2025

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2025

Easyjet meldet starken Gewinnzuwachs und erhöht Prognose für Feriensparte

Die Fluggesellschaft Easyjet hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Gewinnzuwachs abgeschlossen und setzt ihren Aufwärtstrend fort. Der Gewinn vor Steuern (PBT) stieg im Jahresvergleich um 9 Prozent auf 665 Millionen Pfund. Das operative Ergebnis (EBIT) verzeichnete sogar eine Steigerung von 18 Prozent auf 703 Millionen Pfund, wobei sowohl das Airline-Geschäft (£415 Mio. PBT) als auch die Feriensparte Easyjet holidays maßgeblich zu diesem Ergebnis beitrugen. Besonders hervorzuheben ist die Performance der Sparte Easyjet holidays, die das ursprüngliche mittelfristige Ziel von 250 Millionen Pfund Gewinn vor Steuern vorzeitig erreichte. Aufgrund dieses Erfolgs wurde die Prognose für die Feriensparte deutlich angehoben: Bis zum Geschäftsjahr 2030 wird nun ein Gewinn vor Steuern von 450 Millionen Pfund angestrebt. Die Fluggesellschaft sieht sich damit bestens positioniert, ihr übergeordnetes mittelfristiges Ziel von über einer Milliarde Pfund Jahresgewinn vor Steuern zu erreichen. Die Steigerung der finanziellen Kennzahlen wurde von einer Verbesserung der operativen Performance begleitet. Trotz eines herausfordernden externen Umfelds, unter anderem bedingt durch die Flugsicherung (insbesondere in Frankreich), stieg die Pünktlichkeit (On-Time-Performance) um drei Prozentpunkte auf 72 Prozent. Die Kundenzufriedenheit (CSAT) erreichte mit 80 Prozent den höchsten Wert seit über einem Jahrzehnt. Konzernchef Kenton Jarvis hob hervor, dass Investitionen in den operativen Betrieb und das Kundenerlebnis zu diesen Verbesserungen sowie zur Kosteneffizienz beigetragen hätten. Die Airline konnte die Kosten pro verfügbarem Sitzkilometer (CASK) um drei Prozent verbessern. Für das kommende Geschäftsjahr 2026 plant Easyjet, die Kapazität (ASK) um rund 7 Prozent zu erweitern. Das erste Quartal 2026 ist bereits zu 81 Prozent ausgebucht. Um das Wachstum

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Lufthansa Cargo Campus in Frankfurt erreicht Meilenstein: Erste Büroräume fertiggestellt

Lufthansa Cargo hat einen wichtigen Meilenstein im Rahmen der umfassenden Modernisierung ihres Luftfrachtdrehkreuzes am Frankfurter Flughafen erreicht. Die erste Phase des neuen Lufthansa Cargo Campus (LCCevo) ist abgeschlossen, und die ersten neuen Büroräume des Hauptquartiers sind bezugsfertig. Die Fertigstellung der Flächen ist Teil eines 600 Millionen Euro schweren Infrastrukturprojekts, das die Frachtairline bis 2030 am Standort realisiert. Die offizielle Bauabnahme des ersten revitalisierten Gebäudes durch die zuständige Behörde ist für Mitte Dezember angesetzt. Unmittelbar danach sollen die ersten 60 modernen Büroarbeitsplätze in Betrieb genommen werden. Das Gesamtprojekt umfasst neue Büroflächen von 10.000 Quadratmetern und wird in drei weiteren Bauabschnitten sukzessive fortgesetzt. Die zweite Phase ist bereits für den Herbst 2026 geplant, während die vollständige Fertigstellung bis Anfang 2028 erfolgen soll. Mit der Modernisierung bekennt sich Lufthansa Cargo nachdrücklich zum Luftfrachtstandort und Heimatdrehkreuz in Hessen. Ashwin Bhat, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo, betonte, dass das neue Headquarter mehr als nur ein Gebäude sei; es sei ein klares Bekenntnis zur Zukunft des Unternehmens und des Standortes Frankfurt. Die modernen Arbeitsflächen sollen Raum für Kollaboration, Innovation und Wachstum schaffen und die Ambitionen des Unternehmens unterstreichen, die Luftfracht von morgen zu gestalten. Das als „LCCevo“ bezeichnete Programm ist mit einer Gesamtinvestitionssumme von 600 Millionen Euro das derzeit größte Infrastrukturprojekt der Lufthansa Group. Bis 2030 wird das bestehende Lufthansa Cargo Center auf einer Gesamtfläche von 330.000 Quadratmetern – was der Fläche von 46 Fußballfeldern entspricht – grundlegend modernisiert. Ein Kernstück der Baumaßnahmen, die im laufenden 24-Stunden-Betrieb stattfinden, ist der Bau eines 42 Meter hohen Hochregallagers, eines

