Februar 12, 2026

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Februar 12, 2026

Kulinarische Provokation zum Faschingsfinale: Figlmüller und DerMann präsentieren den Schnitzelkrapfen

Am Faschingsdienstag, dem 17. Februar 2026, wird die Wiener Innenstadt zum Schauplatz eines gastronomischen Experiments, das die Gemüter spalten dürfte. Die Traditionsgastronomen Hans und Thomas Figlmüller haben sich mit der Wiener Bäckerei DerMann zusammengetan, um eine Kreation vorzustellen, die zwei der bekanntesten Symbole der österreichischen Küche verschmilzt: das Wiener Schnitzel und den Faschingskrapfen. Unter dem Namen Wiener Krapfen wird ein Gebäck angeboten, das auf die klassische Marillenmarmelade verzichtet und stattdessen ein hauchdünnes, knuspriges Schnitzel samt Preiselbeeren zwischen zwei Krapfenhälften bettet. Was auf den ersten Blick wie ein kulinarischer Scherz anmutet, ist als limitiertes Premium-Produkt konzipiert, das am Standort Brioche und Brösel in der Rotenturmstraße für einen einzigen Tag die Brücke zwischen Wirtshauskultur und Backtradition schlagen soll. Diese Kooperation unterstreicht einen Trend in der Gastronomie, bei dem etablierte Marken durch unkonventionelle Partnerschaften und kurzzeitige Aktionsprodukte Aufmerksamkeit in einem gesättigten Markt generieren. Die Anatomie einer ungewöhnlichen Verbindung Die technische Umsetzung des Wiener Krapfens erforderte laut den Projektpartnern eine präzise Abstimmung der Komponenten. Das Fundament bildet der Krapfenteig der Bäckerei DerMann, der für seine flaumige Konsistenz bekannt ist. In der klassischen Variante wird dieser nach dem Frittieren mit Zucker bestäubt und mit Marmelade gefüllt. Für die Faschingsedition wurde das Rezept so angepasst, dass die Süße des Teiges mit den salzigen und sauren Noten der Füllung harmoniert. Das Herzstück der Kreation ist das Figlmüller-Schnitzel, das nach dem traditionellen Familienrezept zubereitet wird. Es zeichnet sich durch seine enorme Größe und die besonders feine Panier aus, die durch die Verwendung von Kaisersemmelbröseln ihre charakteristische Knusprigkeit erhält.

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Massiver Doppelstreik von Cockpit und Kabine legt Lufthansa-Betrieb lahm

Der Flugbetrieb der Deutschen Lufthansa AG ist am heutigen Donnerstag, dem 12. Februar 2026, durch einen koordinierten Arbeitskampf der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit und der Kabinengewerkschaft Ufo nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. An den zentralen Drehkreuzen Frankfurt und München sowie an zahlreichen weiteren deutschen Standorten fallen hunderte Verbindungen aus, was zehntausende Passagiere vorhebliche logistische Probleme stellt. Während die Gewerkschaften von einer sehr hohen Beteiligung und einem erfolgreichen Auftakt des Arbeitskampfes sprechen, kritisiert der Konzernvorstand die Maßnahmen als unverhältnismäßig und wirtschaftlich riskant. Der zeitgleiche Streik der verschiedenen Berufsgruppen im Flugzeug verdeutlicht die zugespitzte Situation in den laufenden Tarifauseinandersetzungen, bei denen es neben finanziellen Forderungen zur Altersvorsorge auch um existenzielle Fragen der Arbeitsplatzsicherheit im Zuge einer groß angelegten Konzernumstrukturierung geht. Stille in den Terminals und lange Schlangen an den Service-Schaltern Das Bild an den deutschen Flughäfen ist heute zweigeteilt. Während in den Bereichen der Lufthansa, wie etwa dem Terminalabschnitt A in Frankfurt, eine ungewohnte Leere herrscht, stauen sich an den Umbuchungsschaltern die betroffenen Fluggäste. Der Flughafenverband ADV geht davon aus, dass deutschlandweit mehr als 460 Flüge gestrichen werden mussten. Davon sind schätzungsweise 69.000 Passagiere direkt betroffen. Allein in München entfallen laut aktuellen Daten mindestens 275 der geplanten 920 Flugbewegungen, in Frankfurt dürften es rund 400 Ausfälle sein. Trotz der umfangreichen Annullierungen blieb ein größeres Chaos in den Hallen zunächst aus, da die Lufthansa bereits im Vorfeld versucht hatte, Reisende über digitale Kanäle zu informieren und von einer Anreise zum Flughafen abzuraten. Viele Gäste nutzten die angebotenen elektronischen Umbuchungen auf Tochtergesellschaften des Konzerns, die

