2025

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2025

Hohe Gebühren bremsen Luftverkehr: Ryanair kritisiert Deutschlands Erholung

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat scharfe Kritik am deutschen Luftverkehrsmarkt geübt. Im Rahmen der Veröffentlichung ihres Verkehrsupdates für Deutschland gab das Unternehmen bekannt, daß sich der Flugverkehr nur schleppend von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erhole. Gemäß den Daten von Ryanair habe der Flugverkehr lediglich 89 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht. Die Airline macht dafür insbesondere die hohen Zugangskosten am Standort Deutschland verantwortlich. Ryanair-Chef Eddie Wilson appellierte direkt an die Regierung, die Steuern und Gebühren zu senken, um die Erholung zu beschleunigen. Der Konflikt zwischen den Fluggesellschaften und der deutschen Regierung rückt damit die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Luftverkehrs ins Zentrum der öffentlichen Debatte. Die Kluft in der Erholung: Deutschland im europäischen Vergleich Die Erholung des Luftverkehrs ist in vielen Ländern Europas in vollem Gange. Während einige Länder das Vorkrisenniveau bereits erreicht oder sogar übertroffen haben, hinkt der deutsche Markt nach Ansicht von Marktbeobachtern und Branchenverbänden hinterher. Die von Ryanair genannten 89 Prozent des Vorkrisenniveaus stellen eine signifikante Lücke dar. Besonders deutlich wird dies an regionalen Flughäfen, die für das Geschäftsmodell von Billigfluggesellschaften von entscheidender Bedeutung sind. Ryanair hat sich beispielsweise vollständig von den Flughäfen in Dresden und Leipzig zurückgezogen. Die Passagierzahlen liegen dort nach Unternehmensangaben bei lediglich 60 beziehungsweise 74 Prozent des Vorkrisenniveaus. Auch der Hauptstadtflughafen in Berlin erreicht mit nur 71 Prozent noch nicht wieder seine volle Kapazität. Diese Zahlen spiegeln einen breiteren Trend wider, bei dem die Nachfrage zwar zurückkehrt, aber die Fluggesellschaften ihre Kapazitäten strategisch in Märkte mit günstigeren Bedingungen verlagern. Der Rückzug von Fluglinien wie Ryanair hat direkte

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Ryanair will Flugangebot an spanischen Flughäfen reduzieren

Die Fluggesellschaft Ryanair will einem Medienbericht zufolge ihr Flugangebot an spanischen Regionalflughäfen reduzieren. Als Grund dafür nannte Ryanair-Chef Eddie Wilson die geplante Gebührenerhöhung des staatlichen Flughafenbetreibers Aena. Die Kapazität soll im kommenden Winter um rund eine Million Sitzplätze verringert werden. Ryanair, die in Spanien die meisten Passagiere befördert, hatte bereits im Januar eine Reduzierung um 800.000 Plätze für die Sommersaison angekündigt. Aena plant, die Flughafengebühren im kommenden Jahr um 6,5 Prozent anzuheben. Die Erhöhung soll unter anderem den Ausbau der Großflughäfen in Madrid und Barcelona finanzieren. Die Ankündigung von Ryanair wird als direkte Reaktion auf die geplante Verteuerung der Dienstleistungen von Aena gewertet. Die Gegenüberstellung der beiden Unternehmen unterstreicht den Preiskampf zwischen Low-Cost-Carriern und Flughafenbetreibern.

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Thai Airways vor Kapazitätsengpässen: Modernisierung der Flotte könnte neue Europa-Routen verzögern

