2025

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2025

Dubai: Emirates investiert in flächendeckende biometrische Abfertigung

Die Fluggesellschaft Emirates hat am Dubai International Airport (DXB) eine umfangreiche technologische Aufrüstung ihres Heimat-Terminals 3 abgeschlossen. Mit einer Investition von insgesamt 85 Millionen VAE-Dirham (rund 23,1 Millionen US-Dollar) hat die Airline über 200 biometrische Kameras installiert, um die gesamte Passagierabfertigung – von Check-in bis zum Boarding – mittels Gesichtserkennung zu beschleunigen und zu vereinfachen. Diese massive Investition markiert den jüngsten und größten Schritt in einer Entwicklung, bei der biometrische Verfahren eine immer zentralere Rolle in der kommerziellen Luftfahrt spielen. In Zusammenarbeit mit der Generaldirektion für Identität und Ausländerangelegenheiten Dubai (General Directorate of Identity and Foreigner Affairs Dubai, GDRFAD) bietet Emirates registrierten Passagieren nun einen nahezu dokumentenfreien und kontaktlosen Transit durch den Flughafen. Das Hauptziel der Initiative ist die signifikante Reduzierung der Wartezeiten und die Steigerung der Prozesseffizienz für Passagiere und Flughafenpersonal. Der biometrische Pfad: Ein durchgängiges Reiseerlebnis Die installierten intelligenten Kameras sind strategisch im Emirates Terminal 3 an allen wichtigen Berührungspunkten der Passagierreise positioniert: am Check-in, bei der Passkontrolle, an den Emirates-Lounges sowie an den Flugsteigen. Das System ist darauf ausgelegt, das biometrische Profil eines Kunden aus bis zu einem Meter Entfernung zu erkennen. Ein Schlüsselvorteil dieser umfassenden Einführung ist, dass die Passagiere ihre Bordkarte oder ihr Ausweisdokument an den Kontrollpunkten nicht mehr physisch vorzeigen müssen. Stattdessen erfolgt die Verifizierung der Identität automatisch und im Vorbeigehen durch den Gesichtsscan. Mohammed Ahmed Al Marri, Generaldirektor der GDRFAD, hob die Bedeutung der Kooperation hervor: „Im Laufe der Jahre haben wir künstliche Intelligenz und biometrische Technologien integriert, um das Reisen durch Dubai

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Volotea nimmt Direktflüge von Florenz nach Berlin auf

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea baut ihre Präsenz in Italien weiter aus und hat eine neue Verbindung für den Sommerflugplan 2026 angekündigt. Ab dem 23. September 2026 wird die Airline direkt zwischen dem Flughafen Florenz Amerigo Vespucci (FLR) und der deutschen Hauptstadt Berlin (BER) fliegen. Die neue Route wird zweimal wöchentlich bedient, mit Flügen jeweils am Mittwoch und am Sonntag. Diese Frequenz richtet sich sowohl an touristische Reisende, die einen Wochenendtrip planen, als auch an Geschäftsreisende. Die Verbindung von der Toskana nach Berlin soll die Attraktivität des Flughafens Florenz als wichtigen Ausgangspunkt für europäische Destinationen steigern. Die Flüge sind Teil der allgemeinen Expansionsstrategie von Volotea in Italien, wo die Fluggesellschaft stark auf die Anbindung regionaler Flughäfen an europäische Metropolen setzt und sich oft auf Strecken konzentriert, die von den großen Netzwerk-Carriern nicht bedient werden. Die Ankündigung dieser Route folgt auf die kürzlich bekannt gegebene Entscheidung von Volotea, im Jahr 2026 ein zweites Flugzeug am Flughafen Florenz zu stationieren. Diese Verstärkung der Basis in der toskanischen Hauptstadt ermöglicht die Einführung weiterer neuer Strecken. Neben Berlin hatte Volotea bereits die Aufnahme von Flügen nach Sevilla, Valencia und Straßburg für den Zeitraum ab September 2026 angekündigt. Mit diesen neuen Verbindungen erweitert sich das Streckennetz von Volotea ab Florenz auf insgesamt 16 Destinationen, was die wachsende Bedeutung der Airline für den regionalen Verkehrsknotenpunkt unterstreicht. Die Volotea-Flotte, die hauptsächlich aus Flugzeugen des Typs Airbus A319 und Airbus A320 besteht, wird die neue Strecke bedienen. Berlin wird für Volotea zunehmend wichtiger, da die Airline den Flughafen bereits

