2025

Weitere Artikel aus der Rubrik

2025

TAP Air Portugal kämpft mit steigenden Kosten: Gewinnrückgang trotz erhöhter Passagierzahlen

Die portugiesische Fluggesellschaft TAP Air Portugal meldet einen deutlichen Gewinnrückgang im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Trotz eines Anstiegs der beförderten Passagiere und des erzielten Umsatzes fiel das Nettoergebnis um 42,5 Prozent auf 37,5 Millionen Euro. Dieses Ergebnis steht im starken Kontrast zum Vorjahreszeitraum und verdeutlicht die erheblichen Herausforderungen, mit denen das Unternehmen konfrontiert ist. Wie die Fluggesellschaft mitteilte, sind es vor allem die stark gestiegenen Betriebskosten, die das Ergebnis belasten. TAP-Konzernchef Luis Rodrigues betonte, daß sich die Fluggesellschaft in einem „hochkompetitiven Umfeld“ bewege und einen der operativ anspruchsvollsten Sommer der letzten Jahre erlebe. Parallel zu den wirtschaftlichen Schwierigkeiten läuft das wichtige Privatisierungsverfahren des staatlichen Unternehmens, das die Zukunft der Fluggesellschaft maßgeblich beeinflussen wird. Wirtschaftliche Talfahrt trotz Passagierrekord: Die nackten Zahlen Die jüngsten Geschäftszahlen von TAP Air Portugal zeigen ein paradoxes Bild. Im zweiten Quartal konnte das Unternehmen seine Einnahmen um 1,7 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro steigern. Auch die Zahl der beförderten Passagiere wuchs um beachtliche 4,5 Prozent auf 4,3 Millionen. Diese Zahlen würden unter normalen Umständen auf eine robuste und gesunde Entwicklung hindeuten. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Gleichzeitig stiegen die Betriebskosten um 5,6 Prozent auf rund eine Milliarde Euro an, was die positive Entwicklung der Einnahmen vollständig absorbiert. Bei genauerer Betrachtung der Kostendaten zeigen sich die Hauptbelastungsfaktoren. Die Personalkosten, die einen wesentlichen Anteil der betrieblichen Ausgaben ausmachen, stiegen um 18,3 Prozent. Diese Zunahme ist vermutlich auf eine Kombination aus inflationsbedingten Gehaltserhöhungen, Neueinstellungen zur Bewältigung des gestiegenen Flugaufkommens und möglicherweise auch auf neue Tarifverträge zurückzuführen. Auch die

weiterlesen »

Atlas Air und DSV schließen langfristige Frachtvereinbarung

Das US-Frachtflugunternehmen Atlas Air und der dänische Logistikkonzern DSV haben eine neue Langzeitvereinbarung geschlossen. Im Rahmen des Vertrages wird Atlas Air eine Boeing 777 F exklusiv für DSV betreiben. Die Vereinbarung folgt auf die kürzliche Übernahme des deutschen Logistikanbieters DB Schenker durch DSV. Mit dem zusätzlichen Frachter kann der Konzern dem gestiegenen Kapazitätsbedarf in seinem erweiterten globalen Netzwerk gerecht werden. Der Frachter soll unter anderem das DSV-Drehkreuz in Huntsville, Alabama, mit Luxemburg verbinden. Diese zentrale Route soll die Netzwerke von DSV in Nordamerika und Europa weiter miteinander verknüpfen. Die neue Zusammenarbeit soll die globale Lieferkette von DSV mit zusätzlicher Kapazität und Planungssicherheit stärken. Der Langzeitvertrag unterstreicht die Bedeutung der Luftfracht für die internationalen Logistikströme.

weiterlesen »

