2025

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2025

ITA Airways auf dem Weg zur Star Alliance

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways hat offiziell die Genehmigung erhalten, den Beitrittsprozess zur Star Alliance zu beginnen. Dies wurde nach einem Beschluss des Vorstands der Airline-Allianz bestätigt. Der Integrationsprozess erfolgt im Zuge der Übernahme von ITA Airways durch die Lufthansa Group Anfang des Jahres. Die vollständige Mitgliedschaft in der Star Alliance wird voraussichtlich Anfang 2026 abgeschlossen sein. Mit dem Beitritt von ITA Airways wird das Netzwerk der Star Alliance um 360 tägliche Flüge erweitert. Besonders die Drehkreuze Rom und Mailand werden von der Integration profitieren, da sie bereits von 16 Mitgliedsfluggesellschaften der Allianz angeflogen werden. Die Lufthansa Group begleitet ITA Airways als Mentor im Aufnahmeprozess und sieht die italienische Fluggesellschaft als wertvolle Ergänzung des globalen Netzwerks. Durch die zukünftige Mitgliedschaft erhält ITA Airways Zugang zu den Vorteilen des weltweit größten Airline-Verbunds. Reisende profitieren unter anderem von verbesserten Anschlussverbindungen, erweiterten Vielfliegerprogrammen und mehr Auswahlmöglichkeiten bei internationalen Routen. Mit der Integration von ITA Airways wird die Star Alliance auf insgesamt 26 Mitglieder wachsen und täglich über 18.000 Flugverbindungen zwischen 192 Ländern anbieten.

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American Airlines Flug von New York nach Tokio muss nach Dallas umgeleitet werden

Am 31. März 2025 sorgte ein Vorfall auf einem American Airlines-Flug für Aufsehen, als das Flugzeug nach der bereits begonnenen Überquerung des Pazifischen Ozeans unerwartet nach Dallas/Fort Worth umgeleitet werden musste. Der Flug, der ursprünglich von New York nach Tokio führen sollte, wurde aufgrund eines technischen Problems gezwungen, seine Route zu ändern und einen Umweg über den US-amerikanischen Flughafen zu nehmen. Der Vorfall werfen dabei nicht nur Fragen zu den Auswirkungen von Flugumleitungen auf den Passagierkomfort, sondern auch zu den logistischen Herausforderungen auf, die solche Situationen für Fluggesellschaften mit sich bringen. Der Flug und die unvorhergesehene Umleitung Der Flug AA167 der American Airlines war als Nonstop-Verbindung von New York John F. Kennedy International Airport (JFK) nach Tokio Haneda Airport (HND) geplant. Das Flugzeug, ein Boeing 787-9 Dreamliner, startete planmäßig um 10:59 Uhr Ortszeit (UTC -4) und begann seinen Weg über den nordamerikanischen Kontinent. Die Route führte zunächst über Kanada, dann weiter Richtung Westen, wo das Flugzeug gegen 13:15 Uhr Ortszeit (UTC -7) den amerikanischen Luftraum verließ und sich auf den Pazifischen Ozean zubewegte. Zu diesem Zeitpunkt war das Flugzeug bereits mehrere Stunden in der Luft, als plötzlich gegen 12:51 Uhr Ortszeit (UTC -9) die Situation eine unerwartete Wendung nahm. Der Pilot informierte die Passagiere, dass es ein technisches Problem mit dem Flugzeug gegeben hatte. Das Problem, das nach den ersten Berichten offenbar als mechanische Störung bezeichnet wurde, zwang das Cockpit-Team dazu, den Flug umzuleiten und den Rückweg in die USA anzutreten. Die Entscheidung, nach Dallas/Fort Worth zu fliegen, wurde getroffen,

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Neue Fotoausstellung „#diversityofmankind“ am Hamburg Airport

Am Flughafen Hamburg ist ab sofort die neue Fotoausstellung „#diversityofmankind“ des Fotografen Lars Krüger zu sehen. Die Ausstellung im Rahmen des Projekts „Kunst am Gate“ zeigt ausdrucksstarke Schwarzweißporträts von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Lebensrealitäten. Die Werke sind bis Ende Juni 2025 im Wartebereich der Gates C12 bis C14 ausgestellt. Lars Krüger arbeitet seit 2018 an seinem Langzeitprojekt, das die Vielfalt menschlicher Identitäten in den Mittelpunkt rückt. Jedes Porträt wird durch eine persönliche, handschriftliche Notiz der abgebildeten Person ergänzt, wodurch die Fotografien eine zusätzliche individuelle Dimension erhalten. Krügers Ziel ist es, durch seine Kunst den Dialog zu fördern und Stereotype zu hinterfragen. Das Projekt „Kunst am Gate“ wurde 2016 ins Leben gerufen und bietet Kunstschaffenden aus Hamburg und der Region eine Plattform zur Präsentation ihrer Werke. Jährlich werden bis zu vier Ausstellungen organisiert, um den Passagieren am Flughafen ein abwechslungsreiches kulturelles Angebot zu bieten.

