Februar 20, 2026

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Februar 20, 2026

Iberia weitet Nordamerika-Programm für die Sommersaison 2026 massiv aus

Die spanische Fluggesellschaft Iberia bereitet sich auf ihre bisher umfangreichste Sommersaison im Nordatlantik-Verkehr vor. Ab dem 29. März 2026 erhöht das Unternehmen seine Kapazitäten in die USA und nach Kanada auf insgesamt 1.280.254 Sitzplätze. Dies entspricht einer Steigerung von rund 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit bis zu 166 wöchentlichen Verbindungen baut die Fluggesellschaft ihre Präsenz deutlich aus, wobei insbesondere die Integration neuer Flugzeugtypen wie des Airbus A321XLR eine zentrale Rolle spielt. Dieser Langstrecken-Jet mit schmalem Rumpf ermöglicht es der Airline, auch weniger stark frequentierte Ziele oder zusätzliche Frequenzen wirtschaftlich effizient zu bedienen. Ein Schwerpunkt der Expansion liegt auf der Metropolregion New York. Durch die Einführung einer neuen täglichen Verbindung zum Flughafen Newark Liberty ergänzt Iberia die bestehenden zwei täglichen Flüge zum JFK-Flughafen. Damit stehen künftig drei tägliche Verbindungen zwischen Madrid und New York zur Verfügung, was die Kapazität auf dieser strategisch wichtigen Route um 43 Prozent steigert. Die Bedienung von Newark zielt vor allem auf den Geschäftsreiseverkehr ab, da der Flughafen einen schnellen Zugang zum Finanzdistrikt von Manhattan bietet. Parallel dazu wird die im Oktober eröffnete Verbindung nach Orlando erstmals über eine gesamte Sommersaison mit drei wöchentlichen Flügen betrieben. In den Vereinigten Staaten bedient Iberia insgesamt neun Ziele. Neben der Verdichtung des Angebots nach New York werden Städte wie Boston und Miami mit zwei täglichen Flügen angeflogen. Dallas, Chicago und Washington erhalten tägliche Verbindungen, während Los Angeles in den Hochsommermonaten Juni bis August ebenfalls auf eine tägliche Frequenz hochgestuft wird. San Francisco bleibt mit drei wöchentlichen Flügen im Programm.

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Logistik und Leerflüge: Die Flugbereitschaft der Bundeswehr unter parlamentarischer Beobachtung

Die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung steht erneut im Zentrum einer Debatte über die operative Effizienz und die Stationierung ihrer Flotte. Neue Zahlen aus dem Verteidigungsministerium, die infolge einer parlamentarischen Anfrage der Gruppe Die Linke veröffentlicht wurden, legen offen, dass im zweiten Halbjahr 2025 die Anzahl der Flüge ohne offizielle Regierungsvertreter die Zahl der beförderten Delegationen deutlich überstieg. Im Zeitraum vom 6. Mai 2025, dem Tag des Amtsantritts der Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz, bis zum Jahresende wurden 488 Flüge mit Kabinettsmitgliedern oder dem Bundespräsidenten registriert. Diesen stehen jedoch 700 sogenannte Bereitstellungsflüge gegenüber. Diese Diskrepanz zwischen Passagierflügen und Leerflügen nährt die politische Diskussion um die Beibehaltung des Standorts Köln-Wahn und die allgemeine Nutzung staatlicher Transportressourcen in Zeiten knapper Haushalte. Struktur und Stationierung als Kostentreiber Der Kern der Problematik liegt in der geografischen Trennung von Regierungsstandort und Heimatstützpunkt der Flugbereitschaft. Während sich der politische Betrieb nahezu vollständig in Berlin konzentriert, ist der Großteil der Flugzeuge und das Personal des 1. Lufttransportgeschwaders weiterhin auf dem Flughafen Köln/Bonn stationiert. Ein Bereitstellungsflug wird immer dann notwendig, wenn eine Maschine von Köln nach Berlin-Brandenburg fliegen muss, um dort den Bundeskanzler, Minister oder den Bundespräsidenten aufzunehmen. Nach Abschluss einer Reise kehren die Maschinen oft ohne Passagiere nach Köln zurück, sofern kein unmittelbarer Anschlussauftrag vorliegt. Kritiker wie der Abgeordnete Dietmar Bartsch bezeichnen diese Regelung als teuren Konstruktionsfehler, der seit dem Umzug der Regierung von Bonn nach Berlin vor über drei Jahrzehnten besteht. Zwar gibt es in Berlin eine Außenstelle der Flugbereitschaft mit Hubschraubern für den Kurzstreckenverkehr, die