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Flughafen Köln/Bonn im Fokus: Wiederholte Zwischenfälle durch Passagiere auf dem Rollfeld stellen Sicherheit infrage

Der Flughafen Köln/Bonn steht nach zwei aufeinanderfolgenden, ungewöhnlichen Sicherheitsvorfällen im Zentrum der Aufmerksamkeit. Am Freitag und Samstag kam es jeweils zu Vorfällen, bei denen Passagiere, die ihren Abflug verpasst hatten, versuchten, unerlaubt das Flugfeld zu betreten, um ihre Flugzeuge noch zu erreichen. Diese Häufung von Verstößen gegen die Sicherheitsbestimmungen innerhalb kürzester Zeit ist nach Angaben der Bundespolizei auffällig und wirft Fragen hinsichtlich der Effektivität der Passagierlenkung in Stresssituationen auf. Der Flughafen sah sich dadurch gezwungen, auf die Vorfälle zu reagieren. Dramatische Szenen am Abflug-Gate Die Vorfälle in Köln/Bonn folgten einem ähnlichen Muster: Ein Sprecher der Bundespolizei bestätigte die Auffälligkeit dieser Häufung von Vorfällen, zeigte sich jedoch zunächst ohne eine klare Erklärung für das wiederholte Fehlverhalten. Juristische und operative Konsequenzen Die Konsequenzen für die Beteiligten waren unterschiedlich. Gegen die beiden rumänischen Passagiere hat der Flughafen Köln/Bonn einen Strafantrag gestellt. Sie müssen mit strafrechtlichen Ermittlungen wegen des unbefugten Betretens des Sicherheitsbereichs und möglicherweise wegen der Störung des Betriebs rechnen. Im Fall der drei britischen Passagiere verzichtete der Airport hingegen auf eine strafrechtliche Verfolgung. Die Gründe für diese unterschiedliche Behandlung wurden nicht öffentlich dargelegt. Unabhängig von einem Strafantrag können zivilrechtliche Forderungen oder Bußgelder für die verursachten Betriebsstörungen auf die Passagiere zukommen. Die zuständige Polizeibehörde prüft in solchen Fällen immer die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens. Flughafenbetreiber und Sicherheitsbehörden betonen regelmäßig, dass das unerlaubte Betreten des Sicherheitsbereichs von Flughäfen nicht nur eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat darstellt, sondern potenziell auch die Flugsicherheit gefährdet. Das unkontrollierte Eindringen in das Rollfeld kann zu unvermittelten Unterbrechungen des Starts oder der

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Öffentliche Bäder unter Druck: Investitionsstau und hohe Kosten belasten Kommunen

