2025

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2025

Qantas setzt neue Airbus A321XLR in Dienst

Die australische Fluggesellschaft Qantas hat ihre ersten beiden Flugzeuge vom Typ Airbus A321XLR in den regulären Liniendienst gestellt. Die A321XLR absolvierte ihre Erstflüge zwischen Sydney und Melbourne sowie zwischen Sydney und Perth. Qantas ist damit die erste Airline in der Region Asien-Pazifik, welche diesen Langstrecken-Schmalrumpfjet betreibt. Die beiden Maschinen tragen die Namen Great Ocean Road und Outback Way. Die Indienststellung der neuen Flugzeuge ist ein wichtiger Bestandteil des Flottenerneuerungsprogramms von Qantas. Die A321XLR wird schrittweise die älteren Boeing 737 auf bestimmten Strecken ersetzen. Das neue Modell verfügt über ein breiteres Kabinendesign, größere Fenster und mehr Platz für Handgepäck. Die Reichweite des Flugzeuges beträgt bis zu 8.700 Kilometer, wodurch es nicht nur für Inlandsrouten, sondern auch für neue, direkte Kurz- bis Mittelstreckenverbindungen nach Südostasien eingesetzt werden kann. Die Vorstandsvorsitzende von Qantas, Vanessa Hudson, bezeichnete die Indienststellung als einen entscheidenden Meilenstein für die Gesellschaft. Insgesamt hat Qantas 48 Maschinen dieses Typs bestellt. Bis Juni 2026 soll die Teilflotte auf sieben Jets anwachsen. Einige der zukünftigen Auslieferungen werden mit sogenannten Lie-Flat Business Class-Sitzen ausgestattet sein, um den Reisekomfort auf längeren Strecken, etwa Transkontinentalflügen und regionalen internationalen Routen, zu erhöhen. Vor Qantas hatten bereits Fluggesellschaften wie JetBlue und die spanische Iberia diesen Flugzeugtyp in ihre Flotte aufgenommen.

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Großauftrag aus Skandinavien: Norwegian bekräftigt Wachstumskurs mit weiterer Bestellung der Boeing 737 Max 8

Die skandinavische Fluggesellschaft Norwegian hat ihren langfristigen Expansionskurs untermauert und eine Option auf den Kauf von 30 weiteren Flugzeugen des Typs Boeing 737 Max 8 ausgeübt. Die am 26. September 2025 bekanntgegebene Bestellung erweitert den Gesamtumfang des Abkommens mit dem US-Hersteller Boeing aus dem Jahre 2022 auf nunmehr 80 feste Bestellungen für die 737-8. Die neuen Maschinen sollen bis zum Jahre 2031 ausgeliefert werden, wobei eine Anpassung der ursprünglich vereinbarten Lieferpläne vorgenommen wurde. Dieser Schritt unterstreicht die ambitionierten Wachstumsziele von Norwegian in den kommenden Jahren und sichert dem Carrier eine der modernsten Flugzeugflotten in Europa. Strategische Aufstockung der Max-Flotte Mit der Ausübung der Kaufoption erhöht Norwegian die Gesamtzahl der fest bestellten Boeing 737-8 auf 80 Einheiten. Die ursprüngliche Vereinbarung aus dem Jahre 2022 sah die Lieferung von 50 Flugzeugen zwischen 2025 und 2028 vor. Im Zuge der neuen Bestellung haben die beiden Parteien nun eine Anpassung der Liefertermine vorgenommen. Der neue Zeitplan erstreckt sich bis zum Jahre 2031, wodurch eine effiziente und ausgewogene Erneuerung der Flotte sichergestellt werden soll, die eng mit dem Auslaufen bestehender Leasingverträge und den erwarteten Marktentwicklungen koordiniert ist. Geir Karlsen, der CEO von Norwegian, hob die Bedeutung des Auftrags hervor: „Diese Meilenstein-Bestellung erfolgt zu attraktiven Konditionen und sichert unser Flottenwachstum auf eine Weise, die unsere geplanten Wachstums- und Nachhaltigkeits-Ziele unterstützt.“ Die neuen Flugzeuge sollen nicht nur ein besseres Reiseerlebnis für die Passagiere bieten, sondern auch die Betriebskosten der Airline senken. Der 737 Max 8 gilt als eines der treibstoffeffizientesten Schmalrumpfflugzeuge auf dem Markt. Derzeit betreibt Norwegian