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Iberia und Allianz Partners verlängern langjährige Zusammenarbeit im Versicherungsbereich

Die spanische Fluggesellschaft Iberia, ein Kernunternehmen der International Airlines Group (IAG), und der Versicherungskonzern Allianz Partners setzen ihre strategische Kooperation fort. Wie beide Unternehmen bekannt gaben, wurde der bestehende Vertrag um weitere zwei Jahre verlängert. Damit steuert die Partnerschaft im Jahr 2026 auf ihr zwanzigjähriges Bestehen zu. Die Zusammenarbeit, die bereits im Jahr 2006 initiiert wurde, deckt mittlerweile 13 globale Märkte ab. Neben den etablierten europäischen Kernmärkten wurde die Kooperation zuletzt gezielt auf Nordamerika und Mexiko ausgeweitet, um den Anforderungen auf den wichtigen Transatlantikrouten der Fluggesellschaft gerecht zu werden. Das Dienstleistungspaket umfasst verschiedene Versicherungslösungen, die direkt in den digitalen Buchungsprozess der Airline integriert sind. Fluggäste können Schutzleistungen wie Reiserücktrittskostenversicherungen, Auslandskrankenversicherungen sowie Entschädigungsmodelle bei Gepäckverlust oder Verspätungen über die Webseite oder die mobile App beziehen. Auch über Funktionen wie „Meine Buchung verwalten“ und während des Online-Check-ins werden diese Zusatzleistungen angeboten. Ziel dieser tiefen technologischen Einbindung ist es, den Passagieren eine lückenlose Absicherung vor, während und nach der Flugreise zu ermöglichen und gleichzeitig die Erlöse im Bereich der Zusatzleistungen (Ancillaries) zu stabilisieren. Für Iberia stellt die Kooperation einen wesentlichen Bestandteil des Revenue Managements dar. Durch das Angebot individualisierter Versicherungsprodukte versucht die Fluggesellschaft, das Vertrauen der Reisenden zu stärken und das Kundenerlebnis durch zusätzliche Sicherheitsoptionen zu verbessern. Allianz Partners nutzt die Plattform der Airline, um Millionen von Kunden Zugang zu Assistance-Leistungen zu verschaffen. Branchenbeobachter werten die Verlängerung als Zeichen für die Stabilität im B2B2C-Sektor der Reiseversicherungen, in dem langfristige Bindungen zwischen Carriern und Versicherern aufgrund der komplexen regulatorischen Anforderungen in verschiedenen Ländern von

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Ryanair forciert Fertigstellung des Wartungshangars am BER

Die irische Fluggesellschaft Ryanair treibt ihre Investitionspläne am Flughafen Berlin-Brandenburg trotz der aktuell schwierigen Rahmenbedingungen im deutschen Luftverkehrsmarkt voran. Wie das Unternehmen kürzlich gegenüber Airliners.de bestätigte, steht die Eröffnung des neuen Wartungshangars unmittelbar bevor und ist für den Zeitraum Juni oder Juli 2026 terminiert. Mit diesem Projekt schafft die Fluggesellschaft eine signifikante Kapazitätserweiterung für ihre Instandhaltungssparte Ryanair Engineering Germany, die bereits seit 2018 vom Standort Schönefeld aus die technische Betreuung der gesamten in Deutschland stationierten Flotte koordiniert. Der neue Komplex ist darauf ausgelegt, drei Maschinen der gängigen Mittelstreckentypen gleichzeitig aufzunehmen, was die Effizienz der Wartungsabläufe am Boden erheblich steigern wird. Damit verbunden ist ein deutlicher Zuwachs an qualifizierten Fachkräften in der Region: Über 100 neue Arbeitsplätze im Bereich der Flugzeugtechnik und Logistik sollen entstehen. Die Rekrutierungsmaßnahmen für den Standort laufen bereits auf Hochtouren, um pünktlich zum Sommer den vollen Betrieb aufnehmen zu können. Strategische Bedeutung der neuen Wartungsbasis Die Errichtung eines eigenen Hangars am Berliner Flughafen markiert einen Wendepunkt in der operativen Aufstellung von Ryanair in Deutschland. Bisher stützte sich das Unternehmen am BER auf bestehende Infrastrukturen oder kleinere Kapazitäten, die dem rasanten Wachstum der vergangenen Jahre kaum noch gerecht wurden. Mit der neuen Einrichtung sichert sich der Billigflieger eine weitreichende Unabhängigkeit von externen Dienstleistern. Marcel Pouchain Meyer, der als Country Manager für die Region zuständig ist, unterstrich in einem Fachinterview die Relevanz dieses Schrittes. Er betonte, dass die physische Präsenz vor Ort entscheidend sei, um die hohen Sicherheitsstandards und die strikten Zeitpläne der Airline einzuhalten. Der Bauantrag für das

