2025

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Air-India-Absturz: Stimmenrekorder deutet auf manuelle Treibstoffunterbrechung durch Kapitän hin

Der Absturz einer Air India Boeing 787-8 im vergangenen Monat in Ahmedabad, Indien, bei dem 260 Menschen ums Leben kamen, nimmt eine tragische und rätselhafte Wendung. Eine nun ausgewertete Cockpit-Stimmenaufzeichnung deutet darauf hin, daß der Kapitän kurz nach dem Start die Treibstoffzufuhr der Triebwerke unterbrochen haben könnte, wie das Wall Street Journal am 16. Juli 2025 unter Berufung auf mit der vorläufigen US-Untersuchung vertraute Quellen berichtete. Der Vorfall, der sich am 12. Juni 2025 ereignete, als Flug AI171 von Ahmedabad nach London-Gatwick in ein Wohngebiet stürzte, wirft ernste Fragen über die genaue Abfolge der Ereignisse im Cockpit auf und entfacht eine alte Debatte über die Notwendigkeit von Cockpit-Videorekordern in Verkehrsflugzeugen. Das tragische Unglück und die ersten Erkenntnisse Am 12. Juni 2025 ereignete sich eine Flugzeugkatastrophe, die die Welt in Atem hielt. Eine Boeing 787-8 von Air India, die als Flug AI171 von Ahmedabad (AMD) nach London-Gatwick (LGW) unterwegs war, stürzte weniger als eine Meile von der Startbahn entfernt in ein Wohngebiet. Die Folgen waren verheerend: Von den 242 Personen an Bord überlebte lediglich eine Person, und am Boden kamen weitere 19 Menschen ums Leben, wodurch die Gesamtzahl der Todesopfer auf 260 stieg. Die Umstände des Absturzes – der Verlust der Triebwerksleistung beider Triebwerke kurz nach dem Abheben – deuteten von Anfang an auf einen kritischen Vorfall in einer frühen Flugphase hin. Die indische Luftfahrtbehörde, das Aircraft Accident Investigation Bureau (AAIB), veröffentlichte am 12. Juli 2025 erste vorläufige Erkenntnisse, die eine Schlüsselrolle in der Aufklärung des Unglücks spielen. Der AAIB-Bericht bestätigte,

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ANA-Präsident Shinichi Inoue mit „Executive Leadership: Asia-Pacific Award“ ausgezeichnet

Shinichi Inoue, Präsident und Geschäftsführer der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA), wurde bei den „2025 FlightGlobal Airline Strategy Awards“ mit dem „Executive Leadership: Asia-Pacific Award“ geehrt. Diese prestigeträchtige Auszeichnung, die der japanische Marktführer zum ersten Mal erhält, würdigt die transformative Führungsrolle von Inoue, dessen Visionen ANA zu außergewöhnlichen Leistungen und nachhaltigem Wachstum geführt haben. ANA ist bekannt für seine hohe Qualität im Service und wurde bereits zwölf Jahre in Folge mit fünf Skytrax-Sternen ausgezeichnet, was die globale Anerkennung der Airline unterstreicht. Die FlightGlobal Airline Strategy Awards, die zum 23. Mal verliehen wurden, honorieren Fluggesellschaften und insbesondere deren Führungskräfte für herausragende unternehmerische Qualitäten und strategische Weitsicht. Die Verleihung wird von FlightGlobal in Zusammenarbeit mit Korn Ferry organisiert und die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury aus Branchenexperten in verschiedenen Kategorien ausgewählt. Der „Executive Leadership: Asia-Pacific Award“ zeichnet Führungsteams aus, deren Entscheidungen maßgeblich zum Erfolg auf dem dynamischen Luftverkehrsmarkt im asiatisch-pazifischen Raum beigetragen haben. Shinichi Inoue äußerte sich zu der Ehrung: „Mein Team und ich, wir fühlen uns unglaublich geehrt, diese Auszeichnung von FlightGlobal zu erhalten. Sie ist ein Beweis für das Engagement und den Einfallsreichtum aller ANA-Mitarbeiter sowie die Stärke unserer strategischen Vision.“ Er betonte, daß ANA unter der Leitidee „UNITING the WORLD in WONDER“ bestrebt sei, allen Passagieren unvergessliche Reiseerlebnisse zu bieten. Die Jury von FlightGlobal lobte, daß sich ANA unter Inoues Führung positiv vom asiatisch-pazifischen Luftverkehrsmarkt abhebe und neben außergewöhnlichen finanziellen und operativen Erfolgen auch weitere Verbesserungen im Bereich der Kundenbewertungen vorweisen könne. Ein Jurymitglied zeigte sich besonders