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Salzburg präsentiert erweitertes Sommerflugprogramm 2026

Der Salzburger Flughafen hat sein umfassendes Flugprogramm für die Sommersaison 2026 vorgestellt, das eine deutliche Ausweitung der Kapazitäten und Ziele vorsieht. Im Fokus stehen dabei insbesondere klassische Urlaubsdestinationen im Mittelmeerraum sowie die Anbindung an internationale Drehkreuze. Mit Partnern wie Eurowings und Ryanair verstärkt der Flughafen die Frequenzen nach Spanien und Griechenland. Allein Mallorca wird bis zu zweimal täglich bedient, während griechische Inseln wie Kreta und Rhodos bis zu dreimal wöchentlich auf dem Plan stehen. Neu im Angebot sind unter anderem Verbindungen nach Cagliari auf Sardinien sowie Pristina, die durch die Fluggesellschaft GP Aviation bedient werden. Zusätzliche Recherchen zum Flugplan zeigen, dass der Flughafen Salzburg seine strategische Rolle als Ausgangspunkt für Städte- und Geschäftsreisen weiter festigt. Ganzjährige Verbindungen zu Metropolen wie Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt sichern die Anbindung an das deutsche Wirtschaftsnetz. Auch internationale Knotenpunkte wie Istanbul und Dubai werden mehrmals wöchentlich direkt angeflogen, was Reisenden den Zugang zu weltweiten Destinationen wie Tokio, Mexiko-Stadt oder Bangkok mit nur einem Umstieg ermöglicht. Ein besonderes Segment bilden im Spätsommer wöchentliche Flüge nach Genua, die speziell auf Passagiere von Kreuzfahrtschiffen zugeschnitten sind und in Kooperation mit Eurotours als Kombi-Pakete vermarktet werden. Das Jahr 2026 markiert für den Standort zudem ein historisches Jubiläum. Der Flughafen Salzburg begeht am 20. Juni sein 100-jähriges Bestehen, was mit einem großen Flughafenfest gefeiert wird. Seit der Gründung im Jahr 1926 hat sich der Airport zum zweitgrößten Flughafen Österreichs entwickelt und fungiert heute als wichtiger Infrastrukturfaktor für die gesamte Region. Die kontinuierliche Modernisierung der Terminals und die Optimierung der

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SunExpress verzeichnet Kapazitätsausbau am Flughafen Köln/Bonn

