2025

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2025

Chaos über Spanien: Aggressive Passagierin zwingt Tui-Flug zur Ausweichlandung

Ein Flug von Tuifly Nordic auf dem Weg von Gran Canaria nach Göteborg mußte am Mittwoch zu einer außerplanmäßigen Landung in Santiago de Compostela gezwungen werden. Der Grund war das gewalttätige und unkontrollierbare Verhalten einer Passagierin an Bord. Zeugen berichten, die Frau habe geschrien, eine Mitreisende angegriffen, indem sie ihr an den Haaren zog, und sich auch gegenüber einem Flugbegleiter aggressiv verhalten. Der Vorfall, der eine Notlandung und erhebliche Verspätungen zur Folge hatte, wirft Fragen über die Kontrollen vor dem Einsteigen und den Umgang mit schwierigen Passagieren in der Luftfahrt auf. Die Tui lobte das Vorgehen der Besatzung. Die spanischen Behörden haben ein Ermittlungsverfahren gegen die Unruhestifterin eingeleitet. Ein Flug, der in Chaos endete: Die Ereignisse an Bord Flug 6B234 wurde von einer Boeing 737 Max 8 (Registrierung SE-RND) durchgeführt und befand sich auf dem Weg vom Flughafen Gran Canaria (LPA) nach Göteborg (GOT). Kurz nach dem Start, als sich die Maschine bereits im spanischen Luftraum befand, eskalierte die Situation. Eine weibliche Passagierin, die nach Zeugenaussagen bereits vor dem Einsteigen einen angetrunkenen Eindruck machte, begann in der Kabine zu randalieren. Die Besatzung sah sich gezwungen, die Kontrolle über die Situation zu übernehmen. Angesichts der Bedrohung für die Sicherheit der anderen Passagiere und des Personals, traf die Crew die Entscheidung, den nächstgelegenen Flughafen anzusteuern, um eine außerplanmäige Zwischenlandung durchzuführen. Die Piloten leiteten die Umleitung nach Santiago de Compostela (SCQ) ein. Sicherheit hat Vorrang: Die Notlandung und ihre Folgen Die Ausweichlandung in Santiago de Compostela verlief ohne weitere Zwischenfälle. Spanische Polizeikräfte nahmen

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Flughafen Nürnberg erweitert Frachtkapazitäten mit neuem Cargo Center

Der Flughafen Nürnberg beginnt mit dem Bau eines dritten Frachtzentrums, dem sogenannten Cargo Center 3 (CCN 3). Das Bauvorhaben wurde an die Firma Goldbeck Ost GmbH vergeben, die bereits für den Bau des Parkhauses P4 am Flughafen verantwortlich war. Die Fertigstellung der neuen Logistikhalle ist für Ende 2027 geplant. Mit dem CCN 3 will der Flughafen seine Position als bedeutender Logistikstandort in der Metropolregion Nürnberg weiter stärken. Das neue Gebäude wird in unmittelbarer Nähe des Flughafenkreisverkehrs entstehen. Es wird eine Hallenfläche von rund 4.600 Quadratmetern und etwa 1.600 Quadratmeter Bürofläche umfassen. Für den Güterumschlag sind zehn Überladebrücken für Lastwagen sowie vier Frachttore vorgesehen. Hauptnutzer der neuen Anlage wird die CHI NUE Cargo Handling GmbH sein, die am Nürnberger Flughafen bereits rund 8.000 Quadratmeter Lagerfläche bewirtschaftet und mit dem Neubau die Möglichkeit erhält, ihre Präsenz am Standort zu erweitern. Die Entwicklung des Flughafens zum Logistikstandort begann bereits 1987 mit der Eröffnung des ersten Frachtzentrums (CCN 1). Aufgrund der steigenden Nachfrage wurde 2003 das CCN 2 in Betrieb genommen, was die Lager- und Büroflächen verdoppelte. Mit den bestehenden Frachtzentren werden jährlich rund 85.000 Tonnen Luftfracht abgefertigt. Die anhaltend hohe Nachfrage nach zusätzlichen Logistikflächen hat den nun notwendigen Ausbau begründet. Für das CCN 3 wird ein altes Cateringgebäude der nicht mehr aktiven LSG-Group abgerissen. Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe hob die Bedeutung des neuen Cargo Centers für die Stärkung des Flughafens als Logistikdrehkreuz hervor und bezeichnete die CHI NUE Cargo Handling GmbH als starken und verlässlichen Partner. Die Goldbeck Ost GmbH versprach eine schnelle