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Endstation Reykjavik: Play Airlines stellt den Flugbetrieb mit sofortiger Wirkung ein

Die isländische Billigfluggesellschaft Play Airlines hat mit sofortiger Wirkung den Flugbetrieb eingestellt und sämtliche Flüge annulliert. Diese abrupte Entscheidung, die am 29. September 2025 vom Vorstand der Fly Play bekanntgegeben wurde, ließ Tausende von Passagieren weltweit gestrandet zurück. Als Gründe für den Kollaps nannte der Vorstand eine anhaltende finanzielle Unterperformance, schwache Ticketverkäufe in den letzten Wochen sowie internes Mißtrauen unter den Mitarbeitern als Folge einer Strategieänderung. Die Insolvenz von Play ist ein erneutes Zeichen für die inhärenten Herausforderungen, denen isländische Low-Cost-Carrier auf dem hart umkämpften Markt zwischen Europa und Nordamerika ausgesetzt sind. Der gescheiterte Sanierungsversuch Play Airlines wurde im Jahre 2021 als Nachfolgegesellschaft der ebenfalls gescheiterten WOW Air gegründet und verfolgte zunächst das ambitionierte Ziel, den etablierten Hub-and-Spoke-Modell von Icelandair am Internationalen Flughafen Reykjavik-Keflavik (KEF) zu kopieren und Passagiere günstig zwischen Europa und Nordamerika zu befördern. Angesichts finanzieller Schwierigkeiten wurde im Herbst 2024 ein überarbeitetes Geschäftsmodell eingeführt. Dieses sah eine deutliche Reduzierung der Transatlantik-Ambitionen vor. Anstatt auf den Transitverkehr zu setzen, konzentrierte sich Play fortan stärker auf europäische Routen und Flüge zu den Kanarischen Inseln. Das US-Netzwerk wurde drastisch auf nur drei Städte reduziert: New York Stewart (SWF), Boston Logan (BOS) und Baltimore-Washington (BWI). Im Rahmen dieser Restrukturierung gab Play auch ihr Isländisches Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) zurück. Die operativen Funktionen wurden auf die maltesische Tochtergesellschaft verlagert, während die Back-Office-Funktionen nach Malta und Litauen verschoben wurden. Die Führungsebene hatte die strategischen Anpassungen noch als Quelle des Optimismus bezeichnet. In der Rückschau gestand der Vorstand jedoch ein, daß die neue Strategie zu spät

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Sundair stellt Betrieb am Flughafen Dresden vorübergehend ein

Die deutsche Fluggesellschaft Sundair wird ihren Flugbetrieb am Flughafen Dresden in der sächsischen Landeshauptstadt für einige Wochen aussetzen. Die saisonale Pause ist für den Zeitraum von Mitte Januar bis Ende März 2026 geplant. Als Gründe für die Betriebseinstellung nannte das Unternehmen Wartungsarbeiten und eine notwendige Anpassung an die herrschende Wettbewerbssituation im Winterfluggeschäft. Die vorübergehende Aussetzung des Flugbetriebes ist in der Luftfahrtbranche in den schwächeren Wintermonaten keine Seltenheit, da die Nachfrage nach Ferienflügen von regionalen Standorten in dieser Zeit deutlich zurückgeht. Das Unternehmen nutzt die Phase unter anderem, um planmäßige Wartungen an seiner Flugzeugflotte durchzuführen. Mit Beginn des Sommerflugplanes Anfang April will Sundair den Betrieb ab Dresden wieder aufnehmen. Der Flughafen Dresden, der als wichtiger mitteldeutscher Verkehrsknotenpunkt gilt, wird während dieser Zeit weiterhin von anderen Fluggesellschaften bedient. Der Sommerflugplan von Sundair für Dresden sieht eine deutliche Steigerung der Frequenzen vor. Geplant sind bis zu vier wöchentliche Verbindungen zur spanischen Ferieninsel Mallorca sowie drei Flüge pro Woche zur griechischen Insel Kreta. Zusätzlich werden die Inseln Rhodos und Kos jeweils einmal pro Woche angeflogen. In der Hochsaison ergänzen die bulgarischen Ziele Burgas und Varna das Angebot, um die Nachfrage nach populären Urlaubszielen zu bedienen. Sundair bedient neben Dresden auch andere Regionalflughäfen in Deutschland und konzentriert sich auf das Segment des touristischen Charter- und Linienverkehrs.

