
LaGuardia: Enteisungsflüssigkeit dringt in Kabine eines Airbus A220 ein
Ein ungewöhnlicher technischer Zwischenfall am New Yorker Flughafen Laguardia hat am vergangenen Sonntag den Flugbetrieb einer Maschine der Fluggesellschaft Delta Air Lines unterbrochen und eine Sicherheitsüberprüfung nach sich gezogen. Während der routinemäßigen Enteisung eines Airbus A220-100 kam es zu einem Leck, durch das Enteisungsmittel in das Innere der Kabine eindrang und mindestens einen Passagier direkt traf. Der Vorfall ereignete sich kurz vor dem geplanten Start nach Jacksonville, Florida, und zwang die Piloten zum Abbruch des Rollvorgangs sowie zur Rückkehr an das Gate. Experten vermuten eine fehlerhafte Dichtung im Bereich eines Türrahmens als Ursache für den Eintritt der chemischen Flüssigkeit. Der Vorfall wirft Fragen zur Integrität der Kabinendichtung bei extremen Witterungsbedingungen und dem Druck der Enteisungsstrahlen auf. Während der Airbus A220 als eines der modernsten Kurzstreckenflugzeuge gilt, zeigen solche Ereignisse die Komplexität der Bodenabläufe unter winterlichen Bedingungen auf einem der am stärksten frequentierten Flughäfen der Vereinigten Staaten. Betriebsablauf unter winterlichen Bedingungen in New York Der Sonntag am Flughafen Laguardia war geprägt von winterlichen Wetterverhältnissen, die für den sicheren Flugbetrieb eine umfassende Enteisung der Flugzeuge erforderlich machten. Flug Delta 1307, bedient durch einen Airbus A220-100, befand sich im regulären Abfertigungsprozess, als die Maschine das Enteisungspad aufsuchte. Bei diesem Verfahren werden die Tragflächen und der Rumpf mit einer beheizten Mischung aus Wasser und Glykol besprüht, um Eisansammlungen zu entfernen, die die Aerodynamik und das Gewicht des Flugzeugs negativ beeinflussen könnten. Nachdem die Enteisung abgeschlossen war und das Flugzeug die Freigabe zum Rollen in Richtung der Startbahn erhalten hatte, bemerkte die Besatzung Unregelmäßigkeiten im




