2025

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Ryanair zieht die Reißleine: Mitgliedschaftsprogramm „Prime“ nach Testphase eingestellt

Ryanair hat das testweise eingeführte Mitgliederprogramm „Prime“ mit sofortiger Wirkung eingestellt. Das Angebot, das über einen Zeitraum von acht Monaten erprobt wurde, wird ab dem 28. November 2025 nicht mehr für Neukunden zugänglich sein. Trotz der Gewinnung von 55.000 Mitgliedern und Einnahmen von über 4,4 Millionen Euro aus Mitgliedsbeiträgen bewertete das Unternehmen das Programm als wirtschaftlich nicht tragfähig. Die gewährten Preisnachlässe für die Prime-Kunden überstiegen die Einnahmen deutlich, was Ryanair dazu veranlasste, die Initiative einzustellen und den Fokus wieder auf das Kerngeschäft – die Bereitstellung der niedrigsten Flugpreise für alle Kunden – zu legen. Die Entscheidung ist ein seltenes Eingeständnis, dass ein strategisches Kundenbindungsinstrument in der hochvolumigen Geschäftspraxis des irischen Billigfliegers nicht funktioniert hat. Die bestehenden 55.000 Prime-Mitglieder werden jedoch vertragsgemäß weiterhin bis zum Ablauf ihrer zwölfmonatigen Mitgliedschaft, maximal bis Oktober 2026, von den exklusiven monatlichen Rabatten profitieren. Das Kalkül hinter dem Programm-Aus Die Einstellung des Prime-Mitgliederprogramms basiert auf einer klaren betriebswirtschaftlichen Analyse. Chief Marketing Officer (CMO) von Ryanair, Dara Brady, legte die Zahlen offen, die zu der Entscheidung führten: Die Mitgliederbasis von 55.000 Kunden, so Brady, sei im Verhältnis zur Gesamtzahl der von Ryanair beförderten Passagiere zu gering, um den administrativen Aufwand zu rechtfertigen. Angesichts der Tatsache, dass Ryanair in diesem Jahr voraussichtlich über 207 Millionen Passagiere befördern wird, liegt der strategische Fokus des Unternehmens auf der gesamten Masse an Reisenden und nicht auf einer kleinen Subgruppe. Wettbewerbsumfeld und Kundenbindung im Billigsegment Die Einführung des Prime-Programms war ein Versuch von Ryanair, in einem hart umkämpften Markt neue Wege der

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United Airlines bereitet sich auf drittgrößten Flugtag der Unternehmensgeschichte vor

Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines steht vor einem logistischen Kraftakt, da sie plant, am Sonntag, den 30. November 2025, ihren drittgrößten Flugplan in der Unternehmensgeschichte zu betreiben. Dieser Tag, traditionell der Rückreisetag nach dem amerikanischen Erntedankfest (Thanksgiving), markiert den Höhepunkt der geschäftigsten Reisezeit des Jahres. Mit über 5.000 geplanten Flügen und einer Kapazität von mehr als 650.000 Sitzplätzen setzt United Airlines auf einen reibungslosen Ablauf, der den Einsatz von über 100.000 Mitarbeitern erfordert. Dieses massive Aufgebot an Flügen ist Teil eines branchenweiten Booms, der durch optimistische Prognosen für die Feiertagsreisen in den Vereinigten Staaten befeuert wird. Patrick Quayle, Senior Vice President of Global Network Planning & Alliances bei United Airlines, hob die Bedeutung dieses Wochenendes hervor. Die Operationen am Samstag und Sonntag nach Thanksgiving werden jeweils die 5.000-Flüge-Marke überschreiten, wobei der Sonntag als der Tag mit der höchsten Komplexität und Auslastung gilt. Diese Planung spiegelt die Erwartungen der gesamten US-Flugbranche wider: Airlines for America (A4A) prognostiziert, dass US-Fluggesellschaften im gesamten Feiertagszeitraum (21. November bis 1. Dezember) über 31 Millionen Passagiere befördern werden, was einem Tagesdurchschnitt von etwa 2,8 Millionen Passagieren entspricht. Höhepunkte des Reiseverkehrs und branchenweite Belastung Die gesamte Thanksgiving-Woche wird von der Federal Aviation Administration (FAA) als die verkehrsreichste seit 15 Jahren eingeschätzt. Insgesamt sind mehr als 360.000 Flüge in dieser Periode geplant, mit einem Spitzenwert von 52.000 Flügen, der für Dienstag, den 25. November, erwartet wird. Die höchsten Passagierzahlen an den US-Flughäfen werden jedoch am Sonntag, dem 30. November, und am Montag, dem 1. Dezember, erwartet, wenn der