Die Fluggesellschaft SunExpress, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, weitet ihr Engagement am Flughafen Köln/Bonn im kommenden Sommerflugplan 2026 erheblich aus. Mit einer Steigerung auf bis zu 78 wöchentliche Direktverbindungen festigt die Airline ihre Position als einer der wichtigsten Anbieter für Türkeiflüge in der Region Nordrhein-Westfalen. Kernstück der Expansion ist die Verbindung nach Antalya, die künftig bis zu sieben Mal täglich bedient wird. Insgesamt stellt SunExpress an diesem Standort erstmals eine Kapazität von über einer Million Sitzplätzen pro Jahr zur Verfügung, was die wachsende Bedeutung des Marktes für Urlaubsreisen sowie den Besuchsverkehr von Freunden und Angehörigen unterstreicht. Das Streckennetz wird um drei neue Destinationen ergänzt: Erstmals werden Trabzon, Elazığ und der neu eröffnete internationale Flughafen Çukurova direkt ab Köln/Bonn angeflogen. Diese Ziele richten sich insbesondere an Reisende mit familiären Bindungen in die jeweiligen Regionen Anatoliens. Zusätzlich zu den neuen Strecken erhöht die Fluggesellschaft die Frequenzen zu bestehenden Zielen wie Samsun und Kayseri. Die Geschäftsführung des Flughafens Köln/Bonn wertet diesen Ausbau als klares Signal für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und die enge operative Partnerschaft mit der Airline, die ihre Präsenz am rheinischen Airport konsequent weiterentwickelt. Branchenanalysen verdeutlichen, dass SunExpress mit dieser Strategie auf die anhaltend hohe Nachfrage im Point-to-Point-Verkehr reagiert. Durch die Optimierung der Flugzeiten, wie etwa zusätzliche Rückflüge am späten Nachmittag, soll die Auslastung der Flotte weiter gesteigert werden. Der Einsatz moderner Mittelstreckenflugzeuge vom Typ Boeing 737 ermöglicht dabei eine effiziente Abwicklung der hohen Frequenzen. Die Türkei bleibt für deutsche Abflughäfen einer der stabilsten Wachstumsmärkte, wobei Köln/Bonn durch sein

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Expansionskurs am Flughafen Wien: Baustart für den Office Park 4 NEXT

Am Flughafen Wien-Schwechat wurde am Mittwoch der feierliche Spatenstich für den Office Park 4 NEXT vollzogen. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Flughafen-Vorstand Günther Ofner gaben damit das Startsignal für ein Projekt, das die AirportCity als zentralen Business-Hub in der Region weiter festigen soll. Das Bauvorhaben umfasst eine Investitionssumme von rund 55 Millionen Euro und sieht die Schaffung von etwa 17.000 Quadratmetern an Büro- und Konferenzflächen vor. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2028 geplant und soll Raum für etwa tausend zusätzliche Arbeitsplätze am Standort bieten. Zusätzliche Marktanalysen der Flughafen Wien AG verdeutlichen die wirtschaftliche Dynamik des Standorts: Allein im vergangenen Jahr siedelten sich rund 20 neue Unternehmen in der AirportCity an. Der Flughafen verzeichnete 2025 mit 32,6 Millionen Passagieren ein Rekordergebnis, was die Attraktivität für Dienstleister und internationale Konzerne massiv steigerte. Mittlerweile arbeiten über 23.000 Menschen in mehr als 250 Unternehmen am Standort. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, plant die Betreibergesellschaft zudem die Entwicklung von weiteren 47 Hektar Ansiedlungsfläche sowie den Bau einer neuen Großlogistikhalle, um die logistische Kompetenz des Flughafens auszubauen. Technisch setzt das Projekt auf eine umfassende Digitalisierung der Planungs- und Bauprozesse. Durch den Einsatz eines hauseigenen Building Information Modeling-Systems (BIM) werden sämtliche Projektdaten digital erfasst, was eine präzise Einhaltung von Zeitplänen und Budgetvorgaben ermöglichen soll. Der Office Park 4 NEXT wird baulich so konzipiert, dass er modernste Arbeitswelten mit hoher Flexibilität in der Raumgestaltung bietet. Die Immobilienentwicklung hat sich für die Flughafen Wien AG seit 2015 zu einem wesentlichen wirtschaftlichen Standbein entwickelt, das die Abhängigkeit vom reinen

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Flugverkehrszahlen am Flughafen Berlin Brandenburg im Januar leicht rückläufig

