Januar 23, 2026

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Januar 23, 2026

ÖAMTC warnt vor Gefahren durch Drohnenflüge in Skigebieten

Der Mobilitätsclub ÖAMTC mahnt Drohnenpiloten im alpinen Raum zu erhöhter Vorsicht und strikter Einhaltung der geltenden Sicherheitsvorschriften. Hintergrund ist ein aktueller Zwischenfall in Kärnten, bei dem eine Drohne den Einsatz eines Notarzthubschraubers während der Weihnachtsfeiertage behinderte. Da moderne Multicopter zunehmend als Begleiter im Winterurlaub genutzt werden, wächst das Risiko für gefährliche Begegnungen im Luftraum. Der ÖAMTC betont, dass Rettungshubschrauber in Skigebieten jederzeit Vorrang haben und Drohnen bei deren Annäherung sofort gelandet werden müssen, um lebensrettende Einsätze nicht zu gefährden. Zusätzliche Recherchen zur rechtlichen Lage in Österreich verdeutlichen die strengen Vorgaben der Luftfahrtbehörde Austro Control. Für fast alle Drohnen, die mit einer Kamera ausgestattet sind, besteht eine Registrierungspflicht sowie die Notwendigkeit eines Kompetenznachweises für den Piloten. Im alpinen Gelände gelten zudem spezifische Einschränkungen: Die maximale Flughöhe von 120 Metern über Grund darf nicht überschritten werden, wobei die steilen Hangneigungen die Einschätzung dieser Höhe oft erschweren. Zudem sind Flüge über Menschenmengen, wie sie etwa an Liftstationen oder auf Skipisten vorkommen, ohne spezielle Genehmigung untersagt. Verstöße gegen die Luftverkehrsregeln können empfindliche Verwaltungsstrafen nach sich ziehen. Neben den rechtlichen Aspekten stellen winterliche Bedingungen hohe technische Anforderungen an das Material. Drohnenexperten weisen darauf hin, dass die Kapazität von Lithium-Polymer-Akkus bei Minusgraden rapide abnimmt, was zu plötzlichen Abstürzen führen kann. Ein weiteres Risiko ist die sogenannte atmosphärische Vereisung der Propeller, die besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um den Gefrierpunkt auftritt und die Aerodynamik massiv stört. Pilot wird daher geraten, Akkus vor dem Flug vorzuwärmen und auf Landepads zurückzugreifen, um das Eindringen von aufgewirbeltem Schnee und

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Flottenerneuerung beim City Airport Train: Neue Doppelstockzüge ab 2027

Der City Airport Train (CAT), die Expressverbindung zwischen dem Flughafen Wien und dem Stadtzentrum, leitet eine umfassende Modernisierung seiner Fahrzeugflotte ein. Ab November 2027 werden auf der Strecke neue, fünfteilige Doppelstockzüge des Typs KISS vom Schweizer Hersteller Stadler zum Einsatz kommen. Diese speziellen KISS200-Züge sind für hohe Fahrgastkapazitäten ausgelegt und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 200 Kilometern pro Stunde. Das Außendesign, entworfen von der moodley strategy & design group, behält die markentypischen Farben Grün und Anthrazit bei, ergänzt um ein neues Smaragdgrün zur optischen Differenzierung. Die Geschäftsführer Michael Forstner und Christoph Korherr präsentierten bereits erste Entwürfe der neuen Züge, die eine moderne Visitenkarte für ankommende Reisende darstellen sollen. Zusätzliche Recherchen zur technischen Ausstattung belegen, dass die neuen Einheiten eine signifikante Kapazitätssteigerung gegenüber der aktuellen Flotte ermöglichen. Die Züge verfügen über klimatisierte Großraumwagen mit verbesserter Beinfreiheit und dedizierten Abstellflächen für Reisegepäck, um den Anforderungen des Flughafen-Zubringerverkehrs gerecht zu werden. Ein klares Piktogramm-Leitsystem an der Außenhülle soll die Orientierung am Bahnsteig erleichtern. Zudem sind die Fahrzeuge vollständig PRM-tauglich, was einen barrierefreien Zugang für Personen mit eingeschränkter Mobilität garantiert. Die Beschaffung erfolgt im Rahmen einer größeren Bestellung der ÖBB, die als Miteigentümer des CAT (49,9 Prozent neben 50,1 Prozent der Flughafen Wien AG) Synergieeffekte bei Wartung und Instandhaltung nutzt. Der Einsatz der Stadler-Züge markiert einen wichtigen Schritt für den Standort Wien, da der CAT mit einer Fahrzeit von 16 Minuten die schnellste Nonstop-Verbindung in die Innenstadt bleibt. Stadler Austria betont in diesem Zusammenhang die Zuverlässigkeit der KISS-Plattform, die bereits bei zahlreichen europäischen

