatten. Der seitdem andauernde Streik hat Teile der Verteidigungsproduktion zum Erliegen gebracht und die Aufmerksamkeit von Regierungsvertretern auf sich gezogen, die das Unternehmen eindringlich aufgefordert hatten, die Löhne und Rentenleistungen zu verbessern. Das neue Vertragsangebot, das Boeing am 10. November 2025 präsentierte, zielt darauf ab, die Hauptkritikpunkte der Gewerkschaft zu entschärfen. Das Herzstück der verbesserten Offerte ist die Verdoppelung des sogenannten Ratifikationsbonus von ursprünglich 3.000 US-Dollar auf nunmehr 6.000 US-Dollar. Zusätzlich bekräftigte der Konzern die bereits geplanten Lohnsteigerungen, die sich über die Laufzeit des Fünfjahresvertrages auf kumulativ 24 Prozent belaufen sollen. In einer internen Mitteilung an die Belegschaft erklärte Steve Parker, Leiter der Sparte Boeing Defense, Space & Security, dass das neue Paket das durchschnittliche Basisgehalt der

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Neues Kapitel der Wiener Abendkultur: „Palais Nights“ starten im Anantara Palais Hansen

Das Fünf-Sterne-Haus Anantara Palais Hansen Vienna am Schottenring läutet am Freitag, den 14. November 2025, ein neues Format für die Wiener Abendkultur ein. Unter dem Titel „Palais Nights“ etabliert das Hotel eine monatliche Eventreihe, die darauf abzielt, elegantes Ambiente, hochkarätige Musik und eine stilvolle Atmosphäre zu vereinen. Die Veranstaltung findet primär in der „Theo’s Lounge & Bar“ statt, die erst kürzlich bei der Falstaff Bar & Spirits Gala als „Hotelbar des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Die „Palais Nights“ sollen das Wochenende in Wien mit Stil beginnen lassen und richten sich an ein geschmackvolles Publikum. Das Konzept wurde von General Manager Jürgen Ammerstorfer gemeinsam mit den Clubbing-Spezialisten Nikolaus Mautner Markhof und Julian Zanzinger entwickelt. Letzterer erklärte, die Idee sei, den Freitagabend zu verlängern, an dem „man länger bleiben, tanzen, genießen“ könne. Zum Auftakt des neuen Formats sorgen DJ Mannix und Heinz Tronigger von Superfly-Music für den musikalischen Rahmen. Sie werden eine Mischung aus Disco, Funk und House auflegen und die Atmosphäre der Lounge, die imperiale Grandezza mit urbanem Esprit verbindet, auf Betriebstemperatur bringen. Das Ziel der Co-Hosts ist es, das Wiener Nachtleben um eine elegante und zugleich energiegeladene Facette zu bereichern. Das Anantara Palais Hansen Vienna, das sich in einem denkmalgeschützten Palais an der Ringstraße befindet und ursprünglich für die Wiener Weltausstellung 1873 erbaut wurde, blickt auf eine fast 150-jährige Geschichte zurück. Nach der Übernahme durch die thailändische Luxushotelmarke Anantara im März 2024 fungiert das Haus mit 152 Zimmern und Suiten als elegantes Refugium in der Donaumetropole. Die Auftaktveranstaltung am 14. November

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Massenhafte Strandsperrungen auf Gran Canaria: Betriebsstörungen in der Aquakultur führen zu massiver Küstenverschmutzung

