2025

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2025

Bye Aerospace und Electro.Aero kooperieren für elektrische Flugzeugladung

Die Unternehmen Bye Aerospace und Electro.Aero haben auf der Luftfahrtmesse EAA AirVenture Oshkosh eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung tragbarer Schnellladelösungen für die eFlyer-Flotte von Bye Aerospace unterzeichnet. Ziel ist es, die Umstellung auf elektrisch betriebene Schulungsflugzeuge zu beschleunigen. Die Partnerschaft soll eine effiziente Ladeinfrastruktur für den wachsenden Markt der Pilotenausbildung schaffen. Der globale Markt für Pilotenschulungen wird laut Fortune Business Insights bis 2032 voraussichtlich 24,86 Milliarden US-Dollar erreichen. Rod Zastrow, CEO von Bye Aerospace, hob hervor, daß die Branche Flugzeuge und Ladesysteme benötige, die kostengünstiger und effizienter seien. Die neuen, tragbaren Schnellladegeräte von Electro.Aero mit 40 kW, 80 kW und 240 kW Leistung sollen eine Ladezeit von weniger als 30 Minuten ermöglichen, was Flugschulen und Betreibern eine erhebliche Effizienzsteigerung bieten könnte. Joshua Portlock, CEO von Electro.Aero, äußerte sich erfreut über die Partnerschaft und betonte, daß die tragbaren Ladegeräte dazu beitragen sollen, die hohe Anzahl an Ausbildungsflügen zu ermöglichen. Das größere 240-kW-Ladegerät kann sogar zwei Flugzeuge gleichzeitig laden. Bye Aerospace fertigt derzeit den Prototyp seines elektrischen eFlyer 2 in Originalgröße am Centennial Airport in Colorado. Die Zusammenarbeit zwischen Bye Aerospace und Electro.Aero ist ein wichtiger Schritt zur Etablierung kommerziell tragfähiger Lösungen in der elektrischen Luftfahrt. Die Integration moderner Antriebstechnologie mit einer mobilen Ladeinfrastruktur soll die betrieblichen Anforderungen von Flugschulen erfüllen. Bye Aerospace, das sich auf kostengünstige und emissionsfreie Lösungen konzentriert, sieht sich an der Spitze dieses aufstrebenden Marktes für Elektroflugzeuge.

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Neuer Akteur am Himmel: Koala Airlines kündigt Markteintritt in Australien an

Die australische Luftfahrtindustrie, die traditionell von einem Duopol beherrscht wird, steht vor einem möglichen Umbruch. Mit Koala Airlines hat ein neuer Anbieter seine Absicht bekundet, den Flugbetrieb im Jahre 2026 aufzunehmen. Der CEO des Unternehmens, Bill Astling, verspricht einen frischen Ansatz im hart umkämpften Niedrigpreissegment. Koala Airlines will sich von den gescheiterten Versuchen der Vergangenheit abheben, indem es nicht nur auf niedrige Preise, sondern vor allem auf Service und ein verbessertes Kundenerlebnis setzt. Der geplante Markteintritt, der durch die Übernahme eines bestehenden Luftverkehrsbetreibers vorbereitet wurde, stößt in der Branche auf großes Interesse, aber auch auf Skepsis. Ein schwieriger Markt: Der Kampf gegen Qantas und Virgin Australia Die australische Luftfahrtlandschaft ist seit Langem durch eine starke Dominanz von zwei großen Akteuren geprägt. Die Qantas Group, zu der neben der staatlichen Fluggesellschaft auch der Billigflieger Jetstar gehört, hält einen Marktanteil von über 60 Prozent. Virgin Australia folgt mit etwa 35 Prozent, während andere Anbieter nur einen minimalen Anteil am Markt haben. Diese Zweiteilung geht auf die sogenannte „Two Airline Policy“ aus dem Jahre 1952 zurück, die den Wettbewerb zwischen den Landeshauptstädten und großen Metropolen massiv einschränkte. Obwohl diese Regelung bereits 1990 aufgehoben wurde, ist es für neue Fluggesellschaften nach wie vor eine große Herausforderung, in den Markt einzutreten. Ein prominentes Beispiel für die Schwierigkeiten in diesem Sektor ist die Airline Bonza, die ebenfalls versuchte, sich als Billigflieger zu etablieren. Bonza konzentrierte sich auf unterversorgte Routen, stellte jedoch bereits ein Jahr nach der Betriebsaufnahme ihre Flüge ein und meldete Insolvenz an. Das Scheitern

