2025

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2025

Überarbeitung der EU-Fluggastrechte: Entlastung für Fluggesellschaften?

Verspätungen und Annullierungen von Flügen gehören für viele Passagiere zum Alltag, und auch die finanzielle Entschädigung bei solchen Vorfällen ist in der EU gesetzlich geregelt. Doch die Kosten für Fluggesellschaften durch Entschädigungszahlungen können sich schnell summieren. Dies könnte sich nun ändern, denn die EU-Verkehrsminister beraten derzeit über eine grundlegende Überarbeitung der Fluggastrechteverordnung. Diese könnte den Fluggesellschaften eine spürbare Entlastung bringen, während sie gleichzeitig die Bedingungen für Fluggäste anpassen würden. Die geplanten Änderungen betreffen insbesondere die Entschädigungshöhen und die Schwellenwerte, ab denen Fluggesellschaften zur Zahlung verpflichtet sind. Die bisherigen Regelungen und ihre Auswirkungen auf die Branche Seit der Einführung der EU-Fluggastrechteverordnung im Jahr 2004 haben Passagiere bei Flugverspätungen oder -annullierungen bestimmte Rechte auf Entschädigung. Nach den aktuellen Regeln haben Reisende Anspruch auf Entschädigung, wenn ein Flug mindestens drei Stunden verspätet ankommt. Dabei variiert die Höhe der Entschädigung je nach Strecke. Für Flüge unter 1.500 Kilometern, die mit mehr als drei Stunden Verspätung ankommen, gibt es eine Entschädigung von 250 Euro. Bei Langstreckenflügen, die über 3.500 Kilometer betragen, können es bis zu 600 Euro sein, wenn der Flug mehr als vier Stunden verspätet ist. Die EU-Fluggastrechteverordnung hat eine wichtige Rolle gespielt, um die Rechte von Fluggästen zu stärken und Fluggesellschaften zu mehr Verantwortung zu ermutigen. Doch die konsequente Durchsetzung dieser Rechte hat auch dazu geführt, dass die Fluggesellschaften jährlich Millionen von Euro für Entschädigungen ausgeben müssen. Ein System von Dienstleistern, wie etwa Flightright, hat sich entwickelt, um Passagieren zu helfen, ihre Ansprüche durchzusetzen. Diese Unternehmen arbeiten in der Regel auf Erfolgsbasis und

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Debatte um mögliche Einschränkung der Fluggastrechte in Europa

Im Jahr 2024 waren über 287 Millionen Passagiere in Europa von Flugausfällen und Verspätungen betroffen. Trotz der bestehenden EU-Verordnung EG 261, die seit mehr als 20 Jahren Fluggastrechte regelt, gibt es Bestrebungen, diese Rechte zu überarbeiten. Industrielobbys drängen auf eine Revision, die möglicherweise zu einer Einschränkung der Verbraucherrechte führen könnte. Tomasz Pawliszyn, CEO des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp, äußerte sich besorgt über diese Entwicklungen. Er betont, dass die EG 261-Verordnung ein großer Erfolg für Verbraucher und die europäische Reisebranche sei. Während der Corona-Pandemie erhielten europäische Fluggesellschaften Milliarden Euro an Steuergeldern und melden derzeit Rekordgewinne. Dennoch könnten die Rechte der europäischen Verbraucher durch die geplante Revision eingeschränkt werden. AirHelp schlägt vor, die Fluggastrechte zu stärken, indem Entschädigungszahlungen an die Inflation angepasst und auf bis zu 900 Euro erhöht werden. Zudem sollten verlorenes oder beschädigtes Gepäck sowie Zusatzleistungen in die Verordnung aufgenommen werden. Aktuell belaufen sich die Kosten für Entschädigungen gemäß EG 261 auf lediglich 0,58 bis 1,17 Euro pro Passagier, was im Vergleich zu den geschätzten Gewinnen pro Passagier von 6,24 Euro im Jahr 2024 eine geringe finanzielle Belastung für die Fluggesellschaften darstellt. Seit seiner Gründung im Jahr 2013 hat AirHelp für insgesamt 2,7 Millionen Fluggäste Entschädigungen durchgesetzt, darunter 228.000 in Deutschland. Angesichts der steigenden Zahl von Flugausfällen und Verspätungen gewinnen Fluggastrechte zunehmend an Bedeutung. Die geplante Revision der EG 261-Verordnung könnte jedoch die Rechte der Passagiere einschränken und wird daher kritisch betrachtet.

