2025

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2025

Internationale Sicherheitskontrollen am Flughafen Nuuk ausgesetzt

Die dänische Verkehrsbehörde hat die internationale Sicherheitskontrolle am Flughafen Nuuk in Grönland vorübergehend ausgesetzt. Passagiere, die ins Ausland reisen, müssen sich nun über andere grönländische Flughäfen umleiten lassen, um dort die Sicherheitskontrolle zu durchlaufen. Die Aussetzung soll mit der Ausbildung des Sicherheitspersonals zusammenhängen, welche den behördlichen Anforderungen für internationale Flüge nicht vollständig genüge. Die Zertifizierung für Inlandsflüge sei von der Maßnahme nicht betroffen. Betroffene Reisende werden vorerst als Inlandspassagiere behandelt, bis sie einen Flughafen mit entsprechender Zertifizierung erreichen, wie etwa Kangerlussuaq oder Narsarsuaq. Die Fluggesellschaften, darunter Air Greenland, würden die Passagiere über die geänderten Reisepläne informieren. Laut Greenland Airports werde intensiv mit der dänischen Verkehrsbehörde an einer Lösung des Problems gearbeitet, um den internationalen Flugbetrieb schnellstmöglich wieder aufzunehmen. Der Vorfall folgt auf frühere Verzögerungen am Flughafen Nuuk im Zusammenhang mit der Sicherheitsbereitschaft.

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Hahnair erweitert globales Netzwerk um 20 neue Partner-Airlines

Der Ticketingdienstleister Hahnair hat sein globales Netzwerk um 20 neue Partner-Airlines erweitert. Die neuen Partner verteilen sich auf verschiedene Kooperationsmodelle. Das Unternehmen arbeitet nun mit mehr als 350 Fluggesellschaften zusammen und ermöglicht diesen den Ticketvertrieb über 100.000 Reisebüros in 190 Märkten. Hahnair fungiert als Zwischenhändler für Airlines, die auf diesem Weg in Regionen ohne eigene Vertretung Flugtickets verkaufen wollen. Acht der neuen Fluggesellschaften haben Interline-Vereinbarungen mit Hahnair geschlossen. Neun Airlines sind über den Codes X1 in den globalen Buchungssystemen verfügbar. Drei Unternehmen nutzen eine Dual-Partner-Lösung, die beide Vertriebswege umfaßt. Der Ausbau des Partnernetzwerks soll den Fluggesellschaften neue Vertriebskanäle eröffnen.

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Skyguide meldet deutlichen Gewinn und steigende Verkehrszahlen

Die Schweizer Flugsicherung Skyguide, verantwortlich für die sichere und effiziente Lenkung des Luftverkehrs über den Alpen, hat ein beeindruckendes Comeback hingelegt. Nach wirtschaftlich schwierigen Jahren, die durch externe Faktoren wie die globale Reisekrise stark beeinflußt waren, meldet das Unternehmen für das erste Halbjahr des laufenden Jahres ein positives Nettoergebnis von acht Millionen Schweizer Franken. Diese Zahl ist nicht nur ein Indikator für die wirtschaftliche Erholung des Unternehmens, sondern auch ein Zeichen für die allgemeine Belebung des Flugverkehrs. Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet Skyguide sogar mit einem Nettogewinn von mehr als 40 Millionen Schweizer Franken, was die Stärke des Aufwärtstrends unterstreicht. Parallel zur wirtschaftlichen Genesung hat die Flugsicherung auch operativ Bestleistungen erzielt, indem sie in den ersten sechs Monaten des Jahres über 868.000 Flüge sicher und pünktlich durch den Schweizer Luftraum geleitet hat. Die jüngsten Zahlen spiegeln nicht nur die Rückkehr der Reisenden wider, sondern auch die Fähigkeit der Organisation, mit den steigenden Anforderungen fertig zu werden und in strategische Bereiche zu investieren. Finanzieller Höhenflug: Das erste positive Halbjahr und optimistische Prognosen Die finanzielle Erholung von Skyguide ist bemerkenswert, wenn man die jüngste Vergangenheit des Unternehmens betrachtet. Während der Pandemie brach der Luftverkehr nahezu vollständig zusammen, was die Einnahmen der Flugsicherung massiv einbrechen liess. Im Jahr 2021 mußte Skyguide noch einen dreistelligen Millionenverlust verkraften, der nur durch staatliche Kredite und Beihilfen abgefedert werden konnte. Der nun vorliegende Gewinn von acht Millionen Franken im ersten Halbjahr des Jahres 2025 ist somit mehr als eine rein positive Zahl – er steht symbolisch für

