2025

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2025

Ryanair kritisiert hohe Kosten und geringe Erholung des deutschen Luftverkehrs

Ryanair hat sein deutsches Verkehrsupdate für Juni veröffentlicht und dabei erneut die hohen Zugangskosten in Deutschland als Hauptgrund für die schleppende Erholung des Luftverkehrs kritisiert. Laut Ryanair bestätigen die Zahlen Deutschlands Position als den am langsamsten wachsenden Luftverkehrsmarkt in Europa, beeinträchtigt durch überhöhte Steuern, Flugsicherungsgebühren, Sicherheitsgebühren und hohe Flughafengebühren. Diese Kostenfaktoren würden den Aufschwung behindern und das Wachstum bremsen. Der vom Nachtflugverbot betroffene Flughafen Berlin erreicht dem Bericht zufolge lediglich 71 Prozent des Verkehrsaufkommens vor der Covid-Pandemie. Auch andere große deutsche Flughäfen wie Stuttgart (77 %), Köln (78 %), Hamburg (84 %) und Düsseldorf (85 %) blieben deutlich unter ihren Vorkrisenniveaus. Ryanair führt dies auf das Versäumnis der deutschen Regierung zurück, die enorm hohen Zugangskosten zu senken. Die bereits angeschlagenen und kostenintensiven Regionalflughäfen Dresden (62 %) und Leipzig (72 %) verzeichnen seit der Einstellung des Flugbetriebes durch Ryanair weitere Rückgänge, was die Abhängigkeit vieler Regionalflughäfen von Billigfluggesellschaften unterstreicht. Nach der Entscheidung von Ryanair, den Flugbetrieb in Deutschland für den Sommer 2025 einzuschränken, brach der deutsche Luftverkehr noch weiter ein und erreichte nur eine Erholungsrate von 87 Prozent des Vor-Covid-Niveaus. Dieser Wert macht Deutschland zum schlechtesten Luftverkehrsmarkt in Europa in Bezug auf die Erholung. Eddie Wilson, der Geschäftsführer von Ryanair, betonte, daß die Untätigkeit der Regierung weiterhin den großen deutschen Flughäfen schade und deren Erholung sowie das Wachstum beeinträchtige. Er zog einen klaren Vergleich zu anderen EU-Ländern wie Irland, Ungarn und Polen, die Zugangskosten gesenkt und Luftverkehrssteuern abgeschafft hätten, um das Verkehrsaufkommen nach der Pandemie zu fördern. So erreichten diese Länder

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Gefahren: Richtige Reaktion bei Schlangenbissen, Insektenstichen und Zeckenbefall

Die österreichische Natur lockt mit ihrer Schönheit zu vielfältigen Aktivitäten im Freien. Doch sie birgt auch Gefahren in Form von Tieren, deren Biße oder Stiche eine unmittelbare Reaktion erfordern können. Ob Schlangen, Insekten oder Zecken – das Wissen um die richtige Erste Hilfe und Präventionsmaßnahmen ist entscheidend, um ernsthafte gesundheitliche Komplikationen zu vermeiden. Jährlich werden in Österreich etwa 40 Personen nach einem Schlangenbiß in Krankenhäuser eingeliefert, während Insektenstiche, insbesondere im Mund- und Rachenraum, oder Zeckenbisse mit dem Risiko der Übertragung von Krankheiten verbunden sein können. Experten des Österreichischen Roten Kreuzes und andere Mediziner betonen die Wichtigkeit von Ruhe, raschem Handeln und der Verständigung von Rettungskräften im Notfall. Schlangenbiße in Österreich: Ruhe bewahren ist oberstes Gebot Obwohl die Wahrscheinlichkeit eines Schlangenbisses in Österreich gering ist – jährlich landen etwa 40 Personen im Krankenhaus –, ist die richtige Reaktion im Falle eines Falles von großer Bedeutung. Heimische Giftschlangen wie die Kreuzotter oder die Sandviper sind in der Regel nicht lebensbedrohlich, dennoch ist eine ärztliche Konsultation stets ratsam. Eine weit verbreitete Fehlannahme, oft durch Filme genährt, ist das Absaugen oder Abbinden der Bißwunde. Dr. Wolfgang Schreiber, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes, warnt ausdrücklich davor: „Beim Absaugen gelingt es nicht, Gift aus dem Körper zu entfernen. Auch Abbinden verhindert nicht, daß sich das Gift im Körper verteilt.“ Solche Maßnahmen können im schlimmsten Falle mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen. Die korrekten Schritte nach einem Schlangenbiß sind stattdessen auf Ruhe und Immobilisierung ausgelegt. Zunächst gilt es, Ruhe zu bewahren, um die Ausbreitung des Giftes im

