2025

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2025

Mariazellerbahn erzielt Höchstwerte bei Fahrgastzufriedenheit im VCÖ-Bahntest

Die Mariazellerbahn hat im Rahmen des jährlichen VCÖ-Bahntests 2025 eine herausragende Bewertung durch ihre Fahrgäste erhalten. In der Befragung, die im Mai 2025 in den modernen Triebwagen der „Himmelstreppe“ durchgeführt wurde, gaben 97 Prozent der befragten Passagiere an, mit der Schmalspurbahn sehr zufrieden zu sein. Dieses Ergebnis unterstreicht die hohe Qualität der längsten österreichischen Schmalspurbahn. Besonders gelobt wurden die Aspekte Service und Komfort. 97 Prozent der Fahrgäste zeigten sich mit der Hilfsbereitschaft des Zugpersonals überaus zufrieden, während 94 Prozent die Freundlichkeit des Personals positiv hervorhoben. Auch die Sauberkeit der Züge erzielte mit 95 Prozent Bestnoten. Mit 96 Prozent bewerteten die Reisenden auch das Sitzplatzangebot als (sehr) zufriedenstellend. Die Geschäftsführer der NÖVOG, Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl, zeigten sich stolz über das positive Feedback, insbesondere über die Anerkennung der Servicequalität. Die Mariazellerbahn, die die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten mit dem steirischen Wallfahrtsort Mariazell über eine Strecke von 84 Kilometern verbindet, setzt seit 2013 die vollklimatisierten Niederflurtriebwagen der „Himmelstreppe“ ein. Diese moderne Infrastruktur, gekoppelt mit dem Engagement des Personals, scheint maßgeblich für die hohe Akzeptanz bei den Fahrgästen zu sein. Die Bahn wird jährlich von Hunderttausenden Passagieren genutzt; im Jahr 2024 zählte die Mariazellerbahn trotz widriger Witterungsbedingungen immer noch rund 677.700 Fahrgäste. Der VCÖ-Bahntest ist eine breit angelegte, jährlich durchgeführte Erhebung zur Qualität des Bahnfahrens in Österreich. An der Befragung im Jahr 2025 nahmen insgesamt 9.360 Fahrgäste in den Zügen von zehn Bahnunternehmen teil. Die Ergebnisse der Mariazellerbahn bestätigen die fortlaufenden Bemühungen der Betreiber, die Schmalspurbahn als komfortables und zuverlässiges Verkehrsmittel in

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China Airlines leitet Flottenerneuerung ein: Milliardenschwere Großbestellung bei Airbus und Boeing

China Airlines, die nationale Fluggesellschaft der Republik China (Taiwan), hat einen entscheidenden Schritt zur umfassenden Modernisierung ihrer Langstrecken-Passagier- und Frachtflotte unternommen. Der Vorstand der Fluggesellschaft genehmigte einen Flottenplan, der die Akquisition von bis zu 18 neuen Großraumflugzeugen im Wert von maximal 7,852 Milliarden US-Dollar vorsieht. Die Bestellung ist strategisch zwischen den beiden großen Flugzeugherstellern aufgeteilt und umfasst Flugzeuge der neuesten Generation von Airbus und Boeing. Im Detail plant China Airlines den Kauf von fünf Airbus A350-1000, fünf Boeing 777-9, vier Boeing 777-8 Frachtern und zwei Boeing 777 Frachtern. Diese weitreichende Investition zielt darauf ab, die Kapazitäten für das erwartete Wachstum im internationalen Reiseverkehr zu erhöhen, ältere Maschinen zu ersetzen und die Frachtsparte auf moderne zweistrahlige Flugzeugtypen umzustellen. Im Zuge dieser Erneuerung wird das Unternehmen vier Boeing 747-400 Frachter ausmustern, was den Abschied von den vierstrahligen Fracht-Jumbos weiter vorantreibt. Strategische Aufteilung der Passagierflotte Die Entscheidung von China Airlines, die Bestellung von Großraumflugzeugen auf beide Hersteller aufzuteilen, ist ein bemerkenswerter Schritt, der Flexibilität und eine ausgewogene Risikostreuung signalisiert. Mit der Genehmigung zur Beschaffung von fünf Airbus A350-1000 und fünf Boeing 777-9 setzt die Airline auf die derzeit modernsten und größten Langstrecken-Passagiermuster am Markt. Obwohl der ursprüngliche Text von fünf Maschinen pro Typ spricht, deuten ergänzende Recherchen darauf hin, dass die finale Bestellgröße für die Passagierflugzeuge bei jeweils zehn Einheiten liegen könnte, was dem Trend vieler internationaler Fluggesellschaften entspricht, die ihre Großraumflotten auf die A350- und die 777X-Familie ausrichten. Die Airbus A350-1000 ist die längste Variante der A350-Familie, die sich bereits mit dem