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Europäischer Flugverkehr wächst im ersten Halbjahr 2025

Der europäische Flughafenverband ACI EUROPE hat seinen Flugverkehrsbericht für das erste Halbjahr 2025 veröffentlicht. Demnach stieg das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent. Die Wachstumsrate blieb sowohl im ersten als auch im zweiten Quartal mit 4,3 bzw. 4,6 Prozent stabil. Das Gesamtaufkommen liegt nun 5,1 Prozent über dem Niveau vor der Pandemie, also über dem Stand des ersten Halbjahres 2019. Das Wachstum im Passagierverkehr wurde maßgeblich durch den internationalen Flugverkehr (+5,7 Prozent) getragen, während der innerstaatliche Flugverkehr nahezu stagnierte (+0,2 Prozent). Olivier Jankovec, Generaldirektor von ACI EUROPE, hob hervor, daß die anhaltend positive Entwicklung des Passagierverkehrs die robuste Nachfrage trotz erheblicher geopolitischer und makroökonomischer Unsicherheiten zeige. Er warnte jedoch vor zunehmendem Wettbewerbsdruck und unvorhersehbaren Marktdynamiken. Innerhalb des EU+-Raums zeigten die Flughäfen in der Slowakei (+19,2 Prozent), Polen (+14,9 Prozent) und Ungarn (+14,2 Prozent) die stärksten Zuwächse. Deutschland und Großbritannien lagen mit 2,3 Prozent unter dem EU+-Durchschnitt. Außerhalb der EU-Länder verzeichneten Flughäfen in Moldawien (+49,2 Prozent), Bosnien und Herzegowina (+31,1 Prozent) und Israel (+27 Prozent) die beeindruckendsten Wachstumsraten. London Heathrow blieb der verkehrsreichste Flughafen Europas, verzeichnete jedoch mit 0,2 Prozent ein bescheidenes Wachstum. Besonders dynamisch entwickelten sich im ersten Halbjahr große und mittelgroße Flughäfen mit Wachstumsraten von jeweils 5,4 Prozent. Dies wird vor allem auf die Expansion von Billigfluggesellschaften und die starke Nachfrage nach Freizeitflügen zurückgeführt. Der Frachtverkehr blieb im europäischen Flughafennetz im ersten Halbjahr mit 0,1 Prozent stabil, während die Flugbewegungen um 3,1 Prozent zunahmen.

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ANA Holding und Joby Aviation planen Joint Venture für Lufttaxis in Japan

Die japanische ANA Holdings und das US-amerikanische Unternehmen Joby Aviation haben ihre Zusammenarbeit intensiviert, um elektrische Lufttaxis in Japan einzuführen. Die Unternehmen beabsichtigen, ein Joint Venture zu gründen, um ein neues Lufttaxi-System zu etablieren. Geplant ist der Einsatz von mehr als 100 Joby-Flugzeugen, beginnend in Tokio in den kommenden Jahren. Diese strategische Partnerschaft zielt darauf ab, die urbane Mobilität in der Region zu verändern. Der Präsident und CEO der ANA Group, Koji Shibata, sieht in den Lufttaxis eine direkte Lösung für städtische Verkehrsprobleme. Das elektrische Senkrechtstartflugzeug (eVTOL) von Joby kann bis zu vier Passagiere befördern und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 320 Kilometern pro Stunde. Es soll eine schnelle Alternative zum bodengebundenen Verkehr bieten und Reisezeiten drastisch verkürzen. JoeBen Bevirt, Gründer und CEO von Joby Aviation, bezeichnet Japan als idealen Ausgangspunkt für die neue Luftmobilität. Die Partner planen, ein umfassendes Ökosystem für den Lufttaxidienst aufzubauen. Dazu gehören ein Netzwerk von sogenannten Vertiports, Pilotenausbildungsprogramme und Wartungsdienste. Bei der Umsetzung soll die Kooperation mit nationalen und lokalen Behörden sowie privaten Unternehmen, wie der Toyota Motor Corporation, verstärkt werden. Im Rahmen der Expo 2025 in Osaka, Kansai, soll vom 1. bis 13. Oktober ein Joby-eVTOL-Flugzeug in einer speziellen ANA-Lackierung in öffentlichen Demonstrationsflügen präsentiert werden. Die bemannten Flüge werden auf dem Expo-Gelände stattfinden. Das Flugzeug erreicht dabei eine Geschwindigkeit von bis zu 220 km/h und eine Höhe von fast 300 Metern. Die Demonstrationen, einschließlich des Senkrechtstarts und der Landung, sollen die Leistungsfähigkeit und die Sicherheitsstandards der Technologie demonstrieren.

