Februar 18, 2026

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Februar 18, 2026

Wien: Austrian Airlines reduziert Zagreb-Strecke

Die Flugverbindungen zwischen den Hauptstädten Österreichs und Kroatiens erfahren im kommenden Sommerflugplan 2026 eine deutliche Umstrukturierung. Die nationale Fluggesellschaft Austrian Airlines, ein Tochterunternehmen der Lufthansa-Gruppe, reduziert ihr Angebot auf der Route Wien–Zagreb signifikant. Anstelle der ursprünglich anvisierten zehn bis zwölf wöchentlichen Rotationen sieht die aktuelle Planung lediglich sieben Verbindungen pro Woche vor. Diese Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund einer marktweiten Überprüfung der Rentabilität einzelner Kurzstrecken und einer verstärkten Konzentration auf hochfrequentierte Drehkreuz-Verbindungen innerhalb des Konzernnetzwerks. Während Austrian Airlines Kapazitäten abbaut, nutzt der Star-Alliance-Partner Croatia Airlines die entstehende Lücke zur deutlichen Ausweitung des eigenen Angebots. Die kroatische Fluggesellschaft verdoppelt ihre Frequenz auf dieser Strecke von bislang fünf auf nun zehn wöchentliche Flüge. Durch diese Kapazitätserweiterung festigt Croatia Airlines ihre Marktposition am Flughafen Franjo Tuđman in Zagreb und verbessert die Anbindung für Passagiere aus der Region an das Wiener Drehkreuz. Branchenbeobachter werten diesen Schritt als Teil einer engeren operativen Abstimmung innerhalb der Allianz, bei der regionale Partner verstärkt Zubringerleistungen übernehmen. Zusätzliche Daten aus der Luftverkehrswirtschaft deuten darauf hin, dass die Nachfrage auf der Kurzstrecke zwischen Wien und Zagreb zunehmend durch den Wettbewerb mit bodengebundenen Verkehrsmitteln sowie preisaggressive Angebote von Billigfliegern in der Region beeinflusst wird. Die Reduktion durch Austrian Airlines könnte zudem im Zusammenhang mit Triebwerkswartungen bei der Airbus-A320neo-Flotte stehen, die viele Fluggesellschaften derzeit zur temporären Streichung von Frequenzen zwingen. Croatia Airlines hingegen modernisiert derzeit ihre Flotte durch die schrittweise Einführung des Airbus A220, was der Airline effizientere Betriebskosten auf kürzeren Distanzen ermöglicht. Die Verschiebungen im Flugplan haben direkte Auswirkungen auf die

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Eurowings verbindet Düsseldorf ab März 2026 mit Mailand-Linate

Die Fluggesellschaft Eurowings baut ihr Angebot am Standort Düsseldorf weiter aus und nimmt zum Start des Sommerflugplans 2026 eine neue Verbindung in die norditalienische Metropole Mailand auf. Ab dem 29. März 2026 bedient die Lufthansa-Tochter den stadtnahen Flughafen Mailand-Linate. Geplant sind insgesamt elf wöchentliche Rotationen, die mit Flugzeugen der Airbus-A320-Familie, konkret den Modellen A319 und A320, durchgeführt werden. Diese strategische Entscheidung ergänzt das bestehende Portfolio der Airline, die bereits den größeren Flughafen Mailand-Malpensa von verschiedenen deutschen Standorten aus anfliegt. Der Flughafen Linate zeichnet sich durch seine unmittelbare Nähe zum Stadtzentrum aus, was ihn besonders für Geschäftsreisende und Städteurlauber attraktiv macht. Im Gegensatz zum deutlich weiter entfernten Flughafen Malpensa unterliegt Linate strengen Slot-Regelungen und Kapazitätsbeschränkungen, da der Airport primär dem europäischen Kurzstreckenverkehr vorbehalten ist. Branchenexperten werten die Aufnahme dieser Strecke als Reaktion auf die anhaltend hohe Nachfrage im Wirtschaftsverkehr zwischen dem bevölkerungsreichen Nordrhein-Westfalen und der Industrieregion Lombardei. Durch die elf wöchentlichen Flüge bietet Eurowings an den meisten Wochentagen Doppelfrequenzen an, was Tagesreisen ermöglicht. Zusätzliche Marktbeobachtungen zeigen, dass Eurowings mit dieser Verbindung direkt in den Wettbewerb zu anderen europäischen Carriern tritt, die den Flughafen Linate als Premium-Standort nutzen. Die Lufthansa-Gruppe festigt damit ihre Position an ihrem wichtigen Drehkreuz Düsseldorf, nachdem sie dort in den letzten Jahren ihre Kapazitäten schrittweise konsolidiert hat. Für Passagiere aus dem Einzugsgebiet Rhein-Ruhr bedeutet die neue Route eine signifikante Zeitersparnis bei der Anreise in das Herz Mailands, da der Transfer vom Flughafen Linate zum Domplatz oft nur rund 20 Minuten in Anspruch nimmt. Die neuen Flüge sind bereits

