2025

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2025

Southwest Airlines: Chief Transformation Officer tritt zurück, Investor erhöht Beteiligung

Bei Southwest Airlines kommt es zu Veränderungen in der Führungsebene und der Aktionärsstruktur. Der Chief Transformation Officer des Unternehmens, Ryan Green, wird zum 1. April von seiner Position zurücktreten, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Green war verantwortlich für die Leitung der Transformationsinitiativen der Airline, wie beispielsweise die Einführung von Premium-Sitzen und die Umstellung auf zugewiesene Sitzplätze. Sein Rücktritt erfolgt nach Monaten starker Kritik und Beobachtung durch den aktivistischen Investor Elliott Investment Management. Gleichzeitig gab Southwest Airlines bekannt, dass die maximale zulässige Beteiligung des Investors Elliott von 14,9 auf 19,9 Prozent erhöht wurde. Diese Entscheidung deutet darauf hin, dass Elliott seinen Einfluss auf die Fluggesellschaft weiter ausbauen könnte. Es wird spekuliert, dass der Investor möglicherweise Veränderungen in der Strategie oder der Führung von Southwest Airlines anstrebt. Der Rücktritt von Ryan Green und die Erhöhung der Beteiligung von Elliott erfolgen kurz nach der Ankündigung von Southwest Airlines, 15 Prozent der Belegschaft zu entlassen, was etwa 1.750 Stellen entspricht. Diese Maßnahmen könnten Teil einer umfassenden Restrukturierung des Unternehmens sein, um die Effizienz zu steigern und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Die Veränderungen bei Southwest Airlines sind bemerkenswert, da die Fluggesellschaft in den letzten Jahren mit Herausforderungen wie steigenden Kosten und einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt konfrontiert war. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklungen auf die zukünftige Ausrichtung und den Erfolg des Unternehmens auswirken werden.

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Flugzeugwrack in Toronto geborgen – Entschädigungen angeboten

Rund 48 Stunden nach dem missglückten Landeanflug eines Regionaljets von Endeavor Air/Delta Connection auf dem internationalen Flughafen Toronto-Pearson (YYZ) wurde das Wrack des Flugzeugs am 19. Februar 2025 geborgen und an einen sicheren Ort gebracht. Das spezialisierte TechOps-Team des Flughafens war an der Bergung des auf dem Dach liegenden Flugzeugs beteiligt, in Zusammenarbeit mit der Greater Toronto Airports Authority und Air Canada, nach Genehmigung durch das Transportation Safety Board of Canada (TSB). Der Mitsubishi CRJ900, der im Auftrag von Delta Air Lines einen Transborder-Flug vom Minneapolis-St. Paul Airport (MSP) nach Toronto durchführte, war bei der Landung unter schneereichen und stürmischen Bedingungen verunglückt. Alle 76 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder konnten sich auf wundersame Weise retten, wobei es keine Todesfälle gab. 21 Passagiere wurden jedoch am Unfallort von medizinischen Teams wegen Verletzungen behandelt, die sie sich bei der Landung zugezogen hatten. Das Wrack wird nun an einem sicheren Ort aufbewahrt, während Ermittler des kanadischen Transport Safety Board und der Fluggesellschaft die Ursache des Unfalls untersuchen. Es wird spekuliert, dass eine zu harte Landung oder ein plötzlicher Windstoß beim Überfliegen der Landebahnschwelle zu dem Unfall geführt haben könnten. Die Ermittler werden nun die genaue Abfolge der Ereignisse rekonstruieren müssen, die zu dem Unfall führten. Gemäß Anhang 13 der ICAO ist das TSB verpflichtet, innerhalb von 30 Tagen nach dem Ereignis einen vorläufigen Bericht zu veröffentlichen. Der Flughafen hat unterdessen eine komplexe Gepäckbergungsaktion eingeleitet und professionelle Reinigungsdienste beauftragt, um potenziell gefährliche Flüssigkeiten aus dem Flugzeug zu beseitigen. Die Fluggesellschaft hat die Betroffenen darauf hingewiesen,

