2025

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2025

Mädchen erobern Männerdomäne am Dortmunder Flughafen

Der Dortmunder Flughafen öffnete im Rahmen des bundesweiten Girls‘ Day seine Tore für 14 Schülerinnen, um ihnen Einblicke in die Arbeit der Flughafenfeuerwehr zu ermöglichen. Ziel war es, Mädchen für Berufe zu begeistern, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Die Teilnehmerinnen im Alter von 13 bis 15 Jahren erhielten die Gelegenheit, den Arbeitsalltag der Feuerwehr hautnah zu erleben. Der Aktionstag umfasste eine Führung über das Flughafengelände, bei der die Mädchen die brandschutztechnischen Abläufe im Terminal und das Vorfeld mit Start- und Landebahn kennenlernten. Ein besonderes Highlight war die praktische Übung mit den Wasserwerfern des Flugfeldlöschfahrzeugs „Panther“. Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber betonte die Bedeutung solcher Berufsorientierungsmaßnahmen und sieht in Vielfalt und Gleichberechtigung einen wichtigen Beitrag zur Arbeitswelt. Der Girls‘ Day ist eine Initiative, die darauf abzielt, junge Frauen für Berufe zu interessieren, die traditionell von Männern dominiert werden. Die Veranstaltung am Dortmunder Flughafen bot den Schülerinnen eine seltene Gelegenheit, sich in einem spannenden und anspruchsvollen Arbeitsumfeld zu orientieren. Der Flughafen plant die Fortsetzung solcher Veranstaltungen.

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Ryanair rechnet mit 150 Boeing 737-Max-10 bis 2033

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair verfolgt weiterhin ambitionierte Wachstumspläne und plant die massive Erweiterung ihrer Flotte um bis zu 300 Maschinen des Typs Boeing 737-Max-10. Trotz der derzeit bestehenden Unsicherheiten hinsichtlich der Zertifizierung und Lieferung dieses Modells hält das Unternehmen an seinem Kurs fest. Die Einführung der neuen Flugzeuge wird als zentraler Bestandteil der langfristigen Strategie zur Steigerung der Passagierzahlen und zur Kostensenkung betrachtet. Im Frühjahr 2023 hatte Ryanair einen umfangreichen Vertrag mit Boeing abgeschlossen. Dieser umfasst eine feste Bestellung über 150 Flugzeuge des Typs Boeing 737-Max-10, mit einer Option auf weitere 150 Maschinen. Die Auslieferung der ersten Flugzeuge ist ab dem Jahr 2027 geplant und soll schrittweise bis zum Jahr 2033 erfolgen. Die Vereinbarung gilt als eine der größten in der Unternehmensgeschichte von Ryanair. Mit einer Kapazität von bis zu 230 Sitzplätzen bietet die Max-10 deutlich mehr Passagierplätze als ihre Vorgängermodelle, was sich positiv auf die Betriebskosten pro Sitz und auf die Rentabilität stark frequentierter Strecken auswirken dürfte. Lieferverzögerungen und alternative Vereinbarungen Die geplanten Auslieferungen stehen jedoch unter dem Vorbehalt der ausstehenden Zertifizierung durch die US-Luftfahrtbehörde FAA. Ursprünglich sollte diese bereits 2024 erfolgen. Sollte die Zulassung nicht bis Ende 2025 erteilt werden, hat Boeing der Fluggesellschaft zugesichert, als Ausgleich eine entsprechende Anzahl an Boeing 737-Max-8-200 bereitzustellen. Diese Flexibilität sichert Ryanair die notwendige Handlungsfähigkeit in einer Phase, in der der Bedarf an zusätzlichen Flugzeugen – insbesondere im Vorfeld der Sommersaison – deutlich steigt. Bereits für die Hauptreisezeit 2025 rechnet Ryanair mit einer Lücke von rund 30 Maschinen. Produktionsprobleme bei Boeing Ein

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Neue Nonstopflüge von Salzburg nach Alicante: Ryanair erweitert Sommerflugplan

Der Flughafen Salzburg bietet Reisenden ab sofort eine neue Nonstopverbindung an die spanische Mittelmeerküste. Die irische Fluggesellschaft Ryanair fliegt im Sommerflugplan zweimal pro Woche, jeweils montags und donnerstags, nach Alicante an der Costa Blanca. Die neue Strecke ergänzt das bestehende Angebot an Sonnenzielen und richtet sich sowohl an Badeurlauber als auch an Kulturliebhaber. Alicante ist bekannt für seine langen Sandstrände, das mediterrane Klima sowie zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das Castillo de Santa Bárbara oder das archäologische Museum MARQ. Mit dieser Erweiterung stärkt Ryanair seine Präsenz in Salzburg, wo das Unternehmen bereits London-Stansted ganzjährig sowie Dublin und Manchester im Winterflugplan bedient. Neben Alicante erweitert auch Eurowings das Sommerangebot ab Salzburg mit einer neuen Verbindung nach Barcelona. Zudem bleiben beliebte Destinationen wie Mallorca, Ibiza und verschiedene griechische Inseln im Flugplan. Ergänzt wird das Angebot durch Verbindungen nach Korsika, Sardinien, Ägypten, Zypern und Lamezia Terme. Für Reisende, die nördlichere Ziele bevorzugen, stehen zudem bis zu drei wöchentliche Flüge nach Kopenhagen zur Verfügung.

