2025

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2025

Österreich: Grünes Licht für EU-Informationssysteme-Anpassungsgesetz

Der Innenausschuss des österreichischen Parlaments hat mehrheitlich das Zweite EU-Informationssysteme-Anpassungsgesetz befürwortet, welches die unionsrechtlichen Vorgaben zur Interoperabilität europäischer Informationssysteme sowie zur Einrichtung des Europäischen Reiseinformations- und -genehmigungssystems (ETIAS) in nationales Recht überführt. Die Regierungsparteien, gemeinsam mit den Grünen, stimmten für das Gesetzespaket. Ziel des Vorhabens ist laut Regierung die Stärkung der inneren Sicherheit, die Verhinderung illegaler Einwanderung, die Bekämpfung von Terrorismus und schwerer Kriminalität sowie der Schutz der öffentlichen Gesundheit. Kernstück der Gesetzesänderung ist die Etablierung von ETIAS, welches Informationslücken bei visumsfreien Einreisen von Drittstaatsangehörigen schließen soll. Zukünftig sollen die Daten dieser Reisenden bereits vor der Einreise automatisiert mit bestehenden Sicherheitsdatenbanken abgeglichen werden. Hierzu ist die Einrichtung einer nationalen ETIAS-Stelle im Innenministerium vorgesehen. Ergänzend dazu soll die Interoperabilität europäischer Informationssysteme umgesetzt werden. Dies beinhaltet die technische Vernetzung des Schengener Informationssystems (SIS), des Visa-Informationssystems (VIS), der Eurodac-Datenbank, des Einreise-/Ausreisesystems (EES), ETIAS und des Strafregisterinformationssystems für Drittstaatsangehörige (ECRIS-TCN) über gemeinsame Komponenten wie das Europäische Suchportal (ESP) und den gemeinsamen biometrischen Abgleichdienst (sBMS). Diese Maßnahmen werden von Innenminister Gerhard Karner sowie den Koalitionsfraktionen und der SPÖ als notwendig und sinnvoll erachtet, um die Sicherheit im Schengenraum zu erhöhen, irreguläre Migration zu unterbinden und Kriminalität sowie Terrorismus zu bekämpfen. Der Datenaustausch soll eine schnellere und verlässlichere Personenidentifizierung gewährleisten und Identitätsbetrug verhindern. Zudem ist in diesem Zusammenhang eine Änderung bei Saisonarbeitskräften aus visumbefreiten Drittstaaten vorgesehen, für die unter bestimmten Voraussetzungen die Visumpflicht entfällt. Kritik am Gesetzespaket kam von der FPÖ, die eine Abgabe innenpolitischer Kompetenzen an die EU befürchtet. Die Freiheitlichen bemängelten insbesondere den Wegfall

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Anpassung der Flughafenentgelte 2025: Wien erhöht um 4,6 Prozent, andere Flughäfen teilweise mit freiwilligen Senkungen