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Unerwarteter Stopp in Rom: American-Airlines-Flug nach Bombendrohung umgeleitet

Ein amerikanischer Flug von New York nach Delhi nahm eine unerwartete Wendung, als das Flugzeug der American Airlines aufgrund einer mutmaßlichen Bombendrohung während des Flugs nach Rom umgeleitet werden musste. Passagiere, die sich auf einem Langstreckenflug befanden, waren in dem Moment in Alarmbereitschaft, als der Flug AA292 mit knapp 200 Personen an Bord nach einem dramatischen Wendemanöver auf dem Flughafen Rom-Fiumicino landete. Der Vorfall sorgte für Aufsehen und stellte sowohl die Passagiere als auch die Sicherheitsbehörden vor eine herausfordernde Situation. Der Flug AA292, ein Dreamliner 787-9 der American Airlines, war ursprünglich auf dem Weg von New York nach Delhi, einem Flug, der über Europa und den Nahen Osten führt. In der Nähe des Kaspischen Meeres, nach mehreren Stunden Flug, erhielt die Besatzung unerwartet die Anweisung, das Flugzeug umzudrehen. Ein Sprecher des Flughafens Rom-Fiumicino bestätigte, dass das Flugzeug am späten Nachmittag gegen 16:30 Uhr Ortszeit auf dem italienischen Flughafen landete, nachdem es die Route Richtung Indien verlassen hatte. Die Fluggäste mussten mit einer ungeplanten und dramatischen Wendung ihrer Reise rechnen. Der Flughafen Rom bestätigte, dass die Umleitung des Flugzeugs auf eine „mutmaßliche Bombendrohung“ zurückzuführen sei. Dies sei der Grund gewesen, warum das Flugzeug die geplante Strecke nicht fortsetzen konnte und stattdessen Rom als Zwischenstopp ansteuerte. Zum Zeitpunkt der Landung war das Flugzeug auf Höhe des Kaspischen Meeres, was die Entscheidung, umzukehren, zu einer dringlichen und schnellen Maßnahme machte. Evakuierung und Sicherheitsmaßnahmen Unmittelbar nach der Landung des Fluges wurden umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet. Das Flugzeug wurde von der Polizei und spezialisierten Sicherheitsteams auf

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Miles & More GmbH optimiert Lieferketten mit Slim4-Software

Die Miles & More GmbH, Betreiber des Loyalitätsprogramms der Lufthansa Group und des Worldshops, hat im Januar 2025 die Supply-Chain-Planungssoftware Slim4 des Unternehmens Slimstock implementiert. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Transparenz und Effizienz der Lieferkettenprozesse zu erhöhen und die gesamte Lieferkette von den Lieferanten bis zu den Absatzkanälen zukunftsfähig zu gestalten. Die Einführung von Slim4 erfolgt schrittweise und umfasst sowohl den Online-Shop worldshop.eu als auch zehn Filialen an Flughäfen in Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Berlin und Wien sowie zwei exklusive Mitarbeiter-Stores. Vor der Implementierung von Slim4 sah sich die Miles & More GmbH mit zeitintensiven, manuellen Planungsabläufen konfrontiert. Durch die Integration von Slim4 in das bestehende ERP-System Microsoft Dynamics 365 Business Central sollen präzise Absatzprognosen erstellt und sortimentsbezogene Vorschläge entwickelt werden, die besser auf Kundenbedürfnisse abgestimmt sind. Dies soll zu mehr Transparenz und Planungssicherheit in den Bereichen Einkauf, Logistik und Vertrieb führen. Slim4 bietet Funktionen wie servicegesteuerte Bestandsplanung, Bedarfs-Review-Tools für die monatliche Vertriebs- und Sortimentsplanung sowie automatisierte Bestandsallokationsvorschläge für Filialen. Die Software ermöglicht eine nahtlose Integration in bestehende ERP-Systeme und unterstützt Unternehmen dabei, ihre Lieferketten effizienter zu gestalten. Slimstock verfügt über umfangreiche Erfahrung im Supply-Chain-Bereich und hat bereits erfolgreich Projekte bei Kunden wie Kappé am Flughafen Schiphol und Lagardère Travel Retail umgesetzt. Enrico Muth, Manager Supply Chain bei der Miles & More GmbH, äußerte sich positiv über die Zusammenarbeit: „Wir sind überzeugt, mit Slimstock den idealen Softwarepartner für unsere Anforderungen gefunden zu haben. Mit Slim4 können wir die Effizienz, Planungssicherheit und Transparenz unserer Bestands- und Supply-Chain-Prozesse nachhaltig steigern.“

