2025

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2025

Zollstreit gefährdet Schweizer Rüstungsgeschäft: Die F-35-Beschaffung gerät erneut unter Druck

Die 6,25 Milliarden US-Dollar schwere Bestellung der Schweiz für 36 Lockheed Martin F-35A-Kampfflugzeuge steht nach der Einführung eines 39-prozentigen Zolls auf Schweizer Importe durch die Vereinigten Staaten wieder im Zentrum einer heftigen politischen Debatte. Die am Schweizer Nationalfeiertag, dem 1. August 2025, verkündete Entscheidung von US-Präsident Donald Trump hat in Bern für diplomatische Verwerfungen gesorgt und die Rufe von Parlamentariern aus verschiedenen politischen Lagern laut werden lassen, den Vertrag zu überdenken. Die neuen Zölle, die das Handelsdefizit zwischen den beiden Ländern verringern sollen, geben den Kritikern, deren Forderungen nach einer Annullierung des Deals bisher abgewiesen wurden, neuen Auftrieb. Die politische Auseinandersetzung um die Beschaffung des modernsten Kampfflugzeugs der Welt scheint damit in eine neue, kritische Phase zu treten. Ein wiederkehrendes Politikum: Die lange Geschichte der F-35-Debatte Die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge für die schweizerische Luftwaffe ist seit Jahren ein ständiges Thema in der Schweizer Politik. Am 27. September 2020 stimmte die Bevölkerung in einer knappen Abstimmung mit 50,1 Prozent der Stimmen der Beschaffung neuer Jets grundsätzlich zu. Die damalige Regierung, der Bundesrat, wählte im Juli 2021 den F-35A aus, um die in die Jahre gekommenen McDonnell Douglas F/A-18 Hornet und die alternden Northrop F-5 Tiger zu ersetzen. Bei der Evaluation hatte sich das fünft-Generation-Flugzeug gegen europäische Konkurrenten wie den Dassault Rafale, den Boeing F/A-18 Super Hornet und den Eurofighter Typhoon durchgesetzt. Die Entscheidung löste umgehend eine Welle der Empörung in der Opposition aus. Anfang 2022 starteten die Sozialistische Partei, die Grünen und die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) eine

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Lufthansa Super Star erhält historische Lackierung

Das historische Flugzeug Lockheed L-1649A Super Star der Lufthansa wurde kürzlich in seinem klassischen Design der 1950er-Jahre neu lackiert. Die Arbeiten fanden am Flughafen Münster/Osnabrück statt. Die Lackierung, die auf historischen Unterlagen basirt, wurde von der Firma Altitude Paint Services (APS) durchgeführt. Der Hamburger Hersteller Mankiewicz stellte für die Arbeiten rund 500 Liter Speziallack zur Verfügung. Eine besondere Herausforderung bei der Neugestaltung war die präzise Umsetzung der damals für Lufthansa charakteristischen Parabeln. Die Lackierung erfolgte unter Verwendung von historischen Dokumenten aus dem Unternehmensarchiv und mit Unterstützung der Abteilung Graphics Solutions von Lufthansa Technik. Die Fertigstellung dieser aufwendigen Arbeit bringt die Super Star ihrem endgültigen Ausstellungsort näher. In der kommenden Woche wird das Flugzeug per Schwertransport zum Flughafen Frankfurt gebracht. Dort soll die Super Star ab dem Frühjahr 2026 zusammen mit der Junkers Ju 52 D-AQUI die Hauptattraktion eines neuen Konferenz- und Besucherzentrums der Lufthansa Group bilden. Die Präsentation fällt mit dem 100. Gründungsjubiläum der ersten Lufthansa zusammen, das im Jahre 2026 begangen wird. Die Lockheed Super Star kam im Jahre 1957 zur Flotte der Lufthansa und war seinerzeit für die exklusivste Reiseart, die Senator-Klasse, vorgesehen. Das viermotorige Kolbenflugzeug war vor allem auf der Strecke nach New York nonstop über den Nordatlantik im Einsatz. Mit einer Länge von 35,42 Metern und einer Spannweite von 45,18 Metern markierte sie den Schlußpunkt der Ära der klassischen Propellerflugzeuge, bevor das Zeitalter der Düsenflugzeuge begann.

