2025

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25. Jubiläum des Weihnachts- und Wintermarkts am Flughafen München

Der Flughafen München feiert in diesem Jahr das 25. Jubiläum seines traditionellen Weihnachts- und Wintermarkts. Die Veranstaltung im München Airport Center (MAC) öffnet am Freitag, dem 14. November, ihre Tore und lädt Reisende, Besucher und Mitarbeiter bis zum 28. Dezember 2025 in eine festlich geschmückte Winterlandschaft ein. Der Markt, der täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet ist (Heiligabend bis 16 Uhr), bietet einen zentralen Anlaufpunkt im bunten Flughafentreiben und ist eine der größten und am längsten geöffneten Veranstaltungen dieser Art in der Region. Das Herzstück des Marktes ist die über 600 Quadratmeter große Eisfläche, die zum Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen zur Verfügung steht. Rund 40 Verkaufsstände bieten in ihren Holzhütten eine Mischung aus kulinarischen Spezialitäten, regionalen Leckereien und handgefertigten Geschenkideen an. Das Rahmenprogramm umfasst zudem Kreativ-Workshops wie Adventskränze binden, Christbaumkugeln gestalten und Keramik bemalen sowie diverse Unterhaltungsangebote wie Zaubershows und Live-Musikauftritte regionaler Künstler am Abend, deren Repertoire von Rock und Pop bis hin zu Swing und moderner Volksmusik reicht. Eine besondere Attraktion sind die weihnachtlichen Lichterfahrten, eine ca. 50-minütige Bustour über das Vorfeld des Flughafens in der Dunkelheit, die Einblicke in den sonst unzugänglichen Flugbetrieb bietet. Tickets hierfür müssen online gebucht werden. Zudem engagiert sich der Markt in diesem Jubiläumsjahr verstärkt für soziale Zwecke. Neu ist die Wunschbaum-Aktion am 6. und 7. Dezember, bei der Besucher Wunschzettel von Kindern aus karitativen Einrichtungen und sozialen Organisationen erfüllen können. Weitere Charity-Aktionen sind für fast alle Wochenenden in Partnerschaft mit gemeinnützigen Organisationen geplant. Der Weihnachts- und Wintermarkt im MAC-Forum des Flughafens München, der

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UPS-Unfall: NTSB bestätigt Triebwerksverlust beim Start

Der verheerende Absturz einer McDonnell Douglas MD-11 des Frachtgiganten UPS am 4. November 2025 in Louisville, Kentucky, hat weitreichende Untersuchungen der US-amerikanischen Transportsicherheitsbehörde (NTSB) ausgelöst. Kurz nach dem Start vom Louisville Muhammad Ali International Airport (SDF) mit Ziel Honolulu stürzte die Maschine, betrieben als UPS Flug 2976, in ein Industriegebiet. Die Tragödie ereignete sich, nachdem das linke Triebwerk noch während des Beschleunigungsvorgangs auf der Startbahn abfiel, was zu einem unmittelbaren Brand führte. Das NTSB bestätigte auf Basis von Überwachungsvideos, dass das Triebwerk Nummer eins sich von der Tragfläche löste, noch bevor das Flugzeug abhob. Dieser Vorfall führte zu einer Kette von Ereignissen, die zum Kontrollverlust der Crew, zum Durchbrechen der Flughafenumzäunung und zum Aufprall auf Gebäude und Gelände etwa eine halbe Meile hinter der Piste 17R führten. Offiziellen Angaben zufolge verloren dreizehn Menschen ihr Leben, darunter alle drei Besatzungsmitglieder an Bord der MD-11 sowie zehn Personen am Boden, einschließlich eines Kindes. Die laufenden Ermittlungen konzentrieren sich nun auf die Ursache für den Triebwerksverlust sowie die Analyse der Flugschreiber, die trotz Hitzeschäden geborgen werden konnten. Die Luftfahrtindustrie blickt gespannt auf die Ergebnisse, da der Verlust eines Triebwerks in dieser kritischen Flugphase weitreichende Fragen zur Systemsicherheit und den Notfallprozeduren aufwirft. Die Chronologie des Absturzes und die ersten Ermittlungsdetails Der Unfall ereignete sich gegen 17:15 Uhr Ortszeit. Augenzeugenberichten und Flughafensicherheitsaufnahmen zufolge entwickelte die MD-11 während des Startlaufs auf der Piste 17R Geschwindigkeit, als sich das äußere linke Triebwerk, ein General Electric CF6-80C2, von der Tragfläche trennte. NTSB-Aufsichtsratsmitglied Todd Inman bestätigte in einer Pressekonferenz,

