2025

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ANA All Nippon Airways wird zur „Airline des Jahres 2025“ ernannt

ANA All Nippon Airways, die größte Fluggesellschaft Japans, wurde bei den 51. Airline Industry Achievement Awards von Air Transport World (ATW) als „Airline des Jahres 2025“ ausgezeichnet. Die japanische Fluggesellschaft erhielt diesen renommierten Titel bereits zum vierten Mal, nachdem sie ihn bereits 2007, 2013 und 2018 gewonnen hatte. Mit dieser erneuten Ehrung festigt ANA seine Position als eine der weltweit führenden Fluggesellschaften und ist damit die asiatische Airline, die diese Auszeichnung am häufigsten erhalten hat. Die jährlichen ATW Airline Industry Achievement Awards zählen zu den höchsten Auszeichnungen in der Luftfahrtbranche und würdigen Unternehmen und Persönlichkeiten für herausragende Leistungen in Bereichen wie Innovation, Sicherheit und Kundenservice. Der „Airline of the Year Award“ stellt die höchste Anerkennung dar und honoriert Fluggesellschaften, die sich durch außergewöhnliche betriebliche Exzellenz und Kundenerfahrungen hervorheben. ANA überzeugte die Jury nicht nur mit einer exzellenten Sicherheitsbilanz, sondern auch mit einer konstanten Weiterentwicklung des Kundenerlebnisses und einem kontinuierlichen Ausbau des globalen Streckennetzes, darunter neue Verbindungen nach Mailand, Stockholm und Istanbul seit Ende 2024. Shinichi Inoue, Präsident und CEO von ANA, zeigte sich erfreut über die Auszeichnung und betonte, dass sie die täglichen Anstrengungen des gesamten Unternehmens widerspiegle, insbesondere in den Bereichen Gastfreundschaft und Kundensicherheit. Das Streben nach Exzellenz und die kontinuierliche Verbesserung der Dienstleistungsangebote sollen auch in Zukunft die Erwartungen der Kunden übertreffen und zur weiteren Etablierung als führende Fluggesellschaft beitragen. Mit der kontinuierlichen Erweiterung des Streckennetzes und einem klaren Fokus auf die Verbesserung des Reiseerlebnisses setzt ANA auf eine zukunftsorientierte Strategie, um den Anforderungen des Luftverkehrsmarktes gerecht zu

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Übernahme von Air Belgium gescheitert: Zukunft der Fluggesellschaft ungewisser denn je

Die belgische Fluggesellschaft Air Belgium steht vor dem endgültigen Aus. Die lang erwartete Übernahme durch das anglo-niederländische Konsortium Erwan ist gescheitert, nachdem das Handelsgericht in Nivelles das laufende Akquisitionsverfahren am Donnerstagabend für ungültig erklärt hat. Die Airline hat nun eine letzte Frist bis zum 27. März, um einen neuen Investor zu finden. Gelingt dies nicht, droht die vollständige Liquidation des Unternehmens. Air Belgium hatte in den vergangenen Monaten intensive Gespräche mit Erwan geführt, einem Konsortium, das das Unternehmen übernehmen und unter dem neuen Namen „Air One Belgium“ mit Fokus auf Frachtflüge weiterführen wollte. Ursprünglich gab es große Hoffnungen, daß die Übernahme den wirtschaftlich angeschlagenen Betrieb retten und den 197 verbliebenen Mitarbeitern eine Zukunftsperspektive bieten könnte. Doch das Verfahren zog sich in die Länge. Immer wieder kam es zu Verzögerungen, da Erwan keine überzeugenden finanziellen und rechtlichen Garantien vorweisen konnte. Schließlich entschied das Handelsgericht in Nivelles, das Übernahmeverfahren zu stoppen, womit die Verhandlungen endgültig zum Scheitern verurteilt waren. Krise bei Air Belgium: Eine Airline im Überlebenskampf Die finanzielle Lage von Air Belgium ist seit Jahren angespannt. Die Fluggesellschaft wurde 2016 mit großen Ambitionen gegründet und nahm 2018 den Flugbetrieb auf. Ihr Geschäftsmodell basierte ursprünglich auf Langstreckenflügen von Brüssel nach Asien und Überseezielen. Doch die Nachfrage blieb hinter den Erwartungen zurück, und die Airline hatte mit starker Konkurrenz etablierter Anbieter zu kämpfen. In der Folgezeit versuchte sich Air Belgium an verschiedenen Geschäftsmodellen, darunter Wet-Lease-Dienste für andere Airlines sowie Frachtflüge. Doch auch diese Strategien konnten die wirtschaftlichen Probleme nicht dauerhaft lösen. Im September

