2025

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2025

Wirtschaftlicher Druck in Sachsen: Lufthansa zieht Bodenpersonal aus Leipzig und Dresden ab

Die Lufthansa-Gruppe vollzieht einen harten Einschnitt an den sächsischen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden und entläßt ihr gesamtes Bodenpersonal an diesen Standorten. Von der Maßnahme sind rund 130 Mitarbeiter der Konzerntöchter Airport Services Leipzig GmbH (ASL) und Airport Services Dresden GmbH (ASD) betroffen. Als Hauptgrund nannte die Fluggesellschaft die wirtschaftlich unrentable Situation, welche durch hohe Betriebskosten und eine unzureichende Erholung des innerdeutschen Flugverkehrs nach den Belastungen der vergangenen Jahre bedingt sei. Mit dem Wechsel zum Winterflugplan Ende Oktober sollen die Aufgaben der Lufthansa-Tochterfirmen an zwei Unternehmen der Mitteldeutsche Flughafen AG übergehen. Der Schritt wirft ein Schlaglicht auf die kritischen Rahmenbedingungen des Luftverkehrsstandortes Deutschland. 130 Mitarbeiter vor dem Verlust des Arbeitsplatzes Die Entscheidung der Lufthansa, das Bodenpersonal an den beiden sächsischen Airports abzuziehen, wurde von der Konzernsprecherin Anja Lindenstein bestätigt, nachdem bereits regionale Zeitungen wie die „Leipziger Volkszeitung“ und die „Sächsische Zeitung“ darüber berichtet hatten. Die betroffenen Angestellten der ASL und ASD waren bisher für die Abfertigung der Lufthansa-Maschinen sowie für die Flugzeuge der Konzerngeschwister Eurowings, Austrian Airlines und Swiss zuständig. Diese Dienstleistungen umfaßten unter anderem die Gepäckabfertigung, die Einweisung der Flugzeuge und verschiedene logistische Aufgaben auf dem Rollfeld. Der Verlust von rund 130 Arbeitsplätzen in der Region ist ein empfindlicher Schlag für die betroffenen Familien und die lokale Wirtschaft. Die Lufthansa hat zwar zugesichert, daß für die betroffenen Beschäftigten ein „sozial fairer und überdurchschnittlicher Ausgleich für den Verlust ihrer Arbeitsplätze“ vereinbart wurde. Zudem bestehe die Möglichkeit, sich auf freie Stellen innerhalb des Lufthansa-Konzerns zu bewerben, was laut Lindenstein bereits in Teilen

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Lufthansa Group setzt auf tiefere Integration und legt neue Finanzziele fest

Die Lufthansa Group hat auf ihrem Kapitalmarkttag in München eine umfassende strategische Neuausrichtung vorgestellt und ehrgeizige mittelfristige Finanzziele bis zum Ende der Dekade bekanntgegeben. Im Zentrum der Strategie steht eine tiefere Integration der Konzernstruktur, um durch eine engere Zusammenarbeit der Gruppenfunktionen und Airlines Synergien zu heben und die Effizienz zu steigern. Das Unternehmen bekräftigte den Fokus auf vier strategische Säulen: die Netzwerk Airlines, Eurowings (Point-to-Point), Lufthansa Technik (MRO) und Lufthansa Cargo (Logistik). Bei den Netzwerk Airlines (Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und ITA Airways) soll die Integration weiter vertieft werden, um Entscheidungsprozesse zu beschleunigen und die Steuerung des gesamten kommerziellen Angebots zu optimieren. Der Konzern profitiert dabei von einer weiterhin starken globalen Nachfrage, die auf ein begrenztes Angebot durch Verzögerungen bei Flugzeug- und Triebwerksherstellern trifft. Eine zentrale Rolle spielt die größte Flottenmodernisierung in der Unternehmensgeschichte, durch die bis 2030 mehr als 230 neue Flugzeuge, davon 100 Langstreckenflugzeuge, erwartet werden. Bei Eurowings wird nach der erfolgreichen Restrukturierung der Ausbau des Freizeitreise-Angebotes vorangetrieben, wobei der neue Reiseveranstalter Eurowings Holidays innerhalb kürzester Zeit unter die Top Ten der deutschen Reiseveranstalter aufsteigen soll. Auch die Bereiche Wartung und Logistik sollen deutlich wachsen. Lufthansa Technik (MRO) verfolgt das Zukunftsprogramm „Ambition 2030“ mit dem Ziel, Umsatz und Gewinn durch Investitionen in Standorte und digitale Geschäftsmodelle signifikant zu steigern und das neue Geschäftsfeld „Defense“ aufzubauen. Lufthansa Cargo investiert 600 Millionen Euro in das Drehkreuz Frankfurt und setzt auf Digitalisierung, um in die weltweiten Top 3 im Luftfrachtbereich aufzusteigen. Um die Effizienz durch die digitale Transformation zu