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LOT Polish Airlines präsentiert Kabinendesign für Airbus A220

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines hat Entwürfe für die Kabinen ihrer neuen Airbus A220-Flugzeuge vorgestellt. Die neuen Maschinen sollen ab 2027 in Dienst gestellt werden. Die A220-Flotte wird in einer Zweiklassen-Konfiguration betrieben, wobei die Sitzanordnung 2-3 beträgt. Die vom Hersteller RECARO gelieferten Sitze sollen 18 Zoll breit sein und über USB-C-Ladeanschlüsse verfügen. Das Kabinenkonzept sieht geringere Geräuschpegel und größere Stauräume für das Handgepäck vor. Zudem werde die Kabine mit einem dynamischen LED-Lichtkonzept und größeren Fenstern ausgestattet. Die Airline plant, WLAN an Bord anzubieten. Die Einführung des A220 gilt als ein Meilenstein in der Modernisierung der LOT-Flotte. Die Flugzeuge sollen künftig auf Kurz- und Mittelstreckenflügen eingesetzt werden.

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Flughafen Kopenhagen verzeichnet Rekordhalbjahr mit 14,9 Millionen Passagieren

Die Betreibergesellschaft Copenhagen Airports A/S hat in der ersten Hälfte des Jahres 2025 einen Gewinn vor Steuern von 595 Millionen Dänischen Kronen erzielt. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als der Gewinn 491 Millionen Kronen betrug. Die Umsätze stiegen um acht Prozent auf 2,54 Milliarden Kronen, angetrieben durch Einnahmen aus dem Flugverkehr sowie aus Bereichen wie dem Einzelhandel und Parkplätzen. Mit 14,9 Millionen Passagieren wurde ein Rekordwert für ein Halbjahr erzielt, was einer Zunahme von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Der Transferverkehr stieg um 23 Prozent und stärkte die Rolle des Flughafens als Drehkreuz für Nordeuropa. Zur Bewältigung des Wachstums wurden neue CT-Scanner-Sicherheitskontrollen in Betrieb genommen, die Wartezeiten reduzieren sollen. Für das Gesamtjahr 2025 wird eine Passagierzahl von rund 32 Millionen erwartet, bei einem Gewinn von 1,45 bis 1,65 Milliarden Kronen. Das Management warnte jedoch vor geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheit, die die Reisenachfrage beeinflussen könnten. Eine bedeutende Entwicklung stellt die geplante Übernahme der Mehrheitskontrolle durch den dänischen Staat dar, die von der Europäischen Kommission bereits genehmigt wurde.

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Yakovlev MS-21-310 nimmt die finale Hürde der Bodentests