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Europäischer Luftverkehr trotzt Wirtschaftsdämpfer: Passagierwachstum hält an, getragen von Nicht-EU-Märkten

Der europäische Flughafenverband ACI Europe meldet in seinem vorläufigen Luftverkehrsbericht für September und das dritte Quartal 2025 ein anhaltendes Passagierwachstum auf dem gesamten Kontinent. Im September 2025 stieg der Passagierverkehr im europäischen Flughafennetz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,6 Prozent. Dieses Ergebnis festigt die positive Entwicklung des Sommers, wie Generaldirektor Olivier Jankovec betonte, und das trotz weiterhin schwachen Wirtschaftswachstums. Die Wachstumsdynamik ist regional stark unterschiedlich ausgeprägt: Der Nicht-EU+-Raum (darunter die Türkei, Israel, Moldawien, Bosnien und Herzegowina) verzeichnete mit 8,3 Prozent mehr als doppelt so hohe Zuwächse wie der reife EU+-Markt (EU, EWR, Schweiz und Vereinigtes Königreich) mit lediglich 2,7 Prozent. Innerhalb der EU+-Zone wiesen osteuropäische Länder wie die Slowakei (+14,7 %) und Polen (+13,2 %) das stärkste Wachstum auf, während etablierte Märkte wie Frankreich (-1 %) und das Vereinigte Königreich (-0,3 %) sogar Rückgänge hinnehmen mussten. Die großen Wirtschaftsmärkte Deutschland (+3,2 %), Spanien (+2,5 %) und Italien (+1,7 %) zeigten zwar Wachstum, blieben aber hinter dem kontinentalen Durchschnitt zurück, was ACI Europe unter anderem mit hohen Steuern und wirtschaftlichen Divergenzen in diesen Ländern erklärt. Der internationale Passagierverkehr (+4,3 %) blieb weiterhin der wichtigste Wachstumsmotor. Im gesamten dritten Quartal erhöhte sich das Passagieraufkommen um 3,9 Prozent, was eine leichte Abschwächung der Dynamik im Vergleich zu den ersten beiden Quartalen 2025 bedeutet. Auch der Frachtverkehr entwickelte sich positiv und wuchs im September um 4,3 Prozent. Der Frachtsektor liegt damit 17,6 Prozent über dem Niveau vor der Coronapandemie, was die anhaltende Bedeutung des Luftfrachttransports, insbesondere im E-Commerce-Bereich, unterstreicht. Bei den großen Drehkreuzen verzeichnete

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TAP Air Portugal stärkt Brasilien-Netz mit neuer Verbindung nach Curitiba