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Rückläufiges Investitionsvolumen im österreichischen Hotelmarkt

Der österreichische Hotelimmobilienmarkt verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 einen deutlichen Rückgang beim gesamten Transaktionsvolumen. Dieses sank österreichweit um 54 Prozent auf 79,2 Millionen Euro. Auch die Anzahl der Deals fiel drastisch um 75 Prozent auf nur 18 ab. Im historischen Vergleich zum ersten Halbjahr 2019, als das Volumen noch bei 438 Millionen Euro lag, bedeutet dies sogar einen Rückgang von 82 Prozent. Trotz der allgemein schwachen Investmentaktivität zeigten sich regionale Lichtblicke. Das Bundesland Tirol führte die Rangliste der Hoteltransaktionen an und erzielte mit elf Deals knapp die Hälfte des österreichweiten Gesamtvolumens (41,0 Millionen Euro). Salzburg konnte sein Transaktionsvolumen im ersten Halbjahr 2025 sogar um vier Prozent auf 15,9 Millionen Euro steigern. Vera Woschnagg, Geschäftsführerin der Austria Real GmbH, betont jedoch, daß die derzeitige Phase des Marktes spannende Chancen für Investoren biete, die attraktive Objekte zu Konditionen sichern könnten, die in Aufschwungphasen nicht möglich seien. Die Analyse der Käuferstruktur zeigt, daß Unternehmen mit 70 Prozent den größten Anteil am Marktgeschehen ausmachten, gefolgt von Privatpersonen (28 Prozent). Internationale Investoren waren mit nur elf Prozent eher zurückhaltend und stammten größtenteils aus Deutschland. Besonders aktiv traten eigenkapitalstarke Käufer wie Family Offices und sogenannte Owner-Operators in Erscheinung. Gleichzeitig blieb die Nachfrage im Tourismusgeschäft positiv: Die Zahl der Nächtigungen stieg im ersten Halbjahr leicht an (plus 0,4 Prozent), wobei Wien sogar ein Plus von sechs Prozent verzeichnen konnte. Die höchsten Zimmerpreise, berechnet auf Basis des Kaufpreises pro Zimmer, wurden in Tirol mit 268.275 Euro und in Salzburg mit 245.515 Euro erzielt, jeweils für Vier-Sterne-Superior-Hotels. Die Daten

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Vereinigte Staaten stellen Preclearance-Programm an Kanadischen Flughäfen zur Disposition

Die Vereinigten Staaten von Amerika prüfen eine mögliche Beendigung ihres sogenannten Preclearance-Programms an kanadischen Flughäfen. Hintergrund ist der signifikante Rückgang der Passagierzahlen auf den Flugstrecken zwischen den beiden Ländern, der die wirtschaftliche Rechtfertigung des von der US-Regierung finanzierten Dienstes in Frage stellt. Diese kritische Einschätzung wurde vom US-Botschafter in Kanada, Pete Hoekstra, öffentlich geäußert und löste umgehend Besorgnis in der kanadischen Luftfahrtindustrie aus. Das Preclearance-Verfahren, bei dem US-Grenz- und Zollkontrollen bereits in Kanada durchgeführt werden, ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil für kanadische Fluggesellschaften und bietet Reisenden einen erheblichen Zeitgewinn. Wirtschaftliche Unrentabilität als Hauptargument US-Botschafter Pete Hoekstra machte seine Äußerungen auf dem Global Business Forum in Banff, Alberta. Er stellte offen die Frage, ob das Preclearance-Programm aus geschäftlicher Sicht noch sinnvoll sei, da es die US-Regierung sei, die die Betriebskosten trage. Hoekstra verwies auf die gesunkenen Reisezahlen von Kanada in die USA und konstatierte, daß man möglicherweise „die Zahlen nicht mehr zum Funktionieren bringen“ könne. Daten der US Customs and Border Protection (CBP) belegen diesen Trend: Die Zahl der Kanadischen Einwohner, die im August aus den USA auf dem Luftwege zurückkehrten, war um über 25 Prozent gesunken. Obwohl Kanada das Land mit dem größten Tourismusaufkommen in die USA bleibt und das Preclearance-Verfahren dort bereits seit 1952 – und damit am längsten außerhalb der USA – betrieben wird, sieht die US-Regierung die Notwendigkeit einer Überprüfung der Kosten-Nutzen-Relation. Der Botschafter appellierte an das wirtschaftliche Verständnis der Zuhörer: „Pre-clearance ist etwas, das auf Kosten der US-Regierung geschieht. Wir haben dafür bezahlt. Wenn man die Zahlen