Die staatliche Fluggesellschaft Thai Airways International, die sich in einer Phase tiefgreifender Restrukturierung befindet, steht vor einer bedeutenden operativen Herausforderung. Im Zuge der Flottenmodernisierung ist eine zeitliche Lücke in der Verfügbarkeit von Langstreckenflugzeugen entstanden, die das Unternehmen dazu zwingen könnte, Pläne für neue Europa-Verbindungen zu verschieben. Wie aus Berichten hervorgeht, hat die Airline mehr ältere Maschinen ausgemustert, als zeitnah neue Flugzeuge geliefert werden können. Konzernchef Chai Eamsiri bestätigte einen „signifikanten Engpaß im Sitzangebot“, der sich direkt auf die Kapazität der Airline auswirkt. Die thailändische Fluggesellschaft durchforstet nun den Leasingmarkt nach einer Überbrückungslösung, um ihre ambitionierten Wachstumsziele im lukrativen Europaverkehr zu sichern. Der Flottenumbau als strategische Zäsur: Abschied von Riesenjets Die Flottenmodernisierung von Thai Airways ist ein notwendiger und strategischer Schritt. In den vergangenen Jahren hatte die Airline eine ineffiziente und heterogene Flotte betrieben, bestehend aus bis zu acht verschiedenen Flugzeugtypen. Diese Vielfalt führte zu hohen Betriebskosten, komplexen Wartungsprozessen und aufwendigen Schulungsprogrammen für das Personal. Als Folge einer finanziellen Restrukturierung und des drastischen Rückgangs des Flugverkehrs wurde beschlossen, die Flotte radikal zu vereinfachen und zu modernisieren. Ausgemustert wurden bereits ikonische, aber unwirtschaftliche Flugzeuge wie der doppelstöckige Airbus A380 und die vierstrahlige Boeing 747-400. Auch ältere Modelle der Boeing 777-200ER wurden aus dem Verkehr gezogen. Der Plan sieht vor, die Flotte bis zum Jahr 2033 auf lediglich vier Flugzeugtypen zu reduzieren. Die Strategie konzentriert sich auf effiziente und kostengünstige Flugzeuge, die auf die Bedürfnisse der Airline zugeschnitten sind. Für die Langstreckenverbindungen sollen die Boeing 777-300ER, die Boeing 787 (Dreamliner) und der Airbus

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Österreichs Campingbranche mit starkem ersten Halbjahr 2025

Die österreichische Campingbranche hat im ersten Halbjahr 2025 einen deutlichen Anstieg der Übernachtungszahlen verbucht. Laut Statistik Austria wurden insgesamt 3.020.022 Nächtigungen gezählt, was einem Plus von 12,4 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres entspreche. Besonders stark war der April, in dem sich die Nächtigungen auf 357.186 verdoppelten. Der Mai hingegen verzeichnete mit einem Minus von 25 Prozent einen Rückgang der Zahlen. Am häufigsten wurde in Tirol genächtigt, das mit 906.399 Übernachtungen an der Spitze liegt. Kärnten und Salzburg folgen auf den Plätzen zwei und drei. Tomas Mehlmauer, Präsident des Österreichischen Campingclubs, erklärte, daß sich die Campingzahlen seit Jahren auf hohem Niveau bewegen. Die Zahlen zeigten, daß Camping kein vorübergehender Trend, sondern eine feste Größe im österreichischen Tourismus sei. Trotz eines kühleren Julis rechne die Branche mit einer zufriedenstellenden Sommersaison. Die guten Zahlen im August und der Nächtigungsrekord des gesamten Tourismus im Halbjahr würden auf ein positives Ergebnis hindeuten.

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Tragödie am Vorabend der Flugschau: Polnischer F-16-Pilot kommt bei Trainingsflug ums Leben

Eine tragische Nachricht überschattet die Vorbereitung auf eine der grössten Luftfahrtveranstaltungen Mitteleuropas: Bei einem Trainingsflug am Abend des 28. August 2025 ist ein polnischer F-16-Kampfjet in der Nähe des Flughafens Radom abgestürzt. Die Maschine, Teil des Tiger Demo Team der polnischen Luftwaffe, befand sich in der Vorbereitung für die anstehende Radom Air Show, die am 30. August beginnen sollte. Augenzeugen zufolge leitete das Flugzeug einen steilen Sinkflug über der Landebahn ein und konnte diesen nicht mehr abfangen, bevor es auf dem Boden aufschlug und in Flammen aufging. Rettungskräfte waren sofort vor Ort. Polens stellvertretender Ministerpräsident und Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz bestätigte später die traurige Gewissheit: Der Pilot des Jets kam bei dem Absturz ums Leben. Der Vorfall ist ein schwerer Schlag für die polnischen Streitkräfte und eine ernste Erinnerung an die Risiken der militärischen Luftfahrt. Der Hergang der Tragödie: Absturz bei der Vorbereitung Der Unfall ereignete sich am späten Abend gegen 19:25 Uhr Ortszeit. Die F-16, ein Mehrzweckkampfflugzeug des Typs Fighting Falcon, war Teil der Übungsflüge, die dem offiziellen Beginn der Air Show vorangehen. Diese sogenannten Familiarisierungsflüge dienen den Piloten dazu, sich mit dem Luftraum und den Gegebenheiten am Veranstaltungsort vertraut zu machen. Videos und Zeugenaussagen, die kurz nach dem Vorfall aufkamen, beschreiben einen dramatischen und unvorhersehbaren Absturz. Das Flugzeug kippte nach oben ab und fiel dann fast senkrecht zu Boden. Die Aufnahmen zeigen, wie die Maschine im freien Fall eine scharfe Linkskurve vollführte, bevor sie mit hoher Geschwindigkeit auf das Flughafengelände aufschlug. Unmittelbar nach dem Aufprall kam es zu einer