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Kaufkraftanalyse 2026: Euro legt in Fernreisezielen massiv zu

Der Finanzdienstleister Wise hat im Februar 2026 eine umfassende Analyse zur Kaufkraft des Euro in den 50 beliebtesten Reisezielen außerhalb der Eurozone veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen deutliche Verschiebungen bei den Wechselkursen, die das Reisebudget deutscher Urlauber massiv beeinflussen. Spitzenreiter bei der Wertsteigerung ist die Türkei: Hier ist der Euro im Vergleich zum Vorjahr um 26,8 Prozent mehr wert. Auch im asiatischen Raum profitieren Reisende von einer starken europäischen Währung; insbesondere in Vietnam und Indien stieg die Kaufkraft um über 15 Prozent, während Südkorea und Japan Zuwächse zwischen 12 und 13 Prozent verzeichnen. Überraschend stark präsentiert sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar. In den Vereinigten Staaten, die jährlich von über fünf Millionen Deutschen besucht werden, kletterte der Wert der Gemeinschaftswährung um 10,7 Prozent. Diese Entwicklung setzt sich in Kanada mit einem Plus von 7,6 Prozent fort. Finanzexperten führen diese Dynamik auf die unterschiedlichen Zinspolitiken der Zentralbanken sowie auf wirtschaftliche Anpassungsprozesse in den jeweiligen Schwellenländern zurück. Für deutsche Touristen bedeutet dies, dass Fernreisen in den Dollar-Raum sowie nach Nahost – etwa Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate – preislich attraktiver geworden sind als im Vorjahreszeitraum. Gegensätzlich verhält sich die Situation im europäischen Ausland. In Schweden hat der Euro am stärksten an Boden verloren; die Kaufkraft sank hier um rund 7,5 Prozent auf einen Kurs von 10,56 schwedischen Kronen. Auch in Ungarn, Mexiko und Tschechien müssen deutsche Urlauber mit einem Wertverlust zwischen drei und sieben Prozent kalkulieren. Die Schweiz bleibt mit einem Minus von etwa 1,5 Prozent ebenfalls ein teureres Pflaster für

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Medizinische Zwischenfälle über Westafrika: Zweifache Flugumkehr bei United Airlines