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Landgericht Berlin untersagt Edreams die Nutzung irreführender „Prime“-Geschäftsbedingungen

Die Fluggesellschaft Ryanair hat am 26. November ein Unterlassungsurteil des Landgerichts Berlin gegen das Online-Reisebüro Edreams begrüßt. Das Urteil untersagt Edreams die weitere Verwendung einer irreführenden Aussage zu angeblichen Einsparungen sowie einer Reihe von Geschäftsbedingungen des „Edreams Prime“-Programms, die das Gericht als rechtswidrig eingestuft hat. Das Gericht hatte bereits im Oktober 2024 festgestellt, dass mehrere „Edreams Prime“-Bedingungen gegen das deutsche Verbraucherschutzrecht verstießen, da sie „rechtswidrig“, „irreführend“ und ein Verstoß gegen die „Transparenzpflicht“ darstellten. Das nun ergangene endgültige Unterlassungsurteil basiert auf einer Verpflichtungserklärung von Edreams, die beanstandeten Praktiken zu unterlassen. Dazu gehören die mangelnde Transparenz bei Preiserhöhungen, das Auferlegen von Bedingungen, die eine fortgesetzte Nutzung des Prime-Programms als Zustimmung zu Gebührenerhöhungen werteten, und irreführende Angaben zu Einsparungen für die Kunden. Dara Brady, Chief Marketing Officer von Ryanair, betonte die Bedeutung des Urteils und die damit verbundene Bestätigung, dass die Praktiken von Edreams gegen deutsche Gesetze zum unlauteren Wettbewerb verstießen. Das Urteil betrifft die Geschäftspraktiken von Online-Reisebüros, die von Airlines wie Ryanair seit Langem kritisiert werden, da sie oft intransparente Preise und unklare Geschäftsbedingungen verwenden, die Verbrauchern schaden können. Ryanair nutzte die Entscheidung des Berliner Gerichts, um die EU-Verbraucherschutzbehörden erneut zu einer dringenden Intervention aufzurufen. Ziel sei es, Maßnahmen zum Schutz der Konsumenten in ganz Europa zu ergreifen und Transparenzstandards zu etablieren, die den Anforderungen anderer, direkter Vertriebswege entsprechen. Die Gerichtsentscheidung wird als wichtiger Erfolg im anhaltenden juristischen Konflikt zwischen Fluggesellschaften und Online-Reisebüros über Vertriebs- und Preistransparenz gewertet. Ein Sprecher von eDreams ODIGEO sagte: „Dieses Urteil betrifft ein geringfügiges Anzeigeformat auf einer

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Easyjet forciert Flottenumbau: Wachstum durch größere und modernere Flugzeuge