Das Verkehrsministerium hat im Rahmen des Berichts über die Vollziehung des Flughafenentgeltegesetzes eine Erhöhung der Entgelte für das Jahr 2025 genehmigt. Für den Flughafen Wien beträgt die erlaubte Anhebung 4,6 Prozent, während die übrigen Verkehrsflughäfen Salzburg, Innsbruck, Linz, Graz und Klagenfurt eine Steigerung von 5,1 Prozent vornehmen dürfen. Als wesentlichen Grund für die Anpassung nannte das Ministerium die Inflation der vorangegangenen Periode. Allerdings schöpfen nicht alle Flughäfen die genehmigte Steigerung voll aus: Die Regionalflughäfen Graz, Linz und Klagenfurt verrechnen freiwillig geringere Entgelte als erlaubt, um ihren Flugverkehr zu sichern. Dies deutet auf einen Wettbewerbsdruck hin, insbesondere an kleineren Standorten. Der Flughafen Wien hingegen wird voraussichtlich im Folgejahr, 2026, zu seiner alten Berechnungsformel für Flughafenentgelte aus der Zeit vor der Coronapandemie zurückkehren. Diese Rückkehr zur regulären Formel, die durch das starke Verkehrswachstum des Flughafens ermöglicht wird, könnte laut Ministeriumsangaben zu einer Senkung der Flughafengebühren um bis zu 4,66 Prozent führen. Die Diskussion im zuständigen Ausschuss beleuchtete zudem die jüngsten Entwicklungen im Flugverkehr, insbesondere den Rückzug der Fluglinie Wizz Air und den Abzug einzelner Flugzeuge der Ryanair vom Flughafen Wien. Das Verkehrsministerium beobachte diese Entwicklungen und stehe in ständigem Austausch mit der Flughafen Wien AG, hieß es. Die Vertreter des Ministeriums betonten die Bedeutung des Wettbewerbs, während Österreich gleichzeitig ein „Qualitätsstandort“ sei. Ein weiterer Schwerpunkt war die Evaluierung der seit einigen Monaten geltenden gestaffelten Lärmgebühren. Das Ministerium kündigte an, die Lenkungswirkung dieser Maßnahme – die leisere Flugzeuge finanziell begünstigt – Ende des kommenden Jahres überprüfen zu wollen. Erste Anzeichen deuteten bereits auf

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Condor prüft Airbus A321XLR für zukünftige Flottenstrategie

Der deutsche Ferienflieger Condor befindet sich in einer tiefgreifenden Flottenerneuerung und richtet den Blick bereits auf die Zeit nach 2029. Während die Kurz- und Mittelstreckenflotte sukzessive auf moderne Airbus A320neo und A321neo umgestellt wird, schließt Condor die Integration des besonders reichweitenstarken Airbus A321XLR in ihre zukünftige Planung nicht aus. Peter Gerber, der Chef der Fluggesellschaft, erklärte gegenüber Aviation Week unter anderem, dass man das Flugzeug aufgrund seiner „ganz bestimmten Vorteile“ bei künftigen Überlegungen durchaus einbeziehen werde, sobald es verfügbar sei. Dies deutet auf eine langfristige Strategie hin, die über die reine Erneuerung hinausgeht und neue operative Möglichkeiten im Hinblick auf das Streckennetz eröffnen könnte. Die Airline hat ihre Langstreckenflotte bereits mit 18 Airbus A330-900 (A330neo) komplett modernisiert und vollzieht nun den Wechsel bei den kleineren Flugzeugen, wo die letzten Boeing 757 ausgeflottet wurden. Die Prüfung des A321XLR signalisiert, dass Condor die Flexibilität eines Flugzeugs, das die Lücke zwischen klassischer Mittelstrecke und größeren Langstreckenjets schließt, als potenziellen Mehrwert für das Geschäftsmodell eines Ferienfliegers sieht. Der Stand der Flottenmodernisierung bei Condor Die Flottenumstellung ist das zentrale operative Projekt bei Condor. Auf der Langstrecke gilt die Transformation bereits als abgeschlossen, wo die in die Jahre gekommenen Boeing 767 durch 18 moderne Airbus A330-900 ersetzt wurden. Diese Flugzeuge führen Condor zu den fernen Zielen und bilden das neue Rückgrat der Langstreckenaktivitäten. Auf der Kurz- und Mittelstrecke steht Condor mitten im Wandel. Die Ära der Boeing 757, ein wichtiges Muster der Flotte über Jahrzehnte, wurde kürzlich beendet. Aktuell umfasst die Kurz- und Mittelstreckenflotte noch zehn

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Chinesische Züge der Westbahn fordern Nachschärfung europäischer Vergaberichtlinien