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) verzeichnete im ersten Monat des Jahres 2026 einen leichten Rückgang des Passagieraufkommens. Insgesamt nutzten 1,55 Millionen Reisende das Hauptstadtkreuz, was einem Minus von 0,8 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres entspricht. Auch bei den Flugbewegungen zeigten die vorläufigen Zahlen eine abnehmende Tendenz: Mit 12.345 Starts und Landungen wurden 535 Flugbewegungen weniger registriert als im Januar 2025. Trotz dieser rückläufigen Zahlen im Personenverkehr konnte die Luftfracht einen Zuwachs verzeichnen; die umgeschlagene Menge stieg um rund 147 Tonnen auf insgesamt 3.751 Tonnen an. Verantwortlich für die Stagnation im Passagierbereich waren primär externe Faktoren. Extreme winterliche Witterungsbedingungen in großen Teilen Europas führten zu erheblichen Unregelmäßigkeiten im gesamten Netzwerk. Am BER strichen die Fluggesellschaften aufgrund von Schnee und Eis insgesamt 333 Flüge, wovon etwa 31.000 Passagiere unmittelbar betroffen waren. Statistische Auswertungen verdeutlichen, dass das Passagieraufkommen ohne diese wetterbedingten Ausfälle leicht über dem Niveau des Vorjahres gelegen hätte. Experten weisen zudem darauf hin, dass der Januar traditionell zu den verkehrsärmsten Monaten im europäischen Luftfahrtkalender zählt. Zusätzliche Berichte aus der Branche deuten darauf hin, dass der BER weiterhin mit strukturellen Herausforderungen im Vergleich zu anderen europäischen Metropolenflughäfen kämpft. Während Drehkreuze wie Frankfurt oder München von einem starken Transitverkehr profitieren, bleibt Berlin ein klassischer Point-to-Point-Standort mit hohem Anteil an Billigfliegern. Die Bodenverkehrsdienste am BER standen während der Kälteperioden zudem unter besonderer Beobachtung, um die Betriebsbereitschaft der Start- und Landebahnen sowie die Enteisung der Flugzeuge sicherzustellen. Trotz der aktuellen wetterbedingten Delle wird für die kommenden Frühlingsmonate mit einer deutlichen Stabilisierung der Buchungszahlen gerechnet.

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Flughafen-Wien-Gruppe meldet Passagierplus durch starke Auslandsbeteiligungen

Die Flughafen-Wien-Gruppe hat das Jahr 2026 mit einem deutlichen Zuwachs bei den Fluggastzahlen begonnen. Im Jänner stieg das Passagieraufkommen im gesamten Konzern, zu dem neben dem Standort Wien auch die Flughäfen Malta und Kosice gehören, um 5,0 Prozent auf insgesamt rund 2,56 Millionen Reisende. Während der Kernstandort Wien mit 1,91 Millionen Passagieren ein moderates Plus von 1,1 Prozent verbuchte, erwiesen sich die internationalen Beteiligungen als wesentliche Wachstumstreiber. Besonders hervorzuheben ist der Flughafen Kosice in der Slowakei mit einem Plus von 34,7 Prozent sowie der Malta Airport, der ein Wachstum von 17,2 Prozent verzeichnete. Am Standort Wien zeigt die detaillierte Statistik jedoch ein differenziertes Bild. Trotz des leichten Anstiegs der Gesamtpassagierzahl sank das Aufkommen bei Lokalpassagieren um 0,5 Prozent und bei Transferreisenden um 2,5 Prozent. Dass das Ergebnis dennoch positiv ausfiel, ist primär auf einen Anstieg der Transitpassagiere zurückzuführen. Hintergrund sind technische Zwischenstopps der Fluggesellschaft Air India, die Wien verstärkt als Tankstopp auf ihren Routen nutzt. Die Anzahl der Flugbewegungen in Schwechat ging hingegen um 4,0 Prozent auf 15.143 Starts und Landungen zurück, was auf eine effizientere Auslastung der eingesetzten Maschinen hindeutet, da der Sitzladefaktor gleichzeitig um 3,1 Prozentpunkte anstieg. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen eine Verschiebung der Reiseziele. Während die Passagierzahlen nach Osteuropa (-9,0 %) und Nordamerika (-7,7 %) rückläufig waren, entwickelten sich Verbindungen in den Nahen und Mittleren Osten (+15,0 %) sowie nach Afrika (+9,0 %) äußerst positiv. Diese Dynamik wird durch die strategische Positionierung Wiens als Drehkreuz für Langstreckenverbindungen in den südöstlichen Raum gestützt. Auch der Logistiksektor profitierte von der