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LATAM Airlines Airbus A319 kommt von Landebahn ab: Vorfall am Flughafen Chapecó

Am 31. März 2025 ereignete sich am Flughafen Chapecó im südbrasilianischen Bundesstaat Santa Catarina ein Vorfall, bei dem ein Airbus A319-112 der LATAM Airlines von der Landebahn abkam. Der Flug, der von São Paulo aus gestartet war, endete mit einem Zwischenfall, der glücklicherweise keine Verletzten forderte, aber zu einer vorübergehenden Unterbrechung des Flugverkehrs führte. Das betroffene Flugzeug, mit der Registrierung PR-MYM, führte den Flug LA3277 von São Paulo/Guarulhos–Governor André Franco Montoro International Airport (GRU) nach Chapecó durch. Der Flug war um 17:40 Uhr Ortszeit gestartet, und das Flugzeug hatte eine planmäßige Ankunftszeit am Zielort von etwa 19:30 Uhr. Als das Flugzeug jedoch Chapecó anflog, verschlechterten sich die Sichtverhältnisse aufgrund von schlechtem Wetter, was zu einem ersten Abbruch des Landeversuchs führte. Beim zweiten Anflug versuchte der Pilot, das Flugzeug auf der Landebahn 29 zu landen. Trotz des erneuten Anflugs kam das Flugzeug jedoch nicht rechtzeitig zum Stehen und verließ die Landebahn. Die Maschine landete schließlich auf dem Grünstreifen am Ende der Bahn, blieb aber innerhalb des Flughafengeländes. Erste lokale Medienberichte deuteten darauf hin, dass es sich um einen relativ harmlosen Vorfall handelte und die Maschine keinen größeren Schaden erlitten hatte. Reaktionen und erste Informationen Glücklicherweise bestätigte die Aviation Safety Network (ASN), dass bei dem Vorfall weder Passagiere noch Crew-Mitglieder verletzt wurden. An Bord des Fluges befanden sich insgesamt 112 Passagiere und fünf Crew-Mitglieder. Die Passagiere reagierten mit Erleichterung und sogar Freude, als die Maschine zum Stehen kam, wie in einem von einem Passagier aufgenommenen Video zu sehen war. Das Video, das

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Graz Airport Run: Laufveranstaltung am Flughafen geht in die vierte Runde

Am 5. Juni 2025 findet am Flughafen Graz der vierte Airport Run statt. Bis zu 800 Teilnehmer werden erwartet, die sich auf einer 5,8 Kilometer langen Strecke in unmittelbarer Nähe zu startenden und landenden Flugzeugen messen. Die Veranstaltung, die von der HIKIMUS Event & Werbeagentur organisiert wird, erfreut sich großer Beliebtheit und war in den vergangenen Jahren stets ausgebucht. Der Lauf beginnt um 19:00 Uhr, zuvor können Teilnehmer ab 13:00 Uhr einchecken und ihre Startnummern abholen. Nach einem gemeinsamen Warm-Up fällt der Startschuss, und bereits nach etwa 20 Minuten werden die ersten Läufer im Ziel erwartet. Die Siegerehrung findet um 20:15 Uhr statt, anschließend klingt der Abend mit Musik aus. Neben dem sportlichen Wettkampf steht auch der wohltätige Zweck im Mittelpunkt. Ein Teil der Einnahmen geht an das Kinder- und Familienhospiz Sterntalerhof, das sich um schwerkranke Kinder und deren Familien kümmert. Die Startgebühr beträgt 25 Euro pro Person.

