2025

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2025

Zugfahrt zum BER wird erheblich schneller

Die Zuganbindung an den Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) wird für viele Fahrgäste erheblich schneller. Mit der lang erwarteten Inbetriebnahme der Dresdner Bahn verkürzt sich die Fahrzeit vom Berliner Hauptbahnhof zum Flughafen ab Mitte Dezember auf nur noch gut 20 Minuten. Der Flughafenexpress (FEX) wird dann nicht mehr über Gesundbrunnen und Ostkreuz fahren, sondern südlich über den Potsdamer Platz und Südkreuz. Die Frequenz der Züge wird auf einen 15-Minuten-Takt erhöht. Die 16 Kilometer lange neue Trasse der Dresdner Bahn zwischen Südkreuz und Blankenfelde soll zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember in Betrieb gehen und damit die Bahnanbindung des BER rund fünf Jahre nach seiner Eröffnung vollenden. Von den Änderungen profitieren insbesondere die Bewohner des Berliner Ostens, da der Flughafen dann besser an das dortige Verkehrsnetz angebunden ist. Die neuen Linien RE20 von Lübbenau und RB24 aus Eberswalde werden zum Flughafen verlängert. Die Linie RE32 aus Oranienburg soll ab Februar 2026 ebenfalls zum BER fahren. Für einige Fahrgäste wird es allerdings umständlicher. So verliert der Bahnhof Gesundbrunnen seine direkte Regionalbahn-Verbindung zum Flughafen, und auch Reisende aus den westlichen Bezirken Spandau und Falkensee müssen künftig umsteigen. Vor den Verbesserungen kommt es zudem zu Einschränkungen: Für die Einrichtung neuer elektronischer Stellwerke wird der Bahnhof Südkreuz zwischen dem 24. Oktober und dem 12. Dezember für den Regional- und Fernverkehr gesperrt.

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Strategisches Tor zur Neuen Welt: Qatar Airways verlegt JFK-Basis und eröffnet exklusive Lounge

Die Fluggesellschaft Qatar Airways hat einen bedeutenden strategischen Schritt in ihrem nordamerikanischen Geschäft angekündigt. Ab 2026 wird sie ihre Operationen am New Yorker John F. Kennedy International Airport (JFK) verlegen und vom bisherigen Terminal 8 in das neue, im Bau befindliche Terminal 1 umziehen. Der Umzug ist Teil einer weitreichenden Expansion und wird von der Eröffnung der ersten exklusiven Qatar Airways-Lounge auf amerikanischem Boden begleitet. Diese 15.000 Quadratfuß große Anlage soll den Premium-Reisenden der Fluggesellschaft ein neues Maß an Komfort und Service bieten und unterstreicht die wachsende Bedeutung des US-amerikanischen Marktes für das Unternehmen. Der Schritt ist zugleich ein Zeichen für die umfassende Modernisierung, die am Flughafen JFK derzeit in vollem Gange ist. Ein neues Tor zu New York: Der Umzug zum Terminal 1 Die Entscheidung, die Basis am Flughafen JFK zu wechseln, ist für eine internationale Fluggesellschaft von großer Tragweite. Qatar Airways, die im Jahr 2008 ihren Betrieb in New York am Terminal 8 aufnahm, sieht in dem Umzug zum neuen Terminal 1 eine Chance, ihr Produkt auf ein höheres Niveau zu heben. Der Kern der Neupositionierung ist die Eröffnung einer exklusiven Lounge, die speziell für die Passagiere der Business Class konzipiert wurde. Die Anlage wird sich durch eine moderne Ausstattung und eine Größe von rund 1.400 Quadratmetern auszeichnen. Die neue Lounge soll den Reisenden vor dem Flug ein nahtloses Erlebnis bieten. Von VIP-Check-in-Schaltern über exklusive Speisen- und Getränkeoptionen bis hin zu dedizierten Entspannungsbereichen und Gebetsräumen wird die Lounge den Aufenthalt der Passagiere aufwerten. Ein besonders hervorgehobenes Merkmal ist

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Tödlicher Hubschrauberabsturz in Portugal: Mängel bei Pilotenausbildung