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Deutsche Urlauber planen 2026 trotz knapper Budgets mehrere Reisen

Das Reisejahr 2026 ist in Deutschland von einer hohen Reisebereitschaft bei gleichzeitig wachsender Preissensibilität geprägt. Eine aktuelle repräsentative Erhebung der Postbank unter mehr als 2.100 Teilnehmern zeigt, dass rund zwei Drittel der Bevölkerung private Reisen planen, wobei ein Großteil sogar mehrfache Trips ins Auge fasst. Diese Stabilität im Konsumverhalten steht im Kontrast zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen: Knapp 61 Prozent der Befragten geben an, aufgrund gestiegener Kosten ihr Budget strenger zu kontrollieren oder ihre ursprünglichen Pläne bereits reduziert zu haben. Besonders für Zielländer wie Österreich, für die Deutschland die wichtigste Herkunftsgruppe darstellt, bedeutet dies eine zwar stabile, aber preisbewusstere Nachfrage. Die anhaltende Teuerung bei Lebensmitteln und Dienstleistungen wird als Hauptgrund für die finanzielle Vorsicht angeführt. Obwohl die allgemeine Inflationsrate im Januar 2026 mit 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr moderat ausfällt, belasten die kumulierten Preissteigerungen der vergangenen Jahre die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte weiterhin spürbar. Experten der Deutschen Bank beobachten eine deutliche Tendenz zu günstigeren Reisezielen und kürzeren Aufenthalten. Pauschalreisen und gastronomische Dienstleistungen am Urlaubsort sind von überdurchschnittlichen Preiserhöhungen betroffen, was dazu führt, dass Reisende verstärkt auf Last-Minute-Angebote oder Unterkünfte in der Nebensaison ausweichen. Bei der Finanzierung ihrer Reisen setzen die Deutschen weiterhin auf konservative Methoden. Die Umfrage belegt, dass die Aufnahme von Krediten für den Urlaub für die überwältigende Mehrheit keine Option darstellt; lediglich vier Prozent der Befragten ziehen Raten- oder Dispokredite in Erwägung. Stattdessen dienen bei einmaligen Reisen primär Ersparnisse als Geldquelle, während Vielreisende ihre Ausflüge überwiegend aus dem laufenden Einkommen bestreiten. Diese Disziplin bei der Urlaubsfinanzierung unterstreicht

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Royal Schiphol Group vermeldet signifikante Gewinnsteigerung und Passagierplus