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FACC AG als Top-Finalist bei den JEC Composites Innovation Awards 2025

Die FACC AG wurde am 4. März 2025 auf der JEC World in Paris als einer der drei besten Finalisten der renommierten JEC Composites Innovation Awards präsentiert. Der Preis würdigt herausragende technologische Innovationen im Bereich der Verbundwerkstoffe, und FACC überzeugte mit einem innovativen Flügelprofil für Flugzeugturbinen, das aus thermoplastischen Verbundwerkstoffen gefertigt wird. Dieser neue Werkstoff verspricht eine signifikante Gewichtsreduktion bei gleichbleibender Steifigkeit und bietet großes Potenzial für die nächste Generation von Luftfahrzeugen. Die Entwicklung des Flügelprofils ist das Ergebnis mehrjähriger Forschungsarbeit, bei der die FACC AG in Zusammenarbeit mit der Competence Center CHASE GmbH und weiteren Partnern neue Fertigungstechnologien wie thermoplastischen Spritzguss und Umformtechniken nutzte. Die so erzeugten Bauteile zeichnen sich durch hohe Effizienz und eine schnelle Produktionsrate aus, wodurch sie sich ideal für den Einsatz in Flugzeugtriebwerken eignen. Das Projekt ist ein weiterer Schritt in der Weiterentwicklung von Leichtbaumaterialien für die Luftfahrt, die nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch zur Senkung der Betriebskosten beitragen können. Der Einsatz von thermoplastischen Verbundwerkstoffen in der Luftfahrtindustrie hat das Potenzial, die Effizienz und das Gewicht von Flugzeugen erheblich zu verbessern. Im Rahmen der kontinuierlichen Forschung in diesem Bereich hat FACC auch an internationalen Projekten mitgewirkt. Dazu gehört das COMPASS-Projekt, in dem die Wiederverwertung von thermoplastischen Materialien zu hochwertigen Second-Life-Bauteilen erforscht wird. Diese Entwicklungen tragen zur Erreichung von Effizienz- und Produktionszielen bei und ermöglichen es der Luftfahrtindustrie, innovativ und wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Nominierung für den JEC Composites Innovation Award zeigt einmal mehr die fortschrittliche Forschung und Entwicklung bei der FACC AG. Das

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Air Astana startet mit neuen Routen und erweitertem Service ins Jahr 2025

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana baut ihr Streckennetz und ihren Service weiter aus. Ab Juni 2025 wird Frankfurt um eine dritte Nonstop-Destination in Kasachstan erweitert: Almaty, die größte Stadt des Landes. Damit fliegt Air Astana elfmal pro Woche von Frankfurt nach Kasachstan. Zudem werden neue internationale Verbindungen innerhalb Asiens, wie Guangzhou, Nha Trang, Da Nang und Mumbai, in das Streckennetz aufgenommen. Air Astana investiert kontinuierlich in die Modernisierung und Erweiterung ihrer Flotte. Bis 2028 soll die Flotte auf 80 Flugzeuge anwachsen, darunter auch Boeing 787 Dreamliner. Mit einem Durchschnittsalter von fünf Jahren ist die Flotte der Air Astana Group eine der jüngsten weltweit.