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Automatisierte Vorabbenachrichtigung zur Optimierung des Flughafenbetriebs bei Verspätungen

Der IT-Dienstleister SITA hat mit der „Advance Flight Delay Notification API“ eine technologische Lösung vorgestellt, die den Informationsfluss zwischen Abflug- und Zielflughäfen bei Flugverzögerungen automatisieren soll. Hintergrund dieser Entwicklung sind die massiven wirtschaftlichen Belastungen, die durch mangelnde Datenaktualität im Flugverkehrsmanagement entstehen. Schätzungen der International Air Transport Association (IATA) zufolge beliefen sich die Kosten durch Verzögerungen in Europa im letzten Jahrzehnt auf rund 16,1 Milliarden Euro. Ein erheblicher Teil dieser Summe resultiert nicht aus der Verspätung an sich, sondern aus der Unfähigkeit der Bodenstationen, rechtzeitig auf unvorhergesehene Änderungen zu reagieren. Die neue Schnittstelle nutzt aktuelle Abflugdaten und berechnet auf Basis hinterlegter Geschäftslogiken die voraussichtliche Ankunftszeit am Zielort. Sobald eine Abweichung von mindestens 15 Minuten zur geplanten Zeit auftritt, werden automatisierte Push-Benachrichtigungen an die Teams am Zielflughafen gesendet. Dieser digitale Informationsvorsprung soll es Bodenabfertigungsdiensten, Catering-Unternehmen und der Crewplanung ermöglichen, Ressourcen wie Personal und Gerät proaktiv umzuverteilen. Bisher waren viele Akteure am Boden auf manuelle Flugplanabfragen angewiesen, was bei kurzfristigen Änderungen oft zu blockierten Gates, unnötigen Wartezeiten für das Personal und verpassten Anschlussflügen für Passagiere führte. Zusätzliche Marktbeobachtungen unterstreichen den hohen Druck auf die Luftfahrtbranche, die Effizienz der Bodenprozesse zu steigern. Mit dem steigenden Passagieraufkommen nach der Pandemie sind die Pufferzeiten im Airline-Netzwerk deutlich geschrumpft. Die API wird über verschlüsselte Verbindungen bereitgestellt und ist als Abonnementdienst konzipiert, um eine nahtlose Integration in bestehende Flughafensysteme zu ermöglichen. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Vernetzung von Echtzeitdaten zwischen den verschiedenen Akteuren des Luftverkehrsökosystems eine wesentliche Voraussetzung ist, um die operationelle Leistungsfähigkeit auch bei unvorhersehbaren Störungen

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Luftfahrtverbände warnen vor drohendem Abfertigungschaos an EU-Außengrenzen

