2025

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2025

Boeing sichert Großaufträge zentralasiatischer Fluggesellschaften auf C5+1 Gipfel

Im Rahmen des C5+1 Gipfels in Washington D.C. am 6. November 2025, an dem US-Präsident Donald Trump und führende Vertreter aus fünf zentralasiatischen Republiken teilnahmen, konnte der US-Flugzeughersteller Boeing eine Reihe wichtiger Vereinbarungen über Flugzeugbestellungen mit drei der teilnehmenden Nationen formalisieren. Die Abkommen mit Air Astana (Kasachstan), Somon Air (Tadschikistan) und Uzbekistan Airways (Usbekistan) signalisieren eine signifikante Stärkung der Luftverkehrsanbindung Zentralasiens und sind ein klarer Erfolg für die Wirtschaftsdiplomatie der US-Regierung. Präsident Trump hob die Bedeutung der Treffen hervor, die zur Stärkung der wirtschaftlichen Partnerschaften und der allgemeinen Bindungen dienten. Im Zentrum der Vereinbarungen steht die Bestellung zahlreicher Großraumflugzeuge des Typs Boeing 787 Dreamliner, die den zentralasiatischen Airlines die Erschließung neuer Interkontinentalrouten ermöglichen soll. Air Astana: Größte Einzelbestellung für 787 Dreamliner Die kasachische Nationalfluggesellschaft Air Astana hat auf dem Gipfel ihr bisher größtes Auftragsbekenntnis abgegeben. Die Vereinbarung sieht den Kauf von bis zu 15 Boeing 787 Dreamlinern vor. Dieser Großauftrag markiert einen bedeutenden Schritt in der strategischen Flottenerneuerung der Fluggesellschaft. Peter Foster, CEO von Air Astana, betonte, dass die Airline sich strategisch dazu verpflichtet habe, ihre Servicekapazitäten von Zentralasien und dem Kaukasus nach Asien, Europa und in den Rest der Welt über das nächste Jahrzehnt hinweg massiv zu steigern. Mit der Ankunft des ersten Boeing 787-9 Dreamliners im kommenden Jahr beginne eine „aufregende Phase der Entwicklung“. Die Flotte von dann insgesamt bis zu 18 Boeing 787-9 Flugzeugen (einschließlich dreier bereits über Leasinggeber bestellter Jets) sei aufgrund ihrer Kabinenausstattung, Treibstoffeffizienz und Reichweitenflexibilität prädestiniert, ein großer Erfolg zu werden. Air Astana betreibt

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Studie zeigt große Unterschiede bei Pünktlichkeit im US-Ferienflugverkehr

Eine aktuelle Analyse von Daten des US-Verkehrsministeriums (Department of Transportation) zu Flugverspätungen und fehlerhaft behandeltem Gepäck der letzten vier US-amerikanischen Reisesaisons zu Thanksgiving und Weihnachten (November und Dezember 2021 bis 2024) hat erhebliche Unterschiede in der Zuverlässigkeit der großen Fluggesellschaften aufgezeigt. Während der betrachteten Zeiträume wurden mehr als 3,3 Millionen Flüge durchgeführt. Die Auswertung ergab, dass mehr als jeder fünfte Flug – insgesamt 18,89 Prozent aller Flüge – verspätet war oder annulliert werden musste. Als zuverlässigster Carrier in der Ferienzeit erwies sich Delta Air Lines. Delta wies mit nur 13,73 Prozent die mit Abstand niedrigste Verspätungsrate auf und lag mit einer Annullierungsquote von lediglich 0,67 Prozent deutlich unter dem Branchendurchschnitt von 1,43 Prozent. Andere große US-Fluggesellschaften wie American Airlines und United Airlines verzeichneten ebenfalls vergleichsweise niedrige Annullierungsraten von 0,85 Prozent beziehungsweise 0,94 Prozent. Am anderen Ende der Skala stand JetBlue, bei der 27,51 Prozent der Flüge verspätet waren – der höchste Wert aller analysierten Fluglinien. Bei JetBlue dauerten die Verspätungen im Durchschnitt rund 70 Minuten, was ebenfalls zu den längsten Wartezeiten in der Branche zählt. Auch die sogenannten Ultra-Low-Cost-Carrier Allegiant Air (26,62 %) und Frontier Airlines (25,64 %) fielen mit sehr hohen Verspätungsquoten auf. Bei den Annullierungen verzeichneten Alaska Airlines (2,49 %) und Southwest Airlines (2,36 %) die schlechtesten Ergebnisse. Die Analyse untersuchte auch die Handhabung von Gepäck. Insgesamt wurden in den letzten vier Ferienzeiten über 320 Millionen Gepäckstücke von den großen US-Airlines abgefertigt. Von diesen wurden fast 1,9 Millionen beschädigt oder kamen abhanden, was einer Quote von 0,58 Prozent