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Saudia vollzieht digitalen Wandel zu kundenorientiertem Buchungssystem

Saudia, die nationale Fluggesellschaft des Königreichs Saudi-Arabien, hat einen wesentlichen Meilenstein in ihrer digitalen Transformation erreicht. Das Unternehmen hat seine traditionellen Buchungsmethoden, die auf PNRs (Passenger Name Records) und elektronischen Tickets basierten, auf ein neues, sogenanntes „Order“-System umgestellt. Dieser Schritt signalisiert einen stärkeren, auf den Kunden ausgerichteten Ansatz und ebnet den Weg für ein personalisiertes und nahtloses Reiseerlebnis. Eine „Order“ ist ein einziger, dynamischer Datensatz, der sämtliche vom Reisenden gebuchten Leistungen für seine Reise enthält, und ermöglicht so eine konsolidierte Echtzeit-Übersicht über alle Services. Durch die Einführung der „Order“-Funktionalitäten kann Saudia nun schneller flexiblere Angebote, maßgeschneiderte Preisgestaltung und umfassende digitale Services bereitstellen. Diese Transformation ist ein grundlegender Bestandteil der übergeordneten Strategie der Fluggesellschaft, das Kundenerlebnis und die operative Agilität durch datengesteuertes Retailing neu zu definieren. Der Fortschritt wurde durch „Smart Bridging“ von Amadeus ermöglicht. Diese Technologie wandelt traditionelle Datensätze aus dem von Saudia eingesetzten Amadeus Altéa Passenger Service System in einzelne „Order-Datensätze“ des neuen Systems Amadeus Nevio um. Dadurch kann Saudia die Vorteile des Transformationsprozesses im Airline-Retailing schneller nutzen, während die Geschäftsabläufe auf Basis der bestehenden Infrastruktur sichergestellt sind. Arved von zur Mühlen, Chief Commercial Officer von Saudia, äußerte sich zu der Neuerung: „Die Umstellung auf einzelne Order-Datensätze ermöglicht uns ein besseres Verständnis unserer Gäste, ihrer Buchungen bei uns und bei unseren Partnern während der gesamten Reise. Dies ist die Grundlage für ein stärker vernetztes Reiseerlebnis.“ Er betonte, daß technologische Innovationen für Saudia von entscheidender Bedeutung seien, um einen Service auf höchstem Niveau zu bieten. Diese Entwicklung stärkt die Position

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Mietwagen im Urlaubsland: AK-Studie enthüllt hohe Preisunterschiede

Die freie Erkundung des Urlaubszieles mittels eines Mietwagens gehört für viele Reisende zum idealen Ferienerlebnis. Doch die Preise für Leihfahrzeuge können sich erheblich unterscheiden und ungeahnte Kostenfallen bergen, wie eine aktuelle Untersuchung der Arbeiterkammer Oberösterreich (AK Oberösterreich) aufzeigt. In einem Vergleich von 18 beliebten europäischen Urlaubsdestinationen wurden Preisunterschiede von bis zu 165 Prozent festgestellt. Die Studie, welche die Angebote von sechs namhaften Mietwagenfirmen für die erste Augustwoche 2025 analysierte, liefert wichtige Erkenntnisse und praktische Empfehlungen für Konsumenten, um das passende und kostengünstigste Fahrzeug für ihre Reise zu finden und unliebsame Überraschungen zu vermeiden. Das Fazit der Experten: Ein umfassender Vergleich und die direkte Buchung beim Anbieter von zu Hause aus sind unerläßlich. Umfassender Preisvergleich: AK Oberösterreich beleuchtet Mietwagenmarkt Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat sich in ihrer jüngsten Untersuchung dem Mietwagenmarkt für Urlaubsreisende gewidmet. Für den detaillierten Preisvergleich wurden die Angebote von sechs international bekannten Mietwagenfirmen – darunter Branchengrößen wie Hertz, Avis, Europcar, Sixt, Enterprise und Sunny Cars – für die erste Augustwoche des Jahres 2025 im Internet recherchiert. Die Auswahl der Destinationen umfaßte 18 der beliebtesten europäischen Urlaubsziele, darunter zahlreiche griechische Inseln, Zypern, die italienischen Inseln Sardinien und Sizilien, verschiedene Regionen in Spanien und Portugal, Frankreich sowie Kroatien. Im Fokus der Recherche stand die Suche nach der günstigsten verfügbaren Fahrzeugkategorie. Dabei wurde streng darauf geachtet, daß die angeführten Preise alle wesentlichen Leistungen umfaßten: sämtliche Steuern, unbegrenzte Kilometer sowie einen umfassenden Versicherungsschutz, bestehend aus Vollkaskoversicherung und Diebstahlversicherung. Zudem wurde die Möglichkeit berücksichtigt, ein Navigationssystem hinzuzumieten. Diese umfassende Herangehensweise sollte sicherstellen, daß die