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Norddeutschland und Großbritannien im Fokus: Flughafen Innsbruck präsentiert robustes Winterflugprogramm 2025/26

Der Flughafen Innsbruck (INN) hat ein starkes Winterflugprogramm für die Saison 2025/26 vorgestellt, das die zentrale Bedeutung Tirols im internationalen Wintertourismus unterstreicht. Insgesamt stehen 24 europäische Städte in 13 Ländern im Flugplan. Als wichtigste Neuerung wird die Strecke nach Düsseldorf aufgenommen, die ab Mitte Dezember 2025 zweimal wöchentlich vom langjährigen Partner Eurowings bedient wird. Gleichzeitig wird die Anbindung nach Großbritannien, dem historisch wichtigsten Markt für den Tiroler Wintertourismus, durch Frequenzerhöhungen von Fluggesellschaften wie Easyjet und British Airways massiv ausgebaut. Die Tiroler Luftverkehrsdrehscheibe festigt damit ihre Position als wichtiger Standortfaktor für die regionale Wirtschaft. Ausbau der Verbindungen nach Deutschland Die Integration von Düsseldorf als neue Destination ist ein strategischer Erfolg für den Flughafen Innsbruck. Ab dem 12. Dezember 2025 wird die Rheinmetropole zweimal wöchentlich, jeweils freitags und sonntags, durch Eurowings angeflogen. Marco Pernetta, der Geschäftsführer des Flughafens, betonte die große Freude über den Ausbau der Zusammenarbeit mit Eurowings im norddeutschen Markt. Diese neue Verbindung ergänzt das bestehende Deutschland-Angebot, zu dem auch die auf fünf wöchentliche Flüge fortgeführte Strecke nach Hamburg zählt. Der deutsche Markt ist traditionell einer der stärksten Quellmärkte für den Tourismus in Tirol. Die neue Anbindung an Düsseldorf als bedeutendes Wirtschafts- und Bevölkerungszentrum im Westen Deutschlands soll die Zahl der anreisenden Gäste weiter steigern und die Erreichbarkeit Tirols aus dieser wichtigen Region optimieren. Die Frequenzen sind gezielt auf das Wochenende ausgerichtet, um den Pauschal- und Individualtouristen entgegenzukommen, die für einen kurzen Winterurlaub anreisen. Großbritannien als zentraler Wintermarkt gestärkt Der britische Markt behält seine Schlüsselrolle für den Tiroler Wintertourismus bei.

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KLM klagt gegen Streiks am Flughafen Schiphol

Die niederländische Fluggesellschaft KLM geht juristisch gegen die Serie von Streiks des Bodenpersonals am Flughafen Schiphol in Amsterdam vor. Die Airline hat beim Gericht Noord-Holland ein Eilverfahren gegen die Gewerkschaften FNV und CNV eingereicht. Die Verhandlung findet am heutigen Freitag, den 26. September, statt. Mit der Klage versucht KLM, die für kommenden Mittwoch geplante weitere Arbeitsniederlegung zu verhindern. Die Gewerkschaften haben angekündigt, am kommenden Mittwoch zwischen 6 und 14 Uhr erneut die Arbeit niederzulegen. Dies wäre der vierte Streik in Folge, der den Betrieb am größten Flughafen der Niederlande empfindlich stören würde. Die Fluggesellschaft KLM, die einen Großteil ihres Geschäfts über Schiphol abwickelt, beziffert die bisherigen Verluste durch die Streikserie auf mindestens 30 Millionen Euro. Ein weiterer Streik würde nach Schätzung der Airline zusätzliche Kosten von mindestens zehn Millionen Euro verursachen. Die Arbeitsniederlegungen sind Teil eines seit längerem schwelenden Tarifkonflikts. Die Gewerkschaften fordern bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne für das Bodenpersonal. Die Streiks betreffen dabei nicht nur die Abfertigung von KLM-Flügen, sondern wirken sich auf den gesamten Flugbetrieb und die Passagiere aus. Ähnliche Konflikte zwischen Fluggesellschaften und Gewerkschaften hatten zuletzt auch an anderen europäischen Flughäfen, etwa in Deutschland und Frankreich, zu Störungen geführt. Das Eilverfahren soll nun klären, ob die geplanten Arbeitskampfmaßnahmen unverhältnismäßig sind und daher untersagt werden können. Das Urteil wird mit Spannung erwartet.