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Swiftair-Absturz: Unfallbericht deutet auf Pilotenfehler hin

Am 25. November 2024 kam es in den frühen Morgenstunden zu einem tragischen Flugunfall in der Nähe des Flughafens von Vilnius. Eine Boeing 737-400SF der spanischen Fluggesellschaft Swiftair, betrieben im Auftrag der European Air Transport Leipzig, einer Tochtergesellschaft von DHL, stürzte kurz vor der Landebahn ab. Der Absturz forderte ein Todesopfer, drei weitere Personen an Bord wurden schwer verletzt. Die litauischen Behörden haben nun einen vorläufigen Untersuchungsbericht vorgelegt, der erste Erkenntnisse über die wahrscheinlichen Ursachen liefert und Fragen zur Sicherheit in der zivilen Frachtluftfahrt aufwirft. Chronologie des Fluges und der Ereignisse Der betreffende Frachtflug startete um 03:08 Uhr Ortszeit vom Flughafen Leipzig/Halle mit Ziel Vilnius. Etwa eine Stunde später, gegen 04:01 Uhr, begannen die Piloten mit dem Anflugbriefing, wobei sie jedoch laut dem vorläufigen Bericht die erforderlichen Berechnungen für die Landedaten ausließen. Dies stellt eine erste signifikante Abweichung von den standardisierten Verfahren dar. Während der Annäherung an Vilnius thematisierte die Crew mögliche Wettergefahren wie Vereisung und moderate Turbulenzen. Ein Versuch, den zuständigen Luftraumkontrollbereich zu kontaktieren, scheiterte zunächst, woraufhin die Funkfrequenz gewechselt wurde. Um 04:17 Uhr schaltete ein Besatzungsmitglied das hydraulische System B des Flugzeugs ab – ein Schritt, der später als kritisch eingestuft wurde, da dieses System unter anderem für die Steuerung der Landeklappen verantwortlich ist. In der Folge versuchte die Besatzung zweimal, den Autopiloten wieder zu aktivieren – beide Versuche scheiterten. Der Co-Pilot übernahm daraufhin die manuelle Kontrolle über das Flugzeug. Zu diesem Zeitpunkt waren sowohl das Autopilot- als auch das Hydrauliksystem B deaktiviert. Technische Hinweise und Fehler in

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Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte informiert über Gepäckansprüche

Die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (APF) weist darauf hin, dass Reisende bei Problemen mit verlorenem, verspätetem oder beschädigtem Gepäck Anspruch auf Entschädigung haben. Die Regelungen hierzu sind im Montrealer Übereinkommen festgelegt. Die APF unterstützt Passagiere im Rahmen von Schlichtungsverfahren, falls Fluggesellschaften Entschädigungsforderungen nicht freiwillig nachkommen. Bei verspätetem Gepäck sollten Reisende unmittelbar nach Ankunft am Lost & Found Schalter des Zielflughafens eine Verlustmeldung über das PIR-Formular (Property Irregularity Report) erstellen lassen. Wird das Gepäck erst nachträglich zugestellt, können notwendige Ersatzeinkäufe anteilig ersetzt werden. Während Kleidung meist zu 50 Prozent erstattet wird, übernehmen Airlines in der Regel 100 Prozent der Kosten für Hygieneartikel. Geht das Gepäck vollständig verloren, sollte innerhalb von 21 Tagen eine detaillierte Schadensmeldung mit Kaufbelegen an die Fluggesellschaft erfolgen. Kommt ein Gepäckstück beschädigt an, muss dies ebenfalls umgehend am Flughafen dokumentiert und innerhalb von sieben Tagen schriftlich gemeldet werden. Falls eine Reparatur erforderlich ist, kann die Fluggesellschaft eine Werkstatt benennen. Sollte die Reparaturkosten den Zeitwert des Gepäcks übersteigen, kann der Zeitwert erstattet werden. Die APF ist für Schlichtungen bei Fluggesellschaften mit Niederlassung in Österreich zuständig, darunter Austrian Airlines, Eurowings, Lufthansa, Swiss Air, Turkish Airlines und Wizz Air. Beschwerden können kostenlos über das Online-Portal der APF eingereicht werden.