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Alaska Airlines expandiert nach Europa: Neue Langstreckenflüge nach London und Island

Die amerikanische Fluggesellschaft Alaska Airlines hat am 5. August 2025 eine strategische Erweiterung ihres Streckennetzes bekanntgegeben. Mit der Einführung von zwei neuen Langstreckenverbindungen nach Europa stärkt die Airline ihre Präsenz im interkontinentalen Flugverkehr. Ab Frühjahr 2026 wird Alaska Airlines tägliche Nonstop-Flüge von ihrem Heimatflughafen Seattle-Tacoma (SEA) nach London-Heathrow (LHR) und zum Keflavík International Airport (KEF) in Island anbieten. Diese neuen Routen sind die vierte und fünfte Langstreckenverbindung, die die Fluggesellschaft nach der Übernahme von Hawaiian Airlines ankündigt. Die Expansion nach Europa markiert einen entscheidenden Schritt in der Neuausrichtung des Unternehmens und positioniert Alaska Airlines als wichtigen Akteur im internationalen Luftverkehr. Die Eroberung des Langstreckenmarktes: Eine neue Ära für Alaska Airlines Die Expansion in den Langstreckenmarkt ist das Ergebnis einer strategischen Neuausrichtung von Alaska Airlines. Durch die kürzlich abgeschlossene Übernahme von Hawaiian Airlines hat der Konzern seine Reichweite erheblich vergrößert und ist nun in der Lage, interkontinentale Flüge anzubieten. Die neuen Routen nach London und Island sind ein klares Zeichen für die Ambitionen des Unternehmens. Die Verbindung nach London-Heathrow wird das ganze Jahr über täglich bedient und stellt einen direkten Wettbewerb zu etablierten Fluggesellschaften wie British Airways, Delta Air Lines und Virgin Atlantic dar, die diese Strecke ebenfalls bedienen. Alaska Airlines wird hierfür das Langstreckenflugzeug Boeing 787-9 Dreamliner einsetzen. Die Strecke nach Keflavík International Airport in Island wird zunächst saisonal während der Sommermonate angeboten. Für diese Flüge wird der kleinere Schmalrumpf-Jet Boeing 737 MAX 8 zum Einsatz kommen. Auf dieser Route konkurriert Alaska Airlines nur mit Icelandair, was die Chance bietet,

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Air Baltic benennt Flugzeuge nach baltischen Städten

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat mit der Benennung ihrer Airbus A220-300-Flotte nach Städten im Baltikum begonnen. Die ersten drei Maschinen tragen nun die Namen der Hauptstädte Riga, Tallinn und Vilnius, welche zugleich die Flaggen der jeweiligen baltischen Staaten auf den Flugzeugen zieren. Diese Initiative ist das Ergebnis eines öffentlichen Namenswettbewerbs, der im August 2024 anläßlich des 35. Jahrestages des Baltischen Weges stattfand. An der Abstimmung, die von Air Baltic ins Leben gerufen wurde, beteiligten sich mehr als eine Million Menschen. Insgesamt wurden 48 Städte ausgewählt, 16 aus jedem der baltischen Länder. Diese Anzahl entspricht der damaligen Flottengröße der Airline. Elīna Prāve, VP Marketing bei Air Baltic, erklärte, daß diese Benennung Reisende inspirieren solle, die Städte zu erkunden und deren internationale Bekanntheit zu steigern. Die symbolische Bedeutung der Initiative soll die Einheit und das kulturelle Erbe der Region feiern. Die Fluggesellschaft plant, die verbleibenden 45 ihrer aktuell 50 Flugzeuge umfassenden Airbus A220-300-Flotte nach und nach mit den Namen der beliebtesten Städte zu versehen. Die Namen werden in zufälliger Reihenfolge veröffentlicht. Es ist anzumerken, daß Air Baltic bereits 2018 einige ihrer Flugzeuge nach lettischen Städten benannt hatte. Diese sollen nun im Zuge des neuen Wettbewerbs umbenannt werden. Die Flotte der Airline besteht seit 2020 ausschließlich aus Airbus A220-300-Flugzeugen. Die Entscheidung zur Benennung der Flotte ist Teil der strategischen Positionierung der Fluggesellschaft als Vertreterin der gesamten baltischen Region. Indem Air Baltic die Namen der Städte in die Welt trägt, fördert sie nicht nur den Tourismus, sondern stärkt auch die Identität und das