TAP Air Portugal erweitert ihre Führungsposition im Luftverkehr zwischen Europa und Brasilien und kündigt eine neue Flugverbindung von Lissabon (LIS) nach Curitiba (CWB) an. Die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Paraná wird ab dem 2. Juli 2026 dreimal wöchentlich angeflogen. Mit der neuen Route steigert TAP ihr Angebot auf insgesamt 14 brasilianische Destinationen, mehr als jede andere europäische Fluggesellschaft. Die Flüge werden an Dienstagen, Donnerstagen und Samstagen im Rahmen einer Dreiecksstrecke bedient: Lissabon – Curitiba – Rio de Janeiro (GIG) – Lissabon. Zum Einsatz kommt ein Airbus A330-200 mit einer Kapazität von 269 Sitzen. Der Gouverneur von Paraná, Ratinho Junior, betonte, dass die Direktverbindung nach Portugal den Tourismus ankurbeln, die Ankunft europäischer Besucher erleichtern und die Geschäftsmöglichkeiten mit Europa erweitern werde. Curitiba, das als Wirtschafts- und Kulturzentrum Südbrasiliens gilt, wird damit zu einem neuen wichtigen Einfallstor für Geschäfts- und Urlaubsreisende aus Europa. Carlos Antunes, TAP-Direktor für Amerika, bekräftigte die große strategische Relevanz Brasiliens für die portugiesische Airline. Mit der Aufnahme Curitibas als 14. Ziel stärke TAP ihr Engagement, brasilianische Städte besser an Europa anzubinden und die historischen, kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Nationen zu vertiefen. Die Flüge sollen den Reise- und Handelsverkehr zwischen Südportugal und Südbrasilien spürbar verbessern. Der Ticketverkauf für die neue Route beginnt am 11. November 2025. Die anhaltende Expansion von TAP in Brasilien, das ein wichtiger Markt im Rahmen der Privatisierungspläne der Airline ist, festigt die Rolle der Fluggesellschaft als primäre Luftbrücke zwischen Europa und Südamerika. Trotz des schrittweisen Austauschs der A330-200 Flotte durch modernere Muster wie

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Virgin Atlantic erweitert Asien-Netz: Tägliche Direktflüge von London nach Seoul starten 2026

Die Fluggesellschaft Virgin Atlantic baut ihre Präsenz in Asien weiter aus und nimmt am 29. März 2026 eine neue tägliche Direktverbindung von London Heathrow (LHR) zum Internationalen Flughafen Seoul Incheon (ICN) in Südkorea auf. Die Strecke wird mit einer Boeing 787-9 Dreamliner bedient. Tickets sind ab sofort buchbar, wobei die günstigsten Economy-Retourtickets bei 799 Pfund beginnen. Die neue Route ist Teil der strategischen Osterweiterung von Virgin Atlantic und folgt auf kürzlich erfolgte Streckenstarts nach Riad, Dubai und auf die Malediven. Die Verbindung nach Seoul verbessert die Konnektivität in der Asien-Pazifik-Region erheblich. Durch die SkyTeam-Partnerschaft mit Korean Air können Passagiere nahtlos zu zahlreichen Zielen in Südkorea sowie weiter nach Japan, Greater China, Vietnam, Australien und Neuseeland umsteigen. Zu den Codeshare-Partnern zählen auch Fluggesellschaften wie Vietnam Airlines und China Eastern. Juha Järvinen, Chief Commercial Officer von Virgin Atlantic, hob hervor, dass die neue Verbindung Reisenden die Erkundung der pulsierenden und fortschrittlichen Stadt Seoul mit ihren historischen Palästen und der blühenden Kulturszene erleichtere. Der Start der Flugverbindung im späten März 2026 fällt zeitlich günstig mit der Kirschblütenzeit Anfang April zusammen, einer beliebten Reisezeit in Seoul. Die Route zielt auch auf Reisende ab, die große südkoreanische Kulturveranstaltungen besuchen möchten, wie das Lotus Lantern Festival oder das Busan International Film Festival. Der Flug VS208 verlässt London um 09:45 Uhr und erreicht Seoul am Folgetag um 06:05 Uhr, während der Rückflug VS209 um 08:35 Uhr in Seoul startet und um 15:05 Uhr in London landet. Virgin Atlantic bietet auf dem Dreamliner 31 Sitze in der Upper

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Etihad Airways expandiert Streckennetz: Vier neue Destinationen in drei Tagen