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Icelandair meldet stabile Passagierzahlen für Juli 2025

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair hat im Juli 2025 insgesamt rund 611.000 Passagiere befördert. Diese Zahl liegt auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Seit Jahresbeginn hat die Airline mit über 2,8 Millionen Passagieren jedoch ein Wachstum von neun Prozent verzeichnet. Die Flugauslastung verbesserte sich im Juli um 1,1 Prozentpunkte auf 88,2 Prozent, während die Pünktlichkeit bei 81,8 Prozent lag. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Unternehmensstrategie, die sich im Juli widerspiegelt, ist der Fokus auf den isländischen Markt. Der Anteil der Passagiere, die von oder nach Island reisten, stieg im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent. Nach Unternehmensangaben reisten 39 Prozent der Passagiere nach Island und 17 Prozent verließen das Land. Der Transitatlantic-Verkehr, der für Icelandair traditionell eine wichtige Rolle spielt, machte 41 Prozent der Passagiere aus. Die gestiegene Nachfrage im Direktflugverkehr zeigt eine erfolgreiche strategische Ausrichtung der Airline. Der Präsident und Geschäftsführer von Icelandair, Bogi Nils Bogason, äußerte sich zufrieden mit der Entwicklung. Er betonte, daß das Unternehmen gezielt darauf hinarbeite, außerhalb der Hochsaison zu wachsen, um die saisonalen Schwankungen zu reduzieren und ganzjährig stabile Verbindungen anzubieten. In diesem Zusammenhang kündigte er fünf neue Destinationen für den Herbst und Winter an: Istanbul, Miami, Málaga, Edinburgh und Höfn. Mit diesen Routen will Icelandair sein Streckennetz weiter ausbauen und auch in der Nebensaison attraktive Reiseoptionen schaffen. Neben dem regulären Passagiergeschäft konnte Icelandair auch im Charter- und Frachtverkehr zulegen. Im Charterbereich stieg die Anzahl der verkauften Blockstunden um 41 Prozent. Die Frachtleistung, gemessen in Freight Ton Kilometers, verbesserte sich um 19 Prozent. Diese Kennzahlen unterstreichen die

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Paris-Orly: Volotea, Air Caraïbes und French Bee bündeln ihre Kräfte

Die Fluggesellschaften Volotea, Air Caraïbes und French Bee haben eine strategische Kooperation bekanntgegeben, die den Reiseverkehr zwischen regionalen Städten in Europa und Langstreckenzielen weltweit erheblich vereinfachen soll. Mit einem am 6. August 2025 unterzeichneten Interline-Abkommen ermöglichen die drei Airlines nun ihren Passagieren, mit nur einem einzigen Ticket und durchgängigem Gepäckservice nahtlos über den Flughafen Paris-Orly zu reisen. Die Vereinbarung, die bereits in Kraft getreten ist, eröffnet Reisenden aus acht regionalen Städten in Frankreich und Italien direkte Anbindungen an attraktive Destinationen in der Karibik, in den französischen Überseegebieten sowie in Nordamerika und auf Réunion. Einheitliches Reiseerlebnis: Die Vorteile für Passagiere Das Interline-Abkommen zielt darauf ab, das Kundenerlebnis zu verbessern und Reisen zu Langstreckenzielen zu optimieren. Für Passagiere, die von den regionalen Flughäfen starten, bietet die neue Kooperation eine Reihe von spürbaren Vorteilen: Diese Verbesserungen sind nicht nur ein Komfortgewinn für die Reisenden, sondern auch eine strategische Maßnahme, um den Tourismus zu fördern und den Zugang zu den Überseeregionen sowie den transatlantischen Märkten zu erleichtern. Erweitertes Streckennetz: Europa trifft die Welt Die neue Partnerschaft erweitert die Anbindung von regionalen Flughäfen an ein globales Streckennetz. Reisende aus acht Städten in Frankreich und Italien – darunter Lourdes, Genua, Turin und Verona – profitieren nun von den erweiterten Reisemöglichkeiten. Die Entscheidung, Paris-Orly als zentrales Drehkreuz zu nutzen, ist bemerkenswert. Während der größere Flughafen Paris-Charles de Gaulle (CDG) traditionell als Hauptdrehkreuz für internationale Flüge in Frankreich fungiert, hat sich Orly zunehmend als wichtiger Knotenpunkt für den Verkehr in die französischen Überseegebiete und zu ausgewählten Langstreckenzielen etabliert.