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Swiss setzt Airbus A350 mit neuem Kabinenkonzept auf der Route nach Seoul ein

Swiss International Air Lines weitet den Einsatz ihres modernsten Langstreckenflugzeugs, des Airbus A350-900, deutlich aus. Ab dem 29. März 2026 wird das Flugzeug erstmals auf der Strecke von Zürich nach Seoul eingesetzt. Damit erreicht das neue Kabinenkonzept namens „Swiss Senses“ zum ersten Mal den asiatischen Kontinent. Die Umstellung erfolgt pünktlich zum Start des Sommerflugplans und ersetzt den bisher auf dieser Route eingesetzten Airbus A340. Die südkoreanische Hauptstadt ist nach Boston das zweite Langstreckenziel, das mit diesem Maschinentyp bedient wird. Buchungen für die neuen Verbindungen sind bereits ab Ende der laufenden Woche möglich. Zusätzliche Recherchen zur Flottenstrategie der Lufthansa-Tochter zeigen, dass die Einführung des A350 einen technologischen Sprung darstellt. Durch die Kombination aus Leichtbauweise, effizienteren Triebwerken und einer höheren Dienstgipfelhöhe verkürzt sich die Flugzeit von Zürich nach Seoul auf etwa 11 Stunden und 10 Minuten. Dies entspricht einer Zeitersparnis von rund 50 Minuten im Vergleich zum Vorgängermodell. Der Flugbetrieb wird jeweils dienstags, freitags und sonntags durchgeführt. Zum Einsatz kommen die ersten beiden Maschinen der Serie: Die „HB-IFA“, die mit einer speziellen Sonderlackierung unter dem Motto „Wanderlust“ versehen ist, sowie die „HB-IFB“ im klassischen Unternehmensdesign. Das Kabineninterieur wurde grundlegend neugestaltet, um den Passagierkomfort in allen Reiseklassen zu erhöhen. Ein zentrales Element des „Swiss Senses“-Konzepts ist das sogenannte „Human Centric Lighting“. Dieses intelligente Lichtsystem passt sich dem natürlichen Tagesrhythmus an, um die Auswirkungen des Jetlags bei Langstreckenflügen zu minimieren. Zudem bietet die neue Kabine mehr Privatsphäre durch angepasste Sitzkonfigurationen und ein reduziertes Geräuschniveau. Branchenkenner weisen darauf hin, dass Swiss mit dieser Investition insbesondere

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KLM führt kostenloses Internet auf europäischen Kurzstrecken ein