Nach den Ermittlungen der portugiesischen Luftfahrtbehörde GPIAAF haben Mängel in der Ausbildung und der Aufsicht von Piloten zu einem tödlichen Hubschrauberabsturz im vergangenen Jahr beigetragen. Bei dem Unglück, das zu den schwersten in der Geschichte der Luftbrandbekämpfung des Landes zählt, kamen fünf Feuerwehrmänner ums Leben. Die Untersuchung ergab, daß es keinen mechanischen Defekt an der Maschine gab. Stattdessen wurde der Absturz auf die Entscheidung des Piloten zurückgeführt, den Hubschrauber in geringer Höhe und mit hoher Geschwindigkeit über dem Douro-Fluß zu fliegen, was das Unfallrisiko erheblich erhöhte. Die Ermittler stellten fest, daß dieses Vorgehen eine tief verwurzelte Kultur unsicherer Praktiken und fehlender Aufsicht widerspiegelte. Der Pilot Luís Rebelo ist bereits wegen fahrlässiger Tötung angeklagt und hat Flugverbot erhalten. Die Ermittler gaben ihm die volle Verantwortung für das Unglück. Die GPIAAF hat zudem Empfehlungen für eine strengere Überwachung der Piloten herausgegeben. Die Vereinigung der GNR-Berufsleute, der die Opfer angehörten, bestätigte zusätzlich, daß die fünf Feuerwehrmänner kein Training für den Fall eines Absturzes in Wasser erhalten hatten. Dieser Mangel unterstreicht weitere Lücken in den Sicherheitsvorschriften.

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Vom Twinni bis zur Pistazie: Die heimischen Eis-Vorlieben im Sommer 2025

Nach einem eher verregneten Sommeranfang hat die Hitze des Augustes in Österreich die Nachfrage nach Eis in die Höhe getrieben. Eine Analyse des Online-Supermarktes Gurkerl gibt Aufschluß über die aktuellen Vorlieben der Konsumenten. Die Daten des Sommers 2025 zeigen eine spannende Mischung aus Nostalgie für klassische Kindheitssorten, einem starken Wachstum bei pflanzlichen Produkten und der ungebrochenen Dominanz von Pistazieneis. Dieser Überblick über die Eistrends bietet tiefe Einblicke in das Konsumverhalten der Österreicher, welches zwischen Tradition, bewußter Ernährung und dem Wunsch nach neuen Geschmackserlebnissen schwankt. Die Ergebnisse zeichnen das Bild eines Marktes, der sowohl von altbekannten Favoriten als auch von aufstrebenden Nischenprodukten geprägt ist. Eine Ode an die Kindheit: Das Comeback der Klassiker Die Analyse der meistbestellten Eissorten im Zeitraum von Juni bis August 2025 bei Gurkerl zeigt ein klares Bild: Die Österreicher sehnen sich nach ihren Kindheitserinnerungen. Die Liste der meistverkauften Sorten wird von Klassikern dominiert, die seit Generationen in den heimischen Gefriertruhen zu finden sind. Angeführt wird das Ranking vom Eskimo Twinni Multipack, einem zweiteiligen Eis am Stiel mit Zitrone und Himbeere, das für viele ein Symbol unbeschwerter Sommerferien ist. Auf den Plätzen folgen das Eskimo Jolly Multipack, der Eis-Klassiker mit Schokoladenüberzug, und der vielteilige Eskimo Eis Legenden Multipack, eine Sammlung der beliebtesten Sorten der Marke. Auch das traditionelle Cornetto Classico Multipack hat es in die Top 5 geschafft. Dieses „Retro-Revival“ ist kein Zufall, sondern ein bemerkenswertes Phänomen des modernen Konsumverhaltens. In einer schnelllebigen und komplexen Welt greifen viele Menschen gerne auf Produkte zurück, die ihnen ein Gefühl von

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Air Europa startet neue Verbindung zwischen Madrid und Genf

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa nimmt im Sommerflugplan 2026 eine neue Flugverbindung in die Schweiz auf. Ab dem 19. Juni 2026 wird die Airline zweimal täglich die Strecke zwischen der spanischen Hauptstadt Madrid und Genf bedienen. Für die neue Verbindung setzt das Unternehmen Maschinen des Typs Boeing 737-800 ein. Die neue Route erhöht die Reisemöglichkeiten zwischen Spanien und der Schweiz und schafft zusätzliche Kapazitäten auf dieser Strecke. Air Europa, die zur Allianz SkyTeam gehört, stärkt mit der neuen Route ihre Präsenz auf dem schweizerischen Markt. Sie tritt in den Wettbewerb mit anderen Fluggesellschaften, die die Verbindung zwischen den beiden Städten ebenfalls bedienen. Die neue Flugroute verbindet das internationale Drehkreuz Madrid mit Genf, einem bedeutenden Zentrum für Handel und internationale Organisationen in der Schweiz. Die geplante Frequenz von zwei täglichen Flügen deutet auf eine erwartete hohe Nachfrage, sowohl von Geschäfts- als auch von Freizeitreisenden, hin.

