
Künstliche Intelligenz: Deutsche Bahn testet Reiseassistenten „Kiana“ am BER
Reisende am Hauptstadtflughafen BER (Berlin Brandenburg) können seit Kurzem auf einen neuen digitalen Service der Deutschen Bahn zurückgreifen. Unter dem Namen „Kiana“ hat die Bahn eine mit Künstlicher Intelligenz (KI) betriebene Informationssäule im Terminal 1 aufgestellt. Das Pilotprojekt, das noch bis Mitte Oktober 2025 läuft, soll Passagieren mittels fortschrittlicher Sprachmodelle Auskunft über die schnellste und günstigste Bahnverbindung in die Berliner Innenstadt geben. Obwohl der digitale Assistent noch nicht ohne menschliche Unterstützung auskommt, markiert dieser Testlauf einen weiteren Schritt der Deutschen Bahn in die Digitalisierung ihrer Kundenbetreuung. Ein digitales Gesicht der Bahn: Die Funktionsweise von „Kiana“ Die unscheinbare, aber mit modernster Technik ausgestattete Säule steht auf der Zwischenebene des Terminal 1. Sie verfügt über einen Touchscreen, Lautsprecher und ein Mikrofon, die es Reisenden ermöglichen, direkt mit der Künstlichen Intelligenz in Interaktion zu treten. „Kiana“ nutzt sogenannte „Large Language Models“ (LLM), eine Technologie, die es der KI ermöglicht, menschliche Sprache zu verstehen und darauf basierend sinnvolle Antworten zu generieren. Das Ziel des Projekts ist es, Reisenden eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit zu bieten, Informationen über ihre Weiterreise zu erhalten. Fahrgäste können „Kiana“ Fragen stellen wie „Wie komme ich am schnellsten zum Alexanderplatz?“ oder „Was kostet die nächste Fahrt nach Berlin-Hauptbahnhof?“. Die Säule gibt daraufhin Auskunft über die nächste und die günstigste Bahnverbindung. Einige Einschränkungen gibt es jedoch: Ein Pilotprojekt mit Startschwierigkeiten Wie bei vielen neuen Technologien verläuft auch der Testbetrieb von „Kiana“ nicht reibungslos. Die Verantwortlichen der Deutschen Bahn räumen ein, daß die Sprachassistenz noch „holprig“ läuft. Die Technik versteht die Anfragen