Eine aktuelle Markterkundung des Tourismusberatungsunternehmens Kohl > Partner zur Sommersaison 2025 in der Bäderbranche zeigt ein gespaltenes Bild. Trotz eines für viele Anlagen verregneten Monats Juli konnte demnach insgesamt eine respektable Besucherfrequenz erzielt werden. Ausschlaggebend für das Gesamtergebnis war der außergewöhnlich heiße Juni, der vielerorts überdurchschnittlich hohe Besucherzahlen verzeichnete und die Verluste des schwächeren Julis weitgehend kompensieren konnte. Das größte Problem der öffentlichen Schwimmbäder liegt jedoch nicht in der Besucherfrequenz, sondern in der wirtschaftlichen Tragfähigkeit: Die Eintrittspreise sind nach wie vor sozial verträglich, was allerdings zulasten der Betreiber geht. Der laufende Betrieb stellt für die oft kommunalen Betreiber eine erhebliche finanzielle Zusatzbelastung dar. Der Druck wird durch steigende Personal- und Energiekosten noch verstärkt. Recherchen in Deutschland und Österreich bestätigen diesen Trend: Viele Gemeinden kämpfen mit defizitären Bädern und müssen jährlich Millionenbeträge zuschießen, um die Angebote aufrechtzuerhalten. Die finanzielle Schieflage führt zu einem massiven Investitionsstau. Laut der Befragung von Kohl > Partner stehen rund 80 Prozent der Bäder in den nächsten fünf Jahren vor größeren Investitionsentscheidungen, wobei die Hälfte davon diese bereits in den kommenden drei Jahren erwartet. Trotz des dringenden Bedarfs – in Deutschland gilt mehr als jedes dritte Freibad als umfassend sanierungsbedürftig – verfügen kaum Betreiber über gesicherte Budgets für diese Projekte. Die fehlenden Mittel führen dazu, dass notwendige Sanierungen häufig verschoben werden und kaum echte Attraktivierungsmaßnahmen umgesetzt werden. Das Fazit der Studie ist eindeutig: Um eine schleichende Angebotsverschlechterung und die langfristige Schließung öffentlicher Schwimmbäder zu verhindern, sind klare politische Weichenstellungen erforderlich. Es braucht sowohl finanzielle Unterstützung für die

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Präzedenzfall in Hamburg: Lufthansa erstreitet erstmals hohen Schadensersatz gegen Klimaprotestgruppe

Die juristische Aufarbeitung der weitreichenden Protestaktionen der Gruppe „Letzte Generation“ erreicht einen neuen Höhepunkt. Die Fluggesellschaft Lufthansa hat vor dem Landgericht Hamburg einen richtungsweisenden Erfolg erzielt und kann erstmals eine substanzielle Schadensersatzforderung gegen die Verursacher einer Flughafenblockade durchsetzen. Konkret geht es um eine Summe von 403.137,68 Euro gegen zehn Teilnehmer der Protestaktion, die am 13. Juli 2023 den Hamburger Flughafen über Stunden lahmlegte. Dieses Urteil schafft einen wichtigen Präzedenzfall für geschädigte Unternehmen und dürfte die juristische Auseinandersetzung zwischen der Wirtschaft und zivilen Protestgruppen fundamental verändern. Die Blockade und ihre wirtschaftlichen Folgen Der Protest am 13. Juli 2023 zählte zu den aufsehenerregendsten Aktionen der Gruppe, bei der sich Aktivisten widerrechtlich Zugang zum Rollfeld des Hamburger Flughafens verschafften und so den Flugbetrieb massiv störten. Die unmittelbare Folge der Blockade war die Annullierung und Verzögerung zahlreicher Flüge. Allein die Lufthansa Group meldete, dass 57 ihrer Flüge von den Auswirkungen der Störaktion betroffen waren. Der nun zugesprochene Schadensersatz von über 400.000 Euro setzt sich vermutlich aus verschiedenen Schadenspositionen zusammen: Das Urteil des Landgerichts Hamburg sendet ein klares Signal, dass die Haftung der Protestierenden für die durch ihre Aktionen verursachten direkten wirtschaftlichen Schäden geltend gemacht werden kann. Zunehmende juristische Konsequenzen Der erfolgreiche Schadensersatzprozess durch Lufthansa steht im Kontext einer umfassenderen rechtlichen Aufarbeitung der Proteste. Die Gruppe „Letzte Generation“ sah sich in den letzten Jahren einer wachsenden Zahl von Straf- und Zivilverfahren gegenüber: Strafrechtliche Verfolgung Im Oktober wurden bereits zwei Klimaaktivisten vom Amtsgericht Köln zu Bewährungsstrafen verurteilt. Die strafrechtliche Verfolgung konzentriert sich auf Tatbestände wie Nötigung,