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Qantas: Der Airbus A350-1000ULR nimmt Form an für Nonstop-Flüge nach London und New York

Der australische Flag-Carrier Qantas hat einen wichtigen Meilenstein in der Realisierung seines ehrgeizigen „Project Sunrise“ erreicht. Am 7. November 2025 gewährten Qantas und Airbus über ihre Kommunikationskanäle einen ersten Einblick auf den ersten Airbus A350-1000ULR (Ultra Long Range), der in der Montagehalle des europäischen Herstellers in Toulouse, Frankreich, Gestalt annimmt. Dieses speziell konfigurierte Großraumflugzeug ist darauf ausgelegt, die längsten kommerziellen Flugrouten der Welt zu bedienen, indem es die australische Ostküste nonstop mit Zielen wie London und New York verbindet. Die Flüge, die bis zu 22 Stunden dauern sollen, werden die Gesamtreisezeit im Vergleich zu den derzeit üblichen Verbindungen mit einem Zwischenstopp um bis zu vier Stunden verkürzen. Die Fertigstellung der Hauptstruktur dieses Flugzeugs leitet nun die Phase der Endmontage ein, bevor 2026 ein umfangreiches Flugerprobungsprogramm beginnt und der kommerzielle Start in der ersten Hälfte des Jahres 2027 erwartet wird. Der Produktionsfortschritt des Langstreckenjets Der Airbus A350-1000ULR, der das Rückgrat von Qantas‘ „Project Sunrise“ bilden wird, hat in Toulouse einen wichtigen Produktionsschritt erreicht. Die Hauptstruktur des Flugzeugs ist nun zusammengefügt: Die vorderen, mittleren und hinteren Rumpfsektionen wurden verbunden. Ebenso sind die Tragflächen, das Leitwerk sowie das Fahrwerk montiert. Dieses sogenannte „Major Component Assembly“ ist ein kritischer Punkt im Fertigungsprozess eines jeden Großraumflugzeugs. Nach diesem Abschluss wird das Flugzeug in eine andere Montagehalle verlegt. Dort werden in den kommenden Monaten die Triebwerke installiert, die für die ultra-lange Reichweite optimiert sind, sowie spezielle Flugtesteräte eingebaut. Dies bereitet das Flugzeug auf ein intensives Flugerprobungsprogramm vor, das im Jahr 2026 beginnen soll, um die Leistungsfähigkeit

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ICAO-Übung am Flughafen Münster/Osnabrück erfolgreich beendet

Am Samstag, den 8. November 2025, hat der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) eine umfangreiche Notfallübung durchgeführt, die der Überprüfung der Sicherheitsabläufe dient. Die Übung, welche alle zwei Jahre gemäß den strengen Vorgaben der International Civil Aviation Organization (ICAO) und den EASA-Richtlinien (EU-Verordnung Nr. 139/2014) für internationale Flughäfen verpflichtend ist, simulierte einen gravierenden Flugunfall. Trotz der Großveranstaltung lief der reguläre Flugbetrieb am FMO unbeeinträchtigt weiter, was die Funktionsfähigkeit des Flughafens auch im Krisenfall unter Beweis stellte. Das anspruchsvolle Szenario sah vor, dass ein Flugzeug mit 50 Personen an Bord etwa 400 Meter vor der Start- und Landebahn aufschlug. Die Annahme umfasste Verletzte und Todesopfer, was einen umfassenden Rettungseinsatz erforderte. Insgesamt nahmen etwa 600 Einsatzkräfte von Feuerwehren, Rettungsdiensten und verschiedenen Hilfsorganisationen aus der Region aktiv an der Übung teil. Hinzu kamen über 90 Statisten und professionelle Krisenmanagement-Beauftragte, die für eine möglichst realitätsnahe Darstellung der Situation sorgten. Ein wichtiger Fokus der Übung lag nicht nur auf dem Einsatzgeschehen am Unglücksort, sondern auch auf den Abläufen hinter den Kulissen. So wurden die Arbeit der Krisenstäbe des Flughafens sowie die Betreuung der Betroffenen – ein wesentlicher Aspekt des Krisenmanagements – intensiv geprobt. Ziel dieses Praxistests ist es, das strukturierte Zusammenspiel der zahlreichen Organisationen zu optimieren und somit die Handlungsfähigkeit im Ernstfall sicherzustellen. Die Beteiligten äußerten sich in einer ersten Einschätzung zufrieden über die Abläufe und die Zusammenarbeit der verschiedenen Helfer. Die detaillierte Ergebnisanalyse der Übung beginnt nun und wird allen teilnehmenden Organisationen als Grundlage für die Weiterentwicklung ihrer Notfallpläne dienen. Solche umfassenden Sicherheitsübungen sind ein essenzieller

