2025

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2025

Uniqa-Analyse: Stornierungen und Gepäckprobleme dominieren Reiseschäden

Wie eine aktuelle Analyse des Versicherungsunternehmens Uniqa zeigt, sind Stornierungen und Gepäckprobleme die häufigsten Ursachen für Schadensmeldungen im Reisebereich. Mehr als 60 Prozent aller gemeldeten Fälle in der Reiseversicherung betrafen im vergangenen Jahr Reiserücktritte. Laut Peter Humer, Vorstandsmitglied der Uniqa, zahlte die Versicherung 2024 allein für Stornoschäden mehr als eine Million Euro aus. Ein weiteres Viertel der Sachschäden in der Reiseversicherung entfiel auf verlorenes oder beschädigtes Gepäck, was besonders bei Flugreisen oft zu Unannehmlichkeiten für die Betroffenen führt. Die Untersuchung der Uniqa gibt auch Aufschluß über die Verteilung von Verkehrsunfällen im Ausland. Demnach ereignen sich die meisten Kfz-Unfälle von Uniqa-Versicherten im Ausland in Deutschland, das mit rund 33 Prozent der Fälle an der Spitze der Statistik steht. Darauf folgen Italien mit 15,1 Prozent, Kroatien mit 8,6 Prozent, Ungarn mit 8,2 Prozent und Slowenien mit 7,1 Prozent. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung einer guten Kfz-Auslandsversicherung für Reisende, die mit dem Auto unterwegs sind. Die Analyse der Schadensmeldungen spiegelt ein allgemeines Muster im europäischen Reiseverkehr wider. Stornierungen sind aufgrund unvorhergesehener Ereignisse wie Krankheit oder Unfällen ein wesentliches Risiko, gegen das sich viele Reisende absichern. Die Häufung von Kfz-Unfällen in den Nachbarländern Österreichs, wie Deutschland, Italien und Kroatien, ist auf die beliebten Reiseziele und die hohen Verkehrsdichten in diesen Regionen während der Sommermonate zurückzuführen. Die vorliegenden Daten zeigen, daß Reiseversicherungen in der Hochsaison eine wichtige Rolle spielen. Das Angebot von Versicherungen, die eine schnelle Unterstützung bei Stornierungen oder Schäden bieten, ist für Reisende, die sich vor den finanziellen Folgen unerwarteter Ereignisse schützen möchten,

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Reisen in einer unsicheren Welt: Auswärtiges Amt warnt vor Gefahren im Umgang mit Geld und Wertsachen im Urlaub

Die Ferienzeit ist für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Doch auch auf Reisen lauert die Gefahr, Opfer von Diebstahl oder Betrug zu werden. Eine aktuelle Analyse des Multi-Währungskonten-Anbieters Wise hat die Reiseempfehlungen des deutschen Auswärtigen Amtes für 50 beliebte Urlaubsländer ausgewertet und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis. In einem Großteil der untersuchten Destinationen wird Reisenden geraten, besondere Vorsicht im Umgang mit Geld und Wertsachen walten zu lassen. Die Empfehlungen reichen von der Mitnahme von nur wenig Bargeld bis hin zur strikten Vermeidung von Abhebungen an Geldautomaten. Die Analyse zeigt, wie wichtig es ist, sich vor der Reise genau über die Sicherheitslage im jeweiligen Urlaubsland zu informieren, um böse Überraschungen zu vermeiden. Sicher unterwegs: Die allgemeine Empfehlung des Auswärtigen Amtes Die allgemeine Grundregel für Reisende, so die Analyse von Wise, lautet: In allen 50 untersuchten Ländern sollten wichtige Dokumente, Geld und Ausweise an einem sicheren Ort aufbewahrt werden. Die Empfehlungen gehen jedoch weit darüber hinaus und werden von Land zu Land spezifischer. In 38 Ländern rät das Auswärtige Amt, nur das für den Tag benötigte Bargeld mitzunehmen und unnötige Wertsachen wie teuren Schmuck oder hochwertige Elektronik am besten im Hotel oder in der Ferienwohnung zu lassen. Diese Warnung betrifft nicht nur Länder in Afrika, Asien oder Südamerika, sondern auch Destinationen wie Australien, Neuseeland und die USA, die gemeinhin als sicher gelten. Eine weitere wichtige Empfehlung ist die Bevorzugung von bargeldlosen Zahlungen. Für 31 Länder wird geraten, nach Möglichkeit auf die Verwendung von Bargeld zu verzichten und stattdessen mit Karte