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Piloten kündigen Gesamtarbeitsvertrag bei Swiss: Forderung nach besseren Einsatzplänen

Die bei der Swiss International Air Lines (Swiss) beschäftigten Piloten, die im Verband Aeropers organisiert sind, haben den bestehenden Gesamtarbeitsvertrag (GAV 2023) mehrheitlich gekündigt. Bei einer hohen Stimmbeteiligung von 93 Prozent sprachen sich 85 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder für die Kündigung aus. Der GAV 2023, der noch bis Ende 2026 gültig wäre, wurde unter dem starken Einfluss der Corona-Pandemie ausgehandelt. Die Kündigung des Vertrages zum frühestmöglichen Zeitpunkt wird von Aeropers als eine logische Konsequenz der unzureichenden Fortschritte bei der Umsetzung vereinbarter Verbesserungen gewertet. Laut Thomas Steffen, Vorstand und Mediensprecher von Aeropers, habe das Management der Swiss wenig Bereitschaft gezeigt, die im GAV 2023 vorgesehenen Projekte zur Optimierung der Arbeitsbedingungen anzugehen. Als zentrales Anliegen der Piloten nannte Steffen die Verbesserung des Einflusses auf den Einsatzplan. Es sei ein großes Bedürfnis der Mitglieder, mehr Planbarkeit im persönlichen Leben zu erreichen. Der Pilotenverband sieht in dem deutlichen Abstimmungsergebnis ein starkes Signal für die Notwendigkeit von Anpassungen und strebt nun zügige Neuverhandlungen an. Die bestehenden Arbeitspläne würden den Piloten derzeit nur einen sehr begrenzten Einfluss auf ihre Einsatzplanung gewähren. Ziel der bevorstehenden Verhandlungen sei es, eine für beide Seiten gewinnbringende Lösung zu erzielen, die sowohl den betrieblichen Erfordernissen der Swiss als auch den Forderungen der Mitarbeiter nach besseren Arbeitsbedingungen gerecht wird. Der GAV 2023 war in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit für die Luftfahrtbranche vereinbart worden und sah im Gegenzug für die Akzeptanz gewisser Zugeständnisse die schrittweise Verbesserung von Arbeitsbedingungen vor. Die nun erfolgte Kündigung setzt die Airline unter Druck, um eine Eskalation des Tarifkonflikts

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Air Arabia: Premiere für Sharjah nach Großbritannien mit täglichen Flügen nach London Gatwick

Die in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ansässige Air Arabia hat einen bedeutenden Expansionsschritt in ihrem Streckennetz bekannt gegeben: Ab März wird die Low-Cost-Fluggesellschaft den ersten Passagierflugdienst überhaupt vom Flughafen Sharjah (shj) in das Vereinigte Königreich aufnehmen. Mit einem doppel-täglichen Flugbetrieb zum London Gatwick Airport (lgw), dem zweitgrößten Flughafen Großbritanniens, setzt Air Arabia auf eine äußerst aggressive Markteinführung. Die Aufnahme des Dienstes, die mit dem Beginn des Sommerflugplans der iata am 29. März zusammenfällt, bestätigt die strategische Bedeutung des VAE-Marktes für London und unterstreicht die wachsende Rolle von Sharjah als alternatives Drehkreuz neben Dubai. Strategische Expansion mit dem A321LR Die Ankündigung, die am 24. November erfolgte, war für Branchenkenner keine große Überraschung, da Air Arabia zuvor bereits die notwendigen Slots für einen täglichen Doppelflugbetrieb am London Gatwick Airport gesichert hatte. Der Start mit einer Frequenz von zwei täglichen Flügen wird als äußerst ambitioniert und risikofreudig im Low-Cost-Sektor gewertet, zeugt aber vom Selbstvertrauen des Carriers in die Stärke der Nachfrage. Air Arabia wird für die neue Langstreckenverbindung den Airbus A321LR (Long Range) einsetzen. Dieses Flugzeugmodell ist für seine hohe Kapazität und Effizienz bekannt und wird in einer Einklassen-Konfiguration mit 215 Sitzen betrieben. Dies unterstreicht den Status von Air Arabia als Low-Cost-Carrier (lcc), was die Bedienung einer fast achtstündigen Langstrecke (ungefähre Flugzeit nach London: 7 Stunden und 50 Minuten) umso interessanter macht. Die neue Route nach Gatwick wird die längste Strecke im Air-Arabia-Netzwerk. Sie übertrifft die bisher längste Verbindung von Sharjah nach Kuala Lumpur, gemessen an der Blockzeit, geringfügig. Die Flugzeiten im