Der Flughafen Amsterdam-Schiphol hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer positiven Bilanz abgeschlossen. Mit insgesamt 68,8 Millionen abgefertigten Passagieren verzeichnete das wichtigste niederländische Luftfahrt-Drehkreuz ein Wachstum von 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die gesamte Royal Schiphol Group, zu der auch die Regionalflughäfen Eindhoven und Rotterdam Den Haag gehören, konnte ein Passagieraufkommen von insgesamt 78,1 Millionen Fluggästen vermelden. Trotz einer Erhöhung der Flugbewegungen um lediglich ein Prozent stieg der operative Gewinn der Gruppe massiv auf 550 Millionen Euro an, was nahezu einer Verdopplung gegenüber dem Vorjahresergebnis von 291 Millionen Euro entspricht. Der wirtschaftliche Erfolg wird maßgeblich auf eine Anpassung der Gebührenstruktur sowie auf gestiegene Erlöse aus dem Passagierverkehr zurückgeführt. Der Umsatz kletterte um 23 Prozent auf über 2,76 Milliarden Euro. Finanzvorstand Robert Carsouw betonte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit einer soliden Kapitalbasis, da der Flughafenbetreiber ein beispielloses Investitionsprogramm verfolgt. Allein im vergangenen Jahr flossen über eine Milliarde Euro in Instandhaltungsmaßnahmen und Qualitätsverbesserungen. Bis zum Jahr 2035 plant die Gruppe Gesamtinvestitionen in Höhe von zehn Milliarden Euro, um die Infrastruktur zu modernisieren und die operative Effizienz weiter zu steigern. Ein zentraler Aspekt der neuen Betriebsstrategie ist die Steuerung der Lärmbelastung durch finanzielle Anreize. Durch die Einführung differenzierter Start- und Landeentgelte wurde der Einsatz modernerer und leiserer Flugzeugtypen forciert. Im Zeitraum von April bis Dezember 2025 fielen bereits rund ein Drittel aller Flugbewegungen in die leisesten Kategorien, was eine deutliche Verschiebung der Flottenstruktur am Standort Amsterdam signalisiert. Gleichzeitig konnte die Abfertigungsqualität verbessert werden: Die Passagierzufriedenheit erreichte den höchsten Wert seit einem Jahrzehnt, wobei

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Reaktion auf verschärfte US-Sicherheitskontrollen: Deutsche Reisebranche führt finanzielle „Einreise-Garantie“ ein

Die Ankündigung der US-Regierung, die Einreisekontrollen für internationale Gäste signifikant zu verschärfen, hat in der deutschen Tourismuswirtschaft eine Welle der Verunsicherung ausgelöst. Im Fokus der geplanten Maßnahmen stehen tiefgreifende Datenabfragen, die weit über das bisherige Maß hinausgehen und unter anderem die Offenlegung von Social-Media-Profilen sowie detaillierte Informationen über Familienangehörige umfassen. Während Branchenexperten und Reiserechtler die rechtliche Lage sondieren, hat der Hamburger Nordamerika-Spezialist Canusa Touristik als erster deutscher Veranstalter eine strategische Marktbewegung vollzogen: Eine kostenlose Einreise-Absicherung soll das finanzielle Risiko der Kunden abfedern. In dem unwahrscheinlichen Fall, dass Reisenden trotz korrekt ausgefüllter Unterlagen die Einreise an der US-Grenze verweigert wird, erstattet das Unternehmen den gesamten Reisepreis zurück. Diese Maßnahme zielt darauf ab, das Vertrauen in die Destination USA zu stabilisieren, die traditionell zu den wichtigsten Fernreisezielen für deutsche Touristen gehört. Trotz der politisch aufgeheizten Debatte betonen Touristiker, dass die Einreiseverfahren bei ordnungsgemäßer Vorbereitung weiterhin effizient ablaufen, während Juristen klarstellen, dass verschärfte Kontrollen allein noch keinen Grund für kostenlose Stornierungen darstellen. Hintergrund der geplanten Verschärfungen und Datenabfragen Die Diskussionen um neue Einreisebestimmungen der Vereinigten Staaten haben eine neue Qualität erreicht. Es geht nicht mehr nur um die bekannten Fragen im Esta-Verfahren, sondern um eine umfassende digitale Durchleuchtung. Die US-Heimatschutzbehörden planen, von Reisenden – auch aus Ländern des Visa Waiver Programms wie Deutschland – Informationen über Telefonnummern der letzten fünf Jahre sowie E-Mail-Adressen der letzten zehn Jahre einzufordern. Besonders umstritten ist die Abfrage von Social-Media-Handles, die es den Behörden ermöglichen soll, öffentliche Äußerungen und Kontakte der Reisenden zu überprüfen. Zusätzlich stehen detaillierte Angaben