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Ryanair kritisiert Flugsicherung in Deutschland

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat den deutschen Verkehrsminister Schnieder aufgefordert, Maßnahmen zur Behebung des Personalmangels bei der deutschen Flugsicherung zu ergreifen. Nach Angaben der Airline kam es im Jahr 2025 bis zum 4. August bei fast 11.300 Flügen zu Verspätungen. Mehr als zwei Millionen Passagiere von Ryanair seien demnach von den Störungen betroffen gewesen. Ryanair kritisiert, daß mangelhaftes Management und fehlendes Personal bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) die Hauptursache für die Verzögerungen seien. Die Fluggesellschaft kämpft seit langem auf EU-Ebene für eine Reform, die eine vollständige Personalbesetzung der Flugsicherungsdienste gewährleisten soll. Die Forderung wird von anderen Fluggesellschaften und Branchenverbänden geteilt, die ebenfalls unter den Verspätungen leiden. Die Fluggesellschaft rief ihre Passagiere dazu auf, sich auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite zu engagieren. Dort sollen sie die nationalen Verkehrsminister und die EU-Kommission auffordern, die Flugsicherungsdienste ausreichend zu besetzen. Die Airline hofft, dadurch einen Großteil der Verspätungen, die durch die Flugsicherung verursacht werden, beseitigen zu können. Ein ähnliches Vorgehen hatte Ryanair bereits in Frankreich bei den wiederholten Streiks der Fluglotsen unternommen. Die Kritik von Ryanair ist nicht neu. Die DFS hat in den vergangenen Jahren immer wieder Probleme mit dem Personalstand, insbesondere in den Kontrollzentren, zugegeben. Im Jahr 2023 warnte die DFS vor Engpässen, die auch zu Einschränkungen bei der Flugverkehrsführung führen könnten. Die europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) fordert ebenfalls eine bessere Koordinierung der Flugsicherungsdienste in der EU, um die Pünktlichkeit zu verbessern.

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Wizz Air erweitert Angebot am Flughafen Köln/Bonn mit Skopje

Die Fluggesellschaft Wizz Air wird ihr Streckennetz am Flughafen Köln/Bonn mit einer neuen Verbindung nach Skopje ausbauen. Der Erstflug in die Hauptstadt Nordmazedoniens findet am 15. Dezember 2025 statt. Die Strecke wird viermal wöchentlich, immer montags, mittwochs, freitags und sonntags, bedient. Damit stärkt Wizz Air seine Position im osteuropäischen Flugverkehr von und nach Deutschland. Die neue Route ist die zweite Ergänzung im kommenden Winterflugplan der Airline am Flughafen Köln/Bonn. Bereits ab dem 26. Oktober 2025 startet Wizz Air ebenfalls viermal pro Woche nach Bukarest in Rumänien. Die neuen Verbindungen unterstreichen die Rückkehr und den Ausbau der Fluggesellschaft an dem deutschen Flughafen, nachdem sie dort in der Vergangenheit bereits vertreten war. Cenk Özöztürk, Geschäftsführer der Flughafen Köln/Bonn GmbH, begrüßte die Entscheidung und sprach von Gesprächen über weitere mögliche neue Strecken. Skopje gilt als eine Stadt, die Geschichte, Kultur und Moderne miteinander verbindet. Mit Sehenswürdigkeiten wie der historischen Steinbrücke über den Vardar-Fluß und der Festung Kale bietet die Stadt eine Vielzahl an kulturellen Anziehungspunkten. Gleichzeitig dient sie als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Natur, wie beispielsweise zum nahegelegenen Matka-Canyon. Die Flugzeit von Köln/Bonn nach Skopje beträgt rund zweieinhalb Stunden. Auf der neuen Strecke kommen Maschinen vom Typ Airbus A321neo zum Einsatz. Diese Flugzeuge sind für ihre Effizienz bekannt. Die Verbindung nach Skopje ist bereits seit heute, dem 7. August, buchbar. Die Strategie von Wizz Air, vermehrt auf Verbindungen zwischen West- und Osteuropa zu setzen, wird durch die neuen Strecken ab Köln/Bonn weiter gefestigt. Das Unternehmen fokussiert sich auf Wachstum in der Region.