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Flughafen Memmingen erwartet Rekordsommer und optimiert Abläufe

Der Flughafen Memmingen rüstet sich für einen Rekordsommer. In den kommenden Wochen der Sommerferien wird mit über einer halben Million startenden und landenden Passagieren gerechnet. Dies stellt eine Steigerung des Passagieraufkommens um weitere zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum dar. Die Verantwortlichen des Flughafens sehen sich gut gerüstet, um die bevorstehende intensive Ferienphase erfolgreich zu bewältigen. Im Vorjahr nutzten 490.000 Passagiere den Flughafen Memmingen während der Ferienzeit. Für diesen Sommer rechnen die Verantwortlichen nun mit rund 540.000 Fluggästen, was einem Plus von zehn Prozent entspricht. „Wir haben das größte Angebot seit Bestehen unseres Airports“, berichtet Flughafen-Geschäftsführer Ralf Schmid. Aktuell stehen in den kommenden Wochen 60 Destinationen auf dem Flugplan. Diese werden hauptsächlich von den beiden großen Partner-Airlines Ryanair und Wizz Air bedient. Zusätzlich verbinden weitere Ferienflieger im Auftrag von Reiseveranstaltern Memmingen unter anderem mit beliebten Zielen wie Korsika, Kreta und Rhodos. Das umfangreichste Angebot gibt es in diesem Sommer für Flüge nach Mallorca. Insgesamt erwartet der Flughafen rund 230 Abflüge pro Woche, was 20 mehr sind als im letzten Jahr. Besonders gefragt sind auch in diesem Jahr Urlaubsorte am Mittelmeer. Flüge in die Ferienregionen Spaniens, Griechenlands und Italiens sind sehr beliebt. Aber auch sogenannte Geheimtipps wie Montenegro oder Varna an der bulgarischen Schwarzmeerküste erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Bei den Städtereisen sind neben Klassikern wie London, Dublin oder Rom auch reizvolle Newcomer wie Budapest, Krakau oder Riga stark nachgefragt. Flughafen-Geschäftsführer Ralf Schmid hob hervor, daß ein nicht unbedeutender Anteil der Passagiere die Ferienmonate auch für einen Besuch in der Heimat bei

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Trotz Order-Reduktion: Wizz Air Malta hat ersten A321XLR eingeflottet