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Thailändische Luftwaffe bestellt Airbus A330 MRTT+

Die Königlich Thailändische Luftwaffe (RTAF) hat bei Airbus Defence and Space einen Airbus A330 Multi Role Tanker Transport Plus (MRTT+) bestellt. Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine Weiterentwicklung des bewährten Luftbetankungs- und Transportflugzeugs auf Basis der A330neo. Die Maschine soll über zwei Betankungssysteme verfügen, sowohl über das Sonde-Trichter-System (hose-and-drogue) als auch über einen starren Ausleger (boom). Die Auslieferung an den Kunden ist für das Jahr 2029 geplant. Das Flugzeug wird im Jahr 2026 im A330 MRTT-Zentrum in Getafe, Spanien, für den militärischen Einsatz umgebaut. Neben seinen Kernfunktionen wird das Flugzeug mit einem Medical Evacuation-Kit für Sanitätseinsätze ausgestattet sein und eine VVIP-Kabinenkonfiguration für den Transport hoher Persönlichkeiten erhalten. Laut Jean-Brice Dumont, dem Leiter von Air Power bei Airbus Defence and Space, unterstreiche die Wahl Thailands das Vertrauen in die Plattform und deren Weiterentwicklung. Die A330 MRTT-Plattform hat sich bereits bei neun Kunden weltweit bewährt und über 340.000 Flugstunden gesammelt. Die strategische Ergänzung der Flotte zielt darauf ab, die nationale Verteidigung Thailands zu stärken und die Reaktionsfähigkeit bei Krisen zu verbessern. Die fortgeschrittenen Fähigkeiten des A330 MRTT+ sollen zur Sicherung der Souveränität, zur Unterstützung bei humanitärer Hilfe und Katastrophenhilfe (HADR) sowie bei Sanitätsevakuierungsmissionen beitragen. Das auf der A330-800 basierende Modell nutzt Innovationen wie Rolls-Royce Trent 7000-Triebwerke und optimierte Aerodynamik, was die Betriebseffizienz steigert. Die maximale Startmasse wurde auf 242 Tonnen erhöht, was die Reichweite und die Treibstoffkapazität verbessert. Airbus wird parallel zur Auslieferung des Flugzeugs die Zusammenarbeit mit Thai Aviation Industries (TAI) ausbauen. Die Unternehmen unterzeichneten ein erweitertes Memorandum of

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Zuversicht in Dublin: Ryanair rechnet mit termingerechter Auslieferung der Boeing 737 Max 10

Der Chef der Ryanair-Gruppe, Michael O’Leary, hat seine bisherige Skepsis revidiert und rechnet nun fest mit der planmäßigen Auslieferung der ersten Boeing 737 Max 10 im Frühjahr 2027. Seine gesteigerte Zuversicht basiert auf einer schriftlichen Zusicherung seitens des US-amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing. Die Zusage erfolgte durch die Chefin von Boeing Commercial Airplanes, Stephanie Pope, und steht im Kontext anhaltender Verzögerungen bei der Zertifizierung der größten Variante der 737 Max-Familie durch die US-Luftfahrtbehörde FAA. Die Max 10 ist für Ryanair von entscheidender Bedeutung, da sie eine zentrale Rolle in der Expansions- und Flottenstrategie des irischen Low-Cost-Riesen spielt. O’Learys Kehrtwende in der Prognose Noch im Vormonat hatte Michael O’Leary seine Erwartungen bezüglich der Erstauslieferung der Max 10 an seine Airline als „optimistisch, aber nicht zuversichtlich“ beschrieben. Diese vorsichtige Haltung spiegelte die generelle Besorgnis in der Luftfahrtindustrie wider, die in den letzten Jahren wiederholt mit Verzögerungen bei der 737 Max-Familie konfrontiert war. Auf einer kürzlich abgehaltenen Pressekonferenz präsentierte O’Leary jedoch eine klare Kehrtwende. „Sie haben uns schriftlich bestätigt, daß sie erwarten, diese Max 10 im Frühjahr 2027 an uns zu liefern. Wir glauben nicht, daß es irgendwelche Verzögerungen bei unserer ersten Auslieferung geben wird“, erklärte der irische Manager. Als Grundlage für diese neue Sicherheit nannte O’Leary ein persönliches Gespräch mit Boeing Commercial Airplanes-Chefin Stephanie Pope, in dessen Folge die Zusage schriftlich fixiert worden sei. Boeing strebe demnach die endgültige Zertifizierung der Max 10 bis zum dritten Quartal 2026 an. Die Zertifizierung als größte Hürde Die optimistischen Zeitpläne von Boeing stehen im direkten Zusammenhang mit