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Lufthansa: Flottenmodernisierung mit „Allegris“ und massivem Wachstum bis 2028

Die Lufthansa-Gruppe steht vor einer umfassenden und beschleunigten Erneuerung ihrer Interkontinentalflotte. Wie Konzernchef Carsten Spohr nach der Vorlage der jüngsten Quartalsbilanz ankündigte, erwartet die Fluggesellschaft im September 2025 die erste Boeing 787-9 mit der neuen Kabinenausstattung „Allegris“. Dieser Schritt markiert den Beginn einer ehrgeizigen Modernisierungsoffensive, die bis 2028 zu einem dramatisch verjüngten Langstreckenfuhrpark führen soll. Trotz aktueller Lieferschwierigkeiten der Flugzeughersteller und der damit verbundenen Notwendigkeit, ältere Modelle wie die Boeing 747-400 und den Airbus A340 weiter zu betreiben, rechnet die Lufthansa bereits ab 2026 mit spürbaren finanziellen Effekten. Die Strategie zielt darauf ab, die Produktivität zu steigern und durch das neue Kabinenkonzept höhere Erlöse zu erzielen, um die Position als führende Premium-Airline zu stärken. Die neue Flotte im Detail: Zahlen und Fakten bis 2028 Die Zukunft der Lufthansa-Langstreckenflotte ist in den kommenden Jahren klar definiert. Spohr nannte konkrete Zielgrößen für die einzelnen Flugzeugtypen, die bis 2028 im Konzernverbund betrieben werden sollen. Diese massive Flottenverjüngung wird einen Großteil der älteren Flugzeuge, die derzeit noch am Drehkreuz Frankfurt stationiert sind, ersetzen. Der Konzern ist sich bewusst, daß die Boeing 747-400 und der Airbus A340-300 ineffizient und wartungsintensiv sind, aber aufgrund der verzögerten Auslieferungen neuer Flugzeuge durch die Hersteller Airbus und Boeing derzeit noch unverzichtbar sind. Die geplante Erneuerung wird die Betriebskosten der Lufthansa-Gruppe signifikant senken. Wirtschaftliche Vorteile: Effizienz, Produktivität und Erlöse Die Flottenmodernisierung ist nicht nur eine kosmetische Maßnahme, sondern eine strategische Investition, die sich finanziell auszahlen soll. Nach Angaben von Spohr wird sich der „finanzielle Effekt“ der neuen Flotte bereits 2026

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Türkei verzeichnet Anstieg bei Tourismuseinnahmen im ersten Halbjahr 2025

Die Türkei hat im ersten Halbjahr 2025 einen leichten Anstieg der internationalen Besucherzahlen und einen deutlichen Zuwachs der Tourismuseinnahmen verzeichnet. Insgesamt zählte das Land 26,4 Millionen internationale Gäste, was einem Plus von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Einnahmen stiegen jedoch mit 22 Milliarden Euro um 7,6 Prozent deutlich stärker, was auf eine erhöhte Tagesausgabe der Reisenden zurückzuführen ist. Der durchschnittliche Tagesumsatz pro Person stieg auf 91 Euro, acht Prozent mehr als im Vorjahr. Obwohl Märkte wie Rußland und Großbritannien bei den Besucherzahlen zulegten, gab es im ersten Halbjahr einen leichten Rückgang der Gäste aus Deutschland von 1,8 Prozent. Dies steht im Gegensatz zu den stabilen Zahlen aus Österreich und der Schweiz. Deutsche Reiseveranstalter führen den Rückgang auf höhere Preise zurück, die das türkische Tourismusministerium als Erfolg feiert. Allerdings zeigt die Entwicklung im Juni, daß die Zahl der deutschen Einreisen wieder spürbar anstieg, nachdem die Anbieter vermehrt Last-Minute-Angebote und günstigere Konditionen auf den Markt gebracht hatten. Die gestiegenen Einnahmen bei nahezu gleichbleibender Besuchermenge deuten darauf hin, daß die Türkei erfolgreichere Strategien anwendet, um die Reisenden zu höheren Ausgaben zu bewegen. Die Steigerung der Ausgaben pro Kopf ist ein zentrales Ziel der türkischen Tourismusstrategie, die sich stärker auf wertschöpfende Segmente konzentriert. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Diversifizierung der Angebote und der gezielten Ansprache verschiedener Quellmärkte wider. Das Land möchte somit seine Abhängigkeit von einzelnen Märkten verringern und seine Position als attraktive Reisedestination stärken. Der deutsche Reisemarkt gilt traditionell als einer der wichtigsten für die Türkei. Die Hotels in

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Haarscharf über Neufundland: Gefahr durch Wirbelschleppen