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Jubiläumsfeierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen der Aida-Flotte in Hamburg

Die Rostocker Kreuzfahrtgesellschaft Aida Cruises begeht im Juni 2026 ihr 30-jähriges Firmenjubiläum. Das Unternehmen, das im Jahr 1996 mit der Indienststellung der heutigen Aidacara den Grundstein für das moderne Clubschiff-Konzept in Deutschland legte, plant zu diesem Anlass umfassende Feierlichkeiten. Den zentralen Höhepunkt bildet ein Zusammentreffen mehrerer Flottenmitglieder im Hamburger Hafen. Am 7. Juni 2026 werden sich die Schiffe Aidaperla, Aidasol und Aidaprima auf der Elbe zu einer Geburtstagsparade formieren, um die drei Jahrzehnte umfassende Unternehmensgeschichte vor der Kulisse der Hansestadt zu inszenieren. Um den runden Geburtstag herum hat die Reederei zwei spezielle Event-Reisen konzipiert, die unter der Rubrik „Aida Specials“ vermarktet werden. Die einwöchigen Fahrten führen entlang der norwegischen Küste und kombinieren klassische Kreuzfahrtziele wie Bergen, Stavanger und das Nordfjordeid mit einem erweiterten Unterhaltungsprogramm an Bord. Für die musikalische Gestaltung wurden verschiedene namhafte Künstler verpflichtet. Während auf der Aidaperla die deutsche Popgruppe No Angels sowie das DJ-Trio Live Beats auftreten, setzt die Aidaprima auf Stimmungsmusik der Hermes House Band und elektronische Klänge von DJ Antoine. Wirtschaftshistorisch markiert dieses Jubiläum eine signifikante Entwicklung in der europäischen Touristikbranche. Seit der Übernahme durch den US-amerikanischen Carnival-Konzern im Jahr 2003 wurde die Flotte kontinuierlich ausgebaut und modernisiert. Aktuelle Branchendaten belegen, dass das Segment der Themenkreuzfahrten, zu denen auch diese Jubiläumsreisen zählen, eine immer wichtigere Rolle für die Auslastung der Schiffe spielt. Durch die Einbindung prominenter Gaststars und exklusiver Live-Auftritte zielt das Unternehmen darauf ab, sowohl langjährige Stammkunden als auch neue Zielgruppen anzusprechen und die Markenbindung weiter zu festigen. Die logistische Durchführung der Parade in

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Kritischer Vorfall am Flughafen Guarulhos: Startabbruch einer Latam Boeing 777 nach der Rotation

Am Sonntagabend ereignete sich auf dem internationalen Flughafen São Paulo-Guarulhos ein außergewöhnlicher und hochriskanter Zwischenfall im Luftverkehr. Eine Boeing 777-300ER der Fluggesellschaft Latam Brasil, die sich auf dem Weg nach Lissabon befand, brach den Startvorgang bei extrem hoher Geschwindigkeit ab, obwohl sich das Bugrad bereits in der Luft befand. Videoaufnahmen dokumentieren, wie die Maschine mit der Registrierung PT-MUH den Rotationsvorgang einleitete, bevor die Besatzung die Nase abrupt senkte und eine maximale Notbremsung einleitete. Das schwere Langstreckenflugzeug kam erst kurz vor dem Ende der 3.700 Meter langen Startbahn 10L zum Stehen. Erste Berichte weisen auf glühende Bremsen und massive Reifenschäden hin, was die enorme kinetische Energie verdeutlicht, die bei diesem Manöver vernichtet werden musste. Dieser Vorfall wirft komplexe Fragen zur Startleistung und zu den Entscheidungsprozessen im Cockpit auf, insbesondere da ein Abbruch nach Erreichen der Entscheidungsgeschwindigkeit V1 als eines der gefährlichsten Manöver in der kommerziellen Luftfahrt gilt. Details zum Flugverlauf und dem technischen Equipment Flug LA8146 ist eine etablierte Nachtverbindung zwischen São Paulo und der portugiesischen Hauptstadt. Am betroffenen Sonntag wurde die Route von einer 13 Jahre alten Boeing 777-300ER bedient, einem Flugzeugtyp, der für seine Zuverlässigkeit und hohe Kapazität von bis zu 410 Passagieren bekannt ist. Nach einer etwa eineinhalbstündigen Verspätung rollte die Maschine gegen 19:00 Uhr Ortszeit zur Startposition. Daten aus Aufzeichnungen und Flugverfolgungssystemen legen nahe, dass das Flugzeug eine Geschwindigkeit von etwa 178 Knoten (ca. 330 km/h) erreichte, bevor die Entscheidung zum Abbruch fiel. Nachdem die Bremsung eingeleitet worden war, kam das Flugzeug auf einer parallelen Rollbahn zum