Der Einsatz von Triebzügen des chinesischen Herstellers China Railway Rolling Stock Corporation (CRRC) durch den privaten Bahnbetreiber Westbahn sorgt in Österreich weiterhin für Diskussionen auf politischer Ebene. Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) äußerte sich im Verkehrsausschuss des Nationalrats erneut kritisch und forderte eine umfassende Risikobewertung sowie die Nachschärfung europäischer und nationaler Vergaberichtlinien. Der erstmalige Einsatz chinesischer Züge in der Europäischen Union (EU) markiere Neuland und berühre die kritische Infrastruktur. Hanke betonte, dass die Anschaffung chinesischer Züge, die dem Vernehmen nach vier sogenannte „Panda“-Doppelstockzüge des Herstellers CRRC für die Strecke Wien-Salzburg umfasst, auch eine volkswirtschaftliche Dimension habe. Er warnte davor, dass massive Subventionen und Billiglöhne den Markt verzerren und damit den heimischen Industriestandort sowie europäische Arbeitsplätze gefährden könnten. Diese Bedenken werden von SPÖ und Grünen geteilt, die einen fairen Wettbewerb zur Sicherung der europäischen Wertschöpfung fordern. Die EU-Kommission hat bereits Prüfverfahren gegen CRRC eingeleitet, um den Verdacht unfairen Wettbewerbs zu untersuchen. Die NEOS zeigten sich weniger alarmiert: Obwohl der „Rumpf“ der Züge aus China stamme, sei die Innenausstattung stark europäisch geprägt – mit High-Tech-Komponenten aus Ländern wie Österreich, Deutschland (Bremsen) und Spanien. Darüber hinaus wurde argumentiert, dass die europäischen Zughersteller derzeit ausgelastet seien, was der Westbahn kaum Alternativen für eine schnelle Flottenerweiterung gelassen habe, um den steigenden Fahrgastzahlen gerecht zu werden und ihr Angebot auszubauen. Die Debatte fand vor dem Hintergrund des Jahresberichts 2024 der Schienen-Control statt, der einen anhaltenden Boom im Personenverkehr der Bahn in Österreich aufzeigte. Die Fahrgastzahlen stiegen demnach um sechs Prozent auf 348,7 Millionen und die zurückgelegten Personenkilometer

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FAA ordnet sofortiges weltweites Flugverbot für MD-11 an

Nach dem verheerenden Absturz eines Frachtflugzeugs des Typs McDonnell Douglas MD-11F in Louisville, Kentucky, hat die US-Luftfahrtaufsichtsbehörde (FAA) eine Notfall-Lufttüchtigkeitsanweisung (Emergency Airworthiness Directive) erlassen, die ein sofortiges und weltweites Flugverbot für alle Flugzeuge der Typen MD-11 und MD-11F anordnet. Die Anweisung mit der Kennzeichnung 2025-23-51 erging nur vier Tage nach dem Unglück des UPS-Fluges 2976 (Registrierung N259UP), der kurz nach dem Start vom Louisville Muhammad Ali International Airport (SDF) abstürzte. Bei dem Unfall kamen 14 Menschen ums Leben, darunter alle drei Besatzungsmitglieder und elf Personen am Boden. Die FAA begründet die drastische Maßnahme mit der Notwendigkeit einer sofortigen strukturellen Überprüfung der Flugzeugflotte und warnt, dass der nach dem Unfall identifizierte Zustand die Fähigkeit des Flugzeugs, unter Kontrolle zu bleiben und sicher zu landen, „gefährden könnte“. Die Betreiber müssen nun umfassende Inspektionen und gegebenenfalls Korrekturmaßnahmen durchführen, bevor die Maschinen wieder in den Flugdienst aufgenommen werden dürfen. Die unmittelbaren Folgen des Absturzes und die Notfallanweisung Der Absturz des UPS-Frachters N259UP ereignete sich in unmittelbarer Nähe des Flughafens Louisville, einem der zentralen Logistikdrehkreuze der Vereinigten Staaten. Vorläufige Ermittlungsergebnisse deuten darauf hin, dass es kurz nach dem Abheben zum Ablösen des linken Triebwerks samt Pylon kam. Videoaufnahmen zeigen, wie das Flugzeug kurzzeitig an Höhe gewann, bevor es zur linken Seite abrollte und in nahegelegene Gebäude stürzte, was einen Großbrand auslöste. Die sofortige Notfall-Lufttüchtigkeitsanweisung der FAA (EAD) zielt darauf ab, potenzielle strukturelle Mängel zu identifizieren, die bei ähnlichen Flugzeugen zu einer ähnlichen Katastrophe führen könnten. Der Auftrag der FAA ist unmissverständlich: Inspektionen und jegliche notwendigen