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Datenschutzbehörden untersuchen Vorfall bei WestJet

Die Datenschutzbehörden in Kanada haben eine offizielle Untersuchung gegen die Fluggesellschaft WestJet eingeleitet. Grund hierfür ist ein Sicherheitsvorfall, bei dem sich ein unbekannter Angreifer Zugang zu internen Computersystemen des Unternehmens verschafft hat. Einzelheiten zum genauen Umfang und der Art der entwendeten Daten wurden von den zuständigen Behörden vorerst nicht genannt. Der Vorfall wurde von den Datenschutzbeauftragten Kanadas nach einer Beschwerde gegen WestJet aufgenommen. Die Fluggesellschaft ist verpflichtet, die Sicherheitsvorkehrungen, die sie zum Schutz der personenbezogenen Daten von Mitarbeitern und Kunden getroffen hat, darzulegen. Einem Bericht der kanadischen Zeitung „The Globe and Mail“ zufolge untersucht der Commissioner of Canada die Angelegenheit, um festzustellen, ob WestJet gegen das kanadische Datenschutzgesetz PIPEDA verstoßen hat. Sicherheitsvorfälle bei Fluggesellschaften sind in den letzten Jahren wiederholt vorgekommen. So mußte die australische Fluggesellschaft Qantas im vergangenen Jahr ebenfalls einen Cyberangriff melden, bei dem Daten von Kunden entwendet wurden. Die zunehmende Digitalisierung in der Luftfahrtindustrie macht Unternehmen anfälliger für solche Angriffe. WestJet hatte in der Vergangenheit bereits mit technischen Problemen zu kämpfen, die zu Flugausfällen führten. Die Untersuchung der kanadischen Datenschutzbehörden wird sich auf die Frage konzentrieren, ob WestJet angemessene Schutzmaßnahmen ergriffen hat, um die sensiblen Informationen zu sichern. Das Ergebnis der Untersuchung könnte zu Konsequenzen und möglichen Strafen für die Fluggesellschaft führen, falls eine Pflichtverletzung nachgewiesen wird. Die Fluggesellschaft hat sich bisher nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert.

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Cathay Pacific kehrt nach Brüssel zurück

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific aus Hongkong hat ihre Flugverbindungen nach Brüssel wieder aufgenommen. Die Route wird viermal wöchentlich bedient, und zwar montags, mittwochs, freitags und sonntags. Für die Strecke wird ein modernes Langstreckenflugzeug vom Typ Airbus A350-900 eingesetzt. Die Wiederaufnahme der Flüge unterstreicht das Bestreben von Cathay Pacific, sein internationales Netzwerk auszubauen und die Position Hongkongs als globalen Luftfahrtknotenpunkt zu stärken. Die Wiederaufnahme der Verbindung war seitens der Fluggesellschaft bereits im vergangenen Jahr angekündigt worden. Die Strecke wurde im März 2020 eingestellt, als der Flugverkehr weltweit durch die Reisebeschränkungen stark eingeschränkt wurde. Mit dem Ende der Pandemie und der fortschreitenden Erholung des internationalen Reiseverkehrs setzt die Fluggesellschaft nun auf die Wiederbelebung wichtiger europäischer Destinationen. Die Fluggesellschaft hatte in den vergangenen Monaten auch die Verbindungen nach Mailand und Zürich wieder aufgenommen und plant, ihr Europanetzwerk weiter zu stärken. Der Brüsseler Flughafen begrüßte die Rückkehr der Fluggesellschaft. Die Verbindung soll nicht nur den Geschäftsreiseverkehr, sondern auch den Tourismus zwischen Hongkong und Belgien fördern. Belgien ist ein wichtiger Handelspartner für Hongkong, und die Wiederaufnahme der Direktflüge wird als positiv für die wirtschaftlichen Beziehungen angesehen. Die Airbus A350-900, die auf der Strecke eingesetzt wird, bietet Platz für 280 Passagiere in drei Reiseklassen und verfügt über die neueste Kabinenausstattung, was den Komfort für die Passagiere erhöht. Cathay Pacific hat in den letzten Jahren seine Flotte kontinuierlich modernisiert und setzt verstärkt auf Langstreckenflugzeuge der Typen Airbus A350 und Boeing 777-9. Mit der Wiederaufnahme der Flüge nach Brüssel und der Stärkung anderer europäischer Strecken signalisiert das Unternehmen,