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New York City lädt zur Sommerausgabe der Restaurant Week 2025 ein

New York City Tourism + Conventions, die offizielle Destinationsmarketingorganisation der fünf Stadtbezirke, hat den Startschuß für die NYC Restaurant Week Sommer 2025 gegeben. Vom Montag, dem 21. Juli, bis Sonntag, dem 17. August, lädt dieses zweimal jährlich stattfindende Programm Genießer dazu ein, die vielfältige Gastronomieszene der Metropole zu erkunden. Fast 600 Restaurants in über 70 Stadtvierteln und mit mehr als 50 verschiedenen Küchenarten bieten festpreisige Mittags- und Abendmenüs an. Die teilnehmenden Restaurants offerieren Zwei-Gänge-Mittags- oder Drei-Gänge-Abendmenüs zu Preisen von 30, 45 oder 60 US-Dollar, wobei Steuern und Trinkgeld nicht inbegriffen sind. Samstags gilt die Aktion nicht, während sonntags die Teilnahme optional ist. Julie Coker, Präsidentin und CEO von New York City Tourism + Conventions, hob die Bedeutung der Restaurant Week hervor: „Diese Woche zeigt, was das Essengehen in NYC so besonders macht – Vielfalt, Kultur und die Freude, an einem Sommerabend etwas Neues zu entdecken – und das zu einem unschlagbaren Preis.“ Bürgermeister Eric Adams betonte die zentrale Rolle der Restaurants für die Stadt: „Restaurants sind das Herz unserer Stadt: Sie beschäftigen über 300.000 Menschen und schaffen Orte des Miteinanders.“ Er lud sowohl Touristen als auch Einheimische ein, die kulinarische Vielfalt New Yorks zu erkunden und zu unterstützen. Neu in diesem Jahr ist der Filter „Founded By NYC“ auf der Website, der im Rahmen der 400-Jahr-Feier der Stadt Restaurants mit besonderen Gerichten oder Getränken hervorhebt, darunter ein Spezialangebot für 16,25 US-Dollar als Hommage an das Gründungsjahr 1625. Interessierte können Restaurants zudem nach Kategorien wie „Classic Restaurants“, „Summer Vibes“, „Best of

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Klagenfurt: Deutlicher Passagierzuwachs und strategische Investitionen

Der Flughafen Klagenfurt verzeichnet ein bemerkenswertes Comeback und präsentiert für das erste Halbjahr 2025 eine erfreuliche Bilanz. Mit dem stärksten Passagieraufkommen seit über einem Jahrzehnt und strategischen Investitionen in die Infrastruktur positioniert sich der Kärntner Airport neu als vielseitiger Luftfahrtstandort und wichtiges Tor für Wirtschaft und Tourismus im Süden Österreichs. Die Zunahme der Passagierzahlen, die Erschließung neuer Flugverbindungen und die verstärkte Nutzung durch militärische und zivile Luftfahrtdienste unterstreichen die positive Entwicklung und die ambitionierten Zukunftspläne des Flughafens. Der Flughafen Klagenfurt blickt auf ein überaus erfolgreiches erstes Halbjahr 2025 zurück. In den Monaten Januar bis Juni wurden insgesamt 78.593 Passagiere gezählt, was einer signifikanten Steigerung von rund 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Besonders hervorzuheben sind die Monate Mai und Juni, in denen der Flughafen mit jeweils knapp 21.000 monatlichen Reisenden das stärkste Passagieraufkommen seit 12 Jahren registrierte, genauer gesagt seit 2013. Diese Zahlen belegen eine beeindruckende Erholung und ein starkes Wachstum des Flugverkehrs in der Region. Auch bei den Flugbewegungen, die die Starts und Landungen von Flugzeugen umfassen, gab es einen deutlichen Zuwachs. Im Linienflugverkehr stieg die Zahl der Flugbewegungen um rund 22 Prozent. Insgesamt wurden 8.229 Flugbewegungen gezählt, einschließlich der allgemeinen Luftfahrt, was die gestiegene Aktivität am Flughafen widerspiegelt. Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt, zeigt sich hocherfreut über die positive Entwicklung: „Mehr Ziele, mehr Flüge, mehr Passagiere – neue Verbindungen nach Hannover und Köln sowie zusätzliche Palma-Flüge sind die Basis für diese erfreuliche Entwicklung.“ Er hob zudem die Bedeutung der klassischen Wien-Verbindung hervor: „Und auch unser Klassiker