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Cathay Cargo transportiert 30 Tonnen ägyptische Altertümer für historische Ausstellung

Cathay Cargo hat eine logistische Großoperation erfolgreich abgeschlossen, indem sie mehr als 30 Tonnen antiker ägyptischer Kunstwerke von Shanghai nach Hongkong überführte. Diese umfangreiche Sammlung von 250 Artefakten bildet den Kern der Ausstellung „Ancient Egypt Unveiled: Treasures from Egyptian Museums“ im Hong Kong Palace Museum, die am 20. November 2025 eröffnet wird. Die neunmonatige Schau, die in Zusammenarbeit mit Ägyptens Oberstem Rat für Altertümer organisiert wird, gilt als die größte und längste Ausstellung ägyptischer Kulturschätze, die jemals in der Sonderverwaltungszone gezeigt wurde. Die erfolgreiche und hochspezialisierte Durchführung des Transports unterstreicht sowohl die operativen Fähigkeiten der Frachtfluggesellschaft als auch die zunehmende Bedeutung Hongkongs als globaler Knotenpunkt für den Kulturaustausch. Die Artefakte, die Tausende von Jahren der ägyptischen Zivilisation umspannen, bieten den Besuchern einen beispiellosen Einblick in das historische Erbe des Nillandes. Die logistische Herausforderung: 30 Tonnen Geschichte in der Luft Der Transport Jahrtausende alter, unschätzbar wertvoller Artefakte stellt für jede Logistikfirma eine immense Herausforderung dar. Für die Überführung der 250 Stücke, die das Gesamtgewicht von mehr als 30 Tonnen aufwiesen, setzte Cathay Cargo auf maßgeschneiderte Lösungen und das spezielle Handling-Programm „Cathay Secure“. Die Fracht benötigte eigens angefertigte Ausrüstung, um die Sicherheit und Stabilität während des gesamten Fluges zu gewährleisten. Dazu gehörten zwei 20-Fuß-Paletten, eine überdimensionale Palette sowie zwölf Paletten für das Unterdeck des Flugzeugs. Besonders empfindliche Gegenstände wurden auf stoßdämpfenden Rollwagen gesichert, um minimale Erschütterungen während des Fluges zu gewährleisten. Dominic Perrett, der Direktor von Cathay Cargo, betonte, dass die Operation die herausragenden Fähigkeiten der Fluggesellschaft im Umgang mit hochsensiblen Sendungen

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Anstieg ziviler Luftfahrtvorfälle im Sicherheitsbericht 2024 – Rückgang tödlicher Bahnunfälle

Der jährliche Sicherheitsbericht des österreichischen Verkehrsministeriums für 2024, der Unfälle in den Bereichen Schiene, Schifffahrt, Seilbahnen und Zivilluftfahrt beleuchtet, weist eine deutliche Zunahme der Vorfälle in der zivilen Luftfahrt auf. Mit 10.710 gemeldeten Vorfällen und Ereignissen wurde ein neuer Höchstwert seit Inkrafttreten der entsprechenden Meldepflichten erreicht. Davon wurden 112 als Unfälle und 162 als schwere Störungen klassifiziert. Die Leiterin der Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes (SUB) führte diesen Anstieg auf eine verbesserte „Meldekultur“ zurück, wobei Vorfälle oftmals mehrfach gemeldet werden. Die SUB betonte, dass der ausschließliche Zweck der Untersuchungen die Verhütung künftiger Unfälle und Störungen sei und keine Schuld- oder Haftungsfragen geklärt würden. Im Gegensatz zur Luftfahrt verzeichnet der Schienenverkehr eine positive Entwicklung bei den Unfallfolgen. Obwohl insgesamt 3.919 Vorfälle gemeldet wurden (ein leichter Rückgang gegenüber 3.998 im Vorjahr), sank die Zahl der getöteten Personen (Suizide nicht eingerechnet) von 25 im Jahr 2023 auf 11 im Jahr 2024. Diese Verbesserung wird seitens der Politik auf die Wirksamkeit von sicherheitstechnischen Verbesserungen an Eisenbahnkreuzungen zurückgeführt. Im Bereich Schifffahrt wurden 2024 insgesamt 35 Vorfälle gemeldet, wovon 19 als Unfälle und einer als schwerer Unfall eingestuft wurden. Auch bei den Seilbahnen gab es 14 Vorfälle. Das allgemeine Sicherheitsniveau in allen untersuchten Verkehrsbereichen wird von der SUB als grundsätzlich hoch eingestuft. Die Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes stand im Ausschuss aufgrund verschiedener Punkte in der Kritik. Abgeordnete der Grünen thematisierten Ermittlungen gegen mehrere Personen in der SUB wegen des Verdachts des Amtsmissbrauchs, was die bereits seit längerem geforderte Neustrukturierung der Stelle unterstreicht. Verkehrsminister Peter Hanke hob zwar die Unabhängigkeit