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Verkehrsbüro-Gruppe auf Expansionskurs: Radikaler Umbau der Hotelsparte und Fokus auf internationale Marken

Die österreichische Verkehrsbüro-Gruppe, einer der größten Tourismuskonzerne des Landes, leitet eine umfassende strategische Neuausrichtung ihrer Hotelsparte ein. Der Konzern, der bisher vor allem auf die Eigenmarke Austria Trend setzte, verlagert seinen Fokus nun auf die Kooperation mit globalen Hotelgiganten. In den kommenden Jahren sollen die meisten Hotels schrittweise in die Brands internationaler Partner wie Hilton, Marriott und Accor überführt werden. Dieser Schritt markiert eine Abkehr von der bisherigen Markenpolitik und ist Teil einer ehrgeizigen Expansionsstrategie, die nicht nur auf den Ausbau im Inland, sondern auch auf die Übernahme von Hotels in angrenzenden Nachbarländern zielt. Der Umbau, so der Vorstandsvorsitzende Martin Winkler, sei eine Reaktion auf die dynamischen Marktbedingungen und soll die nachhaltige Weiterentwicklung des gesamten Unternehmens sichern. Abschied von der Eigenmarke: Hin zu globalen Franchise-Partnern Bislang betrieb die Verkehrsbüro-Gruppe 21 Hotels unter ihrer Hausmarke Austria Trend. Lediglich drei Häuser, darunter ein Radisson Blu in Salzburg, waren bereits Teil von Franchisevereinbarungen. Diese Strategie ändert sich nun grundlegend. Die Gruppe hat beschlossen, die Zahl der Franchiseverträge mit den drei großen Playern der internationalen Hotellerie – Hilton, Marriott und Accor – zu intensivieren und zu exklusiven Partnern zu machen. Diese Umflaggung der Hotels, auch als „Rebranding“ bezeichnet, hat bereits begonnen und wird in den nächsten Jahren konsequent fortgesetzt. In Wien, dem größten Hotelleriestandort der Gruppe, sind bereits zwei Hotels als Spark by Hilton am Markt. Ein drittes, das historische Hotel Astoria, wurde nach einer umfassenden Renovierung als Curio by Hilton wiedereröffnet. Die Strategie zielt darauf ab, die Markenbekanntheit und Reichweite der internationalen Partner

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Swiss nimmt Tel-Aviv-Flüge früher wieder auf

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss nimmt ihre Flüge nach Tel Aviv wieder auf. Ursprünglich war die Wiederaufnahme für den 29. September geplant, nun beginnt der tägliche Flugbetrieb bereits vier Tage früher, am 25. September 2025. Als Grund für die vorgezogene Entscheidung nennt das Unternehmen eine gestiegene Nachfrage. Auf der Route von Zürich nach Tel Aviv kommt ein Airbus A330-300 zum Einsatz. Die Flüge waren Mitte Juni 2025 ausgesetzt worden, um nach Angaben der Airline die operative Stabilität und Planbarkeit zu gewährleisten. Eine Neubewertung der Situation habe nun ergeben, daß eine frühere Wiederaufnahme möglich ist. Die Lufthansa Group, zu der Swiss gehört, hatte ihre Flüge nach Tel Aviv schon im August wieder aufgenommen. Die Rückkehr der Fluggesellschaften verdeutlicht die Tendenz in der Luftfahrtbranche, die Verbindungen nach Israel schrittweise zu normalisieren. Die Wiederaufnahme der Flüge erfolgt, obwohl die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) weiterhin von Reisen nach Israel abraten. Das EDA hatte seine Hinweise im Juni verschärft. Dennoch beobachten Fluggesellschaften wie Swiss, daß die Nachfrage nach Flügen in die Region zunimmt. Die Lufthansa Group hatte bereits zuvor darauf hingewiesen, die Entwicklung der Sicherheitslage fortlaufend zu überprüfen. Die Schweizer Fluggesellschaft hatte die Verbindung nach Tel Aviv nicht zum ersten Mal in den letzten Jahren eingestellt. Bereits in früheren Phasen regionaler Spannungen war der Flugbetrieb ausgesetzt worden, um die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung zu gewährleisten. Die jetzt erfolgte Wiederaufnahme ist ein Signal für die vorsichtige Rückkehr zum Normalbetrieb.

