2025

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Lufthansa stationiert Airbus A350-900 in Frankfurt für Langstreckenflüge

Die Lufthansa hat beschlossen, ab dem Sommerflugplan 2025 sechs Airbus A350-900 von München nach Frankfurt zu verlegen. Diese Maßnahme dient dazu, Verzögerungen bei Flugzeugauslieferungen auszugleichen und die Langstreckenflotte in Frankfurt zu stärken. Die ersten vier Maschinen wurden Ende März 2025 nach Frankfurt überführt. Dabei handelt es sich um die Flugzeuge mit den Kennungen D-AIXI, D-AIXO, D-AIXG und D-AIXE. Der Einsatz der A350-900 auf den Strecken von Frankfurt nach Seoul und Shanghai begann am 30. März 2025. Ab dem 1. Mai wird Denver und ab dem 1. Juli Seattle mit diesem Flugzeugtyp bedient. Jens Ritter, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Airlines, erklärte, dass der vorübergehende Einsatz der A350 ab Frankfurt dazu dient, eine Lücke zu schließen, die durch verspätete Flugzeugauslieferungen entstanden ist. Der Airbus A350-900 bietet Platz für bis zu 293 Passagiere und zeichnet sich durch moderne Kabinenausstattung aus. Ab München sind derzeit 30 Maschinen dieses Typs im Einsatz, 14 weitere sollen bis 2029 folgen. Die neuen A350-Flugzeuge mit der Allegris-Kabine werden exklusiv ab München eingesetzt.

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Februar 2025: Deutsche Flughäfen im Zeichen moderater Erholung und Herausforderungen

Der Luftverkehr in Deutschland hat im Februar 2025 ein gemischtes Bild abgegeben. Zwar wurde ein leichter Anstieg der Passagierzahlen verzeichnet, doch die Erholung zum Vorkrisenniveau von 2019 bleibt eine Herausforderung. Laut aktuellen Zahlen nutzten im vergangenen Monat insgesamt 12,44 Millionen Passagiere die deutschen Flughäfen, was einem Anstieg von 1,8 Prozent im Vergleich zum Februar 2024 entspricht. Dennoch bleibt die Recovery-Rate bei nur 79,2 Prozent im Vergleich zu 2019, was Deutschland im europäischen Kontext weiterhin in eine hintere Position bringt. Auch die Frachtzahlen haben einen Rückgang erlebt, was insbesondere durch das chinesische Neujahrsfest und seine Auswirkungen auf die globalen Logistikketten erklärbar ist. Entwicklung der Passagierzahlen: Schwache Nachfrage im Februar Der Februar 2025 brachte keine durchschlagende Steigerung im Passagieraufkommen, was vor allem an der schwachen Nachfrage und dem Mangel an attraktiven Flugangeboten lag. Trotz des Wachstums von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verfehlte der Luftverkehr die erhoffte dynamische Erholung. Im innerdeutschen Verkehr stieg die Zahl der Passagiere im Februar im Vergleich zum Januar 2025 um etwa 55.000 auf insgesamt 1,56 Millionen. Dennoch fiel dieses Segment im Vorjahresvergleich um 1,2 Prozent und lag 55,1 Prozent unter den Zahlen von 2019. Die Corona-Pandemie und ihre langanhaltenden wirtschaftlichen Auswirkungen sind weiterhin zu spüren, auch wenn das Angebot an Flügen mittlerweile wieder etwas angestiegen ist. Im europäischen Verkehr hingegen war eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Insgesamt 8,03 Millionen Passagiere flogen im Februar auf europäischen Strecken, was einem Anstieg von 1,8 Prozent im Vergleich zum Januar und 1,6 Prozent im Vergleich zum Februar 2024 entspricht. Im

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Elektrische Bodenstromversorgung am Flughafen Erfurt-Weimar eingeführt

Der Flughafen Erfurt-Weimar hat neue batteriebetriebene Bodenstromversorgungseinheiten (eGPU) in Betrieb genommen, um die Effizienz bei der Flugzeugabfertigung zu steigern. Diese Maßnahme zielt darauf ab, den Energieverbrauch zu optimieren und die Arbeitsbedingungen für das Vorfeldpersonal zu verbessern. Das Projekt zur Beschaffung der elektrischen Ground Power Units wurde mit insgesamt 200.000 Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert. Die Koordination erfolgte durch die NOW GmbH, während die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen die Anträge bewilligte. René Schumann, Verantwortlicher für das Safety Office am Flughafen, betonte die Vorteile der neuen eGPUs: geringere Energie- und Instandhaltungskosten sowie eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen auf dem Vorfeld. Zusätzlich zu den eGPUs wurden ein Elektrofahrzeug als Follow-Me und ein Gepäckband mit Elektroantrieb eingeführt, um die Effizienz des Flughafenbetriebs weiter zu erhöhen.