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Turkish Airlines sichert umfangreiche Finanzierung für Flottenexpansion aus China

Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines hat sich eine bedeutende Finanzierungszusage in Höhe von 408,5 Millionen US-Dollar von der multinationalen Bank of China gesichert. Die auf fünf Jahre befristete Kreditfazilität, bei der die Niederlassung der Bank in Macau als offizieller Kreditgeber fungiert, dient der weiteren Umsetzung der ehrgeizigen „Strategie 2033“ der Fluggesellschaft. Diese Strategie sieht eine nahezu Verdoppelung der Flottengröße auf rund 800 Flugzeuge vor. Die Finanzierung, die in chinesischen Yuan (etwa 2,9 Milliarden Yuan) gewährt wurde, verschafft Turkish Airlines dringend benötigte zusätzliche Liquidität. Die Mittel sind primär für die Flottenerweiterung, Wachstumsinitiativen und den Ausbau der Infrastruktur am Hauptdrehkreuz, dem Istanbul Airport (IST), vorgesehen. Der Abschluss dieser Transaktion signalisiert eine fortschreitende Diversifizierung der Finanzierungsquellen der Airline, die sich damit zunehmend chinesischen Banken zuwendet, um ihre massiven Investitionspläne abzusichern und die Abhängigkeit von traditionellen europäischen Geldgebern zu reduzieren. Die Strategie 2033: Ein Jahrzehnt des Wachstums Turkish Airlines, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften weltweit entwickelt hat, hat ihre „Strategie 2033“ als Blaupause für das nächste Kapitel des Wachstums festgelegt. Bis zum 100. Jubiläum der Republik Türkei soll die Flotte von derzeit über 440 Flugzeugen auf über 800 Maschinen anwachsen. Dieses Wachstum geht Hand in Hand mit dem Ziel, die Zahl der Passagiere bis 2033 auf über 170 Millionen zu verdoppeln und das Streckennetz auf rund 400 Destinationen auszudehnen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat Turkish Airlines in den Jahren 2024 und 2025 mehrere historische Großaufträge bei den beiden führenden Flugzeugherstellern der Welt platziert: Diese

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Akasa Air plant internationale Expansion: Fokus auf Ostafrika und Zentralasien

Die indische Fluggesellschaft Akasa Air forciert ihre internationale Expansion und prüft derzeit die Aufnahme von Flugverbindungen nach Ostafrika und Zentralasien. Das Unternehmen, das erst im August 2022 seinen Betrieb aufnahm, will seine Präsenz auf dem internationalen Markt signifikant ausbauen. Dies erklärte Vorstandschef Vinay Dube in einem Interview mit der „Economic Times“. Akasa Air erwägt Verbindungen nach Ländern wie Kenia, Äthiopien und Ägypten in Ostafrika sowie nach Kasachstan und Usbekistan in Zentralasien. Vinay Dube betonte, dass die eingesetzten Boeing 737 Max Flugzeuge die Küsten Ostafrikas und auch Mauritius erreichen könnten. Zudem sei eine Vertiefung des Streckennetzes in Südasien möglich. Kurzfristig stehe die Ankündigung von Flügen nach Schardscha (Sharjah) in den Vereinigten Arabischen Emiraten bevor. Dube zeigte sich zuversichtlich bezüglich der positiven Entwicklung der internationalen Expansion. Derzeit machen internationale Routen 20 Prozent der verfügbaren Sitzplatzkilometer (ASK) aus. Dieser Anteil soll bis Ende März 2027 auf rund 30 Prozent ansteigen, während der Inlandsverkehr weiterhin 70 Prozent abdecken wird. Die Grundlage für diese Expansionspläne bildet die Flottenstrategie des Unternehmens. Akasa Air verfügt über eine feste Bestellung von insgesamt 226 Boeing 737 Max Flugzeugen und zeigte sich zufrieden mit dem aktuellen Auslieferungsplan, der für das laufende Jahr die Lieferung weiterer Maschinen vorsieht. Obwohl das Unternehmen kontinuierlich die Optionen für eine mögliche Anschaffung von Großraumflugzeugen oder Regionaljets prüft, kam man bislang zu dem Schluss, dass eine Investition in Langstreckenflugzeuge aktuell nicht nachhaltig positiv sei. Die Airline setzt auf die hohe Effizienz und Reichweite des Schmalrumpfjets 737 Max. Angesichts der geplanten Expansion bereitet Akasa Air auch die