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Condor startet Werbekampagne gegen Lufthansa

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat eine Werbekampagne gestartet, um die Geschäftspraktiken der Lufthansa zu kritisieren und einen fairen Wettbewerb im deutschen Luftverkehr einzufordern. Die Kampagne nutzt ein Ampelsystem, um Praktiken wie hohe Ticketpreise und geringes Angebot anzuprangern. Dies ist der jüngste Schritt in einem langwierigen Rechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen. Hintergrund der Auseinandersetzung ist die Kündigung des sogenannten „Special Prorate Agreement“ durch Lufthansa Ende 2020. Dieses Abkommen regelte über viele Jahre die Konditionen für Zubringerflüge von Lufthansa für Passagiere, die anschliessend mit Condor auf die Langstrecke flogen. Seit der Kündigung tobt ein Rechtsstreit, in dem Condor bemängelt, daß Lufthansa ihre marktbeherrschende Stellung mißbrauche, um den Konkurrenten zu behindern. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat eine Entscheidung in diesem Hauptverfahren für den 20. August 2025 angekündigt, die als richtungsweisend für die zukünftige Wettbewerbssituation angesehen wird. Condor-Geschäftsführer Peter Gerber bezeichnete den Frankfurter Flughafen als „Festungshub der Lufthansa“ und forderte Zugang zu mehr Start- und Landerechten, sogenannten Slots. Er kündigte an, daß Condor bei fairen Wettbewerbsbedingungen seine Flotte auf bis zu 140 Flugzeuge erweitern könnte. Das Bundeskartellamt hatte sich in dem Streit bereits auf die Seite Condors geschlagen und Lufthansa 2022 untersagt, die Kooperationen zu beenden. Gegen diesen Beschluß legte Lufthansa Rechtsmittel ein. Parallel zu dem Gerichtsverfahren in Deutschland klagt Condor auch auf EU-Ebene gegen die Genehmigung des Einstiegs von Lufthansa bei der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways. Auch hier argumentiert Condor mit mangelndem Wettbewerb und sieht die Auflagen der EU-Kommission als unzureichend an, um Wettbewerbsnachteile auszugleichen. Die juristischen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fluggesellschaften verschärfen sich

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Berlin gegen EU-Pläne: Bundesregierung lehnt Aufweichung der Fluggastrechte ab

Die deutsche Bundesregierung lehnt eine geplante Aufweichung der EU-Fluggastrechte entschieden ab. In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen positioniert sich die Regierung gegen eine vom Rat der EU-Verkehrsminister beschlossene Reform. Der EU-Vorschlag sieht vor, die Schwelle für Entschädigungszahlungen für verspätete Flüge von derzeit drei auf bis zu sechs Stunden zu erhöhen und die Entschädigungsbeträge anzupassen. Die Bundesregierung hält eine solche „Abschwächung des Verbraucherschutzniveaus“ für inakzeptabel und tritt weiterhin für einen ausgewogenen Interessenausgleich zwischen Fluggästen, Luftfahrtunternehmen und der Reisebranche ein. Die Haltung Berlins ist ein klares Signal für den Erhalt der bewährten dreistündigen Verspätungsgrenze und könnte die laufenden Verhandlungen auf europäischer Ebene maßgeblich beeinflussen. Ein Vorschlag, der die Fluggäste benachteiligt: Die EU-Reformpläne Die Diskussion über eine Reform der EU-Fluggastrechteverordnung (EG 261/2004) ist nicht neu und wird seit Jahren auf europäischer Ebene geführt. Fluggesellschaften klagen immer wieder über die hohe finanzielle Belastung, die mit den Entschädigungszahlungen verbunden ist, und fordern eine Entlastung, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Am 5. Juni dieses Jahres schien der Rat der EU-Verkehrsminister eine politische Einigung gefunden zu haben, die den Forderungen der Fluggesellschaften entgegenkommt. Der Vorschlag sieht eine drastische Erhöhung der Entschädigungsschwellen vor. Demnach sollen Passagiere erst ab einer Verspätung von vier bis sechs Stunden Anspruch auf Entschädigung haben, je nach Flugdistanz. Bislang haben Fluggäste gemäß der geltenden Verordnung ab einer Verspätung von drei Stunden Anspruch auf pauschale Zahlungen. Diese Staffelung soll nach dem Vorschlag des Ministerrates zugunsten der Fluggesellschaften verändert werden. Eine solche Reform würde die Verbraucherrechte deutlich einschränken und