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Archer Aviation übernimmt Flughafen Hawthorne für 126 Millionen US-Dollar

Das auf elektrische Senkrechtstarter und -lander (eVTOL) spezialisierte Luftfahrtunternehmen Archer Aviation hat mit der geplanten Übernahme des Hawthorne Municipal Airport (HHR) in Südkalifornien für 126 Millionen US-Dollar einen strategischen Meilenstein gesetzt. Die Akquisition, die noch von der Stadt Hawthorne genehmigt werden muss, positioniert das Gelände des auch als Jack Northrop Field bekannten Flughafens als primären operativen Hub für Archers geplantes Lufttaxi-Netzwerk im Großraum Los Angeles. Die strategische Bedeutung der Immobilie reicht jedoch über die bloße Logistik hinaus: Archer plant, HHR auch als zentrales Test- und Entwicklungszentrum für künstliche Intelligenz (AI)-gestützte Flugverkehrs- und Bodenbetriebs-Managementsysteme zu nutzen, die für die sichere Integration der eVTOL-Flotte in den komplexen urbanen Luftraum von Los Angeles unerlässlich sind. Der Deal signalisiert das Übergewicht der Infrastrukturkontrolle in der frühen Phase des Advanced Air Mobility (AAM)-Marktes und wird von strategischen Partnern wie United Airlines begrüßt, die die Notwendigkeit neuer, technologiegetriebener Lösungen für verstopfte Verkehrsadern unterstreichen. Die strategische Bedeutung des Jack Northrop Field (HHR) Der Hawthorne Municipal Airport ist aufgrund seiner geografischen Lage ein einzigartiges Luftfahrt-Asset im Herzen der Metropolregion Los Angeles. Das 80 Hektar große Gelände liegt weniger als fünf Kilometer vom Los Angeles International Airport (LAX) entfernt, was es zu einem idealen Ausgangspunkt für Pendler und Reisende macht. Gleichzeitig befindet sich HHR in unmittelbarer Nähe zu wichtigen Sport- und Unterhaltungsstätten wie dem SoFi Stadium, The Forum und dem Intuit Dome sowie in geringer Distanz zur Innenstadt von Los Angeles. Historisch ist das Gelände als Jack Northrop Field bekannt und war einst ein Zentrum der amerikanischen Luft- und

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Großübung am Köln Bonn Airport testet Krisenmanagement

Am Samstag fand am Flughafen Köln/Bonn eine umfassende Notfallübung nach den Vorgaben der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) statt. Zahlreiche Einsatzkräfte des Flughafens, der Berufsfeuerwehr Köln, der Bundeswehrfeuerwehr, der Bundes- und Landespolizei sowie weiterer Partner probten dabei das koordinierte Vorgehen im Ernstfall. Solche ICAO-Übungen sind für internationale Verkehrsflughäfen verpflichtend und müssen mindestens alle zwei Jahre durchgeführt werden, um die Betriebsgenehmigung zu erhalten und die Abläufe im Notfall- und Krisenmanagement zu überprüfen. Das anspruchsvolle Szenario simulierte einen Vogelschlag während der Landephase eines Flugzeugs, der eine massive Triebwerksbeschädigung zur Folge hatte. Nach der Notlandung entwickelte sich ein Brand, der in einer Explosion mündete und die Evakuierung des Flugzeugs notwendig machte. Unter realistischen Bedingungen, zu denen auch geschminkte Darsteller der Verletzten gehörten, retteten und versorgten die rund 350 beteiligten Personen die Betroffenen. Neben den Kräften vor Ort wurden auch der Krisenstab und das Special Assistance Team des Flughafens in das Szenario eingebunden. Die Übung fand auf einem gesperrten Abschnitt der kleineren Start- und Landebahn statt, sodass der reguläre Flugbetrieb auf den anderen Bahnen planmäßig und ohne Beeinträchtigung weiterlaufen konnte. Nicolas Novacek, Geschäftsbereichsleiter Aviation bei der Flughafen Köln/Bonn GmbH, betonte die Wichtigkeit derartiger Praxistests: „Nur durch das organisierte und strukturierte Zusammenspiel vieler Beteiligter lässt sich sicherstellen, dass wir im Ernstfall schnell, abgestimmt und effektiv handeln können.“ Obwohl die Übung zu einem erhöhten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen mit Sondersignal auf den Zufahrtsstraßen führte, wurde der Flugbetrieb selbst nicht beeinträchtigt. Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Großübung werden nun von allen beteiligten Stellen detailliert ausgewertet, um die Notfall- und Krisenmanagementprozesse