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SkyUp MT erhält IOSA-Zertifizierung für höchste Sicherheitsstandards

Die europäische Fluggesellschaft SkyUp MT Limited hat erfolgreich das IOSA-Audit der International Air Transport Association (IATA) abgeschlossen. Die Zertifizierung bestätigt die Einhaltung höchster Sicherheits- und Qualitätsstandards im Luftverkehr. Das Audit, das als international anerkannter Maßstab für das Sicherheitsmanagement gilt, basiert auf Best Practices der Branche sowie auf Vorgaben der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO), der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und der US-amerikanischen Luftfahrtbehörde (FAA). SkyUp MT Limited, die zur internationalen Marke SkyUp™ mit ukrainischen Wurzeln gehört, erhielt erst im Mai 2023 ihr europäisches Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) und führt seitdem Flüge für internationale Partner im ACMI-Segment (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) durch. Die Aufnahme in das IOSA-Register gilt als Nachweis für die Zuverlässigkeit der Fluggesellschaft sowohl für Passagiere als auch für Geschäftspartner. Dmytro Sieroukhov, Accountable Manager von SkyUp MT, betonte, dass diese Zertifizierung die Wettbewerbsfähigkeit der Airline stärken und neue strategische Partnerschaften ermöglichen werde. Die Muttergesellschaft SkyUp Airlines aus der Ukraine hatte bereits 2023 das IOSA-Audit erfolgreich absolviert. Um den Status im IOSA-Register aufrechtzuerhalten, müssen Fluggesellschaften alle zwei Jahre eine erneute Überprüfung durchlaufen. Die IOSA-Zertifizierung gilt als entscheidendes Kriterium für Airlines, die sich international als sichere und zuverlässige Anbieter positionieren wollen.

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Saudia nimmt Direktflüge von Dschidda nach Wien auf

Die saudi-arabische Fluggesellschaft Saudia hat eine neue saisonale Flugverbindung zwischen Dschidda und Wien aufgenommen. Seit dem 1. April 2025 wird die Strecke dreimal wöchentlich mit einem Airbus A320 bedient. Mit der Einführung dieser Verbindung erweitert die nationale Airline ihr internationales Streckennetz auf über 100 Ziele auf vier Kontinenten. Wien zählt zu den neuesten Destinationen, die insbesondere für Touristen und Geschäftsreisende aus Saudi-Arabien von Interesse sind. Der Erstflug mit der Nummer SV151 startete um 10:00 Uhr Ortszeit vom King Abdulaziz International Airport in Dschidda und erreichte den Flughafen Wien um 14:25 Uhr. Die Rückflüge in Richtung Saudi-Arabien erfolgen am selben Tag um 15:45 Uhr. Neben der Verbindung ab Dschidda plant Saudia, ab Juni 2025 auch Flüge von Riad nach Wien aufzunehmen. Die Route soll bis zum 6. September 2025 angeboten werden, wobei wöchentliche Abflüge jeweils dienstags, donnerstags und samstags erfolgen. Mit der Aufnahme der Wien-Strecke reagiert Saudia auf die steigende Nachfrage nach Direktverbindungen zwischen dem Nahen Osten und Mitteleuropa. Österreich verzeichnet seit Jahren ein wachsendes Interesse saudi-arabischer Touristen, insbesondere aufgrund der kulturellen Attraktionen und Einkaufsmöglichkeiten in Wien. Die saudische Airline setzt auf ein erweitertes Flugangebot, um die Verbindungen zwischen beiden Regionen weiter zu stärken und die internationale Reichweite auszubauen.

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Dortmund Airport verzeichnet Passagierzuwachs trotz bevorstehender Herausforderungen

Der Flughafen Dortmund hat im ersten Quartal 2025 einen Anstieg der Passagierzahlen verzeichnet. Insgesamt nutzten 676.987 Reisende den Ruhrgebietsflughafen, was einem Plus von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Auch die Anzahl der Starts und Landungen erhöhte sich um mehr als zehn Prozent auf 8163 Flugbewegungen. Trotz witterungsbedingter Ausfälle und eines eintägigen Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di erreichte der Airport im März mit fast 237.000 Fluggästen seinen bisher passagierstärksten Monat des Jahres. Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber bewertet die Entwicklung als positiv, weist jedoch auf bevorstehende Herausforderungen hin. Seit Beginn des Sommerflugplans hat Ryanair den Standort Dortmund verlassen, und Eurowings hat sein Angebot an Zielen reduziert. Dadurch könnte das Wachstum in den kommenden Monaten gebremst werden. Dennoch bleibt van Bebber optimistisch, dass neue Verbindungen sowie höhere Frequenzen von Wizz Air, Pegasus Airlines und Condor dazu beitragen, das Streckennetz attraktiv zu halten und das Passagierniveau zu stabilisieren. Die Luftverkehrsentwicklung am Dortmund Airport spiegelt den generellen Trend steigender Passagierzahlen an deutschen Regionalflughäfen wider. Die wachsende Nachfrage nach europäischen Direktverbindungen und der zunehmende Tourismusverkehr sind entscheidende Faktoren für diese Entwicklung. Wie sich der Wegfall von Ryanair und die reduzierte Präsenz von Eurowings langfristig auf den Flughafen auswirken werden, bleibt abzuwarten. Die Flughafenbetreiber setzen darauf, verlorenes Volumen durch neue Kooperationen mit anderen Airlines zeitnah auszugleichen.