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Abu Dhabi Airports und SITA planen KI-gesteuertes Flughafenmanagement der nächsten Generation

Angesichts steigender Passagierzahlen und des Bedarfs an planbareren Betriebsabläufen intensivieren Flughäfen weltweit ihre Bemühungen um datenbasierte Entscheidungen in Echtzeit. Die Abu Dhabi Airports (ADA) haben in dieser Hinsicht einen wichtigen Schritt unternommen und eine Absichtserklärung (MoU) mit dem Luftfahrttechnologieunternehmen SITA unterzeichnet. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung einer KI-gestützten Intelligent Total Airport Management (iTAM)-Plattform. Die iTAM-Plattform soll Echtzeitdaten, Erkenntnisse und operative Entscheidungen im gesamten Flughafenökosystem zusammenführen. Angesichts engerer betrieblicher Rahmenbedingungen und steigender Erwartungen der Reisenden verfolgt ADA das Ziel, ein stärker vernetztes und widerstandsfähigeres Betriebsmodell zu etablieren. Dies soll eine frühzeitige Störungserkennung, eine bessere Ressourcenoptimierung und reibungslosere Passagierabläufe ermöglichen. Im Rahmen des MoU prüfen ADA und SITA eine gemeinsame operative Datenplattform, die Informationen von allen Akteuren – von Fluggesellschaften über Bodenabfertiger bis hin zu Regierungsbehörden – integriert. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), fortschrittlicher Analytik und autonomen Workflows soll die iTAM-Plattform Flughäfen dabei unterstützen, Störungen vorauszusehen, die Effizienz zu steigern und die Pünktlichkeit zu verbessern. Andrew Murphy, Chief Information Officer bei Abu Dhabi Airports, erklärte, dass die Zusammenarbeit Abu Dhabis Vision stärke, bei globaler Innovation und digitaler Transformation führend zu sein. Ziel sei es, den Zayed International Airport zu einem der weltweit ersten wirklich vernetzten digitalen Flughäfen zu machen und einen neuen globalen Maßstab für intelligentes Reisen zu setzen. Selim Bouri, President MEA bei SITA, ergänzte, dass der Ansatz eine intelligentere Arbeitsweise ermögliche, die jede operative Entscheidung planbarer und effizienter mache. Die iTAM-Plattform soll als skalierbare Grundlage für ein vollständig KI-gestütztes Flughafenmanagement dienen und die Teams in die Lage versetzen,

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Behördengespräche laufen: Gostner gründet Sky Alps Europe sro in Bratislava