Die britische Billigfluggesellschaft Easyjet hat eine umfassende Flottenstrategie dargelegt, die in den kommenden Jahren zu einer signifikanten Verjüngung und Vergrößerung ihrer Flugzeugflotte führen soll. Bis zum Geschäftsjahr 2028 plant die Airline, 51 ältere Maschinen des Typs Airbus A319 auszumustern und diese durch neuere und größere Modelle der Airbus A320- und A321-Neo-Familie zu ersetzen. Dieser strategische Schritt, bekannt als „Upgauging“, stellt zwar eine erhebliche Investition von mehreren Milliarden Pfund dar, verspricht jedoch deutliche operative und wirtschaftliche Vorteile durch verbesserte Produktivität und Stückkostenreduktion. Die Umstellung zielt darauf ab, die Wettbewerbsposition der Fluggesellschaft an Europas verkehrsreichsten Flughäfen nachhaltig zu stärken und das Kapazitätswachstum effizient voranzutreiben. Massive Investitionen in moderne Flugtechnik Der Kern der Flottenstrategie von Easyjet ist der Austausch kleinerer, älterer Flugzeuge gegen die moderne Neo-Generation (New Engine Option) von Airbus. Bis 2028 werden 51 Airbus A319 das Unternehmen verlassen. Sie werden durch Maschinen der A320-Neo- und insbesondere der A321-Neo-Varianten ersetzt. Die Airline verfügt über eine umfangreiche Bestellung bei Airbus, die insgesamt 290 bestätigte Neo-Maschinen umfasst. Davon entfallen 125 auf den Typ A320neo und 165 auf den größeren A321neo. Die Auslieferungen dieser Großbestellung sind bis zum Jahr 2034 terminiert. Zusätzlich sichert sich Easyjet Flexibilität durch 100 weitere Kaufrechte. Die finanziellen Dimensionen dieser Modernisierung sind erheblich. Die Investitionsausgaben für die Flottenerneuerung sollen laut Unternehmensangaben von 1,3 Milliarden Pfund im aktuellen Geschäftsjahr auf voraussichtlich 3,3 Milliarden Pfund bis zum Jahr 2028 ansteigen. Dies verdeutlicht das langfristige Engagement von Easyjet, in eine effizientere und leistungsfähigere Flotte zu investieren. Beschleunigter Austauschplan bis 2028 Der Austauschplan gewinnt in

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RegioJet eröffnet neue Zugstrecke nach Warschau

Die Adventszeit zählt traditionell zu den verkehrsreichsten Zeiten des Jahres für den tschechischen Bahn- und Busbetreiber RegioJet. Tausende Reisende aus Tschechien nutzen die Verbindungen des Unternehmens, um europäische Weihnachtsmärkte zu besuchen. Besonderes Interesse gilt in diesem Jahr traditionell den Märkten in Wien und Dresden, doch auch Ziele in Polen, wie Krakau, und Ungarn, wie Budapest, gewinnen zunehmend an Beliebtheit, oft in Kombination mit einem Besuch in Thermen. Angesichts des hohen Andrangs in der Vorweihnachtszeit verstärkt RegioJet kontinuierlich seine Bus- und Bahnkapazitäten. Sprecher Lukáš Kubát rät Reisenden jedoch, Tickets frühzeitig zu buchen, da viele Verbindungen in der Zeit kurz vor Weihnachten schnell ausgebucht sind. Neben internationalen Zielen gehören in Tschechien auch die Weihnachtsmärkte in Prag, Olmütz (Olomouc) und Brünn (Brno) zu den meistbesuchten Zielen. Mit dem am 14. Dezember in Kraft tretenden neuen Fahrplan erweitert das Unternehmen sein Angebot zusätzlich um eine neue, strategisch wichtige Zugstrecke. Diese Verbindung wird die tschechischen Städte Prag, Pardubice, Olmütz und Ostrava mit der polnischen Hauptstadt Warschau verbinden. Die neue internationale Strecke erhöht die Konnektivität in der Region und bietet Fahrgästen eine schnelle und bequeme Reisemöglichkeit nach Polen. Die Preise für die Zug- und Busverbindungen zu den Weihnachtsmärkten sind auf einem wettbewerbsfähigen Niveau. So sind Tickets von Brünn nach Wien bereits ab 149 Tschechische Kronen (CZK) – umgerechnet rund 6 Euro – erhältlich.Radim Jančura, Inhaber von RegioJet, lädt seine Kunden ein, die einzigartige Atmosphäre weihnachtlich geschmückter Städte in Tschechien und Europa zu entdecken. Das Unternehmen betont dabei den Komfort der Reise in den charakteristischen gelben Zügen