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US-Nationalparks erhöhen Eintrittspreise für ausländische Touristen drastisch

Der Besuch der amerikanischen Nationalparks wird für ausländische Touristen ab dem kommenden Jahr erheblich teurer. US-Präsident Donald Trump hat per Executive Order 14314 mit dem Titel „Making America Beautiful Again“ besiegelt, dass internationale Besucher künftig deutlich mehr bezahlen müssen als US-Bürger. Die Maßnahme soll den Besuch von Nationalparks für amerikanische Familien erschwinglicher machen. Für die elf meistbesuchten Nationalparks wird ab dem 1. Januar ein deutlicher Aufschlag fällig: Internationale Besucher müssen pro Person 100 US-Dollar (zusätzlich zum regulären Eintrittspreis) entrichten. Betroffen sind populäre Ziele wie der Grand Canyon, der Yellowstone, der Yosemite und der Zion Nationalpark. Diese zusätzlichen Einnahmen dienen laut der Regierung Trump dazu, die durch gekürzte Haushaltsmittel für die Instandhaltung der Nationalparks entstehenden Finanzierungslücken auszugleichen. Auch die Jahreskarten, die bislang ein beliebtes und günstiges Angebot für Touristen waren, werden für Ausländer drastisch verteuert. Der Preis für den Jahrespass, der für ein Auto mit bis zu vier Personen gilt, steigt von 80 US-Dollar auf 250 US-Dollar. Amerikaner hingegen zahlen weiterhin den alten Preis. Trotz der signifikanten Erhöhung kann sich der Jahrespass für internationale Reisegruppen, die mehrere Parks besuchen, weiterhin rentieren. Die neue Preispolitik, die unter dem Leitgedanken „America first“ steht, schafft eine klare Preisdifferenzierung zwischen in- und ausländischen Touristen. Die Umsetzung der Exekutivanweisung zielt auf eine finanzielle Entlastung amerikanischer Bürger bei gleichzeitiger Kompensation der Instandhaltungskürzungen durch Gebühren von internationalen Besuchern ab.

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Salzburg: GP Aviation kündigt Pristina-Flüge an

Der Flughafen Salzburg erweitert sein Streckennetz in den kommenden Monaten um eine neue Direktverbindung in den Kosovo. Ab dem Sommer 2026 wird die Fluggesellschaft GP Aviation Nonstop-Flüge in die Hauptstadt Pristina anbieten. Die neue Route richtet sich gezielt an verschiedene Zielgruppen, darunter touristische und geschäftliche Reisende sowie die große kosovarische Community in der Region Salzburg. Die Verbindung wird zweimal wöchentlich, jeweils am Donnerstag und Sonntag, bedient. Zum Einsatz kommt ein Flugzeug des Typs Airbus A320. Isabella Laimer, Leiterin Aviation Sales & Marketing am Salzburg Airport, hob hervor, dass mit der Direktverbindung eine Region erschlossen werde, aus der bereits seit Jahren eine stabile Nachfrage bestehe. Die Kooperation mit GP Aviation zeige die Attraktivität des Flughafens als wichtiges Tor zur Welt für das Land und die Region Salzburg. Die Airline GP Aviation, die 2019 von einem Schweizer Unternehmer gegründet wurde und ihren Sitz in Pristina hat, fokussiert sich auf Direktverbindungen zwischen dem Kosovo und wichtigen Märkten in Mittel- und Nordeuropa. Die Aufnahme von Pristina in den Flugplan ist Teil einer umfassenden Netzerweiterung von GP Aviation im Sommer 2026, zu der neben Salzburg auch neue Strecken nach Wien, Oslo, Brüssel und Bergamo gehören. Die Nachfrage nach einer Nonstop-Verbindung in den Kosovo war von der in Österreich lebenden kosovarischen Community vielfach geäußert worden. Die Direktflüge ohne Umsteigen bieten Reisenden Komfort und fördern den kulturellen und wirtschaftlichen Austausch zwischen den Regionen. Die neue Flugstrecke ist ab sofort über die Website von GP Aviation sowie über die gängigen Online-Plattformen buchbar. Die Verbindung schafft eine wichtige Brücke

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Grazer Flughafen testet neues Ein- und Ausreisesystem EES