Die Fluggesellschaft Wizz Air hat einen bedeutenden Meilenstein in ihrer Unternehmensgeschichte erreicht: Sie hat den ersten Airbus A321XLR erhalten, der auf dem europäischen Festland registriert und unter maltesischer Flagge fliegt. Diese Auslieferung, die einen neuen Abschnitt in der langjährigen Partnerschaft mit Airbus markiert, unterstreicht Wizz Airs Bestreben nach kontinuierlicher Innovation und der Kombination von extrem kostengünstigem Reisen mit modernster Luftfahrttechnologie. Das neue Flugzeug eröffnet der Airline erweiterte Möglichkeiten im Streckennetz und verspricht den Passagieren einen höheren Komfort auf längeren Verbindungen. Allerdings hat Wizz Air Holdings erst vor wenigen Tagen die Schließung des Ablegers in Abu Dhabi und damit einhergehend die Reduktion der XLR-Order verkündet. Der Airbus A321XLR: Ein technischer Fortschritt für Wizz Air Die Indienststellung des Airbus A321XLR stellt für Wizz Air einen erheblichen technischen Fortschritt dar. Als die neueste Entwicklung innerhalb der Airbus A320neo-Familie ist der A321XLR speziell für eine erweiterte Reichweite konzipiert. Dies ermöglicht der Fluggesellschaft, Nonstop-Verbindungen zu Zielen anzubieten, die bisher außerhalb der Reichweite ihrer bestehenden Flotte lagen oder nur mit Zwischenstopps erreichbar waren. Der A321XLR kombiniert dabei eine größere Reichweite mit einer branchenführenden Wirtschaftlichkeit, was für das Geschäftsmodell eines Ultra-Low-Cost-Carriers von entscheidender Bedeutung ist. Für Wizz Air, die sich auf ein Geschäftsmodell mit niedrigen Betriebskosten konzentriert, sind die Effizienzmerkmale des A321XLR von großem Vorteil. Das Flugzeug verspricht eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs um 30 Prozent im Vergleich zu Flugzeugen der vorherigen Generationen, die von Wettbewerbern eingesetzt werden. Dies führt zu geringeren Betriebskosten pro Sitzplatz und ermöglicht es Wizz Air, weiterhin niedrige Flugpreise anzubieten. Passagiere, die mit dem

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Lot beteiligt sich an EU-Katastrophenschutzprogramm rescEU

Die polnische Fluggesellschaft Lot Polish Airlines wird künftig eine wichtige Rolle im Rahmen von rescEU übernehmen, dem Katastrophenschutzprogramm der Europäischen Union. Das Unternehmen wurde mit der Durchführung von Lufttransporten und medizinischen Evakuierungsflügen, sogenannten MedEvac-Flügen, beauftragt. Hierzu hält Lot Polish Airlines drei speziell ausgestattete Flugzeuge in ständiger Bereitschaft, die im Zuge des EU-Katastrophenschutzverfahrens UCPM (Union Civil Protection Mechanism) eingesetzt werden können. Die Vereinbarung wurde mit der polnischen Regierungsagentur für strategische Reserven (RARS) geschlossen, welche im Auftrag der Europäischen Kommission die Bereitstellung der Maschinen und die Koordination der Flüge übernimmt. Zu den drei von Lot Polish Airlines bereitgestellten Flugzeugen gehören zwei Mehrzweckmaschinen. Jede dieser Maschinen ist in der Lage, mindestens 65 Passagiere oder 19 Tonnen Fracht zu befördern. Das dritte Flugzeug ist speziell für MedEvac-Flüge ausgerüstet und kann entweder 16 liegende Patienten oder sechs Patienten aufnehmen, die während des Fluges intensivmedizinisch betreut werden müssen. Alle drei Maschinen verfügen über eine mittlere Reichweite, was ihnen ermöglicht, ohne Zwischenstopps alle Ziele innerhalb Europas sowie angrenzender Regionen zu erreichen. Dies gewährleistet eine schnelle und flexible Reaktion auf Notlagen im gesamten Kontinent. Der UCPM regelt innerhalb der EU die verstärkte Zusammenarbeit im Katastrophenfall, beispielsweise bei Naturkatastrophen, massiven Gesundheitsbedrohungen oder humanitären Krisen. Die Hauptaufgabe von rescEU besteht darin, strategische Reserven vorzuhalten, die als „letztes Mittel“ aktiviert werden können, wenn die Mitgliedstaaten selbst nicht in der Lage sind, ausreichend auf eine Bedrohung zu reagieren. Neben der Flugbereitschaft gehören zu diesen Reserven auch Feldlazarette und medizinische Versorgungsleistungen. Polen ist derzeit das einzige EU-Mitglied, das im Rahmen von rescEU über