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Sai Air startet Betrieb: Neue Charter-Airline setzt auf Flexibilität und Spezialisierung

Die deutsche Luftfahrtlandschaft verzeichnet einen Neuzugang: Die neue Charter-Fluggesellschaft Sai Air hat offiziell ihren Betrieb aufgenommen, markiert durch die Übernahme ihrer ersten beiden Flugzeuge. Der italienische Hersteller Tecnam übergab die zwei Turboprop-Maschinen des Typs P2012 Traveller am Hauptsitz in Capua an die in Lahr ansässige Airline. Dieser Schritt legt das Fundament für ein Geschäftsmodell, das sich bewusst von klassischen Linienflügen abgrenzt und auf eine breite Palette spezialisierter Flugdienstleistungen in Europa abzielt. Die Entscheidung für die Tecnam P2012 Traveller ist zentral für die strategische Ausrichtung von Sai Air. Die Maschine bietet Platz für bis zu neun Passagiere, wobei sie ursprünglich als Elf-Sitzer für den Kurzstrecken-Zubringerverkehr konzipiert wurde. Ihre zweimotorige Turboprop-Konfiguration verleiht ihr eine hohe Flexibilität für verschiedene Einsatzzwecke. Mit einer Reichweite von rund 1.000 Nautischen Meilen (etwa 1.850 Kilometer) und einer Reisegeschwindigkeit von circa 360 Kilometern pro Stunde (etwa 195 Knoten) ist das Flugzeug gut geeignet, um Ziele in ganz Europa zu erreichen. Die P2012 zeichnet sich laut Herstellerangaben durch moderne Kolbenmotoren und eine fortschrittliche Avionik aus, die eine reduzierte Arbeitsbelastung für die Piloten und eine erhöhte Effizienz versprechen. Technisch gesehen handelt es sich um ein unüberdrucktes Flugzeug in Ganzmetallbauweise mit festem Fahrwerk. Die Kabine ist für flexible Konfigurationen ausgelegt, was die Umsetzung des vielseitigen Geschäftsmodells von Sai Air maßgeblich unterstützt. Strategische Fokussierung auf flexible Luftfahrtlösungen Sai Air positioniert sich mit einem umfassenden Dienstleistungsportfolio im europäischen Chartermarkt. Das Geschäftsmodell umfasst klassische Privat- und Business-Charterflüge, Frachtflüge sowie Ambulanzflüge (Medevac). Das Unternehmen betont eine besondere Ausrichtung auf barrierefreies Reisen. Die flexible Kabinengestaltung der

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Ryanair begrüßt Aus für dritte Piste in Wien, fordert aber drastische Kostensenkungen

Die Fluggesellschaft Ryanair hat am 27. November 2025 die Entscheidung des Flughafens Wien begrüßt, die Pläne für den Bau einer dritten Start- und Landebahn aufzugeben. Ryanair argumentiert, dass die beiden bereits bestehenden Pisten des Flughafens Wien-Schwechat (VIE) mehr als ausreichend seien, um bis zu 60 Millionen Passagiere pro Jahr abzufertigen. Angesichts eines aktuellen Passagieraufkommens von lediglich 32 Millionen sieht die Airline das Problem nicht in der Kapazität, sondern in den hohen Kosten des Standorts. Ryanair macht die hohen Gebühren des Flughafens Wien sowie die österreichische Luftverkehrsabgabe in Höhe von 12 Euro pro Passagier als zentrale Wachstumshemmnisse aus. Nach Angaben von Ryanair sind die Gebühren des Flughafens Wien seit der Corona-Pandemie um 30 Prozent gestiegen. Die Fluggesellschaft ist der Überzeugung, dass das Passagieraufkommen in Wien im Jahr 2026 eher zurückgehen als wachsen werde, solange diese Kostenbelastungen bestehen bleiben. Die irische Low-Cost-Airline knüpft ihre eigene Expansion am Standort an klare Forderungen: Würde die österreichische Regierung die Luftverkehrssteuer abschaffen – wie es beispielsweise bereits in Schweden, der Slowakei, Ungarn und Teilen Italiens geschehen ist –, die Gebühren der österreichischen Flugsicherung drastisch senken und der Flughafen Wien seine Gebühren auf das Niveau vor Covid zurückführen, sei Ryanair bereit, eine Milliarde US-Dollar zu investieren. Mit dieser Investition würde Ryanair das Passagieraufkommen in Wien in den nächsten fünf Jahren um 70 Prozent steigern – von aktuell 7 Millionen auf über 12 Millionen Passagiere jährlich bis 2030 – ohne dass dafür eine dritte Piste nötig wäre. Ryanair, Europas größte Fluggesellschaft nach Passagierzahlen, fordert den Flughafen Wien auf,