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Erneute Kollision zweier Kleinflugzeuge in den USA fordert Todesopfer

In den USA ereignete sich ein weiterer tragischer Zwischenfall in der Luftfahrt, bei dem mindestens zwei Menschen ums Leben kamen. Zwei Kleinflugzeuge kollidierten in der Nähe des Regionalflughafens von Marana im Bundesstaat Arizona. Die beiden Flugzeuge, eine Cessna 172 und eine Lancair 380, stießen in der Luft zusammen, wie die Luftfahrtbehörde FAA mitteilte. Die Ursache des Unglücks ist bisher noch unklar. Der Regionalflughafen von Marana wird als „nicht kontrolliertes Flugfeld“ geführt. Dies bedeutet, dass die Piloten selbst für die Einhaltung von Sicherheitsabständen und anderen Regeln verantwortlich sind. Die Flugunfall-Untersuchungsbehörde NTSB hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Dieser Vorfall reiht sich ein in eine Serie von schweren Luftfahrtunglücken in den USA in den vergangenen Wochen. In Washington, D.C., kam es zu einer Kollision zwischen einem Hubschrauber und einem Passagierflugzeug mit 67 Todesopfern. In Philadelphia starben sieben Menschen beim Absturz eines Learjets, und in Alaska kamen zehn Menschen bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe der Stadt Nome ums Leben. Die wiederholten Unglücke werfen Fragen nach der Sicherheit im US-amerikanischen Luftraum auf. Die Behörden stehen unter Druck, die Ursachen der Unfälle zu ermitteln und Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Luftfahrt zu verbessern.

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Streit um verlorenes Gepäck eskaliert: Air Canada verklagt Passagier

Ein Streit um verlorenes Gepäck hat sich zu einem ungewöhnlichen Rechtsfall entwickelt: Air Canada hat einen Passagier verklagt, nachdem dieser eine Entschädigung für verspätetes Gepäck erhalten hatte. Der Fall wirft Fragen nach den Rechten von Fluggästen und den Pflichten von Fluggesellschaften auf und beleuchtet die Komplexität von Gepäckansprüchen. Im Jahr 2022 flogen Alaa Tannous und seine Frau mit Air Canada von Toronto nach Vancouver. Bei ihrer Ankunft fehlte ihr aufgegebener Koffer. Nachdem ein Mitarbeiter der Fluggesellschaft dem Paar mitgeteilt hatte, dass der Verbleib des Koffers unbekannt sei, und sie aufgefordert hatte, notwendige Gegenstände in „angemessenem Umfang“ zu ersetzen, kauften sie für 3.435 Dollar Ersatzkleidung und andere Artikel. Am nächsten Morgen wurde der Koffer zugestellt. Air Canada bot dem Paar daraufhin eine Entschädigung von 250 Dollar an, was Tannous ablehnte. Er reichte stattdessen eine Beschwerde bei der Canadian Transportation Agency (CTA) ein. Die CTA entschied 2024, dass Air Canada dem Paar 2.079 Dollar für verspätetes Gepäck zahlen müsse. Tannous zeigte sich mit dem Urteil zufrieden. Doch die Freude währte nicht lange. An Heiligabend 2024 erhielt Tannous eine Klage von Air Canada, die das CTA-Urteil vor dem Bundesgericht anfechten wollte. In Kanada können sowohl Passagiere als auch Fluggesellschaften CTA-Entscheidungen vor Gericht anfechten. Dies ist jedoch unüblich, und einige Passagiere und Konsumentenschützer fordern eine Reform des Beschwerdesystems, um zu vermeiden, dass Passagiere in Rechtsstreitigkeiten verwickelt werden. Air Canada argumentiert, dass Tannous keine ausreichenden Beweise für die Höhe der Ausgaben für Ersatzgegenstände vorgelegt habe. So habe er unter anderem Laufschuhe für Damen gekauft, nachdem

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BAE Systems profitiert von geopolitischer Lage und steigender Nachfrage nach Rüstungsgütern