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Qatar Airways beendet Beteiligung an Cathay Pacific: Strategischer Rückzug für 896 Millionen US-Dollar

Nach achtjähriger Beteiligung hat Qatar Airways den Verkauf ihrer gesamten Anteile an der Hongkonger Fluggesellschaft Cathay Pacific Airways bekannt gegeben. Die in Doha ansässige Airline trennt sich von ihrem 9,6-prozentigen Aktienpaket, das im Jahr 2017 für 662 Millionen US-Dollar erworben wurde, und erzielt nun einen Verkaufspreis von 896 Millionen US-Dollar. Cathay Pacific wird die Aktien zu einem Preis von 1,40 US-Dollar (10,8374 Hongkong-Dollar) pro Stück zurückkaufen. Die Transaktion, die am 5. November 2025 der Hongkonger Börse gemeldet wurde, ist noch von der Zustimmung der unabhängigen Aktionäre von Cathay Pacific im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung abhängig. Dieser strategische Rückzug ist Teil der Neuausrichtung des Investitionsportfolios von Qatar Airways und wird von Cathay Pacific als Ausdruck des starken Vertrauens in die eigene Zukunft gewertet. Trotz des Endes der Kapitalbeteiligung haben beide Fluggesellschaften bekräftigt, ihre enge operative Zusammenarbeit innerhalb der globalen Luftfahrtallianz Oneworld fortzusetzen. Details der Transaktion und die historische Beteiligung Die nun beschlossene Veräußerung beendet eine bedeutende, achtjährige Investitionsbeziehung. Qatar Airways erwarb die 9,6-prozentige Beteiligung an Cathay Pacific im Jahr 2017 von der Hongkonger Kingboard Chemical Holdings und anderen Unternehmen. Diese Akquisition war seinerzeit bemerkenswert, da sie die erste Investition eines großen Luftfahrtunternehmens aus dem Nahen Osten in eine Fluggesellschaft in Ostasien darstellte. Die formelle Mitteilung, die der Hongkonger Börse am 5. November 2025 übermittelt wurde, besagt, dass Qatar Airways eine verbindliche Zusage, die sogenannte „Deed of Undertaking“, unterzeichnet hat. Gemäß dieser Zusage hat sich Qatar Airways unwiderruflich verpflichtet, die 643.076.181 Aktien an Cathay Pacific im Rahmen eines außerbörslichen Rückkaufs an das

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IAG setzt auf Starlink: Highspeed-WLAN wird ab 2026 in der gesamten Flotte kostenlos