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Air France-KLM reduziert Airbus-A350F-Order

Die Air France-KLM-Gruppe hat ihre Bestellungen für den kommenden Airbus A350F-Frachter deutlich reduziert. Die Fluggesellschaften Air France Cargo und Martinair werden statt der ursprünglich bestellten acht nun nur noch sechs Exemplare des Langstreckenflugzeugs erhalten. Dieser Schritt, bei dem aus jeweils vier festen Bestellungen nun drei pro Fluggesellschaft wurden, ist eine Reaktion auf die anhaltenden Produktionsverzögerungen seitens Airbus und die Unsicherheit auf dem globalen Fracht- und Logistikmarkt. Die Entscheidung folgt der Stornierung aller sieben A350F-Bestellungen durch den Flugzeugleasinggeber Air Lease Corporation (ALC) und wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, denen sich Airbus bei der Einführung seines neuesten Frachters gegenübersieht. Strategische Neuausrichtung: Kosten und Effizienz im Fokus Die Entscheidung, die Zahl der bestellten A350F zu reduzieren, sei ein Ergebnis einer internen Flottenüberprüfung, wie die Air France-KLM-Gruppe mitteilte. Die Gruppe begründet den Schritt mit dem Wunsch, zukünftige Investitionsausgaben mit der operativen Effizienz in Einklang zu bringen. Ausschlaggebend war die kürzliche Bestätigung von Airbus, daß der Erstflug des A350F auf mindestens 2027 verschoben wurde – ein Jahr später als ursprünglich geplant und erwartet. Diese Unsicherheit in der Auslieferung erschwert die langfristige Flottenplanung der Airlines. Die neuen, hochmodernen Frachter waren ursprünglich als Ersatz für die betagten Flotten der Frachttochtergesellschaften vorgesehen. Durch die Reduzierung der Bestellungen und die daraus resultierende längere Nutzung der Bestandsflugzeuge kann die Gruppe die Investitionen strecken und die Flexibilität bewahren. Die Unternehmensleitung erklärte, man beobachte die Lage auf dem globalen Frachtmarkt sehr genau, um den zukünftigen Bedarf an Frachtern zu ermitteln. Die Airlines können die Nachfrage nach Frachtkapazität auch durch die Nutzung

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Österreichisches Bundesheer sucht Militärpiloten

Das Österreichische Bundesheer hat eine Kampagne zur Rekrutierung von Militärpiloten gestartet. Gesucht werden junge Menschen, die sich für eine Ausbildung im fliegerischen Dienst der Luftstreitkräfte interessieren. Die Ausbildung umfaßt eine Kombination aus fliegerischen Fähigkeiten, technischer Präzision und der Vorbereitung auf eine Laufbahn in der österreichischen Landesverteidigung. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte, daß die Luftstreitkräfte des Bundesheeres derzeit mit neuen Flugzeugen und Hubschraubern modernisirt werden. Die Rolle der Piloten sei vor allem im Rahmen der Luftraumüberwachung von entscheidender Bedeutung für die Aufrechterhaltung der österreichischen Neutralität, auch in Friedenszeiten. Um dies zu gewährleisten, sei eine gut ausgerüstete und professionelle Luftstreitmacht unerläßlich. Die Erneuerung der Flotten bei Kampfflugzeugen, Transportflugzeugen und Hubschraubern sei daher im Gange. Der Weg in das Cockpit beginnt mit einem Auswahlverfahren, das bereits vor dem Grundwehrdienst absolvirt werden kann. Zu den Voraussetzungen gehören unter anderem eine abgeschlossene Lehre oder ein Fachschulabschluß. Für eine spätere Ausbildung zum Piloten des Eurofighters ist zusätzlich die Matura erforderlich. Bewerber müssen zudem physische und psychische Eignung, Farbtauglichkeit und eine maximale Abweichung von ± 5 Dioptrien vorweisen können. Die mehrstufige Ausbildung dauert mindestens drei Jahre und führt nach einer Grundausbildung zur Spezialisierung auf Hubschrauber, Transport- oder Kampfflugzeuge. Derzeit besteht der größte Bedarf an Hubschrauberpiloten. Die Laufbahn als Militärpilot bietet klare berufliche Perspektiven. Die Vergütung beginnt im siebten Ausbildungsmonat mit rund 3.000 Euro brutto. Ein vollausgebildeter Einsatzpilot verdient ab dem ersten Dienstjahr 7.160 Euro brutto. Diese Karrierepfade bieten somit eine attraktive Bezahlung und eine klare Struktur für die berufliche Entwicklung.