Organische Abfälle aus Fischzuchtanlagen legen zwölf prominente Badestrände lahm – Tourismus-Hotspots im Süden und Osten der Insel stark betroffen – Behörden leiten Notfallreinigung und umfangreiche Ursachenermittlung ein. Gran Canaria, eines der wichtigsten Reiseziele Europas, sieht sich mit einer schwerwiegenden operativen Krise im Bereich der Küstenverwaltung konfrontiert. Aktuell sind insgesamt zwölf Strände auf der Insel aufgrund einer massiven Verunreinigung des Meerwassers gesperrt worden. Die zuständigen Behörden haben bestätigt, dass die Abfälle organischen Ursprungs sind und mutmaßlich aus Offshore-Fischzuchtanlagen stammen. Bei den festgestellten Substanzen handelt es sich um Reste von Fischfetten, Futterpartikel und andere organische Materialien, die seit Ende der vergangenen Woche in die Küstengewässer gespült werden. Diese Kontamination, die sich durch dunkle Flecken und eine deutlich sichtbare ölige Schicht auf der Wasseroberfläche manifestiert, hat zu sofortigen Badeverboten geführt. Während die Reinigungsarbeiten unter Hochdruck laufen, untersucht die Regierung die genaue Ursache für das Versagen im Abfallmanagement oder die strukturellen Mängel in den betroffenen Aquakulturbetrieben. Die Sperrungen treffen die besonders frequentierten Tourismusgebiete der Insel im Süden und Osten und stellen eine unmittelbare Herausforderung für die lokale Wirtschaft dar. Der Vorfall: Organische Substanzen verunreinigen touristische Küstenabschnitte Die Art der festgestellten Verschmutzung deutet auf einen signifikanten Defekt in den operativen Abläufen der vorgelagerten Fischfarmen hin. Futter und Fette, die im Rahmen der gewerblichen Fischzucht verwendet werden, sind reich an organischen Nährstoffen. Werden diese in großen Mengen unkontrolliert freigesetzt, führen sie zu einer sichtbaren und geruchsintensiven Verunreinigung der Wasseroberfläche. An einigen Küstenabschnitten berichteten lokale Medien über einen „intensiven Fischgeruch“ und eine zähflüssige, schleimige Beschaffenheit des Wassers.

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Fraport-Konzern erreicht wieder Passagierzahlen von 2019 – Frankfurt hinkt hinterher

Die Fraport Gruppe hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025 eine deutliche Erholung ihrer Kennzahlen verzeichnet. Die Passagierzahlen des gesamten Konzerns, der Flughäfen weltweit betreibt, erreichten erstmals seit 2019 wieder das Niveau vor der Pandemie. Der Konzernumsatz stieg, bereinigt um Einnahmen aus Bau- und Erweiterungsmaßnahmen gemäß IFRIC 12, um 7,8 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis (Nettogewinn) erhöhte sich leicht um 1,7 Prozent auf 442 Millionen Euro. Insgesamt verzeichneten die Fraport-Flughäfen weltweit ein Passagierwachstum von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 144 Millionen Reisende. Das internationale Portfolio zeigte sich dabei als Wachstumstreiber: Die griechischen Flughäfen lagen 21,3 Prozent über dem Vor-Pandemie-Niveau von 2019, der Flughafen Lima in Peru 8,1 Prozent und der Flughafen Antalya an der türkischen Riviera 6,8 Prozent. Demgegenüber blieb der Heimatflughafen Frankfurt (FRA) deutlich hinter der Entwicklung zurück. Die Passagierzahlen erreichten in den ersten neun Monaten 2025 nur 87,8 Prozent des Niveaus von 2019. Fraport CEO Dr. Stefan Schulte führte dies auf die in Deutschland „aussergewöhnlich hohen regulierungsbedingten Kosten“ zurück, darunter Luftverkehrssteuern, Luftsicherheitsgebühren und Kosten der Flugsicherung. Diese hohen Abgaben würden ein dynamischeres Wachstum am Hauptstandort bremsen. Ein besonders starkes Ergebnis erzielte Fraport beim Free Cash Flow. Dieser stieg in den ersten neun Monaten 2025 um 366 Millionen Euro auf 48 Millionen Euro und war damit erstmals seit 2018 wieder positiv in einer Neunmonatsperiode. Im dritten Quartal erreichte der Free Cash Flow mit über 373 Millionen Euro sogar ein neues Hoch für ein Juli-bis-September-Quartal. Laut Dr. Schulte ist dieser Anstieg direkt auf

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Qatari Diar will neue Tourismusregion in Ägypten errichten