Die International Airlines Group (IAG), zu der unter anderem Iberia und British Airways gehören, hat eine weitreichende strategische Allianz mit Starlink von SpaceX geschlossen, um ihre Flugzeugflotte mit kostenlosem Hochgeschwindigkeits-WLAN auszustatten. Die Implementierung des satellitengestützten Systems soll Anfang 2026 beginnen und sukzessive in über 500 Flugzeugen der Konzerngesellschaften ausgerollt werden. Neben Iberia werden auch Aer Lingus, British Airways, Level und Vueling von der neuen Konnektivität profitieren. IAG positioniert sich damit als die europäische Airline-Gruppe mit der größten Flotte, die über Highspeed-WLAN verfügt. Das neue System verspricht Passagieren aller Reiseklassen – Economy, Premium Economy und Business – einen Internetzugang mit einer Leistung, die der Heimverbindung ähneln soll. Dank der Tausenden von Starlink-Satelliten in niedriger Erdumlaufbahn soll die Verbindung weltweit unterbrechungsfrei verfügbar sein, auch über entlegenen Gebieten wie den Polregionen. Erwartet werden Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 450 Mbit/s und Uploadgeschwindigkeiten von bis zu 70 Mbit/s. Diese hohen Geschwindigkeiten ermöglichen an Bord Streaming-Dienste, Online-Spiele und Cloud-basiertes Arbeiten. Die strategische Allianz unterstreicht das Engagement der IAG für Innovation und Technologie, das zentrale Säule im Rahmen des „Flugplan 2030“ von Iberia ist. Im Zuge dieses Plans plant Iberia Investitionen in Höhe von sechs Milliarden Euro. Ein erheblicher Teil dieser Mittel ist für Digitalisierungsinitiativen, die Einführung Künstlicher Intelligenz (KI) und die Schaffung der „Ciudad Iberia“ – eines hochmodernen Innovationszentrums für die Luftfahrt – vorgesehen. Mit dem Ausbau der Konnektivität will die Airline-Gruppe das Kundenerlebnis vom Einsteigen bis zur Landung verbessern und die eigene Wettbewerbsfähigkeit in der europäischen Luftfahrt stärken. Der Rollout des Starlink-Systems in der gesamten

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Saudia eröffnet neue Verbindung von Dammam nach London-Heathrow

Die saudische Fluggesellschaft Saudia hat mit dem Erstflug der Verbindung von Dammam (King Fahd International Airport, DMM) nach London-Heathrow (LHR) ihre internationale Expansionsstrategie konsequent fortgesetzt. Der Flug SV117, durchgeführt mit einem modernen Boeing 787-9 Dreamliner mit der Registrierung HZ-AR11, hob am 6. November 2025 kurz vor 16:30 Uhr Ortszeit in Dammam ab und landete nach einer Flugzeit von rund sieben Stunden in der britischen Hauptstadt. Dieser neue Liniendienst, der dreimal wöchentlich angeboten wird, ist ein direktes Resultat der Bemühungen des Saudi Air Connectivity Program (ACP) und markiert die fünfte Nonstop-Verbindung, die Saudia zwischen dem Königreich und London etabliert. Die Route ist nicht nur ein betrieblicher Meilenstein für die Fluggesellschaft, sondern auch ein strategisch wichtiger Schritt im Rahmen der nationalen Entwicklungsstrategie „Saudi Vision 2030“. Durch die Anbindung der wirtschaftlich bedeutsamen Stadt Dammam an einen der wichtigsten Luftverkehrsknotenpunkte Europas soll der Personen- und Frachtverkehr zwischen den beiden Regionen signifikant gestärkt werden. Führungskräfte von Saudia, darunter CCO Arved von zur Muehlen, befanden sich zum Zeitpunkt des Erstflugs in London, um an der World Travel Market teilzunehmen, was die Bedeutung des britischen Marktes für die Fluggesellschaft unterstreicht. Die neue Route soll die wachsende Nachfrage von Reisenden aus dem Vereinigten Königreich und Saudi-Arabien bedienen und Dammam als wichtiges Wirtschafts- und Tourismuszentrum positionieren. Strategische Anbindung und die Rolle Dammams Die Einführung der Dammam-London-Route ist ein Schlüsselelement in der umfassenden Strategie Saudi-Arabiens zur Ausweitung seines globalen Streckennetzes und zur Erreichung der ehrgeizigen Ziele der Vision 2030. Das Königreich verfolgt das Ziel, seine internationale Erreichbarkeit massiv zu verbessern.

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