Die niederländische Fluggesellschaft KLM bietet ab dem 22. Januar 2026 kostenloses WLAN auf ihren europäischen Flugrouten an. Damit gehört das Unternehmen zu den ersten Fluggesellschaften in Europa, die einen unbeschränkten Internetzugang während des gesamten Fluges ohne Zusatzkosten zur Verfügung stellen. Passagiere können den Dienst nutzen, um im Internet zu surfen, E-Mails zu versenden oder Musik- und Videodienste zu streamen. Voraussetzung für den Zugriff ist eine Anmeldung oder Registrierung als Mitglied des Vielfliegerprogramms Flying Blue. Da die Kurzstreckenflotte von KLM nicht über fest installierte Bildschirme in den Sitzen verfügt, soll das kostenlose Internet den Reisekomfort maßgeblich erhöhen und den Erwartungen der Kunden an eine digitale Vernetzung gerecht werden. Die Einführung des neuen Service erfolgt in mehreren Phasen. Zum Starttermin ist etwa die Hälfte der europäischen Flotte mit der notwendigen Technologie ausgestattet. In den kommenden Jahren plant die Fluggesellschaft, das Angebot sukzessive auf alle Flugzeuge der Typen Airbus A321neo und Embraer 195-E2 sowie auf Teile der bestehenden Boeing 737-800-Flotte auszuweiten. Zusätzliche Branchenanalysen zeigen, dass KLM mit diesem Schritt auf den verstärkten Wettbewerb durch Billigflieger und andere Netzwerk-Carrier reagiert, die zunehmend digitale Zusatzleistungen als Differenzierungsmerkmal nutzen. Die technische Umsetzung erfolgt über Satellitenverbindungen, die eine stabile Bandbreite auch bei hoher Nutzerzahl über dem europäischen Luftraum gewährleisten sollen. Parallel zur Einführung des digitalen Angebots treibt die Fluggesellschaft ihre Flottenmodernisierung voran. Seit August des vergangenen Jahres hat KLM zwölf neue Airbus A321neo in Dienst gestellt, die speziell für den europäischen Markt konfiguriert sind. Diese Maschinen verfügen über modernisierte Kabinen und einen verbesserten Sitzkomfort. Experten beobachten, dass

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Rekordzahlen bei der Cathay Group zum Jahreswechsel

Die in Hongkong ansässige Cathay Group hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Wachstum abgeschlossen und zum Jahreswechsel neue Passagierrekorde aufgestellt. Am 27. Dezember 2025 beförderten die Fluggesellschaften Cathay Pacific und die Tochtergesellschaft HK Express gemeinsam über 125.000 Passagiere an einem einzigen Tag – ein Wert, der bereits am 3. Januar 2026 mit mehr als 126.000 Fluggästen erneut übertroffen wurde. Insgesamt transportierte die Gruppe im Jahr 2025 über 36 Millionen Menschen, was einer Steigerung von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieses Wachstum wurde durch eine Kapazitätserhöhung von über 25 Prozent bei den verfügbaren Sitzplatzkilometern ermöglicht und durch eine starke Nachfrage im Freizeitverkehr nach Nordost- und Südostasien sowie in das chinesische Festland gestützt. Zusätzliche Branchenanalysen unterstreichen die positive Entwicklung des Standortes Hongkong als internationales Luftverkehrsdrehkreuz. Die vollständige Inbetriebnahme des Drei-Pisten-Systems am Hong Kong International Airport (HKIA) Ende 2024 hat die betriebliche Kapazität erheblich erweitert und ermöglichte es der Gruppe, ihr Streckennetz zügig auszubauen. Besonders die Billigflugtochter HK Express profitierte von dieser Expansion und verzeichnete im Gesamtjahr 2025 ein Passagierplus von 30 Prozent. Neben dem Passagiergeschäft entwickelte sich auch das Frachtsegment stabil: Cathay Cargo beförderte 2025 mehr als 1,6 Millionen Tonnen Fracht, ein Zuwachs von über 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wobei insbesondere die Nachfrage nach Speziallogistik und verderblichen Waren aus Ozeanien und Nordostasien hervorstach. Für das Jahr 2026, in dem die Cathay Group ihr 80-jähriges Bestehen feiert, prognostizieren Experten eine weitere Konsolidierung der Marktposition. Die Fluggesellschaft wurde kürzlich von Airline Ratings als eine der sichersten Full-Service-Airlines weltweit eingestuft, während HK