Katarische Staatsfonds-Tochter lanciert eines der größten ausländischen Immobilienprojekte in Ägypten – Fokus auf gehobene Hotellerie, exklusive Freizeitangebote und massive Infrastrukturverbesserungen. Die ägyptische Tourismus- und Immobilienlandschaft steht vor einer tiefgreifenden Transformation. Qatari Diar, die Immobiliensparte des katarischen Staatsfonds, hat eine wegweisende Vereinbarung über eine Investition in Höhe von 29,7 Milliarden US-Dollar in das Alam Al-Roum Mega-Resort-Projekt an der Mittelmeerküste Ägyptens bekannt gegeben. Dieses Vorhaben, das in Partnerschaft mit Ägyptens New Urban Communities Authority realisiert wird, ist eine der größten ausländischen Immobilienverpflichtungen in der Geschichte des Landes. Es zielt darauf ab, ein mehr als 20 Millionen Quadratmeter großes Gebiet entlang von 7,2 Kilometern Küstenlinie in eine ganzjährige Luxusdestination umzuwandeln. Die Investition teilt sich auf in eine Barzahlung von 3,5 Milliarden US-Dollar für die Landnutzung und eine Sachleistung in Form von Entwicklungsinvestitionen von rund 26,2 Milliarden US-Dollar. Alam Al-Roum ist als Ankerprojekt konzipiert, das die touristische Positionierung Ägyptens auf dem Weltmarkt neu definieren soll. Während Ägypten traditionell für seine antiken Wunder und Kulturschätze in Kairo, Luxor und Assuan bekannt ist, soll diese massive Entwicklung das Land nun auch zu einem global führenden Ziel für meeresabhängigen, gehobenen Ferienverkehr machen. Die Erwartungen sind hoch: Das Projekt soll dem ägyptischen Arbeitsmarkt über eine Viertelmillion neue Arbeitsplätze bringen und die Bemühungen der Regierung unterstützen, bis Ende 2025 eine Zielmarke von 17,5 bis 18 Millionen Touristen zu erreichen. Die Initiative ist ein zentraler Bestandteil der nationalen Strategie zur Diversifizierung der Wirtschaft, um die Abhängigkeit von Öl- und Gaseinnahmen zu reduzieren. Expansion der Luxushotellerie und Freizeit-Infrastruktur Die Ausmaße des

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Generationswechsel bei der Schick Hotels Gruppe: Fünfte Generation übernimmt die Führung

Die familiengeführte Schick Hotels Gruppe in Wien, bekannt für ihre fünf zentral gelegenen Vier-Sterne-Häuser, steht seit Herbst 2025 unter neuer strategischer und operativer Leitung. Dr. Alexander Schick hat als geschäftsführender Gesellschafter die Führung des Unternehmens in fünfter Generation übernommen. Zu den Betrieben der Gruppe zählt unter anderem das Hotel Stefanie, das als ältestes Hotel Wiens gilt. Der Wechsel an der Spitze erfolgte im Rahmen eines mehrstufigen und strukturierten Übergabeprozesses, der von der Prodinger Tourismusberatung strategisch begleitet wurde. In enger Abstimmung mit dem bisherigen Eigentümer Dr. Martin Schick und dem langjährigen Geschäftsführer Peter Buocz wurde ein detaillierter Fahrplan erarbeitet. Dieser umfasste neben den operativen und rechtlichen Aspekten auch die emotionalen und strategischen Dimensionen des Generationswechsels. Die Berater der Prodinger Tourismusberatung betonten die Notwendigkeit von Fingerspitzengefühl und frühzeitiger Planung, insbesondere bei Familienbetrieben, um einen „nachhaltigen Generationenwechsel“ sicherzustellen. Die professionelle Begleitung des Prozesses sei ein entscheidender Mehrwert gewesen, um die Übergabe offen und zukunftsorientiert zu gestalten, so Dr. Alexander Schick. Ein zentraler Baustein des Übergabeprozesses war ein eigens konzipierter Führungskräfte-Workshop im Frühjahr 2025. Bei diesem wurden die leitenden Mitarbeiter aller fünf Häuser aktiv eingebunden, um ein gemeinsames Verständnis für den Wechsel zu schaffen und das Team für die Zukunft zu stärken. Die erfolgreiche Einbeziehung der Führungsebene trug maßgeblich zur reibungslosen Umsetzung der Nachfolge bei. Dr. Alexander Schick kündigte an, in den kommenden Jahren die Positionierung der Schick Hotels weiter zu schärfen und Modernisierungsmaßnahmen umzusetzen. Der Fokus liegt dabei auf einer zeitgemäßen, wertebasierten Ansprache der Gäste. Die gelungene Betriebsübergabe der Schick Hotels gilt in

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Bundeswehr beschafft weitere 20 Airbus H145M Hubschrauber