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Tansania: Precision Air auf Erholungskurs

Precision Air, eine führende Regionalfluggesellschaft Tansanias, zeigt Anzeichen einer finanziellen Erholung nach den erheblichen Herausforderungen der vergangenen Jahre. Durch gezielte Maßnahmen in den Bereichen Betriebsoptimierung, Flottenmanagement und Markterweiterung strebt das Unternehmen eine nachhaltige Stabilisierung an. Im Jahr 2023 verzeichnete Precision Air einen Betriebsverlust von 2,9 Milliarden Tansania-Schilling (ca. 1,1 Millionen US-Dollar), was eine deutliche Reduktion gegenüber dem Verlust von 28,9 Milliarden Schilling im Jahr 2020 darstellt. Diese positive Entwicklung wird auf Verbesserungen in der betrieblichen Effizienz, Kostenoptimierung und einem verstärkten Fokus auf den Kundenservice zurückgeführt. Die Passagierzahlen stiegen von 470.624 im Jahr 2018 auf 481.981 im Jahr 2023, wobei die Auslastung von 53 % auf 65 % zunahm. Der Umsatz wuchs im gleichen Zeitraum um 38 % von 97,9 Milliarden auf 134,7 Milliarden Schilling. Flottenstrategie und technologische Investitionen Die aktuelle Flotte von Precision Air umfasst fünf ATR 72-500, drei ATR 42-500 und eine ATR 42-600. Das Unternehmen plant, die Flottennutzung zu maximieren und in Zukunft Jets für spezifische Routen einzuführen, um die betriebliche Effizienz weiter zu steigern. Zudem wird in technologische Lösungen investiert, um Prozesse zu optimieren und die Produktivität zu erhöhen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Expansion in unterversorgte Märkte, wie die kürzlich eingeführte Route nach Iringa zeigt. Diese Strategie zielt darauf ab, die Marktpräsenz zu erhöhen und neue Einnahmequellen zu erschließen. Die Unterstützung durch staatliche Infrastrukturprojekte spielt dabei eine entscheidende Rolle. Herausforderungen und Zukunftsausblick Trotz der positiven Entwicklungen bleibt die finanzielle Situation von Precision Air angespannt. Im Jahr 2023 wurde ein Nettoverlust von 57,38 Milliarden Schilling (ca.

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Zwischenbericht zum Flugzeugabsturz in Litauen veröffentlicht

Mehr als vier Monate nach dem Absturz eines aus Deutschland kommenden Frachtflugzeugs in Litauen haben die dortigen Behörden einen 30-seitigen Zwischenbericht veröffentlicht. Dem Bericht zufolge gibt es keine Hinweise auf Sabotage oder terroristische Einwirkungen. Dies erklärte Justizminister Rimantas Mockus auf einer Pressekonferenz in Vilnius. Die Untersuchungen dauern jedoch an, mit dem Ziel, so bald wie möglich einen Abschlussbericht vorzulegen. Die Maschine des spanischen Unternehmens Swiftair war am 25. November 2024 auf dem Weg von Leipzig nach Vilnius, als sie kurz vor der Landung in ein Wohngebiet nahe des Flughafens stürzte. Ein Crewmitglied kam dabei ums Leben, drei weitere – ein Spanier, ein Deutscher und ein Litauer – überlebten verletzt. Laut litauischen Behörden handelt es sich um eines der schwersten Flugzeugunglücke in der Geschichte des Landes seit der Unabhängigkeit 1990. Der Bericht der litauischen Ermittler stützt sich auf erste Untersuchungen der Sicherheitsbehörden und bestätigt weitgehend die Einschätzungen der litauischen Generalstaatsanwaltschaft. Als wahrscheinlichste Absturzursache wird menschliches Versagen vermutet. Offenbar wurde das Hydrauliksystem, das für das Ausfahren der Landeklappen zuständig ist, deaktiviert, was zu Kontrollverlust und Absturz führte. Die Ermittlungen sollen nun klären, wie es zu dieser folgenschweren Entscheidung im Cockpit kommen konnte.

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