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Gemeindealpe Mitterbach erringt Triplegold bei Skiareatest

Die Gemeindealpe Mitterbach in Niederösterreich ist beim sogenannten Skiareatest für die Sommersaison 2025 mit dem „Internationalen Sommergütesiegel“ in Triplegold ausgezeichnet worden. Zusätzlich erhielt die Destination vier weitere Auszeichnungen in verschiedenen Kategorien. Das Prüfteam des Skiareatest, welches seit dreißig Jahren Tourismusdestinationen im europäischen Alpenraum anonym bewertet, bescheinigte der Gemeindealpe Mitterbach eine beeindruckende Bilanz. Neben der höchsten Auszeichnung in Triplegold wurden der Erlebnisberg vier weitere Awards zuerkannt: in den Kategorien „Erlebnis & Familienberg“, „Ideen & Umsetzung“ und „Fun & Action“ sowie die Cleanliness-Trophy. Die anonymen Tester besuchten die Gemeindealpe unangekündigt und bewerteten das Angebot in insgesamt fünfzehn Kategorien, zu denen unter anderem die Sicherheit, die Fahrbetriebsmittel, die Mountaincarts und die Qualität des Personals zählen. Udo Landbauer, Verkehrslandesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter von Niederösterreich, gratulierte dem Team zu dem Erfolg und betonte die Wichtigkeit der Leistung für die Landsleute. Die Geschäftsführer der NÖVOG, Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl, dankten den Mitarbeitern, die mit ihrem Einsatz die besonderen Bergerlebnisse für die Gäste schaffen würden. Die Sommersaison auf der Gemeindealpe Mitterbach läuft noch bis zum 2. November 2025. Besuchern wird ein vielfältiges Angebot geboten, das von der 4,6 Kilometer langen Mountaincartstrecke und dem neuen Mountain Escape Spiel bis zu gut markierten Wanderwegen reicht. Im Gipfelbereich gibt es einen 800 Meter langen Panoramarundweg, der auch für Kinderwägen geeignet ist, sowie das Bergrestaurant Terzerhaus mit regionaler Kulinarik. Die zwei Sesselbahnen befördern die Gäste bequem von 800 auf 1.626 Meter Seehöhe.

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Delta Air Lines und YouTube revolutionieren das Bordunterhaltungsprogramm

Die in Atlanta ansässige Delta Air Lines hat eine wegweisende Partnerschaft mit der globalen Video-Plattform YouTube angekündigt, um das Unterhaltungsangebot für Passagiere in ihrer gesamten Flotte signifikant aufzuwerten. Die Kooperation, die als erste ihrer Art zwischen einer führenden Fluggesellschaft und einem globalen Medienriesen gilt, zielt darauf ab, ausgewählte YouTube-Inhalte, Podcasts und Musik-Wiedergabelisten werbefrei auf die Bildschirme an den Sitzen zu bringen. Darüber hinaus erhalten Mitglieder des SkyMiles-Vielfliegerprogrammes, die sich in das Delta Sync Wi-Fi einloggen, die Möglichkeit einer 14-tägigen kostenlosen Voransicht von YouTube Premium auf WLAN-fähigen Inlandsflügen in den Vereinigten Staaten, ohne daß hierfür eine Zahlungsart hinterlegt werden muß. YouTube und Delta schaffen „Frictionless Entertainment“ Die Partnerschaft zwischen Delta und YouTube wurde am 25. September 2025 offiziell bekanntgegeben, nachdem sie bereits im Januar 2025 auf der CES in Las Vegas angeteasert wurde. Die flächendeckende Einführung zielt darauf ab, den Passagieren einen nahtlosen („frictionless“) und werbefreien Zugang zu einer breiten Palette von Video- und Audioinhalten zu ermöglichen. Delta Air Lines verfügt über eine der größten und modernsten Flotten im internationalen Flugverkehr. Mit mehr als 165.000 Bildschirmen an den Sitzen in über 930 Flugzeugen erreicht die Airline eine enorme Zahl an Reisenden. Die gesamte Flotte ist zudem mit schnellem und kostenlosem Delta Sync Wi-Fi ausgestattet, was die Integration digitaler Angebote wie YouTube wesentlich erleichtert. Die Passagiere können nun eine speziell kuratierte Auswahl von Inhalten beliebter YouTube-Ersteller („Creators“) genießen, darunter Persönlichkeiten wie Mr Beast, Nick Giovanni, Kinigra Deon, Michelle Khare und Mel Robbins, sowie Inhalte aus den Bereichen Reisen und Lebensstil, Comedy und