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WienTourismus-Chef Norbert Kettner in das Board von Destinations International berufen

Norbert Kettner, der Geschäftsführer des WienTourismus, wurde in das Board of Directors von Destinations International (DI) berufen. Dies ist ein bedeutender Schritt für den österreichischen Tourismusvertreter, da DI eines der weltweit größten Netzwerke von Destinationsorganisationen ist, mit über 8.000 Mitgliedern und Partnern aus mehr als 750 Destinationen. Kettner ist eines von 25 Mitgliedern, die für die kommenden drei Jahre in das Board gewählt wurden, und wird seine europäische Expertise in dieses international aus den USA geführte Gremium einbringen. Kettner betonte die Notwendigkeit eines globalen Denkansatzes im Destinationsmanagement. „Destinationsmanagement muß heute global gedacht werden. Deshalb sind länderübergreifender Diskurs sowie eine internationale Herangehensweise unerläßlich“, erklärte er. Er freue sich auf den intensiven Austausch zwischen den Destinationen und darauf, die europäische Sichtweise in das länderübergreifende Netzwerk von Destinations International einzubringen. Dies unterstreicht die wachsende Bedeutung internationaler Zusammenarbeit und des Wissensaustausches in der Tourismusbranche, um gemeinsame Herausforderungen zu bewältigen und zukünftige Entwicklungen zu gestalten. Don Welsh, Präsident und CEO von Destinations International, hieß Norbert Kettner herzlich willkommen. Er hob hervor, daß Destinations International vom Engagement erfahrener Tourismusexperten lebe, die sich mit großem Einsatz in den Vorständen und Ausschüssen einbrächten. Welsh würdigte Kettners herausragendes Fachwissen und dankte für dessen Zeit, Rat und Leidenschaft, mit der er die Branche voranbringe. Diese Berufung ist ein Zeichen der Anerkennung für Kettners langjährige Erfahrung und seinen Beitrag zur Entwicklung des Wiener Tourismus, der unter seiner Führung international an Bedeutung gewonnen hat. Destinations International ist eine der weltweit führenden Organisationen im Bereich Destinationsmarketing und -management mit Sitz in Washington, USA.

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Österreichs Weinbranche feiert ihre Besten: Der Salon 2025 kürt 275 Spitzenweine

Im Herzen der österreichischen Hauptstadt, im ehrwürdigen Palais Niederösterreich, fand kürzlich die feierliche Siegerehrung des Salon 2025 statt, eines Wettbewerbs, der weithin als die härteste Weinprüfung des Landes gilt. Aus Tausenden von Einreichungen wurden 275 Weine ausgewählt, die das Prädikat „Salon Wein“ tragen dürfen, und 29 von ihnen erhielten die begehrte Auszeichnung als „Salon Sieger“. Diese Ergebnisse belegen einmal mehr die herausragende Qualität der österreichischen Weine und die Innovationskraft sowohl etablierter Weingüter als auch aufstrebender Newcomer. Die Vielfalt der prämierten Tropfen, die sich über alle Weinregionen und Stilrichtungen erstreckt, unterstreicht die dynamische Entwicklung der heimischen Weinwirtschaft. Der Salon: Ein strenges Auswahlverfahren für Spitzenweine Seit über 35 Jahren hat sich der Salon als der maßgebliche Weinwettbewerb in Österreich etabliert. Sein Ruf als „härtester Weinwettbewerb“ ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines rigorosen Auswahlverfahrens, das jedes Jahr Tausende von Weinen auf Herz und Nieren prüft. Chris Yorke, Geschäftsführer der Österreich Wein Marketing GmbH (ÖWM), zeigte sich begeistert: „Wir gratulieren allen Salon Preisträgerinnen und Preisträgern sehr herzlich. Auch heuer haben es nur die besten Weine aus tausenden von Einreichungen geschafft.“ Diese Aussage unterstreicht die Exklusivität der Auszeichnung und den hohen Qualitätsanspruch, der an die prämierten Weine gestellt wird. Die Ermittlung der Salon Weine erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren. Der größte Teil der eingereichten Weine qualifiziert sich zunächst über die Landesprämierungen, die in den jeweiligen Weinbaugebieten durchgeführt werden. Diese Vorauswahl gewährleistet, daß nur Weine mit bereits nachgewiesener Qualität in die Endrunde gelangen. In einer abschließenden Blindverkostung entscheidet eine unabhängige und hochkarätig besetzte Jury über