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Emirates untersagt Nutzung von Powerbanks an Bord

Die Fluggesellschaft Emirates hat eine neue Regelung für die Mitnahme von Powerbanks angekündigt. Ab dem 1. Oktober 2025 ist die Verwendung der tragbaren Akkus an Bord ihrer Flugzeuge untersagt. Passagiere dürfen die Geräte zwar weiterhin im Handgepäck mitführen, sie jedoch nicht zum Laden anderer Geräte verwenden oder selbst aufladen. Die Airline begründet die Entscheidung mit einer umfassenden Sicherheitsprüfung. In den letzten Jahren sei die Anzahl der Zwischenfälle mit Lithium-Batterien in der Luftfahrtbranche gestiegen. Powerbanks, die vor allem Lithium-Ionen-Batterien verwenden, können bei Überladung oder Beschädigung eine Überhitzung auslösen, die zu Bränden oder Explosionen führen kann. Gemäß den neuen Vorschriften dürfen Reisende nur Powerbanks mit einer Kapazität von weniger als 100 Wattstunden mit an Bord nehmen. Diese müssen in der Sitztasche oder unter dem Vordersitz verstaut werden und dürfen nicht in den Gepäckfächern oder im aufgegebenen Gepäck transportiert werden. Zudem müssen alle Geräte ihre Kapazitätsangaben deutlich aufweisen. Das Verbot der Nutzung geht über die meisten internationalen Bestimmungen hinaus, die bereits das Mitführen von Lithium-Batterien im aufgegebenen Gepäck untersagen. Die strengere Regelung von Emirates zeigt die erhöhte Sensibilität gegenüber den Risiken, die von elektronischen Geräten an Bord ausgehen können.

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EASA verhängt Flugverbot für tunesische Fluggesellschaft

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit EASA hat ein Flugverbot gegen die tunesische Fluggesellschaft Tunisair Express verhängt. Die Regionaltochter der staatlichen Fluggesellschaft Tunisair darf ab sofort den Luftraum der Europäischen Union nicht mehr nutzen. Die Maßnahme ist die Folge einer Entscheidung der europäischen Behörden, die Tunisair Express auf die sogenannte EU-Flugsicherheitsliste gesetzt haben. Diese Liste umfaßt Fluggesellschaften, bei denen erhebliche Sicherheitsbedenken bestehen. Solche Einschränkungen werden üblicherweise bei festgestellten Mängeln in der Wartung oder der behördlichen Aufsicht verhängt. Von dem Flugverbot sind vor allem die Verbindungen nach Italien betroffen, darunter die Routen nach Palermo, Neapel und Catania, sowie die Flüge nach Malta. Die beiden Flugzeuge des Typs ATR 72-600, die für die tunesische Airline im Einsatz sind, dürfen ihren Flugbetrieb innerhalb des Landes nach Djerba und Tozeur jedoch fortsetzen. Die Muttergesellschaft Tunisair ist von der Entscheidung der EASA nicht betroffen und darf weiterhin in die Europäische Union fliegen. Das Flugverbot gegen ihre Regionaltochter unterstreicht die strengen Sicherheitsauflagen, die in Europa für den kommerziellen Luftverkehr gelten.

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Norwegian-Maschine muß nach Triebwerksproblem umkehren

Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle ist kurz nach dem Start am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) notgedrungen umgekehrt. Die Maschine mit 179 Passagieren an Bord landete sicher, nachdem die Piloten eine technische Warnmeldung zu einem Triebwerk erhalten hatten. Der Flug mit der Nummer DY1123 war planmäßig am Nachmittag mit dem Ziel Bergen in Norwegen gestartet. Nur wenige Minuten nach dem Abheben leiteten die Piloten die Rückkehr zum Startflughafen ein. Etwa 30 Minuten nach dem Start setzte die Maschine sicher auf der Landebahn des BER auf. Die Besatzung handelte nach den strengen Sicherheitsvorschriften, die bei technischen Warnmeldungen zur Anwendung kommen. Die schnelle Entscheidung zur Umkehr dient dazu, die Sicherheit aller Passagiere und Crewmitglieder zu gewährleisten, selbst wenn sich eine Warnung als unbegründet erweisen sollte. Nach der Landung wurden die Passagiere und sechs Crewmitglieder in der Obhut der Fluggesellschaft versorgt. Die Maschine wird nun von Technikern überprüft, um die Ursache der Warnmeldung zu klären.