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Österreich feiert Brausilvester und seine Bierkultur

Österreich begeht am 30. September 2025, dem Tag des österreichischen Bieres, das sogenannte Brausilvester. Dieser Tag markierte in früheren Zeiten das Ende des Braujahres und zugleich das Ende des sommerlichen Herstellungsverbotes für Bier. In der Zeit vor 1841 durfte Bier nur zwischen den Feiertagen Michaeli (29. September) und Georgi (23. April) gebraut werden, da die hohen Temperaturen das wärmeempfindliche Getränk im Sommer negativ beeinflußt hätten. Eine Revolution in der Braukunst wurde 1841 durch Anton Dreher aus Schwechat ausgelöst, als er das helle Lagerbier erfand. Dieses war das erste Bier der Welt, das ganzjährig genossen werden konnte. Das Lagerbier trat von Österreich aus seinen Siegeszug um die Welt an und ist heute der meistgetrunkene Bierstil weltweit. Die österreichische Brauwirtschaft, deren Wurzeln auf den im Jahre 1850 gegründeten „Brauherren-Verein“ zurückgehen, spielt heute mit knapp 350 Braustätten und einem jährlichen Ausstoß von rund 10 Millionen Hektolitern eine wichtige Rolle. Der Umsatz der Brauereien lag 2024 bei über 1,4 Milliarden Euro. Das Bierland Österreich ist auch im Bereich der Biergenuß-Kultur international führend. Tausende von Österreichern haben Prüfungen zum Bier-Jungsommelier oder Biersommelier abgelegt. Das österreichische Nationalteam, bestehend aus den zehn besten Sommeliers des Landes, errang bei der Biersommelier-Weltmeisterschaft 2025 sogar die Goldmedaille im Mannschaftsbewerb. Zudem sind die Biere des Landes im internationalen Wettbewerb überaus erfolgreich: Beim renommierten European Beer Star 2025 wurden 14 heimische Biere mit Medaillen ausgezeichnet, davon sieben mit Gold. Florian Berger, Geschäftsführer des Verbands der Brauereien Österreichs, unterstrich, daß der Erfolg auf der Verwendung von hochqualitativen Rohstoffen, die bevorzugt aus der Region

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USA und Taiwan finanzieren Flottenmodernisierung der Air Marshall Islands

Die Vereinigten Staaten von Amerika unterstützen gemeinsam mit Taiwan die Modernisierung der alternden Flugzeugflotte der Air Marshall Islands (CWM). Das US-Außenministerium kündigte am 20. September die Bereitstellung von 8,3 Millionen US-Dollar an, die Teil eines umfassenden Hilfspaketes für die Marshallinseln sind. Diese finanzielle Zuwendung, die nach jüngsten bilateralen Gesprächen in Majuro bekanntgegeben wurde, ist in einen größeren Kontext von Verteidigungszusammenarbeit, Infrastrukturprojekten und humanitärer Hilfe eingebettet. Der Zuschuß zielt darauf ab, die operationelle Kapazität der nationalen Fluggesellschaft, deren Flotte ein beträchtliches Durchschnittsalter aufweist, zu stärken. Die Initiative unterstreicht die geopolitische Bedeutung der Marshallinseln für die Vereinigten Staaten im Indo-Pazifischen Raum. Dringender Handlungsbedarf bei der Flottenerneuerung Die Air Marshall Islands betreibt eine Flotte, die dringend modernisiert werden muß. Daten zeigen, daß die Fluggesellschaft derzeit vier Flugzeuge im Einsatz hat: zwei DHC-8-100 und zwei Do228-212. Das Durchschnittsalter dieser Maschinen beträgt 35,4 beziehungsweise 33,3 Jahre. Diese betagten Flugzeuge sind für den interinsularen Betrieb, der auf 23 inländische Ziele über 31 Routen ausgerichtet ist, eine Herausforderung in Bezug auf Betriebssicherheit und Wartungsaufwand. Die Modernisierung der Flotte ist für die Marshallinseln von essentieller Bedeutung, da die Air Marshall Islands die lebenswichtige Verbindung zwischen den weit verstreuten Inseln des Archipelstaates gewährleistet. Ein zuverlässiger Flugbetrieb ist die Grundlage für die medizinische Versorgung, den Handel und die allgemeine Konnektivität der Inselbewohner mit dem Hauptzentrum in Majuro. Bereits im Dezember 2024 hatte der taiwanesische Präsident Lai Ching-te dem Inselstaat ein zinsgünstiges Darlehen für die Erweiterung der Flotte der Air Marshall Islands in Aussicht gestellt. Einen Monat vor dieser Zusage hatte