Der britische Rüstungskonzern BAE Systems blickt aufgrund der angespannten geopolitischen Lage optimistisch in die Zukunft. Das Unternehmen profitiert von einer weltweit steigenden Nachfrage nach Rüstungsgütern, insbesondere Artilleriesystemen und anderen Waffensystemen. Im vergangenen Jahr verzeichnete BAE Systems ein überraschend starkes Ergebnis, das durch einen Rekordauftragsbestand von fast 78 Milliarden Pfund (93,8 Milliarden Euro) begünstigt wurde. Zahlreiche Regierungsaufträge, darunter milliardenschwere Lieferverträge mit Australien, trugen zu diesem Erfolg bei. Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf 28,3 Milliarden Pfund, während der bereinigte operative Gewinn ebenfalls um 14 Prozent auf über 3 Milliarden Pfund kletterte. Unter dem Strich verdiente der Konzern gut 2 Milliarden Pfund, nach rund 1,9 Milliarden im Vorjahr. Die BAE-Aktien, die zunächst verhalten an der Londoner Börse starteten, legten im Laufe des Tages um 1,7 Prozent zu. Wie andere Rüstungsaktien profitierten auch die Papiere von BAE Systems von den steigenden westlichen Wehrausgaben infolge des Ukraine-Krieges. BAE Systems produziert eine Vielzahl militärischer Ausrüstung, darunter gepanzerte Fahrzeuge, Torpedos und Waffensysteme. Derzeit arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit dem italienischen Rüstungskonzern Leonardo und Mitsubishi Heavy Industries aus Japan an der Entwicklung der sechsten Generation von Kampfjets. Zudem zeigte sich das Management offen für eine Partnerschaft mit dem Flugzeughersteller Airbus, insbesondere im Bereich unbemannter Systeme.

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Verspätung und Flugzeugtausch nach Zusammenstoß mit Enteisungsfahrzeug in Dallas

Ein eigentlich kurzer Flug von Dallas-Fort Worth nach Austin endete für die Passagiere von American Airlines Flug 576 mit einer siebenstündigen Verspätung. Ursache war ein Zusammenstoß des Flugzeugs mit einem Enteisungsfahrzeug vor dem Abflug. Der Vorfall ereignete sich am 18. Februar und führte dazu, dass die Maschine aus dem Verkehr gezogen und durch ein anderes Flugzeug ersetzt werden musste. Die ersten Informationen über den Vorfall verbreiteten sich über soziale Medien, wobei zunächst unklar war, ob das Flugzeug das Fahrzeug oder das Fahrzeug das Flugzeug berührt hatte. American Airlines bestätigte später, dass ein Enteisungsfahrzeug vor dem Abflug mit dem Flugzeug in Kontakt gekommen war. Das Flugzeug, eine Boeing 737-800, wurde daraufhin für eine Inspektion durch das Wartungsteam aus dem Verkehr gezogen. Die Fluggesellschaft betonte, dass die Sicherheit oberste Priorität habe und entschuldigte sich bei den Kunden für die Unannehmlichkeiten. Flugdaten von Flightradar24 zeigen, dass der ursprüngliche Flug planmäßig um 20:00 Uhr in Dallas-Fort Worth starten sollte. Die betroffene Boeing 737-800, die normalerweise vier Flüge pro Tag absolviert, war an diesem Tag zuvor aus Liberia in Costa Rica angekommen. Der Ersatzflug startete schließlich um 03:34 Uhr am nächsten Morgen und erreichte Austin um 04:16 Uhr, sieben Stunden verspätet. Für den Ersatzflug kam eine andere Boeing 737-800 zum Einsatz. Diese Maschine flog anschließend von Austin nach Los Angeles und zurück nach Nashville. American Airlines verfügt über eine große Flotte von Boeing 737-Flugzeugen, darunter 303 vom Typ 737-800 und 69 vom Typ 737 MAX 8. Die Fluggesellschaft besitzt zudem eine Vielzahl von Airbus-Flugzeugen, darunter