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Sintflutartiger Regen in Mexiko-Stadt: Flugbetrieb am internationalen Flughafen MEX eingestellt

Heftige Regenfälle und daraus resultierende Überschwemmungen haben am 10. August 2025 den internationalen Flugverkehr am Flughafen Mexiko-Stadt (MEX) für mehrere Stunden lahmgelegt. Wegen schlechter Sichtverhältnisse und der Überflutung von Rollbahnen sahen sich die Luftfahrtbehörden gezwungen, den Betrieb für Starts und Landungen vorübergehend einzustellen. Der Flughafendirektor bestätigte in einer Mitteilung, daß die Sperrung drei Stunden lang andauern sollte, um die Sicherheit zu gewährleisten und das aufgestaute Wasser zu beseitigen. Der Vorfall, der zur Umleitung von Dutzenden von Flügen führte und das Chaos am Flughafen verdeutlichte, ist eine direkte Folge der extremen Wetterbedingungen, die die Stadt heimsuchten. Ein tropischer Starkregen legt den Flugverkehr lahm Der internationale Flughafen von Mexiko-Stadt, einer der verkehrsreichsten Flughäfen der Welt, wurde am Sonntag von einem sintflutartigen Regenguß heimgesucht. Am Nachmittag des 10. August führten die Wassermassen zu erheblichen Überschwemmungen auf dem Rollfeld und den Pisten. Die Sichtverhältnisse verschlechterten sich so drastisch, daß die Flugsicherheitsbehörden in Abstimmung mit der Flughafenleitung eine drastische, aber notwendige Entscheidung trafen: den Flugbetrieb einzustellen. In einer offiziellen Mitteilung gab die Flughafenverwaltung bekannt, daß die Anordnung zur Aussetzung der Landungen und Starts für die kommenden drei Stunden erfolgte. Ziel war es, die „operativen Kapazitäten wiederherzustellen“ und das gesammelte Regenwasser abzupumpen. Die Sicherheit aller Passagiere und Flugzeugbesatzungen hatte dabei oberste Priorität. Die Auswirkungen waren sofort spürbar. Laut dem Flugverfolgungsdienst Flightradar24 mußten 66 Flüge während der Schließung umgeleitet werden. Zahlreiche Fluggesellschaften waren von den Störungen betroffen, darunter auch amerikanische und mexikanische Airlines. Die Passagiere am Flughafen wurden aufgerufen, in Kontakt mit ihrer jeweiligen Fluggesellschaft zu bleiben,

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Austrian Airlines und Budapest Airport feiern 65 Jahre Flugverbindung

Am 8. August 2025 feierten der Flughafen Budapest und Austrian Airlines das 65-jährige Jubiläum ihrer ununterbrochenen Flugverbindung zwischen Wien und Budapest. Seit dem Erstflug im Jahre 1960 hat sich die Strecke zu einem wichtigen Verbindungsglied für Reisende zwischen Mitteleuropa und dem globalen Flugnetz entwickelt. Die österreichische Fluggesellschaft ist heute ein wichtiger Partner für den ungarischen Flughafen. Die Fluggesellschaft bietet in der Sommersaison bis zu 21 Flüge pro Woche an, in der Wintersaison sind es 18 bis 21. Dies ergibt eine jährliche Sitzplatzkapazität von rund 212.000. Bemerkenswert ist, daß mehr als 90 Prozent der Passagiere auf den 45-minütigen Flügen Umsteiger sind. Diese hohe Zahl unterstreicht die wichtige Drehkreuzfunktion des Wiener Standortes der Austrian Airlines. Von Budapest aus haben Reisende über Wien Anschluß zu Zielen in Europa, Nordamerika und Asien, darunter Metropolen wie New York, Tokio und Bangkok. Markus Klaushofer, CCO des Flughafens Budapest, würdigte die jahrzehntelange Zusammenarbeit und die damit einhergehende Verbesserung der Konnektivität für ungarische Reisende. Die Airline-Chefin Annette Mann betonte ebenfalls die starke Verbindung zwischen Austrian Airlines und dem Flughafen. Die Partnerschaft habe sich über die Jahre gefestigt und sich als tragende Säule im regionalen Luftverkehr etabliert. Die seit über sechs Jahrzehnten bestehende Flugroute zwischen den Hauptstädten Österreichs und Ungarns verdeutlicht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung gut angebundener Verkehrsnetze in Europa. Die Beständigkeit der Verbindung ist auch ein Spiegelbild der engen historischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern und ihrer Rolle im zentraleuropäischen Raum.