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Cleveland: Boeing 737 weicht medizinischem Hubschrauber in letzter Sekunde aus

Erneut hat ein schwerwiegender Zwischenfall im US-Luftraum die Sicherheitsbedenken im Flugverkehr verstärkt. Am 29. Oktober 2025 kam es in der Nähe des Cleveland Hopkins International Airport (CLE) zu einem Verlust der Staffelung zwischen einem Passagierjet der Southwest Airlines und einem medizinischen Rettungshubschrauber. Die Boeing 737-700, die sich im Endanflug befand, musste aufgrund einer Kollisionswarnung (TCAS Resolution Advisory) in letzter Sekunde durchstarten, um eine drohende Kollision zu vermeiden. Nach Auswertung der ADS-B-Daten betrug die minimale laterale Distanz zwischen den beiden Luftfahrzeugen lediglich 0,56 Meilen (knapp über 900 Meter), während sie sich kurzzeitig auf identischer Höhe befanden. Das National Transportation Safety Board (NTSB) hat umgehend ein Untersuchungsteam entsandt, um die Umstände des Beinahe-Zusammenstoßes zu klären. Dieser Vorfall reiht sich in eine alarmierende Serie ähnlicher Zwischenfälle in den Vereinigten Staaten ein, die sich zeitlich mit dem anhaltenden Regierungsstillstand und der damit verbundenen Personalunterbesetzung in der Flugsicherung (ATC) überschneiden. Dramatische Annäherung im Endanflug Der betroffene Flug, Southwest Flug 1333 von Baltimore nach Cleveland, war ein Boeing 737-700 mit der Registrierung N280WN. Berichten zufolge brach die Crew den Sinkflug in rund 1.800 Fuß Höhe ab und drehte nach rechts ab, um einem Eurocopter-Hubschrauber auszuweichen, der sich im Anflug auf ein nahegelegenes Krankenhaus befand. Der Hubschrauber, registriert als N262MH, wird von Metro Aviation für den Rettungsdienst Metro Life Flight betrieben und war vom Wayne County Airport gestartet, um einen Patienten im St. John Medical Center aufzunehmen. Glücklicherweise befanden sich zum Zeitpunkt des Zwischenfalls keine Patienten an Bord des Helikopters. Der kritische Moment trat ein, als beide

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Flughafen Athen meldet Gewinnrückgang trotz Passagierzuwachs

Der Betreiber des Flughafens Athen International Airport (AIA) hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 einen Rückgang des Nettogewinns verzeichnet. Der Gewinn sank demnach um 4,8 Prozent auf 185,8 Millionen Euro, gegenüber 195,1 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang erfolgte, obwohl der Flughafen einen deutlichen Anstieg des Passagierverkehrs verbuchen konnte. Der Passagierzuwachs des Flughafens Athen in den ersten neun Monaten des Jahres war robust. Nach Angaben des Betreibers wurden in diesem Zeitraum insgesamt 26,19 Millionen Fluggäste abgefertigt, was einem Wachstum von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das starke Verkehrsaufkommen führte zwar zu bescheidenen Umsatzzuwächsen, diese wurden jedoch durch zwei wesentliche Faktoren überkompensiert, die das Ergebnis belasteten. Zum einen sind die Betriebskosten deutlich gestiegen, was unter anderem auf höhere Löhne, gestiegene Stromkosten und den zusätzlichen Ressourcenbedarf zur Bewältigung des höheren Verkehrsaufkommens zurückzuführen ist. Zum anderen wirkte sich eine höhere variable Konzessionsgebühr negativ auf den Nettogewinn aus. Diese Gebühr ist Teil der vertraglichen Vereinbarungen mit dem griechischen Staat, der einen signifikanten Anteil am Flughafen hält. Die Höhe der Konzessionsgebühr ist an die Geschäftsentwicklung des Flughafens gekoppelt und steigt somit mit dem Umsatz und dem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), was einen Teil des zusätzlichen Umsatzes direkt abschöpft. Berichten zufolge erreichten die Erträge aus dem Flugbetrieb im dritten Quartal 167 Millionen Euro, wobei Anpassungen der Flughafenentgelte zu einem geringeren Umsatzwachstum im Flugbetrieb führten, als es das Verkehrswachstum vermuten ließ. Trotz des Gewinnrückgangs in den ersten neun Monaten hält der Flughafenbetreiber an seiner Prognose fest und erwartet, den

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Ende einer Ära: Condor verabschiedet letzte Boeing 757-300