Die Fluggesellschaft Etihad Airways hat einen bedeutenden Expansionsschritt vollzogen und binnen dreier Tage vier neue Strecken in ihr globales Netzwerk aufgenommen. Mit den Erstflügen nach Tunis, Hanoi, Chiang Mai und Hongkong erweitert die Airline ihr Angebot auf nunmehr über 85 Destinationen und festigt damit die Rolle von Abu Dhabi als wichtiges internationales Drehkreuz. Die neuen Verbindungen sollen den Tourismus und Handel ankurbeln und nach Unternehmensangaben voraussichtlich zu fast 45 Prozent des gesamten Luftfahrtwachstums der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) im Jahr 2025 beitragen. Durch die Hinzufügung Tausender neuer Sitzplätze wird das Reisen in die VAE für Passagiere aus Afrika und Asien vereinfacht. Gleichzeitig erhalten die Bewohner der VAE neue Geschäfts- und Urlaubsziele. Antonoaldo Neves, Chief Executive Officer von Etihad Airways, betonte, dass die neuen Ziele nicht nur das Angebot für die Gäste erweiterten, sondern auch mehr Besucher in die Emirate brächten. Die vier neuen Routen wurden zwischen dem 1. und 3. November 2025 in Betrieb genommen. Tunis wird dreimal wöchentlich mit einem Airbus A321LR angeflogen, was die Anbindung an Nordafrika stärkt. Hanoi erhält eine sechsmal wöchentliche direkte Verbindung – die erste Direktstrecke Etihads in die vietnamesische Hauptstadt – betrieben mit einer Boeing 787. Auch Chiang Mai in Nordthailand wird viermal wöchentlich mit einem A321LR bedient. Die Strecke nach Hongkong wird fünfmal wöchentlich mit einer Boeing 787 aufgenommen; ergänzend wurde die Codeshare-Partnerschaft mit Hong Kong Airlines wiederbelebt, um die Konnektivität in Asien zu erweitern. Die strategische Expansion unterstreicht das Engagement von Etihad, die globale Erreichbarkeit von Abu Dhabi zu verbessern und die

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Hi Fly beginnt fünfte Antarktis-Saison: Airbus A340 landet erneut am Wolf’s Fang

Die Fluggesellschaft Hi Fly, ein Spezialist für Wet-Lease- und Charterflüge, hat offiziell ihre fünfte aufeinanderfolgende Antarktis-Saison eröffnet. Damit feiert die Airline das fünfjährige Jubiläum der historischen Erstlandung eines Airbus A340 auf dem Kontinent im Jahr 2021. Die Flüge werden in Kooperation mit dem Veranstalter White Desert Antarctica durchgeführt. Die erste Mission der Saison 2025 absolvierte der Airbus A340-300 (Kennzeichen 9H-SUN), der die Strecke von Kapstadt, Südafrika, zur Wolf’s Fang Runway und zurück zurücklegte. Die einfache Strecke umfasst jeweils 2.500 nautische Meilen. An Bord des Flugzeugs wurden während der ersten Rotation 15 Tonnen Nutzlast und 81 Tonnen Treibstoff transportiert. Die Landung erfolgte bei eisigen Temperaturen von -16°C und starken katabatischen Winden. Die Maschine benötigte auf der Wolf’s Fang Runway lediglich eine Stunde und 45 Minuten für den Turnaround, bevor sie den Rückflug nach Kapstadt antrat. Das Kommando über den Erstflug hatte erneut Captain Carlos Mirpuri, Vizevorsitzender von Hi Fly und Leiter der historischen Mission von 2021. Mirpuri betonte die Einzigartigkeit der Mission, bei der Präzisionsfliegen, Teamwork und operative Exzellenz zusammenkommen müssten. Zum Gedenken an das Fünfjahresjubiläum enthüllte die Crew eine Gedenktafel. Die Flüge zur Wolf’s Fang Runway, einem der entlegensten und anspruchsvollsten Orte der Erde, unterstreichen die Expertise von Hi Fly in der Durchführung komplexer Missionen unter Extrembedingungen. Angesichts des bevorstehenden Ausscheidens des letzten verbleibenden A340 aus der Hi Fly Flotte kündigte die Fluggesellschaft an, dass die zukünftigen Ersatzmaschinen „ebenso leistungsfähig, aber effizienter“ sein werden. Mit dieser Fortsetzung der Antarktis-Operationen festigt Hi Fly seinen Ruf für Zuverlässigkeit und Innovation im Bereich