Die deutsche Bundeswehr verstärkt ihre Hubschrauberflotte signifikant und schöpft einen bestehenden Rahmenvertrag mit Airbus Helicopters vollständig aus. Die Bundesregierung plant, für die Beschaffung von 20 zusätzlichen Hubschraubern des Typs Airbus H145M fast eine Milliarde Euro im Bundeshaushalt bereitzustellen. Wie aus einer Beschlussvorlage an den Bundestag hervorging, meldete das Verteidigungsministerium einen Finanzbedarf von 931 Millionen Euro an. Mit der Bestellung der 20 weiteren H145M-Maschinen wird der im Jahr 2023 geschlossene Rahmenvertrag über insgesamt 82 Hubschrauber dieses Typs komplett genutzt. Die Bundeswehr hatte ursprünglich 62 Maschinen bestellt, deren Auslieferung seit Ende 2024 läuft. Die zusätzlichen Helikopter sind Teil einer umfassenden Modernisierungsstrategie der Heeresflieger. Die H145M ist die militärische Ausführung des leichten Mehrzweckhubschraubers von Airbus. Sie wird bei der Bundeswehr unter anderem als Leichter Kampfhubschrauber (LKH) eingesetzt. Mit ihrer Flexibilität und geringeren Größe soll die H145M perspektivisch den deutlich schwereren und in der Wartung anspruchsvolleren Kampfhubschrauber Tiger ersetzen, dessen Zukunft in der Bundeswehr aufgrund technischer Probleme und hoher Betriebskosten ungewiss ist. Die Auslieferung der 20 neuen Maschinen ist für den Zeitraum von 2027 bis 2029 vorgesehen. Von den zusätzlichen Helikoptern sind 15 Maschinen für den Kampfeinsatz vorgesehen, während fünf Fluggeräte als Trainingshubschrauber die Ausbildungskapazitäten der Bundeswehr erweitern sollen. Die H145M-Flotte gilt als modern und vielseitig einsetzbar. Ihre Beschaffung dient der Sicherstellung der Einsatzbereitschaft und der Erfüllung von Verpflichtungen im Rahmen der NATO. Die Investition von fast einer Milliarde Euro unterstreicht die Priorität, die dem schnellen Aufbau von verfügbaren und modernen Luftfahrtsystemen in der Bundeswehr beigemessen wird.

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Hamburg weitet Nachtbusnetz deutlich aus: Fast doppelt so viele Linien fahren rund um die Uhr

Hamburg erweitert sein Nachtbusangebot grundlegend. Ab dem 14. Dezember wird die Anzahl der Buslinien, die im Stadtgebiet rund um die Uhr verkehren, von bislang elf auf nunmehr 19 erhöht. Dies teilte die Hamburger Verkehrsbehörde mit. Ziel der Maßnahme ist es, das Angebot für Nachtschwärmer, Schichtarbeiter und Frühpendler deutlich attraktiver und verlässlicher zu gestalten. Ein zentrales Element der Netzerweiterung ist die Verbesserung der Anbindung wichtiger Verkehrsknotenpunkte und zentraler Ziele. Insbesondere der Hamburger Flughafen soll künftig besser in das 24-Stunden-Netz integriert werden, was für Reisende und Flughafenpersonal gleichermaßen relevant ist. Zusätzlich zur Erhöhung der Linienzahl wird das Konzept der übergeordneten Umsteigeknotenpunkte deutlich gestärkt. Deren Zahl wird von fünf auf neun Knoten angehoben. Diese befinden sich an den Bahnhöfen Altona, Feldstraße, Eppendorfer Marktplatz, Hauptbahnhof, Harburg, Barmbek, Wandsbek Markt, Billstedt und Bergedorf. Diese neuen Hauptknoten sollen die Umsteigemöglichkeiten und die Verlässlichkeit des Nachtnetzes merklich erhöhen. Das stadtweite Nachtbusangebot existiert in Hamburg bereits seit 1970. Verkehrssenator Anjes Tjarks (Bündnis 90/Die Grünen) hob hervor, dass das Nachtnetz seit Jahrzehnten keiner grundlegenden Überarbeitung unterzogen wurde. Die jetzt beschlossene Ausweitung markiere daher einen wichtigen Schritt hin zu einem modernen und nutzerorientierten Nahverkehr. Die Fahrpläne des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) sehen vor, dass die wichtigsten Verbindungen, ähnlich wie in anderen Großstädten wie Berlin oder München, auch nachts in dichter Taktung bedient werden. Die Ausweitung der durchgehenden Linien reagiert auf die steigende Nachfrage nach Mobilität zu allen Tages- und Nachtzeiten, insbesondere im Hinblick auf die weiter wachsende Metropole Hamburg.

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