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Airbus plant deutliche Steigerung von Auslieferungen und Gewinn für 2025

Der Flugzeugbauer Airbus hat sich für das Jahr 2025 ehrgeizige Ziele gesetzt. Nach einem herausfordernden Jahr 2024 plant der Konzern, die Anzahl der Auslieferungen deutlich zu steigern und den operativen Gewinn merklich zu verbessern. Vorstandschef Guillaume Faury gab bekannt, dass Airbus im laufenden Jahr rund 820 Passagierjets ausliefern will, was einer Steigerung von über 50 Maschinen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auch der operative Gewinn vor Sonderposten (bereinigtes Ebit) soll deutlich zulegen. Nachdem er 2024 auf unter 5,4 Milliarden Euro gesunken war, wird für 2025 ein Anstieg auf etwa 7 Milliarden Euro erwartet. Analysten hatten im Vorfeld der Bekanntgabe allerdings noch etwas höhere Erwartungen an das Ergebnis für 2025. Für das abgelaufene Jahr dürfen sich die Aktionäre über eine höhere Dividende freuen. Airbus plant, je Aktie 3 Euro auszuschütten, davon 1 Euro als Sonderdividende. Im Vorjahr hatte der Konzern 2,80 Euro je Anteilsschein ausgeschüttet, ebenfalls inklusive einer Sonderdividende von einem Euro. Der Umsatz des Herstellers stieg im vergangenen Jahr um sechs Prozent auf 69 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Gewinn sank jedoch um neun Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Grund dafür waren unter anderem Engpässe bei Bauteilen, die dazu führten, dass weniger Maschinen ausgeliefert werden konnten als ursprünglich geplant. Zudem belasteten Ausgaben im Raumfahrtgeschäft und beim Militärtransporter A400M das Ergebnis. Der Überschuss hingegen stieg um zwölf Prozent auf 4,2 Milliarden Euro. Im Hinblick auf die Produktionspläne gab Faury bekannt, dass die Käufer des neuen Frachtflugzeugs A350F länger auf ihre Maschinen warten müssen. Statt im Jahr 2026 soll das erste Exemplar

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Play steigt ins Wetlease-Geschäft ein

Die isländische Fluggesellschaft Play hat bekannt gegeben, dass sie drei ihrer Flugzeuge bis Ende 2027 an einen nicht genannten europäischen Betreiber vermieten wird. Die Vereinbarung, die im Frühling nächsten Jahres beginnen soll, wurde im Rahmen der Veröffentlichung der Finanzergebnisse für 2024 am 18. Februar bekannt gegeben. Play gab an, dass die ACMI-Leasingverträge (Aircraft, Crew, Maintenance, and Insurance) die Rentabilität des Unternehmens verbessern werden. Die Flotte von Play besteht aus zehn Airbus-Schmalrumpfflugzeugen, darunter sechs A320-200N, drei A321-200N und ein A321-200NX. Ein A321-200N ist derzeit an GlobalX verleast. Play erklärte, dass die jüngste Vereinbarung zur Übertragung von drei Flugzeugen auf den ACMI-Betrieb zu „hochstabilen und positiven Ergebnissen für diesen Teil des Geschäfts“ führen wird. Play verzeichnete für 2024 einen Verlust von 66 Millionen US-Dollar, was einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Verlust von 2023 trotz Umsatzwachstums bedeutet. Das Unternehmen gab jedoch an, dass die Vorteile der Reorganisation des Geschäftsmodells von Play zunehmend deutlich werden. „Obwohl unser EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) immer noch unterdurchschnittlich ist, sahen wir im vierten Quartal eine deutliche Verbesserung, was darauf hindeutet, dass unser überarbeiteter Flugplan bereits zu höheren Einnahmen und verbesserten Finanzen führt“, sagte CEO Einar Örn Ólafsson. „Mit Blick auf 2025 sind wir optimistisch, was die weitere Fortschritte angeht. Wir sind weiterhin entschlossen, unser neues Geschäftsmodell umzusetzen, uns auf beliebte und profitable Strecken zu konzentrieren und gleichzeitig neue Projekte für unsere Flotte zu finden.“