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Easyjet mit robustem Quartalsergebnis

Die britische Fluggesellschaft Easyjet hat für das dritte Quartal ihres Geschäftsjahres 2025 ein überaus positives Ergebnis präsentiert. Der bereinigte Überschuß vor Steuern belief sich auf 286 Millionen Pfund Sterling, was einer Verbesserung von 50 Millionen Pfund gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht und den Erwartungen des Unternehmens gerecht wird. Dieser Erfolg ist maßgeblich auf eine anhaltend starke Nachfrage nach den Verbindungen von Easyjet zu den wichtigsten Flughäfen Europas zurückzuführen, sowie auf vorteilhafte Effekte durch den Zeitpunkt des Osterreisezeitraums. Trotz externer Herausforderungen wie gestiegener Treibstoffkosten und wiederholter Streiks bei der französischen Flugsicherung blickt Easyjet positiv auf das gesamte Geschäftsjahr 2025 und erwartet ein deutliches Gewinnwachstum, insbesondere getragen durch das dynamische Wachstum ihres Reisegeschäfts Easyjet holidays. Solides Quartalsergebnis: Wachstum bei Kapazität und Ertrag Das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2025 war für Easyjet von einer konsequenten Umsetzung ihrer Wachstumsstrategie geprägt, die sich in den vorgelegten Zahlen widerspiegelt. Die angebotene Sitzplatzkilometer-Kapazität (ASK) des Unternehmens stieg um 7,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies wurde durch ein Wachstum der durchschnittlichen Streckenlänge von 5,8 Prozent und einem Sitzplatzwachstum von 2,0 Prozent im Jahresvergleich erzielt. Diese Ausweitung der Kapazitäten zeigt das Bestreben von Easyjet, ihre Marktposition zu festigen und mehr Reisenden ihre Dienste anzubieten. Der Ertrag pro Sitzplatzkilometer (RASK) verzeichnete einen Anstieg von 0,5 Prozent im Jahresvergleich. Hierbei profitierte der Monat April besonders vom Zeitpunkt des Osterreisezeitraums, da das Ostergeschäft in diesem Jahr vorteilhafter in das Quartal fiel. Die Gesamtkosten pro Sitzplatzkilometer (CASK, bereinigt) sanken gleichzeitig um 0,5 Prozent im Jahresvergleich. Dieser Rückgang wurde durch einen beachtlichen Rückgang der

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Flughafen BER erwartet Rekord-Passagierzahlen in den Sommerferien 2025

In einer Woche beginnen die lang ersehnten Sommerferien in Berlin und Brandenburg, und der Flughafen BER bereitet sich auf einen Ansturm von Reisenden vor. Von Mittwoch, dem 23. Juli, bis Sonntag, dem 7. September 2025, erwartet der Flughafen insgesamt rund 3,7 Millionen Fluggäste. Dies übertrifft die Zahlen der Sommerferien des Vorjahres um etwa 100.000 Passagiere, was ein deutliches Zeichen für die anhaltend hohe Reiselust ist. Um den erwarteten Andrang zu bewältigen und Wartezeiten zu minimieren, wurden verschiedene Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Serviceverbesserung implementiert. Zu Ferienbeginn werden bereits 20 Kontrollspuren in den Terminals 1 und 2 mit modernen CT-Scannern ausgerüstet sein. Dies sind vier Spuren mehr als ursprünglich geplant. Im Kontrollbereich 1, wo die neue Technik seit Mai 2025 installiert wird, können dank guter Zusammenarbeit bereits vier der ursprünglich für den Herbst vorgesehenen acht Spuren genutzt werden. Im Terminal 2 sind bereits alle acht Spuren mit CT-Scannern ausgestattet, und der Kontrollbereich 5 im Terminal 1 wurde bereits im März dieses Jahres in Betrieb genommen, was dort bereits zu einer deutlichen Verkürzung der Wartezeiten geführt hat. Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, zeigte sich erfreut über die Inbetriebnahme der neuen CT-Spuren, die den Passagieren erlauben, elektronische Geräte und Flüssigkeitsbehälter bis 100 ml im Handgepäck zu belassen. Am ersten Ferienwochenende, vom 23. bis zum 27. Juli, rechnet der BER mit etwa 390.000 Fluggästen. Während der gesamten Ferienzeit werden voraussichtlich rund 24.300 Flugzeuge am BER starten oder landen. Besonders gefragt sind auch in diesem Jahr wieder die klassischen Urlaubsregionen