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Eurowings integriert Codeshare-Flüge in Buchungsplattform

Die Fluggesellschaft Eurowings hat einen bedeutenden Schritt zur Erweiterung ihres digitalen Angebotes unternommen. Kunden können ab sofort sogenannte Codeshare-Flüge direkt über die Eurowings-Webseite und die App suchen, buchen und hierfür einchecken. Zum Start des neuen Systems wurden die Partnerfluggesellschaften Aegean Airlines und Smartwings integriert. Die Reisenden profitieren dadurch von einer größeren Auswahl an Strecken und mehr verfügbaren Flugtagen. Die Entwicklung des neuen Systems nahm nahezu zwei Jahre in Anspruch und erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Lufthansa Group Hub Airlines, Lufthansa Systems und dem Lufthansa Group Digital Hangar. Das Projekt schafft eine wichtige technische Grundlage für das künftige Wachstum der Airline und soll die Anbindung weiterer Partnerfluggesellschaften ermöglichen – sowohl im Codeshare- als auch im sogenannten Non-Codeshare-Bereich. Das Ziel ist es, die eigene Webseite und App zur zentralen Buchungsplattform für Reisen auszubauen. Durch die Erweiterung des Marketplace auf eurowings.com werden erstmals alle relevanten Flugoptionen in einer einzigen Buchungsstrecke gebündelt. Michael Erfert, Geschäftsführer von Eurowings Digital, betonte, daß die Kunden hierdurch mehr Auswahl, Flexibilität und eine deutlich komfortablere Abwicklung erhalten. Mit der neuen Funktion zählt Eurowings zu den wenigen Fluggesellschaften weltweit, die sowohl „Ticketless“- als auch „Ticketed“-Flüge auf einer gemeinsamen Plattform anbieten. Eurowings, die als der größte deutsche Ferienflieger gilt, verbessert damit nicht nur die Möglichkeit zur kombinierten Buchung von eigenen Flügen und Codeshare-Flügen, sondern baut auch die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Online-Plattform aus. Die Digitalisierung des Angebots ist Teil der strategischen Ausrichtung der Lufthansa-Tochter, um die Marktposition im digitalen Vertrieb weiter zu stärken und den Reisenden eine zentrale Anlaufstelle für ihre Buchungen

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Flughafen Köln/Bonn feiert 75 Jahre zivile Luftfahrt

Der Flughafen Köln/Bonn hat am Freitag das 75. Jubiläum seines ersten zivilen Linienfluges gefeiert. Am 26. September 1950, nur wenige Wochen vor der offiziellen Gründung der Flughafengesellschaft, startete eine Maschine der Fluggesellschaft British European Airways (BEA) nach Berlin und eröffnete damit den zivilen Linienverkehr am Standort in der Wahner Heide. Dieser historische Flug mit einer Vickers Viking markierte den Beginn einer neuen Ära für den Flughafen, der zuvor militärisch genutzt worden war. Der Flughafen hat sich seit jenem Tag zu einem bedeutenden Standort für den internationalen Personen- und Frachtverkehr entwickelt. British Airways, die Nachfolgegesellschaft der BEA, pflegt auch heute noch die enge Partnerschaft mit dem Airport und verbindet ihn bis zu zwölf Mal pro Woche mit London-Heathrow, einem der wichtigsten internationalen Drehkreuze. Von dort aus können Passagiere zu Zielen in der ganzen Welt weiterreisen. Die Geschichte des Flughafens, der anfangs als „Köln-Butzweilerhof“ bekannt war, reicht bis ins Jahr 1913 zurück, als das Areal für militärische Zwecke genutzt wurde. Nach dem Krieg wurde es von der britischen Royal Air Force wiederaufgebaut und 1950 zur zivilen Nutzung freigegeben. Anläßlich des Jubiläums veranstalteten der Flughafen und die Fluggesellschaft eine Feier am Flugsteig für die Passagiere des British-Airways-Fluges nach London-Heathrow. Es gab eine spezielle Jubiläumstorte sowie Geschenke und eine Candy Bar. Zusätzlich wurden in den Terminals Postkarten verteilt, die an den historischen Tag von 1950 erinnerten. Die Bedeutung des ersten Fluges war bereits damals offensichtlich, wie ein Bericht der „Kölnischen Rundschau“ aus jener Zeit belegt, der unter der Überschrift „Katzensprung nach Berlin“ über das

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