Ein außergewöhnliches Zusammentreffen medizinischer Notfälle hat den Flugbetrieb der US-amerikanischen Fluggesellschaft United Airlines auf einer ihrer wichtigsten Transatlantikverbindungen von Afrika in die Vereinigten Staaten massiv beeinträchtigt. Am Montag, dem 16. Januar 2026, musste ein Linienflug von Lagos nach Washington D.C. aufgrund einer Verkettung unvorhersehbarer Ereignisse abgebrochen werden. Was als Routineflug über dem afrikanischen Kontinent begann, entwickelte sich zu einer komplexen logistischen Operation, die sowohl das medizinische Geschick der Besatzung als auch das operative Krisenmanagement der Fluggesellschaft forderte. Innerhalb weniger Stunden kam es an Bord derselben Maschine zu zwei völlig voneinander unabhängigen medizinischen Krisensituationen, die schlussendlich dazu führten, dass das Flugzeug zweimal an seinen Ausgangspunkt zurückkehren musste. Dieser Vorfall unterstreicht die immensen Herausforderungen, denen Langstreckenflüge in Regionen mit begrenzter infrastruktureller Ausweichmöglichkeit ausgesetzt sind, und wirft ein Schlaglicht auf die strengen regulatorischen Rahmenbedingungen bezüglich der Dienstzeiten von Flugbesatzungen. Dramatische Wehen über dem afrikanischen Festland Der Flug UA613, durchgeführt mit einer Boeing 787-8 Dreamliner, startete planmäßig am Flughafen Murtala Muhammed in Lagos mit Kurs auf den internationalen Flughafen Washington-Dulles. Kurze Zeit nach dem Erreichen der Reiseflughöhe und noch während sich die Maschine über westafrikanischem Staatsgebiet befand, wurde die Besatzung über einen medizinischen Notfall in der Kabine informiert. Eine Passagierin befand sich in den fortgeschrittenen Stadien der Geburtswehen. In solchen Situationen greifen weltweit standardisierte Protokolle: Die Flugbegleiter leisteten erste Hilfe und suchten unter den Passagieren nach medizinisch geschultem Personal, während das Cockpit umgehend Kontakt mit dem bodengestützten medizinischen Beratungsdienst der Fluggesellschaft aufnahm. In Absprache mit den Spezialisten am Boden und angesichts der Dringlichkeit einer

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Expansion von Jö Reisen durch Kooperation mit Dertour Austria

Das Reiseportal Jö Reisen, eine Kooperation zwischen dem jö Bonus Club und dem Reiseveranstalter Dertour Austria, verzeichnet ein Jahr nach seinem Markteintritt eine deutliche Ausweitung seines Portfolios. Das Angebot umfasst mittlerweile rund 12.000 Reisepakete und zielt darauf ab, die Kundenbindung durch die Verknüpfung von Urlaubsreisen mit dem österreichischen Multipartner-Loyalitätsprogramm zu stärken. Ein zentrales Element dieser Strategie ist die Integration von Disneyland Paris, das nun exklusiv im österreichischen Online-Direktvertrieb über die Plattform verfügbar ist. Damit erweitert das Unternehmen sein Segment für Familien- und Erlebnisreisen um eine international renommierte Destination. Die Partnerschaft nutzt die umfangreiche Datenbasis des jö Bonus Clubs, um maßgeschneiderte Angebote für die Mitglieder zu erstellen. Neben Städtereisen und Themenparks wie dem Legoland Feriendorf liegt der Fokus im Sommerflugplan 2026 verstärkt auf klassischen Badeurlauben im Mittelmeerraum, darunter Ziele in Griechenland, Zypern, Spanien und Kroatien. Durch die Bündelung von Flug-, Hotel- und Transferleistungen als Pauschalreise spricht Jö Reisen eine Zielgruppe an, die Wert auf eine unkomplizierte Abwicklung und garantierte Qualitätsstandards legt. Ergänzt wird dies durch Kreuzfahrten im westlichen Mittelmeer und Rundreisen, etwa in der Region Andalusien. Wirtschaftlich basiert das Modell auf einem direkten Rückvergütungssystem: Für jede abgeschlossene Buchung werden dem Kundenkonto 500 „Ös“ gutgeschrieben. Diese Bonuspunkte können nach Beendigung der Reise bei zahlreichen Partnerbetrieben im österreichischen Einzelhandel und Dienstleistungssektor gegen Rabatte beim täglichen Einkauf eingelöst werden. Laut Geschäftsführung führt diese Verzahnung von Reisekonsum und Alltagsvorteil zu einer hohen Wiederbuchungsrate. Besonders regionale Angebote wie das Aldiana Salzkammergut oder Schiffsreisen entlang der kroatischen Küste haben sich als stabile Buchungstreiber innerhalb der jö-Mitgliedschaft etabliert.