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Salzburger Fachhochschule veranstaltet Kongreß zu Resilienz und Digitalisierung im Tourismus

Die Fachhochschule Salzburg (FH Salzburg) veranstaltet am 9. Oktober 2025 einen Kongreß unter dem Titel „Resilienter Tourismus und Digitalisierung – Betriebe und Organisationen stärken!“. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie der Tourismus aus Krisen gestärkt hervorgehen und wie die Digitalisierung die Zukunftsfähigkeit der Branche sichern kann. Die Initiative geht aus dem Forschungsprojekt „Resilienter Tourismus“ hervor und wird in Kooperation mit der Veranstaltungsreihe „Brennpunkt Digitalisierung“ durchgeführt. Die Tourismusbranche sieht sich tiefgreifenden Herausforderungen gegenüber, darunter geopolitische Unsicherheiten und die rasche Digitalisierung. Diese Entwicklungen erfordern eine Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Betrieben und Organisationen sowie innovative Lösungsansätze. Die FH Salzburg bietet mit dem Kongreß am Campus Urstein in Puch eine Plattform, um diese Schlüsselthemen wissenschaftlich fundiert und praxisnah zu erörtern. Als Redner werden unter anderem der international bekannte Genetik-Experte Markus Hengstschläger und der Geschäftsführer der Vorreiter AG, Alexander Aisenbrey, erwartet. Das INTERREG-Projekt „Resilienter Tourismus“ zielt darauf ab, grenzübergreifende Strategien und Aktionspläne zu entwickeln, um die Krisenfestigkeit von Destinationen und Betrieben in Bayern, Tirol und Salzburg zu stärken. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist dank der Förderung durch dieses Projekt kostenfrei. Zielgruppen sind Tourismusbetriebe, Destinationen, Unternehmensleitungen und Beratungsagenturen.

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Air Canada beziffert Kosten des Flugbegleiterstreiks auf $375 Millionen Betriebsergebnisverlust

Der dreitägige Streik der Flugbegleiter von Air Canada im August 2025 hat die kanadische Fluggesellschaft nach ersten Schätzungen mit massiven finanziellen Verlusten konfrontiert. Das Unternehmen bezifferte den Verlust des Betriebsergebnisses aus der Arbeitsniederlegung auf rund 375 Millionen Kanadische Dollar (CA$). Diese Summe setzt sich zusammen aus 430 Millionen CA$ an entgangen Einnahmen, abzüglich vermiedener Kosten in Höhe von 145 Millionen CA$, zuzüglich zusätzlicher Kunden- und Arbeitskosten von 90 Millionen CA$. Der Streik, der von der Canadian Union of Public Employees (CUPE) organisiert wurde, führte zur Annullierung von über 3.200 Flügen in der wichtigen Sommerreisezeit und zwingt die Airline zu einer Revision ihrer Jahresprognose. Massive finanzielle Belastung durch Arbeitskampf Der Streik der Flugbegleiter traf Air Canada in einem der lukrativsten Monate des Jahres, der Sommerhochsaion. Die Airline sah sich gezwungen, umfassende Notfallpläne umzusetzen, um den Flugbetrieb kontrolliert herunter- und wieder hochzufahren. Trotz dieser Vorbereitungen resultierten die dreitägigen Arbeitsniederlegungen in der Annullierung von mehr als 3.200 Flügen. Die veröffentlichten vorläufigen Ergebnisse für das dritte Quartal 2025 zeigen die gravierenden Auswirkungen auf die Geschäftszahlen. Der Verlust von 430 Millionen CA$ an Umsatz macht den größten Einzelposten aus. Die zusätzlichen Kosten, die durch die Kundenentschädigungen und Arbeitskosten (90 Millionen CA$) entstanden sind, verdeutlichen die umfassenden Auswirkungen eines solchen Massenstreiks. Air Canada bedauerte die Störung zutiefst und versicherte, daß man sich weiterhin der schnellen und korrekten Abwicklung aller Kundenansprüche widme. Bisher seien über 60.000 Entschädigungsansprüche bearbeitet worden. Reduzierte Quartalserwartungen und Sondereffekte Die finanziellen Auswirkungen des Streiks spiegeln sich deutlich in den revidierten Gewinnerwartungen für das

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