Rund 35 Jahre lang war der Maschinentyp Boeing 757 das Rückgrat der Condor-Flotte. Damit ist jetzt Schluss, denn im Rahmen des Sonderfluges DE757 wurde am 5. November 2025 mit der D-ABOM die letzte Einheit feierlich verabschiedet. Condor ist einer der wenigen europäischen Operators, der über viele Jahre hinweg auf die Boeing 757 gesetzt hat. Auch war man maßgeblich daran beteiligt, dass der U.S.-amerikanische Hersteller die B757-300 auf den Markt gebracht hat. Der Ferienflieger, der damals noch dem Lufthansa-Konzern angehört hat, wollte eine gestreckte Version. Diese nennt sich Boeing 757-300 und war nicht wirklich ein Kassenschlager, denn lediglich 55 Exemplare wurden gebaut. Condor war mit diesem Muster, das verschiedene Kosenamen wie „Mallorca-Bomber“ oder „fliegender Bleistift“ hat, durchaus sehr zufrieden. Aufgrund der vergleichsweise hohen Reichweite setzte man es auch auf Langstrecken ein. Die B757-300 ist das längste Single-Aisle-Flugzeug, das bislang gebaut wurde. Der Carrier wollte zum Zeitpunkt der Order möglichst viele Passagiere auf aufkommensstarken Strecken befördern können. Ein praktischer Nebeneffekt war, dass das Muster auch auf Langstrecken eingesetzt werden konnte. Das brachte Condor durchaus Flexibilität. Eigentlich hätte man, so das Management des Carriers, die Boeing 757 noch einige Jahre weiterfliegen können, aber im Zuge der Flottenmodernisierung hat man sich entschieden einen Schlussstrich zu ziehen. Condor ist nun reiner Airbus-Operator Das bedeutet nicht nur, dass am 5. November 2025 die letzte B757 verabschiedet wurde, sondern Condor ist nun ein reiner Airbus-Operator und zwar erstmals in der Firmengeschichte. Geschäftsführer Peter Gerber betonte in seiner Ansprache während dem Farewell-Event auch, dass man schon sehr bald

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Frachtflugzeug stürzt bei Louisville ab: Mindestens sieben Tote und mehrere Verletzte

Bei einem Flugzeugabsturz im US-Bundesstaat Kentucky sind am Dienstag, dem 4. November 2025, mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Das Frachtflugzeug vom Typ McDonnell Douglas MD-11 der Fluggesellschaft United Parcel Service (UPS) stürzte gegen 17:15 Uhr Ortszeit kurz nach dem Start vom Louisville Muhammad Ali International Airport (SDF) ab. Die Maschine war als Flug 5X2976 auf dem Weg nach Honolulu, Hawaii. Der Absturz, der sich Berichten zufolge in einem Industriegebiet nahe des Flughafens ereignete, riss Schneisen durch umliegende Geschäfte und Straßen und entfachte einen massiven Feuerball sowie dichten schwarzen Rauch, der kilometerweit sichtbar war. Kentuckys Gouverneur Andy Beshear bestätigte die Zahl der Todesopfer und erklärte, dass diese wahrscheinlich noch steigen werde. Mindestens elf Menschen wurden bei dem Unglück verletzt, einige von ihnen schwer. An Bord des Frachters befanden sich nach Angaben von UPS drei Besatzungsmitglieder, deren Schicksal zunächst unklar blieb. Es wird befürchtet, dass die Besatzung sowie Mitarbeiter am Boden unter den Opfern sind. Aufgrund der langen Flugstrecke nach Hawaii war das Langstreckenflugzeug zum Zeitpunkt des Starts mutmaßlich voll betankt. Dies erklärte der Bürgermeister von Louisville, Craig Greenberg, und führte dies als Grund für das enorme Ausmaß des anschließenden Brandes an. Nach dem Unglück wurde der Flughafen in Louisville vorübergehend geschlossen und die Polizei verhängte für Teile des Gebiets eine Ausgangssperre. Augenzeugenberichten und Videoaufnahmen zufolge soll kurz nach dem Abheben eine Flamme am linken Flügel des Flugzeugs sichtbar gewesen sein, bevor die Maschine zu Boden stürzte und explodierte. Die Ursache des schweren Unglücks ist derzeit noch ungeklärt. Sowohl die US-Luftfahrtbehörde

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Ryanair setzt Höhenflug fort: 19,2 Millionen Passagiere im Oktober und neuer Jahresrekord