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Wizz Air setzt Wachstumskurs fort: Über 6,3 Millionen Passagiere im Oktober 2025

Die Low-Cost-Fluggesellschaft Wizz Air setzt ihren Expansionskurs im europäischen Luftverkehr ungebremst fort. Im Monat Oktober 2025 beförderte die Airline rund 6,36 Millionen Passagiere. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg von 13,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Fluggesellschaft konnte damit im Spätherbst ihren Wachstumstrend beibehalten. Parallel zur erhöhten Passagierzahl steigerte Wizz Air auch ihre Sitzplatzkapazität um 13,0 Prozent auf rund 6,85 Millionen Sitze. Trotz dieser massiven Kapazitätserweiterung konnte die durchschnittliche Auslastung (Load Factor) mit 92,9 Prozent auf dem sehr hohen Niveau des Vorjahresoktobers gehalten werden. Dieses Ergebnis unterstreicht die starke Nachfrage nach den Flugangeboten von Wizz Air, die vor allem im zentral- und osteuropäischen Raum (CEE) sowie auf Strecken in den Nahen Osten stark präsent ist. Die Strategie, verstärkt auf moderne Flugzeuge wie den Airbus A321neo zu setzen – bei dem Wizz Air der größte Betreiber in Europa ist – ermöglicht diesen aggressiven Kapazitätsausbau. Auch die längerfristige Entwicklung der Fluggesellschaft zeigt eine positive Dynamik. In den zurückliegenden zwölf Monaten beförderte Wizz Air insgesamt rund 67,39 Millionen Passagiere, was einem Wachstum von 7,8 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Die durchschnittliche Auslastung verbesserte sich über diesen Zeitraum ebenfalls um 1,1 Prozentpunkte auf 91,2 Prozent. Beobachter des Sektors sehen in den veröffentlichten Zahlen eine Bestätigung der anhaltenden Stärke des Low-Cost-Segments in Europa, auch wenn Wizz Air an einigen Standorten wie Wien strategische Anpassungen im Streckennetz vornimmt.

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Turkish Airlines entscheidet sich für GE Aerospace als Triebwerkslieferant für 75 Boeing 787

Die Fluggesellschaft Turkish Airlines hat eine wegweisende Entscheidung für die künftige Flottenausstattung getroffen und den US-Konzern GE Aerospace als alleinigen Lieferanten für die Triebwerke ihrer bestellten Boeing 787 Dreamliner ausgewählt. Die Vereinbarung umfasst die Lieferung von Triebwerken, Ersatztriebwerken sowie umfassende Wartungsdienstleistungen für bis zu 75 Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 787-9 und 787-10. Mit dieser Wahl beendet Turkish Airlines die monatelangen Verhandlungen, in denen auch der Konkurrent Rolls-Royce als Triebwerkslieferant für die 787 im Rennen war. Die nun getroffene Übereinkunft steht in direktem Zusammenhang mit dem Großauftrag, den Turkish Airlines bereits im September 2025 bei Boeing platziert hatte. Dieser Auftrag umfasst 50 feste Bestellungen und 25 Kaufoptionen für die Dreamliner-Modelle. Da GE Aerospace neben Rolls-Royce einer der beiden Hauptlieferanten für die Boeing 787 ist, konsolidiert Turkish Airlines nun ihre Flottenstrategie, indem sie auf die bewährten GEnx-Triebwerke von GE Aerospace setzt, die bereits in Teilen der bestehenden 787-Flotte der Airline zum Einsatz kommen. Finanzielle Details der Transaktion wurden von den beteiligten Parteien nicht offengelegt. Die Auslieferung der neuen Dreamliner ist für den Zeitraum zwischen 2029 und 2034 geplant. Dieser massive Ausbau der Langstreckenflotte ist Teil eines ambitionierten strategischen Ziels von Turkish Airlines, die Gesamtflotte bis 2035 auf über 800 Flugzeuge zu erweitern und vollständig auf Flugzeuge der neuesten Generation umzustellen. Die Entscheidung für GE Aerospace gewährleistet die Kontinuität und eine effiziente Wartungsstruktur für die Langstreckenjets. Die Airline treibt damit die Modernisierung ihres Fluggerätebestandes voran, um ihr globales Streckennetz weiter auszubauen und ihre Position im internationalen Luftverkehr zu festigen.