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Drohende US-Zölle auf Airbus-Produkte

Die US-Regierung droht der Europäischen Union mit der Einführung von Zöllen, die auch den europäischen Flugzeughersteller Airbus treffen könnten. Dies könnte nicht nur die Beziehungen zwischen den beiden Wirtschaftsriesen belasten, sondern auch weitreichende Auswirkungen auf die internationale Luftfahrtindustrie haben. Airbus, der weltweit zweitgrößte Flugzeugbauer nach Boeing, bereitet sich bereits auf mögliche Folgen vor und zieht in Erwägung, seine US-Kunden im Falle von Zöllen zu benachteiligen und Lieferungen umzubuchen. Dies könnte insbesondere für große Fluggesellschaften wie American Airlines, Delta Air Lines, JetBlue Airways und Breeze schwerwiegende Konsequenzen haben. Die US-Regierung, unter der Führung von Präsident Joe Biden, hat angedroht, Zölle auf europäische Flugzeugbauer zu erheben. Laut Berichten sollen die Zollmaßnahmen spätestens im März dieses Jahres in Kraft treten. Die Drohung kommt im Kontext eines langjährigen Handelsstreits zwischen den USA und der EU, der vor allem die Flugzeugbauindustrie betrifft. In der Vergangenheit waren die Zölle vor allem auf Boeing und Airbus gerichtet, zwei der größten Konkurrenten im internationalen Flugzeugmarkt. Zölle auf Airbus-Flugzeuge könnten die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens in den USA erheblich beeinträchtigen. Dies wäre nicht das erste Mal, dass Airbus mit solchen Zollmaßnahmen konfrontiert wird. Schon während der Amtszeit von Präsident Donald Trump gab es ähnliche Drohungen, jedoch wurden US-Kunden damals von Zöllen freigestellt. In diesem Fall scheint Airbus jedoch eine andere Strategie zu verfolgen, die es dem Unternehmen ermöglicht, flexibel auf die Situation zu reagieren. Airbus‘ Reaktion: Lieferslots umbuchen und Priorisierung der weltweiten Nachfrage Guillaume Faury, der CEO von Airbus, erklärte in einem Interview mit dem Sender CNBC, dass das Unternehmen

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Tourismusbetriebe blicken mit gemischten Gefühlen auf die Wintersaison 2024/25

Eine aktuelle Umfrage der Tourismusberatung Kohl & Partner zeigt, daß trotz positiver Buchungs- und Preisentwicklungen in der laufenden Wintersaison 2024/25 die Stimmung unter den Tourismusbetrieben gedämpft ist. Knapp 200 Teilnehmer äußerten insbesondere Bedenken hinsichtlich der späten Osterfeiertage und der damit verlängerten Saison, was zu Unsicherheiten bei der Auslastung führt. Fast zwei Drittel der Betriebe planen, trotz besserer Schneeverhältnisse als im Vorjahr, noch vor Ostern zu schließen. Die größten Herausforderungen bleiben laut Umfrage die gestiegenen Kosten, insbesondere im Personalbereich. Diese Entwicklung belastet die Betriebe zusätzlich und führt zu einer vorsichtigen Einschätzung der weiteren Saisonentwicklung. Trotz einer stabilen Nachfrage und einer durchschnittlichen Preissteigerung von 6,3 % im Alpenraum, wie aus dem Faktencheck von Kohl & Partner und RateBoard hervorgeht, bleibt die Unsicherheit bestehen. Regionale Unterschiede prägen die aktuelle Saison. Tirol verzeichnet mit einem Wachstum von 3,9 % die stärkste Nachfrage, während Südtirol und Bayern mit 2,9 % bzw. 3,4 % ebenfalls zulegen konnten. Die durchschnittlichen Zimmerpreise (ADR) liegen in Südtirol und Tirol bei 351 €, in Bayern bei 223 €. Trotz dieser positiven Zahlen bleibt die Stimmung verhalten, da die Betriebe flexibel auf volatile Rahmenbedingungen reagieren müssen.