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Änderungen der EU-Fluggastrechteverordnung: Ein Schritt zurück für Reisende?

Seit mehr als 20 Jahren schützt die EU-Fluggastrechteverordnung (EU-VO 261/2004) Passagiere vor den Unannehmlichkeiten, die durch verspätete oder annullierte Flüge entstehen. Doch nun stehen Änderungen der Verordnung zur Diskussion, die laut Experten weitreichende Folgen für die Rechte der Verbraucher haben könnten. Insbesondere eine geplante Anpassung der Entschädigungsregelungen für Flugverspätungen sorgt für Kontroversen. Die EU-Fluggastrechteverordnung gewährte bislang finanzielle Ausgleichszahlungen für Passagiere, die von einer Verspätung von mehr als drei Stunden betroffen waren. Je nach Länge der Flugstrecke konnten Reisende Entschädigungen in Höhe von 250, 400 oder 600 Euro erwarten. Doch in den Reformvorschlägen, die von der Europäischen Kommission und der polnischen EU-Ratspräsidentschaft vorgelegt wurden, zeichnen sich gravierende Änderungen ab. So könnte eine Verspätung erst ab fünf, neun oder sogar zwölf Stunden eine Entschädigung auslösen, je nach Flugdistanz und Zielort. Diese Anpassungen könnten für viele Passagiere das Aus für ihre Ansprüche bedeuten, da viele Verspätungen künftig nicht mehr unter die bisherigen Entschädigungsregelungen fallen würden. Die vorgeschlagenen Änderungen im Detail Die derzeitige Regelung der EU-Fluggastrechte sieht Entschädigungszahlungen vor, wenn ein Flug mehr als drei Stunden verspätet ist. Je nach Entfernung des Flugs variiert die Höhe der Entschädigung. Für Flüge mit einer Strecke von bis zu 1.500 Kilometern stehen Passagieren 250 Euro zu, bei einer Flugstrecke von bis zu 3.500 Kilometern sind es 400 Euro und für Flüge über 3.500 Kilometern 600 Euro. Diese Entschädigungen gelten sowohl für Flüge innerhalb der EU als auch für internationale Flüge, solange die Verspätung mindestens drei Stunden beträgt. Die Reformvorschläge beinhalten jedoch eine drastische Verschiebung der Entschädigungsgrenzen. So

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Swiss führt Crew-Schuh mit ausfahrbaren Rollen ein

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss wird ab dem 1. Juli 2025 einen neuartigen Schuh für ihre Mitarbeiter einführen, der mit ausfahrbaren Rollen ausgestattet ist. Dieses innovative Schuhwerk soll die Mobilität des Personals am Boden erhöhen und die Effizienz innerhalb des Flughafens steigern. Der sogenannte „Swiss Crew Shoe“ kann sowohl als herkömmlicher Schuh genutzt als auch bei Bedarf per Knopfdruck auf Rollfunktion umgestellt werden. Dies ermöglicht es dem fliegenden Personal, sich schneller zwischen den Flugzeugen zu bewegen, und dem Bodenpersonal, Wege innerhalb des Flughafens zügiger zurückzulegen. Laut Unternehmensangaben können Mitarbeiter dadurch täglich bis zu 60 Minuten an Wegzeit einsparen. Vor der Einführung wurden umfangreiche Tests durchgeführt, um die Sicherheit und Praxistauglichkeit des Schuhs zu gewährleisten. Dabei wurden realitätsnahe Szenarien am Flughafen simuliert, einschließlich Slalom-Parcours und Bremstests, die der Schuh erfolgreich bestand. Das Design des Schuhs zeichnet sich durch ein schlichtes, zeitloses Weiß mit dezenter Swiss-Prägung aus. Integrierte LED-Lichter erleichtern es den Passagieren, die Besatzungsmitglieder am Flughafen sofort zu erkennen. Mit dieser Maßnahme unterstreicht Swiss ihren Anspruch, kontinuierlich innovative Lösungen für einen reibungslosen und effizienten Flugbetrieb zu entwickeln.