Westbahn erweitert Planungshorizont: Tickets nun sechs Monate im Voraus buchbar

Ein Schritt in Richtung erhöhter Reiseflexibilität und Planungssicherheit wird im österreichischen Bahnverkehr vollzogen. Die private Eisenbahngesellschaft Westbahn hat bekanntgegeben, daß Tickets für ihr gesamtes Streckennetz ab sofort bis zu sechs Monate im Voraus buchbar sind. Diese Neuerung ermöglicht es Reisenden, ihre Fahrten für einen deutlich längeren Zeitraum als bisher üblich zu sichern. Das erweiterte Angebot richtet sich besonders an jene, die Reisen zu festen Terminen wie Feiertagen oder Schulferien planen, und unterstreicht das Bestreben des Unternehmens, sich im Wettbewerb der Bahnreiseveranstalter mit einem kundenorientierten Servicekonzept zu positionieren. Die Einführung des neuen Buchungsfensters geht einher mit einer umfangreichen Erweiterung des Streckennetzes und der Frequenzen, die das größte Angebot in der Geschichte der Westbahn darstellen. Der neue Planungshorizont: Ein strategischer Vorteil für Reisende Die Möglichkeit, Zugtickets bis zu einem halben Jahr im Voraus zu buchen, ist im Vergleich zu den gängigen Praktiken vieler europäischer Bahnbetreiber, die oft nur ein dreimonatiges Vorbuchungsfenster anbieten, ein bemerkenswerter Fortschritt. Die Entscheidung der Westbahn, diesen Horizont auf sechs Monate auszuweiten, ist eine direkte Reaktion auf die Bedürfnisse der Kundschaft. Wie Westbahn-Geschäftsführer Marco Ramsbacher betonte, benötigen Reisende, die nicht täglich mit dem Zug unterwegs sind, insbesondere bei längeren Strecken und planbaren Anlässen wie dem Winterurlaub, frühzeitige Planungssicherheit. Das neue System erlaubt es nun, Fahrten für die Weihnachtszeit, Skiferien oder Semesterferien bereits im Spätsommer zu buchen. Diese Strategie dient nicht nur der Kundenbindung, sondern auch der besseren Auslastung der Züge. Durch Frühbuchungen kann die Westbahn die Nachfrage besser antizipieren und das Ticketmanagement optimieren. Frühbucher profitieren zudem von besonders attraktiven

weiterlesen »

DLR testet Forschungsflugzeug D328 Uplift in Oberpfaffenhofen

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat mit seinem Forschungsflugzeug D328 Uplift einen Standschwingungsversuch durchgeführt. Die Versuche fanden im Hangar von Deutschen Aircraft in Oberpfaffenhofen statt, die auch für den Umbau des Flugzeugs verantwortlich sind. Der Versuch diente dazu, das dynamische Verhalten der Flugzeugstruktur genau zu vermessen. Um die Bedingungen des Fliegens zu simulieren, wurde die Maschine auf einer speziellen Luftstützung gelagert, die das Flugzeug vom Boden entkoppelte. Die Strukturteile wie Flügel und Rumpf wurden mit Shakern in Schwingung versetzt. Insgesamt 237 Beschleunigungssensoren erfaßten die Schwingungen. Mit den gewonnenen Daten sollen die Simulationsmodelle des DLR validiert und verbessert werden. Dies ermöglicht es, zukünftige Umbauten, etwa für neuartige Antriebstechnologien, schneller und wirtschaftlicher umzusetzen. Das Forschungsflugzeug soll künftig als fliegendes Testlabor für Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen zur Verfügung stehen, um neue Technologien unter Realbedingungen zu erproben. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

weiterlesen »

Alpenverein erhält Unterstützung aus den Niederlanden

Der Österreichische Alpenverein hat bei der Sanierung alpiner Wege erstmals Unterstützung aus den Niederlanden erhalten. Ehrenamtliche des Niederländischen Kletter- und Bergsportvereins (NKBV) halfen in verschiedenen Bundesländern, um die Instandhaltung der Wanderwege zu unterstützen. Insgesamt fünf Teams mit vier bis zehn Freiwilligen arbeiteten jeweils eine Woche lang Seite an Seite mit Verantwortlichen der Alpenvereinssektionen. Die Einsätze fanden in der Steiermark, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg und Tirol statt. Die Initiative entstand aus dem Wunsch des NKBV, etwas zurückzugeben, da seine Mitglieder die Wege in Österreich ebenfalls nutzen. Der Alpenverein kämpft mit der wachsenden Herausforderung der Wegeerhaltung und einem Rückgang des ehrenamtlichen Engagements. Die Initiative soll daher auch als Signalwirkung dienen, um mehr Menschen für die wichtige Aufgabe der Wegewartung zu gewinnen. Laut Projektverantwortlichem Marco Gabl war die Zusammenarbeit eine bereichernde Erfahrung für alle Beteiligten. Die Freiwilligen aus den Niederlanden zeigten sich erstaunt, wie viel Aufwand für die Instandhaltung der Wege nötig sei. Aufgrund des erfolgreichen Ablaufs soll das Projekt im kommenden Jahr fortgeführt werden.