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Ethiopian Airlines passt Flugplan nach Genf und Manchester an

Ethiopian Airlines optimiert ihren Flugplan für die Verbindung zwischen Addis Abeba, Genf und Manchester. Ab dem 2. Juli reduziert die Fluggesellschaft die Anzahl der wöchentlichen Flüge auf dieser Strecke von fünf auf drei. Im Gegenzug wird Ethiopian Airlines ab dem 3. Juli dreimal wöchentlich eine zusätzliche Verbindung zwischen Addis Abeba und Genf anbieten. Diese Anpassung ermöglicht es Ethiopian Airlines, die Kapazitäten besser auf die Nachfrage abzustimmen und gleichzeitig die Verbindung zwischen Addis Abeba und Genf zu stärken. Die neue Verbindung zwischen den beiden Städten bietet Reisenden mehr Flexibilität und Komfort. Die Reduzierung der Flüge nach Manchester könnte auf eine geringere Nachfrage auf dieser Strecke zurückzuführen sein. Durch die Anpassung des Flugplans kann Ethiopian Airlines die Auslastung der Flüge optimieren und wirtschaftlicher operieren. Die zusätzlichen Flüge zwischen Addis Abeba und Genf könnten darauf hindeuten, dass die Nachfrage auf dieser Strecke gestiegen ist. Ethiopian Airlines reagiert damit auf die Bedürfnisse der Reisenden und bietet ihnen eine größere Auswahl an Flugverbindungen.

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Flydubai plant Großbestellung von über 200 Flugzeugen

Flydubai plant eine umfangreiche Modernisierung und Erweiterung ihrer Flotte. Wie Bloomberg berichtete, steht das Unternehmen kurz vor der Unterzeichnung eines Vertrags über mehr als 200 Schmalrumpfflugzeuge, der Optionen für weitere 100 Maschinen beinhalten könnte. Diese potenzielle Großbestellung unterstreicht die ambitionierten Wachstumspläne der Airline. Ghaith Al Ghaith, der Vorstandsvorsitzende von Flydubai, bestätigte gegenüber ch-aviation, dass die Fluggesellschaft in ständigen Gesprächen mit Flugzeugherstellern über zukünftige Bestellungen steht. „Vorausschauende Planung und verlässliche Liefertermine sind ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs jeder Expansions- und Ersatzstrategie einer Fluggesellschaft. Wir prüfen derzeit unseren Bedarf an Schmalrumpfflugzeugen, und jede Entscheidung wird nach ihrer Finalisierung bekannt gegeben“, so Al Ghaith. Flydubai ist traditionell ein Boeing-Kunde. Angesichts der aktuellen Herausforderungen, mit denen Boeing konfrontiert ist, schließt die Fluggesellschaft jedoch die Möglichkeit nicht aus, auch Airbus-Jets in ihre Flotte aufzunehmen. Auf der Dubai Airshow im November 2023 sorgte Flydubai für Aufsehen, als sie eine Bestellung für dreißig B787-9 aufgab – ihre ersten Großraumflugzeuge. Auch andere große Fluggesellschaften im Nahen Osten planen derzeit ihre Flotten zu erweitern. Etihad Airways aus Abu Dhabi führt Gespräche über eine mögliche Bestellung von bis zu 40 Großraumflugzeugen, wie Bloomberg berichtete. Qatar Airways erwägt eine Bestellung von 230 Großraumflugzeugen, während Riyadh Air plant, 50 Flugzeuge dieser Größenordnung zu erwerben. Keine dieser Fluggesellschaften reagierte auf Anfragen von ch-aviation um eine Stellungnahme. Zudem wird berichtet, dass auch Gulf Air ihre Flotte um rund zehn Großraumflugzeuge erweitern möchte. Eine Stellungnahme von Gulf Air war jedoch nicht zu erhalten. Die geplanten Großbestellungen der verschiedenen Fluggesellschaften im Nahen Osten deuten auf ein

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