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Rekordgewinne und strategische Expansion: Air France-KLM festigt Marktposition im globalen Luftverkehr

Die europäische Airline-Gruppe Air France-KLM blickt auf eines der wirtschaftlich erfolgreichsten Geschäftsjahre ihrer Geschichte zurück. Dank einer Kombination aus signifikant gestiegenen Ticketpreisen und einer Entspannung an den Energiemärkten konnte der Konzern seinen Überschuss im Jahr 2025 auf fast 1,6 Milliarden Euro steigern, was annähernd einer Verfünffachung des Vorjahresergebnisses entspricht. Trotz der komplexen weltpolitischen Lage verzeichnete das Unternehmen eine ungebrochene Nachfrage im Premium-Segment, insbesondere auf den lukrativen Transatlantikrouten zwischen Europa und Nordamerika. Konzernchef Ben Smith sieht in diesen Zahlen das Fundament für einen weiteren aggressiven Geschäftsausbau im Jahr 2026. Die Strategie zielt dabei klar auf eine qualitative Aufwertung des Angebots ab, wobei Investitionen in exklusive Reiseklassen und die Erweiterung der Kapazitäten im Mittelpunkt stehen. Während die operative Marge durch Effizienzsteigerungen verbessert wurde, bereitet sich die Gruppe nun darauf vor, die Marktanteile der Marken Air France, KLM und Transavia durch gezielte Flotteninvestitionen und Netzwerkerweiterungen weiter auszubauen. Die wirtschaftlichen Treiber hinter dem Bilanzsprung Der massive Gewinnanstieg der Gruppe ist das Resultat einer konsequenten Ertragssteuerung. Der Umsatz kletterte im vergangenen Geschäftsjahr um fünf Prozent auf gut 33 Milliarden Euro, während der operative Gewinn um ein Viertel auf über zwei Milliarden Euro anstieg. Damit übertraf die französisch-niederländische Allianz die Prognosen der meisten Branchenanalysten deutlich. Ein wesentlicher Faktor für diesen Erfolg war die hohe Zahlungsbereitschaft der Passagiere in den oberen Buchungsklassen. Business-Class-Tickets und First-Class-Kontingente waren auf den Verbindungen in die USA und nach Kanada über weite Strecken ausgebucht. Parallel dazu profitierte die Airline von gesunkenen Aufwendungen für Kerosin. Da Treibstoff traditionell einen der größten Kostenblöcke im

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Internationaler Wettbewerb um Großauftrag für Fluggastbrücken am Flughafen Port Polska

Die Centralny Port Komunikacyjny (CPK) hat die erste wichtige Phase im Vergabeverfahren für die Fluggastbrücken des künftigen polnischen Großflughafens abgeschlossen. In der nun beendeten Antragsphase reichten sechs internationale Bieter und Konsortien ihre Unterlagen für das milliardenschwere Infrastrukturprojekt ein. Das Auftragsvolumen umfasst die Planung, Produktion, Installation und langfristige Wartung von insgesamt 92 Fluggastbrücken. Davon entfallen 72 Einheiten auf den fest vereinbarten Basisumfang, während weitere 20 Brücken als Option für zukünftige Erweiterungen vorgesehen sind. Die endgültige Auftragsvergabe durch das staatliche Investitionsprogramm Port Polska ist für den Zeitraum zwischen 2026 und 2027 angesetzt. Das Teilnehmerfeld spiegelt die internationale Bedeutung des Projekts wider. Unter den Bewerbern befinden sich spezialisierte Unternehmen wie die schwedische FMT Sweden AB, die deutsche Albert Ziegler GmbH sowie die spanischen Branchengrößen Adelte Airport Technologies und TK Airport Solutions. Zudem nehmen ein Konsortium aus dem polnischen Unternehmen Sezo Invest und ShinMaywa aus Singapur sowie die polnische Niederlassung von Comsa Instalaciones y Sistemas Industriales am Verfahren teil. Nach einer Prüfung der Vollständigkeit werden fünf dieser Bieter zum sogenannten wettbewerblichen Dialog eingeladen, um die technischen Details des detaillierten Entwurfs und der Werkstattdokumentation auszuarbeiten. Mit der Installation von 92 Fluggastbrücken setzt der neue Flughafen zwischen Warschau und Łódź neue Maßstäbe für die polnische Luftfahrtinfrastruktur. Zum Vergleich: Der derzeitige Hauptstadthafen Warschau Chopin verfügt lediglich über 27 solcher Vorrichtungen. Die Dimensionen des neuen Terminals orientieren sich eher an europäischen Drehkreuzen wie London Heathrow, das über 130 Brücken betreibt. Das Programm Port Polska zielt darauf ab, den neuen Standort als integrierten Verkehrsknotenpunkt zu etablieren, der neben dem

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