Die in Bozen ansässige Regionalfluggesellschaft Skyalps hat unter dem Firmennamen „Sky Alps Europe s.r.o.“ ein Schwesterunternehmen mit Sitz am Flughafen Bratislava bekommen. Erste Gespräche, die zur Erlangung von slowakischen Zertifikaten führen könnten, hat man bereits mit der örtlichen Zivilluftfahrtbehörde geführt. Skyalps schweigt sich zur Gründung der Schwestergesellschaft aus. Am 22. August 2025 wurde unter der Firmenbuchnummer (ICO) 57 152 578 das Unternehmen „Sky Alps Europe sro“ ins Register des Stadtgericht Bratislava III eingetragen. Als Geschäftsführer fungieren Alex Spinato und Josef Gostner, die bei der bestehenden Skyalps in Südtirol vergleichbare Positionen ausüben. Eigentümer des slowakischen Ablegers sind Fri-El Ruffano S.r.l. und Fri-El Hydro S.r.l., die dem Firmenimperium des Josef Gostner zugeordnet werden können. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 5.000 Euro und verteilt sich mit 4.250 Euro auf den zuerstgenannten Gesellschafter und mit 750 Euro auf die zweite Firma. Skyalps hat sich trotz mehrfachen Erinnerungen nicht zur Neugründung in Bratislava geäußert und demnach auch die Frage, ob man einen Ableger neben der Regionalfluggesellschaft, die über italienische Zertifikate verfügt aufbauen möchte oder aber ob diese als Nachfolger, also eine Art „Ausflaggung“ geplant ist, nicht beantwortet. Das Unternehmen hat – trotz Vorlage eines offiziellen Auszugs aus dem Handelsregisters – überhaupt nicht reagiert. Wesentlich auskunftsfreudiger zeigte sich die Zivilluftfahrtbehörde der Slowakischen Republik. Deren Generaldirektor, René Molnár, stellt gegenüber Aviation.Direct zunächst klar, dass „Sky Alps Europe sro“ „nicht über von der Zivilluftfahrtbehörde der Slowakischen Republik ausgestellte AOC-Lizenz verfügt“. Allerdings bestätigt der Behördenleiter, dass es erste Gespräche gegeben hat: „Es fanden Treffen mit Vertretern des Unternehmens statt,

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Zwischenfall über der Nordsee: United-Flug muss wegen Kabinenrauch und kranker Passagiere in London landen

Ein geplanter Langstreckenflug von United Airlines von Zürich nach Chicago musste am Sonntag, den 23. November 2025, außerplanmäßig auf dem Flughafen London Heathrow (lhr) landen. Grund für die Diversion war das Auftreten von Rauch oder Dämpfen an Bord, wodurch mehrere Passagiere und Besatzungsmitglieder erkrankten. Der Vorfall auf Flug UA12 (Zürich nach Chicago O’Hare) führte zur sofortigen Entscheidung des Kapitäns, aus Sicherheitsgründen zum nächstgelegenen Großflughafen umzuleiten. Die schnelle Reaktion der Crew verhinderte eine Eskalation des Problems auf dem Transatlantikflug, führte aber zu einer massiven Verzögerung für die betroffenen Reisenden. Der Vorfall über der Nordsee Der Flug ua12, der planmäßig um 09:40 Uhr in Zürich abfliegen sollte, hob aufgrund einer Verspätung erst gegen 10:20 Uhr ab. Rund zwei Stunden nach dem Start und etwa 110 Kilometer nördlich von London bemerkte die Besatzung Berichten zufolge ungewöhnliche Gerüche oder Rauch in der Kabine. Daraufhin meldeten sich mehrere Passagiere und Crew-Mitglieder mit Unwohlsein. Angesichts der Situation entschloss sich der Kapitän des Boeing 767-Flugzeugs, aus reiner Vorsicht den Kurs zu ändern und den nächsten geeigneten Flughafen anzusteuern. Die Landung in London Heathrow erfolgte nur etwa 30 Minuten nach der Entscheidung zur Umleitung. Das Flugzeug, eine Boeing 767-300er mit der Registrierung n665ua, wurde bei der Ankunft von Rettungsdiensten empfangen, was bei solchen Zwischenfällen auf großen Flughäfen üblich ist, um eine sofortige Versorgung der betroffenen Personen zu gewährleisten. Solche Vorfälle, bei denen Kabinenluftqualitätsprobleme auftreten, sind in der Luftfahrtindustrie ein ernstes und wiederkehrendes Thema. Sie erfordern schnelles und entschlossenes Handeln der Cockpit-Crew, um die Sicherheit der Passagiere und des

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