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Notlandung in Manchester: Virgin Atlantic-Flug von London nach New York muß umkehren

Ein geplanter Linienflug der britischen Fluggesellschaft Virgin Atlantic auf der vielbeflogenen Strecke zwischen London Heathrow und New York John F. Kennedy mußte am 6. März 2025 aufgrund technischer Probleme umkehren. Der Airbus A350-1000, der bereits mehrere Stunden in der Luft war, drehte über dem Atlantik um und landete schließlich sicher in Manchester. Die genaue Ursache des Vorfalls ist bislang nicht offiziell bestätigt, doch erste Vermutungen deuten auf ein Problem mit dem Hydrauliksystem hin. Der betroffene Flug VS3 war am Morgen des 6. März planmäßig um 08:55 Uhr in London Heathrow gestartet. Nach einer Flugzeit von mehreren Stunden und einer bereits fortgeschrittenen Route in Richtung Nordamerika kehrte das Flugzeug plötzlich um. Laut Daten von Flightradar24 vollzog die Maschine eine markante Kehrtwende und nahm Kurs zurück auf das Vereinigte Königreich. Gegen 17:00 Uhr Ortszeit setzte das Flugzeug schließlich in Manchester zur Landung an. Beim Aufsetzen waren die Fahrwerksklappen offen, was auf einen möglichen Defekt im Hydrauliksystem hinweisen könnte. Da die Piloten während des Fluges den Notfallcode 7700 sendeten, bereitete sich der Flughafen Manchester auf eine mögliche Notsituation vor. Rettungs- und Einsatzfahrzeuge standen bereit, um im Ernstfall schnell reagieren zu können. Technische Hintergründe und erste Stellungnahmen Virgin Atlantic bestätigte den Vorfall kurz nach der sicheren Landung in einer offiziellen Stellungnahme. Ein Sprecher der Fluggesellschaft betonte, daß die Sicherheit der Passagiere und Besatzung oberste Priorität habe. Aus diesem Grund sei die Entscheidung getroffen worden, den Flug nach Großbritannien zurückzuführen. Den gestrandeten Passagieren wurde eine Hotelunterbringung in Manchester bereitgestellt, und Virgin Atlantic organisierte alternative Verbindungen

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Discover Airlines startet Langstreckenflüge ab München

Die Lufthansa-Tochter Discover Airlines hat ihre erste Langstreckenverbindung ab München aufgenommen. Am 5. März startete der Erstflug nach Orlando, womit die Airline ihre neue Langstrecken-Basis am Flughafen München offiziell einweihte. Die Verbindung in die US-amerikanische Freizeitmetropole wird zunächst dreimal wöchentlich mit einem Airbus A330 bedient. Orlando gehört zu den beliebtesten Reisezielen in den USA, insbesondere aufgrund der zahlreichen Freizeitparks. Die Flüge starten bis Ende April jeweils montags, mittwochs und freitags, ab Mai dann dienstags, donnerstags und samstags. Mit der Aufnahme von Orlando baut Discover Airlines ihr Angebot weiter aus und stärkt die touristischen Verbindungen zwischen Deutschland und Nordamerika. Neben Orlando wird die Airline im Sommerflugplan 2025 zwei weitere Interkontinentalstrecken ab München in ihr Programm aufnehmen: Windhoek in Namibia und Calgary in Kanada. Die Discover-Flotte umfasst derzeit acht Maschinen, die insgesamt 32 Ferienziele mit wöchentlich 80 Abflügen auf Kurz-, Mittel- und Langstrecken bedienen. Die Expansion ist Teil der Strategie der Lufthansa Group, das touristische Segment innerhalb des Konzerns weiter auszubauen.