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Streik: Verdi will Flughafen München lahmlegen

Inmitten festgefahrener Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst plant die Gewerkschaft Verdi einen zweitägigen Warnstreik am Münchner Flughafen. Dieser soll am Donnerstag um 0.00 Uhr beginnen und bis Freitag dauern. Betroffen sind unter anderem Sicherheitskontrollen und Bodendienste, was voraussichtlich zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flugbetriebs führen wird. Die aktuellen Tarifverhandlungen betreffen rund 2,5 Millionen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen. Verdi und der Deutsche Beamtenbund (dbb) fordern eine Lohnerhöhung von acht Prozent, mindestens jedoch 350 Euro mehr pro Monat. Zusätzlich verlangen die Gewerkschaften drei zusätzliche freie Tage sowie höhere Zuschläge für besonders belastende Tätigkeiten, beispielsweise im Gesundheitswesen. Die Arbeitgeberseite, vertreten durch Bundesinnenministerin Nancy Faeser und die Präsidentin der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), Karin Welge, warnt vor einer finanziellen Überlastung der Kommunen und verweist auf die angespannte Haushaltslage vieler Städte und Gemeinden. Auswirkungen des Streiks auf den Münchner Flughafen Der Münchner Flughafen ist nach Frankfurt der zweitgrößte Flughafen Deutschlands und ein zentrales Drehkreuz für den internationalen Luftverkehr. Der geplante Warnstreik betrifft eine niedrige vierstellige Zahl von Beschäftigten, darunter Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes und der Bodenverkehrsdienste. Manuela Dietz von Verdi betont die Bedeutung dieser Mitarbeiter: „Unsere Kolleginnen und Kollegen am Flughafen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit und Zuverlässigkeit des Luftverkehrs – rund um die Uhr, bei jedem Wetter.“ Sie weist zudem auf die zunehmende Arbeitsverdichtung und den anhaltenden Personalmangel hin, die die Beschäftigten erheblich belasten. citeturn0search2 Ein Sprecher des Flughafens erklärte, man stehe in engem Austausch mit den Airlines und Dienstleistern, um die Unannehmlichkeiten für die Reisenden im Rahmen der Gegebenheiten

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Wizz Air nimmt Belgrad-Friedrichshafen auf

Die Fluggesellschaft Wizz Air kündigt eine neue Direktverbindung zwischen dem Bodensee-Airport Friedrichshafen und der serbischen Hauptstadt Belgrad an. Ab dem 2. Juni 2025 wird die Strecke dreimal wöchentlich bedient, jeweils montags, mittwochs und freitags. Die Flüge starten in Friedrichshafen um 18:35 Uhr und landen in Belgrad um 20:15 Uhr; der Rückflug erfolgt um 16:15 Uhr mit Ankunft um 18:00 Uhr. Belgrad gilt als bedeutendes wirtschaftliches Zentrum und kulturell reizvolles Städtereiseziel in Südosteuropa. Die Stadt an der Donau beeindruckt mit einer Mischung aus historischer Architektur, lebendiger Altstadt und vielfältigem Nachtleben. Mit der neuen Flugverbindung wird die serbische Metropole für Reisende aus der Bodenseeregion in weniger als zwei Stunden erreichbar. Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer des Bodensee-Airports Friedrichshafen, äußerte sich erfreut über die Streckenerweiterung: „Wir freuen uns sehr über die neue Strecke nach Belgrad, die unser Angebot um eine spannende Destination erweitert. Sie bietet eine ideale Verbindung für die serbische Community in der Region, aber auch für alle, die diese spannende Stadt entdecken möchten.“ Der Flughafen Friedrichshafen, auch als Bodensee-Airport bekannt, ist der südlichste Verkehrsflughafen Deutschlands und bedient neben der deutschen Bodenseeregion auch Teile Vorarlbergs und der Ostschweiz. Mit der neuen Verbindung nach Belgrad stärkt der Flughafen seine Position als wichtiges Drehkreuz für den Verkehr zwischen Mitteleuropa und Südosteuropa.