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Wendepunkt im Nachtzuggeschäft: ÖBB bremst Ausbau und rät Deutscher Bahn von Rückkehr ab

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), einst die treibende Kraft hinter der Renaissance des europäischen Nachtzugverkehrs, verlangsamen überraschend ihr Wachstum in diesem Segment. Gleichzeitig rät ihr Fernverkehrschef, Kurt Bauer, der Deutschen Bahn (DB) davon ab, in das Geschäft mit den Schlaf- und Liegewagen wieder einzusteigen. Die Ankündigungen kommen zu einem kritischen Zeitpunkt, an dem die DB vor einer strategischen Neuausrichtung steht und in der Politik der Wunsch nach einer Wiederbelebung des Nachtzuggeschäfts laut wird. Der Grund für die Kurskorrektur bei der ÖBB liegt in den operativen Herausforderungen, die der Betrieb von Nachtzügen in einem überlasteten und von Baustellen geplagten europäischen Bahnnetz mit sich bringt. Das vermeintliche Comeback des Nachtzuges stößt an seine betriebswirtschaftlichen Grenzen. Vom Pionier zum Zweifler: Der Kurswechsel der ÖBB Die Entscheidung der ÖBB stellt einen Wendepunkt dar. Nachdem die Deutsche Bahn Ende 2016 ihr Nachtzuggeschäft als unrentabel eingestellt hatte, sahen die Österreicher eine Marktlücke. Sie übernahmen Teile der Flotte und des Streckennetzes und bauten mit ihren Nightjets eine Erfolgsgeschichte auf. Die Zahl der Nachtzugreisenden stieg kontinuierlich an, und die ÖBB wurde zum größten Nachtzugbetreiber in Europa. Beflügelt von diesem Erfolg bestellte das Unternehmen eine große Flotte neuer Züge beim Hersteller Siemens, um das Netz weiter auszubauen. Doch nun bremst das Unternehmen ab. Statt der ursprünglich geplanten 33 neuen Nightjets werden nur 24 abgenommen. Auch neue Destinationen stehen nicht mehr auf dem Plan. Kurt Bauer, der Fernverkehrschef der ÖBB, begründete den Kurswechsel mit operativen Schwierigkeiten. „Die Nachfrage ist da. Wir tun uns aber zunehmend schwer, Nachtzüge zu betreiben“, sagte Bauer.

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Condor-Flug muß nach Triebwerksproblem in Italien landen

Eine Maschine der Fluggesellschaft Condor, die sich auf dem Weg von Korfu nach Düsseldorf befand, hat ihren Flug am Samstagabend abbrechen und in Brindisi (Italien) notlanden müssen. Grund war eine technische Warnmeldung am rechten Triebwerk. Augenzeugen berichteten, daß während des Steigflugs Flammen aus dem Triebwerk schlugen. Die Crew des Fluges 3665 erhielt eine „Parameteranzeige außerhalb des Normbereichs“, woraufhin sie entschied, den nächstgelegenen Flughafen anzusteuern. Die Boeing 757-300 mit 273 Fluggästen und acht Crewmitgliedern an Bord landete rund 40 Minuten nach dem Start sicher in Brindisi. Die Passagiere mußten die Nacht am Flughafen verbringen, da die Organisation von Hotelzimmern für alle Reisenden vor Ort nicht möglich war. Brindisi in Süditalien diente als Ausweichflughafen. Die Boeing 757-300 ist ein älteres Flugzeugmodell, welches Condor im Rahmen seiner Flottenerneuerung schrittweise aus dem Verkehr zieht. Am Sonntagmorgen organisierte Condor eine Ersatzmaschine, um die gestrandeten Passagiere von Brindisi nach Düsseldorf zu bringen. Der Vorfall unterstreicht die Wichtigkeit strikter Sicherheitsprotokolle im kommerziellen Flugverkehr.

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