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Easyjet erweitert Netz mit neuer Langstrecke nach Kap Verde

Am 31. März 2025 kündigte die britische Fluggesellschaft Easyjet einen weiteren Schritt in ihrer Expansionsstrategie an: den Start ihrer bislang längsten Flugverbindung, die London Gatwick mit der Insel Sal in Kap Verde verbindet. Dieser neue Direktflug, der die britische Hauptstadt mit dem afrikanischen Archipel verbindet, stellt nicht nur einen weiteren Meilenstein für die Fluggesellschaft dar, sondern eröffnet auch den Reisenden die Möglichkeit, ein bislang weniger erschlossenes Ziel im westafrikanischen Raum zu entdecken. Mit einer Flugstrecke von 2.700 Meilen (rund 4.345 Kilometer) ist der Flug von London Gatwick (LGW) zum internationalen Flughafen Amílcar Cabral (SID) in Sal der längste, den Easyjet je angeboten hat. Die Flugzeit beträgt rund fünf Stunden und 50 Minuten pro Strecke, was den bisherigen Rekord für die längste Verbindung aus Großbritannien – einem Flug von Manchester nach Hurghada in Ägypten – übertrifft. Diese neue Verbindung ist ein bedeutender Schritt für Easyjet, die bislang vor allem für ihre kürzeren, inner-europäischen Verbindungen bekannt war. Die Insel Sal, eine der Kap-Verde-Inseln vor der westafrikanischen Küste, gilt als beliebtes Ziel für Reisende, die eine Kombination aus Erholung und Abenteuer suchen. Die Ankündigung, dass Easyjet eine regelmäßige Verbindung zu dieser Insel aufnimmt, dürfte nicht nur den Tourismus auf Kap Verde weiter ankurbeln, sondern auch für eine größere Vielfalt an Reiseangeboten für die britischen Kunden sorgen. „Unsere Kunden sind immer auf der Suche nach spannenden neuen Zielen, und mit unseren Flügen und Pauschalreisen nach Sal in Kap Verde bieten wir die perfekte Mischung aus Entspannung und Abenteuer“, sagte Ali Gayward, Country Manager von

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Condor erweitert City-Flugnetz mit neuen Verbindungen

Condor hat am 30. März 2025 ihr Streckennetz um drei neue City-Flugverbindungen erweitert. Die deutsche Fluggesellschaft bietet nun tägliche Flüge von Frankfurt am Main nach München, Wien und Zürich an. Mit dieser Expansion will Condor ihr Angebot für Geschäftsreisende und Passagiere mit Anschlussflügen weiter ausbauen. Der erste Flug nach Zürich startete um 06:15 Uhr unter der Flugnummer DE4311, gefolgt vom Flug nach München um 06:50 Uhr. Am Nachmittag hob die erste Maschine nach Wien ab. Die neuen Verbindungen werden mit modernen Airbus A320neo und A321neo betrieben. An Bord gibt es eine Zwei-Klassen-Konfiguration mit Business und Economy Class. Während in der Business Class Getränke und Snacks serviert werden, erhalten Economy-Passagiere eine kleine Erfrischung. Mit der neuen Verbindung nach München ergänzt Condor ihr innerdeutsches Flugangebot, das bereits Berlin und Hamburg mit Frankfurt verbindet. Auch international wächst das Netz: Ab dem 5. April kommen Rom und Palermo hinzu, gefolgt von Mailand und Paris im Mai. An den Flughäfen Wien und Zürich wird Condor künftig jeweils eine Maschine stationieren, um eine stabilere Flugplanung zu ermöglichen.

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Boeing kämpft mit Produktionsproblemen: Erhöhung der 737 Max-Produktion vorerst gestoppt

Boeing, der weltweit größte Hersteller von Flugzeugen, hat kürzlich angekündigt, dass die angestrebte Erhöhung der Produktionsrate für den 737 Max vorerst gestoppt werden musste. Statt der geplanten 38 Flugzeuge pro Monat wird die Produktion des populären Modells weiterhin bei etwa 31 Maschinen monatlich liegen. Dieser Rückschlag ist das Ergebnis von Problemen innerhalb des Montageprozesses, die zu Verzögerungen führten und eine Anpassung der ursprünglichen Produktionsziele erforderlich machten. Bereits im Februar 2025 hatte Boeing versucht, die Produktionsrate des 737 Max auf 38 Flugzeuge pro Monat zu steigern, um der weiterhin hohen Nachfrage nach diesem Modell gerecht zu werden. Der 737 Max ist das meistverkaufte Flugzeug von Boeing und spielt eine zentrale Rolle im Portfolio des Unternehmens. Trotz der offensichtlichen Nachfrageprobleme und dem Ziel, die Produktionskapazitäten zu erweitern, stieß Boeing auf unerwartete Schwierigkeiten. Laut einem Bericht des Fachportals The Air Current hätten Schwierigkeiten im Montageprozess, insbesondere ein Anstieg bei den sogenannten „Jobs Behind Schedule“ (JBS), dazu geführt, dass Boeing den Plan zur Produktionssteigerung auf Eis legen musste. JBS bezeichnet Aufgaben, die innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens nicht abgeschlossen werden können und zu Verzögerungen führen. Diese Probleme bremsten die geplante Steigerung der Produktionsrate und zwangen das Unternehmen dazu, zur bisherigen Rate von 31 Flugzeugen pro Monat zurückzukehren. Boeing hat die Herausforderungen in einer offiziellen Stellungnahme bestätigt. Ein Sprecher erklärte, dass das Unternehmen weiterhin großen Wert auf Produktionsstabilität und Qualität lege. Man werde nun mit einem systematischen Ansatz die Produktion weiter steigern, um den langfristigen Zielen gerecht zu werden. „Der 737 Max-Program hat die Produktionsrate von