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Brussels Airlines mit Rekordgewinn und Expansionsplänen

Brussels Airlines hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem Rekordgewinn abgeschlossen. Der bereinigte operative Gewinn (EBIT) erreichte 59 Millionen Euro, ein Anstieg von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz eines schwierigen Jahresbeginns konnte die belgische Fluggesellschaft ihre Profitabilität steigern, insbesondere durch eine höhere Kapazität auf Langstreckenflügen und eine stabile operative Leistung. Die Fluggesellschaft operierte zwar mit 2 Prozent weniger Flügen als im Vorjahr, steigerte jedoch das Sitzplatzangebot um 1 Prozent. Die Zuverlässigkeit von Brussels Airlines wurde 2024 mehrfach bestätigt. Laut Daten des Analyseunternehmens Cirium gehörte die Airline zu den pünktlichsten in Europa und belegte Platz vier unter den Netzwerkfluggesellschaften. Zudem wurde sie von der US-Verbraucherplattform Airhelp zur besten Fluggesellschaft weltweit gekürt, basierend auf Pünktlichkeit, Bearbeitung von Kundenansprüchen und allgemeiner Servicequalität. Für 2025 plant Brussels Airlines eine Expansion ihrer Flotte. Zwei neue Flugzeuge – ein Airbus A330 für Langstrecken sowie ein Airbus A320 für Kurz- und Mittelstrecken – werden hinzukommen. Zudem hat die Airline eine Wet-Lease-Vereinbarung mit Air Baltic getroffen, die in der Sommersaison vier Airbus A220 für Brussels Airlines betreiben wird. Damit ist die Fluggesellschaft das am stärksten wachsende Mitglied der Lufthansa Group. Zusätzlich feiert Brussels Airlines 2025 ein besonderes Jubiläum: Seit 100 Jahren bestehen Luftverbindungen zwischen Belgien und dem afrikanischen Kontinent. Die Airline betont, dass Afrika ein zentraler Bestandteil ihres Streckennetzes bleibt. Darüber hinaus plant sie Investitionen in die Passagiererfahrung, darunter eine Modernisierung der Lounge am Flughafen Brüssel sowie neue Kabinenausstattungen auf Langstreckenflügen, die ab 2027 eingeführt werden.

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Edelweiss nimmt Kurs auf Spitzbergen: Neue Charterverbindung im Sommer 2025

Die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss erweitert ihr Angebot für den kommenden Sommer und nimmt eine außergewöhnliche Destination in ihren Charterflugplan auf. Erstmals wird die Airline Direktflüge von Zürich nach Longyearbyen auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen anbieten. Die Verbindung, die laut „Aeroroutes“ im Juli 2025 durchgeführt wird, markiert eine Premiere für die Airline und bietet Passagieren eine seltene Gelegenheit, eine der nördlichsten Siedlungen der Welt per Direktflug aus der Schweiz zu erreichen. Ein neues Ziel in arktischer Region Die Flugverbindung zwischen Zürich und Longyearbyen wird im Rahmen eines Charterprogramms durchgeführt. Edelweiss setzt dafür einen Airbus A320 ein, ein Modell, das üblicherweise für Mittelstrecken innerhalb Europas genutzt wird. Die norwegische Inselgruppe Spitzbergen liegt weit nördlich des Polarkreises und ist bekannt für ihre spektakulären Landschaften, eisigen Fjorde und die artenreiche Tierwelt. Longyearbyen, die größte Siedlung Spitzbergens, dient als zentraler Ausgangspunkt für Expeditionen in die Arktis. Der Flughafen von Longyearbyen (LYR) ist der nördlichste Flughafen der Welt mit regelmäßigem Passagierverkehr und wird vor allem von norwegischen Airlines wie SAS und Norwegian angeflogen. Die Aufnahme von Charterflügen durch Edelweiss stellt eine bedeutende Erweiterung des touristischen Angebots dar. Exklusive Verbindung mit touristischem Fokus Edelweiss, eine Tochtergesellschaft der Swiss International Air Lines, ist auf Ferienflüge spezialisiert und bedient zahlreiche touristische Ziele weltweit. Die Aufnahme von Longyearbyen in das Charterprogramm unterstreicht die wachsende Nachfrage nach außergewöhnlichen Reisezielen, insbesondere im Bereich der Expeditionsreisen. Obwohl es sich nicht um eine reguläre Linienverbindung handelt, könnte der Erfolg der Charterflüge langfristig zu einer stärkeren Anbindung Spitzbergens an den Schweizer Markt führen. Bereits jetzt