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Spirit Airlines streicht 150 Stellen und zieht sich aus fünf Flughäfen zurück

Die US-amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit Airlines leitet weitreichende Sparmaßnahmen und eine Neuausrichtung des Geschäftsbetriebs ein. Das Unternehmen kündigte die Streichung von rund 150 Angestelltenstellen an und wird bis Januar 2026 den Betrieb an fünf Flughäfen einstellen, darunter Milwaukee (Wisconsin) und Phoenix (Arizona), sowie Rochester (New York) und St. Louis (Missouri). Auch die saisonalen Flüge nach Bucaramanga in Kolumbien werden eingestellt. Diese drastischen Einschnitte sind Teil eines umfassenden Transformationsplans, der auf die Bewältigung der massiven finanziellen Verluste des Unternehmens abzielt. Spirit Airlines rechnet für das laufende Jahr 2025 mit einem Verlust von 804 Millionen US-Dollar (etwa 700 Millionen Euro). Der Restrukturierungsplan, der auch die Verkleinerung der operativen Flotte beinhaltet, sieht eine Rückkehr zur Profitabilität erst im Jahr 2027 vor. Zu diesem Zweck werden die Flugpläne für das kommende Jahr drastisch reduziert und das Streckennetz verkleinert, um sich auf die margenstärksten Kernmärkte zu konzentrieren. Trotz der Streckennetzreduzierung plant die Airline eine deutliche Expansion in Fort Lauderdale, Florida, dem Hauptdrehkreuz der Fluggesellschaft, mit dem Ziel, dort über 100 tägliche Abflüge zu erreichen. Die Einsparungen betreffen nicht nur die Verwaltung. Bereits im Vormonat hatte Spirit die Beurlaubung von 365 Piloten und die Herabstufung von bis zu 170 weiteren Piloten für das erste Quartal 2026 angekündigt. Diese Personalmaßnahmen sowie die Schließung von fünf Standorten sind notwendig, um die Betriebskosten zu senken und die Effizienz des Unternehmens zu steigern. Beobachter des US-Marktes sehen in den Rückzügen von Spirit Chancen für konkurrierende Fluggesellschaften, die bereits versuchen, die freigewordenen Routen und Kapazitäten in den Kernregionen der Billigfluggesellschaft zu übernehmen.

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Etihad Airways verdreifacht Frequenzen nach Zürich und baut Genf-Verbindungen massiv aus

Etihad Airways, die staatliche Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate mit Sitz in Abu Dhabi, baut ihr Flugangebot in die Schweiz drastisch aus. Ab Februar und März 2026 erhöht die Golf-Airline die Frequenzen zu ihren beiden Schweizer Zielen Zürich und Genf signifikant, um der starken Nachfrage und der Rolle der Schweiz als wichtiges Drehkreuz in Europa Rechnung zu tragen. Besonders in Zürich (ZRH) kommt es zu einer massiven Aufstockung. Ab dem 2. Februar 2026 erhöht Etihad die wöchentlichen Flüge von derzeit 14 auf bis zu 21 Verbindungen – was einer Verdreifachung des Angebots auf manchen Strecken entspricht, beziehungsweise einer durchgehenden dreimal täglichen Verbindung nach Abu Dhabi (AUH). Im Zuge dieser Expansion kommt auf der Zürich-Route auch der Airbus A321LR zum Einsatz, der laut Etihad-Angaben First Suites an Bord bietet und somit ein luxuriöses Reiseerlebnis auf Mittelstreckenjets ermöglicht. Mit dem doppelten Tagesrandflug profitieren Reisende von besseren Anschlussverbindungen über Abu Dhabi zu den über 100 Zielen des globalen Streckennetzes, insbesondere nach Asien und Australien. Auch die Verbindungen nach Genf (GVA) werden stark ausgebaut. Ab dem 3. Februar 2026 erhöht Etihad die Frequenz zunächst auf zehn wöchentliche Flüge. Eine weitere Steigerung ist ab dem 29. März 2026 geplant, ab dann soll Genf bis zu 14 Mal pro Woche angeflogen werden, was einer zweifach täglichen Verbindung entspricht. Die zusätzlichen Abendflüge ab Genf, die ebenfalls mit dem Airbus A321LR bedient werden, verbessern die Flexibilität für Geschäftsreisende und bieten optimierte Umsteigemöglichkeiten für Langstreckenflüge. Auf beiden Strecken setzt Etihad eine Kombination aus modernen Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 787

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