Ein zentraler Schritt im ehrgeizigen Programm zur Entwicklung eines modernen Passagierflugzeugs auf heimischer Basis ist vollzogen: Die russische Fluggesellschaft Yakovlev hat am Standort Irkutsk die komplexen Bodentests für die zweite Ausführung der MS-21 abgeschlossen, die vollständig mit inländisch gefertigten Komponenten ausgestattet ist. Die Prüfung, die essentielle Systeme wie die Stromversorgung, die Hydraulik, die Steuerung und die Bordelektronik umfaßte, gilt als ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zur endgültigen Zulassung des Flugzeugs. Mit diesem Fortschritt rückt das Projekt, das die russische Zivilluftfahrt modernisieren und von ausländischen Zulieferern unabhängiger machen soll, einen entscheidenden Schritt voran. Die erfolgreichen Frequenztests stellen sicher, daß die Struktur des Flugzeugs allen Belastungen des Flugbetriebs standhält und keine gefährlichen Resonanzen entwickelt. Dieser Erfolg unterstreicht das Engagement des Staatskonzerns Rostec und der daran beteiligten Unternehmen, das strategisch wichtige Vorhaben zur Gänze mit eigener Technologie zu realisieren. Die Strategie der Eigenständigkeit: Warum die heimische Fertigung im Fokus steht Das Projekt der MS-21 (Magistralny Samoljot 21. weka, zu Deutsch: Passagierflugzeug des 21. Jahrhunderts) hat eine lange und bewegte Geschichte. Ursprünglich als Gemeinschaftsprojekt mit internationalen Partnern konzipiert, sah der erste Prototyp eine breite Palette an westlicher Technologie vor, darunter Triebwerke des amerikanischen Herstellers Pratt & Whitney und Avionik von Rockwell Collins. Die ersten Flugzeuge wurden mit diesen Systemen ausgestattet und absolvierten bereits umfangreiche Flugtests. Ziel war es, ein Flugzeug zu schaffen, das mit den etablierten Modellen von Airbus und Boeing konkurrieren kann. Doch der Zugriff auf westliche Komponenten und Bauteile wurde durch geopolitische Entwicklungen massiv erschwert. Dies zwang die russische Luftfahrtindustrie zu

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Flughafen Paderborn/Lippstadt mit stabilen Passagierzahlen in den Sommerferien

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt hat in den Sommerferien des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen 150.835 Fluggäste gezählt. Der Zeitraum umfaßte die Wochen vom 12. Juli bis zum 26. August 2025. Das Ergebnis entspricht dem hohen Niveau des Vorjahres und habe die Erwartungen des Managements erfüllt. Als wichtigste Reiseziele für die Urlauber aus Ostwestfalen und Lippe hätten sich erneut Antalya in der Türkei und Palma de Mallorca in Spanien erwiesen. Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser bewertete das erzielte Ergebnis als sehr gut und hob die Stabilisierung der Fluggastzahlen hervor. Die Sommerferien gelten als die frequenzstärkste Phase des Jahres am Heimathafen. Der Flughafen hatte sich personell und organisatorisch auf die Hauptreisezeit vorbereitet. Damit konnte ein reibungsloser Ablauf während der stärksten Phase gewährleistet werden.

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Braathens stellt Flotte um und trennt sich von Airbus-Jets

Die Fluggesellschaft Braathens hat eine strategische Umstellung ihrer Flotte angekündigt. Bis 2027 sollen die Airbus-Flugzeuge ausgemustert werden. Das Unternehmen will sich zukünftig ausschließlich auf den Betrieb des Turboprop-Flugzeugs ATR72-600 konzentrieren und als ACMI-Anbieter auftreten. Die Entscheidung wurde getroffen, da der langfristige Produktionsvertrag für die Airbus-Flotte im Dezember 2026 ausläuft. Laut Unternehmensangaben seien die Airbus-Jets nicht mehr optimal für die Anforderungen von Reiseveranstaltern und klassischen Fluggesellschaften konfiguriert. Gleichzeitig tendiere die Nachfrage im ACMI-Sektor, in dem Flugzeuge inklusive Personal und Wartung vermietet werden, zu flexiblen Turboprop-Lösungen. Die ATR72-600-Maschinen gelten als effizient und sind besonders für saisonale Routen, regionale Strecken und die Erschließung neuer Märkte geeignet. Durch die Konzentration auf einen einheitlichen Flugzeugtyp erhofft sich die Airline, ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken und die Rentabilität zu erhöhen. Das Management von Braathens kündigte an, mit den Gewerkschaften zusammenzuarbeiten, um den Airbus-Crews Übergangsmöglichkeiten auf die ATR-Flotte zu ermöglichen.