Die Europäische Union führt schrittweise das neue Entry-Exit-System (EES) zur digitalen Erfassung von Reisenden aus Drittstaaten an den Schengen-Außengrenzen ein. Ziel des vollautomatisierten IT-Systems, das bis April 2026 flächendeckend implementiert werden soll, ist die lückenlose Gewährleistung der Einhaltung von Ein- und Ausreisebestimmungen. Der Flughafen Graz (GRZ) hat mit der Testphase des neuen Kontrollverfahrens begonnen. Das EES ersetzt den bisherigen Stempel im Reisepass durch eine digitale Erfassung und Speicherung von personenbezogenen und biometrischen Daten, insbesondere Fingerabdrücken und Gesichtsbildern. Die Grenzkontrollstellen am Grazer Flughafen wurden bereits mit der notwendigen Hardware wie Fingerprint-Readern und Kamerastelen ausgestattet. Künftig wird der Grenzbeamte die biometrischen Daten mit dem Pass abgleichen und die Einreisedaten in einer einheitlichen, Schengen-weiten Datenbank ablegen. Betroffen von dem neuen System sind Reisende aus Nicht-EU-Ländern, die für einen Kurzaufenthalt von bis zu 90 Tagen in den Schengen-Raum einreisen, unabhängig davon, ob sie visumfrei reisen dürfen oder ein Kurzaufenthaltsvisum besitzen. Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Graz Airport, informierte, dass das neue System für alle Beteiligten eine Herausforderung darstelle. Trotz guter Vorbereitung und Abschluss aller notwendigen Arbeiten sei gerade in der Anfangsphase mit längeren Wartezeiten bei der Einreise für Drittstaatsangehörige zu rechnen. Das EES ist Teil einer umfassenden Modernisierung der EU-Grenzverwaltung und soll die Sicherheit im Schengen-Raum erhöhen, indem es unter anderem verhindert, dass Reisende die zulässige Aufenthaltsdauer überziehen. Experten warnen, dass die Übergangsphase an vielen europäischen Flughäfen zu anfänglichen Verzögerungen führen könnte, bis sich die Prozesse eingespielt haben und die technischen Systeme reibungslos funktionieren.

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Marabu Airlines vollzieht Führungswechsel: Paul Fabian übernimmt CEO-Posten

Die estnische Ferienfluggesellschaft Marabu Airlines vollzieht zum 1. Februar einen Wechsel an der Spitze: Der bisherige Chief Operating Officer (COO), Paul Fabian, wird zum Chief Executive Officer (CEO) befördert und übernimmt damit zusätzlich zu seinen operativen Aufgaben die Gesamtverantwortung für die Airline. Er folgt auf Axel Schefe, der die Condor-Schwestergesellschaft verlässt, um sich einer neuen beruflichen Aufgabe zu widmen. Fabian, der seit März 2024 dem Führungsteam von Marabu angehört, wird von Unternehmensseite attestiert, den operativen Betrieb des noch jungen Ferienfliegers maßgeblich professionalisiert und damit zur Stabilisierung der Airline beigetragen zu haben. Sein Vorgänger Schefe hatte Marabu nach dem holprigen Start im Frühjahr 2023 durch eine schwierige Anfangsphase begleitet und die Gesellschaft zu einer leistungsstarken Fluglinie entwickelt. Der neue CEO bringt über drei Jahrzehnte Management-Erfahrung aus der internationalen Luftfahrt mit, unter anderem von Emirates und Air Malta. Durch die Bündelung der CEO- und COO-Funktionen in einer Person strebt Marabu eine effizientere strategische und operative Steuerung an. Parallel zum Führungswechsel ordnet Marabu auch das Management neu. Mattias Tammeaid, bislang Chief of Staff, übernimmt zusätzlich die Rolle des Chief Financial Officers (CFO) und verantwortet künftig sämtliche Verwaltungsbereiche, darunter Finanzen, Recht und Einkauf. Gleichzeitig treibt der in Tallinn ansässige Carrier, der wie Condor zu Attestor Capital gehört, den Ausbau seiner Kapazitäten voran. Marabu betreibt derzeit acht Airbus A320 Neo und plant, die Flotte bis zum Sommer 2026 um vier zusätzliche geleaste Maschinen des irischen Leasingunternehmens CDB Aviation auf insgesamt zwölf Flugzeuge zu erweitern. Die 2022 gegründete Airline bedient von Basen in Deutschland, darunter Leipzig/Halle,

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Airbus forciert A350F-Zulassung: Strengere Standards und früherer Teststart