weiterlesen »

Schon wieder: Linz steht ohne Hub-Anbindung da

Die Austrian Airlines (AUA), eine Tochtergesellschaft der Lufthansa, stellt zum Ende des Sommerflugplans die einzige verbliebene Hub-Strecke vom Flughafen Linz zum internationalen Drehkreuz Frankfurt ein. Die Entscheidung, die ab dem 26. Oktober 2025 wirksam wird, begründet die Fluglinie mit unzureichender Nachfrage und hohen Verlusten. Dieser Schritt hat weitreichende Folgen für den ohnehin finanziell angeschlagenen Flughafen Linz und löst eine heftige politische Debatte über die Rolle der AUA und die Anbindung Österreichs an das internationale Flugnetz aus. Die Einstellung der Flugroute ist nicht nur eine wirtschaftliche Notwendigkeit für die Fluggesellschaft, sondern auch ein symbolischer Einschnitt für die Region Oberösterreich, die nun ihre wichtigste Anbindung an einen globalen Verkehrsknotenpunkt verliert. Wirtschaftliche Gründe für eine schwere Entscheidung: Fehlende Nachfrage und rote Zahlen In einer offiziellen Stellungnahme gab die AUA bekannt, daß sie die Strecke Linz – Frankfurt im kommenden Winterflugplan pausieren müsse. Als Hauptgründe wurden die grossen Verluste auf der Route genannt, deren Ausblick für die kommenden Monate keinen Raum für Zuversicht lasse. Auch der Flughafen Linz selbst bestätigte in einer schriftlichen Stellungnahme die schwierige Lage: Die Nachfrage sei speziell in den letzten Monaten deutlich hinter den Prognosen zurückgeblieben. Besonders enttäuschend sei der Umsteigeverkehr in das interkontinentale Streckennetz der Lufthansa-Gruppe, der unter den Erwartungen geblieben sei. Die Strecke von Linz nach Frankfurt war in erster Linie keine Punkt-zu-Punkt-Verbindung für Reisende, die direkt nach Frankfurt wollten, sondern diente als Zubringer für das globale Streckennetz der Lufthansa-Gruppe. Die Rentabilität einer solchen Zubringerroute hängt maßgeblich davon ab, wie viele Passagiere von Linz aus weiter in die

weiterlesen »

Iberia baut Flugverbindung nach Puerto Rico aus

Die spanische Fluggesellschaft Iberia verstärkt ihr Angebot auf der Strecke zwischen Madrid und San Juan, Puerto Rico. Die Anzahl der Flüge soll bis April 2026 schrittweise auf zwölf wöchentliche Verbindungen erhöht werden. Dies wäre die höchste Kapazität, die die Airline jemals auf dieser Route angeboten hat. Die Route, die 2025 mit sieben wöchentlichen Flügen startete, wurde bereits im Juni auf neun Frequenzen ausgebaut. Im September sind zehn und im Dezember elf Flüge pro Woche geplant. Für Februar und März sind zudem zwei Flüge täglich vorgesehen, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen. Die Strecke wird weiterhin mit dem Airbus A330-200 bedient. Für die zusätzlichen Frequenzen soll auch der Airbus A321XLR zum Einsatz kommen, der flexiblere Flüge auf Langstrecken ermöglicht. Der kontinuierliche Ausbau spiegelt die wachsende Nachfrage auf der Verbindung wider und stärkt Iberias Position als wichtiger Anbieter zwischen Europa und der Karibik. Die Entwicklung der Route sei ein strategisches Ziel des Unternehmens.

weiterlesen »