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„Frankfurter Erklärung“: Fachgewerkschaften fordern Schutz der Koalitionsfreiheit und Tarifpluralität

Mehrere deutsche Fachgewerkschaften aus verschiedenen Sektoren haben in Frankfurt am Main die „Frankfurter Erklärung der Fachgewerkschaften“ verabschiedet. Mit diesem gemeinsamen Dokument setzen sie ein deutliches Zeichen für die Sicherung der Koalitionsfreiheit und die Beibehaltung einer spezialisierten Interessenvertretung in der Arbeitswelt. Die Erklärung richtet sich implizit gegen die expansive Strategie mancher Großorganisationen und äußert Besorgnis über die Benachteiligung kleinerer Berufsgruppen. In der Erklärung betonen die unterzeichnenden Organisationen, dass die Vielfalt der Arbeitswelt spezialisierte Stimmen erfordere. Fachgewerkschaften leisteten seit Jahrzehnten einen unverzichtbaren Beitrag zu branchennahen Tarifverträgen und einer realitätsnahen Mitbestimmung. Diese Differenziertheit sehen die Verbände jedoch zunehmend gefährdet, insbesondere durch das Tarifeinheitsgesetz (TEG) und den wachsenden Machtanspruch großer Gewerkschaften. Das TEG, das dem Grundsatz „Ein Betrieb, ein Tarifvertrag“ folgt und die Mehrheitsgewerkschaft bevorzugt, wird als akute Bedrohung für spezialisierte Berufsgruppen empfunden und seine dringende Neubewertung gefordert. Die Fachgewerkschaften formulieren sechs Kernforderungen. Sie betonen die Unantastbarkeit der Koalitionsfreiheit, das Recht der Beschäftigten, sich ohne jeglichen Druck in der Gewerkschaft ihrer Wahl zu organisieren, und fordern eine echte Tarifpluralität. Zudem positionieren sie sich klar gegen gewerkschaftliche Machtpolitik, die in Branchen vordringen wolle, deren Besonderheiten sie nicht kenne. Die Fachgewerkschaften sehen ihr Fachwissen als zentralen Zukunftsfaktor für Sicherheit, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der Branchen und fordern daher eine gleichberechtigte Beteiligung an arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Entscheidungsprozessen. Die Verabschiedung der Erklärung markiert einen seltenen, geschlossenen öffentlichen Auftritt zahlreicher spezialisierter Verbände, darunter die Vereinigung Cockpit (VC), die GDL und die UFO. Das Signal ist klar: Die Zukunft der Arbeitswelt brauche Vielfalt und spezialisierte Mitbestimmung. Wer nur auf Großorganisationen setze,

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Airport Bremen nimmt neue Direktverbindung nach Bodrum mit AJet auf