Airbus treibt die Entwicklung und Zertifizierung seines neuen Großraumfrachters A350F entschlossen voran und setzt dabei auf einen strikteren Zulassungsprozess als noch bei früheren Passagierflugzeugen. Der europäische Flugzeughersteller hat bekannt gegeben, dass der A350F nach den neuesten und deutlich umfangreicheren Richtlinien der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) zertifiziert werden soll – namentlich dem Amendment 27 der „Certification Specifications and Acceptable Means of Compliance for Large Aeroplanes (CS-25)“. Diese Entscheidung, die auf den Erfahrungen aus der Zulassung des A321 XLR basiert, hat zu einem früher als üblich gestarteten Testprogramm geführt, um die geplante Erstauslieferung im zweiten Halbjahr 2027 zu sichern. Mit zwei Testflugzeugen, die in Kürze in die Flugerprobung gehen, und einer bereits umfassenden Serie an Bodentests, positioniert sich Airbus im wettbewerbsintensiven Markt der Großraumfrachter klar gegen seinen Hauptkonkurrenten Boeing. Der A350F zielt darauf ab, die nächste Generation von Frachtflugzeugen anzuführen, indem er hohe Nutzlastkapazitäten und fortschrittliche Technologie bietet. EASA-Zertifizierung unter verschärften Anforderungen Der A350F soll nicht nur ein modernes Flugzeug sein, sondern auch ein Vorreiter bei der Einhaltung der aktuellsten Luftfahrtstandards. Während die Passagierversion A350-1000 im Jahr 2017 noch nach Amendment 13 der EASA zugelassen wurde, sieht Airbus für den Frachter die Zertifizierung nach Amendment 27 vor. Diese strengere Vorgabe ist ein direktes Resultat der gestiegenen Ansprüche der Luftfahrtbehörden in den letzten Jahren, wie Airbus-Chefingenieur Joel Rucker betonte. Die Erfahrungen aus der Zulassung des Langstreckenjets A321 XLR haben dem Hersteller gezeigt, dass die Zertifizierungsprozesse heute deutlich komplexer und zeitaufwendiger sind als noch vor zehn Jahren. Um potenziellen Verzögerungen vorzubeugen, hat Airbus

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Dertour: Tunesien und Fernreisen als Überflieger im Sommer 2026

Die Dertour Group hat das Touristikjahr 2024/25 mit einer positiven Bilanz abgeschlossen und erwartet eine Fortsetzung des Aufwärtstrends. Das Unternehmen verzeichnete einen Anstieg der Gästezahlen um acht Prozent und eine Steigerung des Umsatzes um zwölf Prozent. Für die kommende Sommersaison 2026 liegen die Buchungen laut Boris Raoul, CEO Deutschland und Österreich, bereits besser als in den Vorjahren, mit einem aktuellen Gästeplus von 18 Prozent. Als einen Haupttrend identifiziert Raoul den „erschwinglichen Luxus“: Trotz steigender Preise legte der Anteil der Buchungen von Fünf-Sterne-Hotels um beachtliche 53 Prozent zu. Zudem zeigt das Buchungsverhalten der Kunden einen klaren Trend hin zu All-inclusive-Angeboten, die von über 60 Prozent aller Gäste gebucht werden, was Experten zufolge ein Zeichen für den Wunsch nach Planungssicherheit und Kostenkontrolle ist. Ein weiterer zentraler Trend ist der frühe Buchungsstart, mit einer gestiegenen Vorausbuchungsfrist von durchschnittlich 135 Tagen. Frühbucherrabatte und flexible Stornierungsbedingungen („doppelte Sicherheit“) sind hierbei entscheidende Faktoren. Besonders dynamisch entwickelt sich die Fernstrecke, die um 33 Prozent zulegte und auf die bereits jede fünfte Sommerbuchung entfällt. Bei den einzelnen Zielen gilt Tunesien mit einem Plus von 81 Prozent als „absoluter Überflieger“ und kehrt damit eindrucksvoll auf die touristische Landkarte zurück. Auch Bulgarien (+57 Prozent) verzeichnet starke Zuwächse. Auf der Langstrecke führen Ostafrika (+89 Prozent), die Karibik (+53 Prozent) sowie der Indische Ozean und die Emirate (je 46 Prozent) die Aufsteigerliste an. Im Gegensatz dazu verzeichnen die USA Rückgänge im zweistelligen Prozentbereich. Die wichtigsten Ziele insgesamt bleiben weiterhin die Türkei, Spanien und Griechenland. Spanien stagniert auf hohem Niveau, wobei die Kanaren