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Demnächst: Flughafen München nimmt neuen Flugsteig am Terminal 1 in Betrieb

Mit der feierlichen Eröffnung des neuen Piers am Terminal 1 am 13. April 2026 vollzieht der Flughafen München einen entscheidenden Schritt zur Stärkung seiner internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Nach einer mehrjährigen Bauphase und einem Investitionsvolumen von rund 665 Millionen Euro wird die Infrastruktur des bayerischen Luftfahrtkreuzes erweitert. Der Neubau, der speziell auf die Anforderungen des Non-Schengen-Verkehrs zugeschnitten ist, erhöht die Kapazität des Flughafens um bis zu sechs Millionen Passagiere pro Jahr. Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, bezeichnete das Projekt als zentrales Element einer langfristigen Strategie, um den Standort für zukünftige Verkehrsströme zu rüsten. Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen der vergangenen Jahre wurde das Vorhaben vollständig aus Eigenmitteln finanziert, was die finanzielle Robustheit des Unternehmens unterstreicht. Ab dem 21. April 2026 werden die ersten Passagiere von rund 40 Fluggesellschaften über das neue Gebäude abgefertigt, das durch modernste Technik und großzügige Raumkonzepte besticht. Technische Dimensionen und Kapazitätsausweitung Der neue Flugsteig erstreckt sich über eine Länge von rund 360 Metern in das Vorfeld West und umfasst eine Gesamtfläche von etwa 95.000 Quadratmetern. In diese Fläche ist auch ein Teil des bestehenden Ankunftsmoduls B integriert worden, um einen nahtlosen Übergang zwischen Alt- und Neubau zu gewährleisten. Die architektonische Gestaltung und die technische Ausstattung zielen darauf ab, die Effizienz der Abfertigungsprozesse zu maximieren. An dem neuen Pier können gleichzeitig bis zu zwölf Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge oder alternativ sechs Großraumflugzeuge positioniert werden. Diese Flexibilität ist für den Flughafen München von strategischer Bedeutung, da der Anteil an Interkontinentalverbindungen im Non-Schengen-Bereich stetig wächst. Das Gebäude gliedert sich

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Thai Airways plant Flottenstabilisierung durch Leasing von Boeing-Großraumjets

Die nationale Fluggesellschaft Thailands, Thai Airways, befindet sich derzeit in fortgeschrittenen Verhandlungen über das Leasing von zehn Flugzeugen des Typs Boeing 787 Dreamliner. Wie aus thailändischen Branchenkreisen und Medienberichten hervorgeht, hat der Verwaltungsrat des Unternehmens bereits die notwendige Zustimmung erteilt, um die Kapazitätsplanung für das Jahr 2026 abzusichern. Ziel ist es, die Gespräche mit den Leasinggebern bis Mitte Februar dieses Jahres abzuschließen. Die Auslieferung der Maschinen ist für die Monate Juni und Juli 2026 vorgesehen. Dieser Schritt ist notwendig, um die kurzfristige Einsatzbereitschaft auf Langstreckenverbindungen zu gewährleisten, während das Unternehmen auf die Auslieferung eigener Großbestellungen wartet. Zusätzliche Recherchen zur Flottenstrategie zeigen, dass Thai Airways vor einer erheblichen Kapazitätslücke steht, da im aktuellen Geschäftsjahr etwa zehn ältere Großraumflugzeuge das Ende ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer erreichen und ausgemustert werden müssen. Zwar hat die Fluggesellschaft bereits einen Festauftrag über 45 neue Boeing 787 bei dem US-amerikanischen Hersteller platziert, doch die ersten Auslieferungen aus diesem Kontingent werden nicht vor Anfang 2028 erwartet. Das nun angestrebte Leasingmodell dient somit als Übergangslösung, um den Flugplan stabil zu halten und die steigende Nachfrage im internationalen Tourismusgeschäft sowie im Frachtbereich bedienen zu können. Experten weisen darauf hin, dass die Verfügbarkeit von freien Slot-Kapazitäten auf dem Leasingmarkt derzeit begrenzt ist, was den Zeitdruck für den Abschluss der Verhandlungen erklärt. Die wirtschaftliche Konsolidierung von Thai Airways nach dem Sanierungsverfahren zielt darauf ab, bis Ende 2026 eine aktive Gesamtflotte von rund 100 Flugzeugen zu betreiben. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt das Management nicht nur auf Boeing-Modelle, sondern hat zur Überbrückung auch