Der Airport Bremen (BRE) erweitert sein Flugangebot in die Türkei um eine attraktive Urlaubsdestination. Ab dem 28. Juni 2026 wird die türkische Fluggesellschaft AJet eine neue Direktverbindung in die Stadt Bodrum-Milas an der Ägäis anbieten. Die neue Strecke schafft eine zusätzliche Option für Reisende aus dem Nordwesten Deutschlands, um die als „St. Tropez der Türkei“ bekannte Region direkt zu erreichen. AJet, eine Tochtergesellschaft der renommierten Turkish Airlines, wird die Route einmal wöchentlich, jeden Sonntag, bedienen. Die Flugdauer zur türkischen Ägäisküste beträgt knapp drei Stunden. Die Flüge sind bereits ab sofort buchbar. Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer des Flughafens Bremen, betonte, dass Bodrum das bestehende Angebot an türkischen Reisezielen am Airport ideal ergänze. Bodrum zieht mit seinem mediterranen Flair ein internationales Publikum an. Die Stadt ist bekannt für ihre weißen Häuser, engen Gassen und zahlreichen Yachthäfen sowie ein lebendiges Nachtleben. Zudem bietet die Region kulturelle Höhepunkte: Das Mausoleum von Halikarnassos, das zu den Sieben Weltwundern der Antike gezählt wird, zieht Besucher mit seinen begehbaren Überresten an. Die Verbindung spricht somit sowohl Pauschalurlauber als auch kulturell interessierte Reisende an. Die Aufnahme von Bodrum durch AJet, einer jungen, aber kapitalkräftigen Airline, die auf ein Netzwerk mit rund 100 Flugzeugen zurückgreifen kann, festigt die Rolle des Airports Bremen als wichtiges regionales Abflugzentrum für Urlaubsreisen. Die strategische Ergänzung durch eine renommierte Partner-Airline stärkt die Anbindung der Hansestadt an den Mittelmeerraum.

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Wiener Advent neu gedacht: „xmas Winterstories“ am Schwarzenbergplatz setzen auf Punsch und Disco-Vibes

Mit einem neuen Konzept und dem Motto „Not the same procedure as every year!“ eröffnen die „xmas Winterstories“ am Schwarzenbergplatz ihre Pforten für die Wintersaison 2025. Der Markt bricht mit traditionellen Weihnachtsmärkten und setzt stattdessen auf eine ungewöhnliche Mischung aus kreativen Punschkreationen, internationalem Streetfood und einem musikalischen Programm, das von Disco-Vibes der 70er, 80er und 90er Jahre dominiert wird. Insgesamt zehn Gastronomen bieten an den Ständen eine Auswahl an Getränken wie „Wienerwald“, „Hot Strizzi“ und „Bella Cinderella“ an. Die kulinarische Palette reicht von lokalen Wiener Spezialitäten bis hin zu internationalem Streetfood aus Mexiko und Indien. Ein besonderer Anreiz für Besucher ist die tägliche Punsch Happy Hour von Montag bis Donnerstag zwischen 14:00 Uhr und 17:00 Uhr, in der Punsch für 4 Euro erhältlich ist. Ein zentrales Highlight der „Winterstories“ ist die beheizte Zelt-Lounge im Disco-/Jungle-Stil, die zum Verweilen, Aufwärmen und Feiern einlädt. Dies macht die „xmas Winterstories“ zum nach eigenen Angaben ersten beheizten Open-Air-Wintermarkt der Stadt. Statt klassischer Weihnachtsmusik sorgen Live-Acts und DJs an Mittwochen, Donnerstagen und Freitagen für die musikalische Unterhaltung. Die Veranstaltung ist ein neues Konzept des freudewien-Kreativduos Peter und Andrea Jöbstl, die bereits für erfolgreiche Wiener Gastro-Events wie „sandinthecity“ bekannt sind. Die „Piazza! Winterstories“ sind bis einschließlich 31. Dezember 2025 täglich von 11:00 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet. Das Konzept reagiert auf den Wunsch vieler Besucher nach alternativen und weniger traditionellen Angeboten in der Vorweihnachtszeit und schafft einen Kontrapunkt zu den etablierten, festlicheren Christkindlmärkten Wiens.

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