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Air Baltic sucht 200 neue Flugbegleiter in den baltischen Staaten

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic setzt ihren Wachstumskurs fort und sucht zur Vorbereitung auf die Sommersaison 2026 neues Personal. Das Unternehmen bietet derzeit bis zu 200 Stellen für Junior-Kabinenbesatzungsmitglieder an ihren Standorten in allen drei baltischen Staaten an: Riga (Lettland), Tallinn (Estland) und Vilnius (Litauen). Mit dieser umfangreichen Personaloffensive sichert Air Baltic die Kapazitäten für ihren weiteren Geschäftsausbau. Air Baltic richtet sich ausdrücklich auch an Quereinsteiger ohne Vorkenntnisse in der Luftfahrt. Allen erfolgreichen Bewerbern wird eine vollständig bezahlte Ausbildung in Aussicht gestellt, die innerhalb von nur zwei Monaten zum offiziellen Flugbegleiterzertifikat führt. Marina Volkova, Leiterin Talentakquise und -entwicklung bei Air Baltic, betonte das konstant große Interesse an der Position und hob hervor, dass der Erfolg der Airline auf professionellen und gut ausgebildeten Mitarbeitern basiere. Die Aufgaben der neuen Crew-Mitglieder umfassen die Bordsicherheit, den umfassenden Kundenservice, den Bordverkauf und die Gewährleistung höchster Servicestandards im täglichen Flugbetrieb. Die Stellen bieten den Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten, klare Karriereperspektiven und die Möglichkeit, Teil eines internationalen Teams zu werden. Air Baltic beschäftigt derzeit fast 3.000 Fachkräfte und wird regelmäßig als Top-Arbeitgeber ausgezeichnet. Die Einstellungsinitiative ist ein direktes Resultat der Expansion von Air Baltic. Die Airline hat in den vergangenen 30 Jahren ihre Position gefestigt und verbindet die baltischen Staaten aktuell mit 80 Zielen in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und dem Kaukasus. Die Rekrutierung von 200 neuen Flugbegleitern ist ein wichtiger Schritt, um die geplante Flottenvergrößerung und die Erweiterung des Streckennetzes in den kommenden Jahren personell abzusichern.

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Air Canada erweitert Transatlantik-Netzwerk: Fünf neue Europaziele im Sommer 2026

Air Canada, eine der führenden Fluggesellschaften Nordamerikas, hat eine umfangreiche Erweiterung ihres transatlantischen Flugplans für den Sommer 2026 bekannt gegeben. Mit der Einführung von fünf neuen Nonstop-Verbindungen von ihren Drehkreuzen Toronto, Montreal und Halifax nach Europa und in den Atlantikraum stärkt der Carrier seine Präsenz auf dem internationalen Markt signifikant. Die neuen Routen nach Berlin, Nantes, Ponta Delgada und Brüssel sind strategisch darauf ausgerichtet, wichtige Märkte in Europa und auf dem Atlantik zu erschließen, die Anbindung Kanadas an den europäischen Kontinent zu verbessern und sowohl Geschäfts- als auch Freizeitreisenden mehr Optionen zu bieten. Mit dieser Erweiterung wird Air Canada im kommenden Sommer das zweitgrößte transatlantische Netzwerk Nordamerikas gemessen an der Anzahl der Destinationen betreiben. Die neuen Verbindungen wurden von Mark Galardo, Executive Vice President und Chief Commercial Officer, sowie Präsident von Cargo, als eine strategische Steigerung der Nonstop-Routen nach Europa bezeichnet. Das Ziel ist es, bequemen Zugang zu Schlüsselzielen zu schaffen, gleichzeitig die Wirtschaftsbeziehungen zu stärken und den Tourismus zu fördern. Neue Routen von den kanadischen Drehkreuzen Die Expansionsstrategie von Air Canada konzentriert sich auf die gezielte Anbindung neuer und strategisch wichtiger europäischer Städte an die kanadischen Metropolen: Darüber hinaus nimmt Air Canada die saisonale Verbindung zwischen Montreal und Tel Aviv (TLV) in Israel für den Sommer 2026 wieder in den Flugplan auf, welche die bereits etablierte Route von Toronto nach Tel Aviv ergänzt. Einsatz von Schlüsseltechnologien: A321XLR und 787 Dreamliner Air Canada setzt bei der Bedienung der neuen Strecken auf Flugzeugtypen, die eine effiziente und komfortable Bedienung von Transatlantikrouten

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