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Das Phantom der Oper fasziniert im Wiener Raimund Theater

Andrew Lloyd Webbers zeitloses Meisterwerk Das Phantom der Oper ist in einer Neuinszenierung ins Raimund Theater zurückgekehrt. Die Produktion verspricht, den Klassiker behutsam zu entstauben und für eine neue Generation erlebbar zu machen, ohne die monumentale Wucht der Originalkomposition zu verlieren. Die dargebotene Fassung besticht durch opulente Bühnenbilder und eine stimmlich brillante Besetzung, die den ewigen Konflikt zwischen besessener Kunst, großer Tragik und reiner Liebe mit voller Kraft auf die Bühne bringt. Das Phantom der Oper (Originaltitel: The Phantom of the Opera) ist ein Musical in zwei Akten von Andrew Lloyd Webber. Die literarische Vorlage stammt von dem französischen Journalisten und Schriftsteller Gaston Leroux, dessen Roman Le Fantôme de l’Opéra von 1910/1911 in Fortsetzungen veröffentlicht wurde. Leroux ließ sich von Berichten über mysteriöse Vorkommnisse in der Pariser Opéra Garnier inspirieren, darunter die Legenden um einen verborgenen See in den Fundamenten und den tatsächlichen Absturz eines Kronleuchters im Jahr 1896. Andrew Lloyd Webber, damals bereits bekannt durch Erfolge wie Cats und Evita, beschloss Mitte der 1980er Jahre, den Stoff zu vertonen. Die englischen Liedtexte stammen von Charles Hart und Richard Stilgoe, während die bis heute verwendete deutsche Übersetzung von Michael Kunze angefertigt wurde. Die Uraufführung feierte das Musical 1986 in London. Es entwickelte sich zu einem globalen Phänomen, brach am Broadway alle Kassenrekorde und lief dort über 35 Jahre lang. Webbers Musik, eine meisterhafte Mischung aus Opernpathos und Musical-Melodik, mit Titeln wie Music of the Night und dem Titellied, gilt als eine seiner besten Kompositionen und ist maßgeblich für den anhaltenden

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Temporäre Sperrung des belgischen Luftraums nach Drohnenvorfällen an Großflughäfen