Ein beunruhigender Zwischenfall über dem Atlantik wirft erneut ein Schlaglicht auf die kaum sichtbaren, aber lebensgefährlichen Wirbelschleppen von Großflugzeugen. Am 27. Juli 2025 geriet ein Airbus A321LR der Fluggesellschaft Air Transat im Luftraum über Neufundland in die starken Wirbelschleppen eines in größerer Höhe kreuzenden Airbus A350-1000 von Ethiopian Airlines. Das kleinere Flugzeug wurde heftig durchgeschüttelt, zwei Crewmitglieder stürzten, und eines verlor sogar kurzzeitig das Bewußtsein. Die kanadische Transportsicherheitsbehörde TSB hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Beinahe-Unglücks zu klären. Dieser Vorfall ist eine eindringliche Mahnung an die Luftfahrtindustrie, die Abstandsregeln in einer immer voller werdenden Welt des Luftverkehrs zu überprüfen. Ein Routineflug wird zum Schreckensmoment Flug Air Transat 207 befand sich auf dem Weg von Manchester nach Toronto. An Bord der Maschine, einem Airbus A321LR mit dem Kennzeichen C-GOIR, waren 196 Passagiere und Besatzungsmitglieder. Der Routineflug über dem Nordatlantik, in einer Höhe von 34.000 Fuß (etwa 10.360 Meter), nahm eine dramatische Wendung, als das Flugzeug plötzlich von starken Turbulenzen erfaßt wurde. Die kanadische Transportsicherheitsbehörde TSB bestätigte in einer Mitteilung, daß der Auslöser die Wirbelschleppen waren, die von einem überfliegenden Airbus A350-1000 von Ethiopian Airlines (Flug ET-BAX) stammten. Die Ethiopian-Maschine, Flug Ethiopian Airlines 501 von Washington nach Addis Abeba, kreuzte die A321LR von Air Transat in einer Höhe von 35.000 Fuß. Obwohl sich zwischen den beiden Flugzeugen ein vertikaler Abstand von 1.000 Fuß (rund 300 Meter) befand, reichte dies nicht aus, um die Air Transat-Maschine vor den starken Verwirbelungen der A350 zu schützen. Diese Verwirbelungen, die sich an den

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Deutschlandticket-Finanzierung bis 2026 gesichert, aber Lücke bleibt

Das Bundeskabinett hat die Finanzierung des Deutschlandtickets bis 2026 verlängert. Bund und Länder wollen jeweils 1,5 Milliarden Euro für das Projekt beisteuern. Obwohl der bisherige Zuschussrahmen damit kurzfristig gesichert ist, sehen Verkehrsunternehmen und einzelne Bundesländer weiterhin eine erhebliche Finanzierungslücke. Seit der Preiserhöhung von 49 auf 58 Euro pro Monat zu Jahresbeginn verzeichnet das Deutschlandticket rund 13,5 Millionen Abonnenten und hat damit sein politisches Ziel von 15 Millionen Nutzern verfehlt. Laut dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ist es zwar ein Erfolg, daß die Zahl der Abonnenten nach der Preissteigerung nicht gesunken ist, die Branche sieht jedoch weiteren Handlungsbedarf. Für einen substantiellen Beitrag zur Verkehrswende und zur Stärkung des regionalen Tourismus seien höhere Verkaufszahlen notwendig. Nach Berechnungen des VDV beläuft sich das jährliche Defizit auf mindestens 3,5 Milliarden Euro. Die Verkehrsunternehmen, die in ihren jährlichen Bilanzen auf diese Einnahmen angewiesen sind, fordern eine stabile und langfristige Finanzierung. Mehrere Bundesländer, darunter Schleswig-Holstein und Niedersachsen, fordern vom Bund klare, langfristige Zusagen. Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen (CDU) warnte, daß die aktuelle Finanzierung nicht ausreiche und Kürzungen beim Zugangebot drohten. Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) lehnte weitere Preiserhöhungen ab und sprach von einem drohenden Dominoeffekt, der das gesamte Ticket gefährden könnte. Mecklenburg-Vorpommern betonte die Notwendigkeit, das Ticket für spezielle Zielgruppen wie Studenten und Berufspendler attraktiver zu gestalten. Auch der Deutsche Tourismusverband (DTV) äußerte Bedenken. Geschäftsführer Norbert Kunz mahnte, daß Preiserhöhungen die Akzeptanz des Tickets gefährden könnten. Er plädierte dafür, daß Mobilität nicht zu einer finanziellen Belastung für private Haushalte werden dürfe. Die Verlängerung der

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