Die führenden Organisationen des europäischen Luftverkehrs, ACI EUROPE, Airlines for Europe (A4E) und der Weltluftfahrtverband IATA, schlagen Alarm wegen massiver Probleme bei der Einführung des neuen Schengen-Ein- und Ausreisesystems (EES). In einem dringenden Appell an den EU-Kommissar für Inneres und Migration, Magnus Brunner, weisen die Verbände darauf hin, dass bereits in der aktuellen Phase der schrittweisen Implementierung Wartezeiten von bis zu zwei Stunden an den Grenzkontrollen der Flughäfen zur Regel werden. Derzeit müssen bereits 35 % aller Drittstaatsangehörigen biometrisch registriert werden, was die vorhandene Infrastruktur und das Personal an ihre Belastungsgrenzen bringt. Die Branchenvertreter benennen drei Hauptursachen für die prekäre Lage: eine chronische Unterbesetzung der Grenzkontrollstellen durch die nationalen Behörden, erhebliche technologische Mängel bei den automatisierten Kontrollsystemen sowie eine mangelnde Akzeptanz der Frontex-Vorregistrierungs-App durch die Mitgliedstaaten. Ohne sofortige Korrekturen drohe in der bevorstehenden Sommerreisezeit im Juli und August ein völliger Zusammenbruch der Abfertigungsprozesse. Prognosen der Verbände gehen davon aus, dass sich die Wartezeiten bei einem Anstieg des Passagieraufkommens auf über vier Stunden verdoppeln könnten, was den Ruf Europas als Reiseziel nachhaltig beschädigen würde. Ein zentraler Forderungspunkt ist die Flexibilisierung der EU-Verordnung 2025/1534. Die Verbände verlangen von der Europäischen Kommission die rechtliche Bestätigung, dass die Mitgliedstaaten das EES-Verfahren bis Ende Oktober 2026 bei Bedarf teilweise oder vollständig aussetzen dürfen. Nach aktuellem Stand würden die Aussetzungsmechanismen pünktlich zum Beginn der Hauptreisesaison im Juli auslaufen. Die Luftfahrtindustrie kritisiert eine gravierende Diskrepanz zwischen der positiven Wahrnehmung der EU-Institutionen und der tatsächlichen betrieblichen Realität an den Terminals, wo Passagiere aus Nicht-EU-Ländern bereits jetzt mit erheblichen

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Abkühlung des US-Tourismusmarktes: Ursachen und wirtschaftliche Konsequenzen einer rückläufigen Besucherzahl

Der Tourismussektor in den Vereinigten Staaten von Amerika sieht sich im Jahr 2026 mit einer Zäsur konfrontiert. Erstmals seit dem Ende der globalen Pandemie verzeichneten die USA im vergangenen Jahr einen signifikanten Rückgang internationaler Gästezahlen. Während der weltweite Reiseverkehr laut Daten der Weltorganisation für Tourismus um vier Prozent zunahm, sanken die Einreisen in die USA im Jahr 2025 um 4,2 Prozent. Dieser Trend bricht mit der langjährigen Erholungsphase und führt zu massiven ökonomischen Einbußen. Schätzungen der US Travel Association zufolge blieben rund elf Millionen potenzielle Besucher dem Land fern, was einem Verlust von etwa 50 Milliarden US-Dollar an direkten Ausgaben entspricht. Experten führen diese Entwicklung auf eine Kombination aus restriktiver Einreisepolitik, wirtschaftlichen Unsicherheiten und einer veränderten Wahrnehmung der USA als Reiseziel zurück. Die Branche blickt nun mit gemischten Gefühlen auf die kommenden Monate, wobei sportliche Großereignisse wie die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 als Hoffnungsträger fungieren, aber auch strukturelle Herausforderungen verdeutlichen. Wirtschaftliche Auswirkungen auf Hotellerie und Luftfahrt Der Rückgang der Besucherzahlen hat unmittelbare Auswirkungen auf die Bilanz der US-amerikanischen Beherbergungsindustrie. Daten des Analyseunternehmens Costar belegen, dass der Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) seit dem Frühjahr 2025 kontinuierlich rückläufig ist. Besonders die gehobene Hotellerie in den großen Metropolen wie New York, Miami und Los Angeles, die stark von internationalen Langstreckenreisenden abhängig ist, spürt das Ausbleiben kaufkräftiger Gäste. Diese Entwicklung markiert das Ende einer Phase, in der steigende Zimmerpreise die inflationsbedingten Kostensteigerungen auffangen konnten. Nun zwingt die sinkende Nachfrage viele Betreiber zu Rabattaktionen, was die Gewinnmargen weiter unter Druck setzt. Auch die Luftfahrtbranche reagiert auf

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