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Pilatus stoppt Exporte in die USA: 39-Prozent-Zoll wird zum massiven Wettbewerbsnachteil

Die Handelsbeziehungen zwischen der Schweiz und den Vereinigten Staaten stehen vor einer ernsthaften Belastungsprobe. Der Schweizer Flugzeughersteller Pilatus Aircraft hat angesichts eines neu eingeführten Zolls von 39 Prozent auf seine Produkte einen einstweiligen Exportstopp für seine Flugzeugmodelle PC-12 und PC-24 in die USA verhängt. Diese drastische Maßnahme soll Käufern und Händlern in den USA die Möglichkeit geben, die Situation neu zu bewerten, während das Unternehmen auf eine politische Lösung des Konflikts drängt. Der Zoll, der für Pilatus einen „erheblichen Wettbewerbsnachteil“ darstellt, könnte die Geschäftsgrundlage des Unternehmens in einem seiner wichtigsten Märkte gefährden. Bisher gingen vier von zehn produzierten Flugzeugen an amerikanische Kunden. Die Entscheidung verdeutlicht die Fragilität internationaler Handelsbeziehungen und die direkten Auswirkungen auf die Wirtschaft. Ein unerwarteter Schlag: Die Hintergründe des Zollstreits Der plötzliche Zoll von 39 Prozent auf Schweizer Flugzeuge, der von den US-Behörden erhoben wird, kommt überraschend und trifft Pilatus hart. Während in den Handelsabkommen der Vereinigten Staaten mit der Europäischen Union und Großbritannien eine generelle Zollbefreiung für Flugzeuge und Flugzeugteile gilt, fällt die Schweiz durch ihr Nicht-EU-Mitgliedschaft aus dieser Regelung heraus. Hansueli Loosli, Verwaltungsratspräsident von Pilatus, bestätigte in einem Interview mit der Zeitung „Schweiz am Wochenende“, wie schwerwiegend die Auswirkungen des Zolls für den Hersteller sind. Angesichts der „massiven Zusatzkosten“ befürchtet Pilatus, gegenüber seinen europäischen Wettbewerbern, die von dieser Zollfreiheit profitieren, ins Hintertreffen zu geraten. Die PC-12 und die PC-24, die von Pilatus in Stans gefertigt werden, sind gefragte Modelle auf dem US-amerikanischen Markt für Geschäfts- und Privatflugzeuge. Der PC-12, ein einmotoriges Turboprop-Flugzeug, und der PC-24,

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Lufthansa-Verhandlungen zur betrieblichen Altersversorgung stocken

Die Verhandlungen zwischen der Lufthansa, der Lufthansa Cargo und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) über die betriebliche Altersversorgung (bAV) sind weiterhin ohne Ergebnis. Nach der jüngsten Verhandlungsrunde konnte kein Durchbruch erzielt werden. Die Vereinigung Cockpit äußert sich enttäuscht über den anhaltenden Stillstand und kritisiert das ausbleibende verhandlungsfähige Angebot seitens der Lufthansa. Laut Heike Wagner, Pressesprecherin der Vereinigung Cockpit, gebe es nach monatelangen Gesprächen weiterhin keine nennenswerten Fortschritte. Die Lufthansa sei nicht bereit gewesen, konkrete finanzielle Zusagen zu machen. Stattdessen stelle sie lediglich minimale Verbesserungen der Altersversorgung in Aussicht, jedoch unter der Bedingung, daß diese an anderer Stelle innerhalb der Tarifverträge kompensirt werden müßten. Die Gewerkschaft sieht darin den Versuch, Verbesserungen faktisch von den Mitarbeitern selbst finanzieren zu lassen. Dieses Vorgehen stößt bei der VC insbesondere vor dem Hintergrund eines kürzlich bekanntgegebenen gestiegenen operativen Gewinns des Konzerns auf Unverständnis. Die betriebliche Altersversorgung gilt als ein wesentlicher Bestandteil der Vergütung von Mitarbeitern und ist daher ein zentraler Punkt in den Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaft betont, daß sie trotz der ausbleibenden Fortschritte nichts unversucht lassen wolle. Die Tarifkommission habe die Lufthansa daher erneut aufgefordert, endlich ein tragfähiges Angebot zu unterbreiten. Um die Gespräche fortzusetzen, wurden bereits weitere Verhandlungstermine für Ende August und Anfang September vereinbart. Die VC wird ihre Mitglieder nach eigenen Angaben weiterhin engmaschig über den Stand der Verhandlungen informieren. Der derzeitige Stillstand verdeutlicht die Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Unternehmen und den Piloten über die Gestaltung der Altersversorgung und die Verteilung des finanziellen Spielraums, der sich durch die positive Geschäftsentwicklung der Lufthansa ergeben hat.