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair setzt ihren Wachstumskurs im europäischen Luftverkehr fort. Im Oktober 2025 beförderte die Airline 19,2 Millionen Passagiere, was einem Zuwachs von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat (18,3 Millionen) entspricht. Trotz des erhöhten Verkehrsaufkommens gelang es Ryanair, eine stabile Auslastung (Load Factor) von 93 Prozent aufrechtzuerhalten, die identisch zum Vorjahreswert war. Ryanair führte im Berichtsmonat über 107.000 Flüge in ihrem ausgedehnten europäischen Streckennetz durch. Das starke Wachstum in den letzten zwölf Monaten führte zu einem neuen Rekord: Die rollierende 12-Monats-Gesamtzahl der beförderten Gäste stieg auf 204,8 Millionen, ein signifikanter Anstieg gegenüber 194,8 Millionen im Vorjahr. Damit festigt Ryanair ihre Position als Europas größte Fluggesellschaft, die sowohl im Freizeit- als auch im Geschäftsreisesegment expandiert. Das Unternehmen profitiert dabei von einer hohen Flugzeugauslastung und einer anhaltend stabilen Nachfrage in den Schlüsselmärkten. Die anhaltende Expansion von Ryanair, die sich in solchen Passagierzahlen widerspiegelt, wird jedoch von Herausforderungen begleitet. Die Fluggesellschaft sieht sich in einigen Ländern, darunter Österreich und Deutschland, mit Kritik an den als zu hoch empfundenen Luftverkehrssteuern und Flughafengebühren konfrontiert. Ryanair hat wiederholt mit dem Abzug von Kapazitäten aus diesen Märkten gedroht und diesen auch vollzogen. So wurden für den Sommer 2026 der Abzug von zwei weiteren Flugzeugen aus Wien angekündigt, nachdem bereits zuvor drei Maschinen abgezogen wurden, und auch in Deutschland wurden Routen und Sitze aufgrund hoher Zugangskosten gestrichen. Gleichzeitig profitiert das Unternehmen von seiner Flottenstrategie, die auf die effizienten Boeing 737 Max Flugzeuge setzt. Die aktuellen Ergebnisse untermauern die führende Rolle von Ryanair im europäischen Luftverkehr. Das

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Air Arabia Maroc feiert 15 Jahre Flugbetrieb am Köln Bonn Airport

Die Fluggesellschaft Air Arabia Maroc begeht ein bedeutendes Jubiläum am Flughafen Köln/Bonn (CGN) und feiert das 15-jährige Bestehen ihres erfolgreichen Flugbetriebs seit dem Erstflug im November 2010. Die Airline verbindet den Airport im Rheinland kontinuierlich mit Marokko und hat sich als wichtiger Anbieter von Nonstop-Flügen nach Nador und Tanger etabliert. Köln/Bonn war im Winterflugplan 2010/2011 der erste deutsche Flughafen, den Air Arabia Maroc in ihr Streckennetz aufnahm. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, hob die Bedeutung der langjährigen Partnerschaft hervor und betonte, dass sich die Verbindungen nach Nador und Tanger als etablierte Routen bewährt hätten. Derzeit bietet die marokkanische Billigfluggesellschaft bis zu dreimal pro Woche Nonstop-Flüge zwischen Köln/Bonn und Nador an. Die Route nach Tanger, der Hafenstadt an der Straße von Gibraltar, wurde im Sommer 2023 ins Programm aufgenommen und im aktuellen Winterflugplan wöchentlich bedient. Die Flugdauer zu den nordafrikanischen Zielen beträgt jeweils rund drei Stunden. Air Arabia Maroc setzt auf beiden Strecken moderne Flugzeuge des Typs Airbus A320 ein. Die Fluggesellschaft, die im April 2009 gegründet wurde und ihren Hauptsitz in Casablanca hat, folgt dem erfolgreichen Geschäftsmodell ihrer Muttergesellschaft Air Arabia: Sie konzentriert sich auf die Bereitstellung von komfortablen, zuverlässigen und preiswerten Flugreisen. Die stabilen Verbindungen zwischen dem Rheinland und Nordafrika sind insbesondere für den ethnischen Verkehr sowie für Touristen, die Marokko als Ziel wählen, von großer Bedeutung. Mit diesem Jubiläum festigt Air Arabia Maroc ihre Stellung am Standort Köln/Bonn und als wichtiges Bindeglied zwischen Deutschland und Marokko. Die kontinuierliche Pflege der etablierten Routen unterstreicht die

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