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Für Indien-Flüge: Aegean flottet zwei A321XLR ein

Die griechische Fluggesellschaft Aegean kündigt eine bedeutende Erweiterung ihrer Flotte mit der Aufnahme von zwei neuen Airbus A321neo XLR (Extra Long Range) Flugzeugen an. Diese Maschinen, die eine beachtliche Reichweite von bis zu 10,5 Stunden Flugzeit ermöglichen, sollen bereits im Dezember 2025 und Januar 2026 ausgeliefert werden. Damit beschleunigt Aegean den Start ihrer Direktflüge nach Indien auf März 2026. Die jüngste Ergänzung erhöht die Gesamtbestellung von Airbus A320/A321neo Flugzeugen auf 60 Jets, von denen bislang 36 bereits im Dienst stehen. Diese strategische Investition unterstreicht Aegeans Ambitionen, ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und Griechenland als Drehscheibe für Langstreckenflüge zu positionieren. Die A321XLR: Ein Sprung in Reichweite und Konfiguration Die Entscheidung von Aegean, zwei Airbus A321XLR in ihre Flotte aufzunehmen, markiert einen strategischen Schritt, der die Möglichkeiten der Fluggesellschaft erheblich erweitert. Der A321neo XLR, als jüngste und reichweitenstärkste Variante der Airbus A321neo-Familie, bietet eine Flugdauer von bis zu 10,5 Stunden. Dies bedeutet eine nochmals erweiterte Reichweite im Vergleich zu den bereits leistungsfähigen A321neo LR (+2,5 Stunden mehr) und den Standard-A321neo (+4,5 Stunden mehr). Diese erhöhte Leistungsfähigkeit eröffnet Aegean die Option, neue Märkte zu erschließen und bestehende Routen mit größerer Effizienz zu bedienen. Die Flugzeuge sind nicht nur wegen ihrer Reichweite von Bedeutung, sondern auch aufgrund ihrer maßgeschneiderten Premium-Konfiguration. Jede A321neo XLR wird über lediglich 138 Sitzplätze verfügen, eine im Vergleich zu Standardkonfigurationen (oft über 200 Sitzplätze) sehr geringe Dichte. Von diesen Sitzen sind 24 als Business Class Suiten mit vollständig flachen Liegesitzen ausgelegt. Diese Suiten bieten erhöhte Privatsphäre und direkten Zugang zum

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ANA und Hitachi präsentieren Japans erstes „Operations Brain“-System für Fluggesellschaften