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Flügelkollision in Atlanta: Delta-Maschine beschädigt stehendes Flugzeug bei Rangier-Manöver

Auf dem Hartsfield-Jackson International Airport (ATL) in Atlanta ist es am 10. August 2025 zu einem Zwischenfall gekommen, bei dem der Flügel einer startbereiten Boeing 757-200 von Delta Air Lines mit dem Flügel eines am Flugsteig geparkten Flugzeugs kollidierte. Das Unglück ereignete sich, als das Flugzeug für Flug DL1830 nach Guatemala-Stadt vom Flugsteig geschoben wurde. Obwohl niemand verletzt wurde, mußten alle 192 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder das Flugzeug verlassen, was zu einer erheblichen Verspätung führte. Dieser Vorfall ist der jüngste in einer Reihe ähnlicher Kollisionen in den Vereinigten Staaten in den letzten Monaten und wirft Fragen über die Sicherheit von Bodenmanövern auf den immer belebteren Flughäfen auf. Der Vorfall im Detail: Ein Rangierfehler mit Folgen Der Zwischenfall ereignete sich gegen 10.30 Uhr Ortszeit am Flughafen Atlanta, einem der verkehrsreichsten Flughäfen der Welt. Flug DL1830, der sich auf dem Weg zum internationalen Flughafen La Aurora in Guatemala-Stadt (GUA) befand, wurde gerade vom Flugsteig weggeschoben. Während dieses Manövers, das unter der Aufsicht von Bodenpersonal und unter Einsatz einer speziellen Schleppmaschine durchgeführt wird, streifte die Flügelspitze der Boeing 757-200 ein anderes, geparktes Flugzeug. Die andere betroffene Maschine gehörte ebenfalls der Fluggesellschaft Delta Air Lines, war zum Zeitpunkt der Kollision jedoch unbesetzt, so die Berichte. Die genauen Details des beschädigten Flugzeugs sind derzeit nicht bekannt. Glücklicherweise gab es bei der Kollision keine Verletzten. Die Sicherheit aller Beteiligten hatte oberste Priorität. Dennoch hatte der Vorfall erhebliche Auswirkungen auf die Reisenden von Flug DL1830. Alle 192 Passagiere und die sechs Besatzungsmitglieder mußten das Flugzeug wieder verlassen.

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Lufthansa nimmt Nonstopflüge von München nach Riad wieder auf

Die Fluggesellschaft Lufthansa wird ab dem 26. Oktober 2025 wieder Nonstop-Flüge von München nach Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens, anbieten. Der Flug (Kennung LH640) wird dreimal wöchentlich um 21:45 Uhr starten und am Folgetag um 4:50 Uhr Ortszeit in Riad landen. Der Rückflug ist für 6:25 Uhr mit Ankunft in München um 10:25 Uhr geplant. Zum Einsatz kommt ein Airbus A350-900 mit 293 Sitzplätzen in drei Klassen. Die Wiederaufnahme der Verbindung fällt mit dem 65. Jubiläum des Erstfluges von Lufthansa nach Saudi-Arabien in diesem Jahr zusammen. Gemeinsam mit den Konzernschwestern Eurowings und ITA Airways bedient die Lufthansa Group neben Riad auch die saudi-arabischen Städte Dammam und Jeddah. Die drei Fluggesellschaften bieten künftig insgesamt 22 wöchentliche Abflüge in Richtung Saudi-Arabien an und fliegen insgesamt über 120-mal pro Woche in die Region. Riad, die Hauptstadt Saudi-Arabiens, ist eine stetig wachsende Metropole mit knapp acht Millionen Einwohnern und gilt als zentraler Knotenpunkt des Landes. Die Stadt ist Schauplatz zahlreicher Bauprojekte und kultureller Entwicklungen. Ihre Bedeutung soll durch zukünftige Großveranstaltungen weiter steigen: Riad wird 2030 die Weltausstellung Expo ausrichten und im Jahre 2034 die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft der Herren. Diese Entwicklungen sind mit einem wachsenden Bedarf an internationalen Flugverbindungen verbunden. Für Fluggäste bietet die neue Verbindung ab dem Drehkreuz München Anschlußmöglichkeiten zum weltweiten Netzwerk von Lufthansa. Die Flugzeiten sind auf eine optimale Anbindung an das globale Streckennetz abgestimmt. Mit der neuen Route stärkt die Lufthansa Group ihre Präsenz in der Golfregion und reagiert auf die zunehmende Nachfrage nach Reisen zwischen Europa und Saudi-Arabien.

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