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Indische Luftfahrtbehörde verhängt Geldstrafe gegen Air India wegen Sicherheitsmängeln

Die indische Zivilluftfahrtbehörde DGCA hat gegen die nationale Fluggesellschaft Air India eine Geldstrafe in Höhe von 110.350 US-Dollar verhängt. Grund für die Sanktion ist der Einsatz eines Airbus A320, der Ende November 2025 insgesamt acht Linienflüge ohne ein gültiges Lufttüchtigkeitszeugnis absolviert hat. Die Maschine beförderte dabei Passagiere auf den hochfrequentierten Routen zwischen Neu-Delhi, Mumbai, Bengaluru und Hyderabad, obwohl das gesetzlich vorgeschriebene Airworthiness Review Certificate (ARC) bereits abgelaufen war. Die Behörde wertet den Vorfall als schwerwiegenden Verstoß gegen die Sicherheitsvorschriften, der das Vertrauen der Öffentlichkeit in die zweitgrößte Fluggesellschaft des Landes erheblich beschädigt habe. In einer vertraulichen Anordnung, die dem Management der Fluggesellschaft zugestellt wurde, übt die Aufsichtsbehörde deutliche Kritik an der internen Organisationsstruktur des Unternehmens. Der stellvertretende Generaldirektor Maneesh Kumar machte Air-India-Chef Campbell Wilson direkt für die Versäumnisse verantwortlich und stellte systemische Mängel in der Überwachung der Compliance-Prozesse fest. Laut indischen Medienberichten ist dies nicht der erste Vorfall dieser Art; die Fluggesellschaft stand bereits in der Vergangenheit aufgrund mangelhafter Wartungsprotokolle und Verstößen gegen Ruhezeitregelungen für das Personal unter Beobachtung. Das jährliche Zertifikat, welches erst nach bestandenen Sicherheits- und Konformitätsprüfungen ausgestellt wird, gilt als fundamentale Voraussetzung für den kommerziellen Flugbetrieb. Die Fluggesellschaft räumte die Fehler nach Abschluss einer internen Untersuchung ein und bestätigte das Bestehen erheblicher Defizite in der Unternehmenskultur bezüglich der Einhaltung gesetzlicher Standards. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass Air India unter der Führung der Tata-Gruppe derzeit eine umfassende Modernisierung durchläuft, bei der hunderte neue Flugzeuge bestellt wurden. Solche sicherheitstechnischen Fehltritte könnten jedoch die ehrgeizigen Expansionspläne bremsen, da die internationale

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Kurszuwachs und Marktkapitalisierung ebnen den Weg: Die Lufthansa steht vor einer Rückkehr in den Dax 40