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Europas Billigflieger verschärfen die Kontrolle über das Handgepäck

Die Geschäftsmodelle europäischer Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Easyjet beruhen auf einer einfachen, aber effektiven Formel: extrem niedrige Basispreise, die durch eine Vielzahl von Zusatzgebühren, sogenannte Ancillary Revenues, ergänzt werden. Eine der bedeutendsten Einnahmequellen dieser Fluggesellschaften ist die Gebühr für das Handgepäck. Die strikte Einhaltung der Handgepäcksregeln ist daher für die Rentabilität der Unternehmen von zentraler Bedeutung. Wie nun bekannt wurde, geht Ryanair, Europas führende Billigfluggesellschaft, einen Schritt weiter und erhöht die finanzielle Vergütung für seine Mitarbeiter am Flugsteig, die Passagiere mit überdimensionierten Handgepäckstücken identifizieren. Die Gebühr für jedes entdeckte, zu große Gepäckstück wird von 1,50 Euro auf 2,50 Euro angehoben, und die bisherige monatliche Obergrenze von 80 Euro wird komplett abgeschafft. Ein ähnliches System wurde auch beim Konkurrenten Easyjet eingeführt. Dieser Schritt unterstreicht die wachsende Bedeutung der Zusatzumsätze und der operativen Effizienz in einem hart umkämpften Markt und wirft gleichzeitig Fragen nach der Kundenbeziehung und dem Arbeitsklima am Flugsteig auf. Die Logik des Geschäftsmodells: Wenn Effizienz auf Erträge trifft Das Geschäftsmodell der Billigfluggesellschaften, das Ryanair in Europa maßgeblich geprägt hat, ist eine meisterhafte Kombination aus Kosteneinsparung und Einnahmengenerierung. Der Kern des Modells ist die Bereitstellung von Flugtickets zu Preisen, die oft geringer sind als die Fahrtkosten zum Flughafen. Dies wird erreicht durch eine radikale Fokussierung auf Effizienz: einheitliche Flugzeugflotten, schnelle Bodenabfertigung und eine Minimierung der Personalkosten. Die Marge pro Ticket ist äusserst gering, weshalb die Fluggesellschaften auf Nebeneinnahmen angewiesen sind, um profitabel zu bleiben. Diese Nebeneinnahmen, zu denen Sitzplatzreservierungen, bevorzugtes Boarding und insbesondere Gepäckgebühren gehören, machen einen signifikanten Anteil am

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Deutsche Bahn und PKP Intercity bauen Zugverkehr nach Polen aus

Die Deutsche Bahn und die polnische PKP Intercity erweitern das Fernverkehrsangebot zwischen Deutschland und Polen deutlich. Wie der deutsche Konzern mitteilte, soll das Angebot ab Mitte Dezember um mehr als 50 Prozent wachsen. Reisenden stehen dann 17 statt bisher elf direkte Verbindungen zur Verfügung. Ein siebtes Zugpaar auf der Hauptstrecke Berlin-Warschau ermöglicht künftig einen Zweistundentakt mit einer Reisezeit von fünf Stunden. Eine komplett neue Verbindung wird zudem zwischen Leipzig, Breslau und Krakau eingeführt, die zweimal täglich verkehren soll. Einer dieser Züge fährt weiter bis Przemysl an der polnisch-ukrainischen Grenze. Geplant sind auch neue Nachtzugverbindungen. Ein täglicher Eurocity wird Berlin über Breslau und Krakau mit Przemysl verbinden. Eine weitere Route führt von Berlin über Lodz und Warschau nach Chelm in der Nähe der ukrainischen Grenze. Durch zusätzliche Wagen im Nachtzug München-Warschau entsteht eine neue Direktverbindung zwischen Süddeutschland und Südpolen.

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