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KLM nimmt neue Flugverbindung zwischen Ljubljana und Amsterdam auf

Seit dem 1. April 2025 verbindet KLM Royal Dutch Airlines erstmals Ljubljana mit Amsterdam. Die niederländische Fluggesellschaft erweitert damit das Angebot am Flughafen Ljubljana Jože Pučnik und schafft eine direkte Anbindung an den internationalen Flughafen Schiphol. Zur Begrüßung des ersten Fluges fanden sich Vertreter des Flughafens, der Airline sowie der niederländische Botschafter in Slowenien ein. Die neue Verbindung soll insbesondere Geschäftsreisenden und Touristen eine bessere Anbindung an das globale Streckennetz von KLM ermöglichen. Vom Drehkreuz Amsterdam Schiphol aus bestehen Weiterflugmöglichkeiten zu 161 internationalen Zielen. Die Flüge starten täglich um 12:35 Uhr von Ljubljana aus, während der Rückflug aus Amsterdam um 10:15 Uhr beginnt. Auch für Reisende aus dem Süden Österreichs könnte die neue Strecke von Bedeutung sein, da der Flughafen Ljubljana für einige Regionen eine gut erreichbare Alternative zu größeren österreichischen Flughäfen darstellt. Die Aufnahme der Verbindung gilt als ein Schritt zur besseren Integration Sloweniens in den internationalen Luftverkehr.

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Wegen medizinischem Gerät: Frontier schließt Fluggast aus

Ein aktueller Vorfall bei Frontier Airlines hat eine Debatte über den Umgang von Fluggesellschaften mit medizinischen Geräten an Bord entfacht. Eine Passagierin, die auf ein tragbares Defibrillator-Gerät angewiesen ist, wurde von ihrem Flug ausgeschlossen, obwohl das Gerät für die Luftfahrt zugelassen ist. Der Fall sorgt nicht nur für Empörung, sondern wirft auch Fragen über die Konsistenz und Transparenz der Vorschriften von Fluggesellschaften auf. Am 31. März wurde Tonya Roehl, eine Passagierin von Frontier Airlines, gemeinsam mit ihrem Ehemann von einem Flug von Houston nach Phoenix ausgeschlossen. Der Grund: Ihr tragbarer Herzdefibrillator, den sie aufgrund einer kürzlich diagnostizierten Herzkrankheit benötigt. Das Gerät, ein tragbarer kardialer Defibrillator (Wearable Cardiac Defibrillator, kurz WCD), überwacht die Herzaktivität des Trägers und kann im Notfall elektrische Impulse abgeben, um den Herzrhythmus zu regulieren. Der Hersteller Zoll Medical bestätigt, dass das Gerät für die Luftfahrt zugelassen ist und Patienten es sicher im Flugzeug tragen können. Laut Berichten hatte Roehl ihr Gerät sowohl bei der Buchung als auch am Flughafen beim Check-in und bei der Sicherheitskontrolle angegeben. Trotzdem untersagte ihr die Crew an Bord das Mitführen des Geräts mit der Begründung, es sei nicht auf der Liste der genehmigten medizinischen Ausrüstungen. Uneinheitliche Regelungen und Unsicherheit im Umgang mit medizinischer Ausstattung Besonders brisant an diesem Fall ist, dass Roehl anbot, die Batterien des Geräts zu entfernen, um mögliche Sicherheitsbedenken auszuräumen. Doch selbst dies wurde von der Crew abgelehnt. Die Begründung lautete, dass das Gerät auch ohne Batterien nicht mitgeführt werden dürfe. Die US-amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) sowie

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