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Neuer Abu Dhabi Pass erleichtert Touristen den Aufenthalt

Das Department of Culture and Tourism – Abu Dhabi (DCT Abu Dhabi) und Etihad Airways haben auf der Tourismusmesse ITB Berlin den neuen Abu Dhabi Pass vorgestellt. Dieser digitale Pass ermöglicht Besuchern des Emirats zahlreiche Vergünstigungen und einen vereinfachten Zugang zu verschiedenen Angeboten. Der Pass ist für Etihad-Fluggäste kostenlos und wird per E-Mail bereitgestellt. Zu den Vorteilen gehören eine Besucher-SIM-Karte mit 10 GB Datenvolumen, kostenlose Nutzung öffentlicher Busse sowie ein 24-Stunden-Zugang zum Hop-on-Hop-off-Touristenbusnetz. Darüber hinaus erhalten Pass-Inhaber Ermäßigungen auf Eintrittspreise für kulturelle Sehenswürdigkeiten wie den Louvre Abu Dhabi und Qasr Al Watan sowie Sonderkonditionen in Freizeitparks auf Yas Island, darunter Ferrari World und Warner Bros. World. Auch Rabatte in über 200 Restaurants sowie bei Wüstensafaris und Stadtführungen sind Teil des Programms. Der Abu Dhabi Pass ergänzt das Stopover-Programm von Etihad Airways, das bereits eine steigende Zahl internationaler Besucher verzeichnet. 2024 nutzten 85.000 Reisende die Möglichkeit eines Zwischenstopps in Abu Dhabi – eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Für 2025 rechnet die Fluggesellschaft mit über 130.000 Stopover-Gästen. Zusätzlich können Reisende bei Buchungen über Etihad von einem kostenlosen Hotelaufenthalt von bis zu zwei Nächten profitieren. Der neue Pass ist Teil der langfristigen Tourismusstrategie des Emirats, die bis 2030 die Besucherzahlen auf 39,3 Millionen steigern und den Tourismussektor weiter ausbauen soll. Dies geschieht in Verbindung mit Investitionen in die Infrastruktur, wie etwa dem neuen Terminal A des Zayed International Airport, und der Erweiterung des kulturellen und touristischen Angebots.

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Österreich bleibt bei deutschen Urlaubern gefragt

Die aktuelle Deutsche Reiseanalyse 2024 zeigt eine steigende Nachfrage deutscher Urlauber nach Reisen nach Österreich. Insbesondere die Zahl der Haupturlaubsreisen mit einer Dauer von mindestens fünf Tagen stieg um 16 Prozent auf 2,93 Millionen. Auch die Ausgaben für Reisen nach Österreich nahmen deutlich zu und erreichten 3,76 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 25 Prozent entspricht. Neben längeren Aufenthalten bleibt Österreich auch das beliebteste Kurzreiseziel im Ausland. Die Zahl der Kurzreisen mit einer Dauer von zwei bis vier Tagen erhöhte sich um drei Prozent auf 3,5 Millionen. Dennoch sank der Marktanteil im Vergleich zum Vorjahr leicht. Die durchschnittlichen Kosten für eine Kurzreise nach Österreich beliefen sich auf 422 Euro pro Person. Besonders gefragt sind Urlaubsregionen in den Alpen sowie Aktivitäten wie Wandern, Skifahren und Radfahren. Die Beliebtheit Österreichs zeigt sich auch in den Übernachtungszahlen, die insbesondere in den Sommer- und Wintermonaten hoch ausfallen. Besonders viele deutsche Gäste kommen aus Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Mit gezielten Marketingstrategien soll das Interesse an Reisen nach Österreich weiter ausgebaut werden. Laut der Studie haben in den letzten drei Jahren rund acht Millionen Deutsche mindestens einmal Urlaub in Österreich gemacht, und 5,4 Millionen planen bereits eine weitere Reise in den kommenden drei Jahren.

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