Die Zusammensetzung des deutschen Leitindex Dax 40 könnte im März 2026 eine markante Änderung erfahren. Nach aktuellen Marktbeobachtungen und Analysen von Finanzinstituten wie der Landesbank Baden-Württemberg verdichten sich die Anzeichen für ein Comeback der Deutschen Lufthansa AG in der obersten deutschen Börsenliga. Die Aktie des Luftfahrtkonzerns hat seit dem Herbst 2025 einen deutlichen Wertzuwachs erfahren und profitiert von einer stabilisierten operativen Lage sowie einer optimierten Kostenstruktur. Während die Fluggesellschaft im September 2025 den Wiederaufstieg noch knapp verfehlte, hat die Marktkapitalisierung des Streubesitzes mittlerweile ein Niveau erreicht, das eine Aufnahme in den Index sehr wahrscheinlich macht. Im Gegenzug gilt der Online-Modehändler Zalando aufgrund anhaltender Kursverluste und wachsender Konkurrenz als potenzieller Abstiegskandidat. Die endgültige Entscheidung über die Neuzusammensetzung wird die Deutsche Börse am 4. März 2026 im Rahmen ihrer vierteljährlichen Indexprüfung treffen, wobei die Änderungen zum 23. März wirksam würden. Erfolgreicher Turnaround nach der Krise Die Geschichte der Lufthansa im Dax ist eng mit den globalen wirtschaftlichen Verwerfungen der letzten Jahre verknüpft. Im Juni 2020 musste der Konzern den Leitindex verlassen, nachdem die Reisebeschränkungen infolge der Pandemie das Geschäftsmodell nahezu vollständig zum Erliegen gebracht hatten. Nur durch ein staatliches Rettungspaket konnte die Insolvenz abgewendet werden. Inzwischen hat sich das Bild grundlegend gewandelt: Die staatlichen Beteiligungen wurden vollständig zurückgeführt, und die Kernmarke Lufthansa Airlines ist in die Gewinnzone zurückgekehrt. Ein entscheidender Faktor für den jüngsten Kursanstieg von über 20 Prozent ist die verbesserte operative Stabilität. Durch eine konsequente Modernisierung der Flotte und eine effizientere Planung konnten die Kosten für unvorhergesehene Flugausfälle und Entschädigungen

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Wien: Anpassung der Flugzeiten bei Eva Air

Die taiwanesische Fluggesellschaft Eva Air nimmt mit Beginn des Sommerflugplans 2026 eine strategische Änderung ihrer Abflugzeiten ab dem Flughafen Wien vor. Ab dem 29. März 2026 wird der Flug BR62, der die Strecke über Bangkok nach Taipeh bedient, auf eine frühere Startzeit um 16:00 Uhr vorverlegt. Diese Anpassung gilt für die Flugtage Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Durch die vorzeitige Ankunft in Bangkok um 07:10 Uhr und in Taipeh um 13:25 Uhr am jeweils folgenden Tag reagiert die Airline auf die Bedürfnisse von Passagieren, die eine optimierte Zeitplanung für ihre Ankunft in Südost- und Ostasien bevorzugen. Hintergrund dieser Flugplanänderung ist die signifikante Verbesserung der Transfermöglichkeiten am Drehkreuz in Taipeh. Mit der neuen Ankunftszeit am frühen Nachmittag verkürzen sich die Wartezeiten für Anschlussflüge in das weitverzweigte Netzwerk der Airline in Asien erheblich. Insbesondere Destinationen wie Hongkong, Seoul, Manila und Fukuoka, deren Weiterflüge nach 15:00 Uhr Ortszeit starten, sind nun effizienter erreichbar. Branchenanalysen deuten darauf hin, dass Eva Air durch diese Maßnahme ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen asiatischen Carriern am Standort Wien stärkt, indem sie die Gesamtreisezeit für Umsteigepassagiere reduziert. Die Direktverbindungen von Wien nach Taipeh, die jeweils montags, donnerstags und samstags bedient werden, bleiben von dieser Neuregelung unberührt und behalten ihre angestammten Zeitnischen im Flugplan. Der Sommerflugplan 2026, der diese Änderungen beinhaltet, ist bis zum 24. Oktober 2026 gültig. Eva Air setzt auf der Strecke ab Wien weiterhin modernes Langstreckengerät des Typs Boeing 777-300ER ein, das über eine Drei-Klassen-Konfiguration verfügt. Experten werten die Anpassung der Flugzeiten auch als Reaktion auf die steigende

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