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Flugplatz Arnsberg-Menden: Vereitelter Zugriff auf Privatmaschine des Bundeskanzlers

In der Nacht zu Donnerstag ist es am Regionalflugplatz Arnsberg-Menden im Sauerland zu einem bedeutsamen Polizeieinsatz gekommen, bei dem drei Personen festgenommen wurden. Die Ermittlungsbehörden gehen davon aus, dass die Diamond DA62, das Privatflugzeug von Bundeskanzler Friedrich Merz, das Ziel einer geplanten politisch motivierten Sachbeschädigung war. Dank einer frühzeitigen Intervention der Sicherheitskräfte konnten die Verdächtigen gestellt werden, bevor es zu einer physischen Beschädigung der Maschine kommen konnte. Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei Frauen und einen Mann aus der linksaktivistischen Szene. Unter ihnen befindet sich nach Berichten von Sicherheitskreisen eine polizeibekannte Aktivistin, die bereits in der Vergangenheit durch radikale Protestformen in Erscheinung getreten ist. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Sicherheitsrisiken für private Einrichtungen von Regierungsmitgliedern und löste eine Debatte über den Schutz von ziviler Infrastruktur aus. Ermittlungsverlauf und Festnahme am Hangar Die Grundlage für den Fahndungserfolg bildete eine aufmerksame Streifenbesatzung im Umfeld des Flugplatzes. Den Beamten war ein Fahrzeug aufgefallen, dessen Insasse sich nach einem nahegelegenen Flugplatz erkundigt hatte. Eine umgehende Überprüfung der Personalien ergab, dass der Mann bereits polizeilich im linksaktivistischen Spektrum geführt wird. Aufgrund dieser Erkenntnisse intensivierte die Polizei im Hochsauerlandkreis ihre Präsenz am Flugplatz Arnsberg-Menden und leitete Schutzmaßnahmen für die dortigen Hangars ein. In den frühen Morgenstunden konnten die Beamten schließlich drei deutsche Staatsbürger im Alter von 23, 28 und 56 Jahren auf dem Gelände festsetzen. Das Trio hatte sich unbefugt Zutritt zum Sicherheitsbereich verschafft und stand kurz davor, die Flugzeughalle zu erreichen, in der die Maschine des Bundeskanzlers untergestellt ist. Laut Staatsanwaltschaft Arnsberg deuten

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Tailwind Air beantragt Gläubigerschutz nach gescheiterter Neuausrichtung