Flughafen Maastricht/Aachen baut Frachtangebot aus

Der niederländische Flughafen Maastricht/Aachen erweitert sein Frachtflugangebot. Ab September werden drei zusätzliche wöchentliche Flüge das Portfolio des Flughafens ergänzen. Die türkische Frachtfluggesellschaft Turkish Cargo verstärkt ihre bestehende Verbindung mit einem zusätzlichen wöchentlichen Flug einer Boeing 777 F auf der Route Quito-Bogotá-Miami-Istanbul-Maastricht/Aachen. Neu hinzukommt die usbekische Frachtfluggesellschaft My Freighter, die zwei wöchentliche Flüge mit Boeing 767-300 F-Maschinen auf der Strecke Shanghai-Taschkent-Almaty-Maastricht/Aachen aufnimmt. Auf der neuen Verbindung aus Asien werden unter anderem E-Commerce-Produkte, Autoteile und allgemeine Fracht transportiert. Der zusätzliche Flug von Turkish Cargo befördert vor allem Blumen und Gemüse aus Südamerika. Die Ausweitung des Angebotes unterstreicht die strategische Position des Flughafens als Luftfracht-Drehkreuz an der niederländisch-deutschen Grenze und stärkt die Verbindungen nach Asien und Südamerika.

weiterlesen »

Finanzielle Turbulenzen bei Kenya Airways: Kurzfristige Kredite sollen Überleben sichern

Die kenianische Staatsfluggesellschaft Kenya Airways kämpft erneut mit finanziellen Schwierigkeiten. Wie bekannt wurde, hat die Airline kurzfristige Darlehen in Höhe von 50 Millionen US-Dollar von lokalen Geschäftsbanken erhalten, um ihren dringendsten Betriebskapitalbedarf zu decken. Diese sogenannte Überbrückungsfinanzierung ist notwendig geworden, da eine geplante langfristige Kapitalbeschaffung von 500 Millionen US-Dollar, die das Unternehmen nachhaltig stabilisieren soll, ins Stocken geraten ist. Das Hauptproblem liegt in der Verzögerung der Genehmigung durch die kenianische Regierung, die mit einem Anteil von 49 Prozent der Hauptaktionär der Fluggesellschaft ist. Die aktuellen Herausforderungen bei Kenya Airways sind ein Spiegelbild der anhaltenden Spannungen in der globalen Luftfahrt, die durch operative Engpässe und die Suche nach stabiler Finanzierung gekennzeichnet ist. Ein Rückfall in die roten Zahlen: Die finanzielle Lage im ersten Halbjahr Die finanziellen Zahlen für das erste Halbjahr 2025 zeichnen ein beunruhigendes Bild. Kenya Airways schlitterte mit einem Nachsteuerverlust von 12,15 Milliarden kenianischen Schilling (entsprechend 94 Millionen US-Dollar) wieder in die Verlustzone, nachdem im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch ein kleiner Gewinn von 513 Millionen Schilling (vier Millionen US-Dollar) erzielt werden konnte. Die Umsätze des Unternehmens fielen um fast 19 Prozent auf 74,5 Milliarden Schilling (577 Millionen US-Dollar), ein direkter Spiegelbild des Rückgangs der Passagierzahlen um 14 Prozent und einer Reduzierung der verfügbaren Sitzkapazität um 16 Prozent. Diese negativen Entwicklungen, so gab die Airline bekannt, sind das Resultat einer Kombination aus betrieblichen und finanziellen Schwierigkeiten. Die Liquidität der Gesellschaft geriet unter Druck, da die Einnahmen sanken, während die Betriebskosten nur um 4,6 Prozent auf 86,7 Milliarden Schilling (671

weiterlesen »

Österreich feiert erstes Kinofest mit Einheitspreis

Am Samstag, 13. September 2025, findet in Österreich zum ersten Mal das Kinofest statt. Die Veranstaltung, die vom Fachverband der Kinos der Wirtschaftskammer Österreich organisiert wird, bietet Kinotickets an diesem Tag zum Einheitspreis von 5,90 Euro an. Die Initiative orientiert sich am Erfolg ähnlicher Formate in Deutschland und dient als Auftakt in die kommende Herbst- und Wintersaison. Alle Standorte der Kinokette Cineplexx nehmen an der Aktion teil. Für die Besucher stehen verschiedene Filmgenres zur Auswahl. Zu sehen sind unter anderem Familienfilme wie „Die Gangster Gang 2“ und Horrorfilme wie „Conjuring 4“. Das Programm umfaßt zudem Komödien wie „Kanu des Manitu“ sowie Dramen und Romanzen. Die Veranstaltung soll die Vielfalt des Kinos hervorheben. Der Vorverkauf für das Kinofest hat bereits begonnen.

weiterlesen »