Belgische Behörden haben am Dienstagabend den Luftraum über den Flughäfen Brüssel (EBBR), Charleroi (EBCI) und Lüttich (EBLG) aufgrund mehrerer Meldungen über Drohnen in der Nähe strategischer Luftfahrtstandorte vorübergehend geschlossen. Die Vorfälle betrafen sowohl zivile Flughäfen als auch Militärbasen und führten zur Einstellung des Flugbetriebs an allen drei Großflughäfen. Gemäß einer operativen Meldung von Eurocontrol (NMOC Brüssel) wurde für alle drei Flughäfen eine „Zero-Rate Restriction“ verhängt, wodurch bis 01:00 Uhr UTC (02:00 Uhr Ortszeit) keine Starts oder Landungen erlaubt waren. Am Flughafen Brüssel waren die Flugoperationen bereits zuvor temporär eingestellt worden, nachdem dort Drohnen in der Nähe des Flugfelds gesichtet wurden. Anfliegende Maschinen mussten umgeleitet werden, zunächst nach Lüttich. Da jedoch auch über dem Flughafen Lüttich Drohnensichtungen gemeldet wurden, mussten die Umlenkungen auf Flughäfen wie Maastricht, Eindhoven, Ostende-Brügge und Köln ausgeweitet werden. Nach einer dreißigminütigen Phase ohne weitere Drohnenaktivität konnte der Flugbetrieb in Brüssel vorübergehend wieder aufgenommen werden. Die Vorfälle beschränkten sich nicht nur auf zivile Ziele. Belgische Medien berichteten über Drohnensichtungen auch in der Nähe der Militärflugplätze Florennes (Provinz Namur), wo Belgiens erste F-35 Kampfflugzeuge stationiert sind, sowie nahe der Kleine-Brogel Air Base in Peer. Zeugen in Kleine-Brogel berichteten von bis zu sechs Drohnen, wovon die lokale Polizei zwei bestätigte. Die Sicherheitsvorkehrungen um die Militärstützpunkte wurden daraufhin verstärkt, und ein Hubschrauber der föderalen Polizei wurde zur Überwachung eingesetzt. Die belgische Flugsicherung skeyes teilte gegenüber dem Sender RTBF mit, dass bislang keine Beweise für eine direkte Verbindung zwischen den Drohnensichtungen an den zivilen Flughäfen und den Militärstützpunkten gefunden wurden. Die föderale

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Ende der Papier-Bordkarte: Ryanair vollzieht Umstellung auf ausschließlich digitale Boardingpässe

Die irische Fluggesellschaft Ryanair führt eine tiefgreifende Änderung in ihrem Abfertigungsprozess ein: Ab Mittwoch, dem 12. November 2025, werden ausschließlich digitale Boardingpässe akzeptiert. Mit dieser strategischen Entscheidung vollzieht die Airline den Schritt hin zu einer hundertprozentigen Digitalisierung des Boarding-Verfahrens. Dies bedeutet für die verbleibende Minderheit der Passagiere, die bisher noch physische Papier-Bordkarten ausgedruckt haben, eine obligatorische Umstellung auf die mobile Lösung. Ryanair betont, dass dieser Schritt ein schnelleres, effizienteres und optimiertes Reiseerlebnis ermöglichen soll. Die Maßnahme betrifft etwa 20 Prozent der jährlich über 207 Millionen Passagiere, wobei die Mehrheit bereits heute die mobile App für das Boarding nutzt. Digitalisierung als Beschleuniger des Abfertigungsprozesses Die Umstellung auf den ausschließlich digitalen Boardingpass ist ein konsequenter Schritt von Ryanair, um die Betriebsabläufe zu optimieren. Der digitale Boardingpass wird über die hauseigene App „myRyanair“ generiert und muss zwingend für den Zugang zum Flugzeug genutzt werden. Dara Brady, Chief Marketing Officer (CMO) von Ryanair, bekräftigte die Notwendigkeit dieser Umstellung: „Wir sind jetzt nur noch knapp eine Woche von der Umstellung auf 100 Prozent digitale Boardingpässe entfernt.“ Die Airline argumentiert, dass die vollständige Digitalisierung zu einem „schnelleren, intelligenteren“ Reiseerlebnis führe. An Flughäfen, die bereits über entsprechende Scanner und Lesegeräte verfügen, kann der Prozess des Boardings durch das einfache Scannen des mobilen Tickets beschleunigt werden. Dies trägt zur Effizienzsteigerung bei, indem längere Warteschlangen und manuelle Kontrollen reduziert werden. Für eine Fluggesellschaft, deren Geschäftsmodell stark auf schnelle Wendezeiten (Turnaround-Zeiten) der Flugzeuge am Boden angewiesen ist, ist jede Beschleunigung des Boarding-Prozesses ein direkter Wettbewerbsvorteil. Gebündelte Funktionen in der „myRyanair“-App

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