Die US-amerikanische Charterfluggesellschaft Tailwind Air hat am 15. Januar 2026 beim Insolvenzgericht im östlichen Bezirk von Virginia einen Antrag auf Gläubigerschutz gestellt. Dieser Schritt erfolgt nach einer Phase wirtschaftlicher Instabilität, die bereits vor rund zwei Jahren zur Einstellung des Linienbetriebs mit Wasserflugzeugen geführt hatte. Tailwind Air war zuvor für seine amphibischen Flugverbindungen zwischen den Stadtzentren von New York, Boston und Washington bekannt, die den Passagieren zeitintensive Wege zu den Hauptflughäfen ersparen sollten. Nach dem Rückzug aus diesem Segment im Jahr 2024 versuchte das Unternehmen, sich als reiner On-Demand-Charterdienstleister für Geschäftsreisen zu etablieren, konnte jedoch trotz der Umstellung auf eine kleine Flotte herkömmlicher Geschäftsreiseflugzeuge keine finanzielle Stabilität erreichen. Zusätzliche Recherchen im US-Luftfahrtregister zeigen, dass die finanzielle Schieflage eng mit den hohen Betriebskosten für die spezialisierte Infrastruktur der Wasserflugplätze sowie den gestiegenen Versicherungsprämien für den Flugbetrieb im dicht besetzten Nordost-Korridor verknüpft war. Tailwind Air hatte in der Vergangenheit versucht, durch technologische Innovationen Marktanteile zu sichern, und ging 2021 eine Kooperation mit dem Start-up Airflow ein. Geplant war der Einsatz elektrisch betriebener Regionalflugzeuge mit Kurzstarteigenschaften (eSTOL). Nachdem Airflow vom Unternehmen Electra.aero übernommen wurde, kam die Entwicklung der spezifischen amphibischen Varianten jedoch ins Stocken, wodurch die Hoffnung auf kosteneffizientere Antriebstechnologien für den Seaplane-Markt vorerst unerfüllt blieb. Analysten im Bereich der allgemeinen Luftfahrt weisen darauf hin, dass das Marktumfeld für kleine Charterbetreiber an der US-Ostküste durch den Personalmangel bei Piloten und die Konkurrenz durch größere Anbieter wie Wheels Up oder NetJets erheblich erschwert wurde. Tailwind Air kämpfte zudem mit regulatorischen Herausforderungen bezüglich der Landegenehmigungen an

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Ita Airways beschleunigt Langstreckenwachstum bis 2027

Die italienische Fluggesellschaft Ita Airways hat eine signifikante Beschleunigung ihrer Expansionspläne angekündigt, um ihre Position im hart umkämpften internationalen Luftverkehrsmarkt zu festigen. Wie Konzernchef Jörg Eberhart in einem aktuellen Interview bestätigte, arbeitet das Management derzeit an der Finalisierung eines neuen, ambitionierten Flottenplans. Dieser sieht vor, die Indienststellung von vier zusätzlichen Großraumflugzeugen deutlich vorzuziehen. Statt der ursprünglich geplanten schrittweisen Erweiterung um lediglich eine Langstreckenmaschine pro Jahr sollen nun bereits in den Jahren 2026 und 2027 jeweils zwei neue Widebodies die Flotte verstärken. Ziel ist es, bis zum Jahr 2030 eine Kapazität von insgesamt 30 Langstreckenflugzeugen zu erreichen. Diese Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund intensiver Verhandlungen mit Gewerkschaften und einer strategischen Neuausrichtung auf transatlantische Routen, während operative Herausforderungen durch Triebwerksprobleme und geopolitische Blockaden das Geschäft in Richtung Asien erschweren. Gleichzeitig strebt das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2025 erstmals ein positives operatives Ergebnis an, wenngleich hohe Finanzierungskosten das Gesamtergebnis weiterhin belasten. Technische Modernisierung und Fokus auf den Nordatlantik Die aktuelle Flottenstruktur von Ita Airways befindet sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Derzeit verfügt die Gesellschaft über 25 Langstreckenmaschinen, darunter Airbus A330-200, die modernere Variante A330-900neo sowie den hocheffizienten A350-900. Die angekündigte Beschleunigung soll die Lücke zu den großen europäischen Wettbewerbern schließen und die Kapazitäten ab dem Drehkreuz Rom-Fiumicino massiv erhöhen. Eberhart unterstrich, dass die Langstrecke das Rückgrat der Unternehmensstrategie bilde. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem nordamerikanischen Markt. Ita Airways evaluiert derzeit neue Direktverbindungen, unter anderem von Rom zum Flughafen New York Newark. Der Erfolg dieser Expansion hängt maßgeblich von der behördlichen Genehmigung

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