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Brussels Airlines stockt Flotte um fünf A320neo auf

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines modernisiert ihre Flotte weiter. Der Verwaltungsrat des Unternehmens hat den Kauf von fünf zusätzlichen Airbus A320neo-Maschinen genehmigt. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der A320neo-Flugzeuge bis zum Ende des Jahrzehnts auf 13. Die Fluggesellschaft betreibt bereits fünf A320neo-Flugzeuge, drei weitere sollen bis Ende 2025 folgen. Die neu genehmigte Charge von fünf Maschinen wird ab 2027 eingegliedert und soll ältere Modelle ersetzen. Die Entscheidung zielt darauf ab, die Kostenstruktur des Unternehmens zu optimieren und die langfristige Rentabilität zu sichern. Die A320neo ist mit größeren Gepäckfächern ausgestattet, die 40 Prozent mehr Stauraum bieten und so zu schnelleren Abläufen beim Ein- und Aussteigen beitragen sollen. Parallel zur Erneuerung der Kurzstreckenflotte erweitert Brussels Airlines auch ihr Langstreckennetz. Die Langstreckenflotte soll auf 13 Airbus A330-Flugzeuge anwachsen. Von 2027 an plant die Fluggesellschaft die Einführung von neuen interkontinentalen Kabinen. Zudem wird die Business-Lounge „THE LOFT“ am Brüsseler Flughafen renoviert.

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Langsamer Abschied von der 100-Milliliter-Regel

Eine der bekanntesten und oft als lästig empfundenen Regelungen an Flughäfen steht vor dem Wandel: Die seit 2006 geltende Beschränkung für Flüssigkeiten im Handgepäck wird an ausgewählten Kontrollstellen deutscher Flughäfen gelockert. Ermöglicht wird dies durch die Einführung von modernsten Computertomografie-(CT)-Scannern, die eine detaillierte und dreidimensionale Durchleuchtung von Gepäckstücken ermöglichen. Diese technologische Neuerung erlaubt es den Behörden, Flüssigkeitsbehälter mit einem Fassungsvermögen von bis zu zwei Litern sicher zu prüfen und von gefährlichen Substanzen zu unterscheiden. Während der Flughafen Frankfurt am Main als größter deutscher Airport die Neuerung ab Mitte September an bestimmten Kontrollspuren einführt, laufen auch in München und Berlin bereits die Vorbereitungen. Die Umstellung verspricht nicht nur eine deutlich höhere Effizienz bei den Sicherheitskontrollen, sondern auch einen spürbaren Komfortgewinn für Reisende. Allerdings gilt zu beachten, daß die neuen Regelungen nur dort angewendet werden, wo auch die neueste Technik installiert ist. Die schrittweise Revolution: Von der 100-Milliliter-Regel zur Zwei-Liter-Flasche Die strikte 100-Milliliter-Regel, die vorschreibt, daß Flüssigkeiten in transparenten, wiederverschließbaren Beuteln mit einem maximalen Fassungsvermögen von einem Liter transportiert werden müssen, wurde im Jahr 2006 eingeführt. Der Grund für diese drastische Massnahme war die Entdeckung eines terroristischen Anschlagsplans, bei dem die Täter versuchten, Flüssigsprengstoffe an Bord von Flugzeugen zu schmuggeln, getarnt als Getränke. Die Regelung, die weltweit an Flughäfen umgesetzt wurde, diente dazu, eine Wiederholung solcher Vorfälle zu verhindern. Sie führte jedoch auch zu längeren Wartezeiten, da Passagiere gezwungen waren, ihre Flüssigkeiten aus dem Handgepäck zu nehmen, um sie gesondert durch die Röntgengeräte zu schicken. Die jetzt bevorstehende Lockerung der Regelung ist

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Hotels aus ganz Europa klagen gegen Booking.com