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Ryanair startet neue Flüge von Linz nach Alicante, Bari und London

Ab sofort können Reisende vom Flughafen Linz aus neue Reiseziele in Europa erreichen. Ryanair hat pünktlich zum Saisonauftakt ihre neuen Direktverbindungen nach Alicante, Bari und London aufgenommen. Diese Flüge erweitern das Angebot der Fluggesellschaft und bieten Urlaubern noch mehr Möglichkeiten, den Sommer in beliebten Urlaubsdestinationen zu verbringen. Alicante, eine lebendige Hafenstadt an der Costa Blanca, wird ab sofort zweimal wöchentlich (dienstags und samstags) angeflogen. Die Stadt, bekannt für ihre wunderschönen Sandstrände und ihre Mischung aus Kultur und Tradition, bietet den perfekten Ort für einen entspannten Badeurlaub sowie für kulturinteressierte Reisende. Alicante ist zudem ein idealer Ausgangspunkt für Entdeckungsreisen durch die Region Valencia, die für ihre Weinberge und malerischen Küstenorte bekannt ist. Bari in Süditalien wird von Ryanair ebenfalls zweimal wöchentlich (montags und freitags) und zusätzlich einmal in der Woche von Anfang April bis Ende Mai (mittwochs) angeboten. Die italienische Hafenstadt überzeugt durch ihre historische Altstadt und ihre Nähe zu den beliebten Reisezielen in Apulien, wie Lecce, Alberobello und Matera. Apulien ist bekannt für seine barocke Architektur, die Trulli-Häuser und traumhafte Küstenstrände. Wer die italienische Lebensfreude und kulinarischen Genüsse erleben möchte, ist in Bari genau richtig. Darüber hinaus fliegt Ryanair weiterhin zweimal wöchentlich (donnerstags und sonntags) nach London, was den Passagieren die Möglichkeit gibt, die britische Hauptstadt mit ihren weltberühmten Sehenswürdigkeiten wie dem Buckingham Palace, dem Tower of London und dem Big Ben zu besuchen. London bleibt zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Ziel für Kultur-, Shopping- und Sightseeing-Enthusiasten.

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Ryanair nimmt nach zehn Jahren Pause wieder Flugverkehr ab Lübeck auf

Nach rund zehn Jahren ohne Ryanair-Verbindungen hat die irische Billigfluggesellschaft den Flugverkehr vom Flughafen Lübeck wieder aufgenommen. Am Sonntag startete der erste Flug in Richtung Mallorca, obwohl die geplante Abflugzeit um 12:00 Uhr leicht überschritten wurde. Ab Montag wird Ryanair auch Flüge nach Malaga anbieten, und ab Dienstag sind vier wöchentliche Verbindungen nach London-Stansted geplant. Der Flughafen Lübeck rechnet mit mehr als 80.000 Passagieren jährlich durch die neuen Verbindungen. Die Rückkehr von Ryanair nach Lübeck wurde von der Flughafensprecherin als großer Erfolg für die Region bezeichnet. Besonders positiv sei, dass die ersten Flüge bereits gut gebucht seien, und auch viele Passagiere aus Spanien nach Lübeck flögen. Der Flughafen zeigt sich zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit mit Ryanair langfristig bestehen wird. Ein langfristiger Vertrag mit der Airline wurde abgeschlossen, nachdem diese 2014 wegen unsicherer finanzieller Verhältnisse den Lübecker Flughafen verlassen hatte. In den Jahren seitdem hat der Flughafen rund 50 Millionen Euro in den Ausbau seiner Infrastruktur investiert. Für die Zukunft plant der Flughafen Lübeck, das Angebot weiter auszubauen. Im Herbst 2025 wird die türkische Billigfluggesellschaft Corendon Airlines zweimal pro Woche nach Antalya fliegen. Zudem sind sechs Sonderreisen zu europäischen Zielen angekündigt. Aktuell bleibt Ryanair der einzige Kunde des Flughafens.

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Iberia stellt Wintersaisonflugplan 2025/2 vor – Erweiterung der Wien-Strecke