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Alltours bietet 1. Klasse Rail&Fly-Tickets für Fernreisen im Winter

Der Reiseveranstalter Alltours hat eine neue Aktion für die kommende Wintersaison angekündigt. Kunden, die eine klassische Pauschalreise zu einem der 26 Fernziele des Unternehmens buchen, erhalten ein Rail&Fly-Ticket für die 1. Klasse der Deutschen Bahn kostenlos dazu. Das Angebot gilt für Reisen mit Abreise zwischen dem 1. November 2025 und dem 30. April 2026. Das Unternehmen teilte mit, daß es sich dabei um eine Maßnahme handelt, um die eigenen Fernreisen noch attraktiver zu gestalten. Die kostenlose Aktion, die in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn entstanden ist, gilt auch rückwirkend für alle Kunden, die ihre Fernreise für den genannten Zeitraum bereits gebucht haben. Sie sollen das 1. Klasse Ticket automatisch nachträglich erhalten. Laut Alltours ist das Segment der Fernreisen eines der am stärksten wachsenden Bereiche des Unternehmens. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen bereits einige neue Destinationen in das Programm aufgenommen. Neu im Winterprogramm sind beispielsweise die Ziele Jamaika und Los Cabos in Mexiko. Alltours hebt hervor, daß die Buchung der Tickets besonders kundenfreundlich gestaltet wurde. Als einziger Reiseveranstalter bietet das Unternehmen den Download der Rail&Fly-Tickets direkt über die eigene Reise-App an. Über diese App gelangen die Nutzer auf ein Gutscheinportal der Deutschen Bahn, wo die Eingabefelder bereits vorausgefüllt sind. Die Tickets können anschließend direkt in der Alltours-App gespeichert werden. Die Entscheidung von Alltours, die Bahnanreise zur Pauschalreise hinzuzufügen, ist ein gängiges Marketinginstrument in der Tourismusbranche. Viele Reiseveranstalter nutzen solche Angebote, um sich im Wettbewerb zu differenzieren und den Kunden einen zusätzlichen Mehrwert zu bieten. Die Kooperation mit der Deutschen Bahn,

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BER verzeichnet stabile Passagierzahlen und deutliches Frachtwachstum im Juli 2025

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) hat im Juli 2025 knapp 2,37 Millionen Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einem leichten Zuwachs von 0,25 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der verkehrsreichste Tag des Monats war der 11. Juli, an dem 85.539 Reisende den Flughafen nutzten. Trotz der stabilen Passagierzahlen lag die Anzahl der Starts und Landungen mit 17.155 um 0,9 Prozent unter dem Vorjahreswert, was auf eine effizientere Auslastung der Flugzeuge hindeutet. Ein besonders starkes Wachstum verzeichnete der Flughafen im Bereich der Luftfracht. Das Frachtvolumen stieg im Juli 2025 um 18,6 Prozent auf insgesamt 4.844 Tonnen. Dies unterstreicht die zunehmende Bedeutung des BER als Logistikstandort für die Region Berlin und Brandenburg. Das Frachtwachstum steht im Einklang mit einer allgemeinen Belebung des europäischen Luftfrachtmarktes, der sich nach Phasen der Stagnation wieder erholt. Das erste Ferienwochenende im Juli, das vom 23. bis zum 27. Juli dauerte, war für den BER besonders stark frequentiert. In diesem Zeitraum nutzten 394.212 Passagiere den Flughafen, was auf die hohe Reiseintensität zu Beginn der Sommerferien zurückzuführen ist. Die Zahl der Flugbewegungen in diesem kurzen Zeitraum betrug 2.728. Der BER ist seit seiner Eröffnung im Oktober 2020 zu einem wichtigen Drehkreuz für den Flugverkehr in der deutschen Hauptstadtregion geworden. Nachdem der Flughafen in den ersten Jahren mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen hatte, hat er sich mittlerweile als zuverlässiger Flughafen etabliert, der sowohl im Passagier- als auch im Frachtbereich wächst.

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