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Studie enthüllt große Preisunterschiede bei Getränken in steirischer Gastronomie

Eine aktuelle Studie der Arbeiterkammer (AK) Steiermark hat erhebliche Preisunterschiede bei Getränken in der Gastronomie der Steiermark aufgedeckt. Die Untersuchung zeigt teilweise eine Preisspanne von über 60 Prozent für gängige Getränke. Die AK-Marktforschung untersuchte wie in den Vorjahren die Kosten für Kaffee, Bier, Spritzer, Fruchtsäfte und Aufspritzgetränke in Grazer Innenstadtlokalen und weitete die Erhebung heuer erstmals auf die steirischen Bezirke aus. Insgesamt wurden die Preise von 43 Lokalen – 22 in Graz und 21 in den Bezirken – mit über 600 Einzeldaten erfaßt. Die erhobenen Daten zeigen deutliche Preisdifferenzen zwischen den einzelnen Gastronomiebetrieben. Für einen Cappuccino zahlt man in Graz zwischen 3,5 und 4,9 Euro, während der Preis außerhalb der Landeshauptstadt zwischen 3,1 und 4 Euro liegt. Ein halber Liter Bier kostet in Graz zwischen 4,6 und 5,9 Euro, in den Bezirken hingegen zwischen 4,2 und 5,3 Euro. Für ein kleines Bier (0,3 Liter) müssen Gäste in Graz zwischen 3,9 und 4,9 Euro ausgeben, außerhalb fallen 3,7 bis 4,4 Euro an. Alkoholfreies Bier (0,5 Liter) ist in Graz zwischen 4,20 und 5,60 Euro erhältlich, in den Bezirken zwischen 4,1 und 5,2 Euro. Besonders auffällig ist die Preisspanne bei einem weißen Spritzer (0,25 Liter), die steiermarkweit zwischen 2,4 und 4,6 Euro variiert. Bei einem Fruchtsaft oder -nektar, mit Leitungswasser auf einen halben Liter verlängert, bewegen sich die Preise zwischen 2,2 und 5,1 Euro, abhängig auch von der jeweiligen Marke. Andrea Büdenbender, AK-Marktforscherin, betonte, es lohne sich, genau auszusuchen, wo man etwas trinke, da die Preisspannen zwischen dem teuersten und billigsten Angebot

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Gulf Air kehrt nach Nordamerika zurück

Die nationale Fluggesellschaft Bahrains, Gulf Air, plant ab Oktober 2025 die Wiederaufnahme von Nonstop-Flügen zwischen dem Bahrain International Airport (BAH) und dem John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York. Diese Ankündigung erfolgte im Rahmen eines Besuches des bahrainischen Kronprinzen Salman bin Hamad Al Khalif und des Premierministers des Königreiches in den Vereinigten Staaten, wo sie am 16. Juli 2025 mit Präsident Trump zusammentrafen. Die geplante Wiederaufnahme des Dienstes, der zuletzt 1997 betrieben wurde, markiert einen strategischen Schritt für Gulf Air, die in den letzten Jahren eine umfassende Neuausrichtung durchlaufen hat, um ihre Wettbewerbsfähigkeit in der Golfregion zu stärken und ihr globales Streckennetzwerk auszubauen. Historische Rückkehr: Gulf Airs Verbindung zu den Vereinigten Staaten Die geplante Wiederaufnahme der Nonstop-Flüge zwischen Bahrain und New York stellt eine bedeutsame Entwicklung für Gulf Air dar, da die Fluggesellschaft zuletzt im Jahre 1997 reguläre Dienste in die Vereinigten Staaten anbot. Damals nutzte Gulf Air für diese Langstreckenverbindung einen Airbus A340. Interessanterweise wurde der Flug von New York-JFK aus weiter nach Houston (IAH) fortgesetzt, was auf ein umfassenderes Streckennetz in Nordamerika hindeutete. Die Unterbrechung dieser Dienste vor über zwei Jahrzehnten war eine Folge verschiedener Faktoren, darunter die zunehmende Konkurrenz in der Golfregion und strategische Neuausrichtungen der Fluggesellschaft. Die Wiederaufnahme der US-Flüge war für Gulf Air bereits seit geraumer Zeit in Sicht und ist Teil einer umfassenden Reorganisation des Geschäftsbetriebs unter der Führung des derzeitigen Vorstandsvorsitzenden Jeffrey Goh. In den letzten Jahren hat sich Gulf Air darauf konzentriert, ihre profitableren Routen zu stärken und ihre Marke

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