Eine europäische Sammelklage gegen den Online-Anbieter Booking.com hat bisher mehr als 15.000 Hotels und Beherbergungsbetriebe angezogen. Allein in Österreich haben sich rund 750 Betriebe für die Teilnahme an der Klage registriert. Die Initiative wird vom europäischen Hotelverband HOTREC und mehr als 30 nationalen Verbänden unterstützt. Sie richtet sich gegen die jahrelange Anwendung von Bestpreisklauseln, die vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) im September 2024 als unvereinbar mit dem EU-Wettbewerbsrecht beurteilt wurden. Das Ziel der Klage sei es, finanzielle Schäden geltend zu machen, die den Hotelbesitzern durch die Klauseln entstanden sein könnten. Georg Imlauer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich, erklärte, daß die hohe Beteiligung das Interesse an einer rechtlichen Klärung zeige. Die Daten der teilnehmenden Hotels werden nach Ablauf der Anmeldefrist konsolidiert und geprüft. Die Klage soll noch vor Jahresende beim Bezirksgericht Amsterdam, dem Sitz von Booking.com, eingebracht werden.

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Condor nimmt neue Inlandsverbindung zwischen Frankfurt und Düsseldorf auf

Die deutsche Fluggesellschaft Condor wird im Sommerflugplan 2026 eine neue Inlandsverbindung zwischen Frankfurt und Düsseldorf aufnehmen. Der Flug soll einmal täglich stattfinden. Die Bestätigung der neuen Route erfolgte durch das Unternehmen auf Anfrage. Die Verbindung soll das Zubringernetz der Airline stärken und Reisende aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands, Nordrhein-Westfalen, an das Langstrecken-Drehkreuz in Frankfurt anbinden. Condor nutzt die Route zudem für operative Zwecke, wie den Transport von Crews und Wartungsereignisse bei der Condor Technik in Düsseldorf. Die täglichen Flüge sollen am Abend nach Düsseldorf und am Morgen zurück nach Frankfurt erfolgen. Zum Einsatz kommen soll ein Airbus A320-Flugzeug. Die neue Strecke nach Düsseldorf ergänzt die bereits bekanntgegebenen neuen City-Ziele für den kommenden Sommerflugplan. Zu diesen gehören Budapest, Venedig und Barcelona, die Condor ebenfalls ab Frankfurt anfliegen wird.

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Southwest Airlines erweitert Netz und nimmt St. Maarten ins Streckennetz auf

Die amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines, bekannt für ihr einzigartiges Geschäftsmodell und ihre dominante Stellung im Inland, hat einen bedeutenden Schritt in ihrer jüngsten Expansionsstrategie bekanntgegeben. Mit der Erweiterung ihres Flugplans bis in den Juni des Jahres 2026 kündigt das Unternehmen die Aufnahme von St. Maarten als neue internationale Destination an. Der tägliche Flugbetrieb von Orlando aus, ergänzt durch Wochenendverbindungen ab Baltimore/Washington, markiert die erste neue internationale Route der Fluggesellschaft seit dem Jahr 2021. Diese strategische Entscheidung, die eine der beliebtesten Karibikinseln ins Netzwerk integriert, signalisiert eine Rückkehr zu offensiverem Wachstum und unterstreicht die anhaltend starke Nachfrage nach Freizeitreisen in der Region. St. Maarten, berühmt für seine einzigartige Lage als niederländisch-französisches Territorium, bietet Southwest Airlines neue, vielversprechende Marktchancen in einem hart umkämpften Umfeld. Die Taktik der Expansion: Ein neuer Schritt im internationalen Flugplan Southwest Airlines, deren Netzwerk traditionell stark auf den amerikanischen Markt ausgerichtet ist, hat die internationale Expansion stets vorsichtig und schrittweise vorangetrieben. Nach einer Phase der Konsolidierung und der Fokussierung auf die Erholung nach der globalen Reisekrise stellt die neue Route nach St. Maarten einen klaren strategischen Wendepunkt dar. Die Wahl von Orlando und Baltimore/Washington als Ausgangspunkte für die neuen Flüge ist keinesfalls zufällig. Beide Städte dienen Southwest als wichtige Drehkreuze und sind zentrale Märkte für den Freizeittourismus. Von diesen beiden Knotenpunkten aus können Passagiere, so das Unternehmen, über 45 weitere US-Flughäfen erreichen, was die Attraktivität der neuen Route für Reisende aus dem gesamten Land deutlich steigert. Die tägliche Anbindung von Orlando aus ermöglicht es der Airline, kontinuierlichen Reiseverkehr

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