Iberia hat ihren Flugplan für die Wintersaison 2025/26 veröffentlicht und setzt auf ein solides Programm mit einer Vielzahl von Kurz- und Mittelstreckenverbindungen. Die Fluggesellschaft konsolidiert dabei die im Vorjahr vorgenommenen Erweiterungen und fügt in drei Märkten zusätzliche Flüge hinzu. Insbesondere für Italien, Frankreich und Österreich hat Iberia neue Frequenzen angekündigt. Für Italien wird das Angebot mit Direktflügen zu zehn Zielen wie Rom, Mailand, Venedig und Neapel weiter ausgebaut. Besonders hervorzuheben ist die Erhöhung der Flüge nach Rom, die zu Ehren des Jubiläums 2025 auf 44 wöchentliche Verbindungen steigen. In Frankreich setzt Iberia ihre Präsenz fort und bietet mit über 180 wöchentlichen Flügen eine umfangreiche Verbindung zwischen Spanien und Frankreich, wobei Paris weiterhin im Mittelpunkt steht. Die Verbindung von Madrid nach Paris wird mit bis zu 11 täglichen Flügen ausgebaut, wodurch eine fast tägliche Luftbrücke zwischen den beiden Hauptstädten entsteht. Österreich erlebt ebenfalls eine Erweiterung. Die Strecke Madrid-Wien wird in diesem Winter auf 23 wöchentliche Verbindungen ausgebaut, was eine Steigerung von zwei Flügen im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Auch Innsbruck wird erneut in das Flugprogramm aufgenommen, mit Direktflügen vom 21. Dezember 2025 bis 5. April 2026. Für Reisende in den hohen Norden bietet Iberia wieder Flüge nach Rovaniemi und Tromsø an, um die winterlichen Highlights wie Nordlichter und Schneelandschaften zu erleben.

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Easyjet feiert Wien-Comeback

Nach jahrelanger Abwesenheit ist die Billigfluggesellschaft Easyjet seit wenigen Tagen zurück am Wiener Flughafen. Von Mailand-Linate aus nimmt man mehrmals wöchentlich Kurs auf die österreichische Bundeshauptstadt. Der neue Flugplan ab Wien zielt darauf ab, sowohl Geschäftsreisende als auch Urlauber anzusprechen, da Mailand Linate als zentrumsnaher Flughafen der italienischen Modemetropole besonders für Kurztrips und Geschäftsreisen geeignet ist. Thomas Haagensen, Managing Director von Easyjet Europe, betont die Bedeutung der neuen Verbindungen und die kontinuierliche Erweiterung des Streckennetzes, das mittlerweile mehr als 1.000 Direktverbindungen innerhalb Europas sowie in Nordafrika und den Nahen Osten umfasst. Zudem hat Easyjet ein exklusives „Smiles & More“-Angebot für Vielflieger gestartet, bei dem Kunden des Programms „Miles & More“ eine Mitgliedschaft bei Easyjet Plus zu einem ermäßigten Preis erwerben können. Diese Mitgliedschaft bietet zahlreiche Vorteile wie bevorzugtes Boarding, eine Premium-Sitzplatzauswahl sowie schnellere Sicherheitskontrollen an ausgewählten Flughäfen. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, begrüßte die Rückkehr von Easyjet und lobte die gute Zusammenarbeit. Er betonte, dass die kontinuierliche Erweiterung des Streckennetzes das Wachstumspotenzial Wiens als Flughafenstandort unterstreiche.

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Vorsicht bei der Einreise in die USA: Handykontrollen nehmen zu

Deutsche Reisende, die in die USA einreisen möchten, sollten sich auf mögliche Kontrollen ihrer elektronischen Geräte vorbereiten. Laut der amerikanischen Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) werden bei der Einreise immer häufiger Handys und Laptops überprüft. Besonders in der aktuellen politischen Situation könne es zu intensiveren Prüfungen kommen, was vor allem für Touristen, Studierende und Berufspendler von Bedeutung ist. Die EFF rät, sich im Vorfeld einen Plan zu überlegen und insbesondere zu prüfen, wie man auf eine mögliche Kontrolle reagiert. Grundsätzlich gibt es mehrere Stufen der Kontrolle: Zunächst werden nur routinemäßige Fragen gestellt, doch fällt dem Beamten etwas auf oder erscheint der Fall verdächtig, kann eine eingehendere Prüfung folgen. Dabei kann es dazu kommen, dass Reisende aufgefordert werden, ihr Handy zu entsperren. Wird dies verweigert, kann der Beamte das Gerät beschlagnahmen. Wer sein Handy entsperrt, muss mit einer umfassenden Durchsuchung aller Daten, Apps und Fotos rechnen. In seltenen Fällen können die Daten sogar über längere Zeit gespeichert und von anderen Grenzbeamten eingesehen werden. Experten empfehlen, vor der Kontrolle das Handy in den Flugmodus zu versetzen und auf öffentliche WLAN-Netzwerke zu verzichten, um zu verhindern, dass auf gespeicherte Daten in der Cloud zugegriffen werden kann. Auch die Nutzung von Social-Media-Accounts könnte bei der Kontrolle zu Problemen führen, da Grenzbeamte nur öffentliche Profile einsehen dürfen. Ein weiterer Tipp ist, sich bewusst zu machen, welche Geräte tatsächlich notwendig sind und ob ein leerer Zweit-Handyverdacht auslösen könnte.

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