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Nigeria erwägt Neuanlauf für nationale Fluggesellschaft unter neuem Namen

Die nigerianische Regierung erwägt laut der Zeitung „Punch“ eine Wiederaufnahme der Gespräche mit Ethiopian Airlines zur Gründung einer nationalen Fluggesellschaft. Das gescheiterte „Nigeria Air“-Projekt soll dabei unter neuem Namen neu aufgelegt werden. Dies folgt auf Spannungen zwischen den beiden Ländern über das im Jahr 2024 gescheiterte Projekt, bei dem ein von Ethiopian Airlines geführtes Konsortium 49 Prozent an einem Joint Venture mit der nigerianischen Regierung übernehmen sollte. Das „Nigeria Air“-Projekt, initiiert vom ehemaligen Präsidenten Muhammadu Buhari und dem ehemaligen Luftfahrtminister Hadi Sirika, scheiterte nach einem Regierungswechsel. Unter dem aktuellen Präsidenten Bola Ahmed Tinubu und Luftfahrtminister Festus Keyamo wurde es als Ausverkauf an äthiopische Interessen abgetan. Keyamo bezeichnete es als nicht genuin nigerianische Initiative. Das Projekt wurde am 5. August 2024 vom High Court in Lagos für ungültig erklärt, nachdem die Airline Operators of Nigeria (AON) geklagt hatten, dass es lokale Fluggesellschaften schädigen würde. Ermittlungen wegen angeblicher Korruption ehemaliger Beamter sind noch im Gange. Laut „Punch“ eskalierte Keyamos Opposition die Spannungen und führte zu diplomatischen Interventionen zwischen Nigeria und Äthiopien. Ethiopian Airlines soll sich über Keyamos Haltung unzufrieden gezeigt haben. Beide Länder führten Gespräche. Keyamo besuchte kürzlich Ethiopian Airlines, bestritt jedoch neue Gespräche über die Wiederbelebung des Projekts. Ibrahim Abubakar Kana, Staatssekretär im nigerianischen Luftfahrtministerium, stellte klar, dass er bei der Erwähnung der Vision der Regierung zur Überdenken einer nationalen Fluggesellschaft keine Wiederbelebung des „Nigeria Air“-Deals mit Ethiopian Airlines vorgeschlagen habe.

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Mallorca will Anzahl der Mietautos begrenzen

Die Mietwagenbranche auf Mallorca steht möglicherweise vor einem Wendepunkt. Erstmals zeigen sich Verbände offen für eine Begrenzung der Flotten, allerdings nur unter der Voraussetzung fundierter Daten. Ziel ist es, den Verkehr auf der beliebten Ferieninsel zu reduzieren und das Chaos auf den Straßen einzudämmen. Bislang existieren nur grobe Schätzungen über die Anzahl der Mietwagen auf Mallorca. Der Branchenverband Baleval hat daher eine externe Studie in Auftrag gegeben, um verlässliche Zahlen zu erhalten. Schätzungen nach der Pandemie gingen von rund 100.000 Fahrzeugen aus, doch diese Zahl war bisher nicht belegt. Nun sollen präzise Daten als Grundlage für eine mögliche Regulierung dienen. Julio Nieto, Präsident von Baleval, betont, dass seine Organisation eine Begrenzung der Mietwagenflotten nicht grundsätzlich ablehne. „Wir sind für eine Regulierung, aber sie muss auf realen Daten basieren“, erklärt er. Auch der Verband AEVAB zeigt sich gesprächsbereit. Präsident Ramón Reus verweist auf Ibiza und Formentera, wo die Mietwagenzahlen bereits reduziert wurden. Er hält dieses Modell auch für Mallorca und Menorca für denkbar. Die genauen Maßnahmen zur Begrenzung sind noch offen. Eine Entscheidung soll jedoch unter Einbeziehung der Unternehmen getroffen werden. In der kommenden Woche beginnt die nächste Phase der Verhandlungen im Pakt für die Balearen, in denen konkrete Maßnahmen besprochen werden. Eine baldige Entscheidung über eine mögliche Reduzierung der Mietwagenflotten auf Mallorca könnte bevorstehen.

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