All Nippon Airways (ANA), die größte japanische Fluggesellschaft, hat in Zusammenarbeit mit Hitachi, Ltd. und Hitachi Consulting Co., Ltd. ein bahnbrechendes System entwickelt, das als Japans erstes „Operations Brain“ für Fluggesellschaften gilt. Dieses innovative System ist darauf ausgelegt, automatisch und schnell optimale Pläne zur Anpassung von Flugplänen zu erstellen, um Störungen durch schlechtes Wetter und andere unvorhergesehene Herausforderungen zu bewältigen. Die Entwicklung, die seit Juli in Betrieb ist, kombiniert die operative Expertise von ANA mit der fortschrittlichen Planungsoptimierungstechnologie von Hitachi und stellt einen bedeutenden Schritt in der digitalen Transformation der Luftfahrt dar. Das neue System verarbeitet und analysiert kontinuierlich eine Vielzahl von Daten, darunter Einsatzpläne für Flugzeuge, Wartungsfenster, Personaleinsatzpläne und aktuelle Flughafenbedingungen. Es reagiert intelligent auf Echtzeitänderungen wie unerwartete Wartungsarbeiten, Sperrungen von Start- und Landebahnen oder außergewöhnliche Ereignisse an mehreren Flughäfen gleichzeitig. Dies ermöglicht es ANA, verschiedene Vorschläge für Flugplanänderungen unmittelbar zu vergleichen und die effektivste Lösung auszuwählen. Zuvor war ANA stark auf die Erfahrung und das Fachwissen langjähriger Mitarbeiter angewiesen, was bei der Planung und Anpassung komplexer Flugpläne zu hoher Belastung und erheblichem Zeitaufwand führte. Die Entwicklung des „Operations Brain“ begann im Jahre 2019. Umfassende Praxistests haben bestätigt, daß die vom System generierten Vorschläge der Qualität manueller Planungen durch erfahrene Experten entsprechen. Gleichzeitig konnte der Arbeitsaufwand um mehrere Stunden reduziert werden, insbesondere bei größeren Betriebsstörungen wie Taifunen. Laut ANA-Angaben kann die Zeit für die Prüfung von Änderungen nun um bis zu siebzig Prozent verkürzt werden. Dies verbessert auch die Flexibilität bei kurzfristigen Wetteränderungen und entlastet das Betriebspersonal erheblich, was

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Condor erweitert Langstreckenflotte: Vier weitere Airbus A330neo bestellt

Die deutsche Fluggesellschaft Condor setzt ihren Wachstumskurs im interkontinentalen Flugverkehr fort und hat beim europäischen Flugzeughersteller Airbus die Bestellung über vier weitere Langstreckenflugzeuge des Typs A330-900neo unterzeichnet. Die Zustimmung des Aufsichtsrats erfolgte bereits in dieser Woche, was die strategische Ausrichtung des Unternehmens festigt. Mit dieser jüngsten Akquisition wird die moderne Condor-Flotte bis zum Jahre 2031 auf insgesamt 25 hocheffiziente Airbus A330neo-Maschinen anwachsen. Diese Investition ermöglicht Condor nicht nur, neue Möglichkeiten im internationalen Geschäft zu erschließen, sondern auch das Versprechen eines durchweg einheitlichen und komfortablen Produkts auf allen Langstrecken zu halten, welches bei den Kunden bereits großes Lob erfahren hat. Condor festigt Position: Wachstum im interkontinentalen Flugverkehr Die jüngste Order von Condor für weitere vier Airbus A330-900neo-Flugzeuge ist ein klares Signal für die Ambitionen der Fluggesellschaft, ihre Präsenz im lukrativen Langstreckensegment weiter auszubauen. Derzeit operiert Condor bereits mit 18 Flugzeugen dieses Typs, die einen wesentlichen Bestandteil ihrer modernen Flotte bilden. Bis Ende 2027 werden drei weitere A330neo erwartet, und mit der nun getätigten Bestellung wächst die Gesamtflotte dieser modernen Langstreckenflugzeuge bis zum Jahre 2031 auf beachtliche 25 Einheiten. Dies ist ein erheblicher Schritt für die Fluggesellschaft, die traditionell stark im Ferienfluggeschäft verankert ist und nun ihre Kapazitäten für interkontinentale Reisen deutlich erhöht. Peter Gerber, der Vorstandsvorsitzende von Condor, kommentierte die Entscheidung mit Blick auf die zukünftigen Möglichkeiten: „Mit der Bestellung von zusätzlichen Langstreckenflugzeugen werden wir im interkontinentalen Geschäft neue Möglichkeiten erschließen und setzen den erfolgreichen Wachstumskurs der letzten Jahre weiter fort.“ Er hob hervor, daß das durchweg positive Kundenfeedback und die

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