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Buggy-Test der AK Oberösterreich: Günstige Modelle im Vergleich

Die Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich hat in Zusammenarbeit mit einem Sachverständigen sieben Kinderbuggys der Preiskategorie zwischen 60 und 166 Euro getestet. Im Fokus standen dabei vor allem die Fahrtauglichkeit, die Standsicherheit und die Verarbeitung. Als Gesamttestsieger wurde der Baby CAB Buggy Mailand ausgezeichnet, der in allen Kategorien gute bis sehr gute Bewertungen erzielen konnte. Die ausgewählten Modelle waren bewußt im günstigeren Preissegment angesiedelt, da diese Modelle häufiger für Reisen genutzt werden. Bei den Tests zur Fahrtauglichkeit überzeugten alle Modelle auf dem Laufband mit einem sehr guten Ergebnis. Schwieriger gestaltete sich die Überwindung einer 18 Zentimeter hohen Kante. Hier erhielten nur der Chicco London UP und der Maxi Cosi Lara 2 die Bestnote „Sehr gut“. Der ABC Design Treviso 4 schnitt in dieser Disziplin mit „Befriedigend“ am schlechtesten ab. Auch in der Kategorie „Standsicherheit“ konnten alle Buggys mit „Sehr gut“ oder „Gut“ überzeugen. Diese wurde mit beladenem Zustand auf einer Rampe mit einem Gefälle von rund 12 Prozent getestet. Bei der Verarbeitung des Gestells konnte keines der Modelle die Note „Sehr gut“ erreichen. Die besten Noten „Gut“ erhielten der Maxi Cosi Lara 2 und der Baby CAB Buggy Mailand. Der Chicco London UP wurde in dieser Kategorie mit „Ungenügend“ bewertet, was die Tester mit der fehlenden Polsterung bei den Sitzgurten begründeten. Alle Buggys konnten problemlos innerhalb von fünf Minuten nach der beiliegenden Anleitung aufgebaut werden, was die Handhabung positiv beeinflusste. Als Zubehör verfügen alle getesteten Modelle über einen Sonnenschutz und eine Fußstütze. Ein Regenschutz ist nur beim Chicco London UP im Lieferumfang

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Vorfälle an Bord: Rauchender Passagier löst Polizeieinsatz am Flughafen Edinburgh aus

Ein rücksichtsloser Passagier hat am Flughafen Edinburgh (EDI) für Aufregung und eine erhebliche Flugverspätung gesorgt. Kurz vor dem Abflug eines Ryanair-Fluges nach Alicante wurde der Mann von der Crew dabei erwischt, wie er in einer Flugzeugtoilette eine E-Zigarette benutzte. Der Verstoß gegen die strengen Sicherheitsbestimmungen löste den Rauchmelder aus und führte dazu, daß der Mann von sechs Polizisten von Bord gebracht und verhaftet wurde. Der Vorfall, der sich am 3. Juli 2025 ereignete, hatte eine Verzögerung von anderthalb Stunden zur Folge. Er reiht sich in eine Reihe ähnlicher Vorfälle ein, die zeigen, wie unbelehrbare Passagiere den Flugbetrieb stören und die Sicherheit an Bord gefährden. Ein riskanter Dampfstoß: Der Vorfall in Edinburgh Der Flug, eine Boeing 737 Max 8, sollte um 07:05 Uhr vom schottischen Flughafen Edinburgh nach Alicante in Spanien abheben. Doch kurz vor dem Start wurde die Crew auf den Passagier aufmerksam, der es sich in einer der Toiletten des Flugzeugs bequem gemacht hatte, um eine E-Zigarette zu rauchen. Obwohl Vaping im Flugzeug offiziell nicht als Brandgefahr wie herkömmliche Zigaretten eingestuft wird, ist das Benutzen von E-Zigaretten an Bord, insbesondere in den Toiletten, strikt verboten. Der Grund dafür ist, daß der Dampf die Rauchmelder auslösen kann, was in der Tat auch geschah. Die Auslösung des Melders führt zu einem Sicherheitsalarm, der in der Regel die sofortige Alarmierung der Rettungsdienste zur Folge hat. Als der Passagier ertappt wurde, eskalierte die Situation. Ein Zeuge, Tristan James Walker, berichtete der „New York Post“, daß der Mann „sehr ruhig war, nicht stritt oder

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Steigende Treibstoffpreise in Österreich im Juli 2025

Die Kraftstoffpreise in Österreich sind auch im Juli 2025 weiter gestiegen und lagen durchgehend über 1,50 Euro pro Liter. Diesel kostete im Monatsdurchschnitt 1,548 Euro pro Liter und war damit vier Cent teurer als im Juni. Der Preis für Superbenzin erhöhte sich um 1,5 Cent auf durchschnittlich 1,523 Euro. Damit bleibt Diesel an den österreichischen Tankstellen das teurere Produkt. Aus Sicht des Mobilitätsclubs ÖAMTC sind die Preissteigerungen nicht nachvollziehbar. Die Rohölpreise hätten sich im Vergleich zum Vormonat kaum verändert. Auch die beginnenden Sommerferien und der damit verbundene Reiseverkehr seien kein Grund für die Preiserhöhungen, da es keine Versorgungsengpässe gebe. Österreich liegt mit seinen Preissteigerungen im europäischen Mittelfeld. Während der Dieselpreis in fast allen Ländern gestiegen ist, wurde Superbenzin mancherorts sogar günstiger. Für Autofahrer, die in den Urlaub fahren, können sich Preisunterschiede in den Nachbarländern lohnen. In Kroatien sind die Preise trotz der Aussetzung staatlich festgelegter Höchstpreise günstiger als in Österreich. Dennoch können in Tourismusregionen Ausnahmen auftreten. Als Alternative bietet sich Slowenien an, wo die Preisregulierung beibehalten wurde und nun auch für Autobahntankstellen gilt. Dort kostet Diesel durchschnittlich 1,492 Euro und Super 1,438 Euro pro Liter. Reisende nach Italien müssen weiterhin mit deutlich höheren Preisen rechnen. Dort ist Diesel im Schnitt etwa 10 Cent und Super 20 Cent teurer als in Österreich. Eine Recherche des ADAC in Deutschland zeigte im Juli ebenfalls leicht steigende Kraftstoffpreise. Auch in der Schweiz hat die Teuerung beim Benzin die Marke von zwei Schweizer Franken pro Liter erreicht.

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Reblaus Express: Das Heurigen-Lokal auf Schienen

Die Geschichte der Eisenbahn im nordwestlichen Weinviertel ist eng verknüpft mit der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Region. Eine zentrale Rolle spielte dabei die Lokalbahnstrecke von Retz nach Drosendorf, eine Verbindung, die über Jahrzehnte hinweg das Rückgrat für den Personen- und Güterverkehr bildete. Nach einer Ära des Niedergangs, die zur Einstellung des regulären Betriebes führte, erlebte diese historische Trasse eine bemerkenswerte Wiederbelebung als eine Art „Heurigenlokal auf Schienen“. Heute wird sie unter dem Namen „Reblaus Express“ von der NÖVOG als touristisches Erlebnis betrieben, das die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet und die landschaftlichen Schönheiten des Wein- und Waldviertels einem breiten Publikum zugänglich macht. Einst war die Lokalbahn Drosendorf-Retz eine wichtige Anbindung an die Nordwestbahn und somit – mit Umstieg in Retz – an Wien. Doch die einstige hohe regionale Bedeutung ging zunehmend zurück ehe dann der Personenverkehr durch die Österreichischen Bundesbahnen eingestellt wurde. Zeitweise gab es ab Wien-Praterstern, damals noch Bahnhof Wien-Nord, ausgewählte Züge, die ohne Umstieg bis Drosendorf und zurück verkehr sind. Doch das ist alles Eisenbahngeschichte. Nach der Einstellung von Personen- und später auch Güterverkehr befand sich die Lokalbahn lange im Dornröschenschlaf. Im Jahr 2010 erwarb das Land Niederösterreich über die NÖVOG die Infrastruktur und machte diese wieder fit für die Wiederaufnahme. Bislang beschränkt sich der Verkehr auf touristischen Museumsverkehr, der sich an Personen richtet, die mit dem Fahrrad unterwegs sind oder aber einen Eisenbahn-Ausflug machen wollen. Daher ist der nunmehrige „Reblaus Express“ nicht in den Verkehrsverbund Ostregion integriert, so dass eine eigene Fahrkarte erforderlich ist. Das Konzept

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